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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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yberion45
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Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Donnerstag, 11.01.18, 22:08

Hey Leute
Wie soll ich anfangen,. Am besten ganz von vorne. Ich war 12 Jahre amphetamine und thc abhängig. Ich habe es ganz langsam sein lassen. Als ich komplett clean war, habe ich nach 6 Monaten ein Rückfall erlitten. Ein Tag konsumiert. Ein Monat später hatte ich ein homoerotischen Traum und da ging es wie ein Schlag in die Fre :censored: e los.

Ich bekam den Gedanken ich bin schwul(und das nach dem ich ein paar Jahre experimentiert habe und mich für Frauen entschieden habe). Diese Gedanken wurden immer stärker und stärker und ich fing an mich zu fragen, was mit mir los ist. Ein Monat später dachte ich, ich leide an einer Depression. Ich fand online einen Therapeuten und bekam die Diagnose Zwangsgedanken. Ich glaubte ihm nicht und ging zu einem Pyschiater und bekam die Diagnose zwangsgedanken post thc und amphetamine Syndrom. Dazu Fluoxetin 20 mg. Ich hatte nur eine Nebenwirkungen und nach 3 Wochen fing es an besser zu werden.


Kurz bevor ich zu meiner Verlobten fliegen wollte, ging ich wieder zum Psychiater, da die Nebenwirkung mein Sexual Funktionen einschränkte. Ich bekam Citalopram, und die Nebenwirkung verschwand. Dafür fing auf einmal an meine Augen zu brennen, die Sicht war Verschwommen Kopf matschig. Ist das eine Nebenwirkung? Nach dem Urlaub wurde es etwas besser und kurze Zeit später fing ich Tiefenpyschologie an und 6 h später waren die Gedanken verschwunden. Nach 7 Monaten senkte mein Pyschiater auf 15 mg wo ich jetzt bin und hoffe das ab Februar auf 10 mg runter gehe. Montag fängt auch Verhaltenstherapie an.
Citalopram wirkt super aber sind diese Nebenwirkungen normal? Habe es seid Juli. Seid Dezember ist es etwas weniger geworden aber verschwindet nicht. Irgendwie vermute ich, daß es daran liegt das ich direkt auf 20 mg dosiert wurde. Wer kann mir helfen?

Was muss ich beim absetzen beachten?

Ich war lange Zeit bis sexuell jedoch bin ich inzwischen hetero
:o

LG yberion
Zuletzt geändert von Jamie am Donnerstag, 11.01.18, 23:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdruck editiert
Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 hoffentlich auf 10 mg

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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 11.01.18, 23:37

Hallo yberion,

willkommen im Forum :).

Dein Beitrag ist in der Rubrik "Erfahrungsberichte" nicht optimal untergebracht, da wir hier eher kommentieren und nicht beraten oder Fragen beantworten.
Die du aber hast.

Damit dein Anliegen nicht untergeht, verschiebe ich oder ein anderer Moderator deinen Thread bis spät. Freitag Abend in eine andere Rubrik, in die Rubrik "Hier bist du richtig", weil da aktiv beraten wird und mehr Leute mitlesen.

Du kannst ja gerne zu einem anderen Zeitpunkt noch mal einen Erfahrungsbericht verfassen oder Teile aus diesem hier kopieren.

Grüße, du wirst im Laufe der nächsten Tage noch Feedback bekommen. :)

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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Jamie » Freitag, 12.01.18, 17:37

Hallo yberion, :)
Dafür fing auf einmal an meine Augen zu brennen, die Sicht war Verschwommen Kopf matschig. Ist das eine Nebenwirkung? Nach dem Urlaub wurde es etwas besser und kurze Zeit später fing ich Tiefenpyschologie an und 6 h später waren die Gedanken verschwunden. Nach 7 Monaten senkte mein Pyschiater auf 15 mg wo ich jetzt bin und hoffe das ab Februar auf 10 mg runter gehe. Montag fängt auch Verhaltenstherapie an.
Citalopram wirkt super aber sind diese Nebenwirkungen normal? Habe es seid Juli. Seid Dezember ist es etwas weniger geworden aber verschwindet nicht. Irgendwie vermute ich, daß es daran liegt das ich direkt auf 20 mg dosiert wurde. Wer kann mir helfen?
alle AD können die Probleme auslösen, die du oben nennst.
Es kommen bei dir allerdings zwei Dinge infrage. Zum einen können es Nebenwirkungen sein, zum anderen kann es aber auch sein, dass du den Wechsel von Fluoxetin auf Citalopram nicht vertragen hast.
So wie du es beschreibst, hast du Fluoxetin kalt abgesetzt und bist direkt auf Citalopram gewechselt, richtig?

Ein Entzug von 20mg Fluoxetin hätte mindestens zwei Jahre gedauert, dein Arzt hat deinem Nervensystem keine Chance gegeben sich vom Fluoxetin zu entwöhnen und ist direkt mit Citalopram eingestiegen.
Das heißt deine Symptome (matschiger Kopf, verschwommene Sicht) können auch Absetzsymptome vom Fluoxetin sein.
Fluoxetin ist auch nach Null noch monatelang im Körper, weil es eine sehr lange Halbwertszeit hat; ich gehe davon aus, dass du gleichzeitig unter dem falschen Absetzen leidest als auch möglicherweise Nebenwirkungen (NW) vom Citalopram hast.

Da du jetzt schon einige Zeit auf Citalopram bist und es dir deiner Beschreibung nach auch gut damit geht und auch die sexuelle Dysfunktion weg ging, ist es dir nicht zu raten, zurück auf Fluoxetin zu wechseln, um den Entzug abzufangen. Das würde wohl schief gehen.

Du solltest beim Citalopram bleiben und dann richtig ausschleichen, auch nicht gleich 5mg weglassen, sondern wenn du ab Februar ausschleichen willst, von deinen 15mg auf ca. 13mg gehen. Gleich 5mg wegzulassen ist viel zu viel und ist ein riesen Stress für dein ZNS.
Lass dich bitte hier beraten und lese die Infotexte, wie man richtig (= schonend und nachhaltig) ausschleicht.

Es kann, um deine letzte Frage zu beantworten, auch sein, dass die schnelle Hochdosierung mit an deinen Symptomen schuld ist. Da sind ja mehrere Dinge zusammen gekommen, die sehr ungünstig sind. Ich glaube aber, dass du vor allem nicht richtig vom Fluoxetin entwöhnt worden bist und daher Beschwerden hast.
Glücklicherweise ist das Gehirn neuroplastisch und kann sich selbst reparieren - das wird dann die Zeit für dich regeln :).

Grüße
Jamie
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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 12.01.18, 17:44

Ja danke, ich dachte schon das es direkt an hochdosieren liegen kann. Ja der Wechsel war morgens fluoxetin und am nächsten Morgen dann Citalopram. Ja dann muss ich da durch. Ich wollte auf 10 mg weil laut meinem Arzt es gegen Zwänge nicht wirksam ist und ich so sehen kann wie weit die Therapie mir geholfen hat und ab da 1,5 Schritte jede 6 Wochen geht das denn so? Laut meinem Therapeuten kann das nicht von den Zwängen kommen dieses Matsch

Ich sollte vielleicht noch erwähnen das ich die Tabletten nicht halbieren kann und die dosis zwischen 13mg und 16 mg jeden Tag Schwank

Laut meinem Psychotherapeuten der Spezialist ist auf sexuelle Zwangsgedanken (hab privat) bin ich längst geheilt und sollte langsam absetzen. Mein Psychiater lässt es langsam angehen. Die letzte Änderung 20 mg auf 15 mg habe ich sehr gut vertragen
Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
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Re: Das Team informiert: Absetzsymptom-Liste neu!

Beitrag von yberion45 » Freitag, 12.01.18, 18:31

Hab mal eine Frage. Ich little an Zwangsgedanken und jetzt lese ich als Absetz Syndrom Zwangsgedanken. Woher weiß ich den, wenn es so weit ist, daß die Gedanken vom Entzug kommen und nicht weil die Krankheit zurück kommt. Irgendwie falls das Eintritt habe ich ja umsonst ad genommen
Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Gwen » Freitag, 12.01.18, 22:02

Hallo yberion,

eine schwankende Dosis ist sehr schlecht und kann für sich schon Symptome verursachen. Lies Dich in die Wasserlösemethode ein, dann kannst Du die passende Dosis herstellen oder besorg Dir eine Feinwaage.
viewtopic.php?f=16&t=10923

Was Deinen Plan zum Abdosieren angeht: bitte Lies Dir wie von Jamie empfohlen die Grundlagen zum Absetzten durch. Da wird alles genau erklärt.
viewtopic.php?f=18&t=12880

Viele Grüße Gwen
Diagnose: rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,5mg (17.11.2017)
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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Jamie » Freitag, 12.01.18, 22:10

yberion hat geschrieben:Hab mal eine Frage. Ich little an Zwangsgedanken und jetzt lese ich als Absetz Syndrom Zwangsgedanken. Woher weiß ich den, wenn es so weit ist, daß die Gedanken vom Entzug kommen und nicht weil die Krankheit zurück kommt. Irgendwie falls das Eintritt habe ich ja umsonst ad genommen
---> edit von Jamie: yberion bezieht sich in seiner Frage auf die Absetzsymptomliste.


Hallo yberion, bitte stelle alle Fragen, die wichtig für dich sind, vorrangig in deinem Thread.
Ich habe den Beitrag abgetrennt und zurückverschoben, weil wir in der Absetzsymptom-Liste keine Beratung anbieten. Grüße Jamie, du bekommst am WoEnde noch Feedback.

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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 12.01.18, 22:13

Hab mir jetzt ein Tabletten teiler bestellt damit dieses Problem sich erledigt. Zum Glück merke ich kein Unterschied zu davon also 20 mg. Die Gedanken sind weiter nicht da und die Nw sind leicht besser geworden. Werde noch einmal 5 mg senken und dann in 1,5 mg Schritten bzw 10% Schritten. Nehme noch Fischöl kapseln um den seretonin Haushalt in der Phase zu unterstützen jogge 35 km die Woche also 3 mal länger als 30 Minuten und geh Fitnessstudio. Nicht jeder kriegt absetz Symptome oder?
Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

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05.07.2017 20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Jamie » Samstag, 13.01.18, 19:45

Hallo yberion, :)

bitte lese dich wirklich mal ein wenig hier ein, du machst sonst einen Fehler nach dem anderen beim Absetzen (oder ich habe dich missverstanden).

Bitte keinesfalls einfach so wieder 5mg weglassen, das ist viel zu viel.
Wenn du bei 15mg bist, darfst du im nächsten Schritt nur 1,5mg, max. 2mg weglassen.
Sonst riskierst du wieder weitere schwere Symptome.

Ein Tablettenteiler ist zu ungenau, Absetzen erfolgt über viele Monate und du brauchst krumme Mengen, die du mit einem Tablettenteiler niemals hin bekommst. Bitte befasse dich mit der Wasserlösemethode oder kaufe dir eine Feinwaage und brösel dir dann die Dosis zurecht.
Feinwaagen sind für 30 - 40 Euro erhältlich, Citalopram ist aber auch in Wasser gut löslich, dann brauchst du nur ein paar Spritzen als Centartikel aus der Apotheke.
Ich little an Zwangsgedanken und jetzt lese ich als Absetz Syndrom Zwangsgedanken. Woher weiß ich den, wenn es so weit ist, daß die Gedanken vom Entzug kommen und nicht weil die Krankheit zurück kommt. Irgendwie falls das Eintritt habe ich ja umsonst ad genommen
AD können keine Zwangsgedanken heilen. Was hast du gedacht, was die können? :whistle:
AD können niemals die Ursachen heilen, sie deckeln oder betäuben oder unterdrücken, aber sie können niemals heilen. Man muss eine Therapie machen um zu schauen, was der Grund für die Zwangsgedanken ist. Gleiches gilt für Depressionen, Angststörungen usw.
Diese Mittel können übergangsweise die schlimmsten Krisen puffern, aber mehr nicht.
Leider tun Ärzte oft so, als seien AD Wunderpillen, die man schluckt und das Problem sei weg, aber das ist einfach nicht wahr.

Zum Fischöl. Wenn du das verträgst, ist das prima. Fischöl hilft dem Gehirn beim Regenerieren :).

Bitte lies hier mal rein, Unterscheidung Grunderkrankung und Absetzsymptome:
viewtopic.php?f=19&t=9345

Wichtige Infos zum Absetzen, nimm dir ein paar Tage Zeit da zu stöbern, da ist auch die Wasserlösemethode und die Feinwaage beschrieben

viewtopic.php?f=18&t=12880

Grüße
Jamie


-----------

durch ein techn. Problem ist mein Beitrag 5mal erschienen :o , ich habe 4 davon gelöscht
Zuletzt geändert von Jamie am Samstag, 13.01.18, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Samstag, 13.01.18, 22:28

Jamie hat geschrieben:
Samstag, 13.01.18, 19:45
Hallo yberion, :)

bitte lese dich wirklich mal ein wenig hier ein, du machst sonst einen Fehler nach dem anderen beim Absetzen (oder ich habe dich missverstanden).

Bitte keinesfalls einfach so wieder 5mg weglassen, das ist viel zu viel.
Wenn du bei 15mg bist, darfst du im nächsten Schritt nur 1,5mg, max. 2mg weglassen.
Sonst riskierst du wieder weitere schwere Symptome.

Ein Tablettenteiler ist zu ungenau, Absetzen erfolgt über viele Monate und du brauchst krumme Mengen, die du mit einem Tablettenteiler niemals hin bekommst. Bitte befasse dich mit der Wasserlösemethode oder kaufe dir eine Feinwaage und brösel dir dann die Dosis zurecht.
Feinwaagen sind für 30 - 40 Euro erhältlich, Citalopram ist aber auch in Wasser gut löslich, dann brauchst du nur ein paar Spritzen als Centartikel aus der Apotheke.
Ich little an Zwangsgedanken und jetzt lese ich als Absetz Syndrom Zwangsgedanken. Woher weiß ich den, wenn es so weit ist, daß die Gedanken vom Entzug kommen und nicht weil die Krankheit zurück kommt. Irgendwie falls das Eintritt habe ich ja umsonst ad genommen
AD können keine Zwangsgedanken heilen. Was hast du gedacht, was die können? :whistle:
AD können niemals die Ursachen heilen, sie deckeln oder betäuben oder unterdrücken, aber sie können niemals heilen. Man muss eine Therapie machen um zu schauen, was der Grund für die Zwangsgedanken ist. Gleiches gilt für Depressionen, Angststörungen usw.
Diese Mittel können übergangsweise die schlimmsten Krisen puffern, aber mehr nicht.
Bei mir sollen die Zwangsgedanken rein körperliche Ursachen haben. Substanzinduzierte Zwangsstörung. Habe trotzdem tiefenpyschologie gemacht und an der Ursache gearbeitet und Montag fangt Verhaltenstherapie an.
Laut meinem Pyschiater : rein körperliche Ursache und kann durch Medikamente geheilt werden
Ich: OK und trotzdem Therapie mit Erfolg gehabt,. Die Ursache ist geregelt und nicht mehr vorhanden.
Ich bin clean wurde freigesprochen habe angefangen zu studieren. Jetzt hänge ich noch eine Verhaltenstherapie dran. Da ich alles privat Zahle wäre ich froh wirklich geheilt zu sein. Muss unbedingt von den ad weg wegen den Nebenwirkung. Ja Dank dir ich kauf eine Feinwaage. Wiegen die Tabletten, genau 10 mg oder wie kann ich das verstehen? Ich bin schon fleißig am lesen und bin Therapie seid ersten Tag auch wenn es mich ein kleines Vermögen gekostet hat bis jetzt
Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von carlotta » Samstag, 13.01.18, 23:00

Hallo Yberion,

es gibt keine Medikamente, die substanzinduzierte Störungen (wenn es denn eine war) heilen können; sie können immer nur vorübergehend Symptome maskieren. Da lehnen sich Behandler gern mal etwas zu weit aus dem Fenster.

Und Du hast das Problem dann ja auch therapeutisch lösen können.
yberion45 hat geschrieben:
Samstag, 13.01.18, 22:28
Wiegen die Tabletten, genau 10 mg oder wie kann ich das verstehen?
Die 10 mg beziehen sich ja nur auf den Wirkstoffgehalt; zusätzlich sind noch Füllstoffe dabei, daher sollte die Tablette mehr wiegen.

Um die gewünschte Zieldosis zu erhalten, muss man per Dreisatz umrechnen.

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Re: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Sonntag, 14.01.18, 0:16

OK werde mir mal diesen Dreisatz anschauen.

Ja ich hoffe das es gewirkt hat, wobei ich es glaube da ich nicht überzeugt bin davon das Medikamente alle Symptome verschwinden lassen.

Meine Zwangsgedanken haben genau 3 Wochen nach meinem Rückfall angefangen und es ist nicht geerbt, da keiner aus der Familie es hat. Deswegen bin ich mir sicher das es substanzinduzierte Störung ist und ausgelöst durch extrem selbst Stress. Hatte alles verloren und hab mich extrem gestresst wegen Klausuren. Wenn nicht schaffe wars das mit meinem Leben etc.. Mein Therapeut sagt auch sobald mein Hormon Haushalt sich dran gewöhnt hat wird das aufhören (also nicht an Medikamente) deswegen treibe ich auch Sport um diesen Prozess zu unterstützen.

Ich bin froh das ich nicht auf meinen Pyschiater gehört habe und Therapie mache. Laut ihm brauche ich es nicht...

Ich bin bei Therapie Idealfall da es 1 Monat unbehandelt war und keine Zeit hatte chronifiziert zu werden. Bin jetzt bei 11 h tiefenpyschologie und es sind Wunder passiert
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01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
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