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Hummer
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Radiotip über Psychopharmaka

Beitrag von Hummer » Dienstag, 08.05.18, 14:24

:? Hallo Forum-Mitglieder,

am Mi.den 09.05.2018 um 8:30 im SWR 2 kommt in der Sendung Wissen
der Beitrag : Psychopharmaka ausschleichen statt absetzen.

Viele Grüße
Hummer
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FlummiStud_psychArianrhodpadma
1990 Major Depression festgestellt
Imap Depotspritzen mg ?,Johanniskrauttropfen bzw.Tapletten 600mg.
1991,1996,1999,2006,2013 in versch. Reha-Kliniken für Psychosomtischen Beschwerden.
Wegen Skoliose,LWS Syndrom, Hallux Rigidis,Knorpelschaden (Knie),Depressionen
mit Angstzuständen.
Diclofinac 50 mg mit Magenschoner Kapseln
1993 Reizdarmsyndrom,Iberogast nach Bedarf.
1994 -2006 verschiedene Pflanzliche AD auspropiert:
Nexium 20 mg, ?,Johanniskraut 900 mg
Baldriantropfen mg?,usw......
2007 Verschlimmerung der Depression, Amitriptylintropfen ca.10-15.
2009-2010 Starke Depresionen m.Ängsten,Mirtazepin 37,5 mg.
Venlafaxin 150mg.
2013 Abgesetzt von 150mg auf 75mg , 37,5mg ,dann15mg.danach völlige
Psychosomatische Erschöpfung. :cry:
2013 Diagnose : Dystymia, 200mg Lamotrigin,30 mg Mirtazepin.

2015: 45mg Mirtazepin u. 250 mg Lamotrigin

2016: 1.5-15.11. 250 mg Lamotrigin langsam ausgeschlichen ohne großen Nebenwirkungen

Mirtazepin 45mg : Am 6.1.17 begonnen mit Ausschl,. ca.von 45 auf 40mg,40auf35mg,35 auf 30mg,(Ohne Feinwaage) alle 4 Wochen.
30mg auf ca.25mg auf 20mg.20 auf ca 15mg.15 auf 7,5mg,dann Schlafprobleme u. Morgens starker Schwindel,dann auf ca 9,5 mg. 07.09.17 wieder auf 15 mg zurück,dann konnte ich wieder
besser schlafen u. der schwindel wurde etwas besser.

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Beitrag von Flummi » Mittwoch, 09.05.18, 12:37

Hallo,
hier "Psychopharmaka - ausschleichen statt absetzen" als Podcast:

https://www.swr.de/swr2/programm/sendun ... index.html

Liebe Grüße,
Claudia
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Radiotip zum Nachhören über Depressionen

Beitrag von Hummer » Sonntag, 13.05.18, 19:22

Hallo,
noch ein Radiotip von mir. In der Sendung von 11.05.2018
SWR 1 Leute berichtet die Journalistin Heide Fuhljahn
über Ihre Depressionen und Antidepressiva.
Zum nach nachhören.http://www1.swr.de/podcast/xml/swr1/bw/leute.xml.


Viele Grüße
Hummer
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Wegen Skoliose,LWS Syndrom, Hallux Rigidis,Knorpelschaden (Knie),Depressionen
mit Angstzuständen.
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2009-2010 Starke Depresionen m.Ängsten,Mirtazepin 37,5 mg.
Venlafaxin 150mg.
2013 Abgesetzt von 150mg auf 75mg , 37,5mg ,dann15mg.danach völlige
Psychosomatische Erschöpfung. :cry:
2013 Diagnose : Dystymia, 200mg Lamotrigin,30 mg Mirtazepin.

2015: 45mg Mirtazepin u. 250 mg Lamotrigin

2016: 1.5-15.11. 250 mg Lamotrigin langsam ausgeschlichen ohne großen Nebenwirkungen

Mirtazepin 45mg : Am 6.1.17 begonnen mit Ausschl,. ca.von 45 auf 40mg,40auf35mg,35 auf 30mg,(Ohne Feinwaage) alle 4 Wochen.
30mg auf ca.25mg auf 20mg.20 auf ca 15mg.15 auf 7,5mg,dann Schlafprobleme u. Morgens starker Schwindel,dann auf ca 9,5 mg. 07.09.17 wieder auf 15 mg zurück,dann konnte ich wieder
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Beitrag von Murmeline » Dienstag, 15.05.18, 11:15

Die häufigsten unerwünschten Ereignisse (mehr als 10%) waren Kopfschmerzen (27%), Übelkeit (20%), Dysmenorrhoe (Frauen; 19%) und Erbrechen (15%), ohne Beziehung zwischen Intensität der Nebenwirkung und Alter oder Dosis.

Fünf Patienten berichteten über Fälle von Suizidgedanken während der Erweiterungsstudie, einer von ihnen berichtete dies auch während der Einführungsphase.

Zwei Patienten berichteten über ein nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten; einer unternahm einen nicht-tödlichen Suizidversuch.

Während der gesamten Studie über kam es im Laufe der Zeit zu einer Abnahme des Auftretens und der Intensität der unerwünschten Ereignisse. Die Effektivitätsbewertung zeigte einen Trend zur Verbesserung auf der Grundlage numerischer Ergebnisse.

Dosierung

Fazit der Studienautoren: Diese Studie bestätigt die Ergebnisse der Lead-in-Studie, die zu dem Schluss kam, dass eine Dosierungsstrategie von 5-20 mg/Tag sicher, gut verträglich und für zukünftige klinische Studien mit Vortioxetin bei pädiatrischen Patienten geeignet ist.
https://psylex.de/psychopharmaka/psycho ... tin.html#1

Anke13
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 17.05.18, 6:40

Wie der Rauschhunger den Willen bricht /Craving brain

Liebe Foris, :group:

ich habe in der aktuellen Ausgabe 5/2018 der Zeitschrift „Welt der Wunder“ (€ 3,80) einen interessanten Artikel gefunden über Süchte. Es wird nicht speziell auf Medikamentensucht eingegangen aber über Kaltentzug und warum verlangt mein Gehirn mehr Gift ? Wie das Suchtgedächtnis funktioniert, angefangen von Zucker !!/Alkohol,etc. die alle an den gleichen Rezeptoren andocken.

Für mich war dies sehr aufschlussreich, denn ein Psychiater und eine Sucht-Therapeutin hatten mir versichert, wenn ich nach 20 Jahren Abstinenz von Benzos ausnahmsweise 1 Tablette nehmen würde, wäre das nicht weiter schlimm (für einen Flug z.B). Jetzt weiß ich, wie sich „die „Experten“ verschätzt haben !! :frust:

Ich hatte das damals zwar angezweifelt, habe aber an dem fatalen Tag im Juni 2014 eine!!! Alprazolam genommen und sofort am nächsten Morgen heftigen Suchtdruck bekommen. Das Suchtgedächtnis bleibt ein Leben lang !

Ich wußte es doch von jahrelanger Erfahrung bei AA und habe seit dem Entzug 1994 keinen Alkohol getrunken. Auch hier hätte ich es besser wissen müssen aber nun ist „das Kind ja schon in den Brunnen gefallen“ und nun sitze ich auf dem Scherbenhaufen aber der Kampf geht weiter. :sports:

Liebe Grüsse an Euch und vertraut keinen sog. „Experten“.
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Jamie
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 17.05.18, 8:54

Hallo Anke, :)

ich habe nach meinem Benzoentzug (ist jetzt 4 Jahre her; insgesamt 8 Jahre abhängig) irgendwann noch mal ein Benzo genommen, ich kann mich aber nicht mehr an den Anlass erinnern.
Es war was Gravierendes und wohl überlegt; ich würde es nicht einfach wegen Kleinigkeiten nehmen.

Es war sogar ein ziemlich starkes Schlafmittel (Flunitrazepam).
Ich kann sagen, mir ist nichts passiert. Kein Suchtdruck, kein Rückfall.
Das ist allerdings nur eine Einzelerfahrung, ich möchte damit keinesfalls deine Hinweise entschärfen.
Ich glaube nämlich sehr wohl, dass es Menschen gibt, die massivst rückfallgefährdet sind und bei denen in der Tat eine einzige Einnahme alles wieder kaputt macht :oops:.

Ich möchte aber noch anmerken, dass ich zwei Gefühle in Bezug auf die Einnahme hatte.
Ich habe Benzos innerlich schon vor Jahren "entzaubert" und ihnen damit die Macht und den Einfluss genommen, die sie früher hatten. Und ich habe gewusst, aus einem intuitiven, aber sehr starken Gefühl, dass mir kein Rückfall passieren würde.
Dieses zweite Gefühl ist nicht reproduzierbar, es ist tief in mir verankert und ich kann es nicht sonderlich gut erklären, aber mir war klar, mir würde durch die Einnahme nichts zustoßen.
Und das war dann auch so.

Deswegen wäre mein Rat an jeden, der sich nicht einschätzen kann oder diese Überzeugung wie ich sie hatte nicht in sich trägt (und zugegeben: das ist ja ein Geschenk, sowas direkt einschätzen zu können) - niemals mehr zu diesen Mitteln greifen!

Ich wünsche dir alles Gute. :hug:
Jamie
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Anke13 » Donnerstag, 17.05.18, 9:14

Hallo Jamie :)

ich danke Dir für Deine Nachricht und Schilderung Deiner Erfahrung (Benzos entzaubert).

Da ja alle Suchtmittel an den gleichen Rezeptoren andocken finde ich es ein Phänomen unseres (meines) Gehirns:

Bei Alkohol war und ist es so tief in mir verankert (und habe auch kein Verlangen danach), daß selbst bei dem Wohnungsbrand, bei dem ich fast ums Leben kam und die Nachbarn mir einen Schnaps angeboten hatten bei meinem Schockzustand, ich nur noch stammelte: keinen Alkohol, bitte ein Glas Wasser.

Bei Medikamenten ist es anders, da habe ich früher schon in Notfallsituationen zu NL oder Tramal gegriffen. Und an dem Tag mit einer absoluten Überforderungssituation dann zu einer Tablette Alprazolam gegriffen.
Dies scheint in meinem Gehirn nicht verankert zu sein und ich wünschte, ich könnte es auch irgendwie "entzaubern".

Ich wünsche Dir auch alles Gute :hug:
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 17.05.18, 13:21

TOD VON PATIENT DER PSYCHIATRIE WIESLOCH
Ermittlungen gegen Mitarbeiter und Polizisten
Gegen vier Pfleger und acht Polizeibeamte werde wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, gegen die behandelnde Ärztin sogar wegen fahrlässiger Tötung, teilte die Staatsanwaltschaft Heidelberg mit......
Der Mann war seit 2002 in stationärer Behandlung im PZN in Wiesloch. Die Staatsanwaltschaft teilte im Dezember 2017 auf SWR-Anfrage mit, es werde noch ermittelt, ob das Pfefferspray möglicherweise den Tod des Mannes verursacht hat. In den vergangenen Jahren hatten verschiedene Medien darüber berichtet, dass es möglicherweise eine tödliche Wechselwirkung zwischen der Einnahme von Psychopharmaka und Pfefferspray geben könnte......
Aktuell gehen die Ermittlungen allerdings auch in eine andere Richtung. Nach SWR-Informationen werde ermittelt, ob am Tod des Mannes auch falsche Medikamente schuld sein könnten. "Klar ist: Bei einem gesunden Menschen hätten die Maßnahmen nicht zum Tod geführt".
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... e-100.html

Bedeutet für mich also auch: WEnn jemand Pp nimmt, sollte er nicht an einer Demonstration teilnehmen, auf der es eventuell zu einem Polizeieinsatz kommt. Wird einem aber auch nicht mitgeteilt.

Schon 2009 warnte der Spiegel http://www.spiegel.de/panorama/justiz/m ... 68996.html :
Wie hoch die tatsächliche Zahl der Todesfälle durch Pfefferspray ist, ist unklar. Rechtsmediziner zögen häufig gar nicht in Betracht, dass der Chili-Wirkstoff möglicherweise zum Tod beitragen könne, sagt der Forensiker Fred Zack von der Universität Rostock. Er hat vor zwei Jahren selbst einen ähnlichen Fall untersucht.

Bei der Einführung des Pfeffersprays hatten Behörden den Einsatz gegen psychisch Kranke oder unter Drogen stehende Menschen ausdrücklich empfohlen.
2010 gab es dann diese Ausarbeitng des Bundestages:
https://www.bundestag.de/blob/412146/8e ... f-data.pdf
wobei aber auch nicht zwischen Drogen und Pp unterschieden wurde.

liebe Grüße Arian
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Beitrag von Clarice » Montag, 21.05.18, 19:56

:shock: Wie jetzt? Eine deutsche Studie?

https://www.madinamerica.com/2018/05/in ... -outcomes/

A team of researchers in Germany investigated the common clinical practice of increasing the antidepressant dose when patients do not respond to the initial treatment. The results of their systematic review of the literature, recently published in the Journal of Clinical Psychiatry, found no support for this practice.

“Despite its frequent use in clinical practice, we found no sufficient evidence for the efficacy of antidepressant dose increase after failure of an antidepressant treatment in patients with major depressive disorder,” the authors write.
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Aktueller Stand:
28.03.2018 2 mg E.
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