Maya: Trimipramin, Citalopram

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.

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Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 07.08.13, 15:25

Hallo Ihr Lieben!
Ich lese hier seit ein paar Wochen in den verschiedenen Themen mit und bin so froh über die ganzen Informationen und den liebevollen Umgang untereinander. :)
Ich möchte auch endlich von diesem Gift loskommen!!!
Sechs Jahre habe ich Trimipramin-Tropfen zum Einschlafen genommen, allerdings nur zwischen 2 und 5 Tropfen, seit drei Wochen habe ich das einfach weggelassen.
Aber seit fünf Jahren nehme ich Citalopram-Tabletten, anfänglich 20 mg, nach kurzer Zeit 40 mg, dann nach 8-wöchiger Einnahme wieder 20 mg und seit vier Jahren nehme ich 10 mg und "bei Bedarf" - laut meines Neurologen- auch mal tageweise 20 mg.
Vor zwei Jahren habe ich versucht direkt auf 5 mg zu reduzieren, aber ich fühlte mich nach wenigen Tagen total bedrückt und antriebslos und dachte natürlich das sind die Krankheitssymptome und bin wieder auf 10 mg gegangen.
Jetzt haben sich meine Lebensumstände sehr gebessert und nachdem ich vor vier Wochen einmal eine Tablette vergessen hatte dachte ich die vergessene Tablette wäre jetzt ein guter Einstieg zum Absetzen :wacko: und habe die folgenden zwei Tage nur eine halbe, also 5mg genommen. Dann gings mir doch ziemlich schlecht mit einem ganz dumpfen Kopfdruck, ganz bedrücktes Gefühl und jeder Handgriff war mir zuviel.
Bin dann auf eure Infos und Erfahrungen gestoßen und war richtig erleichtert und ermutigt. <3
Bin dann für zwei Wochen direkt wieder auf 10 mg hoch und seit fast zwei Wochen feile ich an der Tablette eine Miniecke, max. 5 Prozent ab und es ging gut.
Gerne würde ich eine Signatur erstellen, aber irgendwie finde ich da nicht die richtige Seite...
Viele liebe Grüße von

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Jamie1979 » Mittwoch, 07.08.13, 15:54

Hallo Maya,

willkommen im adfd und danke für das Lob.

Ich habe dir mal einen eigenen Thread erstellt, denn in linkas Thread würde dein Beitrag untergehen. :)

Du bekommst sicher noch Antworten, nur kann es manchmal ein wenig dauern, da es den meisten von uns eben absetzbedingt nicht so toll geht.

Eine Signatur erstellt man folgenderweise: links oben auf Persönlicher Bereich gehen, dort auf Profil klicken und dann auf Signatur erstellen gehen.

Gruß
Jamie :group:
:!: Ich bin am 15.3.15 nach 9 Wochen in Indien nach D zurückgekehrt und muss mich erst in Ruhe wieder einarbeiten. Danke :!:

ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ OM SAI RAM ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ

Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

Aus Gründen des Eigenschutzes kann ich zZt. keine Angaben über meine Medikamente und Diagnosen machen.
Ich bitte um Verständnis. Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 15 Monate)

>> Was Du zum Fenster hinausgibst, tragen Dir die Engel zur Tür wieder herein. <<


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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Mittwoch, 07.08.13, 20:53

Hallo Maya, :)

herzlich willkommen im ADFD

Habe ich dich richtig verstanden, dass du bis vor kurzem wechselnde Dosen, meistens 1o mg und bei Bedarf 20mg Citalopram genommen hast, dann 2 Tage 5mg, 2 Wochen 10 mg, und nun seit 2 Wochen 9,5mg? Gleichzeitig hast du vor 3 Wochen die2-5 Tropfen Trimipramin weggelassen.

Es wäre wichtig, dass du das in deiner Signatur möglichst detailliert schreibst.

AD Dosen nach Bedarf zu verändern ist ganz schlecht und sollte man nie tun. :!:

Wenn du soviel hin- und her dosierst hast und auch noch das Trimipramin gerade abrupt abgesetzt hast, hast du dein Nervensystm sehr gestresst, und es braucht jetzt dringend einige Wochen Zeit sich zu erholen und anzupassen.

Deine Dosis sollte jetzt wirklich eine Zeitlang gleicbleibend sein. Das Abfeilen ist sicher keine optimale Methode, da ungenau, da geben dir sicher andere, die auch Citalopram absetzen noch Tipps.

Wenn du umsichtig vorgehst, und die Infos hier im Forum beherzigst, wird dir das Absetzen sicherlich gelingen.

Liebe Grüsse,
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
]26.10.2014: 0,5 ml Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Blasenentzündung
25.01.2015: 0,475 ml
13.03.2015: 0,45 ml (1,8 mg)


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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 07.08.13, 21:22

Hallo Padma, vielen Dank für Deine Antwort!!
Ja, Du hast richtig verstanden, genauso hatte ich bis jetzt dosiert.
Ich weiß dass das mit dem Abfeilen nicht so genau ist und habe mir eine 0,001g-Feinwaage bestellt und habe mir vom Hersteller versichern lassen dass man die Citalopram-Tabletten auch leicht in Wasser auflösen kann, dann könnte ich besser dosieren.
Jetzt weiß ich wie schädlich es war ab und zu auf 20 mg zu erhöhen, aber mein Neurologe hat mir halt gesagt das solle ich machen wenn ich mich mal labiler fühle.
Das Trimipramin waren ja nur 2-5 Tropfen, in der Packungsbeilage stand was von wesentlich!! höheren Dosierungen, daher ich fühlte mich nur "vom Kopf her" daran gebunden, deswegen habe ich es spontan weggelassen...
Du hst sicherlich recht, dass das alles ein bischen viel Durcheinander war, ich hatte damals noch nicht diese Infos und ich fühle mich auch sehr unruhig.
Ich bin irgendwie so erschöpft, dass ich keine Ruhe finde.
Ich habe hier gelesen, dass einige Betroffene Baldrian oder Lasea nehmen. Wäre das eine Möglichkeit für mich etwas zur Ruhe zu kommen ohne mein ZNS noch mehr zu belasten?
Ganz liebe Grüße von
Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Donnerstag, 08.08.13, 18:44

Hallo Maya, :)

Jetzt weiß ich wie schädlich es war ab und zu auf 20 mg zu erhöhen, aber mein Neurologe hat mir halt gesagt das solle ich machen wenn ich mich mal labiler fühle.

Es ist immer wieder sehr, sehr ärgerlich, wie wenig Neurologen von den Medikamenten, die sie verschreiben verstehen. :evil:

Es gibt hier gute Erfahrungen Citalopram mit Cipralex Tropfen auszuschleichen, der Wirkstoff ist nahezu identisch, die Umstellung macht normalerweise keine Probleme. Ich denke, das ist einfacher als abwiegen und auflösen.

Lies dich doch mal durch die entsprechenden threads.

Das Trimipramin waren ja nur 2-5 Tropfen, in der Packungsbeilage stand was von wesentlich!! höheren Dosierungen, daher ich fühlte mich nur "vom Kopf her" daran gebunden, deswegen habe ich es spontan weggelassen...

das Problem ist, dass gerade das Absetzen Minidosen, knapp über 0 oft Probleme macht. Da das Trimipramin ein trizyklisches AD ist, die i.d.R. leichter abzusetzen sind, könntest du Glück haben.

Ich bin irgendwie so erschöpft, dass ich keine Ruhe finde.

Das Problem kenne ich auch. :(

Pflanzliche Mittel, wie Baldrian, Hopfen oder Passionsblume sind okay, das kannst du versuchen. Lassea wird unterschiedlich vertragen. Am besten grundsätzlich mit einer kleinen Dosis probieren. Und bitte auf keinen Fall Johanniskraut, das wirkt ähnlich wie ein AD, und darf nicht zusammen mit ADs genommen werden!

Ich verlinke dir hier noch die Liste mit möglichen Symptomverstärkern:
viewtopic.php?f=18&t=6442

Liebe Grüsse,
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
]26.10.2014: 0,5 ml Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Blasenentzündung
25.01.2015: 0,475 ml
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 11.09.13, 10:56

Hallo Ihr Lieben :)
Ist es okay während des Absetztens unter die "Lichtdusche" zu gehen? Ich würde mir gerne so eine 10000-l-Tageslichtlampe kaufen, mir graust es nämlich schon vor der dunklen Jahreszeit.
Allerdings beeinflusst das Licht ja auch die Chemie im Körper (vllt etwas anders als normales Sonnenlicht) und bei der Beschreibung steht auch dass man bei Antidepressiva-Einnahme den Arzt fragen sollte...
Liebe Grüße von
Maya :group:
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2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon schneefloeckchen » Mittwoch, 11.09.13, 11:28

Liebe Maya!
Sei bitte etwas vorsichtig mit der Lichtdusche.
Es gibt viele Menschen,die Herzklopfen und andere Symptome davon bekommen,selbst Menschen,die keine A.D.'s nehmen.
Vielleicht bekommst Du von Jamie oder Padma noch eine detaillierte Antwort.
Ich würde so lange warten.
Sei ganz lieb gegrüsst von Schneefloeckchen
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2012 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-0-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion :30 mg Promethazin 0-0-1
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-1
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Bis heute abwechselnde Symptome mal stärker mal schwächer.
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Ich bin jetzt 42 Monate nach Benzo und 30 Monate nach AD`s
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
schneefloeckchen
 
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 11.09.13, 16:20

Hallo Maya,

die Lichtdusche kann Entzugssymptome triggern. Wenn ich mich recht erinnere, hatte User James sehr starke Beschwerden aufgrund der Lichtdusche (kannst es ja mal über die Suchfunktion recherchieren).

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Donnerstag, 12.09.13, 10:20

Okay, vielen Dank für Eure Antworten...
:group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
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03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
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30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Jamie1979 » Donnerstag, 12.09.13, 11:02

Also über Lichtduschen bin ich nicht sehr gut informiert.
Meine Mutter hat eine, weil ihr die dunkle Jahreszeit so zusetzt (sie hat Depressionen), aber der Benutzung nach findet sie nicht so viel Anklang.
Das Licht ist gleißend und kalt; eigentlich kann man sich gar nicht davorsetzen.
Meine Mutter macht es manchmal so, dass sie das Teil halt aufstellt, damit es heller in dem Zimmer wird, aber das kann man auch anders hinbekommen, zumal diese Teile Stromfresser sind.

In dem schwedischen Möbelhaus mit den vier Buchstaben gibt es so günstige und chicke Lampen und gute Energiesparlampen - kaufe dir doch mehrere davon und platziere sie in deinen Räumen.
Ich habe in meinem Hauptzimmer 5 Lichtquellen verschiedener Art, alle mit Energiesparlampen bestückt, und wenn ich alle einschalte wird es schön hell.

Vielleicht ist das ein Weg (?)

Gruß
Jamie
:!: Ich bin am 15.3.15 nach 9 Wochen in Indien nach D zurückgekehrt und muss mich erst in Ruhe wieder einarbeiten. Danke :!:

ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ OM SAI RAM ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ

Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

Aus Gründen des Eigenschutzes kann ich zZt. keine Angaben über meine Medikamente und Diagnosen machen.
Ich bitte um Verständnis. Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 15 Monate)

>> Was Du zum Fenster hinausgibst, tragen Dir die Engel zur Tür wieder herein. <<


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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 30.04.14, 7:38

Hallo ihr Lieben! :group:

Erst einmal möchte ich allen ungeduldigen Absetzlern Mut machen, ganz ganz langsam beim Absetzen vorzugehen.
Wie ihr in meiner Signatur seht ist es möglich, so ein Medikament sanft auszuschleichen. Ich hoffe sehr dass es auch im ganz unteren Dosisbereich so bleibt...
Ein Riesendank an alle, die das immer "gebetsmühlenartig" allen Mitgliedern nahelegen...

Ich habe jetzt allerdings eine Frage zu Depressionen bei Jugendlichen, vielleicht kennt sich da jemand aus?
Der Mann meiner besten Freundin ist vor einem halben Jahr ganz plötzlich verstorben und der Tochter (15 Jahre) geht es sehr sehr schlecht. Totale Erschöpfung und sie geht einfach nicht mehr zur Schule.
Meine Freundin war schon bei verschiedenen Beratungsstellen (auch Trauerbegleitung für Jugendliche) und die beiden hatten schon "Probetermine" bei verschiedenen Therapeuten, auch in der Tagesklinik.
Aber überall sind lange Wartelisten, alle sind nett, aber keiner macht was. Man wird da total alleine gelassen obwohl ihre Tochter JETZT Hilfe braucht! :(
Jetzt wird meine Freundin bedrängt, dass sie mit ihrer Tochter zum Neurologen gehen soll damit der ihr Antidepressiva verschreiben soll :shock:
Aufgrund meiner Erfahrung ist sie da natürlich skeptisch, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie sich nicht doch vom Arzt überzeugen lässt ihrer Tochter Antidepressiva zu geben....
Wäre es okay, wenn ihre Tochter mal hochdosiert Johanniskraut nimmt?
Kennt jemand ein anderes Mittel als Alternative?

Ich bin für jeden Tip sehr dankbar.

Ich wünsche allen einen möglichst symptomarmen Tag... :group:

Ganz liebe Grüße von

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Nospie » Mittwoch, 30.04.14, 8:09

Hallo Maya :) ,
Maya hat geschrieben:Der Mann meiner besten Freundin ist vor einem halben Jahr ganz plötzlich verstorben und der Tochter (15 Jahre) geht es sehr sehr schlecht.

Ich habe im gleichen Alter auch einen geliebten Menschen verloren,ich kenne das Gefühl noch immer sehr gut.Leider bin ich dadurch in eine Sucht gerutscht,
ich hätte vermutlich "nur" Menschen gebraucht die mir zuhören und mich in den Arm nehmen und trösten,man braucht da irre viel Zuwendung.
Schule war damals für mich auch kein Thema mehr,es war mir alles egal,hatte ja für mich keinen Sinn mehr.Ich kenne das.......

Maya hat geschrieben:Jetzt wird meine Freundin bedrängt, dass sie mit ihrer Tochter zum Neurologen gehen soll damit der ihr Antidepressiva verschreiben soll :shock:

In dem Alter schon mal garnicht :!: Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und durch ADs wird massiv in die Hirnchemie eingegriffen :!:
Ich würde das auf keinen Fall machen.Abgesehen davon sollen ADs (wenigstens SSRI usw),soviel ich weiß,nicht an Jugendliche unter 18 abgegeben werden.
Johanneskraut ? Eventuell eine Option? Ich weiß nicht.
Gibt es Selbsthilfegruppen in der Nähe?
Sie braucht jetzt vor allem viel Liebe..... :hug: .Und sie muß reden können,wenn ihr danach ist,soweit meine Erfahrung.

Dir weiterin alles Gute!!!

LG
Nospie
:group:
6 Jahre SSRI
Juli 2012 - September 2012 grob reduziert abgesetzt (Arzt meinte :einfach weglassen,Absetzsymptome dauern ca 2 Wochen,
ignorieren Sie das ..........)

Seit Ende September 2012 auf Null
seither im protrahierten Entzug
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"Going to a psychiatrist has become one of the most dangerous things a person can do."
- Dr. Peter Breggin
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 30.04.14, 12:06

Hallo Maya,

kann mich Nospie :) nur anschließen. Es werden dennoch leider immer wieder AD an Minderjährige verordnet, allerdings ist das brandgefährlich, da das Gehirn noch gar nicht vollständig ausgebildet ist. Darüber hinaus ist mit erhöhter Suizidgefahr zu rechnen. Ich würde es keinesfalls riskieren.

Ich selbst habe sehr jung auch einen schlimmen Verlust erleben müssen. Man braucht sehr sehr viel Wärme, Nähe und Verständnis, um damit langfristig klarzukommen. Und vor allem Zeit. Heute denken immer alle, solche schlimmen Krisen ließen sich in ein paar Tagen abschließen, man brauche nur die "richtigen" Mittel. Das ist ein Trugschluss. Oft kommen eben auch die Angehörigen damit nicht klar, das Leid der Betroffenen zu sehen und drängen nach schnellen Lösungen. Doch die können auf lange Sicht ganz schön nach hinten losgehen.

Auch bei Johanniskraut bin ich mittlerweile skeptisch. Es wirkt ganz ähnlich wie ein chemisches AD, kann u. U. sogar Entzugssymptome hervorrufen (hatte ich selbst auch!). Und der Wirkvorteil bezügl. Depressionen liegt bei all diesen Mitteln ohnehin kaum über dem von Placebo. Sie gaukeln für eine gewisse Zeit Hilfe vor, die sie nicht geben können. Zeit und Zuwendung sind hier ganz zentral.

Sicher kann man sich auch über SHG etc. noch Unterstützung suchen. Von fragwürdigen hirnchemischen Eingriffen würde ich bei einem so jungen Menschen in jedem Fall Abstand nehmen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 30.04.14, 17:55

Danke Nospie :) und Carlotta :) für eure Antworten.

Ja, es braucht vor allem Liebe und Zeit!!!

Nur leider können sich Schüler nicht so lange krankschreiben lassen.
Bei einem Notendurchschnitt von 1,8 auf dem Gymnasium wird sie wohl trotzdem das Schuljahr wiederholen müssen, weil die Lehrer sie nicht mehr bewerten können.
Irgendwie rennt die Zeit davon...
Aber ihr habt vollkommen recht: erst recht keine AD bei so jungen Menschen.

Danke!!

Liebe Grüße von Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 30.04.14, 19:24

Liebe Maya,

Maya hat geschrieben:Nur leider können sich Schüler nicht so lange krankschreiben lassen.
Bei einem Notendurchschnitt von 1,8 auf dem Gymnasium wird sie wohl trotzdem das Schuljahr wiederholen müssen, weil die Lehrer sie nicht mehr bewerten können.
Irgendwie rennt die Zeit davon...

ja, früher hätte ich auch ähnlich gedacht. Aber jetzt denke ich: Was ist denn bitte ein Jahr bei einem so jungen Menschen? Gar nichts, oder? Sie hat noch alle Zeit der Welt, um die Schule ordentlich zu beenden.

Und bei einem solchen Notendurchschnitt wird sie nach einer Pause auch kaum Probleme haben. Schade ist es höchstens um die sozialen Kontakte, falls sie an den Leuten in ihrer alten Klasse sehr hängt. Aber all das sind lösbare Probleme, lösbar ohne Chemie. Nachhaltig und auf eine Weise, die ihr ein gesundes Fundament schafft für ihre Zukunft. Keine "Fast-Food-Lösung" mit bösem Erwachen irgendwann.

Lieb von Dir, dass Du Dich sorgst um die Tochter Deiner Freundin. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Dienstag, 20.05.14, 9:44

Hallo ihr Lieben :group:

Kennt das jemand? Ich hatte vor zwei Wochen einen heftigen Virusinfekt mit Fieber und Schmerzen. Der eigentliche Infekt dauerte etwa nur fünf Tage, aber seitdem ist mir ständig übel, aber ohne Erbrechen, habe auch mäßig Hunger, aber schnell Föllegefühl... :sick:
Sind das noch Folgen vom Infekt?

Ich wünsche euch einen relativ symptomfreien Tag!

Liebe Grüße von

Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Dienstag, 20.05.14, 10:00

Hallo Maya,

bist Du sicher, dass das ein gewöhnlicher Infekt war/ist und nicht absetzbedingt? Klingt ein wenig so, da die Symptome Dir noch so nachhängen. Das kenne ich vom Entzug. Aber man kann das aktuell natürlich schlecht auseinanderhalten. - Allerdings hast Du die letzten Schritte sehr schnell vorgenommen, von daher kann ich mir schon vorstellen, dass die Symptome vom Absetzen kommen.

Es kann sein, dass Du im unteren Dosisbereich (wo Du ja jetzt deutlich bist mit ca. 5 mg) langsamer ausschleichen musst, um möglichst symptomfrei zu bleiben (evtl. kleinere Dosismengen absetzen). Du solltest auch die Intervalle länger wählen und bspw. 4 Wochen Pause machen zwischen den Schritten. Rezeptoren brauchen i. d. R. mind. 3 Wochen, um sich anzupassen. Dann sollte man mind. noch eine Woche Puffer einbauen.

Und zum Verständnis: Im unteren Dosisbereich sind noch ein Großteil der Rezeptoren vom AD besetzt! D. h., die Wirkung auf die Neurochemie ist noch enorm, auch wenn man denkt, man nehme eigentlich nicht mehr viel. Das ist ein Irrglaube.

Liebe Grüße und gute Besserung :group:
Carlotta
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Dienstag, 20.05.14, 12:55

Danke liebe Carlotta :hug:

Ja, man kann gar nicht vorsichtig genug sein...
Ist wohl wie beim Putzen: 80% sind in 20% der Zeit gemacht, für die letzten 20% braucht man 80% der Zeit....oder so ähnlich :roll:

:group:
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2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
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22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Dienstag, 20.05.14, 13:06

Hey Maya,

Maya hat geschrieben:Ist wohl wie beim Putzen: 80% sind in 20% der Zeit gemacht, für die letzten 20% braucht man 80% der Zeit....oder so ähnlich :roll:

Das ist mal ein treffender Vergleich! :D

Aber langsam kommt man auch ans Ziel, nur eben meist mit weniger Symptomen. (Muss auch selbst gerade ultravorsichtig reduzieren; bin selbst im unteren Dosisbereich von einem AD und kann oft max. nur um jeweils 0,25 mg reduzieren, um noch arbeitsfähig zu bleiben.)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Montag, 16.06.14, 17:11

Hallo ihr Lieben :group:

Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben?

Und zwar habe ich morgen eine Operation am Finger (Ganglion wird entfernt). Die OP dauert vorrausichtlich 10 - 15 Minuten.

Ich habe gerade mit der Narkoseärztin telefoniert und habe für morgen zwei Möglichkeiten für die Betäubung.

1.: kurze Vollnarkose und man ist danach wieder direkt wach.

2.: der ganze Arm wird abgebunden, es wird eine hohe Dosis vom örtlichen Betäubungsmittel gespritzt und bekommt noch wenn man möchte ein Beruhigungsmittel.

Was ist weniger belastend?

Danke schon mal.... :group:

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Montag, 16.06.14, 17:25

Hallo Maya, :)

ich weiss es leider nicht. :(
Es ist individuell ja auch sehr unterschiedlich, was vertragen wird.

Prinzipiell könnte natürlich beides Symptome triggern, aber es kann auch völlig problemlos sein. Im Zweifelsfall würde ich danach entscheiden, was dich weniger stresst.

Alles Gute für morgen :hug:
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
]26.10.2014: 0,5 ml Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Blasenentzündung
25.01.2015: 0,475 ml
13.03.2015: 0,45 ml (1,8 mg)


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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 18.06.14, 12:01

Danke liebe Padma :hug:

Ich hatte mich für die kurze Vollnarkose entschieden, ist jetzt alles überstanden...

Danke für Deinen ganzen Einsatz hier und Dir alles alles Gute!!!!

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Mittwoch, 18.06.14, 17:59

Liebe Maya, :)

schön, dass du es gut überstanden hast. :D

Danke dir für deine anerkennenden Worte. :D

Ich würde jetzt sicherheithalber mit dem nächsten Absetzschritt 4 Wochen abwarten, auch wenn du keine Symptome hast. Damit schaffst du eine gute Ausgangslage vor dem nächsten Schritt. Und gönn dir Ruhe, auch wenns nur eine kleine OP war, ein Eingriff ist es eben dennoch.

Gute Besserung
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
]26.10.2014: 0,5 ml Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Blasenentzündung
25.01.2015: 0,475 ml
13.03.2015: 0,45 ml (1,8 mg)


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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon ataraxia » Samstag, 21.06.14, 23:05

Liebe Maya!

Ich freue mich, dass deine OP gut gelaufen ist, ich hätte mich auch (mit Angst!) für die Vollnarkose entschieden.
Achte gut auf dich und warte mit den nächsten Absetzschritten.
Ich habe neulich gemerkt, dass selbst ein Zahnarztbbesuch den Körper für ein paar Tage schwächen kann und eine Narkose ist auch nicht ohne.
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
Medikation: Citalopram 20-30mg. 3 Jahre genommen.

3 Monate lang ausgeschlichen (zu schnell!), seit Ende April 2013 medikamentenfrei und im protrahierten Entzug

Nach 6 Monaten kleine Besserung, nach 18 Monaten große Besserung! Nach 2 Jahren gesund.
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Sonntag, 06.07.14, 20:21

Hallo ihr Lieben... :group:

Kennt ihr euch vielleicht etwas mit Borreliose aus?

Und zwar hat mein Hausarzt einen umfangreichen Blutteset bei mir durchgeführt wegen leichter Gelenkschmerzen und der igm-Wert für Borreliose, also der aktuelle Wert ist "grenzwertig".
Ich soll in ein bis zwei Wochen noch mal zum Bluttest.

Heißt grenzwertig, dass man auch Antikörper im Blut haben kann ohne infiziert zu sein? Einen Zeckenbiss habe ich bei mir noch nie bemerkt.
Mache mir jetzt etwas Gedanken, ist ein blödes Gefühl....

Liebe Grüße von

Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Monalinde » Dienstag, 08.07.14, 9:43

Hallo Maya,

dass ich mich mit Borreliose auskenne, wäre zu viel gesagt. Bei mir wurde jedoch vor einger Zeit Borreliose durch die Hautärztin festgestellt. Ich glaube, dass zuerst ein Bluttest gemacht worden ist und einige Zeit später dann eine Stuhlprobe genommen wurde, wenn ich mich recht erinnere. Auf jeden Fall waren es zwei Untersuchungen. Da sich auch bei der Stuhlprobe kein höherer Entzündungswert als bei der Blutprobe ergeben hat, wurde festgestellt, dass die Borreliose derzeit nicht mehr sehr aktiv ist. Und das war es dann.

Meiner Meinung nach ist es wahrscheinlich nicht ganz unmöglich, dass Du einmal von einer Zecke gebissen worden bist, ohne es zu bemerken. Vielleicht wohnst Du auch in einer Gegend, in der die Zecken
infiziert sind. Ich wohne in solch einer Gegend und kann mich auch an zwei Zeckenbisse erinnern. Ich hatte zunächst ein geschwollenes Knie, auch Schmerzen im Knie, Gelenkschmerzen und war ziemlich abgeschlagen. Nachdem dieser Zustand wieder verschwunden war nach zwei drei Monaten, habe ich nichts weiter unternommen, damals. Erst Jahre später ist mir klar geworden, dass diese Empfindungen mit dem Zeckenbiss in Zusammenhang gestanden haben müssen.

Ich vermute schon, dass man Borreliose durch Tests sicher feststellen kann. Vieleicht ergibt sich bei Dir ja doch, dass alles nur falscher Alarm war, nachdem der Wert eh nur grenzwertig ist. Notfalls kannst Du auch noch zum Allergologen gehen.

Vielleicht kennt sich jemand im Forum noch besser damit aus. Ich halte Dir jedenfalls die Daumen, dass alles nur falscher Alarm war und Du eine Sorge weniger hast.

Liebe Grüße von Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug mit zahlreichen körperlichen Symptomen (Tinnitus sporadisch, Nebenhöhlenentzündung, saurem Aufstoßen, Albträume)
Monalinde
 
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Montag, 17.11.14, 15:46

Hallo Ihr Lieben :group:

Wollte euch kurz eine gerade gemachte Erfahrung mit meinem Neurologen mitteilen.
War dort wegen Citalopram-Rezept (er weiß übrigens nichts von meinem Absetzen) und habe nebenbei erwähnt dass ich manchmal Kopfschmerzen habe und er hat mir neben einer Überweisung zum Radiologen ein Rezept über Lyrica 25 mg ausgestellt, die soll ich jetzt wegen der Kopfschmerzen für erst mal einen Monat täglich nehmen.
Aber Lyrica ist doch mit Sicherheit nicht so "harmlos" wie Aspirin...das Rezept löse ich erst mal nicht ein.

Bitte passt auf euch auf was ihr verschrieben bekommt...!!

Liebe Grüße von

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
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03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Lisamarie » Montag, 17.11.14, 17:49

Hallo Maya, das hast du goldrichtig gemacht, gerade Lyrika ist eins der problematischten Medikament überhaupt.Wie man das gegen Kopfschmerzen verschreiben kann ist mir ein völliges Rätzel. Und wenn du es erstmal vier Wochen nimmst ist es schon in deine Gehirnchemie mit eingebaut und du wirst es dann nicht mehr so einfach los. Frage mich schon was mit dem Neurologen los ist. :frust: Und dann wirklich lieber zu ab und zu Asper*n greifen als zu Lyrica. Gib mal oben in der Suchmaske Lyrika ein und les mal Berichte von Usern die das genommen haben.

Also mich macht sowas richtig wütend. :evil: Gleich so ein Hammermedikament zu verschreiben. Das ist echter Wahnsinn. Nimm das Bitte nie niemals. Das Rezept gehört als einzigstes in den Schredder oder klein gerissen in den Mülleimer. :sick:
Lg Petra
Seit 32 Jahren ozazepam abhängig .
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin neuraxpharm
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen, berufsunfähig,Nichts ging mehr.Halbes Jahr bettlägerig.Zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Praxitenabhängig

Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam ( sellber umgerechnet daher ohne Gewähr).
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam ( selber umgerechnet ) dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam (raus aus dem Hochdosisbereich jippy)
Überraschender Tod meiner Freundin
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
04.08 Schritt revidiert, schwere Übelkeit, schwerer Schwindel, 3 Stunden Schlaf in der gesamten Zeit. Auf 4 Tabletten zurückgegangen 60 Oxazepam ( ca. 30 Diazepam)
07.09 zwischenzeitlich Lungenentzündung.
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
17.09 einen weiteren Krümmel abgesetzt
26.09 einen weiteren Krümmel abgesetzt schätze das ich bei ca. 28 Diazepam liege.
09.10 einen weiteren Krümmel verabschiedet
22.10 einen weiteren Krümmel abgesetzt, vermehrter Schwindel, leichte Übelkeit.
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...
Stillstand schwerer Magen Darm Virus im Anschluss
daran schwere Bronchitis
1.12 weiter gehts, einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet)
11.12 einen Krümmel weniger, ca 25 mg Diazepam ( die Hälfte ist weg)
19.12 einen Krümmel weniger
30.12 einen Krümmel weniger
Tod meiner Mutter
24.01 einen Krümmel weniger , gar nicht vertragen, Übelkeit, Schwindel, Kopf und Rückenschmerzen, box mich da jetzt durch
14.02 weiterer Krümmel
14.03 weiterer Krümmel brauchte eine Pause.
26.03 weiteren Krümmel ca 22 mg Diazepam

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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Dienstag, 06.01.15, 15:27

Hallo Ihr Lieben :group:

Ich habe mal eine Frage die nicht direkt etwas mit Antidepressivas zu tun hat, aber vielleicht kann mich jemand beruhigen.

Und zwar wurde bei mir ein Schädel-MRT gemacht (wegen Kopfschmerzen, die aber nicht mehr da sind) und heraus kam dass ich kleine Durchblutungsstörungen habe.
Gleichzeitig habe ich jetzt zufällig eine Eisenmangelanämie.
Können die Durchblutungsstörungen im Gehirn mit der Anämie zusammenhängen?
Mein Neurologe hat diesen Zusammenhang nicht ernst genommen und möchte noch ein anderes Blutbild machen, aber ich habe etwas Angst dass es etwas "Schlimmeres" ist... :(
Liebe Grüße von Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
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22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
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06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Mittwoch, 07.01.15, 21:49

Hallo Maya, :)

das würde mich auch beunruhigen.

Ich kenne mich mit Durchblutungsstörungen im Gehirn leider nicht aus. Daher kann ich dir nichts wirklich hilfreiches schreiben.

Wenn etwas akut gefährliches zu befürchten wäre, hätte dein Arzt dich sicherlich gleich eingewiesen. Dass er weitere Blutuntersuchungen machen möchte ist vermutlich gut. Dass es an der Eisenmangelanämie liegt, kann ich mir weniger vorstellen.

Es bleibt jetzt wohl nur abzuwarten und vielleicht hat das ja gar keine weitere Bedeutung.

liebe Grüsse, :hug:
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
]26.10.2014: 0,5 ml Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Blasenentzündung
25.01.2015: 0,475 ml
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Donnerstag, 12.03.15, 8:52

Hallo Ihr Lieben :group:

Ich löse die Citalopramtabletten jeden morgen im Wasser auf um sie zu dosieren. Das klappt auch sehr gut.
Aber für den "Notfall", Krankenhausaufenthalt oder ähnlichem, würde ich mir gerne einige 1-mg-Kapseln in einer Apotheke herstellen lassen.
Ich habe mal in örtlichen Apotheken nachgefragt und die stellen diese Sonderdosierungen nur her wenn es dementsprechend auf dem Rezept steht.
Aber mein Neurologe weiß ja nichts von meinem Absetzen.
Kennt jemand von euch vielleicht eine Apotheke welche die Kapseln ohne besonderes Rezept herstellt und verschickt? Ich weiß das ist teuer, aber das ist mir egal.

Ganz liebe Grüße von

Maya :)
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2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Murmeline » Donnerstag, 12.03.15, 9:02

Hallo Maya,

ich glaube, Dein Problem ist nicht unlösbar.
Wenn von den Nutzer hier im Moment keiner mit einer Idee helfen kann (ich auch nicht), dann warte ein paar Tage.
Es gibt da jemanden, der wissen könnte.
Also sei ggf. geduldig und frag nochmal nach in einer Woche, damit das nicht in Vergessenheit gerät.

Schön, dass Du mit der Wassermethode gut zurecht kommst!

Grüße Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, Venlafaxin und Quetiapin) und Absetzen (seit Frühjahr 2012 medikamentenfrei)
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Donnerstag, 12.03.15, 13:03

Danke Murmeline, für deine Antwort.
Ich weiß wen du meinst :)
Danke dass du dich immer so toll hier einbringst...
Dir auch alles Gute!! :hug:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Donnerstag, 19.03.15, 20:16

Hallo Ihr Lieben :group:

erst mal an ganz dickes Dankeschön an alle die sich immer so einbringen und so viel Zeit und Energie aufbringen...

Ich habe gerade auch eine knifflige Frage und vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Und zwar bin ich schon länger krankgeschrieben und musste heute zu einem Gutachter. Mein Neurologe hat ihm geschrieben dass ich zwischen 20 und 30 mg Citalopram nehme.
Und auf einmal wird heute beim Gutachter ein Bluttest gemacht um den Citalopramspiegel zu bestimmen und ich nehme ja nur noch 2 mg :o :o :o

Wie viele Tage würde es theoretisch ungefähr dauern den Spiegel von der 20 mg-Einnahme auf eine 2 mg-Einnahme zu senken?
Würde ein Magen-Darm-Infekt bei dem ich nichts zu mir nehmen kann aureichen um den Spiegel auf fast 0 zu senken?
Gibt es nur einen aktuellen Medikamen-Blutspiegel oder auch einen Langzeitspiegel?

Oh Mann, das ist so schwierig...

Ganz liebe Grüße

Eure Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Freitag, 20.03.15, 17:34

Huup huup....ich habe hier eine schöne Geschichte für euch Mitreisende... :group:

Der Zug des Lebens:
Das Leben ist wie eine Zugfahrt, mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken.
Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen und wir müssen unsere ohne sie fortsetzen.
Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen, unsere Geschwister, Cousins, Freunde, sogar die Liebe unseres Lebens.
Viele werden aussteigenund eine große Leere hinterlassen.
Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie ausgestiegen sind.
Es ist eine Reise voller Freuden, Leid, Begrüßungen und Abschied.
Der Erfolg besteht darin zu versuchen mit jedem in Frieden zu leben.
Das große Rätsel ist: Wir wissen nicht an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen.
Deshalb müssen wir leben, lieben, verzeihen und immer das Beste geben!
Denn wenn der Moment gekommen ist wo wir aussteigen müssen und unser Platz leer ist sollen nur schöne Gedanken an uns bleiben und für immer im Zug des Lebens weiterreisen!!!
Ich wünsche Dir, dass deine Reise jeden Tag schöner wird, Du immer etwas Liebe, Gesundheit, Erfolg und Geld im Gepäck hast.
Vielen Dank, euch ADFD-Passagiere, im Zug meines Leben!!!
Starke Menschen wissen, wie sie ihr Leben in der Reihe halten. Sogar mit Tränen in den Augen können sie sagen: ICH BIN OKAY.

Eure Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
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22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen, dann Besserung
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Mak » Freitag, 20.03.15, 19:07

Hallo Maya,

ich habe nicht Deinen ganzen Thread gelesen. Aber mir stellt sich gerade eine Frage:

Warum sagst Du Deinem Neurologen nicht, dass Du ausschleichst?

L. G. MAK
2007 Citalopram 20 mg
27.11.14 Kaltentzug mit Absetzsymptomen (Schlafstörungen, Schwindel, Überempfindlichkeit, Angst, ...)
04.12.14 wieder aufdosiert auf 20 mg noch ein paar Tage Schlafstörungen
Neuer Absetzversuch (diesmal ausschleichen) folgt in Kürze
22.12.14 19 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
29.12.14 18 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
06.01.15 17 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
12.01.15 16 mg häufig unterschwellige Kopfschmerzen, Wetter oder Absetzsymptome?! (1 Woche)
19.01.15 15 mg keine Absetzsymptome, Kopfschmerzen weg (1 Woche)
26.01.15 14 mg keine Absetzsymptome (1Woche)
02.02.15 13 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
09.02.15 12 mg Kopf- u. Nackenschmerzen, gelegentlich Schwindel u. Übelkeit, Konzentrationsprobleme, Weinanfälle, sehr gestresst und überempfindlich - Pause mit dem Absetzen :( (2 Wochen)
23.02.15 11 mg hin und wieder Nacken- + Kopfschmerzen, depressive Phasen
07.03.15 immer noch 11 mg. pychische Verfassung sehr gut, keine Symptome, außer leichte Übelkeit
09.03.15 10 mg keine Absetzsymptome
18.03.15 9 mg psychische Erschöpfung, Herzschmerzen... langsame Besserung
Mak
 
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Dienstag, 24.03.15, 8:09

Hallo Mac :) ,
ich hatte dir ja schon an anderer Stelle geantwortet...

Aber trotzdem stelle ich meine Frage nochmal, vielleicht weiß ja jemand eine Antwort... :( Diese Unsicherheit macht mich zur Zeit ziemlich fertig.

Ich musste vom Arbeitgeber aus zum Gutachter und dieser hat Blut abgenommen für einen Citalopram-Medikamenspiegel.
Offiziell nehme ich 20-30 mg, in Wirklichkeit nur 2 mg. Wenn ich sage das ich schon zwei Jahre reduziere fühlt sich der Arbeitgeber hintergangen...
Wenn ich von der Halbwertzeit 36 Stunden ausgehe wäre ich innerhalb sechs Tagen auf diesem niedrigen Wert. Kann man das wirklich so einfach rechnen?

Ganz liebe Grüße von Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
09.09.2014: 3,75 mg, " "
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Jamie1979 » Dienstag, 24.03.15, 20:14

Hallo maya,

hast du eingewilligt, dass dein Spiegel gemessen wird?
Dein Arbeitgeber kann zwar Sachen von dir fordern, aber ob du dem nachkommst...
Dein Arbeitgeber hat sich auch nicht die Bohne für die Details deiner Gesundheit / Krankheit zu interessieren! Du musst denen gar nichts erzählen!
Es gibt auch sowas wie die ärztliche Schweigepflicht! Ich bin kein Arbeits- und Gesundheitsrechtler, aber ich glaube nicht, dass der Betriebsarzt Untersuchungsergebnisse an den Arbeitgeber herausrücken darf (zumindest nicht ohne deine Zustimmung!)

Wenn der Spiegel zu niedrig ist, könntest du als Schutzbehauptung sagen, dass du eben ein paar mal vergessen hast das Citalopram zu nehmen. Und wer weiß,vielleicht gehörst du ja auch zu den Menschen, die schnell metabolisieren? Wie will der Arzt das da beurteilen? Da müsste er einen Gentest machen, und das ist schon ein wenig übertrieben..
Mit den 36 Stunden... hmm ja, also natürlich ist der Spiegel dann schon niedriger, aber wenn du wirklich 2mg nimmst anstatt 20mg, dann denke ich, wird dem Arzt schon irgendwas komisch vorkommen (aber dann wie gesagt sagen, du hast es ein paar mal vergessen zu nehmen oder naiv sagen, dass deine Leber viell. schnell metabolisiert),

Oder du rückst mit der Wahrheit raus.
Bist du denn aktuell krank geschrieben oder sonstwas? Oder wozu das Ganze?
Eigentlich geht es keinen Menschen auf der Welt was an, wieviel Citalopram du nimmst!!!

Echt ein Zufall, dass ich es an einem Abend gleich zwei Mal empfehle, aber ich würde dir raten, dich an www.elo-forum.org Rubrik Gesundheit / Schwerbehinderung / Rente zu wenden - da gibt es eine super ehrenamtliche Beratung zu deinen Rechten und Pflichten bei Gesundheitsfragen.


Gruß
Namaste
Jamie
:!: Ich bin am 15.3.15 nach 9 Wochen in Indien nach D zurückgekehrt und muss mich erst in Ruhe wieder einarbeiten. Danke :!:

ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ OM SAI RAM ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ ॐ

Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

Aus Gründen des Eigenschutzes kann ich zZt. keine Angaben über meine Medikamente und Diagnosen machen.
Ich bitte um Verständnis. Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 15 Monate)

>> Was Du zum Fenster hinausgibst, tragen Dir die Engel zur Tür wieder herein. <<


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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Jamie1979 » Dienstag, 24.03.15, 20:57

Maya hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben :group:

Ich löse die Citalopramtabletten jeden morgen im Wasser auf um sie zu dosieren. Das klappt auch sehr gut.
Aber für den "Notfall", Krankenhausaufenthalt oder ähnlichem, würde ich mir gerne einige 1-mg-Kapseln in einer Apotheke herstellen lassen.
Ich habe mal in örtlichen Apotheken nachgefragt und die stellen diese Sonderdosierungen nur her wenn es dementsprechend auf dem Rezept steht.
Aber mein Neurologe weiß ja nichts von meinem Absetzen.
Kennt jemand von euch vielleicht eine Apotheke welche die Kapseln ohne besonderes Rezept herstellt und verschickt? Ich weiß das ist teuer, aber das ist mir egal.

Ganz liebe Grüße von

Maya :)


Hallo,

kannst du vielleicht deinen Hausarzt oder einen anderen Arzt deines Vertrauens bitten, dir das zu verordnen (?)
Auf Privat-Rezept?
Das wird zwar teuer, aber es spricht eigentlich nichts dagegen. Oder ist er auch nicht eingeweiht?

Die meisten Apotheken werden es ablehnen, dir eine solche Rezeptur anzufertigen, da eine rechtliche Grauzone.
Ich denke nicht, dass du da viele Möglichkeiten hast,

Ich bin gerade mal am Überlegen, ob da experimentell was ginge.
Wenn du dir in der Apotheke eine Pipettenflasche 100ml mit 100ml Ethanol (30% oder 40%-ig) kaufen würdest (wichtig: nicht 100 Gramm Ethanol (Trinkalkohol), sondern 100 Milliliter Ethanol) und darin 10 Tabletten Citalopram zu 10mg auflösen würdest, dann wären in 100ml Ethanol 100mg Citalopram.
Wenn du dann 1ml mit der Spritze abziehen würdest, wären darin 1mg Citalopram drin. Und es wäre konserviert.

Kann bitte jemand nachrechnen, ob ich richtig überlegt habe?

Namaste
Jamie
:!: Ich bin am 15.3.15 nach 9 Wochen in Indien nach D zurückgekehrt und muss mich erst in Ruhe wieder einarbeiten. Danke :!:

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Ich bitte um Verständnis. Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 15 Monate)

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Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon drehwurm » Sonntag, 29.03.15, 12:22

@Jamie: ja, ich hab es auch so berechnet... klasse Vorschlag! Theoretisch ginge dann ja sogar Doppelkorn, oder? ;-)

MAya, wie Jamie schon schreibt: eine Spiegelkontrolle bei AD ist total unüblich, außer es besteht der Veracht auf Vergiftung, also Überdosierung. Zu wenig nachweisen bringt in der Regel nix, außer man will jemanden "überführen", und ganz ehrlich, ich finde es ziemlich unverschämt, dass Dein AG den Spiegel vom Betriebsarzt fordert! Das geht nicht. Das geht ihn nix an. Da könnte er ja gleich noch nach der Pille, Viagra oder sonstwas fragen...Nein! Wirklich nicht.
Die einzige Ausnahme, die ich mir vorstellen kann, wäre ein Medikament, dass Deine Handlungsfähigkeit so beeinflusst, dass es mit einem speziellen Job hinderlich ist. Und das ist schon so theoretisiert, dass es das vermutlich gar nicht gibt.

Frag mal nach, ob Du das nicht ablehnen kannst. Bzw. warum das überhaupt sein soll.
Und was ist, wenn Du Dich weigerst.
Dazu, wie schon oben erwähnt, die ärztliche Schweigepflicht. Der Betriebsarzt darf nix weitererzählen, er muss lediglich darüber befinden, ob Du Deinen Job sachgerecht und korrekt ausüben kannst oder ob es gesundheitliche Hindernisse gibt. Und ob er Dich vielleicht vor besonderen Belastungen schützen muss.
D.h. der Betriebsarzt hat immer zwei Aufgaben: für den Arbeitgeber aber auch für den Schutz desArbeitnehmers!

LG
drehwurm
Aufstehen, Krone richten, weitermachen!!!

Schwindelgeplagte seit Oktober 2013, bis Ende Januar keine passsende Diagnose, dann wenigstens Verdachtsdiagnose mit entsprechender Therapie, die dann auch weiterhalf;
Ab 29.1.14 Venlafaxin eingeschlichen, 14 Tage 37,5 mg, dann auf 75 mg,
dabei geblieben bis Ende Juni 14, danach "Ausschleichen" ab 24.6.14 (ohne genaue Infos) über 5 Wochen mit täglich gleicher Dosisverringerung nach der Kügelchenmethode.
Ab 29.7.14 ohne Venlafaxin, jetzt Absetzsymptome... vermutlich aber noch vergleichsweise "mild", jedoch schließlich deutlich Schlafstörungen und Schwindel, nicht mehr alltagskompatibel >>nach 4 Wochen Entscheidung zum Wiedereindosieren:
27.8.14 mit 12,5 mg (=40 Kügelchen), am
2.9.14 dann Erhöhung auf 50 Kügelchen (ca. 15,6 mg) bei abnehmenden Entzugssymptomen, jedoch massiver Schlafstörung
08.09.2014 Besserung spürbar,aber weiterhin deutliche und sehr einschränkende Schlafstörungen mit viel, viel zu frühem Aufwachen, sonst keine Symptome mehr...
ab 21.9.2014darum schweren Herzens nochmal kleine Erhöhung auf 60 Kügelchen (= ca. 18,5 mg) --- Beruhigung der Lage, Wohlfühlen, gleichbleibend gut nach ca. 3 - 4 Wochen;
29.11.2014 erste Reduzierung um 10%, d.h. 54 Kügelchen (=ca. 16,65 mg): die ersten beiden Wochen gut vertragen, dann Absetzsymptome, jedoch noch auszuhalten
04.01.2015 nächster Schritt um 10%, jetzt noch 48 Kügelchen (=14,8mg); recht bald Absetzsymptome für ca. 12 Tage, erträglich;
08.02.2015 wieder 10%, jetzt 42 Kügelchen (=12,95), soweit gut vertragen, keine schwerwiegenden Folgen;
08.03.2015 erneut 10 % weniger, noch 36 Kügelchen (=11,1mg);

Begleitend: Vit. D (1x/Wo), Vitamin-B-Komplex (tägl), bei Bedarf Neurexan oder zur Nacht Baldrian und für die Absetzzeit Omega3-Fettsäuren
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