Mad in America
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Mad in America
Seit gestern (6.6.06) macht eine neue psychiatrische Diagnose Schlagzeilen in der gesamten englischsprachigen Presselandschaft: die "Intermittent Explosive Disorder", kurz IED, von der bis zu 7% aller Amerikaner (20 Millionen!) betroffen sein sollen (von der berühmten Dunkelziffer ganz zu schweigen ...). Tja, wie wird das wohl genannt werden, wenn bei uns im teutonischen Raum die erste Fälle auftreten? "Intermittierende Explosions-Störung"? Oder besser: "periodisch auftretende Wutanfall-Störung"? Bei den Betroffenen handelt es sich um Menschen, die gelegentlich Wutanfälle kriegen. Bei uns heißt das noch altmodisch "Choleriker" und gab's immer schon. Dass es sich dabei um eine gefährliche Krankheit handelt, ist uns hier leider noch nicht bewusst, aber auch in Amerika ist, den Berichten zufolge, den meisten Betroffenen nicht bekannt, dass sie an einer behandlungsbedürftigen Krankheit leiden - noch nicht ...
Das ist jetzt keine Satire. Hier:
http://www.sciencedaily.com/releases/2006/06/060606092346.htm
http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn9281&feedId=online-news_rss20
http://www.medicalnewstoday.com/medicalnews.php?newsid=44628&nfid=rssfeeds
http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/5049610.stm
Kinder erkranken in Amiland seit Kurzem an einen ähnlichen schweren Störungen: die "Oppositional Defiant Disorder (ODD)", auf Deutsch soviel wie: "Aufsässigkeits-Trotz-Störung". Hieß mal 'Trotzkopf', als man noch nicht wusste, wie gefährlich so was ist. Und wie behandlungsbedürftig. Hier:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24444
http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/492/77415/
Die folgenden beiden Artikel sind mal wieder auf Englisch. Der erste behandelt das Ziel der Pharmaindustrie - für jeden Menschen je eine Diagnose (mindestens) und mehrere Medikamente dafür - am Beispiel der USA. Bei den psychischen Erkrankungen wird dort zur Zeit vor allem für die Bipolare Störung (Manische Depression) und für AD(H)S eifrig Werbung betrieben. Auszug:
http://www.alternet.org/story/36174/
Der Wissenschaftler David Healy hat eine Studie vorgelegt, in der er die Ausweitung der diagnostischen Kriterien für die Bipolare Störung in den letzten 25 Jahren untersucht: "Offiziell wurde die Krankheit 1980 in die psychiatrischen Diagnoseleitfäden aufgenommen. Wendet man die ursprünglichen diagnostischen Kriterien an (zu denen auch ein durch die Krankheit bedingter Klinikaufenthalt zählte), so sind 0,1% der amerikanischen Bevölkerung in einem ihr Leben erheblich einschränkenden Ausmaß von dieser Störung betroffen. Im Laufe der Zeit wurden die diagnostischen Kriterien immer weiter gefasst, so dass inzwischen 5% aller Amerikaner als manisch-depressiv gelten.
Healy zufolge gibt es 'fast keine Hinweise' darauf, dass die Behandlung mit Psychopharmaka dieser so großen Bevölkerungsgruppe überhaupt hilft. Dennoch werben Pharmafirmen wie Eli Lilly und Janssen im großen Stil für die medikamentöse Behandlung dieser diagnostisch so weit gefassten Version der Bipolaren Störung, durch Webseiten, Broschüren und neue Fachzeitschriften zu dem Thema ..."
Trotz der Nebenwirkungen der dafür eingesetzten Psychopharmaka "gibt es, Healy zufolge, in jüngster Zeit eine gewaltige Zunahme der Diagnose 'bipolar' bei Kindern. Er zitiert ein Buch, in dem die Möglichkeit erörtert wird, eine Überaktivität des Fötus könnten erste Anzeichen für eine Bipolare Störung sein."
Diese Ausweitung psychiatrischer Diagnosen findet sich nicht nur bei der Bipolaren Störung. So wird in der Presse immer wieder gerätselt, warum die Anzahl der Autismus-Diagnosen seit Jahren lawinenartig ansteigt. Von einer "Epidemie" wird da gesprochen - eine Epidemie, die nur eine einzige Ursache hat: In den 90er Jahren wurden die diagnostischen Kriterien erheblich erweitert, so dass auf einmal ganz viele Kinder, die man bis dahin nur als etwas eigenwillig und eigenbrötlerisch betrachtet hatte, auf einmal die Diagnose "autistisch" erhielten (sogar der gute alte Einstein posthum). Im Bereich "Schizophrenie" geschieht Ähnliches, wenn auch noch in langsamerem Tempo, mit der in den 90er Jahren hinzugekommenen Light-Version "Schizotypie", die seit kurzem von den niedergelassenen Psychiatern entdeckt worden ist und die jetzt alle möglichen Leute diagnostiziert kriegen, die irgendwie komisch sind.
Und wenn jetzt auch Wutanfälle und kindlicher Trotz als Geisteskrankheit gelten, dann hat die psychiatrische Diagnostik die letzten noch verbliebenen Ecken menschlicher Lebendigkeit erobert - ab jetzt darf man gar nichts mehr. Nicht mehr nein sagen, nicht mehr wütend werden - nix. Aus, vorbei, Feierabend, jetzt wird nur noch funktioniert und konsumiert.
Der zweite Artikel erzählt die Geschichte eines kanadischen Jungen, der kurz vor seinem 6. Geburtstag als hyperaktiv (ADHS) diagnostiziert worden war:
http://www.cbc.ca/national/news/normal/
Der Arzt verordnete Ritalin. Da die Eltern mit dem Ergebnis dieser Behandlung nicht zufrieden waren, brachten sie das Kind zu weiteren Psychiatern. Diese diagnostizierten dann u.a. Tourette-Syndrom, Zwangsstörung, Asperger-Syndrom, Bipolare Störung sowie 'Oppositional Defiant Disorder (ODD)', 'Aufsässigkeits-Trotz-Störung'. Behandelt wurde das Kind schließlich mit allen Gruppen von Psychopharmaka gleichzeitig - Antidepressiva, Anti-Epileptika, Stimulantien und Neuroleptika -, ohne dass die Eltern jedoch mit dem Verhalten ihres Jungen zufrieden gewesen wären. Mit acht wurde der Junge von einem Kinderhilfswerk ins Heim eingewiesen, wo er noch mehr Medikamente erhielt, denn sein Verhalten wurde dort immer schwieriger. Es sind schließlich die Großeltern, die das Kind zwei Jahre später nach langem Kampf gegen die Instanzen aus dem Heim holen und die Medikamente von einer ambulanten Ärztin über einen Zeitraum von zehn Monaten hinweg ausschleichen lassen. In dieser Zeit kommt auch der wahre Grund dafür ans Tageslicht, warum der Junge gerade im Heim so "schwierig" gewesen war, dass die Arzneimitteldosierung immer weiter erhöht worden waren: Er war dort sexuell missbraucht worden.
Inzwischen lebt der Junge ohne Medikamente, und psychiatrische Untersuchungen haben ergeben, dass er keine einzige der ihm angedichteten Krankheiten jemals gehabt hatte. Die Tics, die ihm z.B. die Diagnose 'Tourette' (samt weiteren Medikamenten) eingebracht hatten, waren Nebenwirkungen des Ritalins gewesen.
Falls einer der Leser nach diesen Berichten immer noch (oder erst recht?) erwägen sollte, eine Psychotherapie zu machen (ohne Pillen), findet er hier ein umfangreiches Verzeichnis von Therapeuten in Deutschland:
Und wer das Gefühl hat, seine Diagnose sei für die Umwelt nicht interessant genug, kann auf dieser Seite ein wenig stöbern und sich was Passendes aussuchen. Da gibt es z.B. die "Dikephobie", die krankhafte Angst vor Gerechtigkeit. Bemerkenswert auch die "Arachibutyrophobie", die Angst, Erdnussbutter könne am Gaumen kleben bleiben, und die "Dutchphobia", die krankhafte Angst vor Holländern. "Germanophobie" (= "Teutophobie"), "Anglophobie" und "Japanophobie" gibt's übrigens auch, ebenso die Furcht vor langen Wörtern, die passenderweise "Hippopotomonstrosesquippedaliophobie", kurz "Sesquipedalophobie" genannt wird. Und da sage noch einer, die Psychiatrie sei keine exakte Wissenschaft ...
http://phobialist.com/index.html
Beitrag des Monats!
Hallo Tomcat.
Wenn wir hier die Kategorie Beitrag des Monats hätten, wäre dieser hier sicher ein ernsthafter Anwärter dafür - klasse! So langsam müsste wohl jedem klar werden, dass die wirklich wahnsinnigen nicht beim Therapeuten oder in geschlossenen Anstalten sitzen ...
Alles Gute
Oliver
P.S. zumindest bei der Hippopotomonstrosesquippedaliophobie handelt es sich allerdings tatsächlich um einen wissenschaftlichen Witz (also einen gewollten - im Gegensatz zu den Diagnosen weiter oben ...)
wer ist hier nun bekloppt?
Hallo,
...ich schließe mich Oliver an. Wenn das alles nicht so tragisch wäre, wäre es zum Lachen. Es gibt Leute, die es beruhigt, wenn das Kind einen Namen hat und einem der Onkel im weißen Kittel dann noch sagt, welche Pillen man nehmen soll, damit alles gut wird... Ist irgendwie menschlich, ging mir anfangs auch so, man wünscht sich ja einfach nur, dass einem etwas helfen kann und meint, dass dies ja wissen müssen. Die meisten Leute erzittern in Ehrfurcht vor den Weißkitteln, weil es ja nicht sein kann, dass man selbst mehr weiß als die, die es eigentlich wissen sollten... . Ich bin inzwischen psychiateruntrauglich Sport Harhar geworden,
Grüße vom Marsupilami
Teuflisch guter Beitrag
Hallo,
hervorragender spitzenmässiger Beitrag gefunden an einem teuflischen Datum, wenn das nicht ein Wink des Schicksals ist. Ich bin mir sicher daß die meisten inzwischen wissen wo die Bekloppten sitzen und wer sie anführt. Beitrag des Monats: 10 Point´s von meiner Seite. http://www.antipsychiatrie.de/ .Hier ist man schneller dabei als einem lieb ist.
Torasap
Äöß@€
In der Psychiatrie waren wir uns eigentlich auch einig daß die VERRUECKTEN nicht die Patienten sind. Verrückt haben wir Ärzte bezeichnet die der Meinung waren daß es Patienten hilft beobachtet zu werden wie Medikamente wirken oder Ärzte die denken daß PILLEN eine Therapie ersetzen können. Super Beitrag............Hier gab es ja schon mal einen Beitrag über das " Nachts essen Syndrom ".
Gruß AMANDA
Äöß@€
Ä Ö Ü ä ö ü ß
@ € # !"§$%&/()=?
Re: Mad in America
ALLIANCE FOR HUMAN RESEARCH PROTECTION (AHRP)
Kontakt: Vera Hassner Sharav
Jüngsten Berichten zufolge werden immer mehr amerikanische Kleinkinder pathologisiert, indem man ihnen eine "schwere seelische Störung" diagnostiziert. Die neueste, in aggressiver Form vermarktete Diagnose für Kinder ist die bipolare Störung (Manische Depression), von der man in Europa bis heute nicht gehört hat, dass sie schon im frühen Kindesalter auftritt. Ein typisches Beispiel für diese Kampagne ist der folgende Artikel "Researchers identify bipolar disorder in preschoolers" (Forscher entdecken bipolare Störung bei Kindern im Vorschulalter):
http://mednews.wustl.edu/tips/page/normal/6244.html
"... Während der manischen Phase der Krankheit erleben die Kinder ein überhöhtes Selbstbewusstsein, wenn nicht gar Allmachtsgefühl, oder sie verhalten sich so, als leiteten sie den Schulunterricht oder den Haushalt. Auch wenn sie zuweilen fröhlich, glücklich und albern wirken, kann sich ihre Stimmung ganz schnell ändern. Typisch sind auch ein vermindertes Schlafbedürfnis und ununterbrochenes Reden. Manche bipolare Kinder fühlen sich zur gleichen Zeit sogar deprimiert ...
Die Wissenschaftler vergleichen, wie wirksam die einzelnen Medikamente und Arzneimittelkombinationen bipolaren Kindern zwischen 6 und 15 Jahren helfen. Die Versuchsteilnehmer erhalten entweder Lithium, ein bei bipolaren Erwachsenen häufig verordnetes Medikament, ein Antiepileptikum, das manische Symptome in einigen Studien gelindert hat, oder Risperdal, ein Neuroleptikum für schizophrene Erwachsene, das jedoch auch bei autistischen Kindern erprobt wird.
‚Wir hoffen, dass wir durch den Vergleich dieser Arzneien und Medikamentenkombinationen bessere Möglichkeiten finden, diese schwere Krankheit bei betroffenen größeren Kindern unter Kontrolle zu bringen’, meint die Kinder- und Jugendpsychiaterin Prof. Dr. Joan Luby. ‚Wenn wir dann Studienbefunde haben, können wir überprüfen, ob diese Therapien auch kleineren Kindern helfen.’ ..."
Das Folgende wirft ein Licht auf die zentrale Rolle, die die Psychiatrie bei der Förderung unwahrer Behauptungen spielt, mit deren Hilfe die Pharmaindustrie ihre Absatzmärkte erweitert.
Am 20. Oktober 2005 hielt Dr. David Healy an der Medizinischen Fakultät der Columbia University einen Vortrag mit dem Titel: "Psychopharmacology in Turmoil: an ethical or scientific crisis?" (Kontroverse um Psychopharmaka &ndash eine moralische oder eine wissenschaftliche Krise?)
Der Vortrag war ursprünglich als Streitgespräch geplant gewesen zwischen Dr. Healy und Prof. James Coyne von der psychiatrischen Abteilung der University of Pennsylvania. Prof. Coyne hielt seinen Vortrag dann eine Woche später in Rutgers.
Dr. Healy warf der Psychiatrie in seinem Referat vor, sie habe sich von der Pharmaindustrie kaufen lassen. Er zeigte auf, wie der korrumpierende Einfluss dieser Branche in alle Bereiche der Psychiatrie gedrungen ist und akademische Forschung und klinische Praxis ebenso untergräbt und zerstört wie die wissenschaftlichen Methoden der führenden Forschungszentren.
Er präsentierte Unterlagen, die zeigten, wie die Säulen der amerikanischen Psychiatrie die irreführenden Marketing-Kampagnen der Pharmaindustrie unterstützen, indem führende Wissenschaftler ihren Namen zur Verfügung stellen für von Ghostwritern verfasste Berichte in der Fachpresse, in denen negative Befunde verschleiert und tatsächliche Forschungsergebnisse verfälscht werden.
Diese von Dr. Healy dokumentierte Irreführung der Öffentlichkeit beschränkt sich nicht auf einige wenige isolierte Fälle, sondern wird von der Pharmaindustrie gezielt gelenkt mit der falschen Behauptung, SSRI-Antidepressiva seien für Kinder "sicher und wirksam". Die Verbreitung dieser irreführenden Berichte sei genau geplant, um sicherzustellen, dass sie in allen großen Fachzeitschriften, die Einfluss haben auf die Verschreibungsgepflogenheiten der Ärzte, erscheinen. Dazu gehören das Journal of the American Medical Association, das New England Journal of Medicine, das Journal of the American Academy of Pediatricians sowie die führenden psychiatrischen Fachzeitschriften. Die Integrität der medizinischen Fachliteratur wurde dadurch unwiderruflich geschädigt.
Die wichtigsten von Dr. Healy angesprochenen Punkte waren die folgenden:
1. Nirgendwo in der Medizin ist die Kluft größer zwischen den Behauptungen der vermeintlichen Fachliteratur und den Forschungsbefunden, auf die diese sich angeblich stützen, wie bei der Frage der Therapie von Depressionen im Kindesalter. Die in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlichten Berichte über Depressionen bei Kindern sind darum nicht glaubwürdiger als die Werbung der Pharmaindustrie.
2. Diese Kluft ist am deutlichsten sichtbar im Fall der Depressionen im Kindesalter, wo es so aussieht, als sei die gesamte Fachliteratur von Ghostwritern verfasst worden. Es liegt jedoch nahe, anzunehmen, dass dies auch für alle anderen Artikel gilt, die vorgeben, Befunde aus Studien zu neuen Neuroleptika, Antidepressiva und Phasenprophylaktika darzustellen.
3. Die Pharmaindustrie hat mit ihrer Marketingkampagne die Fachwelt davon überzeugt, dass es gefährlich sei, seelische Störungen nicht zu behandeln, und dass diese Störungen mit den neuesten Medikamenten zu therapieren seien. Auf der Grundlage dieser "Befunde" haben Fachleute dann Behandlungsrichtlinien erstellt. Genauso korrumpiert sind jedoch auch diejenigen Behandlungsrichtlinien, die völlig unabhängig von der Pharmaindustrie zu sein scheinen.
4. Selbst wenn Arzneimittelstudien völlig unabhängig durchgeführt und die Befunde veröffentlicht wurden, gibt es Grund für die Befürchtung, die Psychiatrie könne zu falschen Schlüssen kommen. Der gegenwärtige Ansatz bei der Auswertung statistischer Daten, wo ein Artikel nach dem anderen behauptet, eine Therapie, bei der alle Befunde darauf hinweisen, dass es da Risiken gibt, sei gefahrlos, ist nämlich ganz einfach falsch.
5. In gleicher Weise präsentiert man Forschungsbefunde so, als bewiesen sie die Wirksamkeit der medikamentösen Therapie, wo alle vorliegenden Daten darauf hinweisen, dass Psychopharmaka nur einen kleinen Beitrag zur Besserung des Befindens des Patienten leisten und darum vorsichtig statt wahllos eingesetzt werden sollten.
Dr. Healys Vortrag ist nachzulesen unter:
http://www.ahrp.org/COI/HealyColumbia1005/index.php
Eine E-Mail von Prof. Coyne, die die wesentlichen Punkte seines Vortrags in Rutgers enthält, findet sich unter
http://www.ahrp.org/COI/HealyColumbia1005/Coyne.php
Prof. Coyne wirft Dr. Healy darin Bestechlichkeit vor.
Dr. Healys Antwort auf diese Anschuldigungen besteht aus einer Reihe von Fragen an Prof. Coyne.
In dem folgenden Artikel von Benedict Carey porträtiert die New York Times Dr. Healy:
http://www.ahrp.org/COI/HealyColumbia1005/NYThealy.php
Re: Mad in America
weitere Hintergründe hierzu:
Dies sind Nachwehen dieses Skandals, der immer noch hohe Wellen schlägt.
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ADFD - immer einen Schritt voraus - einfach besser informiert ! Exclamation in der Schule - Süchtige von morgen rekrutiert Exclamation sehr empfehlenswert !! -> und wieder mal hat es nix mit wissenschaftlicher Medizin zu tun ...außerdem genial: -> gute Grundsatzbetrachtung Das und vieles mehr - in PLoS Medicine, dem Journal für verantwortungsbewusste Forschung. |
Sport PLoS-Special zum DISEASE MONGERING - viel Stoff zum Argumentieren, gut recherchiert und fachlich qualifiziert, eine Ohrfeige für die etablierten "Experten"-Zoos.
Dies stand während der "Offline-Phase" des ADFD a.a.O. zu lesen,
Grüße
-PhilRS.