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Mirtazapin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
rupilas
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Dienstag, 27.02.18, 9:27

Hallo f332,

leider geht es mir so nicht gut, ohne den erholsamen Schlaf fehlt mir die Kraft sonst könnte ich vielleicht mit dem Mittel leben. :-(

Hallo josse,

vielen Dank für deine ausführliche Nachricht. Bei mir ist es leider momentan so, dass es mir trotz der 7,5mg nach dem aufwachen (nachts 4 Uhr) sehr schlecht geht Angst Unruhe ich aber zu schlapp bin aufzustehen, wonach es dann im Laufe des Tages besser geht. Ich hätte gerne die beruhigenden Worte, Martin halte durch in 2 Wochen hat sich der Körper daran gewöhnt :-( Ich hatte in meiner Verzweiflung noch zwei renommierte Psychater in Hamburg angeschrieben,
da meine Psychaterin, wie oben beschrieben, leider nur als Stoff für einen Psychothriller taugt. Ich habe detailliert geschrieben, was mir
passiert ist mit Medikamenten rauf runter, wie es mir jetzt geht. Ich wollte einfach eine zweite Meinung einholen. Das wird also wieder ein spannender Tag. Erst zum Psychater und dann zur Selbsthilfegruppe. Zum Glück sind die Termine ab mittags. Noch bin ich wie gerädert.

Also ich berichte wieder und danke für Eure Unterstützung.

Viele Grüße

Martin
Diagnose generalisierte Angststörung seit 2001

Medikament:Mirtrazapin
seit Herbst 2016 7,5 mg M bei Bedarf (ca aller 14 Tage)
2 Versuche 12/ 2017 ohne nach 14 Tagen wieder eine Tablette
2.Versuch endete Januar 2018 mit Infekt und Angstphase
Der Psychater empfahl Erhöhung auf 30 mg (Einnahme ab 22.1. für 18 Tage)
Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
14+15.2.2018 7,5mg
16+17.2.2018 3,75 mg
18.2. 2,5 mg
19.2. 0,0
ab 20.2. 7,5mg
ab 17.3. 3,75 mg( am 31.3 + 2.4. doppelte Dosis) :frust:
ab 3.4. 3,75mg
ab 8.4. 0
ab 10.4. 7,5mg
ab 14.5. 6,7 mg
ab 25.5. 5,0 mg
ab 26.5. 3,75 mg

padma
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Re: Mirtazapin

Beitrag von padma » Dienstag, 27.02.18, 18:33

hallo Martin, :)

das Aufwachen und Angst/Unruhe gegen 4.00 Uhr ist sehr typisch für ein durch den Entzug gereiztes Nervensystem . Das hat damit zu tun, dass so um diese Uhrzeit herum, der Körper Cortisol ausschüttet, um sich auf den Tag vorzubereiten. Cortisol ist ein Stresshormon und ein sowieso schon gestresstes ZNS kommt damit nicht gut zurecht.

Es kann hilfreich sein, dann etwas Süsses zu essen (einen Keks neben das Bett legen), da dann Insulin ausgeschüttet wird, was der Gegenspieler zu Cortisol ist.

Wie lange es dauert, bis du dich auf den 7,5 mg stabilisieren kannst, kann man leider nicht sagen. Oft tritt eine Besserung innerhalb von 2 Wochen ein. Aber da du unregelmässige Dosen genommen hattest, kann es auch länger dauern.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Mirtazapin

Beitrag von josse075 » Dienstag, 27.02.18, 23:46

Hallo Martin,
ich kann Dich gut verstehen. Das mit dem Schlaf ist beängstigend. Falls es Dir hilft, ich habe garnicht geschlafen, null, keine Sekunde. Schlaflose Nächte bei jeder Reduktion, immer noch. Es ist wie Padma es geschrieben hat, davon bin ich überzeugt. Cortisol, Stresshormone. ZNS durcheinander. Durch Stress evtl. Blutdruck erhöht. Hält alles vom Schlafen ab.
So ein sch... Medikament kann eine Angststörung verstärken, bei mir war es so. Ich bin auch noch nicht durch. Angst, Muskelzuckungen, Schlafprobleme, alles noch da. Glaub einfach daran, dass es sich stabilisiert. Keiner weiß wie lange das dauert, aber jeder Erfahrene hier weiß, dass es nach und nach passiert. Wieso sollte es das auch nicht? Was in die eine Richtung geht, wird auch in die andere gehen. Halt durch!!!

Gruß
José
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Oktober 2015: ambulante HautOp, prophylaktisch Antibiotikum (Doxycyclin) und 4 Tage lang Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol). 12 Januar 2016: 1. Schwächeanfall, als ob ich auf der Stelle einschlafe, nie vorher gehabt. Danach erste Panikattacke, Angst zu sterben. EKG alles ok, stattdessen Helicobacter gefunden, Behandlung mit Amoxihexal, Clarithromycin und Pantoprazol. 22 Januar 2016, Unwohlsein, Arzt, Würmer gefunden, Behandlung mit Vermox. Angst und Panikstörung seit Juni 2016: 2. Schwächeanfall, Herzrasen, Panik, Angst zu sterben, 2 Tage Krankenhaus, Herz überwacht, Entlassung o.B.. 14 Tage später: 3. Schwächeanfall, Dauerschwindel, heiß, kalt, keine Luft, Gefühl zu sterben, Angst, Panik, Unmengen von Wasser getrunken. Nach Wiederkehr zusätzlich Brain -und Bauchzaps, Gefühl ins Leere zu treten, Unruhe, Erhöhung des Diastolischen Blutdruckwertes, Missempfindungen, Beklemmungsgefühle, Schlafstörungen, Einnahme von Opipramol, von Hausärztin verschrieben, ab Ende März 2017 AU. Symptome erst besser, danach nur Nebenwirkungen, alles was vorher war zusätzlich verstärkt. Opipramol im ersten Monat gesteigert (erst 50mg, dann hoch bis 125), bis Mitte Juli 2017 ausgeschlichen, abgesetzt. Nach Absetzen Zustand besser, Schlaf zunehmends mehr, bis ca. 5Std/Tag und erholsam, Schwindel besser, Zaps weg. Genauso stark wie vorher: Angstzustände. August 2017: Angstzustände. 11.September wegen Blutdruck Ramipril eingenommen, 4 Tage alles gut, danach 2 Tage komplett schlaflos. 7. Tag: 4 Stunden Schlaf. Medikament austauschen lassen gegen Candesartan, gleiches Spiel von vorne. Diverse Schlafanstoßende Antidepressiva probiert: Trimipramin, Mirtazapin. Nach dem 3. Mal Schlaflosigkeit wie oben beschrieben, freiwillige Einweisung in Psychiatrie (4. Oktober 2017). Mirtazapin von 15 auf 30mg hochdosiert, trotzdem keine schlafanstoßende Wirkung, stattdessen hellwach. Laut Ärzten der Angststörung geschuldet. Tavor bekommen, erst 0,5mg zum Schlafen, dann insgesamt 1 mg für den ganzen Tag. Schlaf immer noch schlecht, Ärzte ratlos, Mirtazapin auf 45mg. Zustand immer schlimmer, Grübeln, Angst, usw... In der Zeit Platz in psychosomatischer Klinik besorgt, Einweisung am 7.11.2017! Aussage von Ärzten: Angst bekämpft man nicht mit Medikamenten. Hoffnung. Tavor weg, dafür Prometazin rein und Mirtazapin auf 30mg runter. Schlaf immer noch nicht besser, zwischen 0-3,5Std aber nur in Kombination mit Prometazin möglich. Zustand nach wie vor panisch, grübelig. Dauernde Beschwerde meinerseits, da von Anfang an Verdacht auf Unverträglichkeit von Psychopharmaka. Ärzte: alles Blödsinn. Zustand bis Anfang Dezember immer schlechter. Angst zu sterben. Einschleichen von Quentiapin retard abgelehnt. Dann endlich Oberarzttausch, der sich auf einen Versuch eingelassen hat: alle Medis weg, Mirta auf 7,5mg runter (7.12.2017). Seit dem Tag,: Angst weg, Grübeln weg, Beginn zu schlafen zwischen 0 und 5,5Std. Tage immer besser trotz Allem. 14.12.2017 Mirtazapin weiter runter auf 6,5mg, Schlaf noch besser, immer mehr gute Tage. Am 26.12.2017: 5,625 mg Mirtazapin, Schlaf fast garnicht, am Tage hellwach. Seit 19.01.2018: 4,7 mg (Wasserlösemethode). Gute Nächte bis 28.01.2018, auf 29.01.2018 kaum Schlaf. 30. auf 31.01.2018: 4,3mg, kaum Schlaf, 20.02.2018: 3,85 mg, 13.03.2018: 3,45 mg-ganz schlechte Nacht, kaum Schlaf, 27.03.2018: 3,3 mg, 24.04.2018: 2,8 mg, 22.06.2018: 2,25mg,....

rupilas
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Donnerstag, 01.03.18, 13:15

Vielen Dank für die professionellen Erklärungen. Das hilft mir etwas mehr es durchzustehen.

liebe Grüße

Martin
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Der Psychater empfahl Erhöhung auf 30 mg (Einnahme ab 22.1. für 18 Tage)
Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
14+15.2.2018 7,5mg
16+17.2.2018 3,75 mg
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ab 20.2. 7,5mg
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ab 3.4. 3,75mg
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ab 10.4. 7,5mg
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rupilas
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Sonntag, 04.03.18, 9:14

Hallo Zusammen,

versteht jemand den Einnahmerhythmus von medlem und kann ihn mir ggf. erklären? Siehe unten

"2.7.15: reduziert von 7,5 mg auf 3,75 mg (ca. im 3 Wochen-Rhythmus jd. 5., 4., 3., 2. Tag eine Viertel-Tablette genommen) hat bei mir gut funktioniert."

vielen Dank

Dass ich abends ohne Mirtra nicht einschlafen und morgens nicht wiedereinschlafen kann macht mich echt fertig. Ich würde am liebsten das Medikament so schnell wie möglich loswerden :frust:

Martin
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Medlem
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Medlem » Sonntag, 04.03.18, 14:29

Hallo Martin,

ich habe im Wechsel eine halbe (7,5) und eine Vierteltablette (3,75) genommen. Am Anfang 4 Tage 7,5 dann 1 Tag 3,75. Nach 3 Wochen dann nur noch 3 Tage 7,5 und dann 1 Tag 3,75. Usw. irgendwann dann 3 Tage 3,75 und 1 Tag 7,5.... bis ich nur noch auf einer Vierteltablette war. Im Forum wird von einer solchen Vorgehensweise abgeraten und ich denke auch, dass das nicht bei jedem funktioniert. Sicherer ist auf jeden Fall die 10%-Methode. Ausserdem muss ich noch hinzufügen, dass ich zu dem Zeitpunkt sehr stabil war und diese Vorgehensweise sofort abgebrochen hätte, wenn ich gemerkt hätte, dass es Probleme gibt.

Du bist jetzt seit 20.2. bei 7,5 mg, richtig? Dabei würde ich unbedingt bleiben, bis sich bei Dir alles stabilisiert hat.

Wahrscheinlich würde ich min. bis zum Beginn der Tagesklinik abwarten. Und da Mirtazapin zur Nacht genommen wird, kann die Tagesklinik da such nichts kontrollieren. Das ist also ganz allein Deine Entscheidung.

Bei Angsterkrankung sind Medikamente eh nie eine dauerhafte Lösung. Da bringt nur Therapie etwas.

Es gibt da auch ein paar ganz gute Bücher, die hier in anderen Threads empfohlen wurden. Vielleicht magst Du mal danach schauen. Vielleicht kannst Du damit die Zeit bis zum Therapiebeginn überbrücken.

Also, jetzt erst mal Ruhe bewahren. Wenn Du die anderen Dinge für Dich geregelt hast, kannst Du ans Absetzen gehen und Du wirst das auch schaffen!

Viele Grüße

Medlem
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Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
► Text zeigen
09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

rupilas
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Sonntag, 04.03.18, 16:28

Hallo Medlem,

vielen Dank für die Antwort. Dann werde ich mich an die 10% Regel wagen und fürs Erste mit der wasserlös.Methode die 7,5mg genau bestimmen.

Viele Grüße

Martin
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Lapislazuli » Sonntag, 04.03.18, 17:52

Hallo Martin,

ich habe Mirtazapin bisher 2 mal abgesetzt.
Der erste Absetzversuch war sehr steinig. Ich bin damals immer auf etwa die Hälfte runtergegangen 7,5mg (halbe 15er) -> 3,75mg (viertel 15er) -> 1,5mg (in Tropfenform) -> 0,75mg (in Tropfenform). Seltsamerweise fande ich dabei die letzten Schritte am schwierigsten und im Gegensatz dazu z.B. von 7,5mg auf die Hälfte recht easy. Wenn ich so zurückdenke habe ich damals nur das Mirtazapin weggelassen und sonst nichts weiter getan, vielleicht war es gerade deshalb so schwer. Ich war danach etwa 4 Monate "stabil", bis ich durch erhöhten Stress wieder Schlafprobleme bekam und dazu Mirtazapin.

Bei meinem 2. Versuch habe ich darauf geachtet, dass ich meinen Körper so gut es geht beim Entzug unterstütze. Ich hab regelmäßig Sport getrieben, war mind. eine Stunde an der frischen Luft, hab etwas auf die Ernährung geachtet, ein paar Nahrungsergänzungsmittel dazugenommen (Omega-3, Magnesium, Vitamin B-Komplex) und versucht mich Anderen zu öffnen, wenn es mir schlecht ging. Wenn das nicht ging, schrieb ich mir das auf, was mir durch den Kopf ging und konnte mir damit etwas Raum schaffen.

Zusätzlich habe ich, noch bevor ich das Mirtazapin abgesetzt habe, angefangen mir eine Art "Schlafhygiene" zuzulegen. Für mich war das ein geregelter Ablauf: Zähneputzen, Progressive Muskelentspannung (https://www.youtube.com/watch?v=JlbQUjJzO6o), 5 Minuten Zimmer lüften (dabei bei gedämpften Licht im Bett liegen) und dann erst schlafen gehen. ich glaube durch diese Prozedur und besonders die Prog. Muskelentspannung hat sich mein Körper und Geist schon ans Schlafen vorbereitet und so war das direkte Absetzten (7,5mg -> 0) ohne Schlafprobleme relativ leicht zu schaffen. Ich hatte zwar tagsüber trotzdem ein paar Entzugserscheinungen, aber zumindestens hatte ich am Abend Ruhe und konnte so wieder meine Batterien aufladen. Leider habe ich einige Monate später wieder durch einige Vorkomnisse und ziemlichen Stress Schlafprobleme bekommen und bin wieder bei 7,5mg angelangt... :roll:

Nimm dir das aber nicht als Beispiel, sondern höre selbst auf dich, denn nur du weißt was der richtige Weg für dich ist. Meine Empfehlung wäre Stück für Stück zu reduzieren und einige Wochen zu warten, bis der Körper sich dran gewöhnt hat. Achte dabei darauf, wie du dich fühlst, wenn der Entzug zu stark ist, ist man wahrscheinlich noch nicht bereit oder man reduziert einfach zu schnell. Ich finde gerade beim stark sedierenden Mirtazapin wird man im Entzug deutlich unruhiger und aufgedrehter. Wenn man es schafft dem Ganzen durch bewusstes Entspannen entgegenzuwirken, wird einem der Entzug vermutlich etwas leichter fallen.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
Viel Glück beim Absetzen und Alles Gute ;)
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Montag, 05.03.18, 13:44

Hallo Lapislazuli,

danke für Deinen Erfahrungsbericht. Dann sind wir ja gerade auf demselben Mirtrastand :-)
Ich habe gestern mal die erste Tablette in Wasser gelöst und mit einer 20ml + einer 2ml Spritze 12,5ml getrennt.
Hast Du so auch die 1,5ml zu Dir genommen oder gibt es Mirtrazapin auch in Tropfenform?
Wie lange hast Du denn das Mirtrazapin beim ersten Mal genommen und war das Deine höchste Dosis?
...und wieviel Stunden schläfst Du momentan?

Viele Grüße

Martin
Zuletzt geändert von Murmeline am Dienstag, 06.03.18, 7:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ansicht repariert
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Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
14+15.2.2018 7,5mg
16+17.2.2018 3,75 mg
18.2. 2,5 mg
19.2. 0,0
ab 20.2. 7,5mg
ab 17.3. 3,75 mg( am 31.3 + 2.4. doppelte Dosis) :frust:
ab 3.4. 3,75mg
ab 8.4. 0
ab 10.4. 7,5mg
ab 14.5. 6,7 mg
ab 25.5. 5,0 mg
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Lapislazuli
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Lapislazuli » Montag, 05.03.18, 22:46

Hast Du so auch die 1,5ml zu Dir genommen oder gibt es Mirtrazapin auch in Tropfenform?
Ne ich habe damals die Remergil-Lösung benutzt und dann per Spritze genau abdosiert. Ich weiß aber nicht mehr, ob man dieses Präparat noch bekommen kann. Ich meine mal gehört zu haben, dass es mittlerweile in Deutschland nicht mehr angeboten wird, vermutlich wegen zu geringer Nachfrage oder so.. Aber ich denke so wie du es machst sollte es auch gut klappen. :)
Wie lange hast Du denn das Mirtrazapin beim ersten Mal genommen und war das Deine höchste Dosis?
Beim ersten Mal habe ich ein halbes Jahr lang 30mg eingenommen und dann alle 2 Monate halbiert, bis ich etwa bei 0,75mg angekommen war und komplett abgesetzt habe - ich glaube so etwa 14/15 Monate müssten es gewesen sein. Mehr als 30mg habe ich nie genommen und das war auch die einzige Dosis, wo ich wirklich antidepressive Effekte verspürt habe. Aber die Nebenwirkungen waren in dieser Dosierung viel schwerwiegender (im wahrsten Sinne des Wortes) als der Nutzen und so wollte ich das Zeug schon früh wieder ausschleichen.
...und wieviel Stunden schläfst Du momentan?
Momentan so zwischen 8-9 Stunden wenn ich fit sein möchte. Bei weniger fühle ich mich tagsüber ziemlich platt. Mir ist aber aufgefallen, dass das auch ein wenig von der Dosierung abhängt. Bei 30mg konnte ich fast 12h durchpennen und da haben mir meine 8-9 auch nicht mehr gereicht um durch den Tag zu kommen. Jetzt bei 7,5mg kommt mir mein Schlafbedürfnis nur minimal höher vor als normal.

WIe ist es denn zurzeit bei dir mit dem Schlaf?

Viele Grüße
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Dienstag, 06.03.18, 13:19

Hallo Lapislazuli,

ich schlafe so 7std wenn es normal läuft. Manchmal auch nur 4-5std. Sobald ich in den Morgenstunden aufwache, kann ich leider nicht mehr einschlafen und die Angst kommt.
Am besten ist aufstehen, aber manchmal bin ich noch zu ko. Wegen der Nebenwirkungen möchte ich auch zaghaft die Dosis reduzieren.
Der Plan ist erstmal 4 Wochen auf 7mg zu gehen. Mal sehen was mein Körper dazu sagt.

Viele Grüße

Martin
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Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
14+15.2.2018 7,5mg
16+17.2.2018 3,75 mg
18.2. 2,5 mg
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ab 17.3. 3,75 mg( am 31.3 + 2.4. doppelte Dosis) :frust:
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Montag, 02.04.18, 14:52

Hallo Zusammen,

morgen starte ich endlich in der Tagesklinik im Hamburger Ulmenhof. Ich hatte aufgrund der Antriebslosigkeit am Morgen es seit 14 Tagen mit 3,75 mg probiert. Das ging bis Donnerstag gut.
Dann bekam ich Infektanzeichen und da wir Ostern unterwegs waren auch noch zusätzliche Veränderung. Dadurch gab es nicht viel Schlaf und heute komme ich gar nicht in Gang. Die Angst vor morgen spielt sicher auch eine Rolle. Na ich berichte wie es weitergeht. Heute Abend schlafe ich wieder zuhause und überlege 7,5mg zu nehmen oder doch wieder mit 3-4 Stunden Schlaf bei 3,75 mg zu leben? Oje oje lg Martin
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Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
14+15.2.2018 7,5mg
16+17.2.2018 3,75 mg
18.2. 2,5 mg
19.2. 0,0
ab 20.2. 7,5mg
ab 17.3. 3,75 mg( am 31.3 + 2.4. doppelte Dosis) :frust:
ab 3.4. 3,75mg
ab 8.4. 0
ab 10.4. 7,5mg
ab 14.5. 6,7 mg
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Sunshine71
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Sunshine71 » Dienstag, 03.04.18, 7:16

Hallo Martin :)

Ich würde nicht hoch gehen.

Du schreibst selbst daß es zwei Wochen mit 3,75 mg ging. Dann kam Stress dazu der kann triggern. Es wird besser aber es braucht Zeit.

Alles gute für die Tagesklinik :)

Liebe Grüße
Sunshine 71
Zuletzt geändert von Sunshine71 am Dienstag, 03.04.18, 7:45, insgesamt 1-mal geändert.
1990 Diagnose MS
2002 Mirtazapin + Lorazepam
Später noch Diazepam dazu
2011 Ende Januar Entzug Psychiatrie Lorazepam, Diazepam, Baclofen und Mirtazapin weg dafür Seroquell + Truxal
2011 Mai entlassen
Seroquel ausgeschlichen, Truxal weggelassen
Mirtazapin wieder genommen
Über 1 Jahr schlimme Entzugserscheinungen Citalopram noch dazu bekomnen
2014 Entzugserscheinungen auch nach 3 Jahren nicht weg
2015 -16 Citalopram ausgeschlichen
Dez. 2016 Mirtazapin halbiert auf 15 mg flüssig
Seit 14. Juni 2017 7, 5 mg Mirtazapin immer stärker werdende Entzugserscheinungen
21.9.2017 Anmeldung ADFD Forum :party2:
21.9.2017 10 mg Mirtazapin
ab 23.9. Entzugssymtome wie vorher dazu jetzt noch Nebenwirkungen vom Mirtazapin
5.10. Besseres und längeres Fenster
6.10. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
7.10. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.10. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
18.10. Tee mit Baldrian und Hopfen probiert danach verstärkte Symtome
19.10. Symptome sind stark und halten an
20.10. Es geht mir wieder besser bis auf dumpfen/ tauben Kopf und surren in den Ohren
24.10. Es geht mir immer noch gut. Keine Entzugswelle mehr. Kopf ist immer noch dumpf.
1.11. Keine Entzugswellen mehr aufgetreten. Es geht mir besser.
18.11. Es geht mir gut
16.12. 8,7 mg
30.12. Symtome vom Abdosieren halten an
6.1.18 Es geht mir nicht gut. Strengere Kontrolle der Nahrung wegen HIT
13.1.18 Es geht mir nicht gut. Symtomverstärkung durch PMS
20.1.2018 Es geht mir noch nicht besser seit der Reduktion auf 8,7 mg
24.01.2018 Es geht mit heute besser
27.01.2018 Es geht mir immer noch besser...nicht gut aber besser
03.02.2018 Es geht mir besser als das besser von letzter Woche
05.02.2018 Verstärkte Symtome wegen Periode
11.02.2018 Es geht mir wieder gut
21.02.2018 8,5 mg
22.02.2018 viele Symtome wieder da

rupilas
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Dienstag, 03.04.18, 7:40

Hallo Susanne,

das würde ich nach der Nacht unterschreiben.bin gegen 0UHR 3O aufgewacht und hab noch eine Dosis genommen. Hat nicht viel gebracht. Ich würde dann heute mit 0,375 weiter machen. Hoffe alles wird gut LG Martin
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seit Herbst 2016 7,5 mg M bei Bedarf (ca aller 14 Tage)
2 Versuche 12/ 2017 ohne nach 14 Tagen wieder eine Tablette
2.Versuch endete Januar 2018 mit Infekt und Angstphase
Der Psychater empfahl Erhöhung auf 30 mg (Einnahme ab 22.1. für 18 Tage)
Danach 3 Tage auf 15mg wegen Schwindel Dann nächster Termin beim Psychater mit Empfehlung wieder auf gelegentlich 7,5mg zu reduzieren
Angstattacken am Morgen, Lethargie bis ca.10 Uhr,Ich will nicht mehr Gedanken
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Dienstag, 03.04.18, 13:49

Die Ärztin sagte heute: erst mal bei 3,75mg bleiben Freitag sehen wir uns wieder. Ausschleichen empahl sie eine Woche nur noch ein kleines Bröckchen. Soweit mein erster Tag in der Klinik.
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 03.04.18, 15:24

Hallo Martin, :)

du solltest pausieren und nicht schon weiter abdosieren.
Dein Gehirn muss eine 50%-Reduktion! verkraften, das ist nicht in zwei Wochen gegessen.
Bitte achte auf dich und gehe nicht weiter runter; ich fürchte, das würde dich komplett aus den Latschen hauen.

Alles Gute für die Tagesklinik
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Dienstag, 03.04.18, 18:04

Hallo Jamie,

mein Plan wäre jetzt erstmal bei 3,75mg zu bleiben und mich in der Tagesklinik zu stabilisieren. Das meintest Du auch Jamie, richtig?
Mit den Bröckchen das würde ich nicht machen. Ich benutze die Wassermethode würde mit 10% alle 4 Wochen reduzieren.

Vielen Dank und liebe Grüße

Ich würde in 3-4 Wochen mal ein Feed back geben bevor ich einen nächsten Schritt mache.

Der Oberarzt meinte heute Mittag übrigens: lassen sie das Medikament doch einfach weg oder probieren ein anderes, toll nicht.
Ich habe ihm gesagt, dass ich das weglassen probiert habe, da hat er das Thema gewechselt.

Na egal ich habe einen Plan.
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Medlem » Mittwoch, 04.04.18, 9:23

Hallo Rupilas,

das klingt nach einem sehr guten vernünftigen Plan!

Alles Gute in der Tagesklinik. Versuche das Medikamententhema so gut es geht auszublenden znd versuche von den anderen Angeboten Dinge mitzunehmen, die Dir helfen.

Liebe Grüße

Medlem
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
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Re: Mirtazapin

Beitrag von rupilas » Samstag, 07.04.18, 9:25

Hallo Zusammen,

nach einer Woche Tagesklinik wollte ich mich kurz melden. Die Ärztin sagt ich soll erst mal bei 3,75 mg Mirtra bleiben. Es wäre eine geringe Dosis. Mir geht es nicht sehr gut. Ich schlafe wenig/schlecht. Die Gedanken kreisen. Abends schlafe ich am Rücken meiner Frau ein. Wenn ich nachts wach werde nehme ich dann die 3,75 mg, um noch etwas weiterschlafen zu können. Ich hoffe es wird besser, wenn ich das Mirtra auf 3,75mg die nächsten Wochen konstant nehme.

Ich weiß auch nicht, ob die Tagesklinik reicht. Hat jemand einen Tipp für eine seriöse stationäre Klinik als Notfallplan für hinterher.

Ich bin für jede Nachricht dankbar.

Liebe Grüße

Martin
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Re: Mirtazapin

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 07.04.18, 9:47

Hallo rupilas,

das Problem bei Krankenhäusern ist, dass sie In der Regel sofort neue Medikamente ansetzen. Und das leider meist getreu dem Motto "Viel hilft viel". :evil:
Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass man dich in der Tagesklinik mit deiner geringen Dosis Mirta nicht ausgelacht hat.
Ich denke, dass sich dein Zustand noch deutlich verbessern kann, wenn Stabilität ins System kommt.
Leider braucht es immer etwas Zeit, bis sich eine Veränderung einstellt.
Schnelle Verbesserungen sind eher die Ausnahme als die Regel.

LG Ute
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