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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
mücke
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Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von mücke »

Habe 9 Wochen 100 mg Zoloft eingenommen, dann innerhalb von 3 Tg. abgesetzt. Nach Wochen verstärkte und zusätzliche Beschwerden (z.B. Panik - Dauer 3 - 5 Sek.) bis heute. Am 22.1.05 sind das schon 2 Jahre. Über Bioresonanz wurde festgestellt, daß das Zoloft immer noch im Körper nachzuweisen ist. Daher auch die noch vorhandenen Beschwerden. Wie werde ich das Zeug wieder los? Bin ziemlich fertig!!Ich bin 49 J. alt, jetzt für 2 Jahre berentet. Habe 10 Jahre in einem psychiatr. Krankenhaus in der Pflege gearbeitet, kenne mich allerdings nur in meinem Bereich aus, habe nur minimale Kentnisse über AD, Nebenwirkungen u. Absetzproblemen.
Astrid
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Beitrag von Astrid »

Hallo Annette,

herzlich willkommen in diesem Forum. Du wirst hier eine Menge über AD und Absetzprobleme lesen und erfahren können. Du wirst aber auch feststellen, dass du nicht alleine bist. Das hilft manchmal ungemein, um mit den eigenen Problemen fertig zu werden.

Zu Zoloft kann ich persönlich dir nichts sagen. Dazu gibt es andere Spezialisten hier im Forum.

Was mir zu denken gibt, ist der Nachweis von Zoloft mit Hilfe von Bioresonanz. Das sehe ich sehr skeptisch.
Ich habe selbst eine Bioresonanztherapie gegen ständig wiederkehrende Entzündungen und zur Behandlung von Allergien hinter mir. Ich hatte mich darauf eingelassen, weil mir eine Naturheilärztin Bioresonanz geradezu wie eine Wunderheilmethode empfohlen hatte.
Aber, oh Wunder, außer einer Menge Kosten hat es keinen Nutzen gebracht.
Immer häufiger las ich, dass sich die Bioresonanztherapie als wirkungslos erwies und noch viel kritischer stehe ich dem gegenüber, dass sie mit Scientology in Verbindung steht. U.a. nachzulesen bei Aktion Bildungsinformation e.V. (http://www.abi-ev.de/pdf/in141103.pdf).

Vielleicht hätte es etwas Befreiendes für dich, wenn du dich von der Vorstellung, Zoloftreste in deinem Körper zu haben, lösen könntest und sie stattdessen gegen eine positive Vorstellung ersetzen könntest. Ich finde, nach zwei Jahren darf das sein.

Wie kommt es, dass du für zwei Jahre berentet bist? Ich würde mich sehr freuen, wenn du darüber etwas mehr berichten könntest. Vielleicht hilft mir deine Erfahrung weiter.

Ich wünsche dir eine Menge seelischen Aufschwung für dieses neue Jahr.

Mit herzlichen Grüßen
von
Astrid
SandraF
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Beitrag von SandraF »

Hallo Annette,

wie wurde durch "Bioresonanz" festgestellt, dass du noch Zoloft im Körper hast. Kannst du das genauer beschreiben?

Du hast Zoloft nur 9 Wochen lang eingenommen, ich kann mir nicht vorstellen, dass nach ganzen 2 Jahren davon noch etwas im Körper ist. :)

Welche Beschwerden hast du im Moment?

Liebe Grüße :)
Sandra
Britta
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Beitrag von Britta »

Hallo Annette,

ich nehme Zoloft seit 2 Jahren und setze es jetzt gerade ab. Seit Anfang Dezember nehme ich jetzt nur noch 25 mg und es geht mir ganz gut damit.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Zoloft so lange im Körper nachweisbar ist und das deine Bechwerden davon kommen sollen halte ich, mit Verlaub, für totalen Blödsinn.

Liebe Grüsse

Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Es klingt schon unwahrscheinlich, aber Blödsinn muss es nicht gleich sein.

Z.B. hat eine Frau längere Zeit ein SSRI genommen (ich glaube es war sogar Zoloft oder Prozac) und es irgendwann abgesetzt. Zwei Jahre nach dem Absetzen ist sie verstorben (gab glaube ich keinen Zusammenhang) - bei einer Untersuchung wurden nach diesen 2 Jahren noch Spuren vom SSRI festgestellt. (laut Dr. Ann Tracy)

Fakt ist auch, dass viele die abgesetzt haben, bei Entgiftungsversuchen wieder stärkere Entzugserscheinungen bekommen können, selbst wenn es Monate/Jahre zurückliegt)

9 Wochen vs. 2 Jahre ist natürlich schon ein ganz schöner Unterschied. Aber ganz ausschließen will ich es deswegen nicht.

Zu der Bioresonanz kann ich allerdings nix sagen.
Dana
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Beitrag von Dana »

liebe annette,

ich selber habe mit bioresonanz mein fluctin und die benzos ausleiten lassen. ich kann mir sehr gut vorstellen, dass per bioresonanz nach zwei jahren noch zoloft reste in deinem körper nachgewiesen wurden, da es sich hier ja um eine sehr feinstoffliche nachweismethode handelt. was ich nicht ganz verstehe ist, warum die person, die den nachweis bei dir erbracht hat nicht einfach das zeug aus deinem körper per bioresonanz ausleitet - er muss das zoloft ja eigentlich nur einfach auf eine homöopathische dosis umschwingen und du nimmst die so selbst hergestellten tropfen eine zeit ein.
bei mir hat das so sehr gut funktioniert........klar, ich kann mir vorstellen, dass einige hier das als "hokuspokus" empfinden - bloss wer heilt hat recht oder?

mit scientology habe ich übrigens NIX und schon garnichts am hut

ach ja - was die verweildauer der SSRI's im körper betrifft sollten wir mal die pharmafutzis befragen, wie lange das zeug eigentlich noch so verborgen im körper bleibt..........

bei benzos ist die fachwelt sich ja mittlerweile einig, dass es jahre sein können, warum also nicht auch bei den SSRI's - ist alles noch viel zu wenig bekannt bzw. erforscht meiner meinung nach

lg
dana
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Dana!

bei benzos ist die fachwelt sich ja mittlerweile einig, dass es jahre sein können
Hab ich auch schon oft gehört nur eigentlich keine Quellen dafür im Netz gefunden.

Hast du einen Link für mich, schreibe gerade am Benzo Info Paket.

Liebe Grüße
Hannes
Dana
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Beitrag von Dana »

hallo hannes,

leider kann ich dir keinen link zuschicken - habe ich irgendwann mal gelesen und kann mich nicht mehr genau erinnern, wo..........

wie geht es dir denn so???

lg
dana
mücke
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Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von mücke »

Hallo Astrid
Danke, ich habe die Infos über AD u. Absetzprobleme schon gelesen.
Wie finde ich denn diese Spezialisten im Forum?
Ich habe über Bioresonanz nur positives zu berichten.
Beispiele:
1) Austestung von Bachblüten, dadurch über Jahre psychische Stabilisierung. Über ein Gespräch wäre ich nie auf die richtigen Bachbl.
gekommen.
2) Entfernung einer Tierhaarallergie.
Austestung durch Schulmedizin war positiv, nach Bioresonanz neg.
3) Bachblüten bei einem überängstlichen Tierheimhund - Testung über Venenblut des Tieres
Besserung nach Einnahme der Tr.
Ich bin mir sicher, daß noch Reste vom Zoloft im Körper sind, arbeite hier aktiv mit über Imagination ( bildliche Vorstellung bezüglich der Ausleitung über Nieren, Darm u. Haut).
Berentung - Verlauf:
1) Krankschreibung bis Aussteuerung der Krankenkasse (1,5 J.)
2) Stellung des Rentenantrags beim Rentenamt der zuständigen Stadt
3) Begutachtung durch Rententräger mit dem Ergebnis der Berufsunfähigkeitsrente
4) nach Widerspruch erneute Begutachtung mit dem Ergebnis zeitliche volle Berentung.
WICHTIG! Berichte von Kuren, Krankenhausaufenthalten u./o. Berichte vom behandelnden Psychiater/Psychologen.
mücke
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Beitrag von mücke »

Hallo SandraF
Ich kann dir Bioresonanz nicht mit eigenen Worten erklären. Habe meinen Heilpratiker angerufen. Seine Antwort: Es handelt sich dabei um eine Schwingungsinversion im elektromagnetischen Bereich über körpereigene Informationen oder Substratinformationen zur Therapie u. Ausleitung z.B. von Psychopharmaka.
Er will mir beim nächsten Besuch noch Infomaterial geben, könnte dich dann informieren, wenn du magst.
Das du Zweifel hast, an noch vorhandenen Zoloftrückständen, kann ich gut nachvollziehen, war ja selber erstaunt u. ziemlich erschreckt darüber.
mücke
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Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von mücke »

Hallo Britta
Du schreibst, daß nach 2 Jahren noch Zoloftrückstände nachzuweisen sei, ist Blödsinn.
Woran machst du das fest?
Woher sind die noch vorhandenen Beschwerden?
Ich wüde es begrüßen, wenn du statt einer Bewertung, deine eigene Meinung in Ich-form bringen würde,denn das kann ich gut annehmen.
mücke
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Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von mücke »

Hallo CloneX
Danke für deine Nachricht. Tat mir gut.
Weißt du, daß ich mich sogar riesig freuen würde, wenn das Ganze psychosomatisch wäre ! Dann könnte ich nämlich ganz gezielt an meinen Problemen arbeiten. Doch es gibt keine, auch nicht bei genauem ehrlichen Hingucken.
mücke
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Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von mücke »

Hallo Dana
Ich mache z.Z. eine Ausleitung über Bioresonanz.Danke für den Hinweis.
Da du Bior. kennst, schreibe ich dir meine Auswertung mal auf.
Therapie seit Ende Oktober 04 - folgende getestete Verstärkungen:
27.10.04 - 40
3.11.04 - 28
10.11.04 - 22
23.11.04 - 22
30.11.04 - 16
8.12.04 - 18
15.12.04 - 26
5.1.05 - 32
Ich bin fest davon überzeugt, daß diese Art der Therapie die richtige für mich ist. Habe noch Hoffnung auf Besserung!!
Astrid
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Beitrag von Astrid »

Hallo Annette,

mit Spezialisten in Sachen Zoloft meine ich diejenigen, die das Medikament eingenommen und damit Erfahrung haben. Davon gibt es im Forum einige. Ich war mir sicher, du findest sie durch den Titel deines Beitrages. Der müsste sie doch eigentlich ansprechen. Aber im Moment scheint es im Forum recht ruhig zu sein. Vielleicht melden sie sich noch bei dir.

Über Bioresonaz habe ich mich begleitend zu meiner damaligen Behandlung mit Freunden unterhalten. Der eine ist Teilchenphysiker und arbeitet an humanmedizinischen Forschungsprojekten. Ungemein spannendes Thema. Der andere Ingenieur für Biomedizinische Technik. Seine Firma ist in der Entwicklung von biomedizinischen Gerätschaften auf dem Weltmarkt vertreten. Beiden traue ich eine fundierte und objektive Einschätzung zu.
Ich gab ihnen das Infomaterial über Bioresonanztherapie und das BICOM Gerät zu lesen.
Dem Physiker fiel als erstes auf, dass die Informationen darüber dass alle Vorgänge im Körper von elektromagnetischen Schwingungen – basierend auf den Energieschwingungen unserer Atome und der um sie kreisenden Elektronen – gesteuert werden, zum Grundwissen eines jeden Physikers und auch Mediziners gehören.

Diese Grundkenntnis macht sich die BT zunutze, bzw. genau an dem Punkt setzt die Behandlung durch BT an, die "nur" mit dem BICOM-Gerät erfolgen kann.

Dem Ingenieur und Geschäftsführer fiel auf, dass ihm der Name der Herstellerfirma des Gerätes in seiner Branche noch nicht begegnet ist.
Beide äußerten begründete Skepsis gegenüber der Behauptung des Herstellers, schlechte, disharmonische Schwingungen seien durch ein "spezielles Gerät" zu löschen oder umzuwandeln.

Ich will keinesfalls, deinen persönlichen Behandlungserfolg mit BT in Abrede stellen. Ich gönne ihn dir sehr. Ich selbst habe nur mittlerweile so viel Hintergrundwissen, dass ich diese Methode niemals empfehlen oder gar verteidigen würde, denn sie kann sogar schaden. Nämlich genau dann, wenn man sich auf sie verlässt. So war es bei mir mit der Folge, dass meine Allergien zu Asthma führten und ich noch viel schlimmer erkrankte. Davor möchte ich warnen.



Zu dem Werdegang deiner Berentung fällt mir auf, dass du scheinbar auf zwei Ebenen kämpfen musstest. Zum einen um deine Gesundheit und zum anderen gegen die Behörden. Das ist eine doppelte Härte.
Ich kenne soviele Lehrer, die es da ganz erheblich leichter hatten. Ich sehe sie in ewig braungebrannten Körpern, strahlend und es sich gut gehen lassend. Auch ihnen sei es gegönnt. Aber ich weiß definitiv, dass sie es viel leichter hatten als du und bei fortlaufenden Bezügen auch weiterhin leicht haben werden.

Grüße
von
Astrid
mücke
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Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von mücke »

Hallo Astrid
Der Weg zur Berentung war schon recht lang u. beschwerlich. Ich bin aber zufrieden mit dem Ergebnis, hätte ja auch anders ausfallen können.
Ich habe eine Sache dadurch gelernt: Geduld u. Gelassenheit!! Davon habe ich vorher nur wenig besessen. Warum wolltst du eigentlich über die Berentung bescheid wissen? Hast du selbst vor einen Antrag zu stellen?
Welche Gefahr besteht denn durch Bioresananz? Bei dir persönlich Verschlimmerung. Was noch? Verstehe ich nicht.
[/list]
Astrid
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Re: Neu - Zoloftabsetzerscheinungen

Beitrag von Astrid »

Hallo Annette,

Zum Thema Berentung:
Mich interessierte deine Erfahrung, weil ich mal einen realen Fall kennen lernen wollte.
Bisher kannte ich nur Spezialfälle bei Lehrern. Die eine hat mir brühwarm erzählt, wie sie mit theatralischem Einsatz den Amtsarzt überzeugt hat. Sie war keineswegs krank, sondern vorübergehend durch die Trennung von ihrem Mann schwer mitgenommen. Aber sie informierte sich, wie man wirkungsvoll eine schwere psychische Erkrankung vortäuschen könnte. Durch Dauerkrankschreibung, Aufenthalt in einer Schweizer Kurklinik (Schönheitsoperation und Fettabsaugen miteingeschlossen) und mit entsprechender Empfehlung und Attesten des befreundeten und einschlägig beratenden Arztes ("man muss nur wissen, an wen man sich wendet") gelang es ihr locker. Ihr geht es übrigens mitlerweile blendend. Von Depressionen keine Spur und Zeit hat sie auch genug, die Scheidungsabfindung und den Unterhalt auf Weltreisen zu verprassen, während daheim die Beamtenbezüge regelmäßig aufs Konto eingehen. Das reicht locker für zwei, so dass auch ihr neuer Partner Nutznießer ihrer "tragischen Erkrankung" ist. Echte Depressionen hat jetzt übrigens ihr Ex-Mann.
Sowas kotzt mich so dermaßen an.

Mir ist klar, DAS wird NIE mein Weg sein. Ich beabsichtige auch keineswegs eine Rente zu beantragen, nur manchmal weiß ich einfach nicht mehr, wie es noch weitergehen soll. Ich habe Angst vor der beruflichen Zukunft und davor, mich krankheitsbedingt in langfristig finanzielle Not zu manövrieren. Daher interessierte mich deine Erfahrung, weil ich einfach nach Alternativen wie nach einem rettenden Strohhalm Ausschau halte.

zum Thema Bioresonanztherapie:
Die Gefahr, die ich sehe, ist eine indirekte. BT ist bestimmt nicht direkt schädlich. Aber wenn BT nicht hilft und eine Krankheit dadurch verschleppt wird oder zu Folgeerkrankungen führt, weil man - und das wird bei BT erwartet - sämtliche andere Behandlungsmethoden streicht, dann kann das verhängnisvoll werden.
Ich bin kein Einzelfall.

Regumed, die Herstellerfirma für BICOM wirbt mit BT als "eine sanfte, nebenwirkungsfreie, computergesteuerte Schwingungstherapie" geeignet bei Neurodermitis, allergischen und chronischen Erkrankungen.
Das spricht vor allem auch Eltern an, die ihre Kinder nicht mit Medikamenten "bombadieren" möchten.
Vor allem beim sich immer mehr verbreitenden Asthma bei Kindern, finde ich es fatal, wenn die Eltern im guten Glauben an eine schonende und wirkungsvolle Methode ihre Kinder durch BT behandeln lassen und zum guten Schluß statt Heilung oder Besserung ein Verschleppen der Krankheit diagnostiziert bekommen. Gerade bei Asthma bei Kindern ist ein Zeitversäumnis - von der Belastung durch die Beschwerden mal ganz abgesehen - kaum wieder gut zu machen.
Von den Kosten ganz zu schweigen.
Wenn ich dann noch lese, wie die Zusammenhänge zwischen BT und der Lehre des Scientology-Gründers bestehen und dass die Geschäftsführung der Betreiberfirma für das "spezielle Gerät" langjährige Scientologen sind, dann ist bei mir ALARMSTUFE ROT!!!
Britta
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Beitrag von Britta »

Hallo Annette,

sorry du hast recht. So klang es echt wie eine Bewertung.

Ich denke nur, dass sich nach 2 Jahren die Wirkstoffe von Zoloft nicht mehr nachweisen lassen, was nicht heisst, dass die Beschwerden oder Wirkungen des Medis nicht noch immer davon kommen können.

Liebe Grüsse
Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
mücke
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Zoloftnachweis : NEGATIV

Beitrag von mücke »

:roll: Ich freue mich. Seit 3 Wochen kein Nachweis mehr über Bioresonanz.

Eigentlich könnte ich glücklich sein, aber ich spüre immer noch die gleichen Beschwerden (Muskelschmerzen, -zuckungen, -krämpfe und Paresthesien).

Ich frage mich ernsthaft welche Spätfolgen machen diese SSRI´s. Ich habe übrigens vor ca. 2 Wochen die Firma Pfitzer in Karlsruhe angeschrieben. Mich interressierte hier hauptsächlich die Verweildauer des Zoloft im Körper nach Absetzen des Medikamentes. Bisher keine Reaktion der Firma.

Mein Heilpraktiker sagt, ich habe noch eine Schädigung am Hypothalamus! :?: So ein Mist!!!

Zum besseren Verständnis einige Erklärungen dazu:
Der Hypothalamus ist eine zentralnervöse Region. Er ist Teil des Zwischenhirns. Hier befinden sich, die dem vegetativem Nervensystem übergeordneten Zentren, welche die wichtigsten Regulatiosvorgänge im Organismus koordienieren,
wie Wärmeregulation, Wach- Schlafrythmus, Blutdruck- u. Atemregulation, Nahrungsaufnahme ( Hunger- u. Sättigungszentrum ), Fettstoffwechsel, Wasserhaushalt, Sexualfunktion u. Schweißsekretion.

Es sollen also Schäden in diesem Bereich vorliegen ???

Nie wieder ein SSRI !!! :frust:
Dana
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Beitrag von Dana »

hallo annette,

wie hat denn dein heilpraktiker den schaden am hypothalamus festgestellt bzw. welche behandlung schlägt er vor?? klingt ja schaurig :shock: :o

lg
dana
mücke
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Hypothalamus

Beitrag von mücke »

Hallo Dana

Die Schädigung am Hypothalamus wurde über Bioresonanz festgestellt.
Die Behandlung erfolgt auch darüber.

Schönes Wochenende an dich und alle anderen. :lol:
Gesperrt