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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 14.02.18, 9:32

Liebe Lebenswille,
lebenswille hat geschrieben:
Mittwoch, 14.02.18, 9:27
Weiß wirklich nicht mehr weiter.Halte das alles nicht mehr aus.Bin richtig panisch.
Panik ist ein ganz schlechter Ratgeber!
Du hast alle wichtigen Infos schon bekommen. Lies Dir Deinen Thread und die verlinkten Infos zum Absetzen noch Mal in Ruhe durch.
Viele Grüße Gwen
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 9:38

Hallo,
also noch mal langsam, ging jetzt ja alles kreuz und quer :roll:
Hallo Gwen,
bin eben verunsichert, weil alle Ärzte der Meinung sind ich befände mich in keiner Abhängigkeit, sondern die Symptomatik sei Teil meiner psychischen Erkrankung/
Symptomatik.Auch mein Partner vertritt diese Meinung Da ich selbst diesbezüglich keine Erfahrung habe u. es mich immer mehr verunsichert, weiß ich einfach nicht was richtig u. was falsch ist.Wie soll ich nun vorgehen?Habe das Gefühl dass es mir aufgrund der Diazepameinnahme schwerer fällt zu atmen (Atemdepression?)Wie soll ich dem Teufelkreis nur entfliehen?Habe solche Angst das alles nicht mehr zu ertragen. Möchte mein Leben wieder zurück.Wäre es vielleicht sinnvoller mit Loreazepam zu entziehen?Weiß wirklich nicht mehr weiter.Halte das alles nicht mehr aus.Bin richtig panisch. Hab das Zeug doch gar nicht so lange genommen.Bitte helft mir. Mfg Lebenswille
Doch du bist abhängig. Nicht, dass ich dir eine Krankheit andichten will, aber du bist abhängig.
Oder weswegen warst du in der Klinik?
Du hast das Benzo weggelassen und es geht dir grottenschlecht, du bist abhängig.
Mag sein, dass das nur ein Aspekt ist und es da auch eine psychische Erkrankung gibt, die natürlich auch noch da ist, aber deine Symptome sind glasklar Abhängigkeit, was man auch daran sehen kann, dass es dir sofort besser geht, wenn du Diazepam nimmst.

Diazepam wirkt ein wenig schwer machend, sedierend, kann auch ein wenig auf die Atemmuskuluatur gehen. Es kann in solchen Dosierungen keine Atemdepression auslösen, da müsstest du massiv überdosieren, Alkohol dazu trinken und Mischkonsum in missbräuchlichen Mengen betreiben.

Das hier ist Entzug und kein Spaziergang. Es wird nicht leicht, aber ist machbar.
Ich war selbst 8 Jahre niedrigdosisabhängig, habe damals auf Dia umgestellt und auch ich habe meinen Entzug überstanden.
Auch du kannst es schaffen! :hug:
Du musst einfach damit rechnen, dass du Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen musst.
Diazepam ist kein Wundermittel und hat Nebenwirkungen, genau so wie Tavor.
Ein geplanter Entzug ist aber nicht tödlich, hörst du?
Die Symptome sind gemein, man hat Ängste, aber sterben tut man nicht!

Du kannst versuchen das Lorazepam abzusetzen an sich, ohne zu wechseln, aber ich denke das wird mehr als schwierig. Du wirst permanent entzügig sein und dann ist ein Entzug nicht durchzuhalten.

Auf wieviel mg Tavor bist du jetzt? Ganz weg? Was war dein letzter Stand in der Klinik?
Hast du heute schon was genommen? Nimmst du weitere Medikamente?

Grüße
Jamie
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 14.02.18, 9:53

Hallo lebenswille,

ich möchte meine Vorschreiberinnen bekräftigen.

Ich selbst hatte auch ganz ekelhafte Schmerzen und niemand, ich auch nicht, hat daran geglaubt, daß es Entzugsschmerzen sein könnten. Rückblickend muß ich sagen, daß es keine andere Erklärung dafür gibt.

Bei Ärzten und Verwandten wirst Du für diese Erklärung kein Verständnis finden. Bei mir war das der Fall: ich sei psychisch krank und Punkt.

Ich selbst habe nie versucht, diese Schmerzen durch erneuten Benzokonsum zu lindern. Ich habe grausam kalt entziehen müssen, hatte überdies keinen legalen Nachschub und große Angst vor einem Rückfall und erneutem Entzug.

Die Schmerzen sind trotz fehlerhaften Entzugs und ohne medikamentöse Interventionen besser geworden, wenn auch nicht verschwunden.

Ich bestätige: Benzoentzug ist kein Spaziergang und kann wohl auch bei langsamem Abdosieren mit unangenehmen Symptomen verbunden sein.

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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 10:22

Hallo Jamie, danke fürs rasche antworten.Ja, war in der Klinik, weil es mir total schlecht geht. Die haben mir dort gesagt ich müsse die Schmerzen ertragen u. mir lediglich ein paar Tropfen Diazepam/Tag gegeben.Gestern waren es noch 8 Tropfen au 2 Dosen verteilt. Ein Tropfen beinhaltet soweit ich herausgefunden habe 0,33 mg Diazepam.Lorazepam nehme ich seit etwa zwei Wochen gar nicht mehr.Ein Fehler. Könntest du mir einen Rat geben wie die Benzoeinnahmen in den nächsten Wochen/Tagen vornehmen soll?Hab mir natürlich das Ashton Manual durchgelesen, bin jedoch verunsichert, da ich es ja dadurch viel länger ausschleichen würde, als ich es eingenommen habe.Ach so ne Sch...Und das wo ich sowieso unter massivsten Angstzuständen leide.Andere Med. nehme ich derzeit nicht u. Dia habe ich heute auch noch nicht genommen.Weiß einfach nicht was richtig u. was falsch ist.Danke nochmal für die Hilfe.
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
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30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
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9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 14.02.18, 10:25

Hallo Lebenswille :-)

bevor wir dir weiter raten können, beantworte doch bitte noch die Frage zu deinem Diazepam-Nachschub. Ist der ausreichend lange (mindestens über Monate) gesichert? Hast du einen Arzt der dich beim langsamen ausschleichen unterstützt und dir das Diazepam verschreibt? Wenn nicht, wie sieht es mit Lorazepam aus?

Liebe grüße
Lina

P.S. und bitte aktualisiere dringend deine Signatur, sonst blickt man nicht durch was in den letzten Wochen genau war mit den Medikamenten. Danke!
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.1.2017: 0.15 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 10:30

Ja, ich glaube schon dass mein Arzt mir das verschreiben würde. Muß nochmal mit ihm sprechen.Hab jetzt mal noch etwa 50 Stk. Dia zu 5 mg zu Hause u. ein Rezept für Tavor hat er gestern in der Apo für mich hinterlegt.Muss wie gesagt nochmal nachfragen,aber er ist erst ab Freitag wieder erreichbar.Gäbe es schmerztechnisch noch andere Alternativen?L.G. Lebenswille.
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 10:35

Hallo, :)

wenn du deine Signatur erstellt hast, kannst du weitere Fragen beantworten. :roll:

Was für ein Präparat hast du zuhause in welcher Stärke?
Wenn du über den Tag verteilt 8 Tropfen zu je 0,33mg bekommen hast, sind das pi mal Daumen 2,6mg - 2,7mg Diazepam, das ist natürlich nicht viel.

Auf welchem Stand Lorazepam warst du an dem Tag, als du es kalt weggelassen hast?
Was war eine Dosis, wo es noch halbwegs ging von den Symptomen?

Ohne diese Infos kann man kein Äquivalent ausrechnen.
Sorry die vielen Fragen, aber das muss man einfach wissen, um dir nicht Murks zu schreiben.

MfG
Jamie
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 10:47

Hallo Jamie, zittere gerade wieder am ganzen Körper u. die Schmerzen gehen auch schon wieder los.Ich kann nicht mehr.Würde dem ganzen am liebsten ein Ende setzen.Zu Hause habe ich Lorazepam 1 mg z. Diazepam 50 Stk. 5mg. Meine letzten Dosen vor dem Absetzen waren 2 Tage 0,5 mg u. am letzten Tag 1,25 mg.Ich glaube damit ist es mir einigermaßen gut gegangen.Jedoch bin ich auch da schon nur mehr im Bett gelegen.Und mir ist es ja auch schon bevor ich mit der Einnahme von Lorazepam begonnen habe total schlecht gegangen(massivste Angstzustände u. Suizidgedanken).Danke für die Hilfe.L.G.Lebenswille
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3.1. 1 mg
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7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 12:09

Hallo lebenswille, :)

du könntest mal versuchen ob eine Dosis von 0,75mg Lorazepam als Äquivalent in Diazepam berechnet ausreicht, damit du dich besser fühlst.
Das wären dann 7,5mg Diazepam am Tag.

Du kannst es so probieren:
morgens 2,5mg und abends 5mg
oder morgens 3,75mg und abends 3,75mg.

Ich denke du bist schwer entzügig, deswegen geht es dir so bescheiden :oops:.

Solltest du mit den 7,5mg nicht klar kommen, kann man überlegen höher zu gehen auf 10mg.
Da ist jetzt Feintuning angesagt.
Du musst dem Diazepam aber erst mal 3-5 Tage Zeit geben, weil es sich aufspiegelt.
Erst dann hat es die volle Wirkung erreicht.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 12:17

Hallo Jamie, danke für die Antwort.Und für wie lange sollte ich diese Anfangsdosis beibehalten?Ab wann sollte ich mit der Reduktion beginnen u. vor allem in welcher Dosis sollte die Reduktion vorgenommen werden?Welchen Zeitraum sollte ich für die gesamte Reduktion einberaumen?Kann es wirklich nur vom Benzoentzug kommen, dass ich derart massive Schmerzzustände habe?Habe Sorge diesen Horror bei jeder Dosisreduktion durchzumachen Wie soll man das denn überleben?Wie hast du das nur aushalten können?Danke!L.G.Lebenswille
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4.1. 0,5 mg
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9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 14.02.18, 12:20

Hallo Jamie, welche Symptome hattest du denn über welchen Zeitraum?L.G.Lebenswulle
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17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
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29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 14.02.18, 12:26

Hallo lebenswille,

jetzt konzentrier Dich doch erstmal auf heute, ob Du Dich mit der vorgeschlagenen Dosis Diazepam ausreichend stabilisieren kannst. Nur das ist im Moment wichtig, daß Du etwas zur Ruhe kommst und einen klaren Kopf kriegst. Schritt für Schritt.

Alles andere hat doch noch Zeit.

VG von Clarissa.
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 14.02.18, 12:48

Hallo!

Es gibt hier vorgefertigte Diazepam Reduzierung Pläne von jemandem, der sich damit jahrelang beschäftigt hat, sodas das so schonend wie möglich
(langsam ist dafür nötig)
gelingen kann:

Professor Dr. H. C. Ashton
(YouTube)

Ihre Pläne und Überlegungen gibt es ausführlich hier im Forum,
Ich kann es Dir leider nicht verlinken.

Ich setze damit erfolgreich ab.

Konstanz verhindert, tiefer in die Abhängigkeit zu geraten was nicht passiert,
wenn man sich vllt zu zweit den Aus-SCHLEICH-Plan anschaut
und sich beim Dosieren helfen lässt,
so dass kein Fehler entsteht.

Grüße,
Katharina
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Katharina
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 14.02.18, 14:18

Hallo !

Das Ashton Manual hat für mich den Vorteil,
wird mir eine Absetzphase zu viel, kann man bis zu circa drei Wochen in einer Phase stabil und konstant bleiben, muss nichts erhöhen was das Wichtigste ist,
man wartet ab,bis sich das eigene System angepasst hat
die Symptome erträglicher geworden.

Frau Ashton wiederholt dies oft,
es lohnt sich, zu lesen was ihre Überlegungen und Beruhigungen bezüglich des sanften Ausschleichens sind.

( Ich werde nicht verstehen, weshalb das Prinzip dieser Dame, die einst Absetzkliniken in England hatte, heute ist das Gesundheitswesen dort verändert;
anscheinend unseren Kontinent nicht erreicht haben sollte.

Kein Psychologe etc kennt ihren Namen. )

Liebe Grüsse,
Katharina
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Mobu
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Re: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Mobu » Samstag, 17.02.18, 10:13

Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 14.02.18, 12:09
Hallo lebenswille, :)

du könntest mal versuchen ob eine Dosis von 0,75mg Lorazepam als Äquivalent in Diazepam berechnet ausreicht, damit du dich besser fühlst.
Das wären dann 7,5mg Diazepam am Tag.

Du kannst es so probieren:
morgens 2,5mg und abends 5mg
oder morgens 3,75mg und abends 3,75mg.

Ich denke du bist schwer entzügig, deswegen geht es dir so bescheiden :oops:.

Solltest du mit den 7,5mg nicht klar kommen, kann man überlegen höher zu gehen auf 10mg.
Da ist jetzt Feintuning angesagt.
Du musst dem Diazepam aber erst mal 3-5 Tage Zeit geben, weil es sich aufspiegelt.
Erst dann hat es die volle Wirkung erreicht.

Viele Grüße
Jamie


Hallo Lebenswille,
ich habe das Gefühl du bist etwas verzweifelt! Ich kann mitfühlen, da ich gerade den gleichen Weg gehe. Fange gerade mit der kompletten Dosis an und habe vorher 0,5 mg Alprazolam abgesetzt.Mein Ausgangsdosis ist auch 7,5 mg Diazepam. Nun müssen wir herausfinden, wie wir die Dosis über den Tag am besten aufteilen. Ja , Geduld ist leider nicht mein Lieblings Wort:-(.
Lass von dir hören.
VG Mobu😊
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LinLina
Februar 2017 Angststörung mit Panikattacken
-Alprazolam 0,5 mg sporadische Einnahme 2-3 die Woche
-Seid ca.8 Wochen kontinuierlich 0,5 mg Alprazolam
-kurzzeitig Trazodon 25-50mg wegen Unruhe für 11 Tage( 31.1.-10.2.)
sofort abgesetzt heftige Muskelschmerzen und Migräne,Nase zu
3.2.-11.2.Alprazolam komplett weggelassen.
10.2. Unruhe heftig, Schweißausbrüche, Zittern
12.2.0,5 mg Alprazolam wieder genommen alles wieder gut.
- nehme seid 2013 Euthyrox 94 wegen Schilddrüsenkrebs
-jeden 2.Tag 5000i.E.Vitamin D3 und VitaminK2 sowie 600-900mg Magnesiumcitrat

-15.2. 0,25mg Alprazolam + 4 mg Diazepam-Tropfen

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