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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 26.01.19, 9:03

Liebe Anna,

es ist so lieb, daß du dich meldest !

Ich quäle mich schon seit einer Stunde mit schlimmen Krämpfen im Solarplexus.
Dazu rasen Panikgedanken durch den Kopf.
Es fühlt sich so unaushaltbar an.
Hab Haferflocken gegessen, wenn es helfen soll, dem Körper zu signalisieren, daß er sich nicht in Gefahr befindet.
Und Wärmflasche auf dem Bauch.
Aber es hilft alles nicht wirklich.

Trau mich kaum zu schreiben, weil ich immer nur jammere ! :cry:

Ein paar Tage bin ich davon in der Stärke verschont geblieben, aber ich merke es sofort am trockenen Mund.
Und gestern abend war es sogar ganz erträglich.

Man kann nur hoffen, daß in dem Bereich gerade einiges "repariert" wird, wie es immer heißt.
Es verändert sich ja immer etwas ( bisher leider immer nur zum Schlechteren ) - vielleicht verändern sich diese
Symptome auch hoffentlich einmal wieder.

Es hat sich leider schon wieder ein Pickel in der Nähe entwickelt - noch klein und ich trage diesen Medihonig auf.

Es ist für mich immer noch sehr schwer festzustellen, ob Histamin die Symptome verstärkt.

Ich habe die Lebensmittelliste von SIGHI - gibt es noch eine bessere ? Magst du mir die Handyapp schreiben ?

Bitte entschuldige, kann mich nur schwer konzentrieren <3

Wünsche dir auch und allen Foris ein erträgliches Wochenende.

Liebe Grüße
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Annanas » Samstag, 26.01.19, 9:51

Liebe Ilse <3 ,
Jofab hat geschrieben:
Samstag, 26.01.19, 9:03
Trau mich kaum zu schreiben, weil ich immer nur jammere !
Das ist Quatsch :) , warum solltest du hier schreiben, daß es dir gut geht, wenn dem nicht so ist?! Man verstellt sich schon unwillkürlich in der realen Welt, wegen der Sorge hinsichtlich Unverständnis u. Kopfschütteln :x .
Hier wird man auf jeden Fall verstanden u. wenn wir alles überstanden haben, schreiben wir weiter, wie gut es uns geht!!!!
Jofab hat geschrieben:
Samstag, 26.01.19, 9:03
Ein paar Tage bin ich davon in der Stärke verschont geblieben, aber ich merke es sofort am trockenen Mund.
Und gestern abend war es sogar ganz erträglich.
Daran halte dich fest u. versuche dir, diese Gefühle immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Es ist schwer, ich weiß es selbst, weil eben der Großteil des Tages noch immer von Symptomatik überschattet ist.
Ich hoffe dabei auch, wie bei Bernhardt beschrieben, daß sich durch dieses bildliche Zurückrufen der besseren Stunden neue "Autobahnen" bilden. Das Gehirn kann ja nur übernehmen, was wir denken u. merkt nicht, daß wir die Negativsymptomatik damit überlagern wollen.
Jofab hat geschrieben:
Samstag, 26.01.19, 9:03
Es hat sich leider schon wieder ein Pickel in der Nähe entwickelt - noch klein und ich trage diesen Medihonig auf.
:(
Ich drücke dir die Daumen, daß es vllt so noch gestoppt werden kann.
Um dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen: Ggf ist es eine Art Entgiftungsreaktion des Körpers??
Ich merke zumindestens phasenweise eine extreme Pickelneigung der Haut - schlimmer als in der Pubertät! :o
Jofab hat geschrieben:
Samstag, 26.01.19, 9:03
Es ist für mich immer noch sehr schwer festzustellen, ob Histamin die Symptome verstärkt.

Ich habe die Lebensmittelliste von SIGHI - gibt es noch eine bessere ? Magst du mir die Handyapp schreiben ?
Das braucht auch etwas Zeit, bis man herausgefunden hat, was evtl triggert - zumal es auch sehr individuell sein kann. ZB. vertrage ich überhaupt keinen Ingwer (weil du etwas von Ingwerwasser geschrieben hattest), auf meiner Liste erscheint dieser allerdings nicht als Gefährdung hinsichtlich Histamin.

Ich habe diese App - kostet allerdings 5,99 - ich weiß jetzt nicht, ob es auch kostenlose Apps in der Richtung gibt. Fand die bloß gut, weil man auch noch Laktose, Fructose u. Salicylgehalt einstellen kann.
Histamin-App
Quelle: itunes.apple.com

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Clarissa » Samstag, 26.01.19, 10:04

Hallo, Ilse.

Möglicherweise muß man auch noch auf den Salicylatgehalt achten :? .

Es gibt eine kostenlose App namens "ALL i CAN EAT", da ist der mit berücksichtigt.

Mich hat das allerdings alles ziemlich verwirrt und ich konnte keine unmittelbaren Zusammenhänge herstellen :( . Trotzdem versuche ich weiterhin, Ausrutscher zu vermeiden :) .

Alles Gute und VG von Clarissa.

Überschnitten mit Annanas.
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Petunia » Samstag, 26.01.19, 10:41

Liebe Ilse,

Ich schicke Dir eine dicke Umarmung und drücke mal sanft auf Deinen Solarplexus, damit Du ein wenig dagegenatmen kannst. Ich wünsche Dir, dass das jetzt nicht den ganzen Tag dauert und Du Linderung erfahren darfst.

Isst Du normale Haferflocken oder glutenfreie? Ich bin auf glutenfreie umgestiegen, die bekommen mir besser.

Ich hab mir gerade, inspiriert von Anna und Clarissa (Danke Euch!) auch diese kostenlose App "all you can eat" runtergeladen (Android ). Sie hat ganz gute Bewertungen und ich werde mich mal ein wenig damit beschäftigen.

Ich find's auch nicht so einfach, herauszufinden, was ich nicht vertrage. Aber auf Zucker und Weißmehl, evtl auch Hefe, reagiere ich jedenfalls mit Sodbrennen und unangenehmen stundenlangem Völlegefühl und Druck in der Magengegend. Das lasse ich so gut es geht weg. Vielleicht verliere ich dann auch mal etwas Gewicht.

Lass uns versuchen, an den besseren Momenten festzuhalten. Ich hab die seit neuestem auch. Die Abstürze fühlen sich zwar dann umso schlimmer an, aber ich versuche die besseren Stunden aufzuschreiben, damit ich nicht vergesse, dass es die gibt.

Ich denke an Dich
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von carlotta » Samstag, 26.01.19, 13:10

Hallo Ihr,

dass Ingwer sehr salicylatreich ist, hatte ich ja oben schon geschrieben (falls Salicylate bei Ilse ein Problem sind).

Und ja, über die Haut wird auch entgiftet, der Zustand des Darms spiegelt sich dort auch. Wenn die Entgiftungsorgane quasi überlastet sind, geht einiges über die Haut raus (hat mir sogar meine Ärztin bestätigt ;) ). So haben recht viele Betroffene mit Hautproblemen unterschiedlichster Couleur zu tun (ich auch, mal mehr, mal weniger).

Der Darm ist bei uns zum einen schon durch die (oft langjährige) Medikamenteneinnahme stark geschädigt, und der Entzug tut sein Übriges, er belastet den Körper natürlich auch. Daher sollte man, wenn man ihn unterstützen möchte, zuallererst den Darm schonen. Gerade Gluten ist schwierig, es verursacht grundsätzlich Löcher im Darm. Bei einem Gesunden ist das nicht so ein großes Problem, da schließen die sich schnell wieder. Bei uns mit diesen ganzen Baustellen läuft das nicht mehr ganz so locker flockig ab. Daher sollte man es lieber meiden (also speziell diese neueren, überzüchteten Weizensorten).

Auch (Industrie-)Zucker belastet den Darm, überhaupt den ganzen Körper. Er ist ein Mineralstoffräuber (dabei brauchen wir die Mineralien doch dringend für andere Prozesse) und bringt noch weitere Probleme mit sich. Er strengt den Körper und die Entgiftung an. Wieso zusätzliche Baustellen schaffen, wenn man schon genug hat? Es ist eh schwer genug, einen geschädigten Darm wieder zu sanieren, gerade für uns, wo viele der üblichen Maßnahmen nicht gehen (Probiotika oft sehr problematisch, u. a. wegen Histaminbildung, aber auch andere Vorgehensweisen wegen Unverträglichkeiten nicht selten undurchführbar, zumindest vorübergehend).

Von daher sollte man wirklich schauen, wie man dem Körper etwas helfen kann und ihn nicht vor zusätzliche schwierige Aufgaben stellen.

Alles nicht einfach und mit viel (vorsichtigem) Ausprobieren, Korrigieren, Suchen, Finden und Durchhalten verbunden.

Liebe Grüße und ein hoffentlich symptomgemäßigtes Wochenende
Carlotta
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 26.01.19, 18:45

Liebe Anna, Beate, Clarissa und Carlotta,

danke euch herzlich.

der Tag war so schlimm - es ging so weiter, jetzt flaut es langsam erwas ab.

Ich weiß einfach nicht, warum es immer schlimmer wird !

Es muß doch einen Grund haben !
Vor Wochen hatte ich das noch nicht ! Nicht so schlimm, daß ich die Gegenwart anderer Menschen gar nicht mehr ertrage.

Ich habe den ganzen Tag versucht, an den Abend zu denken - aber das Gefühl ist überwältigend.
Man fühlt sich fast wie von Sinnen. Wirklich.

Es tritt alle 3 oder 4 Tage auf. Kann aber mit Essen keinen Zusammenhang erkennen.

Bin so froh, daß ich hier schreiben darf.

Ingwertee laß ich seit Tagen weg. Den trinke ich ja erst seit einigen Wochen. Allerdings literweise.
Ob er das so verschlimmert hat ?

Oder doch die Reduzierung ?

Die App hab ich mir gleich aufs IPhone geladen - vielen Dank !

Gleich kommt meine Freundin rüber - ich bin nicht allein und ich hoffe, es lenkt mich etwas ab.

Alles Liebe euch
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von houelle1 » Samstag, 26.01.19, 18:51

Liebe Ilse :)
nur ganz 'spontan' meine Idee zu 'literweise' Ingwertee. Das erscheint mir etwas zu viel. Also mich haben mehr als zwei Tassen aufgeputscht und auch den Blutdruck gesteigert. Du hast ja auch von Solarplexus Schmerzen gesprochen. (Zu) viel Ingwer könnte da vielleicht auch eine Rolle spielen?
Aber bitte 'genieße' meine Ausführungen mit Vorsicht. Ich kenne mich da gar nicht aus und es ist nur so eine Intuition.
Vielleicht melden sich da noch Leute, die sich besser auskennen.

Ich wünsche Dir so, dass es bald wieder besser wird. Du bist so tapfer, liebe Ilse.

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Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 26.01.19, 19:02

Liebe Houelle,

vielen Dank für deine Antwort !
Vielleicht ist das wirklich ein Grund - ich hoffe es sosehr !

Literweise ist etwas übertrieben - aber 1 l mindestens !
Ich dachte, damit könnte ich nichts falsch machen.

Liebe Grüße
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von houelle1 » Samstag, 26.01.19, 19:05

Liebe Ilse,
mach Dir nicht zu viel 'draus'. Da hast Du nichts falsch gemacht. Es ist ja auf jeden Fall einen Versuch wert.
Und - auch bei mir: gegen Übelkeit hilft es mir immer sehr sehr gut.

Es ist einfach auch wirklich schwierig. Vielleicht versuchst Du etwas weniger davon zu trinken. Dann hat man auch das Gefühl, man hat wieder an einer 'Schraube' gedreht und fühlt sich nicht ganz so ohnmächtig.

Hoffentlich morgen einen halbwegs angenehmen Sonntag - Du bist nicht allein!!

Herzlich,
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Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

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25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Petunia » Samstag, 26.01.19, 19:37

Liebe Ilse,

Ich trinke 2 Becher Ingwertee am Tag und kaue dann die Stückchen. Aber nicht mehr als 5 g pro Tag. Ich habe irgendwo gelesen oder gehört, dass man nicht mehr als 5 g essen soll.

Ansonsten trinke ich gerne einfach heißes Wasser, morgens z.B. als erstes.

Das ist ja übel, dass Du diese Zustände alle drei bis vier Tage hast. Aber bestimmt geht das auch wieder weg.
Ich hatte heute wieder ein Fenster. Unglaublich. Es wird! Letztes Jahr hatte ich insgesamt nur zwei und dieses Jahr jetzt schon das dritte. Dazwischen drehe ich zwar zeitweise fast durch und werde zum Zombie, aber immerhin.

Wir kommen wieder zurück, liebe Ilse! Dieses Jahr klappt es!

Fühl Dich umarmt.

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kimeta » Samstag, 26.01.19, 19:50

Petunia hat geschrieben: Ich trinke 2 Becher Ingwertee am Tag und kaue dann die Stückchen. Aber nicht mehr als 5 g pro Tag. Ich habe irgendwo gelesen oder gehört, dass man nicht mehr als 5 g essen soll.
Guten Abend!

Petunia, damit hast Du mich kurzfristig in Aufregung versetzt :o :wink: , aber nach einer kurzen Internetrecherche bin ich wieder beruhigt. 5 g Ingwerpulver oder 50 g frischen Ingwer.

Ich mag Ingwer nämlich sehr und gebe ein ordentliches Stück kleingeschnitten in den Tee. Seit ich hier davon gelesen habe, zusätzlich mit frischem Kurkuma, Pfeffer und Honig. Nach dem Trinken esse ich alles auf. Lecker.... :roll:

Viele Grüße
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Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Petunia » Samstag, 26.01.19, 20:07

Liebe Kimeta,

Entschuldige bitte die Aufregung, klar, 5 g Pulver und 50 g Stücke sind natürlich richtig. Mit Kurkuma, Pfeffer und Honig klingt es richtig lecker, das muss ich mal probieren.

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 27.01.19, 19:36

Liebe Ilse,

danke, dass du heute so lieb an mich gedacht hast.
Du bist so eine treue Gefährtin auf unserem schwierigen Weg. <3

Ich wünsche dir von Herzen einen entspannten Abend und eine ruhige Nacht.

Und für morgen ein paar Fensterchen... :hug:

Sei lieb umarmt!
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Petunia » Montag, 28.01.19, 12:02

Liebe Ilse,

Ich hab gelesen, dass Du heute wieder einen eher schlechten Tag hast.

Ich drück Dich und wünsche Dir, dass Du Dich nicht zu sehr quälen musst und Dich auch entspannen kannst.

Bei mir ist es heute auch nicht gut. Akzeptanz ist abgesagt. Puh....

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 28.01.19, 14:12

Ihr Lieben,

ich danke euch sehr für euer Mitgefühl !

Leider ist es wieder sehr schlimm und das scheint jetzt der Dauerzustand zu werden.
Ich kann es nicht mehr beschreiben - wozu auch - es ist sinnlos !

Dazu kommt jetzt noch, daß ich nicht mehr weiß, ob ich das Fluox. heute schon genommen habe... :cry:
Ich nehme es normalerweise gleich morgens und mache dann einen Strich auf dem Kalender.
Manchmal vergesse ich aber auch, einen Strich zu machen.

Am Samstag hatte ich es morgens ganz vergessen, weil ich so durcheinander war und es erst mittags um 15 Uhr genommen.
Gestern dann etwas verspätet - um das auszugleichen - gegen 11 Uhr.

Und heute wollte ich es auch nicht gleich morgens wieder nehmen und ich glaube, ich habe es wieder ganz vergessen.
Ich kann mich auch beim besten Willen nicht erinnern...

Ich habe es jetzt genommen und glaube eigentlich nicht, daß es doppelt war.

Vielleicht ist es bei der langen Halbwertzeit des Fluox. nicht ganz so schlimm.

Ansonsten hat es sich noch einmal heftig verschlimmert in diesem Jahr - obwohl ich das kaum für möglich
gehalten habe.
Merke es deutlich, weil ich auch jetzt noch einen total trockenen Mund habe !
Sonst ist das nur morgens.

Wodurch wird es nur immer noch schlimmer ???

Ich bete, daß meine Freundin gleich spazieren gehen möchte !

Es tut mir so leid, daß ich nichts Positiveres berichten kann.

Drück euch ganz fest :group:
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Montag, 28.01.19, 15:31

Liebe Ilse,

das tut mir so leid. :hug:

Ich kann dich so gut verstehen. Der trockene Mund. Der undefinierbare Zustand.

Ich wünsche dir so sehr, dass es ganz bald aufhört!

Mit der Tabletteneinnahme bin ich auch schon mal ins Trudeln gekommen. Ich behelfe mir mit einer Pillendose, die für jeden Wochentag ein eigenes Fach hat, so dass ich auf einen Blick die Einnahme überprüfen kann.

Liebe Ilse, ich denke an dich und hoffe, dass du spätestens am Abend Linderung erfährst. :hug:

Alles Liebe, tapfere Ilse! <3

Rosenrot
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Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 28.01.19, 19:51

Vielen Dank liebe Rosenrot :hug:

ich freue mich sehr, daß es dir heute erträglicher geht als gestern !

Vielleicht war das ein Höhepunkt und die Welle ebbt jetzt ab.

Deine Angst kann ich sehr gut nachvollziehen – was wir da erleben müssen, sind wirklich furchtbare Erfahrungen.
Wenn man überhaupt nicht weiß, was da passiert !

Außerdem denke ich heute, mein Reduzierungsschritt von 0,85 auf 0,82 mg war viel zu groß.
Aber jetzt ist es wahrscheinlich zu lange her, um wieder aufzudosieren.

Das Fluox. hat einfach eine zu lange Halbwertzeit, bis die Wirkung voll zum Tragen kommt !
Aber davor hatte es sich ja auch schon kontinuierlich verschlechtert.

Gleich versuche ich, vor dem Fernseher ein wenig abzuschalten und den Tag zu verdrängen.

Dir wünsche ich auch einen entspannten Abend.

Fühl dich lieb gedrückt :hug:
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von carlotta » Montag, 28.01.19, 22:54

Liebe Ilse,

gerade WEGEN der wahnsinnig langen HWZ von Fluoxetin ist es m. E. noch nicht zu spät für eine (vorsichtige) Aufdosierung, z. B. auf 0,83 mg. Große Sprünge (ist alles relativ!) würde ich allerdings tatsächlich nicht machen, also so was wie den letzten Schritt komplett zurückzunehmen.

Wie gesagt, ich kenne die (wirklich belastende) Mundtrockenheit auch im Zusammenhang mit Reduktionen. Von daher könnte man das als Indikator sehen. Dass Histamin auch für das Durstgefühl zuständig ist und beim Reduktionsstress gerne hochgepuscht wird, passt auch ins Bild.

Es kann tatsächlich auch sein, dass das Ganze demnächst abflaut; will Dich zu nichts überreden, nur Möglichkeiten aufzeigen.

Du allein musst abwägen, wie Du am besten vorgehst.

Liebe Grüße und hoffentlich ruhigen Restabend
Carlotta
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 29.01.19, 9:34

Liebe Carlotta,

danke, daß du noch einmal überlegt hast, was ich tun könnte.
Das Problem dabei ist diese feinste Dosierung, die ich nicht hinbekomme !

Deshalb habe ich ja überhaupt auch von 0,85 mgauf 0,82 mg reduziert, bei 40 ml war das von 3,4 ml auf 3,3 ml.

0,83 mg wären 3,32 ml gewesen – wie sollte ich das machen – nach Augenmaß ?
Mir schien der Unterschied nicht so groß zu sein – wohl ein Irrtum !

Wenn man das Ganze mit 60 ml durchspielt, wird der Unterschied etwas deutlicher :

0,85 mg wären dann. 5,1 ml
0,83 mg 4,98 ml
0,82 mg. 4,92 ml

Wie soll ich so fein abmessen ??? Ich bin so verzweifelt !

Meine kleinste Spritze ist 2 ml. Damit ziehe ich ja jetzt 0,3 ml auf statt 0,4 ml. Bei 40 ml Wasser.

Ich könnte da auf die Hälfte gehen.

Wenn ich 60 ml nehme, ist da schon mehr Ungenauigkeit drin als bei nur 40 ml !

Ich habe Spritzen von Braun Injekt – ich weiß nicht, wie genau die sind.

Das alles macht mich wahnsinnig – es tut mir leid, wenn ich das so kompliziert mache !
Zumal ich ja nicht einmal weiß, ob es ohne die Reduzierung nicht sowieso auch schlimmer geworden wäre.

Verzweifelte Grüße
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Towanda » Dienstag, 29.01.19, 9:43

Hallo Ilse,

schau mal hier, da gibt es 1 ml Spritzen, die eine 0,01-Skala haben. Ich habe die da, damit kann man sehr fein dosieren.

https://www.ebay.de/itm/3x-1ml-Omnifix- ... 3281407948

LG Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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