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Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 14.02.18, 9:32

Liebe Lebenswille,
lebenswille hat geschrieben:
Mittwoch, 14.02.18, 9:27
Weiß wirklich nicht mehr weiter.Halte das alles nicht mehr aus.Bin richtig panisch.
Panik ist ein ganz schlechter Ratgeber!
Du hast alle wichtigen Infos schon bekommen. Lies Dir Deinen Thread und die verlinkten Infos zum Absetzen noch Mal in Ruhe durch.
Viele Grüße Gwen
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 9:38

Hallo,
also noch mal langsam, ging jetzt ja alles kreuz und quer :roll:
Hallo Gwen,
bin eben verunsichert, weil alle Ärzte der Meinung sind ich befände mich in keiner Abhängigkeit, sondern die Symptomatik sei Teil meiner psychischen Erkrankung/
Symptomatik.Auch mein Partner vertritt diese Meinung Da ich selbst diesbezüglich keine Erfahrung habe u. es mich immer mehr verunsichert, weiß ich einfach nicht was richtig u. was falsch ist.Wie soll ich nun vorgehen?Habe das Gefühl dass es mir aufgrund der Diazepameinnahme schwerer fällt zu atmen (Atemdepression?)Wie soll ich dem Teufelkreis nur entfliehen?Habe solche Angst das alles nicht mehr zu ertragen. Möchte mein Leben wieder zurück.Wäre es vielleicht sinnvoller mit Loreazepam zu entziehen?Weiß wirklich nicht mehr weiter.Halte das alles nicht mehr aus.Bin richtig panisch. Hab das Zeug doch gar nicht so lange genommen.Bitte helft mir. Mfg Lebenswille
Doch du bist abhängig. Nicht, dass ich dir eine Krankheit andichten will, aber du bist abhängig.
Oder weswegen warst du in der Klinik?
Du hast das Benzo weggelassen und es geht dir grottenschlecht, du bist abhängig.
Mag sein, dass das nur ein Aspekt ist und es da auch eine psychische Erkrankung gibt, die natürlich auch noch da ist, aber deine Symptome sind glasklar Abhängigkeit, was man auch daran sehen kann, dass es dir sofort besser geht, wenn du Diazepam nimmst.

Diazepam wirkt ein wenig schwer machend, sedierend, kann auch ein wenig auf die Atemmuskuluatur gehen. Es kann in solchen Dosierungen keine Atemdepression auslösen, da müsstest du massiv überdosieren, Alkohol dazu trinken und Mischkonsum in missbräuchlichen Mengen betreiben.

Das hier ist Entzug und kein Spaziergang. Es wird nicht leicht, aber ist machbar.
Ich war selbst 8 Jahre niedrigdosisabhängig, habe damals auf Dia umgestellt und auch ich habe meinen Entzug überstanden.
Auch du kannst es schaffen! :hug:
Du musst einfach damit rechnen, dass du Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen musst.
Diazepam ist kein Wundermittel und hat Nebenwirkungen, genau so wie Tavor.
Ein geplanter Entzug ist aber nicht tödlich, hörst du?
Die Symptome sind gemein, man hat Ängste, aber sterben tut man nicht!

Du kannst versuchen das Lorazepam abzusetzen an sich, ohne zu wechseln, aber ich denke das wird mehr als schwierig. Du wirst permanent entzügig sein und dann ist ein Entzug nicht durchzuhalten.

Auf wieviel mg Tavor bist du jetzt? Ganz weg? Was war dein letzter Stand in der Klinik?
Hast du heute schon was genommen? Nimmst du weitere Medikamente?

Grüße
Jamie
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 14.02.18, 9:53

Hallo lebenswille,

ich möchte meine Vorschreiberinnen bekräftigen.

Ich selbst hatte auch ganz ekelhafte Schmerzen und niemand, ich auch nicht, hat daran geglaubt, daß es Entzugsschmerzen sein könnten. Rückblickend muß ich sagen, daß es keine andere Erklärung dafür gibt.

Bei Ärzten und Verwandten wirst Du für diese Erklärung kein Verständnis finden. Bei mir war das der Fall: ich sei psychisch krank und Punkt.

Ich selbst habe nie versucht, diese Schmerzen durch erneuten Benzokonsum zu lindern. Ich habe grausam kalt entziehen müssen, hatte überdies keinen legalen Nachschub und große Angst vor einem Rückfall und erneutem Entzug.

Die Schmerzen sind trotz fehlerhaften Entzugs und ohne medikamentöse Interventionen besser geworden, wenn auch nicht verschwunden.

Ich bestätige: Benzoentzug ist kein Spaziergang und kann wohl auch bei langsamem Abdosieren mit unangenehmen Symptomen verbunden sein.

VG von Clarissa
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 10:22

Hallo Jamie, danke fürs rasche antworten.Ja, war in der Klinik, weil es mir total schlecht geht. Die haben mir dort gesagt ich müsse die Schmerzen ertragen u. mir lediglich ein paar Tropfen Diazepam/Tag gegeben.Gestern waren es noch 8 Tropfen au 2 Dosen verteilt. Ein Tropfen beinhaltet soweit ich herausgefunden habe 0,33 mg Diazepam.Lorazepam nehme ich seit etwa zwei Wochen gar nicht mehr.Ein Fehler. Könntest du mir einen Rat geben wie die Benzoeinnahmen in den nächsten Wochen/Tagen vornehmen soll?Hab mir natürlich das Ashton Manual durchgelesen, bin jedoch verunsichert, da ich es ja dadurch viel länger ausschleichen würde, als ich es eingenommen habe.Ach so ne Sch...Und das wo ich sowieso unter massivsten Angstzuständen leide.Andere Med. nehme ich derzeit nicht u. Dia habe ich heute auch noch nicht genommen.Weiß einfach nicht was richtig u. was falsch ist.Danke nochmal für die Hilfe.
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
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24.1. 1 mg
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28.01. 0,5mg
29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 14.02.18, 10:25

Hallo Lebenswille :-)

bevor wir dir weiter raten können, beantworte doch bitte noch die Frage zu deinem Diazepam-Nachschub. Ist der ausreichend lange (mindestens über Monate) gesichert? Hast du einen Arzt der dich beim langsamen ausschleichen unterstützt und dir das Diazepam verschreibt? Wenn nicht, wie sieht es mit Lorazepam aus?

Liebe grüße
Lina

P.S. und bitte aktualisiere dringend deine Signatur, sonst blickt man nicht durch was in den letzten Wochen genau war mit den Medikamenten. Danke!
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 10:30

Ja, ich glaube schon dass mein Arzt mir das verschreiben würde. Muß nochmal mit ihm sprechen.Hab jetzt mal noch etwa 50 Stk. Dia zu 5 mg zu Hause u. ein Rezept für Tavor hat er gestern in der Apo für mich hinterlegt.Muss wie gesagt nochmal nachfragen,aber er ist erst ab Freitag wieder erreichbar.Gäbe es schmerztechnisch noch andere Alternativen?L.G. Lebenswille.
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 10:35

Hallo, :)

wenn du deine Signatur erstellt hast, kannst du weitere Fragen beantworten. :roll:

Was für ein Präparat hast du zuhause in welcher Stärke?
Wenn du über den Tag verteilt 8 Tropfen zu je 0,33mg bekommen hast, sind das pi mal Daumen 2,6mg - 2,7mg Diazepam, das ist natürlich nicht viel.

Auf welchem Stand Lorazepam warst du an dem Tag, als du es kalt weggelassen hast?
Was war eine Dosis, wo es noch halbwegs ging von den Symptomen?

Ohne diese Infos kann man kein Äquivalent ausrechnen.
Sorry die vielen Fragen, aber das muss man einfach wissen, um dir nicht Murks zu schreiben.

MfG
Jamie
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 10:47

Hallo Jamie, zittere gerade wieder am ganzen Körper u. die Schmerzen gehen auch schon wieder los.Ich kann nicht mehr.Würde dem ganzen am liebsten ein Ende setzen.Zu Hause habe ich Lorazepam 1 mg z. Diazepam 50 Stk. 5mg. Meine letzten Dosen vor dem Absetzen waren 2 Tage 0,5 mg u. am letzten Tag 1,25 mg.Ich glaube damit ist es mir einigermaßen gut gegangen.Jedoch bin ich auch da schon nur mehr im Bett gelegen.Und mir ist es ja auch schon bevor ich mit der Einnahme von Lorazepam begonnen habe total schlecht gegangen(massivste Angstzustände u. Suizidgedanken).Danke für die Hilfe.L.G.Lebenswille
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 12:09

Hallo lebenswille, :)

du könntest mal versuchen ob eine Dosis von 0,75mg Lorazepam als Äquivalent in Diazepam berechnet ausreicht, damit du dich besser fühlst.
Das wären dann 7,5mg Diazepam am Tag.

Du kannst es so probieren:
morgens 2,5mg und abends 5mg
oder morgens 3,75mg und abends 3,75mg.

Ich denke du bist schwer entzügig, deswegen geht es dir so bescheiden :oops:.

Solltest du mit den 7,5mg nicht klar kommen, kann man überlegen höher zu gehen auf 10mg.
Da ist jetzt Feintuning angesagt.
Du musst dem Diazepam aber erst mal 3-5 Tage Zeit geben, weil es sich aufspiegelt.
Erst dann hat es die volle Wirkung erreicht.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 12:17

Hallo Jamie, danke für die Antwort.Und für wie lange sollte ich diese Anfangsdosis beibehalten?Ab wann sollte ich mit der Reduktion beginnen u. vor allem in welcher Dosis sollte die Reduktion vorgenommen werden?Welchen Zeitraum sollte ich für die gesamte Reduktion einberaumen?Kann es wirklich nur vom Benzoentzug kommen, dass ich derart massive Schmerzzustände habe?Habe Sorge diesen Horror bei jeder Dosisreduktion durchzumachen Wie soll man das denn überleben?Wie hast du das nur aushalten können?Danke!L.G.Lebenswille
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24.1. 1 mg
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9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 12:20

Hallo Jamie, welche Symptome hattest du denn über welchen Zeitraum?L.G.Lebenswulle
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
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16.12./17.12. 0,5mg
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28./29.12. 1,25 mg
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3.1. 1 mg
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5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
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29.1. 0,5mg
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 14.02.18, 12:26

Hallo lebenswille,

jetzt konzentrier Dich doch erstmal auf heute, ob Du Dich mit der vorgeschlagenen Dosis Diazepam ausreichend stabilisieren kannst. Nur das ist im Moment wichtig, daß Du etwas zur Ruhe kommst und einen klaren Kopf kriegst. Schritt für Schritt.

Alles andere hat doch noch Zeit.

VG von Clarissa.
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 14.02.18, 12:48

Hallo!

Es gibt hier vorgefertigte Diazepam Reduzierung Pläne von jemandem, der sich damit jahrelang beschäftigt hat, sodas das so schonend wie möglich
(langsam ist dafür nötig)
gelingen kann:

Professor Dr. H. C. Ashton
(YouTube)

Ihre Pläne und Überlegungen gibt es ausführlich hier im Forum,
Ich kann es Dir leider nicht verlinken.

Ich setze damit erfolgreich ab.

Konstanz verhindert, tiefer in die Abhängigkeit zu geraten was nicht passiert,
wenn man sich vllt zu zweit den Aus-SCHLEICH-Plan anschaut
und sich beim Dosieren helfen lässt,
so dass kein Fehler entsteht.

Grüße,
Katharina
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 14.02.18, 14:18

Hallo !

Das Ashton Manual hat für mich den Vorteil,
wird mir eine Absetzphase zu viel, kann man bis zu circa drei Wochen in einer Phase stabil und konstant bleiben, muss nichts erhöhen was das Wichtigste ist,
man wartet ab,bis sich das eigene System angepasst hat
die Symptome erträglicher geworden.

Frau Ashton wiederholt dies oft,
es lohnt sich, zu lesen was ihre Überlegungen und Beruhigungen bezüglich des sanften Ausschleichens sind.

( Ich werde nicht verstehen, weshalb das Prinzip dieser Dame, die einst Absetzkliniken in England hatte, heute ist das Gesundheitswesen dort verändert;
anscheinend unseren Kontinent nicht erreicht haben sollte.

Kein Psychologe etc kennt ihren Namen. )

Liebe Grüsse,
Katharina
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Mobu
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Mobu » Samstag, 17.02.18, 10:13

Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 14.02.18, 12:09
Hallo lebenswille, :)

du könntest mal versuchen ob eine Dosis von 0,75mg Lorazepam als Äquivalent in Diazepam berechnet ausreicht, damit du dich besser fühlst.
Das wären dann 7,5mg Diazepam am Tag.

Du kannst es so probieren:
morgens 2,5mg und abends 5mg
oder morgens 3,75mg und abends 3,75mg.

Ich denke du bist schwer entzügig, deswegen geht es dir so bescheiden :oops:.

Solltest du mit den 7,5mg nicht klar kommen, kann man überlegen höher zu gehen auf 10mg.
Da ist jetzt Feintuning angesagt.
Du musst dem Diazepam aber erst mal 3-5 Tage Zeit geben, weil es sich aufspiegelt.
Erst dann hat es die volle Wirkung erreicht.

Viele Grüße
Jamie


Hallo Lebenswille,
ich habe das Gefühl du bist etwas verzweifelt! Ich kann mitfühlen, da ich gerade den gleichen Weg gehe. Fange gerade mit der kompletten Dosis an und habe vorher 0,5 mg Alprazolam abgesetzt.Mein Ausgangsdosis ist auch 7,5 mg Diazepam. Nun müssen wir herausfinden, wie wir die Dosis über den Tag am besten aufteilen. Ja , Geduld ist leider nicht mein Lieblings Wort:-(.
Lass von dir hören.
VG Mobu😊
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Febr2017 sporadisch 0,25 mg Alprazolam später 3-4 mal Wöchentlich 0,25mg Alprazolam. Dosis immer gehalten.Zum Psychater ,Umstellung
Febr.2018 Wechsel auf 7,5 mg Diaz.kribbeln der Haut, brennen der Haut , Unruhe am Anfang,Watte im Kopf
Dosis 7,5 mg gewechselt bis auf 5 mg .
Dann wechseln auf Clonazepam.
2.3 0,75 mg Clonazepam
5.3. 0,6 mg Clonazepam (Rivotril)damit ging es mir gut
9.3. heftige Entzugssymptome alle 5-6 Std
aufdosiert auf 0,8 mg
6.00 0,2 mg 12.00 0,2 mg 18.00 0,2 mg 23.00 0,2mg Riv

0,2mg= 2 Tropfen
Leider durch Ungeduld reduziert und Symptome bekommen.Wollte mit brechen und biegen runter.
.13.3. 2-1-1-3. Tropfen
Habe die Dosis gehalten und es wurde nach 5 Tagen besser.
.28.3. 2-1-1-2 Tropfen
02.4. Symptome: Schwitzen, Muskelschmerzen,Kopfschmerzen
03.4.alle Symptome fast weg

07.04. 2-1-2 Tropfen
09.04 Wellenartige depressive Schübe, Schwitzen, Muskelschmerzen, Schulterverspannungen.
nach 5 Tage Symptome abgeklungen
ab
21.04. 1-1-2 Tropfen
wieder depressive Schübe, Muskelschmerzen, Nacken steif
02.05. 1-1-1,5 Rivotril Tropfen 0,1mg/Tropfen
08.05. 1-1-1 Rivotril Tropfen
14.5...wieder depressive Schübe, Muskelschmerzen Schwitzen und etwas Unruhe.... letzte Nacht schon um 4,30 wach
17.05.... nur noch etwas Watte im Kopf sonst alles gut:-)

lebenswille
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Freitag, 23.02.18, 9:48

Liebe Forumsteilnehmer, mir geht's nach wie vor besch...Habe mich zur Gänze auf Diazepam umgestellt.Versuche seit drei Tagen mit einer Menge von 7,5mg auszukommen. Erleide jedoch nach wie vor Höllenqualen(Brennen im Körper, Zittern,Kopfschmerzen, Unruhe,massive Angstzustände).Komme also gar nicht klar.Kämpfe mit massiven Suizidgedanken. Was soll ich nur tun, dass es mir besser geht?Weiß echt nicht wie ich das noch weiter ertragen soll.Können das Nachwirkungen vom Lorazepam sein, welches ich bereits seit ein paar Wochen gar nicht mehr nehme, oder muss ich die Diazepamdosis noch erhöhen?Bin echt verzweifelt.Was soll ich nur tun.Werde vom Dia so depressiv.Liege fast nur im Bett.Ist die Hölle auf Erden.Verabschiede mich nahezu tgl. von meiner Familie.Die sind natürlich auch schon total am Ende.Bitte um Hilfe!!!Kann nicht mehr.Soll ich Lorazepam wieder eindosieren?Andere Medikament nehme ich derzeit nicht.Vielen Dank u. liebe Grüße Lebenswille
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
22.1. 1mg
23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
28.01. 0,5mg
29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von albertine » Freitag, 23.02.18, 11:46

Hallo lebenswille,

falls es dir mit dem Lorazepam besser geht als mit Diazepam könntest du wieder wechseln und dann mit der Wasserlösemethode ausschleichen viewtopic.php?f=16&t=10923

Grüße von Margot
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Katharina
1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Inneren
Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging
die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima
das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

Eva
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Eva » Freitag, 23.02.18, 12:10

Hallo Lebenswille,

ich finde es schwer zu beurteilen, ob Du tatsächlich noch an Entzugssymptomen vom Lorazepam leidest; eigentlich sollte das Dia diese ja auffangen - deswegen existiert der Plan von Ashton - oder ob Du vielleicht das Diazepam nicht veträgst? Da Du Lora nur niedrigdosiert eingenommen hast, kann ich mir fortwährende Entzügigkeit trotz ausreichendem Dia nicht vorstellen.

Der Haken ist, dass Dir niemand genau sagen kann, woran Dein schlechtes Befinden liegt. Rasches Ein- und wieder Abdosieren ist erst recht nicht zu empfehlen, weil ein irrtiertes ZNS auch darauf meist eher ungemütlich reagiert.

Was mir gerade noch aufgefallen ist, in Deiner Signatur steht:
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...
Das heißt die AD-Einnahmen sind noch nicht so lange her. Eventuell hat Dein schlechter Zustand immer noch mit diesen "Experimenten" zu tun. Das macht es natürlich noch einmal schwieriger.

Mir fällt nur ein: Du könntest ausprobieren, ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung, ob eine ganz geringe Menge Lorazepam Dir hilft, allerdings geschieht das kaum auf Anhieb. Ein paar Tage auf einer gleichbleibenden Dosis wäre wohl wichtig, wenn Du das wagen willst. (Falls ich schief liege, möge das bitte jemand hier schreiben.)

Alles Gute,
Eva
Zolpidem und Bromazepam aus dem Niedrigdosisbereich abgesetzt.

lebenswille
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Samstag, 24.02.18, 12:37

Liebe Leute, ich bitte euch erneut um Hilfestellung, da sich an meiner besch... Situation nichts verändert u. ich unter massiven Suizidgedanken leide.Falls noch jemand eine Idee hat was ich tun könnte um meine Situation zu verbessern bitte ich um Rückmeldung.Bin total verzweifelt.Sehe gar kein Licht am Ende des Tunnels.Weiß nicht ob ich das Diazepam nicht vertrage oder ob die Dosis von 7,5 mg einfach zu gering ist um mich zu stabilisieren.Hab ständig wiederkehrende Schmerzen u. Kribbeln im Körper.Ist wirklich unerträglich.Bitte um weiteren "Ideenaustausch".Vielen Dank u. L.G.Lebenswille.
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
22.1. 1mg
23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
28.01. 0,5mg
29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Eva » Samstag, 24.02.18, 14:04

Hallo,

es kamen mehrere Beiträge, die Deine Problematik aufgegriffen haben, leider gehst Du auf wenig ein, auf manche Vorschläge gar nicht. Ich frage mich also, was Du vom Forum erwartest.

Gruß, E.
Zolpidem und Bromazepam aus dem Niedrigdosisbereich abgesetzt.

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