Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->


Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

Erfahrungen im schleppenden Absetzprozess Diazepam/ Amisulprid

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Antworten
inandout
Beiträge: 199
Registriert: Mittwoch, 26.04.17, 21:07
Hat sich bedankt: 352 Mal
Danksagung erhalten: 318 Mal

Erfahrungen im schleppenden Absetzprozess Diazepam/ Amisulprid

Beitrag von inandout » Sonntag, 29.04.18, 9:56

Liebe Foris,

letzte Nacht hatte ich mal wieder so eine Erfahrung, die ich schon letztes Jahr hatte im zu großen Amisulprid-Entzug, aber auch vorher schon mal. Und jetzt wieder, obwohl ich mit dem Entzug ja pausiere und auch beim Benzo pausiere.

Ehrlich gesagt kann ich das dem Entzug gar nicht mehr zuordnen, würde nur gern wissen ob jemand das kennt.

Bin früh aufgewacht, und lag dann noch lange wach; irgendwann gab es wieder dieses Rauschen im Gehirn, oder wie ein Sog, kann es nicht anders sagen, mit dem Ansatz, Stimmengewirr zu hören und dem Gefühl zu fallen, und mein Körper fing an zu zittern.

Ich lasse dann aber nicht los, weil ich Angst habe, in einen traumwandlerischen Zustand oder so zu geraten, und war dann bald wieder bewußt da. Dieser Zustand des "Wegsackens" fühlt sich bedrohlich an, als könnte ich dabei in einen Strudel geraten, aus dem ich nicht mehr herauskomme.

Puh, es lässt sich kaum in Worte fassen, und ich bezweifle, dass das an den Medis liegt ehrlich gesagt.

Kennt jemand vielleicht etwas ähnliches?

Viele Grüße,
inandout
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor inandout für den Beitrag:
Salamander
► Text zeigen

Clarissa
Beiträge: 1462
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37
Hat sich bedankt: 1676 Mal
Danksagung erhalten: 3256 Mal

Re: Erfahrungen im schleppenden Absetzprozess Diazepam/ Amisulprid

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 29.04.18, 10:07

Hallo inandout.

Ich kenne solches und ähnliches und allerlei verstörende Zustände, teils unter Medikamenten (NL!), teils im Entzug.

Das ging immer wieder weg und jetzt war ich schon längere Zeit davon verschont.
Meine Interpretation: gereiztes bzw. überreiztes ZNS.

Weitermachen.

VG von Clarissa
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Clarissa für den Beitrag (Insgesamt 2):
inandoutMurmeline
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
► Text zeigen

inandout
Beiträge: 199
Registriert: Mittwoch, 26.04.17, 21:07

Re: Erfahrungen im schleppenden Absetzprozess Diazepam/ Amisulprid

Beitrag von inandout » Sonntag, 29.04.18, 10:45

Hallo Clarissa,

danke für deine Antwort. Weitermachen ist gut, manchmal müssen mir andere das wohl sagen. Das komische ist ja, dass ich denke, vielleicht wäre es gut, wenn ich mich mal fallenlassen könnte, genau in der beschriebenen Situation, vielleicht würde ich ja in einen tiefen Schlaf rutschen. Aber vielleicht ist meine Wachsamkeit auch gerechtfertigt und ich würde in ganz andere Zustände rutschen...

Viele Grüße,
inandout
► Text zeigen

Antworten