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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Jamie
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Jamie » Dienstag, 19.07.16, 9:50

Daniel (daniel k) hat erfolgreich abgesetzt: :party2:
Hallo liebe afdler ich wollte euch mitteilen das ich seit einem Monat auf null bin mit meiner Dosis und sich wirklich ab 5 mg nichts mehr verschlechtert hat also bis jetzt keine wirklichen Entzugs erscheinungen ausser gelegentlich schwindel und natürlich eine gewisse innere Unruhe aber wohl eher weil es irgendwie noch ungewohnt ist ohne Tabletten durch den Tag zu gehen und e vll etwas aus Angst davor sie irgendwann wieder zu benötigen . Na ja ansonsten würde ich sogar sagen das sich psychisch einiges verbessert hat wieder mehr Emotionen lebendiger die Welt scheint realer , greifbarer was noch etwas schwierig ist aber war ja schon während des abdosieren ein Problem die Flut an Emotionen kommplet in den Griff zu bekommen es ist teilweise noch ein Wechsel Spiel zwischen hoher Euphorie , plötzlich depressive verstimmung und normal zustand. Aber es ist in Ordnung ich lerne mehr und mehr damit umzugehen und bei all den Gefühlsschwankungen was nicht immer angenehm ist es ist trotzdem um Welten besser als nichts oder alles gedämpft zu empfinden. Na ja ich hoffe ich kann auf null bleiben und hoffe ich kann jemanden von euch mut machen und das es anscheinend nicht immer so laufen muss das noch Monate nach dem absetzen alle möglichen Körperlichen Beschwerden und totale Depression herrscht , so ist es jedenfalls bei mir bis jetzt . Mir sind die absetz Symptome im hochdosierten Bereich sogar wesentlich schlimmer in Erinnerung bei den letzten 20 Schritten glaube ich war es wirklich von höchster Wichtigkeit das ich mir die Zeit genommen habe die ich brauchte , kein Druck vom Arzt , kein Druck von mir selbst einfach abdosiert wenn es ging und wenn ich mich nicht danach fühlte mal ne Pause aber natürlich keine zu lange i wann muss es ja weitergehen . Na ja ich danke euch für eure Ratschläge und auch den anderen Beiträgen die ich im Forum gelesen habe und mir den ein oder anderen Tip holen konnte. Ihr könnt mir auch gerne eine pn schicken falls ihr spezielle Fragen habt. Liebe grüße Daniel
Hier sein Thread: viewtopic.php?f=16&t=11468
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von SummerSunches » Freitag, 05.08.16, 16:13

Hallo

Darf ich fragen von denen die komplett Benzo frei sind Wielang ihr gekämpft habt bis alle Symptome weg waren ?

Grüße
Tildin zum Schluss Morgens 50 mg Retard und Abends bis zu 40 Tropfen
Genommen von Okt 13 bis Okt 15.....
Genommen wegen starken Op schmerzen und danach bleibende schmerzen

Diazepam und Tavor mal versucht ohne Erfolg.....
Bromazepam alle 2-3 Tage Anfangs 3 mg am Ende 12 mg....
Genommen von Sep 15 bis Juni 16
Aktuell wegen unwissenheit, kalter Entzug
Genommen wegen Schlafstörungen des erlebten im krankenhaus

Aktuelle Symptome : selten Gedanken was schlimmes zu haben ... Kopfschmerzen episodenweise ....

Aktuelle mediks :
Bisoprolol 5mg -0 - 2,5 mg
Procoralan 7,5 mg -0- 7,5 mg
Vitamin b spritzen alle 6 Wochen
Vitamin D einmal die Woche 20tausend Einheiten
Eisen 0-0-1

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 07.08.16, 7:48

Hallo SummerSunches,

die meisten, die sich hier eingetragen haben, weil sie erfolgreich abgesetzt haben, schauen nicht mehr ins Forum - sie sind im RealLife verschwunden, verständlicherweise. Ggf. reagieren sie auf eine PN, weil sie darüber eine Mitteilung bekommen. Dann wäre es schön, wenn sie öffentlich schrieben würden, wie es ihnen ergangen ist.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Samstag, 13.08.16, 13:31

Leider nur auf Englisch.

Baylissa suffered from dystonia since childhood and was given a prescription for a benzodiazepine called clonazepam in order to minimise a facial tic on her wedding day. She soon became addicted and subsequently spent three years in withdrawal. However this terrible experience led to her work as a withdrawal support counsellor and - fully recovered - she now has no regrets.

https://vimeo.com/83787284
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Berlin-2013 » Mittwoch, 17.08.16, 10:51

Liebe Forumsmitglieder,

dann werde ich mal die Frage beantworten! Hoffnung ist angebracht, ganz viel Hoffnung auf Heilung nach 0 mg............. :party2:

Also ich bin nach 23 Monaten nach 0 mg aus den Symtomen raus, es geht mir wieder fast ganz gut, meine Schwäche läßt immer mehr nach und meine Belastungsgrenze wird stetig höher. Ab und zu kommen kurzfristig bei Stress noch Symtome aber die sind nicht der Rede wert.

Alles was ich sagen kann ist folgendes: wer langsam in kleinen Schritten ausschleicht, keine "deckelden" Medikamente nimmt, nicht vom Weg abkommt, stetig abdosiert, der hat prima Chancen aus der Sucht rauszukommen, es dauert lange, ja, aber es klappt, allerdings muss man wirklich Willens sein das Zeug los werden zu wollen und man muss stark sein die Symtome auszuhalten, denn es gibt kein hilfreiches Medikament das den Entzug erleichtert. Ein starker Wille ist unabdingbar und ganz viel Geduld, nur so wird es gelingen. Man muss nur beginnen, sonst kann es nicht klappen.

Ich habe alles gelesen was ich finden konnte, deshalb weiß ich, das alle, die es geschafft haben, es nur schafften weil sie am Ball geblieben sind und sich unbedingt davon befreien wollten, von diesen Stoffen, die das ZNS so manipulieren.

Die Zeitspanne wird jetzt immer öfter mit ca. 24 Monaten angegeben und ich kann es bestätigen, jetzt knapp vor der 24. Monat nach definitiv 0 mg, spüre ich die großen Verbesserungen und es ist so deutlich das alles wieder "normal" wird, das ich mich traue diese Aussage zu machen.

Hier mein Absetzverlauf: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... &start=920

Viele Grüße Berlin2013/Chrissi - viel Glück allen die dabei sind und ganz viel Hoffnung - es wird klappen!
Zuletzt geändert von Berlin-2013 am Mittwoch, 17.08.16, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser
über 3 Jahre oder 40 Monate nach 0 mg :party2: nie wieder Benzos! es wird immer besser bis auf manchmal - durch Stress

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 17.08.16, 11:06

Hallo Chrissi,

vielen Dank für deinen mutmachenden positiven Bericht :hug: schön dass es dir besser geht :party2:

lg Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 20.2.2018: 0,05 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Rachael » Donnerstag, 13.10.16, 19:03

Tag 7 - ich hab es auch geschafft! Hab nicht gedacht dass ich es schaffen werde.
Es ist möglich und es geht auch ohne Horrorentzugserscheinungen, wenn man es ganz langsam macht.

bei Fragen könnt ihr euch gerne melden. Ich werde ggf. demnächst nochmal ausführlicher berichten!

Thread: viewtopic.php?t=12179
Zuletzt geändert von Murmeline am Mittwoch, 16.11.16, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link zum Thread ergänzt
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Aktuell:
nichts

Reduktion Lorazepam:
Seit dem 17.06.2016

2mg - 6 Tage
1.5mg - 1 Tag
2mg - 1 Tag
1.5mg - 6 Tage
1.25mg - 6 Tage
1mg - 8 Tage
0.75mg - 10 Tage
0.5mg - 2 Tage
0.75mg - 1 Tag
0.5mg - 1 Tag
0.67mg - 6 Tage
0.5mg - 9 Tage
0.416mg - 6 Tage
0.33mg - 12 Tage
0.25mg - 10 Tage
0.16mg - 7 Tage
0.125mg - 4 Tage
0.1mg - 7 Tage
0.05mg - 1 Tag
0.075mg - 1 Tag
0.05mg - 4 Tage
0.025mg - 2 Tage
0.01mg - 1 Tag
0mg seit dem 06.10.2016

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Solveig » Samstag, 22.10.16, 19:13

Hallo!

Bin seit zwei Tagen auch endlich bei 0mg Lorazepam angekommen! Wollte mich hier auch noch einreihen! :)

Werde Euch auf dem Laufenden halten wie es mir ergeht!

Ganz liebe Grüße

Solveig

Edit von padma: der thread von Solveig ist hier http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=9397
Zuletzt geändert von padma am Samstag, 22.10.16, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit eingefügt
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Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16-


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 26.10.16, 19:03

Hallo solveig, herzlichen Glückwunsch zur 0 :party2: :party2: :party2:
Lg Petra
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Solveig » Mittwoch, 26.10.16, 19:28

Danke liebe Lisamarie! :) :hug:

Ganz liebe Grüße

Solveig
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Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16-


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von graue_katze » Sonntag, 11.12.16, 12:24

Liebe Forumsgemeinde,
nachdem ich 2 Wochen auf „null“ bin, fühle ich mich sicher und fasse meine kleine Geschichte hier zusammen:

Am meisten geholfen hat mir beim Absetzen die Hoffnung endlich „clean“ zu werden. Ich freute mich immer auf den Stolz, der dann aufkommen würde. Und genauso ist es dann auch gekommen. Nachdem im September ein erster Versuch auf „null“ zu gehen, misslungen war und ich wieder aufdosieren musste, hieß es die Nerven behalten, optimistisch bleiben und weitermachen. Die beste Therapie der Schlafstörung war eine gute Schlafhygiene, was in meinem Fall heißt:
  • jeden Tag um 06:30 h klingelt der Wecker; also früh raus, auch am Wochenende unbedingt im Rhythmus bleiben;
    regelmäßige Essenszeiten; gesund und leicht ernähren;
    6 mal die Woche 1,5 Stunden Sport;
    tagsüber nicht ins Bett legen; Laptop, iPhone oder Buch haben im Bett nichts verloren;
    nur bei großer Müdigkeit (abends) überhaupt hinlegen; wenn man nicht einschlafen kann, wieder aufstehen und beschäftigen (Musik hören, lesen);
und das Wichtigste:

Immer wieder den Benzos und Z-Drugs den Kampf ansagen („Dreckszeug“, „ich schaffe es ohne euch“).

Zusammenfassung:

Meiner Meinung nach sind Benzodiazepine und Z-Drugs Medikamente für den stationären Notfalleinsatz (akute Suizidalität, akutes psychotisches Erleben) und für die Einmalgabe (Nacht vor einer Operation, Krampfanfälle, Einleitung einer Allgemeinanästhesie). In den Händen von Hausärzten haben sie nichts verloren.

Die ganze Geschichte gibt es hier:
viewtopic.php?f=16&t=11736
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Diagnosen:

Depressionen (schwer), Zwangsstörung, Schlafstörung


Medikation: (Mai 2017)

Venlafaxin retard 225-0-0-0
Risperidon 1-1-0-0
Quetiapin unret. 0-0-0-100


bereits abgesetzt:

Zopiclon, Mai 15 - Feb 16, Höchstdosis zeitweise: 0-0-0-15
Oxazepam, Feb 16 - Nov 16, Höchstdosis zeitweise: 0-0-0-30
Valdoxan, Feb 16 - Apr 17, Höchstdosis zeitweise: 0-0-0-50
Pipamperon, Feb 16 - Mai 17, Höchstdosis zeitweise: 0-0-0-40
Pantoprazol, Mai 15 - Dez 16, Höchstdosis zeitweise: 40-0-0-0

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 11.12.16, 19:47

Hallo graue Katze, herzlichen Glückwunsch zur 0, das hast du klasse gemacht, da kannst du zu Recht stolz auf dich sein. :party2: :party2: :party2:
Lg Petra
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Guennie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Montag, 23.01.17, 15:23

von Berlin 2013 :)
Ich habe für dich einen Auszug aus dem Forum benzobuddies übersetzen lassen (von meiner amerikanischen Freundin - translater) und setze den Text - der öffentlich zugänglich ist - hier rein. Sie hat ihn geschrieben als sie knapp 5 Jahre nach dem Entzug war und es klingt sehr hoffnungsvoll. Der großte Irrtum ist das der Entzug bei 0 mg endet. Erst ganz langsam wird klar, es dauert wesentlich länger als gedacht und man muss mit mindestens 2 Jahren nach 0 rechnen bis eine richtige Besserung eintritt. Das zeigt wie potent das Mittel ist, wie es in den gesamten Hormonhaushalt eingreift, was es alles betrifft wie stark der Einfluss auf das ZNS ist und was es mit einem Körper alles macht wenn man es dann wegzieht. Die Folgen sind, glaube ich mittlerweile, noch nicht absehbar und jeder Tag mit weniger oder noch besser ganz ohne, ist ein echter Gewinn, du bist also auf der Gewinnerseite auch wenn es sich so nicht, oder noch nicht, anfühlt. Ich schicke dir ganz viel Hoffnung und Kraft und hier nun der Text. LG Chrissi

Meine Haut krabbelt nicht. Mein Verstand ist nicht mehr besessen.
Mein Herz rast nicht. Ich bin nicht in einem Panic Zustand 24/7.
Jetzt kann ich mich entspannen und wieder Freude empfinden. Obwohl ich 60 bin, kommt mein Muskeltonus wieder. Ich weiss, ich hätte mich bewegen sollen aber ich konnte nicht weil ich jahrelang nicht geschlafen habe. Jetzt bekomme ich mein physische Ausdauer wieder und zwar schneller als ich für möglich gehalten habe. Ich hatte 50 Pfund verloren und jetzt habe ich 10 Pfund wieder zugenommen.
Meine Falten wirken weicher. Meine Haare fühlen sich nicht mehr wie Stroh an. Ich kann an die Vergangenheit klar erinnern und ohne Schuld Gefühle. Ich kann wieder Entscheidungen treffen ohne ängstlich zu sein. Jemand kann mir sagen dass sie beschäftigt sind ohne dass ich gleich das schlimmste annehme oder denke dass ich etwas falsch gemacht habe. Ich kann wieder denken und mich natürlich benehmen. Ich kann wieder fernsehen und geniessen es wieder Musik anzuhören. Ich kann über Benzoentzug und Genesung sprechen ohne zu zittern und ohne mich schlecht zu fühlen.
Das Leben ist wieder gut. Ich war unsicher dass ich das je wieder sagen wurde. Aber, es ist endlich passiert.
Bitte Mut fassen! Wenn Sie erkrankt sind, der Alptraum hat ein Ende!
Bei mir hat der Alptraum knapp 5 Jahre gedauert. Das letzte Jahr musste ich einsehen wie schlimm der Zustand meiner persönliche Beziehungen waren. Ich musste die Beziehung mit meiner erwachsene Kindern wieder aufbauen. Ich musste den Verlust meiner beste Freundin seit 25 Jahre acceptieren.
Jetzt kann ich wieder anfangen und ein normals Leben führen. Ich fühle mich wieder stark. Durch Schwierigkeiten habe ich soviel gelernt. Alles was ich gelernt habe wird mich gute Dienste leisten für den Rest meines Lebens. Aus der Not, lernte ich mit Wut umzugehen. Ich habe gelernt geduldig zu sein. Ich habe gelernt meine Mitmenschen nicht so streng zu beurteilen weil man nie weisst was ein andere Mensch durchmacht.Ich habe gelernt Abstand zu nehmen von meinen Gedanken---egal wie unablässig sie waren. Ich habe Vergeben gelernt und bin froh dass Menschen in meinem Leben mich vergeben konnten. Ich kann mit autistische Menschen mich identifizieren weil durch meine Emotionen war ich gefangen und konnte das nicht ausdrucken. Ich habe gelernt mich nie zu entschuldigen dass ich auf mich und meine Gesundheit aufpassen muss. Ich musste einige Menschen aus meinem Leben streichen weil sie mir Stress verursacht haben und dadurch meine Krankheit exacerbiert haben. Zuerst hatte ich deswegen Schuldgefühle aber lernte wer genau meine echt Freunde waren. Leider habe ich meine Tochter sehr verletzt. Ich war Unfähig sie zu verstehen und ihre Gefühle nachzuvollziehen. Ich habe Hoffnung dass diese Beziehung sich verbessern wird.
Besondere Anlässe in der Familie waren nervenaufreibend für mich. Ich habe mich und meinen Man unter Druck gesetzt: alle sollten glücklich sein. Dadurch habe ich die Freude und Spontanität keine Chance gegeben. Es war unmöglich für mich zu entspannen. Jetzt kann ich das!
Jetzt wo ich wieder mich selber bin, hoffe ich zu beweisen dass ich keine neurotische und unaufmerksame Mutter bin. Ich habe erfahren wie stark ich wirklich bin---ein unglaubliches Gefühl. Es ist kaum zu glauben dass diese Alptraum ein Ende nimmt. Ich bin echt mir selber wieder und brauche niemanden was vorzumachen.
Ich hatte schon viele Probleme als ich krank wurde. Aber endlich habe ich meine emotionale Schwierigkeiten aufgearbeitet und fühle mich richtig erleichtert und glücklich.
http://www.benzobuddies.org/forum/index ... c=166286.0
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 25.01.17, 8:33

Bardina :) hat Zolpidem abgesetzt.
Hier ihr Thread: viewtopic.php?f=16&t=12393
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

jojonic
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von jojonic » Mittwoch, 08.03.17, 14:32

Hallo ihr Lieben,

Zehn Monate nach null geht es mir super. Trotz des kleinen Einbruchs aus Trauergründen habe ich keine Symptome mehr. Bin voll belastbar, Kogge wieder. Ich möchte nur noch meine 5kg die ich zugenommen habe abnehmen aber das geht nur mit Disziplin.
Also keine grauen Gedanken, es ist zu schaffen :sports:
Liebe Grüße
Nic
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:pillowtalk: Diazepam 10 mg unregelmäßig im letzten Jahr ca 2-3 X/Woche
ab 11.2. 5mg Diazepam z.N
seit 13.2 2,5-0-2,5 mg (Dosis geteilt)
15.2.16 2,0-0-2,5 = 4,5 mg
25.2.16 2,0-0-2,25. = 4,25 mgo
ab 26.2.16 2,0-0-2,0 = 4,0 mg
ab 05.3.16. 2,0-0-1,5. = 3,5 mg
ab 16.3.16. 2,0-0-1,0. = 3,0 mg
ab 23.3.16. 2,0-0-0,5. = 2,5 mg
ab 08.4.16. 1,5-0-0,5. = 2,0 mg.
ab 15.4.16. 1,5-0-0. = 1,5 mg :sports:
ab. 28.416. 1,0-0-0. =1,0. mg.
ab. 11.5.16. 0,5 mg
seit 28.5. 0,00 mg........GESCHAFFT..!

mücke
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von mücke » Samstag, 18.03.17, 11:52

Moin,
Auch ich gehöre dazu, habe erfolgreich Lexotanil abgesetzt.
Ich schreibe jetzt weil ich erst letzte Woche die noch verbliebenen Benzos entsorgt habe.

Mein Erfahrungsbericht: Lexotanil absetzen
Vor langer Zeit habe ich regelmäßig wegen einer Panikstörung Lexotanil eingenommen. Nach 8 Monaten habe ich begonnen es abzusetzen. Ich brauchte sehr lange dafür. Ich habe nach dem kompletten Absetzen noch 2 Mal eine Minidosis genommen, wegen wichtiger Termine. Ab da nie wieder.

Die restlichen Benzodiazepine habe ich erst letzte Woche entsorgt. Ich wusste gar nicht mehr dass ich noch etwas Zuhause hatte.

Der Verlauf:
Einnahme: 4,5 mg Lexotanil für 8 Monate (Anfang 2004)
Absetzschritte: 3 mg Lexotanil für 6 Monate
1,5 mg Lexotanil + Umstellung auf 2,5 mg Diazepam
danach ausschleichen in 0,5 mg Schritten alle 4 Wochen,
seit dem 11.9.2005 auf NULL.

Wenn ich so auf die Zahlen schaue brauchte ich 11 Monate um 4,5 mg Lexotanil abzusetzen. Vom körperlichen Entzug habe ich gar nichts gemerkt. Das schlimmste für mich war die psychische Abhängigkeit. Die war bei mir heftiger als die körperliche.

Gruß Mücke
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Metoprolol retard absetzen
Einnahme 25 - 100 mg ca. 14 J., davon 25 mg ca. 10 J.
13.2.17 kein Metoprolol wegen Kreislaufkollaps (Ursache Paracodin gegen Reizhusten)
23./24./25.2.17 - 25 mg (Nebenwirkungen, bes. Müdigkeit + Muskelschmerzen)
26.2.17 - 3.3.17 - 19 mg
4.3.17 bis jetzt - 12,75 mg (Umstellung auf Metoprolol 23,5 mg retard)

Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
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Bardina
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Bardina » Mittwoch, 22.03.17, 13:31

Hallo :) ,
Murmeline hat es oben schon erwähnt ich habe zolpidem/zopiclon abgesetzt.
Im Februar habe ich nach großer psychischer Belastung einen Arbeitsunfall gehabt (leider nicht gemeldet), dabei Bandscheibenvorfall hws und einige Wirbelblockaden einschließlich Atlas erlitten. Daraufhin konnte ich wem überhaupt nur im Sitzen schlafen.
Ich bin immer sehr ungern zu Ärzten gegangen und die hausärztin wusste sich keinen rat. Im April dann endlich ein mrt bis dahin hat sich die angst vorm nicht schlafen können schon mächtig entwickelt obwohl ich immer etwas geschlafen habe.
Die Ärzte waren sich einig für die schlaf Probleme und den Schwindel ist nicht der Unfall verantwortlich und ich wurde zum Neurologen geschickt. Denn ich hatte leider nicht die typischen schmerzen und symptome.
Die Neurologin gab mir dann zopiclon 7,5 mg. Auf Nachfrage da ich große Angst hatte, ob sie das auch nehmen würde in meinem Fall sagte sie ja kein Problem.
Ich habe es genommen und geschlafen wobei die Qualität des schlafes nicht gut war. Da mein Respekt vor dem Tabletten sehr gross war habe ich nur 1-2x eine ganze dann 3-4x eine halbe und bis September 1/4 täglich genommen. Ich habe nicht sehr gut damit geschlafen aber keine angst mehr vor dem nicht schlafen können gehabt. Zwischenzeitlich hat mein Heilpraktiker die Wirbel korrigiert auch Atlas dadurch war der Schwindel weg und mir ging es besser. Im September hatte ich 3 Wochen reha.
Mit Hilfe des Heilpraktikers habe ich nach einer Woche die 1/4 abgesetzt. Bachblüten zur Unterstützung und viel Sport im der reha. Der schlaf war sehr wenig aber die Qualität mein ich wurde besser. Bei einer Übung habe ich dann einen Rückfall erlitten. Anstatt mich aber an den Atlas zu erinnern bin ich zur schmerzbekämpfung uns Krankenhaus dabei ist dann was schief gegangen das Mittel lief nicht dahin wonach es sollte und ich musste Stunden auf intensiv zur Überwachung. Da war ich noch ohne Tabletten aber entsprechend fertig. 5 Tage später jährte sich zum erstenmal der Todestag meiner Freundin (ist von ihrem Mann erstochen worden). In der Nacht habe ich nur 2 Stunden geschlafen gehabt und war völlig verzweifelt und abends wieder diesmal zu zolpidem gegriffen.
Dies habeich nicht vertragen aber nicht verstanden dass das so ist. Meine hausärztin und eine psychaterin haben mir um dies auszuschleichen hintereinander 2 verschiedene AD (doxepin und valdoxan) verschrieben. Ich habe mal wieder geglaubt was sie sagen. Da es mir damit abet immer schlechter ging habe ich beide Präparate nur jeweils eine Woche genommen und abgesetzt. Dann habe ich das Forum gefunden. Hier wird empfohlen keine deckelnden AD zu nehmen und ich wart froh das ich diese nicht weiter
genommen hatte obwohl sie auch so kurz genommen schon durcheinander gemacht haben.
Das wichtigste war mir dann einzugestehen Ich bin anhängig!! Dann dem forum zu vertrauen und nicht den Ärzten und Heilpraktiker. Sie meinten nämlich alle ich kann einfach weglassen da ich so wenig so kurz nehme
Zum Glück konnte icj meine hausärztin überzeugen mir wieder zppiclon zu verschreiben (damit hatte ich es im September ja geschafft) und mir die zeit zu geben die ich brauche. Und dann konnte es losgehen. Meine ständigen Blockaden komme ich nicht beeinflussen aber die Tabletten schon und da war icj froh ung wurde toll begleitet hier. Am Anfang gab es Ausrutscher da icj mich noch nicht gefunden hatte aber dann ging es. Es war nicht leicht aber welche alternative? Ich bin nun 2 Monate ohne Tabletten nehme noch baldrian.
Ich bin noch nicht die alte... will ich auch nicht mehr. Ich passe auf mich auf egal was andere Denkern. Meine innere Ruhe ist mir wichtig. Ich hoffe mein Vertrauen in mich und meinem Körper wächst stetig und dass ich belastbarer werde. Meine arbeitsversuche sind gescheitert abet ich fühle mich deshalb noch wertlos. Meine Familie leidet noch unter meinem anders sein aber wertschätzen Fortschritte. Freunde finden mich egozentrisch und meinen ich bilde mir vieles ein.. von ihnen habe ich mich innerlich distanziert... ich werde mir neue suchen wenn die zeit da ist. Es ist alles nicht einfach aber es gibt nur diesen weg deshalb vertraut euch und habt Mut!! Liebe grüße Bardina
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LinLinaLisamariepadmaMurmeline
April 2016-september 2016 abends 1/4 bis 3/4 Tablette zopiclon 7.5 mg. In der reha Abs 1/4 tbl zopiclon 7,5 mg dann abgesetzt. 3 Wochen ohne Tabletten. Massiv Schlafstörungen. Am 9.oktober 2016 (Todestag meiner Freundin, ist vor einem Jahr von ihrem Mann ermordet worden) wieder mit 5mg zolpidem begonnen
Seitdem zwischendurch auch nur 2,5 mg je nach Verfassung. Hausärztin doxepin einschleichen wollen. Mit 50 mg gestartet..total von der Rolle. Ein Tag pause dann zwei Tage eine halbe und anschließend zwei Tage eine ganze. Aufgrund von sehstorungen abgesetzt ohne ausschleichen. Eine Woche nur weiter zolpidem dann valdoxan angesetzt mit 25 mg täglich. Nach einer Woche suizidale Gedanke und muskelschwache. Auch auf anraten de Ärzte einfach abgesetzt. Seit einer Woche abends 5 mg zolpidem..
Hilft aber nicht mehr. Tagsüber massive Kopf und Bauch schmerzen..
Wenig Schlaf ca 3-5 Stunden die Nacht.
Beginn: 5 mg Zolpidem
14.11 16 3,75 mg , weniger Kopfschmerzen 5 Stunden schlaf
15.11 16 6,25 mg, völlig nervös 5 Stunden Schlaf Panik Attacke am tage
16.11 16 3,75 mg kein schlaf Kopf und Bauch schmerzen
17.11 16 3,75 -4,25mg (Übersicht verloren) 6 Stunden schlaf
18.11.16 4,25 mg 3 Stunde schlaf
19.11.16 7,5 mg 6 Stunden schlaf
20.11.16 7,5 mg 4 Stunden schlaf, heute morgen extrem unruhig inneres zittern
21.11.16 5 mg 6 Stunden schlaf
22.11.16 3,75 mg 5 Stunden Schlaf... wieder inneres zittern werde nicht ruhig positiv weniger kopfschmerzen
23.11.16 3,75 mg 2 Stunden geschlafen
Seit 24.11.16 1,9mg zopiclon 7 Stunden schlaf Kopfschmerzen Schwindel Kreislauf Problem
26.11.16 weniger schlaf vermehrtes schwitzen nachts
Weiterhin 1,9 mg zopiclon 1 Stunde schlaf..
1.12.16 0.9 mg zopiclon
2.1216 2,9 mg zopiclon
Wasserlösemethode
3.12.16 1.75 mg zopiclon
8.12.16 1.25 mg zopiclon vermehrtes zittern Unruhe
14.12.16 1 mg zopiclon rückenschmerzen und Nacken schmerzen Gummibein
21.12.16 o.75 mg zopiclon
01.01.17 0.5 mg zopiclon
11.1.17 0.25 mg zopiclon
19.1.17 0

Eva
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Eva » Dienstag, 05.09.17, 13:41

Hallo,
Freunde finden mich egozentrisch und meinen ich bilde mir vieles ein..
Übersetzt könnte das heißen: Du bist weniger bequem als früher. :D

Du machst das prima, finde ich.

Gruß, Pons
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27. Januar 2018 - 0,0 Bromazepam

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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Bardina » Donnerstag, 07.09.17, 15:23

Danke schön für den Zuspruch.Ich hoffe du hast recht. Ist nicht immer einfach aber schaffe es nur so. Alles Gute für dich!
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Hilft aber nicht mehr. Tagsüber massive Kopf und Bauch schmerzen..
Wenig Schlaf ca 3-5 Stunden die Nacht.
Beginn: 5 mg Zolpidem
14.11 16 3,75 mg , weniger Kopfschmerzen 5 Stunden schlaf
15.11 16 6,25 mg, völlig nervös 5 Stunden Schlaf Panik Attacke am tage
16.11 16 3,75 mg kein schlaf Kopf und Bauch schmerzen
17.11 16 3,75 -4,25mg (Übersicht verloren) 6 Stunden schlaf
18.11.16 4,25 mg 3 Stunde schlaf
19.11.16 7,5 mg 6 Stunden schlaf
20.11.16 7,5 mg 4 Stunden schlaf, heute morgen extrem unruhig inneres zittern
21.11.16 5 mg 6 Stunden schlaf
22.11.16 3,75 mg 5 Stunden Schlaf... wieder inneres zittern werde nicht ruhig positiv weniger kopfschmerzen
23.11.16 3,75 mg 2 Stunden geschlafen
Seit 24.11.16 1,9mg zopiclon 7 Stunden schlaf Kopfschmerzen Schwindel Kreislauf Problem
26.11.16 weniger schlaf vermehrtes schwitzen nachts
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14.12.16 1 mg zopiclon rückenschmerzen und Nacken schmerzen Gummibein
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Re: Benzos erfolgreich abgesetzt - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 22.10.17, 19:27

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