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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Stubi: Sertralin abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Mittwoch, 29.08.18, 10:42

Liebe Brigitte,

ich freue mich sehr das du mir hier schreibst und den Gedanken das du mich belastet, habe ich überhaupt nicht.

Es tut mir leid das euer Wohnungsproblem immer noch so akut ist, gerade wo ein geschützter Raum so wichtig ist in unser aller Leben nicht wahr.

Da wünsche dich euch, dass es jetzt recht bald wieder in Ordnung gebracht werden wird und ihr wieder ein heimliches Zuhause habt.

Ganz, ganz fest die Daumen gedrückt!!!

Deine Einstellung zu deinen psychischen Zustand finde übrigens sehr gesund und hoffe, dies wird sich mit der Fertigstellung eures Heims auch wieder besser werden.
Die körperlichen Schwierigkeiten, ja das ist nochmals eine Baustelle, da muss man wohl Vertrauen zu einem Arzt haben und sich darauf verlassen das er oder sie weiß was zutun ist.

Ja die gierigen Erbschleicher möchte man am liebsten in die Hölle wünschen, doch so einfach ist das alles gar nicht und die Ungerechtigkeit nagt schon ganz schlimm an einem. Mir geht es jedenfalls so.

Ich bin ja schon seit längerem in einem Zustand den ich sehr schlecht beschreiben kann und ich frage mich, ob das alles noch mit dem Entzug im Zusammenhang zubringen ist?

Mich plagen die Ängste und mich treibt es unwahrscheinlich um. Zu allem muss ich mich überwinden, ich bin schon eine ziemlich komische Alte und ich sehe keine Freude im Leben, egal wie ich es drehe und wende es kommt immer aufs selbe raus, nämlich sinnloses dahin vegetieren, ich schäme mich das ich dies nicht ändern kann oder will.

Mir gelingt es einfach nicht meinem Dasein einen Sinn zugeben und schon als Kind habe ich mich gefragt, warum ich wohl auf diese Welt gekommen bin?

Ich weiß das sind keine guten Gedanken und es hört sich auch nach Selbstmitleid an, doch so ist es und ich finde keinen Weg mich dauerhaft davon zubefreien.

Liebe Brigitte ich wünsche dir von Herzen alles Gute und umarme dich. :hug:

Deine Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 30.08.18, 14:01

Liebe Renate,

Danke für deine lieben Zeilen.
Heute habe ich einen echten sch....Tag,entschuldige bitte.
Ich melde mich später.
Ganz lieben Gruß
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Freitag, 31.08.18, 10:31

Liebe Renate,

der gestrige Tag war bei mir nicht gut.
Aber das ist ja auch zu verstehen.
Der Ärztemarathon,wegen Rücken und Beinbeschwerden war etwas zuviel noch zusätzlich.
Leider kam nichts Gutes dabei raus ,die Polyneuropathie hat sich mit der Messung bestätigt und eine Spinalkanalstenose kam durch die Untersuchung im MRT auch noch dazu.
Das muss ich erst einmal verkraften.
Die Angst irgendwann nicht mehr gut laufen zu können und gegen die Nervenschmerzen wenig machen zu können,belastet mich schon sehr.
Ja, gute Gedanken werde ich mir auch wieder machen.
Wenn es mir körperlich zu schlecht geht,werde ich in eine Klinik gehen ,die Naturheilkundlich behandelt.
Zwar hilft es hilft mir nicht,wenn ich mir ausmahle was morgen ist,aber dass es doch noch Möglichkeiten geben kann,etwas ohne Chemie zu tun, hilft mir auch.

Leider ziehe ich mich auch gerne zurück in schlechten Zeiten.
Da will ich aber gegen halten,weil ich zu gut weiß,wie schädlich für mich die Isolation ist.
Aber im Moment habe ich einfach zu nichts Lust.
Auch mein Haushalt macht mir in dem Chaos keinen Spaß.
Jetzt werde ich mich waschen und anziehen,das ist erst einmal ein Anfang.

Alles Gute und ein erträgliches Wochenende dir und allen Mitlesern hier.
Liebe Grüße
Deine Brigitte
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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
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aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Freitag, 31.08.18, 18:35

Liebe Brigitte, :hug:

das sind ja schlimme Nachrichten über die du hier berichtest und es tut mir leid wie sehr du gehandikapt bist.

Bei dir jagt ja eine Hiobsbotschaft die andere und es scheint kein Ende nehmen zu wollen, ich hoffe du hast gute Unterstützung von deinen Ärzten und sie haben eine sinnvolle Therapie zu bieten um dir das Leben etwas zu erleichtern.

Das die Psyche auch mitleidet kann ich gut verstehen, oh meine liebe Brigitte ich wünschte ich könnte dir etwas abnehmen von deinem Leid und den Verdruss der dein Leben so überschattet und ich wünsche dir, das recht bald wieder positives in dein Leben kommen wird.

Ich habe heute in aller frühe über WhatsApp eine schlimme Nachricht von der Ehefrau eines ehemaligen Kreuzbundmitglieds bekommen.
Sie hat mir geschrieben das er am Mittwoch an Krebs verstorben ist und sie ein halbes Jahr so gekämpft hatten und zum Schluss doch aufgeben mussten, er war keine 65 Jahre alt geworden und ich hoffe sie hat Familie und gute Freunde die ihr dabei helfen den schweren Verlust zu überwinden.

Diese Nachricht hat mich so sehr erschüttert, so das ich heute ganz geplättet bin, wo ich ohnehin so schlechte Gefühle wegen meiner eigenen Angst auf alleine zukommen habe.

Was sagt den dein Mann dazu das du Gesundheitlich so schlecht aufgestellt bist, doch du schreibst das euer Zusammenhalt so gut wie nie ist und du dich in dieser Hinsicht nicht zu sorgen hast.

GOTTSEIDANK!

Liebe Brigitte ich wünsche dir von Herzen, das du recht bald wieder was zum Freuen hast und ein Lichtblick in dein Leben kommt.

Ich wünsche Dir und uns allen hier ein gutes Wochenende.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 04.09.18, 16:10

Liebe Renate, :hug:

endlich möchte ich mich für deine lieben Geburtagswünsche danken und das du immer mal wieder bei mir
reinschaust. Ich komme nicht nach mit dem antworten.

Es fällt mir so schwer, Worte zu finden. Du hast mir so lieb geschrieben, dabei hattest du selbst gerade eine
schlimme Nachricht bekommen.
stubi hat geschrieben:
Mittwoch, 29.08.18, 10:42
Mich plagen die Ängste und mich treibt es unwahrscheinlich um. Zu allem muss ich mich überwinden, ich bin
schon eine ziemlich komische Alte und ich sehe keine Freude im Leben, egal wie ich es drehe und wende
es kommt immer aufs selbe raus, nämlich sinnloses dahin vegetieren, ich schäme mich das ich dies nicht ändern
kann oder will.

Mir gelingt es einfach nicht meinem Dasein einen Sinn zugeben und schon als Kind habe ich mich gefragt, warum ich wohl auf diese Welt gekommen bin?
Dieses Gefühl zieht sich auch durch mein Leben. Und trotzdem schaffst du es immer wieder, Hoffnung zu geben.
Dafür nochmal Danke !

Alles Liebe und Gute für dich

Ilse
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Mittwoch, 05.09.18, 12:29

Liebe Ilse, :hug:

Lieben Dank das du mir hier geantwortet hast und ich kann dich ganz gut verstehen, wenn du schreibst, das es dir schwerfällt gleich nahtlos auf Beiträge hier zu antworten.

Also mach Dir bitte keinen Kopf, ich weiß ja das es nicht so gut geht bei dir und setz dich nicht unter Druck und tue nur das was dir gut tut.

Dieses Gefühl über das ich schrieb ist schon sehr belastend für mich und es tut mir für dich und für jeden anderen Leid, der so empfindet und damit leben muss.

Ich bin auf der Suche nach einer Alternative für mein Blutdruckmittel das ich schon seit sehr langer Zeit nehme, es ist zwar nicht das was in die Schlagzeilen gekommen ist( Verunreinigungen beim Hersteller in China) doch ich bin mir nicht sicher ob das nicht auch bei anderen Medikamenten vorkommt. Meine Hausärztin meinte ich müsse mein Mittel lebenslang nehmen.

Ich bin echt sauer und wäre für Hinweise echt dankbar, falls das hier jemand liest der sich damit aus Erfahrung auskennt.

Liebe Ilse ich wünsche mir so sehr, dass ich hier bald lesen könnte, das es dir endlich besser geht.

In diesem Sinne alles erdenklich Gute.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 05.09.18, 12:57

stubi hat geschrieben:
Mittwoch, 05.09.18, 12:29

Ich bin auf der Suche nach einer Alternative für mein Blutdruckmittel das ich schon seit sehr langer Zeit nehme, es ist zwar nicht das was in die Schlagzeilen gekommen ist( Verunreinigungen beim Hersteller in China) doch ich bin mir nicht sicher ob das nicht auch bei anderen Medikamenten vorkommt. Meine Hausärztin meinte ich müsse mein Mittel lebenslang nehmen.

Ich bin echt sauer und wäre für Hinweise echt dankbar, falls das hier jemand liest der sich damit aus Erfahrung auskennt.
Liebe Renate,

ich habe meinen Blutdruck mit Homviotensin ihr gut im Griff, er war aber nur leicht erhöht. Allerdings wird das von einer Internetapotheke aus Österreich besorgt, da es in Deutschland vom Markt genommen wurde.

LG Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Mittwoch, 05.09.18, 20:17

Liebe Towanda,

vielen Dank für deine Antwort und ich werde das Mittel mal googeln.
Falls es für mich in beracht kommen sollte, würde ich dich gerne zwegs Adresse der Internetapotheke per PN anschreiben wenn es für dich in Ordnung ist.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 05.09.18, 20:42

Ja, sehr gerne, liebe Renate.

LG Towanda
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Mittwoch, 05.09.18, 22:51

Liebe Towanda,

vielen Dank für deine Antwort und die Zusage mir weiterzuhelfen zu wollen.

Ich habe mich jetzt über das Mittel eingelesen und das hört sich nicht schlecht an. Ich nehme mein Blutdruckmittel schon fast 10 Jahre glaube ich und nun muss ich noch schauen wie ich es besten ausschleichen und auf etwas anderes umsteigen kann.

Alles nicht so einfach wie ich finde, hätte ich das alles nur vorher gewusst und nicht soviel Vertrauen zu den Ärzten gehabt dann wäre mir viel erspart geblieben. :cry:

Liebe Grüße
Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 10.09.18, 15:42

Hallo liebe Renate,

vorhin mußte ich los, deshalb nur so kurz.
Wie geht es dir denn selbst heute ? Ich bin immer ganz gerührt, was du für liebevolle Posts sendest !
So warmherzig und voller Mitgefühl !

Du hast in deiner Kindheit soviel Leid erlebt durch deine Mutter - ich finde es so schön, wieviel du deinen
Mitmenschen geben kannst.

Bis vor kurzer Zeit war ich noch sicher, daß es in absehbarer Zeit etwas besser wird, wenn auch langsam.
Aber jetzt mußte ich doch erkennen, daß ich im prohartiertem Entzug bin.
Das ist eine niederschmetternde Erkenntnis.

Aber du schreibst ja auch, daß sich mit der Zeit evtl. etwas ändert und es ein wenig besser wird !
Hoffen wirs.

Hast du denn schon etwas unternommen bzgl.deines Blutdruckmittels ?

Ich wünsch dir einen erträglichen Abend.

Ganz liebe Grüße an dich

Ilse
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Montag, 10.09.18, 21:50

Hallo liebe Ilse,

vielen Dank für dein Lob an mich und es tut mir gut mit dem was du mir schreibst.
Nun ich bin immer sehr berührt von den schlimmen Schicksalen und ich kann es fast nicht fassen, was vielen hier geschieht und noch mehr, wie manche Familienmitglieder mit ihren lieben Anverwandten umgehen.

Ich kenne das auch im realen Leben um mich herum und ich bin entsetzt darüber wie Menschen miteinander umgehen und dabei handelt es sich um das eigene Fleisch und Blut.

Ja liebe Ilse es wird besser werden auch bei Dir, ich habe die Erfahrung gemacht und warum es jetzt bei mir nicht ganz gut ist, weiß ich auch nicht, es dauert halt und ausserdem was sollen wir machen, außer durchhalten und hoffen das es gut werden wird.

Das Blutdruckmittel nehme ich noch und ich habe Angst es abzusetzen, da ich befürchte es geht mir wie bei diesen Pillen die ich bisher nahm und das Absetzen ist für manche von uns einfach der blanke Horror. Ich schiebe es nun vor mir her und warte auf dem geeigneten Zeitpunkt dafür.

Ich sagte immer, dass ich schon viel durch gemacht habe in meinem Leben, doch den Entzug von diesen Pillen ist die absolute Krönung.

Liebe Ilse ich kann nur sagen halte durch und lass dich nicht unterkriegen, wir schaffen das.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 14.09.18, 8:45

Liebe Renate,

du hast so wunderbar bei Muryell geschrieben und an mich auch immer.
Du bist so ein mitfühlender Mensch !

Ohne dich und die anderen hier weiß ich nicht, wie ich das überstehen sollte !

Du schreibst, du hattest deinen Mann, wenn er dir auch nicht so sehr viel helfen konnte.
Ich bin ganz allein. Meine Freundin nimmt ganz vorsichtig etwas Abstand - ich fühle das und es tut unglaublich
weh. Obwohl ich sie verstehen kann.
Tagsüber kann ich ja jetzt in diesen Frauenraum, das ist wenigstens etwas, wo ich hin kann.
Aber die Gefühle macht es auch nicht weg. Ich bin aber nicht allein.

Sonst werde ich wahnsinnig.
Ist es denn bei dir heutzutage etwas besser geworden ?

Kannst du mir noch schreiben, wie ich den Thread von Mrs. Colombo finde ?

Drück dich ganz fest
Deine Ilse
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Freitag, 14.09.18, 9:34

Liebe Ilse,

Vielen Dank ich habe bei dir geantwortet, habe leider keine Zeit muss weg.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 20.09.18, 9:12

Liebe Stubi,

entschuldige dass ich dir erst jetzt antworte,aber es sind immer wieder neue Ereignisse,die mir zu schaffen machen.
Da fehlt mir oft die Kraft bei mir lieb gewordenen Menschen,auch wenn es die virtuelle Welt ist,rein zu schauen .
Ich bin eher ein Mensch der Trost geben will und über meinen Kummer kann ich sehr schlecht sprechen .
Ich habe im Moment so viel mit der realen Welt zu tun,dass meine Motivation unter den Umständen , jeden Tag weiter zu machen ,wird immer weniger.
Aber ich werde versuchen in meinem Thread zeitnah zu schildern,was mich immer mehr verzweifeln lässt.
Vielleicht bringt mir das Schreiben über meinen jetzigen Zustand etwas Erleichterung.

Liebe Grüße
Deine Brigitte
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Mittwoch, 26.09.18, 23:11

Hallo liebe Brigitte und liebe Mitleser,

ich kann das so gut verstehen, wenn man nicht gleich antworten kann liebe Brigitte.

Mir geht es jetzt wieder ganz schlecht und ich kann das einfach nicht verstehen was nun wieder vor sich geht.
Ich war letzten Donnerstag auf einer Beerdigung von einem ehemaligen Kreuzbundmitglied und es war einfach furchtbar belastend für mich gewesen. Schon allein diese Fahrt dorthin hat mich fertiggemacht und als ich wieder Zuhause ankam, war nichts mehr wie es war.

Ich bin wie gefangen in mir selbst und ich fühle mich ganz schrecklich.

Am Wochenende haben Kinder in unserer Gartenanlage gezündelt und bei einem Gärtner das Haus angezündet, es ist total abgebrannt.

Ich kann irgendwie nicht richtig schreiben und das verstehe ich überhaupt nicht.

Nun werde ich versuchen wieder ins Lot zukommen, doch es fällt mir mich auszudrücken.

Ich wünsche euch allen nur das Beste.

Herzlichst
Renate
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Bittchen
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 27.09.18, 10:24

Liebe Renate,

du glaubst nicht,wie sehr ich dich verstehen kann.
Im Moment kann ich auch keinen klaren Gedanken fassen und bin durch immer mehr negative Nachrichten,die unseren Hausbrand betreffen, nur noch fassungslos.
Ich zitter und weine,jetzt sitze ich hier am PC und will mich irgendwie ablenken.
Denn irgendwas zu machen,ist mir im Moment gar nicht möglich.
Darum nur ganz liebe Grüße an dich und wir nehmen uns gegenseitig in den Arm ,um uns etwas zu trösten.
Irgendwie geht es immer weiter,auch das wird wieder vorüber gehen.

Deine Brigitte
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stubi
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Donnerstag, 27.09.18, 11:14

Liebe Brigitte, :hug:

vielen Dank das du mir geantwortet hast und das tut so gut, wenn einem jemand verstehen kann.

Ich bin vollkommen ratlos warum ich jetzt schon wieder diese Zustände bekomme, es muss ein Symptom vom Absetzen kommen.

Bei dir kann ich es mir gut vorstellen, dass alles auf die Reaktion von dem Hausbrand und diesen leidigen Erschaftsstreit mit den Schwager kommen könnte. Doch genau kann man es ja nie wissen nicht wahr.

Ich umarme Dich und hoffe so sehr, dass sich bei euch Recht bald was tut und ihr wieder aufatmen könnt, es dauert ja schon solange und das ist schwer auszuhalten.

Ich drücke ganz fest die Daumen für Euch.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 29.09.18, 8:03

Liebe Renate,

es tut mir leid, daß die Beerdigung so schlimm für dich war. Ich könnte im Moment daran auch nicht teilnehmen.
Aber manchmal merkt man erst hinterher, wie schlimm etwas triggert.

Vor allem hinterher der Schock mit dem Brand ! Es ist unglaublich, wie wenig belastbar man geworden ist.
Ich habe schon soviel weggesteckt in meinem Leben und jetzt wirft mich die kleinste Bemerkung schon aus der Bahn.

Mir fällt es ja schon länger schwer mit dem Schreiben. Das empfinde ich auch als sehr schlimm.

Ich wünsche dir, daß du am Wochenende wieder ein bischen zu dir kommst.

Alles Liebe
Ilse
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Bittchenstubi
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stubi
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Re: Stubi: Sertralin abgesetzt

Beitrag von stubi » Freitag, 05.10.18, 22:48

Hallo ihr Lieben,

ich habe ein ganz verstörtes Seelenleben und suche nun schon so lange nach einer Lösung dafür.

Doch es wird immer schlimmer mit mir und ich bin am nachdenken ob mir überhaupt noch geholfen werden kann?

Ich traue mich schon gar nicht mehr aus dem Haus, denn ich kann nichts mehr sehen, von dieser Menschheit, dabei weiß ich doch, das es auch andere gibt und nicht alle so sind.

Ich habe heute einen Spruch gelesen der spricht mir aus den Herzen und erklärt mein Problem.

" Menschen sind die Teufel der Erde und Tiere sind ihre gequälten Seelen."
Arthur Schoppenhauer

Ich bekomme öfter über WhatsApp ganz liebe Tierfilmchen über Tierfreundschaften und ich muss immer heulen und das Herz schmerzt mich so sehr, wenn ich sehe wie mit diesen Lebewesen umgegangen wird.
Ich weiß nicht wie man das nennt, doch ich kann keine Dokumentationen und Tierfilme mehr sehen, da bekomme ich Beklemmungen und schmerzhafte Gefühle kommen in mir hoch und ich muss den Raum verlassen so unwohl fühle ich mich.

Es wird immer schlimmer bei mir und auch wenn ich kleine Kinder, Babies sehe auch in der Werbung, genau das gleiche.
Es sind die Nachrichten die in letzter Zeit gesendet wurden, sie handeln über Missbrauch und Quälereien die mit diesen hilflosen Lebewesen geschehen, die mich so masslos belasten.

Hat jemand bitte einen Rat für mich, wie ich wieder auf ein normales Level im Leben zurück kehren kann.

Ich bin so verzweifelt über meine Angst diesen Dingen gegenüber. Ist es vielleicht auch ein Symptom vom Absetzen diese unwahrscheinliche Empfindlichkeit?

Liebe Grüße
Renate

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