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Euer ADFD Team

In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

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everendingstory
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von everendingstory » Sonntag, 01.04.18, 11:22

Liebe Jamie,

auch ich möchte mich hier einreihen und großen Respekt zollen. Deine Beiträge sind ein unschätzbarer Rat für alle Betroffenen, durch deine große Fachkenntnis hilfst Du sehr vielen hier. Daher ziehe ich meinen Hut und wünsche Dir alles erdenklich Gute und Gottes Segen für deinen weiteren Weg.

Auch dank Deinem wertvollem Beitrag in meinem Tread bin ich heute stabiler und kann mir nicht vorstellen, wo ich heute ohne dieses Forum wäre. Dafür bin ich so dankbar. Ich gehe heute auf die NULL und widme diesen Schritt Jamie.

Machs gut.
LG evereindingstory
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Luisa1974JamieOliverKatharinaSommersprossepadma
Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2004 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seroquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
ab 01.12.17 reduziert auf 3 Kügelchen
ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen
ab 01.03.18 reduziert auf 1 Kügelchen
ab 01.04.18 NULL :party2: :party2: :party2:

pina
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von pina » Sonntag, 01.04.18, 13:45

Hallo,

danke für die viele Zeit und Deinen Einsatz hier.
Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft.
Deine Entscheidung kann ich verstehen, manchmal ist es wichtig Abstand zubekommen, um selbst nicht unterzugehen. So wertvoll Deine Arbeit hier auch war und ist, so wichtig ist es auch, das Du nun an Dich denkst.
Fühl Dich gedrückt. Erhole Dich und finde positive Dinge die Dich erfüllen und Dir Kraft geben.
Bis bald.
LG
Pina
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》Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum《
Bist Du gefangen in einen Leben, das Du nicht leben willst, wirst du nicht gesunden :)

Reduzierung CYMBAL*TA



3 - 0 - 0 = 0,33 mg seit 09.04.2016

3 - 1 - 0 = 0,45 mg seit 04.03.2018

3 - 2 - 0 = 0,56mg seit 30.01.2018

3 - 3 - 0 = 0,6666mg seit 29.12.2017

4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017

4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017

5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017

6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17

7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017

8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017

9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17

10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg

13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017

Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017

von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...

27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0

3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)

4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)

---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:

8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016

8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015

12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013

Hier hab ich mit Waage angefangen,
bitte andere Maßeinheit beachten.
Muss noch irgendwie umrechnen.
52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011
50 mg Thyronajod seit Mai 2013
(10 Tage im Monat 100 mg Uterogest vor Periode) seit Mai 2013

Valporinsäure 600 mg - Jan bis Juli 2013

Es wurde noch versucht mir im Herbst 2012 Lamotregin als Stabilisator einzuschleichen, aber ich hab es nach 2 Wochen selbst langsam reduziert und nicht mehr genommen.

Danach Seroquel Retard - hab ich bereits nach 2 bis 3 Tage nicht mehr genommen, weil es mich total sedierte und ich auch nicht eingesehen habe, warum noch mehr Tabletten.

Sommer 2011 schwere depressive Episode

Dauer Symptome unter Cy-m-balta:
Gewichtsprobleme
Hyperpigmentierung im Gesicht
Trockene Haut
Verstärkter Bartwuchs (unnatürlich für Frau)

Veilchenwien
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Veilchenwien » Sonntag, 01.04.18, 22:22

Hallo Jamie, auch von mir alles Gute! Und vielen Dank für deinen kompetenten Rat und die vielen hilfreichen Tipps!!
Alles Liebe Veilchenwien
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OliverKatharinaSommersprosseJamiepadma
Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)

LenaLena
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von LenaLena » Montag, 02.04.18, 12:42

Liebe Jamie,

ich verstehe deine Entscheidung und finde es sehr gut, dass du auf dich schaust.

Als Moderatorin wirst du mit deinem großen Wissen allerdings sehr fehlen. Aber wenn du als Mitschreiberin erhalten bleibst, ist das toll.
Du hast, denke ich, sehr sehr viel bewegen können in den letzten Jahren, was dieses brandaktuelle Thema angeht.

Ich wünsche dir alles Gute in deiner schwierigen Situation!

LG Lena :)
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wegSommersprosseOliverKatharinaJamiepadma
Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

Anfang 2011: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 3 Monaten: Erneute Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Langsame (aber doch zu schnelle) Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen o.ä.
9.8.2017: Erster Tag 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser. Protokolliere jetzt genau mit.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion, SD-Hormone
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.
Seit Monat 8: Besserung!
Mir hilft: Omega 3, Magnesium, histaminarme Ernährung
Mein Thread: viewtopic.php?t=14041

rupilas
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von rupilas » Montag, 02.04.18, 15:14

Liebe Jamie,

ich schließe mich an. Alles Gute für dich. Ich drück die Daumen dass es Dir bald wieder besser geht. LG Martin
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SommersprosseOliverJamiepadma
Diagnose generalisierte Angststörung seit 2001

Medikament:Mirtrazapin
seit Herbst 2016 7,5 mg M bei Bedarf (ca aller 14 Tage)
2 Versuche 12/ 2017 ohne nach 14 Tagen wieder eine Tablette
2.Versuch endete Januar 2018 mit Infekt und Angstphase
Der Psychater empfahl Erhöhung auf 30 mg (Einnahme ab 22.1. für 18 Tage)
Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
14+15.2.2018 7,5mg
16+17.2.2018 3,75 mg
18.2. 2,5 mg
19.2. 0,0
ab 20.2. 7,5mg
ab 17.3. 3,75 mg( am 31.3 + 2.4. doppelte Dosis) :frust:
ab 3.4. 3,75mg
ab 8.4. 0
ab 10.4. 7,5mg

Razia
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Razia » Dienstag, 03.04.18, 9:14

Liebe Jamie

ich denke, wir haben hier alle das allergrößte Verständnis für dich. Wichtig ist, dass du erst Mal nach dir selber schaust.
Vielen Dank für die viele Arbeit und Herzblut und die tolle Unterstützung, die du hier geleistet hast.

LG
Ramona
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lollarossa
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von lollarossa » Dienstag, 03.04.18, 12:58

Liebe Jamie,

Auch ich wünsche dir alles Gute!
Manchmal muss man andere Prioritäten setzen.
Ich bedanke mich für die vielen guten Ratschläge, sie haben mir in einer schwierigen Zeit viel gebracht und ich konnte viel lernen.
Einen guten Start in die Woche, Lolla
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Bittchen
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 03.04.18, 14:24

Liebe Jamie,

alles Gute wünsche ich dir weiterhin.
Zuerst musst du für dich selber sorgen,denn du bist für dich der wichtigste Mensch überhaupt.
Vielen Dank für dein Fachwissen und deinen Einsatz hier.

Liebe Grüße Bittchen
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JamieOliverSommersprossepadmapina
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Marko92
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Marko92 » Dienstag, 03.04.18, 18:04

Liebe Jamie :)

auch von mir herzlichen Dank für deine Geduld und dein Wissen, dass du eingebracht hast.

Ich wünsche dir eine gute Zeit für dich!

Viele Grüße
Markus :)
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JamieKatharinaOliverSommersprossepadmapina
seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

cinquely
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von cinquely » Donnerstag, 05.04.18, 20:59

Liebe Jamie,

vielen Dank für deinen Einsatz hier im Forum und das Teilen deines Wissen 😊.

Ich wünsche dir alles Gute!!

Cinquely
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OliverJamiepadma
Wegen einer Angststörung und Depressionen seit 2005 Fluoxetion 40 mg.

Umstellung in einer Tagesklink auf 150 mg Venlaflaxin seit Juli 2017. Hatte das Gefühl das Fluoxetin hilft nicht mehr.

Ab August 2017 Ausschleichen vom Venlaflaxin auf eigene Faust. Hatte das Gefühl es macht mich nervös. Immer ein paar Kügelchen rausgenommen nach Gefühl bis zur Hälfte also 75 mg ab ca. Oktober. Keine Absetzsymptome!!

Ab Mitte Dezember 2017 gänzlich abgesetzt. Akute Absetzsymptome. ICH ENTDECKE DIESES FORUM!!! :party2:

Am 27.12.2017 wieder eindosiert 37,5 mg. Seitdem konstant auf 37,5 mg.

Leide nach wie vor an Absetzsymptomen :cry:

22.04.2018 Reduzierung 8 Kugeln falsche Rechnung
23.04.2018 Magen Darm Infektion gefühlte 0 mg schwere Absetzsymptome
24.04.2018 Reduzierung 13 Kugeln 33,8 mg

Filzblume
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Filzblume » Freitag, 06.04.18, 19:04

Liebe Jamie,

vielen lieben Dank für Deine Arbeit hier im Forum. Ich möchte Dir viel Kraft wünschen, dass ich alles in richtige Bahnen geht. Und immer dran denken: Es gibt nur Lösungen!!! Das P-Wort ist gar nicht existent.

Gruß

Filzblume
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OliverpadmaJamie
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

Solveig
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Solveig » Dienstag, 10.04.18, 15:39

Liebe Jamie! :)

Das ist natürlich sehr schade, aber sehr gut zu verstehen!

Möchte mich auch ganz herzlich für Deine liebevolle Unterstützung bedanken! <3 Du hast mir und den anderen hier im Forum soviel geholfen und Kraft gegeben. Hoffe jetzt, dass Du auch wieder Kraft schöpfen kannst, wenn Du mehr Ruhe hast.

Schön, dass man Dich hier auch noch weiterhin sehen oder lesen wird! Wünsche Dir alles, alles Gute! :hug:

Ganz liebe Grüße von

Solveig
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OliverJamiepadma
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

Syrose
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Syrose » Dienstag, 10.04.18, 16:06

Hallo Jamie,

ich verstehe Deine Entscheidung, auch wenn ich es sehr schade finde, dass man hier weniger von dir lesen wird.
Ich habe immer großen Wert auf deine Meinung, Erfahrung und Tipps gelegt. Dafür danke ich Dir sehr.. <3

Ich wünsche Dir alles Gute und die Erholung, die Du benötigst.

VG Syrose
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OliverJamiepadma
Sommer 2011 erstmals Citalopram aufgrund Panikattacken
Ende 2012 bis Anfang 2013 erfolgreich ausgeschlichen
Dezember 2014 totaler Zusammenbruch im Urlaub (Todesängste, Zittern, kein Schlaf mehr möglich, kein Appetit)Januar 2015 Einnahme von Citalopram 2015: diesmal war das Einschleichen schon problematisch (10 mg dann nach 5 Tagen rauf auf 20 mg) innere Unruhe, ruhig sitzen war nicht möglich (Neurologin: "da müssen Sie jetzt durch")es hat ca. 6 Wochen gedauert, bis ich ansatzweise eine Besserung verspürt habe. April 2015-Juni 2015: Aufenthalt in einer Tagesklinik, ich habe dort ohne Wissen der Ärzte auf 10 mg reduziert, da ich das Medikament absetzen wollte. Danach fingen bei mir das erste Mal Herzklopfen an. Ich war in zig Notfallaufnahmen, die es hier gibt,o.B.
Juli 2015-qualvoller Tod meines Bruders: erneuter Zusammenbruch, Beisetzung in dem Zustand durchgestanden.September 2015: runter auf 5 mg (ca.4 Wochen) dann auf 0 mg: nach 3 Wochen wieder zu den Tabletten gegriffen, da meine Todesängste, Hoffnungslosigkeit mit voller Wucht zurück kamen, wieder Citalopram aufdosiert auf 20 mg und bis Juli 2016 Dosis beibehalten.
Nach 10-tägigem KH-Aufenthalt im Mai 2016 (Verdacht auf Hirnhautentzündung wg.Sensibilitätsstörungen im Gesicht, Hirn-Mrt, Lumbalpunktion,DNA-Test, hohe Cortisongabe intravenös; am Ende meiner Nerven)
Juli 2016 mit Neurologin vereinbart, auszuschleichen. Ihr Rat: 20mg-10 mg; auf meinen Einwand des zu schnellen Absetzens riet sie, noch auf 5 mg zu gehen oder auf Cipralex umzusteigen. Ich blieb bis November auf 10 mg (geschwächstes Immunsystem mit fiebernder Grippe, Gliederschmerzen und ständigen Infekten (kenne ich so von mir überhaupt nicht) Mitte November bin ich auf 5mg runter, dann kamen extreme Unruhe, Ängste, Gereiztheit, Schwindel, Übelkeit und am schlimmsten war damals das Herzstolpern mit Engegefühl und keine-Luft-kriegen in der Brust. HA war schon "genervt" von mir, als ich sagte, ich möchte zum Kardiologen. "Brauchen Sie nicht, Sie sind kerngesund, das ist Ihre Psyche!" Er machte noch ein Langzeit-EKG. Die Beschwerden hielt ich aus, als es mit dem Herzen nicht besser wurde-ich habe so Vieles ausprobiert:Tee, Baldrian, Lasea, Vitamin D3 mit K2, Selen, Vitamin B-Komplex, Magnesium und Kalium- beschloss ich Anfang Januar auf 0 runterzugehen. Nach einigen Tagen wurde das Herzklopfen schwaecher, ich hatte mal Pausen zwischendurch. Schwindel, Übelkeit, Durchschlafprobleme (mit lebhaften Träumen und Aufschrecken in der Nacht) blieben, nahm ich aber in Kauf.
05.03.2017: extreme Kopfschmerzen (nicht zum aushalten)Herzklopfen hat wieder angefangen, Schwindel wieder stärker, Gangunsicherheit, das Bedürfnis immer zu liegen,
licht - und geräuschempfindlich, gereizt
ab 08.03.2017: wieder 0,25 mg Citalopram (3 Tage weiter Kopfschmerzen)
ab 12.03.2017: Kopfschmerzen werden weniger, weiterhin schnell erschöpft, erkältet, gereizt
ab 14.03.2017: immernoch erkältet und erschöpft
ab 25.03.2017: Herzklopfen fängt wieder an
ab 05.04.2017: 0,23 mg; muss etwas schneller ausschleichen, da ich oft und starkes Herzstoplern habe
ab 03.05.2017: 0,22 mg
ab 31.05.2017: 0,20 mg insgesamt wird Herzstolpern weniger
ab 29.06.2017: 0,18 mg - Absetzpause, da Eingriff am Zahn
ab 31.08.2017: 0,17 mg (diese Reduktion war schwieriger)
ab 04.10.2017: 0,15 mg
ab 06.11.2017: 0,13 mg
ab 15.12.2017: 0,12 mg
ab 19.01.2018: 0,10 mg
ab 19.02.2018: 0,083 mg
ab 27.03. 2018: 0,075 mg

sinua
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von sinua » Dienstag, 10.04.18, 17:04

Liebe Jamie,

wenn ich richtig verstanden habe, hast du vor einigen Jahren, als die damals einzige Moderatorin das ADFD verließ, geholfen das Forum vor dem Aus zu retten. Vielen Dank dafür und für all deine hilfreichen Beiträge hier im Forum :hug: .

Ich freue mich, dass du uns allen als Forums-Mitglied erhalten bleibst. Dennoch ist das ja eine große Änderung, die dir bestimmt nicht leicht gefallen ist.
Ich habe für dich einen Ausschnitt aus "Abschied" von Reinhard Mey. Es ist der Refrain, der von der einzigen Konstante im Leben spricht: Veränderung. Und damit eben auch Abschied vom Alten und Aufbruch ins Neue:
Doch das Leben ist wie ein reißender Fluss
Der mich weitertreibt
Der nie stehenbleibt
Und erreich' ich ein Ufer
Komm' ich doch nur zum Schluss
Dass ich weitergehen muss
Alles Gute für dich und deine aktuellen (und zukünftigen) Herausforderungen :hug: ,
Sinua
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OliverJamiepadmaweg
Mein Ausschleich-Thread

>Diagnose schwere Depression (rezidiv.) 2014 -> Klinikaufenthalte 4 Monate
Seit Sommer 2014 psychisch stabil bis heute dank Achtsamkeit

>Medikation + Nebenwirkungen (NW)
>11 Monate Venlafaxin ret. 300mg morgens - keine positive Wirkung bemerkt:
-dauerhaft: starke Kraftlosigkeit/Erschöpfung, extreme unstillbare Kopfschmerzen ("Venla-Kopfschmerz"), gestörte Temperaturregulierung, null Sexualtrieb
>zeitgleich 6 Wochen Lorazepam 2mg - nach kaltem Absetzen starke Einschlafstörungen
>dagegen zusätzl. 7 Monate Mirtazapin 15mg - wirkt anfangs "schlafanstoßend":
-dauerhaft: Schwindel/Gleichgewichtsprobleme leicht, selten mittel
->Mirta deckelt die Venla-NW teilw. (bes. Erschöpfung, Venla-Kopfschmerz "nur" 1x/Monat)
>9 Wo. Pantoprazol 20mg als Magenschutz

>Absetzen Mirtazapin 15mg 12/2014-2/2015 (2 Monate): 11,25-7,5-3,75-0mg (zu schnell)
Symptome: extreme Erschöpfung/Kopfschmerzen/Übelkeit, Muskelschmerzen überall, Schwitzen - nur Dahinvegetieren
-> nach einigen Wochen Mirta-Entzug vorbei; Venla-NW wieder voll da -> stark eingeschränktes Leben

>Ausschleichen Venlafaxin ret. 300mg 3/2015-1/2016 (11 Monate): Reduktionen idR. alle 4 Wochen: 250-200-150-110-80-60-45-31-19-9,5-0mg, Symptome:
-bei jeder Reduktion: "Venla-Kopfschmerz" extrem - oft tagelang, meist mehrmals; wochenlang: Durchfall/Erschöpfung extrem, hohes Schlafbedürfnis
-bei den meisten: Zyklusschwankungen/-störungen; Übelkeit; Schwindel; gestörtes Hunger- u. Sättigungsgefühl; Unwohlsein/erschwerte Achtsamkeit; viel Durst
-bei einigen: Einschlafstörung; zusammenhängende/bewusste Träume; Gefühl Blasenentzündung; 2x Panik "ich halte die Kopfschmerzen nicht mehr aus"
-bei einer: Konzentrationsprobleme/Wortfindungsschwierigkeiten/Vergesslichkeit; leichte Absetzgrippe 2 Tage
-> Leben stark eingeschränkt, wäre nur wenige Tage arbeitsfähig gewesen
-> Besserung aller Nebenwirkungen


>Nach dem Absetzen: sehr langsame Normalisierung ohne Medikamente
-erste Monate: übliche Symptome s.o., Durchfall + Erschöpfung langanhaltend; kurz Sport -> Verstärkung Symptome; ungewöhnlich starke+lange Erkältung; Venla-Kopfschmerzen
-ab 4. Monat: durch noch mehr Schonung Besserung Durchfall u. Erschöpfung; monatelang erhöhtes Schlafbedürfnis; leichte Trigger -> Entzugssymptome; Zaps/pulsierende Schmerzen vom Hals ausgehend; Zyklusschwankungen/-störungen
-ab 6. Monat: stärkere/mehrere Trigger -> Entzugssymptome; Einschlafstörung; starke+lange Erkältung; sehr kurzer Ausdauersport -> wochenlange Symptom-Welle + verstärkte Schlafprobleme; keine Venla-Kopfschmerzen mehr, stattdessen ab hier Migräne
-ab 8. Monat: wochenlang Schwindel-Schwäche; Einschlafstörung sehr langsame Besserung; Durchschlafstörung eher kurz
-ab 10. Monat: weiter langsame Besserung des Grundzustandes, nur noch starke Trigger (zB. Zyklusende) lösen Entzugssymptome aus; Ernährungsumstellung (Ketose) Ende 10. Monat triggert Symptome und verschlechtert Grundzustand bis in den 14. Monat hinein, dann langsamer Übergang in Fenster
-Ernährungsumstellung (ohne Ketose) im 16. Monat beseitigt Absetz-Durchfall ohne zu triggern, seitdem schnellere Besserung des Grundzustandes, Migräne abgemildert
-ab 20. Monat wieder welliger, aber nicht mehr so tief wie vorher
-Im 2. Jahr nach Null Fenster etwas besser und Wellen deutlich besser als im 1. Jahr

Ana19
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 12.04.18, 10:11

Liebe Jamie,

ich danke dir ebenfalls für alle deine Unterstützung und den immer sehr hilfreichen Rat!

Ich wünsche dir das du dich erholen kannst und wieder zu kräften kommst das ist mämlich das wichtigste!

Ganz liebe Grüße von mir und ntürlich hoffe auch ich das du uns hier erhalten bleibst!

<3
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JamieOliverpadma
Diagnose 2015
symptome: absolute Erschöpfung >>> 20mg Citalopram

Ca. 1,5 jahre -- 20mg citalopram
August 2016 — in Absprache des Arztes ausgeschlichen ... vieellll zu schnell (Kaltentzug)

Absetzten nach ärztlichen Rat :x :

in einem zwei Wochen Schritt von 20mg auf 10mg runter
dann in zwei Wochen schritt von 10mg auf 5mg
in zwei Wochen schritt von 5mg auf 0mg

eine Woche später spürbare Kraftlosigkeit
ich dachte ich halte das aus es wurde aber immer schlimmer....!!!!!!!

Da ich nicht direkt danach wider eindosiert habe folgte Monate später der total Ausfall!!
Akutsymptome : 100% Bettlegrigkeit, Suizidal, brutale Gedanken, nicht mehr bewegen können...
Ich dachte ich werde sterben !!! Es wurde besser als ich auf Rat des Forums 0,5mg wider eindosiert habe.

Befinde mich im Protrahierten Entzug !

Symptome :
Kraftlosigkeit, Schwäche, Muskelzucken, Muskelkater, rippeartige Zustände, Angstzustände, Heulkrämpfe, Migräne, motorische Einschränkungen, Benommenheit, zittern, Schlafstörungen , intensives träumen, Blasenschwäche, steife Glieder, Unterzuckerungsgefühl, hyperventilieren, nervenschmerzen an den Händen und Beinen, innere unruhe/vibrieren, Gedankenkarusell, Müdigkeit, Rückenschmerzen, gefühl betäubt zu sein, schlafende Glieder, müde Augen, Schwindel, fettige Haare und Haut, akne, schwere Glieder/ blei gefühl.
(Habe sicher noch paar vergessen)

Diese Symptome hatte ich zu beginn gefühlt alle aufeinmal mit der Zeit sind einige leichter und andere schlimmer ...

Medikation:
seit 29.4.17
0,5mg Cita
Seit 29.3.18 —> Wasserlösmethode


Mai-Juli 2017 — bettlegrig
August u. September 2017 — leichte Hausarbeit möglich
Oktober 2017 — kleine Ausflüge im freien möglich symptome wurden spürbar leichter
November-Dezember 2017 — fette Entzugsgrippe (Entzugsgrippe)
Januar 2018 -- nach der Grippe spürbare Verbesserung der Symptome (jetzt hab ich deutlich gemerkt das Heilung statt findet.)
Februar2018 — schwankender Zustand mit immer mal wider verstärkten und schwachen Symptomem plus Erkältung mit Verschleimten Bronchien.
März2018 — anfangs harte Erkältung dann zum mitte des Monats drei Restaurant Besuche :) immer mutiger mich auszuprobieren zum ende wieder anzeichen der Verschlechterung.

Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

Maus 66
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Maus 66 » Donnerstag, 12.04.18, 15:48

Liebe Jamie,
ich bin erst jetzt darauf gestoßen und möchte mich wirklich von ganzem Herzen für deine Arbeit hier bedanken.
Du hast mich sehr unterstützt in meiner schlimmen Zeit ....DANKE..
Aber ich verstehe dich sehr gut, dass du eine Auszeit brauchst, wenn private, dringliche Dinge anstehen, die belastend sind.
So Menschen wie du sind äußerst wertvoll für uns, für Freunde und einfach für die Welt.
Ich wünsche dir, dass bei dir bald alles wieder in Ordnung ist.
Ich freue mich, dass du trotzdem noch schreibst, alles, alles Liebe für dich.. <3
LG..Maus
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OliverJamiepadma
Aktuelle Medikation:
Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:100-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0

Schildkroete
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Schildkroete » Donnerstag, 12.04.18, 22:10

Liebe Jamie,

vielen Dank für deine engagierte und sachkundige Arbeit! Dass du das Team verlässt, ist ein großer Verlust, aber auch eine weise und tapfere Entscheidung.

Ich wünsche dir alles, alles Gute.

Gruß
Schildkroete
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JamiepadmaOliver
Diagnose: Depression, in Remission seit 2014
Seit 2003 diverse Antidepressiva, zuletzt (seit 2007) Venlafaxin , wechselnde Dosierungen, zuletzt 75 mg
Außerdem: Einnahme von Schilddrüsenhormon (L-Thyroxin, seit 2009), diverse Nahrungsergänzungsmittel, Antihormontherapie mit Tamoxifen (seit 10/2017)

1. Absetzversuch (Anfang 2015): über 6 Wochen von 75 mg auf 0 mg. Symptome: Weinerlichkeit, Verstärkung bereits vorhandener neuropathischer Schmerzen, Bauchkrämpfe, bei jedem Reduktionsschritt für ca. fünf Tage Kopfschmerzen. Ca. 3 Wochen nach Null zusätzlich innere Anspannung, extreme Stressanfälligkeit, Verzweiflung, Morgentiefs, Schlafstörungen. Weiter Weinerlichkeit und Bauchkrämpfe, zusätzlich immer wieder Durchfall. Rückgang der neuropathischen Schmerzen auf das Ausgangsniveau, Zunahme der Anspannung bis zur Funktionsunfähigkeit (Krankschreibung).

Wiedereindosieren (Mitte Mai 2015): 2 Tage 25 mg (NW: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Herzrasen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit) >> 6 Wochen 12,5 mg (Übelkeit sofort weg, übrige NW werden im Lauf der nächsten Woche besser; Darmsymptome verschwinden schnell, Anspannung bessert sich nach ca. 10 Tagen, bleibt aber auf einem auf Dauer nicht erträglichen Niveau, Weinerlichkeit, Stressanfälligkeit und Schlafstörungen bessern sich nur wenig) >> 2 Wochen 14 mg >> 2 Wochen 17,5 mg >> 7 Wochen 22 mg (nach ca. einer Woche Besserung von Anspannung, Schlafstörungen und Darmsymptomen - endlich Rückkehr zur Normalität!)

2. Absetzversuch (Start 14.09.2015): 4 Wochen 20 mg >> 6 Wochen 18 mg (in der vierten Woche nach der Reduktion Schlafstörungen, deshalb länger auf der Dosis geblieben) >> 9 Wochen 16 mg (viel Stress, zwei Antibiosen, kurzzeitig wieder einige Tage mit Anspannung (aber lange nicht so schlimm wie im Frühling) und Weinerlichkeit) >> 8 Wochen 14 mg (leichte Morgentiefs in den ersten Tagen nach der Reduktion, für ca. drei Wochen den typischen Absetz-Kopfschmerz, insbesondere in Verbindung mit Koffein) >> 5 Wochen 12 mg >> 9 Wochen 10 mg (leichtes Serotonin-Syndrom aufgrund einer Wechselwirkung mit einem anderen Medikament) >> 7 Wochen 8 mg (verstärkte stromschlagartige Schmerzen, Schlafstörungen, deshalb den nächsten Reduktionsschritt verkleinert) >> 5 Wochen 7 mg >> 8 Wochen 6 mg (keine Absetzsymptome, aber eine Fernreise und zwei Antibiosen) >> 4 Wochen 5,5 mg (in der zweiten Woche nach der Reduktion verstärkte stromschlagartige Schmerzen) >> 4 Wochen 5 mg >> 4 Wochen 4,3 mg >> 5 Wochen 3,8 mg (Absetz-Kopfschmerz, besonders in der 3. und 4. Woche, insbesondere in Verbindung mit Koffein) >> 4 Wochen 3,3 mg >> 4 Wochen 2,7 mg >> 4 Wochen 2,3 mg >> 7 Wochen 1,7 mg >> 5 Wochen 1,2 mg >> 4 Wochen 0,6 mg >> seit 01.10.2017 komplett abgesetzt

Mein Thread: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=35&t=9719

Reiger
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Reiger » Dienstag, 17.04.18, 1:03

Liebe Jamie,
von mir auch ein riese Dankeschön und vorallem Dir viel Kraft u. Gesundheit 👍👍👍
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OliverJamiepadma
Diagnose: Grübelzwang- Zwangsgedanken (hypochonderische Art) / rez. Depression derzeit schwere / Angsstörung

seit 2002: 5x Tavor0,5 im Jahr eingenommen nur gegen Panikattacken

2015: Arbeitsunfähigkeit: Medikamente: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen und morgens 15mg Escitalopram
Mitte 2016: Psychosomatische-Reha: Umstellung auf Cymbalta, paradoxe Reaktion, dadurch zurück zur alten Medikation

Ende 2016 > stabiler Zustand

Anfang 2017: Beginn des Höllentrip. 4 Monate lang Tavor 0,5mg - 2mg > paradoxe Reaktion
Symptome körperlich: Erschöpfung, Benommenheit, innerlich getrieben mit wahnsinnigem Druck im Kopf, wie auf Dampf!
Psychisch: Gefühlskarussell, komische Außenwahrnehmung, Angst vor Kontrollverlust, Druck auf der Stirn. Grübelzwangs und Gedankenrasen. Ständig Angsgedanken durch permanentes Grübeln. Hoffnungslosigkeit,
teilweise Suizidgedanken

Juni 2017: Selbsteinweisung Psychiatrie: Umstellung auf Paroxetin, Zyprexa und Medicenet, Tavor kalt abgesetzt dann mit Dia entzogen wegen leichtem Delier, extremer Grübelzwang, wahnsinniger Druck im Kopf, ständige Unruhe, Gedankenrasen.
Hielt es in der Psychiatrie nicht mehr aus und habe mich selbstentlassen, entgegen dem Wunsch der Ärzte!

Juli 2017: Nach Absetzplan ADFD hier im Forum vom Neurologen Diazepam geholt und Tavor ausgeschlichen.
Ständige Angstgedanken, Lichtempfindlich, Hirnrasen, Grübelzwang, Angst verrückt zu werden, DR/DP, innerer Druck unerträglich, Suizidgedanken/Erlösungswunsch!

September 2017: Klinikaufenthalt kein Erfolg, weiter starker Grübelzwang, d.h. lebe nur noch im Kopf, bin in Gedanken, nehme die Außenwelt bereits seit 3/4 Jahr nicht mehr wahr, nur Gedankenkarussell mit Angstgedanken und Zwangsgedanken: würde am liebsten laut schreien! Gefühl ich werde Schizophren.

Seit November 2017 wieder zu Hause immer noch starker Grübelzwang (bekomme Aussenwelt nicht mit, TV schauen geht seit 3/4 Jahr nicht mehr, Konzentration 0)

Derzeitige Medikamentation: Mirtazapin 15mg, Diazepam 4mg (versuche das auszuschleichen), hin und wieder Tavor um Spitzen abzudekeln und Risperdal 0,5mg (werde ich ausschleichen)

Anmerkung zu Tavor: Seit 2002 jährlich 5x0,5g / Seit 02.04.2017 - 23.06.2017 (3 Monate) 0,5-1,0mg Tavor dann Diazepam Entzug nach Asthon
Anmerkung zu Diazepam: Seit 24.06.2017 - 24.07.2017 Diazepimentzug wurde durch Klinik beendet :evil:
am 01.10.2017 - 12.10.2017 wieder Tavor 1,0mg durch Klinik bekommen + Risperdal und seither Diazepam 4mg bis heute und um Spitzen abzudecken Tavor!
Mirtazapin: 2015 Dezember - bis heute 15mg
Escitalopram 2015 September bis 2016 Dezember ausgeschliechen > zu antriebsteigernd
Mirtazapin-Erhöhung seit 21.11.2017
Tavor wieder vom 06.10.2017 - 13.10.2017 je Tag 1mg dann durch Diazepam ausgeschlichen

Risperdal nach 8 Wochen kalt abgesetz! Nie wieder Neuroleptika!!!
Mirtazapin Erhöhung: von 15mg auf 30mg, gesamt 4 Wochen lang!
Derzeit Mirtazapin 22,5mg > Schlaf davon gut ein!
Diazepam: 14.10.2017 - 22.11.2017 begonnen bei 10mg 1 Woche, dann 8mg 1 Woche, dann 6mg 1 Woche, Rest 4mg
Tavor: 25.11.2017 - 10.12.2017 (1,0mg auf null)
Diazepam ab 11.12.2017 wird langsam ausgeschlichen
Kw51: 6mg Diaz
KW52: 4mg Diaz
KW01: 4mg Diaz
KW02: 2mg Diaz
KW02: 2mg Diaz
Grübelzwang und Depressionen waren unerträglich, brennen in der Stirn und extrem hohe Anspannung
Seit 15.01 bis heute wieder auf Tavor zuerst 1mg
Seit 01.03 auf 3mg wegen starkem Suiziddruck

Panik
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Re: In eigener Sache: Jamie verlässt das Team

Beitrag von Panik » Dienstag, 17.04.18, 6:07

Hallo Jamie,

Vielen Dank und mach’s gut :)

Durchhalten
Panik
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JamieOliverpadma
Diagnose: anfangs Anpassungstörung, dann Angst-/Panikstörung jetzt keine Ahnung
08/2011 Antikoagulation Macumar abgelöst durch
25.11.2013 Thrombozytenaggregationshemmer ASS100
13.07.2012 Escitalopram 10mg
08.10.2013 Reduzierung Escitalopram 9mg
20.10 2013 Reduzierung Escitalopram 8,5mg
23.10 2013 Reduzierung Escitalopram 8mg
10.11.2013 Reduzierung Escitalopram 7mg
07.12.2013 Aufdosiert Escitalopram 8mg
15.12.2013 Reduzierung Escitalopram 7,5mg
29.12.2013 Reduzierung Escitalopram 7mg
19.01.2014 Reduzierung Escitalopram 6mg
16.02.2014 Reduzierung Escitalopram 5,5mg
23.02.2014 Aufdosiert Escitalopram 6mg
08.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 6,5mg
17.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 7mg
30.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
25.05.2014 Reduzierung Escitalopram 8mg
07.06.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
20.07.2014 Reduzierung Escitalopram 8mg
15.08.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,25mg
18.08.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
26.10.2014 Reduzierung Escitalopram 7,5mg
31.10.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
14.12.2014 Reduzierung Escitalopram 8,2mg
21.01.2015 Reduzierung Escitalopram 4,0mg
04.04.2015 Reduzierung Escitalopram 3,8mg
30.04.2015 Reduzierung Escitalopram 3,6mg
30.05.2015 Reduzierung Escitalopram 3,2mg
08.06.2015 Reduzierung Escitalopram 3,0mg
05.07.2015 Reduzierung Escitalopram 2,8mg
26.07.2015 Reduzierung Escitalopram 2,6mg
11.08.2015 Reduzierung Escitalopram 2,4mg
19.10.2015 Aufdosiert Escitalopram 2,6mg
21.01.2017 Reduzierung Escitalopram 2,4mg --> hier
26.02.2017 Reduzierung Escitalopram 2,2mg --> oder hier
05.06.2017 Reduzierung Escitalopram 2,0mg --> oder hier Dosis real 2mg

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