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Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

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Offene Reise
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Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

Beitrag von Offene Reise » Mittwoch, 18.04.18, 14:14

Hallo an alle,

Kristina Wilms und Autor Uwe Hauck haben eine Petition gegen das Bayerische #Psychiatriegesetz gestartet. Ein sehr problematischer Gesetzesentwurf, dem schon nach kurzer Zeit über 24.000 Menschen widersprochen haben und damit zeigen, wie dringend unser Widerstand ist.

Hier könnt ihr es unterstützen:

https://www.change.org/p/markus-soeder- ... triegesetz

Vielen Dank!

:group:

LG

Lukas
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Erfolgreiche Absetzung
Seit Anfang 2015 ganz frei von Medikamenten (einige Jahre Erfahrung mit Olanzapin, dann lange mit Abilify, für kurze Phasen zusätzlich auch mit ADs und Lithium)

Ich bitte euch um Verständnis, dass meine PN-Funktion ausgeschaltet ist. Euch allen viel Kraft und Ausdauer!

Katharina
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Re: Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 18.04.18, 15:52

Liebe Offene Reise,.

Ich habe das mit Schrecken in den Nachrichten gelesen, vielen Dank, dass Du es hier eingestellt hast.

Gruß,
Katharina
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Offene Reise
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Re: Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

Beitrag von Offene Reise » Mittwoch, 18.04.18, 19:55

Liebe Katharina,

es ging mir auch so, als ich es gelesen habe und hoffe, dass wir das stoppen können.

LG

Lukas
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Re: Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

Beitrag von Black-Hannah » Mittwoch, 18.04.18, 22:59

Hallo Lukas,

vielen Dank, dass du hier auf diese Petition aufmerksam machst.

Ich hab die Meldung bzgl. des geplanten Psychiatriegesetz auch mit Entsetzen wahrgenommen. Es ist unfassbar, was sich Seehofer, Söder und Co. da wieder ausgedacht haben...
Ich weiß schon warum ich -seit meinem Entzug- Nachrichten nur noch sparsam konsumiere, und das obwohl ich etliche Jahre politisch sehr aktiv war und immer noch bin. Aber solche BadNews treiben meinen Puls in die Höhe und triggern mich ungemein.

Ich hoffe der Widerstand nützt etwas.

Hier kann man sich den
Gesetzentwurf in voller Länge ansehen (Pdf, 62 Seiten)

Liebe Grüße
Hannah
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Diagnose: Depression (endogene) Januar 2010

Venlafaxin 75mg, hochdosiert weil keine Besserung

seit Frühjahr 2010 225mg Venla (NW Durst, Schwitzen)
seit 2011-2013 stärkere täglicher Cannabiskonusm
wegen zunehmender Teilnahmslosigkeit und Emotionsmangel runterdosiert

ca.Sommer 2012 runter auf 150mg,
Verbesserung des Gemütszustandes, größere Bandbreite an Emotionen

Frühjahr 2015 runter auf 75mg
erstes Mal starke Absetzerscheinungen (Schwindel, Brain-Zaps)
angefangen mit Sport, weniger Cannabiskonsum

September/Oktober 2016 runter auf 37,5mg
NW: Schwindel erstes Mal Unruhe, Angst und Panikgefühle

Mai/Juni 2017 runter auf 0
Sehr starke Absetz/Entzugserscheinungen: Schwindel,Gangunsicherheiten,Brain-Zaps, Ohrensausen/druck, starke Stimmungsschwankungen
Juli/August Magen-Darm-Probleme, diverse Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Herzrasen, Angst/Panik
Verzicht auf Kaffee, Schwarzer Tee, Cannabis, Milchprodukte

Oktober Downphase, Suizidgedanken, ständiges Wasserlassen(immer noch bzw. immer wieder), Grübeln
seit Dezember/Januar wieder häufige Angstzustände, Grübeln/Denken über jetziges Leben/Vergangenheit/Kindheit/Tod, Suizidgedanken, starke negative Emotionen (Wut, Zorn, Trauer)

seit März 2018 das erst mal seit langem ab und an "gute Tage", bin wieder fähig mich zu freuen

Offene Reise
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Re: Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

Beitrag von Offene Reise » Donnerstag, 19.04.18, 17:50

Hey liebe Hannah,

ich hoffe es auch, dass wir etwas erreichen können und bin der Überzeugung, dass Widerstand (auch in anderen Bereichen) einen wichtigen Wert an sich hat. Auch wenn etwas sich (erstmal) nicht zum Besseren wendet.
Mit den Nachrichten halte ich es wie du - das ist für meine Psychohygiene ziemlich wichtig...

Mich tröstet die Ansicht, dass Kulturen kommen und gehen, sprich, nach einer schmerzhaften Phase kommt wieder eine gute Zeit.

LG

Lukas
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Re: Petition gegen das bayerische Psychiatriegesetz

Beitrag von padma » Donnerstag, 19.04.18, 22:29

hallo zusammen, :)

wirklich übelst :evil: :evil: :evil:

S 56
Die Übermittlung der Daten zur Person (Namen, Geburtsort und -datum, Geschlecht,Familienstand, Staatsangehörigkeit) ist für die Polizeibehörden, Justizbehörden, die Kreisverwaltungsbehörden und die im Bereich der öffentlich-rechtlichen Unterbringung im
Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales zuständigen Personen erforderlich, da sie eine zweifelsfreie Identifikation einer untergebrachten Person und eine richtige Zuordnung der weiteren gespeicherten Daten erforderlich, da sie eine zweifelsfreie Identifikation einer untergebrachten Person und eine richtige Zuordnung der weiteren gespeicherten Daten erlaubt.
S.58
Um den eingesetzten Kräften der Polizei als wertvolle Daten-basis zu dienen, ist es erforderlich, dass die Unter-bringungsdatei eine ausreichend umfassende Historie
zu den gespeicherten Personen bzw. Sachverhalten enthält. Die allgemeine polizeiliche Erfahrung zeigt, dass regelmäßig Personen mehrfach infolge einer psychischen Störung auffällig werden und zum sofor-tigen polizeilichen Handeln Anlass geben. Mitunter liegt zwischen den unterschiedlichen Ereignissen ein langer Zeitraum. Jedoch zeigen die unterzubringen-den Personen oft auch nach Jahren und zurücklie-genden Klinikaufenthalten ein identisches Verhalten, das gefahrenabwehrende Maßnahmen erforderlich macht. Eine Speicherdauer
von mindestens fünfJahren in der Unterbringungsdatei ist daher angemessen
.
S.58

https://www.bayern.landtag.de/www/ElanT ... 014418.pdf

liebe Grüsse,
padma
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Offene ReiseBlack-HannahmückeUlulu 69Kaenguru70Jofab
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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