Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
loewe55
Beiträge: 288
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 19:19
Hat sich bedankt: 94 Mal
Danksagung erhalten: 682 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von loewe55 » Freitag, 07.06.19, 9:53

Guten Morgen, liebe Ilse,

ich schicke dir zunächst mal eine dicke Umarmung!

Diese Einsamkeitsgefühle und Panik sind echt gruselig. Natürlich kann niemand ein Versprechen abgeben, wie schnell es besser werden kann.

Ich denke, dass diese Einsamkeitsgefühle ja nicht nur Entzug sind, sondern ganz real sind und noch auf den Entzug drauf kommen. Wenn du immer mal jemanden um dich herum hättest, würdest du vielleicht nicht so leiden.

Die Panik - was versucht man da nicht alles. Letzten Endes ist man aber auch auf dieses Symptom fixiert und füttert diesen Teufelskreis. Du hast ja sicher deine Methoden für bzw. gegen die Panik. Meditation und sanftes Heilströmen, das man auch im Liegen machen kann, helfen mir am meisten.

Gute Gedanken, Mantras (Es wird besser...), aber das weißt du ja alles.

Deinen zweiten Post halte ich für einen gangbaren Weg. Ich habe mir geschworen, wenn es gar nicht mehr geht und bevor ich völlig verzweifeln würde, würde ich auch wieder was nehmen.

Ein medikamentenfreies Leben streben wir alle hier an, aber wenn es so schlimm ist und nichts zu greifen scheint, wäre das für mich auch der Weg, zumindest um ein wenig Stabilität und Lebensqualität zu bekommen.

Über Mengen usw. kann ich nichts sagen, da werden die Fachleute dir sicher etwas raten können.

Ich wünsche dir Linderung!
Liebe Grüße 🍀🍀🍀
Gabi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor loewe55 für den Beitrag (Insgesamt 3):
JofabBittchenSmilla
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg

houelle1
Beiträge: 308
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39
Hat sich bedankt: 270 Mal
Danksagung erhalten: 706 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von houelle1 » Freitag, 07.06.19, 10:13

Liebe Ilse,

ich lese auch immer ganz betroffen mit bei dir.
Und ich kann Deine Überlegungen nachvollziehen.

Ich glaube, hier nimmt dir auch niemand 'übel', wenn du versuchen solltest, etwas einzudosieren. Du erwartest Dir ja auch nicht, dass dann ein Wunder geschieht. Sondern willst einzig etwas Linderung. Das ist in meinen Augen mehr als verständlich.

Es ist ja vor allem DIR nicht geholfen, wenn Du nicht mehr kannst und unter der Last zusammenbrichst. Ich erinnere mich, du bist so gern am Wasser oder am See, oder? Kannst Du da denn jetzt beizeiten hingehen? Mit Deiner Freundin vielleicht? Oder sind die Ängste zu stark dafür?

Ich denke, wir alle hier WISSEN - und FÜHLEN und ERLEBEN es tagtäglich, dass Tabs IN KEINER WEISE die Lösung sind. Alle hier sind reflektiert, überlegen Alternativstrategien, halten aus, setzen sich mit der Materie auseinander, stützen sich wie sonst nirgendwo gegenseitig - und nehmen auch sicher nie leichtfertig etwas ein. Aber man stößt wohl - so traurig dies ist - ab und zu an seine Grenzen. Aber auch das ist zutieft menschlich. Und verdient Anerkennung und Respekt. Ich denke, es ist falsch verstandenes 'Aushalten', wenn man diese 'gefühlte' Grenze immer wieder und wieder und wieder ignoriert.. (Ich weiß nicht, ist meine ganz persönliche Meinung).

An all dem ändert nichts, dass du (ebenso wie wir alle hier) kämpfen und dass tablettenfreies Leben unser Ziel ist - wann auch immer dafür die Zeit gekommen ist. Machmal geht es eben einfach nur über Umwege. Und wir alle können unglaublich stolz auf uns sein, auf unseren Mut, unsere Kraft und die Bereitschaft, es immer wieder zu versuchen - trotz aller Rückschläge, trotz aller Anfeindungen und trotz allen Unverständnisses, das uns deswegen oft entgegengebracht wird.

Muryell :) zum Beispiel fällt mir da ein. Sie hat ja auch wieder etwas genommen...

Bei mir selbst ist es seit vier Wochen auch wieder eher schlimm. Ich habe jetzt 3x in kürzern Abständen Tavor eingenommen, was mir GAR NICHT GEFÄLLT. und mich sehr nachdenlich macht.

Musste mich auch immer wieder krankmelden. Ich kämpfe jeden Tag und versuche es tablettenfrei. Weil ich vor allem merke, wenn es mir gut geht, bin ich mir so nahe wie ich es niemals ohne Tabletten sein könnte.

Aber ob ich die Zustände der letzten vier Wochen über Jahre aushalten würde... Das bezweilfle ich.

Ach liebe Ilse, wenn ich Dir nur mehr helfen könnte. Ich möchte nur, dass Du dir jetzt in keinem Fall irgendwelche Vorwürfe machst. Du bist so tapfer. Du erträgst so viel!! Und ich finde, man spürt den Schmerz in Deinen Worten so unmittelbar und direkt.

Ich wünsche Dir in jedem Fall eine für dich gute, stimmige Entscheidung.
Und vor allem - das wichtigste - dass es für Dich endlich wieder einmal lichtvoller wird und Du etwas Entlastung erfährst.

Fühl dich umarmt von
Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag (Insgesamt 4):
FineFinchenBittchenpadmaSmilla
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Jofab
Beiträge: 1861
Registriert: Mittwoch, 16.08.17, 19:51
Hat sich bedankt: 5706 Mal
Danksagung erhalten: 4809 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.06.19, 10:27

Liebe Gabi,

ich danke dir sehr, dass du dich meldest und nehme dankbar deine Umarmung an !
loewe55 hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 9:53
Wenn du immer mal jemanden um dich herum hättest, würdest du vielleicht nicht so leiden.
Ach liebe Gabi, ich sehe ja jeden Tag Menschen - aber es reicht nicht....eigentlich bräuchte ich wie ein Säugling permanent
jemanden um mich - ich schäme mich so, das zu schreiben - aber ich habe oft richtige Todesangst.
Die letzten Tage waren so grausam...
loewe55 hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 9:53
Gute Gedanken, Mantras (Es wird besser...), aber das weißt du ja alles.
Sicher versuche ich das alles - aber die Panik läßt sich kaum in den Griff bekommen.
loewe55 hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 9:53
Ein medikamentenfreies Leben streben wir alle hier an, aber wenn es so schlimm ist und nichts zu greifen scheint, wäre das für mich auch der Weg, zumindest um ein wenig Stabilität und Lebensqualität zu bekommen.
Ich bin wirklich völlig verzweifelt - sonst würde ich das nicht in Erwägung ziehen.
Es wäre einfacher, wenn ich wüßte, das es sich vielleicht in einem halben Jahr oder einem Jahr anfängt zu verbessern
und erträglich zu werden - aber mehrere Jahre kann ich mir einfach nicht vorstellen...

Leider habe ich gestern abend zufällig wieder einen Beitrag gelesen, wo Zweifel aufgeworfen werden, ob es bei manchen
vielleicht nie aufhört oder erst nach vielen Jahren.
Das trifft natürlich meine tiefsten Ängste nach meinem Kaltentzug und in meinem Alter.

Wie geht es dir denn mit deiner Reduzierung ? Deine Angst und Vorsicht kann ich gut verstehen.
Aber du hattest viele gute Tage im Mai - das macht doch Hoffnung !

Ich drück dich und alles Gute.
Ilse
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jofab für den Beitrag (Insgesamt 2):
BittchenSmilla
► Text zeigen

FineFinchen
Teamunterstützung
Beiträge: 1135
Registriert: Mittwoch, 08.04.15, 17:34
Hat sich bedankt: 1516 Mal
Danksagung erhalten: 1801 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von FineFinchen » Freitag, 07.06.19, 10:35

Hallo Ilse, :)

jemand ganz Liebes hat schon im Team für Dich angefragt. Bis jemand da ist - sicher bald -, kann ich hier sein, wenn Du magst. :)

Da Deine Geschichte lang ist, möchte ich mich besser aus der Frage einer Wiedereindosierung raushalten. Ich kann Dir aber versichern, dass ich vollkommen verstehe, dass Du müde und zermürbt bist nach all den Jahren und Dir nur noch wünschst, dass es endlich, endlich besser wird.

Darf ich fragen, was Du gerade machst? Läuft Radio oder Fernseher, damit Du wenigstens ein wenig das Gefühl von Gesellschaft hast, von Leben um Dich herum?

Ich bleib jetzt hier und guck immer wieder bei Dir rein. Alleine bist Du also, zumindest im Augenblick virtuell, nicht. :hug:

Liebe Grüße
Finchen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor FineFinchen für den Beitrag (Insgesamt 4):
BittchenpadmaKatharinaSmilla
28.05.2019: Ursprünglicher Benutzernamen (Finchen015) aufgrund von Namensähnlichkeiten und zur Vermeidung von Verwechslungen geändert zu FineFinchen.
► Text zeigen

Jofab
Beiträge: 1861
Registriert: Mittwoch, 16.08.17, 19:51
Hat sich bedankt: 5706 Mal
Danksagung erhalten: 4809 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.06.19, 10:48

Liebes Finchen,

ich danke dir sehr, dass du für mich da bist.

Habe gerade eine 0,5 mg Tavor genommen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Das ist das erste Mal, das ich das versuche - ich wußte mir keinen anderen Rat mehr.

Mein Fernseher geht zur Zeit nicht, weil mein Router kaputt ist und ausgetauscht werden muss.
Ich kann zur Zeit auch nur übers IPhone ins Forum.
Aber das Radio läuft natürlich leise.

Ich hab eine Höllenangst vor einer erneuten Eindosierung - aber ich weiß nicht, wie ich das aushalten soll...
Vielleicht ist es ja auch keine gute Idee...

Ganz liebe dankbare Grüße
Ilse
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jofab für den Beitrag (Insgesamt 2):
reddieBittchen
► Text zeigen

FineFinchen
Teamunterstützung
Beiträge: 1135
Registriert: Mittwoch, 08.04.15, 17:34
Hat sich bedankt: 1516 Mal
Danksagung erhalten: 1801 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von FineFinchen » Freitag, 07.06.19, 10:57

Hallo Ilse, :)

dann drück ich Dir mal die Daumen, dass das Tavor bald wirkt. Ich glaube, so ungefähr 30 Minuten sollte man zumindest rechnen, bis sich die Wirkung bemerkbar macht. Individuelle Unterschiede gibt es ja immer.

Davon, dass der Router bei Dir nicht funktioniert hat, habe ich gelesen. Heutzutage ist man ohne funktionstüchtiges WLAN echt aufgeschmissen. Gut, dass Du zumindest mit dem Handy ins Netz kommst.

Vielleicht ist es ja der für Dich gangbare Weg, nochmal ein wenig einzudosieren. So wie es im Augenblick ist, geht es ja auch nicht. Und Du willst doch was vom Leben haben. Ich glaub ja, dass man manchmal zwei Schritte zurück machen muss, damit es wieder den einen wichtigen Schritt nach vorne gehen kann.

Zumindest könntest Du, falls Du wieder eindosierst, Dir immer sagen: "Ich hab all die Jahre alles probiert. An meinem Willen und an meiner Durchhaltekraft lag es nicht. Ich war stark." :hug:

Liebe Grüße
Finchen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor FineFinchen für den Beitrag (Insgesamt 4):
houelle1JofabBittchenSmilla
28.05.2019: Ursprünglicher Benutzernamen (Finchen015) aufgrund von Namensähnlichkeiten und zur Vermeidung von Verwechslungen geändert zu FineFinchen.
► Text zeigen

Jofab
Beiträge: 1861
Registriert: Mittwoch, 16.08.17, 19:51
Hat sich bedankt: 5706 Mal
Danksagung erhalten: 4809 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.06.19, 11:12

Liebe Houelle,

danke für dein Migefühl !
Es tut mir so leid, dass es sich bei dir auch eher wieder verschlechtert hat und du zu Tavor greifen musstest.
Das habe ich jetzt auch getan.

Ich weiß, dass das keine Lösung ist, aber ich wußte mir nicht anders zu helfen. Verschrieben hat es mir der Neurologe
ja schon vor einem halben Jahr.
houelle1 hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 10:13
Ich denke, wir alle hier WISSEN - und FÜHLEN und ERLEBEN es tagtäglich, dass Tabs IN KEINER WEISE die Lösung sind. Alle hier sind reflektiert, überlegen Alternativstrategien, halten aus, setzen sich mit der Materie auseinander, stützen sich wie sonst nirgendwo gegenseitig - und nehmen auch sicher nie leichtfertig etwas ein. Aber man stößt wohl - so traurig dies ist - ab und zu an seine Grenzen. Aber auch das ist zutieft menschlich. Und verdient Anerkennung und Respekt. Ich denke, es ist falsch verstandenes 'Aushalten', wenn man diese 'gefühlte' Grenze immer wieder und wieder und wieder ignoriert.. (Ich weiß nicht, ist meine ganz persönliche Meinung).
Ich kämpfe schon so lange jeden Tag und ich fühle mich aucch nicht als Versager - ich suche nur nach einer
vernünftigen Lösung, den Entzug überhaupt zu überleben.
Und ich stosse langsam an meine Grenzen.
Natürlich wünsche ich mir sehnlichst, es so zu schaffen - ich versuche es ja schon so lange.

Manchmal ist es ja abends erträglicher, aber die Tage sind so unerträglich lang, wenn diese grauenhafte Ängste
keine Minute aufhören.

Ich bräuchte so dringend etwas Entlastung.

Drück dich ganz fest - ich bin zutiefst dankbar für die Unterstützung hier durch euch.
Alleine hätte ich das bis heute nicht überstanden.

Alles Lieb dir. :hug:
Ilse
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jofab für den Beitrag (Insgesamt 4):
FineFinchenhouelle1Bittchenpadma
► Text zeigen

houelle1
Beiträge: 308
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39
Hat sich bedankt: 270 Mal
Danksagung erhalten: 706 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von houelle1 » Freitag, 07.06.19, 11:20

... wie geht es Dir denn jetzt, Ilse?
Spürst Du etwas Erleichterung?

Herzlich,
Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag (Insgesamt 2):
FineFinchenBittchen
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Jofab
Beiträge: 1861
Registriert: Mittwoch, 16.08.17, 19:51
Hat sich bedankt: 5706 Mal
Danksagung erhalten: 4809 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.06.19, 11:27

Danke liebes Finchen,

ich spüre schon, dass ich etwas ruhiger werde.

Mir hat man hier damals ja auch sofort geraten, etwas wieder einzudosieren - da habe ich viel Verständnis
bekommen.

Es ist halt so schwierig, weil immer die Frage war und ist, ob ich es vertrage. Und das könnte ich nur ausprobieren -
das kann niemand vorhersagen. Es ist ein Risiko nach der ganzen Zeit.
FineFinchen hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 10:57
Zumindest könntest Du, falls Du wieder eindosierst, Dir immer sagen: "Ich hab all die Jahre alles probiert. An meinem Willen und an meiner Durchhaltekraft lag es nicht. Ich war stark."
Ich habe kein Problem damit - ich wünsche mir ja nur, dass mein Leben wieder erträglich ist.
Und ich glaube, dafür hat hier auch jeder Verständnis.

Alles Liebe dir
Ilse
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jofab für den Beitrag (Insgesamt 4):
BittchenFineFinchenQuietscheentchenSmilla
► Text zeigen

Bittchen
Beiträge: 554
Registriert: Freitag, 24.11.17, 9:35
Hat sich bedankt: 5373 Mal
Danksagung erhalten: 1664 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Freitag, 07.06.19, 11:34

Liebe Ilse ,

aus den Empfehlungen wie die mit Medikamenten umgehen kannst halt ich mich raus,weil ich da nicht genug weiß.
Aber wenn du meinst es hilft dir was,dann mache es, solange du es für dich verantworten kannst und es dir dann etwas besser geht ist es doch gut..
Wer sollte dich dafür verurteilen ?
Ich wünsche dir so sehr dass du bald Erleichterung hast.

Ganz liebe Grüße
Bittchen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Bittchen für den Beitrag (Insgesamt 2):
FineFinchenJofab
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

FineFinchen
Teamunterstützung
Beiträge: 1135
Registriert: Mittwoch, 08.04.15, 17:34
Hat sich bedankt: 1516 Mal
Danksagung erhalten: 1801 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von FineFinchen » Freitag, 07.06.19, 11:39

Hallo Ilse,

es freut mich sehr, dass etwas Beruhigung spürbar ist. :hug:

Kannst Du eigentlich trotz der Angst, die tagsüber beherrschend ist, ausreichend schlafen?

Es kann jetzt auch sein, dass Du vom Tavor müde wirst. Zum einen ist da der beruhigende Effekt und zum anderen fällt ja die Anspannung vom Körper, die durch die Angst künstlich hochgehalten wird.

Liebe Ilse, ja sicherlich kann man nicht wissen, ob die Wiedereinnahme einer kleinen Menge stabilisierend wirken könnte. Ich vertraue allerdings voll und ganz auf die Erfahrungen des Forums, die hier im Laufe vieler Jahre gemacht und gesammelt wurden. Wir werden sehen, welche Rückmeldungen es gibt. :hug:

Liebe Grüße
Finchen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor FineFinchen für den Beitrag:
Jofab
28.05.2019: Ursprünglicher Benutzernamen (Finchen015) aufgrund von Namensähnlichkeiten und zur Vermeidung von Verwechslungen geändert zu FineFinchen.
► Text zeigen

loewe55
Beiträge: 288
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 19:19
Hat sich bedankt: 94 Mal
Danksagung erhalten: 682 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von loewe55 » Freitag, 07.06.19, 11:52

Liebe Ilse,

hat denn die Tavor gewirkt? Dann hast du hoffentlich für einige Zeit etwas Ruhe, die du unbedingt brauchst.

Ich wäre froh, wenn du demnächst über etwas Erleichterungen berichten könntest.

Kannst du eigentlich spazierengehen? Nun, in der Mittagshitze sicher nicht. Aber vielleicht zum Abend und noch etwas von der Abendsonne einfangen?

Bitte jetzt nicht lachen ( oder doch): Ich kann von meiner Toilette aus auf eine Baumgruppe schauen. Immer wenn ich dort sitze, habe ich mir vorgenommen, diesen Anblick zu genießen und positive Gedanken zu haben.

Auch wenn ich auf dem Balkon sitze und ins Grüne schaue oder wenn ich draußen vor dem Bungalow sitze und in den Wald schaue. Mein Gehirn soll so viele positive Eindrücke bekommen, wie es nur geht. Und wenn es bloß Kleinigkeiten sind.

Meine Reduzierung geht ganz langsam. Ich habe mich von dem Gedanken verabschiedet, zu einer bestimmten Zeit auf 0 zu sein oder so. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, zu meinem 65. Geburtstag frei von allem zu sein. Aber das ist bloß noch ein gutes Jahr hin und ich hab noch einiges abzusetzen. Naja...

Nochmals alles Liebe für dich, ich wünsche dir einfach nur wieder etwas Qualität für dein Leben, denn du bist doch eigentlich ein aktiver Mensch.

Liebe Grüße
Gabi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor loewe55 für den Beitrag (Insgesamt 6):
FineFinchenpadmaJofabRosenrotBittchenSmilla
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg

loewe55
Beiträge: 288
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 19:19
Hat sich bedankt: 94 Mal
Danksagung erhalten: 682 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von loewe55 » Freitag, 07.06.19, 11:54

Nachtrag: Habe gerade gelesen, dass es etwas Beruhigung gibt. Genieße es unbedingt.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor loewe55 für den Beitrag (Insgesamt 3):
JofabBittchenSmilla
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg

carlotta
Beiträge: 3331
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 7484 Mal
Danksagung erhalten: 7767 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von carlotta » Freitag, 07.06.19, 12:39

Liebe Ilse,
hallo Ihr,

nur zur Klärung: Es geht bei Dir, Ilse, ja nicht um eine Wiedereindosierung. Du bist ja längst nicht mehr auf null, denn wiedereindosiert hast Du ja schon vor geraumer Zeit. (Das versucht man ja häufig bei heftigeren Entzugssymptomen im Kaltentzug - wenn man denn zeitig von dieser Möglichkeit erfährt, denn nach längerer Zeit auf null kann es sein, dass das jeweilige Mittel nicht mehr greift oder vertragen wird. Das hat auch alles nichts mit moralischer Bewertung zu tun, sondern mit Schadensbegrenzung.)

Das Thema Aufdosieren (denn darum geht es ja aktuell) kam bei Dir ja immer mal wieder auf. Es gab auch schon Versuche, wenn ich mich recht erinnere, die allerdings nicht zu einer Symptomverbesserung geführt haben, im Gegenteil. Daher hattest Du dann wieder vorsichtig die Dosis reduziert bzw. hast irgendwann pausiert.

Natürlich kannst Du noch einmal einen Versuch in der Richtung machen. Ich würde aber, um paradoxen Reaktionen vorzubeugen, dabei vorsichtig vorgehen - annähernd vorsichtig wie beim Reduzieren.

Natürlich kannst Du auch versuchen, die Symptomatik mal mit einem Benzo zu unterbrechen. Das geht halt nur punktuell, denn bei häufigerer Einnahme steigt das Risiko einer Toleranz, was bedeutet, dass es nicht mehr ausreichend wirkt und Du immerhin weiter aufdosieren musst. Aber das weißt Du sicher selbst. Wenige Male im Monat eines einzunehmen (wenn es denn hilft), sollte kein Problem darstellen.

Ich wünsche Dir, dass Du eine für Dich praktikable Lösung findest, um die Symptome abzumildern.

Liebe Grüße
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag (Insgesamt 9):
padmaJofabKaenguruRosenrotQuietscheentchenPetuniaSiggiBittchenSmilla
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17879
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 44446 Mal
Danksagung erhalten: 23098 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Freitag, 07.06.19, 13:32

liebe Ilse, :)

es tut mir so sehr leid, dass du so leidest :hug:

Mit einer Hochdosierung, wäre ich, wie auch Carlotta :) schreibt, sehr vorsichtig. Du verträgst Fluoxetin ja nicht mehr gut. Zumal mit der Akathisie, da ist ein hohes Risiko, dass Fluoxetin höher dosiert, sie weiter verstärken würde.

Ich würde keinesfalls gleich auf 5 mg gehen, das Risiko ist m.E.n. viel zu hoch.
Du könntest zurück auf 0,85 mg gehen und schauen, wie du darauf reagierst. Mehr würde ich zunächst nicht.

Wenn du es gar nicht mehr aushalten kannst, wäre noch eine Option, es mit einem sehr niedrig dosierten TZA zusätzlich zu versuchen. Möglicherweise würde es ein wenig deckeln, allerdings ist das Ausschleichen davon dann oft auch schwer. Ist daher auch zweischneidig und nur eine Option, wenn es nicht mehr aushaltbar ist.

Wenn Tavor dir hilft, kannst du es mal nehmen, um das System etwas runter zu fahren.

ganz liebe Grüsse und ein dickes Kraftpaket :group: ,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 9):
carlottaRosenrotKaenguruQuietscheentchenPetuniaJofabSiggiBittchenSmilla
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Rosenrot
Beiträge: 796
Registriert: Montag, 20.03.17, 7:30
Hat sich bedankt: 2172 Mal
Danksagung erhalten: 2161 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 07.06.19, 14:10

Liebste Ilse, :hug:

erst jetzt sehe ich den heutigen Austausch in deinem Thread. :cry:

Ich hoffe inständig, dass das Tavor dir eine Pause verschafft.

Die Überlegung, ein anderes Medikament miteinzubeziehen, kann ich nur allzu gut verstehen. Ich denke auch in diesem Zusammenhang an Muryell :) .

Liebe Ilse, ich denke an dich und halte dich vorsichtig! :hug: <3 :hug:

Rosenrot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Rosenrot für den Beitrag (Insgesamt 4):
KaenguruPetuniaJofabBittchen
► Text zeigen

Quietscheentchen
Beiträge: 996
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43
Hat sich bedankt: 1313 Mal
Danksagung erhalten: 1362 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Quietscheentchen » Freitag, 07.06.19, 16:19

Oh liebe Ilse,

da habe ich gestern an dich gedacht und hatte so ein merkwürdiges Gefühl voller Sorge. Und nun lese ich das!

:hug:

Wenn du aufdosierst, sei extrem, extrem vorsichtig. Ich habe es haarscharf geschafft im November, aber auch da war es schon wirklich brenzlig und ich musste die Dosis nochmal anpassen.

Und glaub mir, wie gut ich dich verstehen kann!

Ich wollte damals ja eigentlich auch komplett wieder rauf mit der Dosis. Ich wollte das nicht aushalten. Das ist kein Versagen!

Zum Glück bin ich sehr vorsichtig vorgegangen. Bzw, da, wo ich es nicht war, hat es sich sofort gerächt.

Deshalb, bitte, Pass gut auf, wenn du aufdosieren solltest. Nur minimal und dann schauen, was sich tut.

Ich drücke dich und denke jeden Tag an dich und deine große Tapferkeit!

:hug:

Liebe Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Quietscheentchen für den Beitrag (Insgesamt 6):
PetuniacarlottapadmaJofabBittchenSmilla
Bild
Mein Thread
► Text zeigen

Jofab
Beiträge: 1861
Registriert: Mittwoch, 16.08.17, 19:51
Hat sich bedankt: 5706 Mal
Danksagung erhalten: 4809 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.06.19, 18:03

Liebe Carlotta, liebe Padma,
carlotta hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 12:39
..... denn wiedereindosiert hast Du ja schon vor geraumer Zeit. (Das versucht man ja häufig bei heftigeren Entzugssymptomen im Kaltentzug - wenn man denn zeitig von dieser Möglichkeit erfährt, denn nach längerer Zeit auf null kann es sein, dass das jeweilige Mittel nicht mehr greift oder vertragen wird.
padma hat geschrieben:
Freitag, 07.06.19, 13:32
Du verträgst Fluoxetin ja nicht mehr gut. Zumal mit der Akathisie, da ist ein hohes Risiko, dass Fluoxetin höher dosiert, sie weiter verstärken würde.
Ich würde keinesfalls gleich auf 5 mg gehen, das Risiko ist m.E.n. viel zu hoch.
Ich weiß natürlich um das Risiko - besonders mit der Akathisie - das wäre verheerend !
Und ein TZA trau ich mich auch nicht zu probieren, da sie ja auch eine antriebssteigernde Wirkung haben können.
Das Gleiche wäre wahrscheinlich mit dem Aufdosieren des Fluox. - eine Verschlechterung würde ich ja gar nicht durchhalten,
weil ich nicht wüßte, ob es nur vorübergehend wäre.

Hab nur gerade wieder gelesen - 20 mg abgesetzt - wieder genommen, wieder abgesetzt - und das anscheinend
ohne größere Probleme. Dann kommen mir natürlich auch solche Gedanken.

Von dem Tavor habe ich nicht soviel gemerkt, meine ich. War vielleicht ganz gut so...
Ich bin einfach total mürbe von dem Streß jeden Tag und möchte eigentlich nur noch, dass es endlich aufhört - oder
zumindest erträglich wird.

Es gibt also keine wirkliche Hilfe. Weiter aushalten und hoffen, dass es irgendwann aushaltbar wird.

Ich danke euch sehr für eure schnelle Hilfe und Einschätzung - ich dachte es mir schon - habe das ja wirklich
schon öfter erwogen.

Alles Gute für euch und liebe Grüße.
Ilse
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jofab für den Beitrag (Insgesamt 5):
padmacarlottaQuietscheentchenFineFinchenBittchen
► Text zeigen

Jofab
Beiträge: 1861
Registriert: Mittwoch, 16.08.17, 19:51
Hat sich bedankt: 5706 Mal
Danksagung erhalten: 4809 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.06.19, 18:15

Ihr Lieben alle - Gabi, Houelle, Finchen, Brigitte, Rosenrot, Entchen :group:

ich danke euch allen sehr für eure Anteilnahme.
Aber es gibt scheinbar nichts anderes als weiter aushalten. Ich kann nicht rauf - und ich kann auch nicht runter
mit der Dosis, denn mehr verkrafte ich im Moment einfach nicht.

Bin so sehr erschöpft.
Wünsche euch allen ein gutes langes Wochenende mit viel Entspannung nach Möglichkeit,

Alles Liebe
Ilse
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jofab für den Beitrag (Insgesamt 7):
li-laQuietscheentchenFineFinchenRosenrotreddieUluluBittchen
► Text zeigen

Katharina
Beiträge: 4838
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24
Hat sich bedankt: 7118 Mal
Danksagung erhalten: 6750 Mal

Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Freitag, 07.06.19, 22:10

🌼🌼🌼Liebe Ilse🌼🌼

Ich bin natürlich nicht froh PP nicht auf Null herunter gerissen zu haben.
Wie oft hat Sigli mich zum langsam machen gewarnt.
Wollte ich nix wollte nur ab und weg davon.

Als ich stocksteif nicht mehr gut gehen konnte etc. habe
Ich endlich begriffen was will ich?

Ich will doch auch leben Ilse!
Was kein Verlust des kritisch Seins gegenüber
PP bedeutet.

Ich lache so viel wie seit mindestens 5 Jahren nicht
Ich laufe kein Rad das gehen trainiert besser.
Ich war mit Handgepäck unterwegs, Ilse!
Alleine ohne Reisebegleitung.ok ich wurde abgeholt.

Aber nie und nie hätte ich das zu denken gewagt.

Hier ist eine sehr ungute Situation.

Und ich haue in ein paar Wochen wieder ab.
Mit Handgepäck.
Und wieder sehe ich keinem wohin, Ilse.

Die sollen sich selber ...

Ilse ich bin glücklich.
Wan ich das Gefühl hatte?
Keine Ahnung wirklich Null Ahnung.
Ich höre Musik laut,ich singe mit.
Das bin fast nicht ich.

Was weiß denn ich ,was noch kommt.-
Also endlich Seelenakku laden.


Toitoi🌬🌼🌼🌼🌼🌼
Katharina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katharina für den Beitrag (Insgesamt 3):
QuietscheentchenJofabBittchen
► Text zeigen

Antworten