Maya: Trimipramin, Citalopram

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.

Moderator: Foren Administratoren

Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 07.08.13, 15:25

Hallo Ihr Lieben!
Ich lese hier seit ein paar Wochen in den verschiedenen Themen mit und bin so froh über die ganzen Informationen und den liebevollen Umgang untereinander. :)
Ich möchte auch endlich von diesem Gift loskommen!!!
Sechs Jahre habe ich Trimipramin-Tropfen zum Einschlafen genommen, allerdings nur zwischen 2 und 5 Tropfen, seit drei Wochen habe ich das einfach weggelassen.
Aber seit fünf Jahren nehme ich Citalopram-Tabletten, anfänglich 20 mg, nach kurzer Zeit 40 mg, dann nach 8-wöchiger Einnahme wieder 20 mg und seit vier Jahren nehme ich 10 mg und "bei Bedarf" - laut meines Neurologen- auch mal tageweise 20 mg.
Vor zwei Jahren habe ich versucht direkt auf 5 mg zu reduzieren, aber ich fühlte mich nach wenigen Tagen total bedrückt und antriebslos und dachte natürlich das sind die Krankheitssymptome und bin wieder auf 10 mg gegangen.
Jetzt haben sich meine Lebensumstände sehr gebessert und nachdem ich vor vier Wochen einmal eine Tablette vergessen hatte dachte ich die vergessene Tablette wäre jetzt ein guter Einstieg zum Absetzen :wacko: und habe die folgenden zwei Tage nur eine halbe, also 5mg genommen. Dann gings mir doch ziemlich schlecht mit einem ganz dumpfen Kopfdruck, ganz bedrücktes Gefühl und jeder Handgriff war mir zuviel.
Bin dann auf eure Infos und Erfahrungen gestoßen und war richtig erleichtert und ermutigt. <3
Bin dann für zwei Wochen direkt wieder auf 10 mg hoch und seit fast zwei Wochen feile ich an der Tablette eine Miniecke, max. 5 Prozent ab und es ging gut.
Gerne würde ich eine Signatur erstellen, aber irgendwie finde ich da nicht die richtige Seite...
Viele liebe Grüße von

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Jamie1979 » Mittwoch, 07.08.13, 15:54

Hallo Maya,

willkommen im adfd und danke für das Lob.

Ich habe dir mal einen eigenen Thread erstellt, denn in linkas Thread würde dein Beitrag untergehen. :)

Du bekommst sicher noch Antworten, nur kann es manchmal ein wenig dauern, da es den meisten von uns eben absetzbedingt nicht so toll geht.

Eine Signatur erstellt man folgenderweise: links oben auf Persönlicher Bereich gehen, dort auf Profil klicken und dann auf Signatur erstellen gehen.

Gruß
Jamie :group:
Wirkstoffnamen bitte ohne * (also voll) ausschreiben, z.B. Mirtazapin, Venlafaxin
Markennamen bitte mit einem * versehen, z.B. Remerg*l, Trevil*r



Aus Gründen des Eigenschutzes kann ich zZt. keine Angaben über meine Medikamente und Diagnosen machen.
Ich bitte um Verständnis.

>> Was Du zum Fenster hinausgibst, tragen Dir die Engel zur Tür wieder herein. <<


____________________________________________________________________________________________


Hinweis:
Moderatoren sorgen für die Rahmenorganisation im Forum. Beteiligen sie sich inhaltlich,
sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.
Jamie1979
 
Beiträge: 2682
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Fand Beiträge hilfreich: 1396
Hilfreiche Beiträge: 1830

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Mittwoch, 07.08.13, 20:53

Hallo Maya, :)

herzlich willkommen im ADFD

Habe ich dich richtig verstanden, dass du bis vor kurzem wechselnde Dosen, meistens 1o mg und bei Bedarf 20mg Citalopram genommen hast, dann 2 Tage 5mg, 2 Wochen 10 mg, und nun seit 2 Wochen 9,5mg? Gleichzeitig hast du vor 3 Wochen die2-5 Tropfen Trimipramin weggelassen.

Es wäre wichtig, dass du das in deiner Signatur möglichst detailliert schreibst.

AD Dosen nach Bedarf zu verändern ist ganz schlecht und sollte man nie tun. :!:

Wenn du soviel hin- und her dosierst hast und auch noch das Trimipramin gerade abrupt abgesetzt hast, hast du dein Nervensystm sehr gestresst, und es braucht jetzt dringend einige Wochen Zeit sich zu erholen und anzupassen.

Deine Dosis sollte jetzt wirklich eine Zeitlang gleicbleibend sein. Das Abfeilen ist sicher keine optimale Methode, da ungenau, da geben dir sicher andere, die auch Citalopram absetzen noch Tipps.

Wenn du umsichtig vorgehst, und die Infos hier im Forum beherzigst, wird dir das Absetzen sicherlich gelingen.

Liebe Grüsse,
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml Plan: 0,05 ml alle 6 Wochen weniger
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
padma
 
Beiträge: 1805
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Fand Beiträge hilfreich: 2129
Hilfreiche Beiträge: 1510

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 07.08.13, 21:22

Hallo Padma, vielen Dank für Deine Antwort!!
Ja, Du hast richtig verstanden, genauso hatte ich bis jetzt dosiert.
Ich weiß dass das mit dem Abfeilen nicht so genau ist und habe mir eine 0,001g-Feinwaage bestellt und habe mir vom Hersteller versichern lassen dass man die Citalopram-Tabletten auch leicht in Wasser auflösen kann, dann könnte ich besser dosieren.
Jetzt weiß ich wie schädlich es war ab und zu auf 20 mg zu erhöhen, aber mein Neurologe hat mir halt gesagt das solle ich machen wenn ich mich mal labiler fühle.
Das Trimipramin waren ja nur 2-5 Tropfen, in der Packungsbeilage stand was von wesentlich!! höheren Dosierungen, daher ich fühlte mich nur "vom Kopf her" daran gebunden, deswegen habe ich es spontan weggelassen...
Du hst sicherlich recht, dass das alles ein bischen viel Durcheinander war, ich hatte damals noch nicht diese Infos und ich fühle mich auch sehr unruhig.
Ich bin irgendwie so erschöpft, dass ich keine Ruhe finde.
Ich habe hier gelesen, dass einige Betroffene Baldrian oder Lasea nehmen. Wäre das eine Möglichkeit für mich etwas zur Ruhe zu kommen ohne mein ZNS noch mehr zu belasten?
Ganz liebe Grüße von
Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Donnerstag, 08.08.13, 18:44

Hallo Maya, :)

Jetzt weiß ich wie schädlich es war ab und zu auf 20 mg zu erhöhen, aber mein Neurologe hat mir halt gesagt das solle ich machen wenn ich mich mal labiler fühle.

Es ist immer wieder sehr, sehr ärgerlich, wie wenig Neurologen von den Medikamenten, die sie verschreiben verstehen. :evil:

Es gibt hier gute Erfahrungen Citalopram mit Cipralex Tropfen auszuschleichen, der Wirkstoff ist nahezu identisch, die Umstellung macht normalerweise keine Probleme. Ich denke, das ist einfacher als abwiegen und auflösen.

Lies dich doch mal durch die entsprechenden threads.

Das Trimipramin waren ja nur 2-5 Tropfen, in der Packungsbeilage stand was von wesentlich!! höheren Dosierungen, daher ich fühlte mich nur "vom Kopf her" daran gebunden, deswegen habe ich es spontan weggelassen...

das Problem ist, dass gerade das Absetzen Minidosen, knapp über 0 oft Probleme macht. Da das Trimipramin ein trizyklisches AD ist, die i.d.R. leichter abzusetzen sind, könntest du Glück haben.

Ich bin irgendwie so erschöpft, dass ich keine Ruhe finde.

Das Problem kenne ich auch. :(

Pflanzliche Mittel, wie Baldrian, Hopfen oder Passionsblume sind okay, das kannst du versuchen. Lassea wird unterschiedlich vertragen. Am besten grundsätzlich mit einer kleinen Dosis probieren. Und bitte auf keinen Fall Johanniskraut, das wirkt ähnlich wie ein AD, und darf nicht zusammen mit ADs genommen werden!

Ich verlinke dir hier noch die Liste mit möglichen Symptomverstärkern:
viewtopic.php?f=18&t=6442

Liebe Grüsse,
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml Plan: 0,05 ml alle 6 Wochen weniger
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
padma
 
Beiträge: 1805
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Fand Beiträge hilfreich: 2129
Hilfreiche Beiträge: 1510

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 11.09.13, 10:56

Hallo Ihr Lieben :)
Ist es okay während des Absetztens unter die "Lichtdusche" zu gehen? Ich würde mir gerne so eine 10000-l-Tageslichtlampe kaufen, mir graust es nämlich schon vor der dunklen Jahreszeit.
Allerdings beeinflusst das Licht ja auch die Chemie im Körper (vllt etwas anders als normales Sonnenlicht) und bei der Beschreibung steht auch dass man bei Antidepressiva-Einnahme den Arzt fragen sollte...
Liebe Grüße von
Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon schneefloeckchen » Mittwoch, 11.09.13, 11:28

Liebe Maya!
Sei bitte etwas vorsichtig mit der Lichtdusche.
Es gibt viele Menschen,die Herzklopfen und andere Symptome davon bekommen,selbst Menschen,die keine A.D.'s nehmen.
Vielleicht bekommst Du von Jamie oder Padma noch eine detaillierte Antwort.
Ich würde so lange warten.
Sei ganz lieb gegrüsst von Schneefloeckchen
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2012 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-0-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion :30 mg Promethazin 0-0-1
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-1
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Bis heute abwechselnde Symptome mal stärker mal schwächer.
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Ich bin jetzt 42 Monate nach Benzo und 30 Monate nach AD`s
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
schneefloeckchen
 
Beiträge: 286
Registriert: Dienstag, 22.01.13, 12:50
Wohnort: Berlin
Fand Beiträge hilfreich: 496
Hilfreiche Beiträge: 318

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 11.09.13, 16:20

Hallo Maya,

die Lichtdusche kann Entzugssymptome triggern. Wenn ich mich recht erinnere, hatte User James sehr starke Beschwerden aufgrund der Lichtdusche (kannst es ja mal über die Suchfunktion recherchieren).

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
carlotta
 
Beiträge: 1112
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 15:10
Fand Beiträge hilfreich: 1019
Hilfreiche Beiträge: 1092

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Donnerstag, 12.09.13, 10:20

Okay, vielen Dank für Eure Antworten...
:group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Jamie1979 » Donnerstag, 12.09.13, 11:02

Also über Lichtduschen bin ich nicht sehr gut informiert.
Meine Mutter hat eine, weil ihr die dunkle Jahreszeit so zusetzt (sie hat Depressionen), aber der Benutzung nach findet sie nicht so viel Anklang.
Das Licht ist gleißend und kalt; eigentlich kann man sich gar nicht davorsetzen.
Meine Mutter macht es manchmal so, dass sie das Teil halt aufstellt, damit es heller in dem Zimmer wird, aber das kann man auch anders hinbekommen, zumal diese Teile Stromfresser sind.

In dem schwedischen Möbelhaus mit den vier Buchstaben gibt es so günstige und chicke Lampen und gute Energiesparlampen - kaufe dir doch mehrere davon und platziere sie in deinen Räumen.
Ich habe in meinem Hauptzimmer 5 Lichtquellen verschiedener Art, alle mit Energiesparlampen bestückt, und wenn ich alle einschalte wird es schön hell.

Vielleicht ist das ein Weg (?)

Gruß
Jamie
Wirkstoffnamen bitte ohne * (also voll) ausschreiben, z.B. Mirtazapin, Venlafaxin
Markennamen bitte mit einem * versehen, z.B. Remerg*l, Trevil*r



Aus Gründen des Eigenschutzes kann ich zZt. keine Angaben über meine Medikamente und Diagnosen machen.
Ich bitte um Verständnis.

>> Was Du zum Fenster hinausgibst, tragen Dir die Engel zur Tür wieder herein. <<


____________________________________________________________________________________________


Hinweis:
Moderatoren sorgen für die Rahmenorganisation im Forum. Beteiligen sie sich inhaltlich,
sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.
Jamie1979
 
Beiträge: 2682
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Fand Beiträge hilfreich: 1396
Hilfreiche Beiträge: 1830

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 30.04.14, 7:38

Hallo ihr Lieben! :group:

Erst einmal möchte ich allen ungeduldigen Absetzlern Mut machen, ganz ganz langsam beim Absetzen vorzugehen.
Wie ihr in meiner Signatur seht ist es möglich, so ein Medikament sanft auszuschleichen. Ich hoffe sehr dass es auch im ganz unteren Dosisbereich so bleibt...
Ein Riesendank an alle, die das immer "gebetsmühlenartig" allen Mitgliedern nahelegen...

Ich habe jetzt allerdings eine Frage zu Depressionen bei Jugendlichen, vielleicht kennt sich da jemand aus?
Der Mann meiner besten Freundin ist vor einem halben Jahr ganz plötzlich verstorben und der Tochter (15 Jahre) geht es sehr sehr schlecht. Totale Erschöpfung und sie geht einfach nicht mehr zur Schule.
Meine Freundin war schon bei verschiedenen Beratungsstellen (auch Trauerbegleitung für Jugendliche) und die beiden hatten schon "Probetermine" bei verschiedenen Therapeuten, auch in der Tagesklinik.
Aber überall sind lange Wartelisten, alle sind nett, aber keiner macht was. Man wird da total alleine gelassen obwohl ihre Tochter JETZT Hilfe braucht! :(
Jetzt wird meine Freundin bedrängt, dass sie mit ihrer Tochter zum Neurologen gehen soll damit der ihr Antidepressiva verschreiben soll :shock:
Aufgrund meiner Erfahrung ist sie da natürlich skeptisch, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie sich nicht doch vom Arzt überzeugen lässt ihrer Tochter Antidepressiva zu geben....
Wäre es okay, wenn ihre Tochter mal hochdosiert Johanniskraut nimmt?
Kennt jemand ein anderes Mittel als Alternative?

Ich bin für jeden Tip sehr dankbar.

Ich wünsche allen einen möglichst symptomarmen Tag... :group:

Ganz liebe Grüße von

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Nospie » Mittwoch, 30.04.14, 8:09

Hallo Maya :) ,
Maya hat geschrieben:Der Mann meiner besten Freundin ist vor einem halben Jahr ganz plötzlich verstorben und der Tochter (15 Jahre) geht es sehr sehr schlecht.

Ich habe im gleichen Alter auch einen geliebten Menschen verloren,ich kenne das Gefühl noch immer sehr gut.Leider bin ich dadurch in eine Sucht gerutscht,
ich hätte vermutlich "nur" Menschen gebraucht die mir zuhören und mich in den Arm nehmen und trösten,man braucht da irre viel Zuwendung.
Schule war damals für mich auch kein Thema mehr,es war mir alles egal,hatte ja für mich keinen Sinn mehr.Ich kenne das.......

Maya hat geschrieben:Jetzt wird meine Freundin bedrängt, dass sie mit ihrer Tochter zum Neurologen gehen soll damit der ihr Antidepressiva verschreiben soll :shock:

In dem Alter schon mal garnicht :!: Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und durch ADs wird massiv in die Hirnchemie eingegriffen :!:
Ich würde das auf keinen Fall machen.Abgesehen davon sollen ADs (wenigstens SSRI usw),soviel ich weiß,nicht an Jugendliche unter 18 abgegeben werden.
Johanneskraut ? Eventuell eine Option? Ich weiß nicht.
Gibt es Selbsthilfegruppen in der Nähe?
Sie braucht jetzt vor allem viel Liebe..... :hug: .Und sie muß reden können,wenn ihr danach ist,soweit meine Erfahrung.

Dir weiterin alles Gute!!!

LG
Nospie
:group:
6 Jahre SSRI
Juli 2012 - September 2012 grob reduziert abgesetzt (Arzt meinte :einfach weglassen,Absetzsymptome dauern ca 2 Wochen,
ignorieren Sie das ..........)

Seit Ende September 2012 auf Null
seither im protrahierten Entzug
_____________________________________
Gesundheit ist nicht alles - aber ohne Gesundheit ist alles nichts
"Going to a psychiatrist has become one of the most dangerous things a person can do."
- Dr. Peter Breggin
Nospie
 
Beiträge: 216
Registriert: Dienstag, 29.01.13, 9:53
Fand Beiträge hilfreich: 130
Hilfreiche Beiträge: 183

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 30.04.14, 12:06

Hallo Maya,

kann mich Nospie :) nur anschließen. Es werden dennoch leider immer wieder AD an Minderjährige verordnet, allerdings ist das brandgefährlich, da das Gehirn noch gar nicht vollständig ausgebildet ist. Darüber hinaus ist mit erhöhter Suizidgefahr zu rechnen. Ich würde es keinesfalls riskieren.

Ich selbst habe sehr jung auch einen schlimmen Verlust erleben müssen. Man braucht sehr sehr viel Wärme, Nähe und Verständnis, um damit langfristig klarzukommen. Und vor allem Zeit. Heute denken immer alle, solche schlimmen Krisen ließen sich in ein paar Tagen abschließen, man brauche nur die "richtigen" Mittel. Das ist ein Trugschluss. Oft kommen eben auch die Angehörigen damit nicht klar, das Leid der Betroffenen zu sehen und drängen nach schnellen Lösungen. Doch die können auf lange Sicht ganz schön nach hinten losgehen.

Auch bei Johanniskraut bin ich mittlerweile skeptisch. Es wirkt ganz ähnlich wie ein chemisches AD, kann u. U. sogar Entzugssymptome hervorrufen (hatte ich selbst auch!). Und der Wirkvorteil bezügl. Depressionen liegt bei all diesen Mitteln ohnehin kaum über dem von Placebo. Sie gaukeln für eine gewisse Zeit Hilfe vor, die sie nicht geben können. Zeit und Zuwendung sind hier ganz zentral.

Sicher kann man sich auch über SHG etc. noch Unterstützung suchen. Von fragwürdigen hirnchemischen Eingriffen würde ich bei einem so jungen Menschen in jedem Fall Abstand nehmen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
carlotta
 
Beiträge: 1112
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 15:10
Fand Beiträge hilfreich: 1019
Hilfreiche Beiträge: 1092

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 30.04.14, 17:55

Danke Nospie :) und Carlotta :) für eure Antworten.

Ja, es braucht vor allem Liebe und Zeit!!!

Nur leider können sich Schüler nicht so lange krankschreiben lassen.
Bei einem Notendurchschnitt von 1,8 auf dem Gymnasium wird sie wohl trotzdem das Schuljahr wiederholen müssen, weil die Lehrer sie nicht mehr bewerten können.
Irgendwie rennt die Zeit davon...
Aber ihr habt vollkommen recht: erst recht keine AD bei so jungen Menschen.

Danke!!

Liebe Grüße von Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 30.04.14, 19:24

Liebe Maya,

Maya hat geschrieben:Nur leider können sich Schüler nicht so lange krankschreiben lassen.
Bei einem Notendurchschnitt von 1,8 auf dem Gymnasium wird sie wohl trotzdem das Schuljahr wiederholen müssen, weil die Lehrer sie nicht mehr bewerten können.
Irgendwie rennt die Zeit davon...

ja, früher hätte ich auch ähnlich gedacht. Aber jetzt denke ich: Was ist denn bitte ein Jahr bei einem so jungen Menschen? Gar nichts, oder? Sie hat noch alle Zeit der Welt, um die Schule ordentlich zu beenden.

Und bei einem solchen Notendurchschnitt wird sie nach einer Pause auch kaum Probleme haben. Schade ist es höchstens um die sozialen Kontakte, falls sie an den Leuten in ihrer alten Klasse sehr hängt. Aber all das sind lösbare Probleme, lösbar ohne Chemie. Nachhaltig und auf eine Weise, die ihr ein gesundes Fundament schafft für ihre Zukunft. Keine "Fast-Food-Lösung" mit bösem Erwachen irgendwann.

Lieb von Dir, dass Du Dich sorgst um die Tochter Deiner Freundin. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
carlotta
 
Beiträge: 1112
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 15:10
Fand Beiträge hilfreich: 1019
Hilfreiche Beiträge: 1092

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Dienstag, 20.05.14, 9:44

Hallo ihr Lieben :group:

Kennt das jemand? Ich hatte vor zwei Wochen einen heftigen Virusinfekt mit Fieber und Schmerzen. Der eigentliche Infekt dauerte etwa nur fünf Tage, aber seitdem ist mir ständig übel, aber ohne Erbrechen, habe auch mäßig Hunger, aber schnell Föllegefühl... :sick:
Sind das noch Folgen vom Infekt?

Ich wünsche euch einen relativ symptomfreien Tag!

Liebe Grüße von

Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Dienstag, 20.05.14, 10:00

Hallo Maya,

bist Du sicher, dass das ein gewöhnlicher Infekt war/ist und nicht absetzbedingt? Klingt ein wenig so, da die Symptome Dir noch so nachhängen. Das kenne ich vom Entzug. Aber man kann das aktuell natürlich schlecht auseinanderhalten. - Allerdings hast Du die letzten Schritte sehr schnell vorgenommen, von daher kann ich mir schon vorstellen, dass die Symptome vom Absetzen kommen.

Es kann sein, dass Du im unteren Dosisbereich (wo Du ja jetzt deutlich bist mit ca. 5 mg) langsamer ausschleichen musst, um möglichst symptomfrei zu bleiben (evtl. kleinere Dosismengen absetzen). Du solltest auch die Intervalle länger wählen und bspw. 4 Wochen Pause machen zwischen den Schritten. Rezeptoren brauchen i. d. R. mind. 3 Wochen, um sich anzupassen. Dann sollte man mind. noch eine Woche Puffer einbauen.

Und zum Verständnis: Im unteren Dosisbereich sind noch ein Großteil der Rezeptoren vom AD besetzt! D. h., die Wirkung auf die Neurochemie ist noch enorm, auch wenn man denkt, man nehme eigentlich nicht mehr viel. Das ist ein Irrglaube.

Liebe Grüße und gute Besserung :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
carlotta
 
Beiträge: 1112
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 15:10
Fand Beiträge hilfreich: 1019
Hilfreiche Beiträge: 1092

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Dienstag, 20.05.14, 12:55

Danke liebe Carlotta :hug:

Ja, man kann gar nicht vorsichtig genug sein...
Ist wohl wie beim Putzen: 80% sind in 20% der Zeit gemacht, für die letzten 20% braucht man 80% der Zeit....oder so ähnlich :roll:

:group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon carlotta » Dienstag, 20.05.14, 13:06

Hey Maya,

Maya hat geschrieben:Ist wohl wie beim Putzen: 80% sind in 20% der Zeit gemacht, für die letzten 20% braucht man 80% der Zeit....oder so ähnlich :roll:

Das ist mal ein treffender Vergleich! :D

Aber langsam kommt man auch ans Ziel, nur eben meist mit weniger Symptomen. (Muss auch selbst gerade ultravorsichtig reduzieren; bin selbst im unteren Dosisbereich von einem AD und kann oft max. nur um jeweils 0,25 mg reduzieren, um noch arbeitsfähig zu bleiben.)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)
carlotta
 
Beiträge: 1112
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 15:10
Fand Beiträge hilfreich: 1019
Hilfreiche Beiträge: 1092

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Montag, 16.06.14, 17:11

Hallo ihr Lieben :group:

Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben?

Und zwar habe ich morgen eine Operation am Finger (Ganglion wird entfernt). Die OP dauert vorrausichtlich 10 - 15 Minuten.

Ich habe gerade mit der Narkoseärztin telefoniert und habe für morgen zwei Möglichkeiten für die Betäubung.

1.: kurze Vollnarkose und man ist danach wieder direkt wach.

2.: der ganze Arm wird abgebunden, es wird eine hohe Dosis vom örtlichen Betäubungsmittel gespritzt und bekommt noch wenn man möchte ein Beruhigungsmittel.

Was ist weniger belastend?

Danke schon mal.... :group:

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Montag, 16.06.14, 17:25

Hallo Maya, :)

ich weiss es leider nicht. :(
Es ist individuell ja auch sehr unterschiedlich, was vertragen wird.

Prinzipiell könnte natürlich beides Symptome triggern, aber es kann auch völlig problemlos sein. Im Zweifelsfall würde ich danach entscheiden, was dich weniger stresst.

Alles Gute für morgen :hug:
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml Plan: 0,05 ml alle 6 Wochen weniger
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
padma
 
Beiträge: 1805
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Fand Beiträge hilfreich: 2129
Hilfreiche Beiträge: 1510

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Mittwoch, 18.06.14, 12:01

Danke liebe Padma :hug:

Ich hatte mich für die kurze Vollnarkose entschieden, ist jetzt alles überstanden...

Danke für Deinen ganzen Einsatz hier und Dir alles alles Gute!!!!

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon padma » Mittwoch, 18.06.14, 17:59

Liebe Maya, :)

schön, dass du es gut überstanden hast. :D

Danke dir für deine anerkennenden Worte. :D

Ich würde jetzt sicherheithalber mit dem nächsten Absetzschritt 4 Wochen abwarten, auch wenn du keine Symptome hast. Damit schaffst du eine gute Ausgangslage vor dem nächsten Schritt. Und gönn dir Ruhe, auch wenns nur eine kleine OP war, ein Eingriff ist es eben dennoch.

Gute Besserung
padma
Symptome:starke Rückenschmerzen, die zur Berentung und starker Mobilitätseinschränkung führten;Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie

Medikation: 2000: medikamentöse Schmerztherapie, u.a.: Doxepin, Tetrazepan, Tramadol
2002 (wegen der Fibromyalgie) Fluoxetin 20mg,9 Jahre , 1 gescheiterter kalter Absetzversuch
2011 Reduktion auf 10 mg, keine Probleme

Absetzverlauf:10. August 2012: die 10mg komplett abgesetzt ( über ca 2 Wochen ausgeschlichen)
Absetzsymptome: massive Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Geichgewichtsstörungen, Missempfindungen an den Füssen, depressive Stimmung, innere Unruhe, anhaltendes grundloses Weinen, Gereiztheit, schwere Störung im Kontakt mit anderen, dssoziatives Erleben, Verzweiflung;

Wiedereinahme Fluoxetin 27.12.2012,1mg,
4.01.2013 : 2,5mg/0,6 ml , (Kontaktproblem hat sich gebessert,Stimmung auch besser ,in der Hoffnung auf weitere Besserung, nochmals leicht hochdosiert am
25.01.2013: 0,8ml ( Schwindel sofort besser, andere Symptome auch besser, jedoch noch Erschöpfung, phasenweise Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Missempfindungen an Füssen,Reizblase) Symptome sind erträglich,
22. 06.2013: 0,7ml (da nicht absehbar, dass Belastung sich reduziert, Versuch gewagt),
nach 8 Tagen starke Symptome (Weinkrämpfe, Vrzweiflung...),
4.07.2013: wieder 0,8ml, werde dabei bleiben, bis die äusseren Umstände stressfreier sind

1.01. 2014: 0,75 ml Plan: 0,05 ml alle 6 Wochen weniger
11.02. 2014: 0,7 ml
25.03.2014: 0,65 ml
04.05.2014: 0,6 ml
15.06.2014: 0,55 ml
27.07.2014: 0,5 ml
19.08.2014: 0,525 ml erhöht wegen starker Erschöpfung, Benommenheit, etc.
padma
 
Beiträge: 1805
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Fand Beiträge hilfreich: 2129
Hilfreiche Beiträge: 1510

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon ataraxia » Samstag, 21.06.14, 23:05

Liebe Maya!

Ich freue mich, dass deine OP gut gelaufen ist, ich hätte mich auch (mit Angst!) für die Vollnarkose entschieden.
Achte gut auf dich und warte mit den nächsten Absetzschritten.
Ich habe neulich gemerkt, dass selbst ein Zahnarztbbesuch den Körper für ein paar Tage schwächen kann und eine Narkose ist auch nicht ohne.
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
Medikation: Citalopram 20-30mg. Fast 3 Jahre genommen.

3 Monate lang ausgeschlichen (zu schnell), seit Ende April 2013 medikamentenfrei und 14 Monate lang viele schwere Absetzsymptome gehabt

aktuelle Symptome : Probleme mit Histamin, Kampf gegen meine Ängste. Ich stehe aber immer mehr im Leben und mir geht es meistens wieder richtig gut!
ataraxia
 
Beiträge: 114
Registriert: Donnerstag, 21.02.13, 19:50
Fand Beiträge hilfreich: 24
Hilfreiche Beiträge: 51

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Maya » Sonntag, 06.07.14, 20:21

Hallo ihr Lieben... :group:

Kennt ihr euch vielleicht etwas mit Borreliose aus?

Und zwar hat mein Hausarzt einen umfangreichen Blutteset bei mir durchgeführt wegen leichter Gelenkschmerzen und der igm-Wert für Borreliose, also der aktuelle Wert ist "grenzwertig".
Ich soll in ein bis zwei Wochen noch mal zum Bluttest.

Heißt grenzwertig, dass man auch Antikörper im Blut haben kann ohne infiziert zu sein? Einen Zeckenbiss habe ich bei mir noch nie bemerkt.
Mache mir jetzt etwas Gedanken, ist ein blödes Gefühl....

Liebe Grüße von

Maya :group:
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends zum Einschlafen, seit Ende Juli einfach weggelassen, keine vermehrten Schlafprobleme
2008-2009 CITALOPRAM 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit für ca. 5 Tage, danach keine Symptome mehr
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg, keine Symptome
03.12.2013: 7,5 mg, keine Symptome
18.02.2014: 7,0 mg, keine Symptome
18.03.2014: 6,5 mg, " "
02.04.2014: 6,0 mg, " "
21.04.2014: 5,5 mg. " "
03.05.2014: 5,0 mg, am dritten Tag Koprschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
nach fünf Tagen keine Grippesymptome mehr, dafür fast ständige leichte bis mittlere Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg, " "
Maya
 
Beiträge: 29
Registriert: Donnerstag, 01.08.13, 10:37
Fand Beiträge hilfreich: 13
Hilfreiche Beiträge: 9

Re: Maya: Trimipramin, Citalopram

Beitragvon Monalinde » Dienstag, 08.07.14, 9:43

Hallo Maya,

dass ich mich mit Borreliose auskenne, wäre zu viel gesagt. Bei mir wurde jedoch vor einger Zeit Borreliose durch die Hautärztin festgestellt. Ich glaube, dass zuerst ein Bluttest gemacht worden ist und einige Zeit später dann eine Stuhlprobe genommen wurde, wenn ich mich recht erinnere. Auf jeden Fall waren es zwei Untersuchungen. Da sich auch bei der Stuhlprobe kein höherer Entzündungswert als bei der Blutprobe ergeben hat, wurde festgestellt, dass die Borreliose derzeit nicht mehr sehr aktiv ist. Und das war es dann.

Meiner Meinung nach ist es wahrscheinlich nicht ganz unmöglich, dass Du einmal von einer Zecke gebissen worden bist, ohne es zu bemerken. Vielleicht wohnst Du auch in einer Gegend, in der die Zecken
infiziert sind. Ich wohne in solch einer Gegend und kann mich auch an zwei Zeckenbisse erinnern. Ich hatte zunächst ein geschwollenes Knie, auch Schmerzen im Knie, Gelenkschmerzen und war ziemlich abgeschlagen. Nachdem dieser Zustand wieder verschwunden war nach zwei drei Monaten, habe ich nichts weiter unternommen, damals. Erst Jahre später ist mir klar geworden, dass diese Empfindungen mit dem Zeckenbiss in Zusammenhang gestanden haben müssen.

Ich vermute schon, dass man Borreliose durch Tests sicher feststellen kann. Vieleicht ergibt sich bei Dir ja doch, dass alles nur falscher Alarm war, nachdem der Wert eh nur grenzwertig ist. Notfalls kannst Du auch noch zum Allergologen gehen.

Vielleicht kennt sich jemand im Forum noch besser damit aus. Ich halte Dir jedenfalls die Daumen, dass alles nur falscher Alarm war und Du eine Sorge weniger hast.

Liebe Grüße von Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung
Monalinde
 
Beiträge: 136
Registriert: Freitag, 21.01.11, 16:10
Fand Beiträge hilfreich: 59
Hilfreiche Beiträge: 52


Zurück zu Antidepressiva absetzen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste