Hallo,
Wenn es dabei zu einer so starken Konfrontation mit Gefühlen kommen kann, finde ich es auf jeden Fall unverantwortlich, das Verfahren als Selbsthilfemethode zu propagieren, die man durch Bücher oder den Besuch von Kursen erlernen kann.
Mir kommt es nach Ritas kurzer Beschreibung vor, als ob bekannte Methoden zusammengewürfelt wurden und als etwas Neues verkauft werden, mit dem diese Dame gut verdient und ein ziemliches Heilsversprechen gibt, das mich sehr skeptisch machen würde, Highway zur Seele, naja...
http://www.thejourney.com/germany/.
Wenn ein erfahrener, in den ganzen involvierten Verfahren gut ausgebildeter Psychotherapeut das praktiziert und es hilfreich ist, okay, aber dafür muss man das Rad nicht neu erfinden und dem Kind einen neuen Namen geben und Wunder versprechen, oder? Und weshalb soll man als Klient ein Buch darüber lesen, es ist doch Aufgabe des Therapeuten, sein Handwerk zu verstehen, dafür kriegt er doch ganz gut Kohle?
Rita ist es natürlich zu wünschen, dass das das Richtige für sie ist und es ist sicher vernünftig, das nur bei einem ausgebildeten Psychotherapeuten zu machen, aber weshalb ihr das als etwas total Neues und Revolutionäres verkauft wird, verstehe ich nicht...
Vielleicht verstehe ich das Alles auch falsch, ist jetzt lediglich mein persönlicher Eindruck, und natürlich muss jeder für sich entscheiden, ob ein Verfahren individuell hilfreich ist, das ist ja klar.
Liebe Rita, ich wünsche Dir, dass Du wieder etwas aus dem Tief herauskommst, mach bitte nicht solche Reisen in die Untiefen ohne Beistand, ok?
Marsu