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Benzodiazepine absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
rosalienchen
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von rosalienchen » Freitag, 24.05.13, 20:29

allo, dann schließe ich mich jetzt endlich auch an, seit februar 2012 venlafaxin 75mg abgesetzt, jetzt endlich seit april 2013 auch meine 25mg metobeta abgesetzt, ich habe das letzte jahr echt zu kämpfen gehabt, aber solangsam bin ich wieder die alte, sicherlich gibt es noch ein paar stunden wo das eine oder andere symptom zum vorschein kommt, aber im großen und ganzen geht es mir wieder gut. auch wenn ich wieder ein rückschlag bekommen sollte, dann gehe ich positiv damit um und weiss es geht auch wieder vorüber. ihr schafft das alle, ich bin in gedanken bei euch und lese täglich hier mit und werde es auch weiterhin tun, ich bin froh das es dieses forum gibt, ich weiss nicht wie ich sonst die zeit wo es mir echt richtig schlecht ging, überstanden hätte. danke an alle
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

nix
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von nix » Freitag, 24.05.13, 21:29

Klasse rosalienchen, das freut mich sehr, das es es geschafft hast! Und danke für deine Rückmeldung! :hug:
Dir alles Gute!
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»Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch.«

Seit April 2011 lebe ich AD-frei -> mein Absetzverlauf

Panikpaul
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von Panikpaul » Montag, 05.08.13, 15:57

Hallo zusammen,
in diesem Monat bin ich dann endlich 2 Jahre benzofrei! Es war nicht immer ganz leicht, auch nach NULL ging es mir nicht gleich gut. Aber es ging mir täglich immer besser. Auch heute noch habe ich den Eindruck, es geht noch immer bergauf.
Wenn ich heute rückblickend die Postings der Leidenden lese, die noch mitten im Entzug stecken, möchte ich Euch laut zurufen: "Macht weiter! Gebt nicht auf! Irgendwann ist es vorbei und dann erntet Ihr den Dank."
Ich danke diesem Forum, da es mir über weite Strecken sehr geholfen hat. Die Postings der anderen haben mir Mut gemacht und mir Vertrauen geschenkt.

Gruß Paul
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Panikpaul für den Beitrag (Insgesamt 2):
sandra333Independencia
15 mg; Seit 5.3.2011; 0,5mg morgens + 0,5 mg nachmittags TAVOR; 5 mg Diapazam nachts
15,5 mg;Seit 18.03.2011; 0,3mg TAVOR + 2,5 Dia. morgens; 0,5 mg TAVOR nachmittags ; 5 mg Diapazan nachts
14,5 mg; Seit 21.03.2011; 5 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 0,2 mg TAVOR+2,5 Diazepam um 15:00 Uhr; 5 mg Dia. 21:00
15 mg; Seit 24.03.2011; 5 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 5 mg Diazepam um 15:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
12,5 mg; Seit 25.03.2011; 5 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 2,5 mg Diazepam um 15:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
11,25 mg; Seit 01.04.2011;3,75 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 2,5 mg Diazepam um 15:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
10 mg; Seit 04.04.2011;2,5 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 2,5 mg Diazepam um 15:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
9 mg; Seit 01.05.2011;2 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 2 mg Diazepam um 15:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
Wegen BO unregelmäßige Mengen bis zum 17.05.; dann wieder Runterdosierung
7,5 mg; Seit 26.05.2011;2,5 mg Diazepam um 9:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
7 mg; Seit 08.06.2011;2, mg Diazepam um 9:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
6 mg; Seit 17.06.2011;1, mg Diazepam um 9:00 Uhr; 5 mg Diazepam 21:00 Uhr
5 mg; Seit 29.06.2011;5 mg Diazepam 21:00 Uhr
4,5 mg; Seit 13.07.2011;
4,0 mg; Seit 19.07.2011;
3,0 mg; Seit 02.08.2011;
2,0 mg; Seit 08.08.2011;
1,0 mg; Seit 15.08.2011;
0,0 mg; Seit 21.08.2011;

Cat
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von Cat » Dienstag, 24.09.13, 15:15

Hallo, Ihr tapferen Kämpfer :) ,

ich möchte Euch Mut machen, nicht aufzugeben. Nun bin ich seit 1 Jahr und 1 Monat clean. Das erste halbe Jahr musste ich schon noch ordentlich "strampeln". Aber danach wurde es von Monat zu Monat immer weniger mit dem "strampeln".

Auch jetzt sind manche Zeiten noch nicht gut - aber, ich bin wieder ich geworden, ich fühle MICH <3 wieder und das ist ein tolles Gefühl.

Auch wenn Ihr manchmal glaubt, dass es nicht weitergeht (ich habe es auch oft genug geglaubt und war verzweifelt) - die Droge wird ihre Macht verlieren und Euer ICH wird immer ein wenig stärker werden.

Ganz bestimmt - ich habe es erlebt und erlebe es noch.

Cat :group:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Cat für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaMobu
Signatur
20 mg Fluctin: seit 11.1996 + 2 mg Alprazolam
75 mg Venlafaxin: seit 4/2004 + 2 mg Alpazolam
1 mg Alprazolam: Seit 16.11.2011
0,5 mg Alprazolam + 10 mg Diazepam: Seit 6.1.2012 abends.
20 mg Diazepam: seit 12.1.2012
17,5 mg Diaz: seit 20.1.2012 und weiterhin Venlafaxin
18,25mg: am 24..1.12. Gut geschlafen, Kaum Schwindel
17,5 mg Diaz.: seit 25.1.12. Schlafe bestens
15 mg seit 30.1.12
12,5 mg seit 6.2.12
10 mg seit 10.2.12 (keine gute Idee) 14.2. Es geht mir wieder gut.
7,5 mg seit 17.2.12
5,0 mg seit 25.2.12 (mal sehen wies wird) (26.2.12 Nacht war ungut)
6,25 mg seit 26.2.12
7,5 mg seit 29.2.12
7,0 mg seit 9.3.12 Tag und Nacht waren ungut. 1ste Mal gut geschlafen vom 12. auf 13. 3.12
6.0 mg seit 15.3.12 weil ich nicht stationär behandelt werden will. Wg. all der anderen Probleme, die auch noch anstehen. Also: LANGSAM UND STETIG
20.3. immer noch auf 6.0 mg. Schlafe schlecht. Wetteränderungen machen mir sehr zu schaffen.
28.3. Alles beim Alten

30.3. immer noch auf 6 mg Diaz. Gottseidank. Menier ist weg. Ich spüre neue Kräfte, werde stärker psych. und körperlich. Bin sehr Hoffnungsvoll !!!

9./10.4. Diazepam-Tropfen von AbZ, 11 Tropfen sind 5,5 mg Diaz. Kaum geschlafen, tags nur Durchfall.
11.4. 0 mg Diaz. Nicht geschlafen. Muskelkrämpfe
12.4. wieder umsteigen auf 6 mg Diaz Tbl. Ratiopharm = 3 Tbl. a´2 mg Diaz
15.4. abend 5,5 mg Diaz. Schlaf ging so einigermassen
21.4. 5.0 mg Diaz
12.5. 4.0 Diaz

26.5. 3.0 Diaz

09.6. 2,5 Diaz
19.6 2,0 Diaz
01.7 1,5 Diaz
07.7 2,0 Diaz
14.7. 1,5 Diaz
24.7 1,25 mg morgens statt abends
24.8. 0,00 mg

seit Januar 2013 37,5 mg Venlafaxin. Keine Absetzsymptome. Werde die 37,5 mg bald auch absetzen.

Im Februar 2014 37,5 mg Venlafaxin kalt abgesetzt. BITTE NICHT NACHMACHEN!

carlotta
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 26.09.13, 16:50

Hallo Cat,

super, dass Du es soweit geschafft hast und danke, dass Du über Deinen Erfolg hier postest! :) Wir brauchen solche Erfolgsmeldungen unbedingt!

Eine Frage: Nimmst Du das Venlafaxin noch (s. Signatur) oder schleichst Du es gerade aus?

Liebe Grüße und weiterhin alles Gute :group:
Carlotta
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Mobu
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Cat
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von Cat » Freitag, 27.09.13, 8:43

Hi Carlotta,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Daüber freue ich mich sehr.

Bzgl. des Venla´s: Vor 3 Monaten habe ich die 37,5 mg ganz weggelassen. Dachte, die ersten 37,5 mg hab ich ja auch kaum gemerkt, vielleicht werde ich die letzten 37,5 mg auch nicht merken. Der Schuss ging nach hinten los. Schnell hab ich die 37,5 mg wieder genommen, allerdings jetzt als Tabletten, also nicht retardiert.

Bisher hab ich mich noch nicht getraut diese Tabletten LANGSAM abzusetzen. Werd´s aber bald anpacken.

Lieben Gruss und viel Glück sendet
Euch allen
Cat
Signatur
20 mg Fluctin: seit 11.1996 + 2 mg Alprazolam
75 mg Venlafaxin: seit 4/2004 + 2 mg Alpazolam
1 mg Alprazolam: Seit 16.11.2011
0,5 mg Alprazolam + 10 mg Diazepam: Seit 6.1.2012 abends.
20 mg Diazepam: seit 12.1.2012
17,5 mg Diaz: seit 20.1.2012 und weiterhin Venlafaxin
18,25mg: am 24..1.12. Gut geschlafen, Kaum Schwindel
17,5 mg Diaz.: seit 25.1.12. Schlafe bestens
15 mg seit 30.1.12
12,5 mg seit 6.2.12
10 mg seit 10.2.12 (keine gute Idee) 14.2. Es geht mir wieder gut.
7,5 mg seit 17.2.12
5,0 mg seit 25.2.12 (mal sehen wies wird) (26.2.12 Nacht war ungut)
6,25 mg seit 26.2.12
7,5 mg seit 29.2.12
7,0 mg seit 9.3.12 Tag und Nacht waren ungut. 1ste Mal gut geschlafen vom 12. auf 13. 3.12
6.0 mg seit 15.3.12 weil ich nicht stationär behandelt werden will. Wg. all der anderen Probleme, die auch noch anstehen. Also: LANGSAM UND STETIG
20.3. immer noch auf 6.0 mg. Schlafe schlecht. Wetteränderungen machen mir sehr zu schaffen.
28.3. Alles beim Alten

30.3. immer noch auf 6 mg Diaz. Gottseidank. Menier ist weg. Ich spüre neue Kräfte, werde stärker psych. und körperlich. Bin sehr Hoffnungsvoll !!!

9./10.4. Diazepam-Tropfen von AbZ, 11 Tropfen sind 5,5 mg Diaz. Kaum geschlafen, tags nur Durchfall.
11.4. 0 mg Diaz. Nicht geschlafen. Muskelkrämpfe
12.4. wieder umsteigen auf 6 mg Diaz Tbl. Ratiopharm = 3 Tbl. a´2 mg Diaz
15.4. abend 5,5 mg Diaz. Schlaf ging so einigermassen
21.4. 5.0 mg Diaz
12.5. 4.0 Diaz

26.5. 3.0 Diaz

09.6. 2,5 Diaz
19.6 2,0 Diaz
01.7 1,5 Diaz
07.7 2,0 Diaz
14.7. 1,5 Diaz
24.7 1,25 mg morgens statt abends
24.8. 0,00 mg

seit Januar 2013 37,5 mg Venlafaxin. Keine Absetzsymptome. Werde die 37,5 mg bald auch absetzen.

Im Februar 2014 37,5 mg Venlafaxin kalt abgesetzt. BITTE NICHT NACHMACHEN!

peperino
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von peperino » Freitag, 29.11.13, 15:32

Hallo liebe Mitglieder,

Ich habe es endlich nach 10 langen Jahren geschafft Dieses verteufelt und verdammtes Gift (Diazepam) abzusetzen und auf Null zu sein. Habe unheimlich viele Anläufe hinter mir, unter anderem Kliniken sowie Therapieeinrichtungen was aber leider alles nicht geholfen hat weil ich wohl noch nicht soweit war. Anders kann ich es mir nicht erklären das ich es jetzt endlich gerafft hab aus Diesem Teufelskreis herauszukommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, deswegen schreib ich es auch Hi hier rein, damit Ihr wisst das es nie zu spät ist und das man es schaffen kann wenn man es wirklich will! Und es ist ein wunderschönes Gefühl wieder Mensch zu sein, und das in jeder Hinsicht....
Wünsche Euch allen die noch Probleme damit haben viel Kraft und alles Gute!
Muss aber noch dazu sagen das ich weiterhin noch Citalopram 20mg nehme an die ich mich aber momentan nicht rantrau um auch abzusetzen.. Wäre eh ein Fehler für mich es jetzt zu tun wo sich der Körper noch von den benzos Strapazen erholen tut.

Liebe Grüße, peperino

nix
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von nix » Samstag, 30.11.13, 10:25

Hallo und danke peperino für dein Feedback! Ich denke auch, das Veränderungen immer möglich sind, auch wenn man oft selber nicht so daran glaubt. Echt klasse, das du es endlich nach einer so langen Zeit geschafft hast. Wünsch dir auch alles Gute!

Liebe Grüße von
nix
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»Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch.«

Seit April 2011 lebe ich AD-frei -> mein Absetzverlauf

johannesha
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von johannesha » Donnerstag, 12.12.13, 8:11

Hallo,

ich schließe mich den Ausführungen von Paul an. Nach jetzt etwas mehr als einem Jahr geht es mir erst wieder
rundum richtig gut. Es hat doch erheblich länger gedauert als ich nach 0 gedacht hatte.
Aber es geht und alle noch kämpfenden können es schaffen, nur Mut!

Gruß
johannes
17.6.11 " 10,0mg
20.6. " 9,5mg
23.6. " 9,0mg
27.6. " 8,5mg
28:6. " 8,0mg
2.7. " 7,5mg
6.7. " 7mg

11.7. " 6,5mg
21.7. " 7,5mg
8.8. " 7,0mg
19.8. " 6,5mg
2.9. " 6,0mg
23.9. " 5,5mg
11.10. morgens 0,5mg abends 5,5mg
17.10. " 2mg abends 5mg
11.11. " 1,5mg , 50mg Opipramol, abends 5 mg,
3.12. Diaz 6mg, 50 mg Opipramol
24.12. " 5,5mg Opipramol 50mg
16.1.12 " 5 Opi 50 mg

5,2.12 4,5 Diaz Opi 25 mg
25.2.12 4,0 Diaz Opi 50 mg
17.3.12 3,5 Diaz Opi 50 mg
7.4.12 3mg Diaz Opi 50mg
27.4.12 2,5 Diaz "
7.5.12 2 mg Diaz "
27.5.12 1,5 mg Diaz "
15.6.12 1 mg Diaz "
6.7.12 0,5 Diaz "
13.7.12 0 Diaz -- Opipramol 50mg ausschleichend
15.7.12 37,5mg Opipramol
18.7.12 50mg - " -
4.8.12 je 25mg Opipramol morgens und abends
26.10. 5 Tropfen Insidon morgens - 25 mg Opipramol abends
30.10. 4 - " - - "
21.11. 0 - " - - 5 Tropfen Insidon abends..
Alles auf 0




Nach Rückfall: Beginn: 20mg - vom Arzt aufgestellter Plan:

bis 1.1.15 - 1-2 Wo.: in 2mg Schritten bis 14mg

danach in 1 mg Schritten alle 1 - 2 Wochen bis 9 mg
dann neuer Plan

Neu: 1mg alle 2-3 Wochen absetzen

sandra333
Beiträge: 865
Registriert: Montag, 14.01.13, 14:01

Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von sandra333 » Montag, 16.12.13, 18:07

Hallo Johannesha
Falls du mal wieder hier rein siehst, leider beschreibst du nur, dass es über ein Jahr brauchte, bis es dir endlich wieder gut ging. :o Ich wüßte gern ob das nur auf deinen Dia Entzug zurückzuführen ist oder ob es auch auf andere Dinge an deinem noch 1-jährigem Leid zurückzuführen ist. Für mich als Dia-Absetzter im Endstadion, ehrlich gesagt, kein hilfreicher genauso wenig aufbauender Beitrag :sick: Das es erheblich länger dauerte als gedacht nach 0...hmmm was soll mich daran jetzt erfreuen? Gibt es auch irgendwo noch positive Berichte die vielleicht besagen, die Mühe hat sich gelohnt, es geht aufwärts? Anstatt, du mußt noch mit sehr langer Zeit des Leides rechnen, nach dem Dia Entzug.... :frust: Ich weis, das sind Erfahrungswerte die nicht auf Jeden zutreffen müssen...aber aufbauend finde ich das absolut nicht.
Vielleicht sollte ich doch nicht zuviel in dem Forum lesen...denn das entmutigt mich schon ein wenig:sick: Man sollte bedenken, nicht Alles ist auf den Dia Entzug zurückzuführen. Auch vor Dia ging es mir schon wesentlich schlechter als jetzt im Entzug...
Grüße Sandra
16.10.12 bis 12.2.13 = 0,5 Tavor wegen Panikattacken (fast 5 Monate täglich) + 50mg Opipramol morgens und abends
12.2. - 23.2. langsame Umstellung auf Diazepam und Umstellung auf Doxepin Anfangs 2,5mg - 26mg aufdosiert
24.2. - 5mg Dia + 50mg Opipramol morgens + 26mg Doxepin (geht mir schlecht)
26.2. - 6mg Dia
Vom 26.2.13 bis 12.3 = 7mg Dia (geht mir damit besser)
Vom 13.3.13 bis 4.4.13 reduziert auf 6,5mg Dia -------------------------Seit 14.7.13 Dox- 24mg
Vom 5.4.13 bis 30.4.13 reduziert auf 6,0mg Dia--------------------------Seit 15.8.13 - 22mg
Vom 1.5.13 bis 17.5.13 reduziert auf 5,5mg Dia-------------------------Seit1.9.13 -18mg
Vom 18.5.13 bis 1.6.13 reduziert auf 5mg Dia---------------------------Seit 6.1.14 -16mg
Vom 2.6.13 bis 13.6.13 reduziert auf 4,5mg Dia-------------------------Seit 30.1.14 -14mg
Vom 14.6.13 bis 3.7.13 reduziert auf 4mg Dia---------------------------Seit 6.3.14 -12mg
Vom 4.7.13 bis 17.7.13 reduziert auf 3,5mg Dia ------------------------Seit 21.3.14 -10mg
Vom 18.7.13 bis 2.8.13 reduziert auf 3mg Dia...............................Seit 12.4.14 -8mg
Vom 3.8.13 reduziert auf 2,5mg. Dia..........................................Seit 21.4.14 -6mg
Am 11.8.13 wieder zurück auf 3mg Dia.......................................Seit 7.5.14 erhöht 14mg
(ging mir nicht gut, zu viel Stress)............................................-Seit 30.5.14 -12mg
Am 23.8.13 reduziert auf 2,7mg Dia
Am 6.9.13 reduziert auf 2,4mg Dia
Am 25.9.13 reduziert auf 2,1mg Dia
Am 9.10.13 reduziert auf 1,8mg Dia
Am 24.10.13 reduziert auf 1,5mg Dia
Am 9.11.13 wieder 0,3 erhöht auf 1,8mg Dia
Am 27.11.13 reduziert auf 1,5mg Dia
Am 11.12.13 reduziert auf 1,2mg Dia
Am 30.12.13 reduziert auf 0,9mg Dia
Am 21.1.14 reduziert auf 0,6mg Dia
Am 7.2.14 reduziert auf 0,3mg Dia
Am 21.2.14 auf 0 Dia

Im März wieder 5mg Dia durch Stress nach Tod meiner Eltern
Diazepam alle 3 Wochen reduziert um 0,5mg
immer wieder ein auf und ab mit Dia
Seit September 2016 komplett frei von Dia

Doxepin 25mg reduziert seit November 2016
immer 2mg Schritte alle ca. 2-4 Wochen
30.4.17 Doxepin auf 8mg

AD Dosis momentan 50mg Opi /50mg Opi/ 8mg Doxepin
Medikamente Euthyrox 75 Schilddrüsenunterfunktion

johannesha
Beiträge: 136
Registriert: Donnerstag, 17.03.11, 7:40

Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von johannesha » Donnerstag, 19.12.13, 8:20

Hallo Sandra,

ich habe mein Befinden nach 0 so wiedergegeben wie es bei mir (!) ist. Es wird niemandem helfen, etwas schönzureden und es wird kaum jemand
geben, der/die nach dem Entzug bei 0 sofort wieder frei von allen Befindlichkeiten ist. Nachzulesen in diesem Sammelthread, u.a. bei Panikpaul.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, bleib dran, es geht aufwärts!

Gruß
johannes
17.6.11 " 10,0mg
20.6. " 9,5mg
23.6. " 9,0mg
27.6. " 8,5mg
28:6. " 8,0mg
2.7. " 7,5mg
6.7. " 7mg

11.7. " 6,5mg
21.7. " 7,5mg
8.8. " 7,0mg
19.8. " 6,5mg
2.9. " 6,0mg
23.9. " 5,5mg
11.10. morgens 0,5mg abends 5,5mg
17.10. " 2mg abends 5mg
11.11. " 1,5mg , 50mg Opipramol, abends 5 mg,
3.12. Diaz 6mg, 50 mg Opipramol
24.12. " 5,5mg Opipramol 50mg
16.1.12 " 5 Opi 50 mg

5,2.12 4,5 Diaz Opi 25 mg
25.2.12 4,0 Diaz Opi 50 mg
17.3.12 3,5 Diaz Opi 50 mg
7.4.12 3mg Diaz Opi 50mg
27.4.12 2,5 Diaz "
7.5.12 2 mg Diaz "
27.5.12 1,5 mg Diaz "
15.6.12 1 mg Diaz "
6.7.12 0,5 Diaz "
13.7.12 0 Diaz -- Opipramol 50mg ausschleichend
15.7.12 37,5mg Opipramol
18.7.12 50mg - " -
4.8.12 je 25mg Opipramol morgens und abends
26.10. 5 Tropfen Insidon morgens - 25 mg Opipramol abends
30.10. 4 - " - - "
21.11. 0 - " - - 5 Tropfen Insidon abends..
Alles auf 0




Nach Rückfall: Beginn: 20mg - vom Arzt aufgestellter Plan:

bis 1.1.15 - 1-2 Wo.: in 2mg Schritten bis 14mg

danach in 1 mg Schritten alle 1 - 2 Wochen bis 9 mg
dann neuer Plan

Neu: 1mg alle 2-3 Wochen absetzen

sandra333
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von sandra333 » Donnerstag, 19.12.13, 13:41

Hallo johannesha
Danke für deine Rückmeldung. Ich sehe es trotzdem ein wenig positiver, denn ich habe jetzt beim reduzieren keine großen Befindlichkeitstörungen und hoffe natürlich, dass es danach auch nicht schlimmer wird. Ich habe auch Panikpauls Thread mehrfach gelesen und muss dazu sagen, er hatte leider ja noch weitaus schlimmere Dinge zu bekämpfen. Vieles konnte man ja gar nicht mit seinen Entzug in Verbindung bringen. Er schrieb auch am Ende über eine üble Krankheit, zudem reicht ja schon eine Angsterkrankung allein aus, um miese Befindlichkeitsstörungen auftreten zu lassen. Das hat ja dann auch nichts mit Entzug zu tun. Ich litt Jahrelang an elenden Beschwerden, ohne Benzo, ich hatte einfach eine schlimme Angsterkrankung die ich mit meiner Thera immer mehr, erst jetzt, in den Griff bekomme.

Ich bin mit Dia noch nicht am Ende...aber was ich definitiv sagen kann, der Entzug ist mit gutem Wohlbefinden zu machen,langsam und stetig. Aaaaaber.... man muss auch was an oder in unserem Leben ändern. Sonst wird jedes Problemchen dem Dia Entzug zugeschrieben. Nimmt man Benzos gegen den Stress, baut aber den Stress niemals ab, wird der Entzug die Hölle. Ist man Angstkrank und tut nichts gegen die Angsterkrankung, klar... auch dann wird der Entzug zur Hölle.
Man muss schon an sich arbeiten. Du hast es geschafft, ich denke aber, du mußtest auch vieles ändern um dich wirklich wieder wohlzufühlen. Denn das ist die Voraussetztung. Das Leben zu verändern :wink:

Alles erdenklich Gute auch für dich, wünscht Sandra
16.10.12 bis 12.2.13 = 0,5 Tavor wegen Panikattacken (fast 5 Monate täglich) + 50mg Opipramol morgens und abends
12.2. - 23.2. langsame Umstellung auf Diazepam und Umstellung auf Doxepin Anfangs 2,5mg - 26mg aufdosiert
24.2. - 5mg Dia + 50mg Opipramol morgens + 26mg Doxepin (geht mir schlecht)
26.2. - 6mg Dia
Vom 26.2.13 bis 12.3 = 7mg Dia (geht mir damit besser)
Vom 13.3.13 bis 4.4.13 reduziert auf 6,5mg Dia -------------------------Seit 14.7.13 Dox- 24mg
Vom 5.4.13 bis 30.4.13 reduziert auf 6,0mg Dia--------------------------Seit 15.8.13 - 22mg
Vom 1.5.13 bis 17.5.13 reduziert auf 5,5mg Dia-------------------------Seit1.9.13 -18mg
Vom 18.5.13 bis 1.6.13 reduziert auf 5mg Dia---------------------------Seit 6.1.14 -16mg
Vom 2.6.13 bis 13.6.13 reduziert auf 4,5mg Dia-------------------------Seit 30.1.14 -14mg
Vom 14.6.13 bis 3.7.13 reduziert auf 4mg Dia---------------------------Seit 6.3.14 -12mg
Vom 4.7.13 bis 17.7.13 reduziert auf 3,5mg Dia ------------------------Seit 21.3.14 -10mg
Vom 18.7.13 bis 2.8.13 reduziert auf 3mg Dia...............................Seit 12.4.14 -8mg
Vom 3.8.13 reduziert auf 2,5mg. Dia..........................................Seit 21.4.14 -6mg
Am 11.8.13 wieder zurück auf 3mg Dia.......................................Seit 7.5.14 erhöht 14mg
(ging mir nicht gut, zu viel Stress)............................................-Seit 30.5.14 -12mg
Am 23.8.13 reduziert auf 2,7mg Dia
Am 6.9.13 reduziert auf 2,4mg Dia
Am 25.9.13 reduziert auf 2,1mg Dia
Am 9.10.13 reduziert auf 1,8mg Dia
Am 24.10.13 reduziert auf 1,5mg Dia
Am 9.11.13 wieder 0,3 erhöht auf 1,8mg Dia
Am 27.11.13 reduziert auf 1,5mg Dia
Am 11.12.13 reduziert auf 1,2mg Dia
Am 30.12.13 reduziert auf 0,9mg Dia
Am 21.1.14 reduziert auf 0,6mg Dia
Am 7.2.14 reduziert auf 0,3mg Dia
Am 21.2.14 auf 0 Dia

Im März wieder 5mg Dia durch Stress nach Tod meiner Eltern
Diazepam alle 3 Wochen reduziert um 0,5mg
immer wieder ein auf und ab mit Dia
Seit September 2016 komplett frei von Dia

Doxepin 25mg reduziert seit November 2016
immer 2mg Schritte alle ca. 2-4 Wochen
30.4.17 Doxepin auf 8mg

AD Dosis momentan 50mg Opi /50mg Opi/ 8mg Doxepin
Medikamente Euthyrox 75 Schilddrüsenunterfunktion

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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von sigli » Freitag, 17.01.14, 15:19

Liebe Sandra,

ich freue mich wirkich für dich, dass du es schon so weit geschafft hast. Vielleicht ist es deine Art, mit den Dingen so umzugehen. Du reitest ja augenblicklich wirklich auf einer Glückswelle, hoffentlich noch sehr lange. Das wünsche ich dir wirklich.

Wenn ich von mir spreche, bin ich froh, dass Menschen wie Johannesha dies ins Forum schreiben. Ich bin eher ein Mensch, der weiß, was auf einen zukommen KANN, aber nicht muß. So bin ich darauf vorbereitet. Ashton schreibt ja das gleiche. Ich habe die Benzos sehr lange genommen, und bei mir ist es sehr wahrscheinlich (muß aber auch nicht sein), dass die Probleme bei Null nicht aufhören. Das ängstigt mich auch nicht. Ich weiß, das die Entzugszeit und auch die Zeit danach für mich irgendwie zusammen gehören, ist ein langwieriger Prozess. Auch die Zeit nach Null ist immer noch, trotz evtl. Beschwerden, ein Heilprozess. Seitdem ich das "gerafft" habe, bin ich auch ruhiger geworden. Ich habe die Dias in mein Leben mit eingebaut.

lg und bleib' oben :)

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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von abog » Samstag, 08.03.14, 19:25

Hallo ihr Lieben,

es ist sehr interessant ,hier die Erfolge nach langem Kämpfen zu lesen.Ich bewundere die Stärke durchzuhalten bei jedem hier. Mich interessiert der Punkt "0" sehr. Viele berichten von weiteren Problemen danach. Mir ist beim Lesen der Beiträge nicht ganz klar geworden, ob es sich um anhaltende Entzugssymptome psychisch sowie körperlich handelt oder ob hier mehr die Angst des Rückfalls, entstehen anderer Süchte, etc. im Mittelpunkt stehen. Über Beiträge würde ich mich sehr freuen:)

Liebe Grüße
Depression
- seit 2003 40mg Paroxetin zuvor kurz Fluoxetin
- dazu Rivotril als Bedarfsmedikation 2,5 mg /20 Tropfen
- je nach Stimmung bis zu 40 Tropfen
- hat 10 Jahre funktioniert.

Sommer 2013 versuchter Wechsel von Paroxetin zu Tianeptin
Sollte von 40mg innerhalb 2 Wochen auf 0mg....bin fast wahnsinnig geworden, Elektroschockgefühle, Schwitzen...
Bin dann auf die Paroxetin-Tropfen gekommen (durch Zufall) und habe dann immer weiter mit Tropfen runterdosiert. 1 Tropfen entspricht 1 mg. bin bis 12 gekommen, dann stellte der Doc wieder auf Paroxetin um, da Tianeptin nicht wirkte:(
Mache seit August eine Therapie und will jetzt weg vom Betäuben durchs Rivotril.

März 2014 1,0mg Rivotril plus 100mg Stangyl abends zum schlafen
seit April 2014 0mg Rivotril, 40 mg Paroxetin
danach ziemlich durch den Wind: körperlich erschöpft,Gedankenkarussels, Depressionen, Ängste, Zweifel,

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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von carlotta » Dienstag, 11.03.14, 11:40

Hallo abog,

ich habe ja in den letzten Jahren schon Hunderte von Betroffenenberichten gelesen und kann Dir auf dieser Grundlage sagen, dass die Probleme nach null meist dann für längere Zeit oder intensiver aufkommen, wenn Betroffene zu schnell abdosiert haben. Sind sie langsam vorgegangen, halten sich die Beschwerden nach null i. A. in Grenzen bzw. nur über einen kurzen Zeitraum.

Bei den Beschwerden handelt es sich i. d. R. um Entzugssymptome, und zwar sowohl körperliche als auch psychische. Das liegt daran, dass die Neurochemie (bei Benzos speziell das GABA-System) sich noch nicht auf ein Funktionieren ohne zusätzliche Chemie eingestellt haben, sprich ihr früheres Gleichgewicht ohne Medikamente noch nicht erlangt haben. Zusätzlich kann die Angst vor einem Rückfall sicher auch eine Rolle spielen. Solche Ängste entstehen aber meist im Zusammenhang mit bereits vorhandenen körperlichen oder eben psychischen Entzugssymptomen.

Hoffe, das hilft Dir etwas weiter. :)

Liebe Grüße :group:
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von sandra333 » Dienstag, 11.03.14, 16:29

Hallo Abog
Ich habe die magische 0 :D gerade vor 18 Tagen erreicht. Aus meiner Signatur kannst du entnehmen wie langsam ich beim Entzug vorgegangen bin. Ich habe genau bis zum 9. Tag danach noch leichte Symptome verspürt wie leichten Schwindel, etwas Benommenheit, halt das Gefühl noch nicht ganz bei mir zu sein. Halt noch nicht das wirklich gute Befinden. Danach waren alle Symptome verschwunden. Ich habe mich seit über einem Jahr nicht mehr so gut gefühlt.
Sehr vieles ist Kopfsache, dieses berühmte Denken "was kommt nach 0?" Ich habe mir schon vorher gesagt, ich bin so langsam runter....was soll danach noch groß kommen bei der letzten Mini-Dosis.

Der Körper baut ja auch ab, was wir eigentlich im Entzug immer irgendwie mehr oder weniger zu spüren bekommen. Zum Schluss war da einfach nicht mehr viel zum Abbauen. Warum also sollten sich dann noch all zu lange Symptome einstellen? Natürlich ist das auch nicht bei jedem Menschen gleich....aber ich denke...ganz langsam reduziert, sind schwere Symptome doch auszuschließen. Natürlich ist besonders wichtig, wenn man die Benzos
z. B. wie ich, wegen einer Angsterkrankung genommen hat, diese Angst während dem Entzug mit Hilfe einer Therapie zu bekämpfen und zu bewältigen. Man muss an sich arbeiten. Denn sonst können natürlich schon während und auch besonders nach dem Entzug, wieder die gleichen Leiden (Symptome) auftreten, die auch im Entzug da sind. Man kann dann im Endeffekt, Symptome vom Entzug oder Angsterkrankung nicht mehr unterscheiden.
Viele Grüße sendet Sandra
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24.2. - 5mg Dia + 50mg Opipramol morgens + 26mg Doxepin (geht mir schlecht)
26.2. - 6mg Dia
Vom 26.2.13 bis 12.3 = 7mg Dia (geht mir damit besser)
Vom 13.3.13 bis 4.4.13 reduziert auf 6,5mg Dia -------------------------Seit 14.7.13 Dox- 24mg
Vom 5.4.13 bis 30.4.13 reduziert auf 6,0mg Dia--------------------------Seit 15.8.13 - 22mg
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Am 11.8.13 wieder zurück auf 3mg Dia.......................................Seit 7.5.14 erhöht 14mg
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Am 23.8.13 reduziert auf 2,7mg Dia
Am 6.9.13 reduziert auf 2,4mg Dia
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von Cat » Samstag, 15.03.14, 9:30

Liebe Fori´s,

ich muss Johannesha sehr recht geben. Es hat keinen Sinn zu denken: wenn ich mal auf NULL bin, dann ist alles wieder gut. Ist es auch nach meiner Erfahrung nämlich nicht.

Jede/r hier hat einen Grund, warum das Benzo verschrieben wurde. Durch das Benzo wird dieser Grund einfach "zugedeckt". Durch das Absetzen ziehen wir diese "Decke" langsam weg. Und somit sind wir wieder an dem Punkt, wo wir angefangen haben.

Und nun heisst es, dem Problem/dem Grund ohne Betäubung ins Gesicht zu schauen und zu überlegen, was wir tun können um das Problem aus unserer Welt zu schaffen. Da kann eine Therapie hilfreich sein. Jedoch ist sie nur eine Stütze - die Arbeit müssen wir ganz alleine machen.

Liebe Grüsse
Cat
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Signatur
20 mg Fluctin: seit 11.1996 + 2 mg Alprazolam
75 mg Venlafaxin: seit 4/2004 + 2 mg Alpazolam
1 mg Alprazolam: Seit 16.11.2011
0,5 mg Alprazolam + 10 mg Diazepam: Seit 6.1.2012 abends.
20 mg Diazepam: seit 12.1.2012
17,5 mg Diaz: seit 20.1.2012 und weiterhin Venlafaxin
18,25mg: am 24..1.12. Gut geschlafen, Kaum Schwindel
17,5 mg Diaz.: seit 25.1.12. Schlafe bestens
15 mg seit 30.1.12
12,5 mg seit 6.2.12
10 mg seit 10.2.12 (keine gute Idee) 14.2. Es geht mir wieder gut.
7,5 mg seit 17.2.12
5,0 mg seit 25.2.12 (mal sehen wies wird) (26.2.12 Nacht war ungut)
6,25 mg seit 26.2.12
7,5 mg seit 29.2.12
7,0 mg seit 9.3.12 Tag und Nacht waren ungut. 1ste Mal gut geschlafen vom 12. auf 13. 3.12
6.0 mg seit 15.3.12 weil ich nicht stationär behandelt werden will. Wg. all der anderen Probleme, die auch noch anstehen. Also: LANGSAM UND STETIG
20.3. immer noch auf 6.0 mg. Schlafe schlecht. Wetteränderungen machen mir sehr zu schaffen.
28.3. Alles beim Alten

30.3. immer noch auf 6 mg Diaz. Gottseidank. Menier ist weg. Ich spüre neue Kräfte, werde stärker psych. und körperlich. Bin sehr Hoffnungsvoll !!!

9./10.4. Diazepam-Tropfen von AbZ, 11 Tropfen sind 5,5 mg Diaz. Kaum geschlafen, tags nur Durchfall.
11.4. 0 mg Diaz. Nicht geschlafen. Muskelkrämpfe
12.4. wieder umsteigen auf 6 mg Diaz Tbl. Ratiopharm = 3 Tbl. a´2 mg Diaz
15.4. abend 5,5 mg Diaz. Schlaf ging so einigermassen
21.4. 5.0 mg Diaz
12.5. 4.0 Diaz

26.5. 3.0 Diaz

09.6. 2,5 Diaz
19.6 2,0 Diaz
01.7 1,5 Diaz
07.7 2,0 Diaz
14.7. 1,5 Diaz
24.7 1,25 mg morgens statt abends
24.8. 0,00 mg

seit Januar 2013 37,5 mg Venlafaxin. Keine Absetzsymptome. Werde die 37,5 mg bald auch absetzen.

Im Februar 2014 37,5 mg Venlafaxin kalt abgesetzt. BITTE NICHT NACHMACHEN!

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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von ataraxia » Montag, 17.03.14, 16:00

Vielleicht kennt ihr die Seite schon, sie ist insgesamt sehr positiv und enthält bei paar recovery stories:
http://recovery-road.org/success-stories-2/
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
Medikation: Citalopram 20-30mg. 3 Jahre genommen.

3 Monate lang ausgeschlichen (zu schnell!), seit Ende April 2013 medikamentenfrei und im protrahierten Entzug

Nach 6 Monaten kleine Besserung, nach 18 Monaten große Besserung! Nach 2 Jahren gesund.

Remigius
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von Remigius » Donnerstag, 19.06.14, 16:58

Hallo,
auch ich habe meinen Benzodiazepamentzug im 3 Anlauf erfolgreich abschliessen können.

Verschrieben wurde mir Oxapepam, um den Tod meines Vaters zu verarbeiten, daraus wurde dann eine langjährige sinnlose Abhängigkeit.

2 Selbstversuche, nach einem Absetzplan, den ich hier damals mit Hannes zusammen ausgearbeitet hatte, scheiterten daran, das ich die Umstellung vom Oxazepam aufs Diazepam nicht vertrug.`

Bei mir war es dann eine Art Turboentzug, in einer Psychiatrie , dem damaligen LKH Emmendingen, von ca. 150-200mg auf 0 mg in 2 Wochen, der erfolgreich war.
Würde ich aber nicht unbedingt weiterempfehlen, denn die anschliessenden 4 - 6 Monate nach dem Entzug waren eine wahre Hölle. Und ich hab diese auch nur gemeistert, weil ich die Unterstützung meiner ganzen Familie hatte, und nicht mehr Berufstätig war.

Da ich vor der Benzoabhängigkeit, schon massig Heroinentzüge ( wegen einer langjährigen Heroinabhängigkeit) durchlebt hatte, war die Gier nach erneuter Benzoeinnahme eher erträglich.
Heute , 6 Jahre nach diesem Entzug, bin ich mir 100 % sicher, das ich von solchen "Pillen" niemals mehr abhängig werde.

man kann es also schaffen, nur muss jeder einzelne seinen eigenen auf sich zugeschnittenen Entzugsplan finden.
Für mich war es der harte Weg, im Grunde genommen, halte ich aber den sanften Entzug , Stufenweise für viel sinnvoller.

wer mal in die Aufzeichnungen dieses Entzugs reinlesen möchte, kann dies hier machen:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=4348

LG
Remi :sports:
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padmaataraxia
Ich war von 1974 bis 1989 15 Jahre Heroinabhängig, und bin 14 Jahre danach wegen privaten Problemen ( Krebserkrankung und plötzlicher Tod von meinem Vater ,bin Einzelkind, und musste danach für meine Mutter dasein), auf Oxas gekommen. Durch eine schwere Gehirnerkrankung meiner Frau und der Epilepsie meiner jüngsten Tochter habe ich mich in 3 Jahren von 50mg Oxazepam, auf 150 -250mg Oxazepam gesteigert !
3 Ausschleichversuche nach einem Plan des ADFD sind wegen dem nichtvertagen von Diazepam in hohen Dosierungen2004, 2005 und 2007 , und dem viel zu schnellem Reduzieren nach jeweils einem 1/2 bis 3/4 Jahr gescheitert.
körperliche stationäre Entgiftung vom Oxazepam vom 14.01- 11.02. 2008 im ZPE Emmendingen, wo man mir aber 40 mg. Paroxat "aufgezwungen" hatte! ( hätte ich dieses Paroxat nicht genommen, hätte man mich sofort entlassen!!!)

ab 17.01.2008 40mg Paroxat ( ohne einschleichen)

am 12.02.2008 nach der Entlassung aus der Entgiftung sofort auf 20mg reduziert!
im Juni 2008 während dem Benzoentzug auf 15mg reduziert
im August 2008 auf 10mg reduziert
am 15.12. 2008 auf 5mg reduziert
am 25.12. wieder auf 10mg gesteigert
am 10.01.09 auf 7,5mg reduziert
am 15.02 auf 5mg reduziert
am 15.03 auf 2,5mg reduziert
seit dem 08.05.2009 auf 0!!!!

heute(07.05.2014) bin ich 5 Jahre vom Paroxat weg!


Seit 25. Januar 2014 habe ich 6 Jahre ohne Benzos hinter mir!!!

heute traue ich mich zu sagen, das ich endlich sicher bin, das ich keine Benzos mehr nehmen werde!
denn ich hab die Gehirn-OP meiner Tochter im July 2011 ohne Hilfsmittel durchstanden!
bin heute (01.06. 2014) 6 Jahre clean, was den Benzoentzug anbelangt!

abog
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Re: Erfolgreich abgesetzt- Sammelthread

Beitrag von abog » Sonntag, 22.06.14, 13:55

Hallo in die Runde!

Ich bin seit 9 Wochen das Rivotril los. Ich habe einen stationären Entzug gemacht, da
dieses die beste Lösung für mich war. Ich bin daheim beim Anbsetzen völlig lethargisch geworden und meine Familie machte sich ernsthafte Sorgen, dass ich das Krampfproblem allein nicht bewältigen könnte. Bis zum 8.Tropfen habe ich die Reduzierung alleine gescxhafft. Der Rest wurde innerhalb von 17 Tagen ausgeschlichen. Das der Aufenthalt im Krankenhaus die Hölle war, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich habe mich fürchterlich geschämt und konnte selber nicht fassen, was ich mir mit dem Zeug angetan habe.
Ich mache seit 1 Jahr eine Therapie. Nach dem Entzug jedoch sind die Depessionen gekommen. Ich bin antriebslos, ohne Motivation, grübele sehr viel und empfinde alles manchmal als sinnlos. Ichg denke häufig an das Rivotril und das entspannende Gefühl, das es hervorgerufen hat. Gerne würde ich meine schlechte Stimmung damit "wegwischen" wohlwissend, dass das nicht mehr möglich ist. Ich bin jetzt 9 Wochen daheim und frage mich ob diese Depristimmung wieder aufhört. Viele Berichte hier machen Mut. Ich finde es momentan sehr schwierig, nach vorne zu schauen.
Einige Symptome haben sich nach und nach schon gebessert. So sind die Depersonalisationzustände verschwunden und ein wenig mmehr köroperliche Kraft ist da. Ich gehe wieder arbeiten, was dem Tag eine gute Struktur verleiht.
Dinge, die ich früher gern getan habe, machen leider zur Zeit keinen Spaß, Zu Aktivitäten muss ich mich ständig zwingen und für Sport muss ich einen Schweinehund überwinden, der noch nie so groß war. Ich würde so gerne wissen, dass dieser Zustand aufhört und ich wieder zu mir zurückfinde und mich so fühle wie zuvor, nur ohne Rivotril.
Vielleicht gibt es User, die momentan in einer ähnlichen Situation stecken oder welche, die dieses kennen und überwunden haben. Für Erfahrungen wäre ich äußerst dankbar. Zudem würde mich interessieren, ob jemand in dieser Entwöhnungsphase Erfahrungen mit Hypnose gemacht hat?
Stehe gern zur Beantwortung von Fragen bereit.

Freue mich auf andere Erfahrungen.
Lg; ABOG
Depression
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Bin dann auf die Paroxetin-Tropfen gekommen (durch Zufall) und habe dann immer weiter mit Tropfen runterdosiert. 1 Tropfen entspricht 1 mg. bin bis 12 gekommen, dann stellte der Doc wieder auf Paroxetin um, da Tianeptin nicht wirkte:(
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März 2014 1,0mg Rivotril plus 100mg Stangyl abends zum schlafen
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