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Melodien im Kopf

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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nila
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Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Donnerstag, 03.05.18, 6:01

Hallo,

Ich hab seit ich olanzapin genommen habe Melodien im Kopf. Ist schon ein halbes Jahr her hört aber nicht auf. Ich nehme jetzt abilify ist aber nicht besser geworden. Weiß einer was da hilft?
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 03.05.18, 6:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In Gesundheit verschoben

Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 03.05.18, 6:13

Guten Morgen.

Ich hatte das auch unter NL, besonders Olanzipin, hat mir übrigens wieder keiner geglaubt.
Es hörte eine Weile nach dem Absetzen aller NL von selbst wieder auf. Aber, wie gesagt: nach Null erst.

VG von Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 03.05.18, 8:01

Liebe Nila!

Ich erinnere unter Medikamentation StimmenGewirr wie in Bahnhofshallen und ein Radio gehört zu haben,
nachts,
blöd ich wollte gern schlafen :)

so wie das kam, war es auch verschwunden ohne Zutun,

an der damaligen Medikamentensituation konnte ich nichts ändern,

und musste nicht mit diesen Stimmen /Geräuschen/ Radiomusik bis zum Ende der Medikamentensituation bleiben, es ging vorbei.

( Eine Eigenart habe ich ohne Medikamente : wenn ich zu malen anfange beginnt immer eine Melodie in meinem Kopf, schön, daß gehört zu mir.
Ich empfinde es als ein Stück Unabhängigkeit:
ohne mp3, o.ä. und ohne Strom.

:-)

Ich erzähle das gewiss keinem Arzt
um mir das nicht zu zerreden zu lassen.

Eigenartigen haben etwas und gehen nicht alle etwas an.)

Alles Gute,
Katharina
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nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Donnerstag, 03.05.18, 16:51

Clarissa hat geschrieben:
Donnerstag, 03.05.18, 6:13
Guten Morgen.

Ich hatte das auch unter NL, besonders Olanzipin, hat mir übrigens wieder keiner geglaubt.
Es hörte eine Weile nach dem Absetzen aller NL von selbst wieder auf. Aber, wie gesagt: nach Null erst.

VG von Clarissa
Das hört sich genau an wie mein Problem das das vom olanzapin kommt hat mir na klar auch keiner geglaubt. Ich kriege jetzt abilify gegen die Melodien bringt aber nix. Olanzapin hab ich vor 7 Monaten abgesetzt....

Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 03.05.18, 17:36

Ja, nila, ich denke, bei mir hat das die Medikamentengruppe "Neuroleptika" ausgelöst. Beim Olanzapin ist es mir besonders aufgefallen. Abilify ist mir zum Glück erspart geblieben.
Einmal habe ich das einer Thera gegenüber erwähnt, die hat mich nur ungläubig und amüsiert angeschaut und fand das v.a. gar nicht schlimm. Naja, sie hatte es ja auch nicht.
Ohne NL/PP fühle ich mich erheblich "normaler" und viel weniger gequält. Manches davon ist mir erst im Nachhinein aufgefallen.

Brr, bloß nicht wieder solche eigenartigen "Erscheinungen".

VG von Clarissa
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Monalinde
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 03.05.18, 17:45

Hallo,

ich hatte das auch sehr lange Zeit auch mit Antidepressiva, es betraf sog. Ohrwürmer, ist mit der Zeit besser geworden derart, dass es nicht mehr so lange nachgehallt hat. Ganz vorbei ist es noch immer nicht, manchmal gelingt es mir aber durch Ablenkung und Entspannungsübungen das wieder loszuwerden. Ich fand es als eines der lästigsten Symptome.

Es braucht Weile.

Mona
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Ululu 69
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Freitag, 11.05.18, 9:56

Genau es ist ein nachhallen. Woher hast du das bekommen und wie lange wartest du schon dass es besser wird? Ich versuche mich schon damit abzufinden dass es womöglich länger dauert

nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Freitag, 11.05.18, 9:58

Katharina hat geschrieben:
Donnerstag, 03.05.18, 8:01
Liebe Nila!

Ich erinnere unter Medikamentation StimmenGewirr wie in Bahnhofshallen und ein Radio gehört zu haben,
nachts,
blöd ich wollte gern schlafen :)

so wie das kam, war es auch verschwunden ohne Zutun,

an der damaligen Medikamentensituation konnte ich nichts ändern,

und musste nicht mit diesen Stimmen /Geräuschen/ Radiomusik bis zum Ende der Medikamentensituation bleiben, es ging vorbei.

( Eine Eigenart habe ich ohne Medikamente : wenn ich zu malen anfange beginnt immer eine Melodie in meinem Kopf, schön, daß gehört zu mir.
Ich empfinde es als ein Stück Unabhängigkeit:
ohne mp3, o.ä. und ohne Strom.

:-)

Ich erzähle das gewiss keinem Arzt
um mir das nicht zu zerreden zu lassen.

Eigenartigen haben etwas und gehen nicht alle etwas an.)

Alles Gute,
Katharina
Was heißt eine Weile nach dem absetzen? Ich warte schon 7 Monate

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