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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Anikke
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Samstag, 08.06.19, 10:18

Liebe Ilse,
es tut mir so leid dass du in so einer scheinbaren Sackgasse steckst :(
Du hast ja bereits so sehr vieles versucht und nicht vertragen, da bin ich bzgl einer aufdosierung leider auch skeptisch :(
Ich glaube du hattest das schon mal minimal probiert, oder?
Ich weiß leider gar keinen Rat für dich .. Ich würde dir so sehr Erleichterung wünschen :(
Wie geht es dir heute?
Liebe grüße anikke
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li-la
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von li-la » Samstag, 08.06.19, 10:28

Meine Ilse,

Ich drück dich.
Ich hoffe dir geht es heute besser?!

Deine lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

evelinchen
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von evelinchen » Samstag, 08.06.19, 15:46

Liebe Ilse ,

ich möchte dir ein wenig Mut machen und dich bitten nicht aufzugeben.

Hinter mir liegen schlimme Wochen , es war die Hölle.
Mehrmals war ich auf dem Weg in die Notaufnahme , weil ich dachte diesen Zustand nicht
mehr aushalten zu können.

Auch war ich drauf und dran wieder ein AD einzunehmen , aber ich habe durchgehalten.
Meine Therapeutin hat mich in dieser Zeit sehr unterstützt und die Einzelgespräche und
auch die in der Gruppe haben mir geholfen , dass dieser Spuk irgendwann vorbei war.

Meine Symptome schreibe ich bewusst nicht , um dich nicht zu triggern.

Halte durch , ich weiß es ist leichter gesagt als getan , aber ich kann mir nicht
vorstellen , dass Medikamente dich weiterbringen.... vielleicht im Moment.
Aber was ist danach , die gleiche Problematik , eventuell noch schlimmer.

Liebe Grüße
evelinchen
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11.12. - 17.12.2016
03.01. - 25.01.2017
08.06. - 14.06.2017
28.07. - 22.08.2017
Immer kalt abgesetzt
_____________________
Escitalopram 5mg
23.08. - 24.08.2017
_____________________

seit 2013 Pantoprazol
nach Bedarf
_____________________

Imap
14.06.2017
_____________________

Vitamin B Komplex 1x täglich

Vitamin B12 0,5mg
Vitamin B6 50mg
Vitamin B1 100mg
26.07. -. 05.09.2017
______________________

Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



25mg
06.12.17 - 12.12.17

37,5mg
13.12.17 - 24.01 18

Ab 25.01.18 auf 0

Calmvalera
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 09.06.19, 10:38

Liebe Katharina, Anikke, Lila und evelinchen

herzlichen Dank für eure Grüße, ich würde so gerne jedem von euch persönlich antworten - aber ich schaffe es
einfach nicht.
Mir geht es nicht besonders gut - die Aussicht, wirlich nichts tun zu können, um ein bischen Erleichterung zu
bekommen, ist einfach niederdrückend.

Wünsche euch allen und allen Usern im Forum ganz schöne Pfingsttage - möglichst symptomfrei.

Alles Liebe :group:
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 09.06.19, 13:05

Liebe Ilse!

Du schreibst so oft immer wieder
Du könntest nicht schreiben.

Du schreibst doch !
Sei nicht so hart zu Dir.
Manchmal hat es nicht die Worte in einem.
Ich mag Deinen Stil, ich ahnte und verstehe es geht Dir nicht gut.
Persönlich komme ich mit mir dann am besten klar knapp schnell kurz oft reicht der Atem nicht oder die Umstände lassen einen nicht frei,
oder
man mag nicht.

( ich mag nicht beschreiben was hier los ist.
damit lasse ich es ein wenig liegen ich habe es etwas aus Distanz
in Wirklichkeit direkt vor der Nase und das genügt vollkommen; davon ab würde ich schimpfen und fluchen wie ein Scheunendrescher, und was soll das plus aller Tippfehler auf den Handy. Ein Lesevergnügen. 🥵 )

Und hier gibt das die mich schwere Wort
'muß'
nicht.

Sei in dieser Hinsicht frei, Ilse.
🍀🌼🍀🌼🍀

💛💚🧡 lich, Katharina
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 10.06.19, 9:02

Liebe Katharina,

ich danke dir für deine Worte ! Wünsche dir sehr, dass sich an der Situation bei dir etwas zum Guten ändert !

Mir geht es gar nicht gut.
Gestern abend hat meine Freundin Rindersteaks für uns gebraten und gestern Nacht bekam ich Magenschmerzen.
Nach 2 Buscopan wurde es besser und ich konnte schlafen.
Jetzt ist es wieder so schlimm - normalerweise habe ich mit dem Essen keine Probleme - von einer Histaminempfinglichkeit
einmal abgesehen.
Ich habe schon 2 Buscopan genommen und hoffe, das es besser wird.
Sehr ärgerlich, dass ich so unvorsichtig war - der "normale" Entzug reicht wirklich schon !

Wünsche allen einen schönen Feiertag.

Liebe Grüße
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Montag, 10.06.19, 9:41

Liebe Ilse !

Aber zu erst haben sie geschmeckt Eure Rindersteaks!

Eine Patientin hatte MS, sie sagte mir sie liebe eine Sorte Schinken.
Alle zwei Monate richtet sie sich darauf ein, ißt und geniesst ihn und
zieht zwei schwierige Folgetage im Anschluss durch.
Sie verträgt ihn nicht sie solll ihn nicht essen.

Sie verzichtet aber nicht auf ihren Schinken.


Natürlich ist es blöd wenn es einem hinter her nicht gut geht, prima Buscopan hat Dir Linderung geschaffen.
Vergiss es nicht denn die Grillsaison ist jetzt.
Steck es gleich in die Tasche.

Oder einen Magen Darm Tee vorne weg während dessen und danach, das mache ich in meinen Schoko / Chips - Attacken.
Zur Zeit habe ich es gut, Nüsse und viel Honig,
Red Bull wenn ich plötzlich schlapp werde
mag ich sonst überhaupt nicht und Dosen erst Recht nicht, Espresso dachte ich wäre eine Alternative geht aber erst um 23h und ich schlage im Anschluss.
Nicht sehr normal aber auf normal habe ich keine Lust.
Red Bull ist die einzige tolle teure ungesunde Süßigkeit zur Zeit.

Wieviel Verzicht? -
So wenig wie möglich.

Ich habe vom Arzt eine wahrscheinliche Histamin Intoleranz beschrieben bekommen.

Ich esse alles worauf ich Appetit habe, den ich sehr selten hab, essen ist nicht einfach für mich zur Zeit verliere ich weiter Gewicht nicht schlimm
aber etwas im Auge zu behalten
und kümmere mich - weder habe ich mich informiert, nicht um Histamin in der Nahrung.
Mit dem Essen ich es so eine Sache bei mir also mache ich es weiter auf meine Art.

Ich verstehe Dich.
Neulich habe ich etwas was ich mag gegessen und das war nicht gut, plötzlich.

Gestern war ich zum Geburtstag im Anschluss zum Essen eingeladen und habe das ausgelassen, da ich eine Zeitlang nur das essen werde von dem ich weiss wie ich reagiere.

Ich wär schon gern mit gegangen und ich weiss es ist lecker dort, auch für mich,
aber sicher ist sicher im Moment für mich.
Ich bin zufuß ein Stück mit gegangen es war so schön und fröhlich
und bin dann umgekehrt.

( Die Situation wird sich verhärten, dieses ist ein Beschluss
der in keinster Weise mit mir oder anderen zu tun hat;
meine Aufgabe jetzt: Akzeptanz und neutrale Distanz.
Tut weh, aber wehtun ist nicht von Dauer es sei denn ich halte es.
Es bedarf Übung es Weg zu lassen es dauert eine Zeit, dann bin ich auch da heraus. Danke dass Du gefragt hast, Ilse. )

Hast Ihr eigendlich Stadtgrün schon genervt?

Alles Liebe,
Katharina
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Montag, 10.06.19, 10:44

Liebe Ilse ,

ich möchte Dir einen ganz lieben Gruß hier lassen.
Wenn ich dich lese,denke ich oft,es muss ihr doch bald besser gehen.
Das wird auch so kommen,nur wir wissen nicht wann.
Verliere nicht die Hoffnung ,bald wirst auch du ein Fenster haben,so kleine Lichtblicke hattest du ja schon.
Magen ,Blase,Rücken,ich weiß nicht was ich schon für Schmerzen hatte,sie gehen auch vorbei,sobald es dir etwas besser geht.
Heute einen schönen Feiertag,wie auch immer du ihn verbringen kannst,dass es für dich einigermaßen erträglich ist.

Herzlichst Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Jofab
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 13.06.19, 10:14

Liebe Katharina,

nochmal herzlichen Dank für deine Worte. Ich freue mich, dass du einen guten Umgang mit dem Essen für dich
gefunden hast.
Ich schaffe es meistens nicht, mir etwas zu kochen. Appetit habe ich gar nicht mehr auf etwas - alles schmeckt nach
nichts. Wenn ich Hunger habe, esse ich irgendetwas.
Katharina hat geschrieben:
Montag, 10.06.19, 9:41
Hast Ihr eigendlich Stadtgrün schon genervt?
Ich kann nicht mehr an den See. Ich kann die Sonne nicht mehr ertragen - auch nicht unter einem Schirm.
Das ist bitter - auch für meine Freundin. Es war unser Leben im Sommer.
Katharina hat geschrieben:
Montag, 10.06.19, 9:41
( Die Situation wird sich verhärten, dieses ist ein Beschluss
der in keinster Weise mit mir oder anderen zu tun hat;
meine Aufgabe jetzt: Akzeptanz und neutrale Distanz.
Tut weh, aber wehtun ist nicht von Dauer es sei denn ich halte es.
Es bedarf Übung es Weg zu lassen es dauert eine Zeit, dann bin ich auch da heraus. Danke dass Du gefragt hast, Ilse. )
Ich kann mir natürlich kein Bild machen von deiner Situation - nur vage ahnen.

Aber ich wünsche dir, dass alles so wird, wie du es dir wünschst und vorstellst !

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Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 13.06.19, 10:58

Liebe Brigitte,

auch dir ganz herzlichen Dank für deine tröstenden Worte.
Mir fehlt leider im Moment völlig die Hoffnung, dass es auch für mich mal ein Ende haben wird.
Oder wenigstens erträglich und nicht immer noch schlimmer.
Ich warte schon so lange sehnlichst darauf.

Es tut mir sehr leid, dass ihr am Ende doch einen Kompromiss eingegangen seid – nach der jahrelangen Quälerei.
Es hat soviel Zeit und Nerven gekostet.
Aber ich kann es gut verstehen, dass ihr in dieser Hinsicht endlich Ruhe haben wollt.

Ich mag mir kaum vorstellen, wie belastend immer noch die Wohnsituation für euch ist – und das nun schon seit
über einem Jahr !

Ich wünsche dir von Herzen, dass es endlich Frieden für euch gibt.

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Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Donnerstag, 13.06.19, 11:06

liebe Ilse, :)

ich verstehe, dass es schwer ist, die Hoffnung zu behalten.

Auch bei dir wird es besser werden. Leider wissen wir nicht wann. Aber es wird besser, auch du wirst heilen.

Ich schicke dir ein dickes Kraft- und Trostpaket, :fly: :group:
ganz liebe Grüsse, :hug:
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von loewe55 » Donnerstag, 13.06.19, 13:02

Liebe Ilse,

auch ich möchte dir wieder mal ein paar Grüße und Trost schicken. Ich habe die letzten Beiträge von Beate gelesen und denke, dass es dir auch so gehen wird.

Du wirst eines Morgens aufwachen und merken, dass etwas anders ist. So ist es bisher bei allen gewesen! Ich weiß, dass man das in der Welle und Verzweiflung nicht glauben kann.

Ich hatte auch wieder gehäuft Angst und Panik, bin jetzt ein paar Tage im Urlaub. Die Fahrt war der reinste Horror, in der ersten Nacht Panik und Angstzustände alle paar Minuten.

Ich mache trotzdem alles mit, gehe schwimmen und spazieren, auch wenn ich mich morgens lieber verkriechen würde.

Dein Badesee wird dir irgendwann auch wieder gefallen. Wir wollen doch noch ein bisschen was von unserem Rentnerdasein haben!

Viele liebe Grüße 🍀🍀🍀
Gbi
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2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg

Jofab
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 13.06.19, 14:44

Liebe Padma,

danke, dass du versuchst, mich zu trösten.

Aber es geht mir immer schlechter. Es wird fast von Tag zu Tag schlimmer.
Unbeschreiblich quälende Körpergefühle.
Dazu die ständige Unruhe und das Herzrasen. Ich kann nicht liegen und mich ausruhen. Dabei fühle ich mich
so schwach.

Wenn ich denke, wie ich schon vor einem Jahr geklagt habe - ich hätte mir nicht vorstellen können, wie es mir heute geht...
Mein Sohn hat schon damals gesagt, dass er mich nicht mehr ernst nehmen kann - ich würde immer nur sagen, dass es
schlimmer geworden ist. Aber das ist es doch auch !

Und immer die Angst, dass doch vielleicht das restliche Fluox. für diesen Zustand verantwortlich ist...aber ich kann doch
auch nicht reduzieren - ich weiß nicht, was dann mit mir passiert.

Das ist kein Leben mehr. Ich würde alles nehmen, was mir helfen könnte - aber es gibt nichts.

Alles Gute für dich und ganz liebe Grüße
Ilse
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Annanas
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 13.06.19, 16:41

Liebe Ilse :hug: ,
dieses massive und dauerhafte Schlechtfühlen, wie auch immer geartet, geht so an die Substanz und führt einen wirklich an die Grenzen des Aushaltbaren.

Ich habe mir nochmal deine Signatur angeschaut, vllt braucht es doch diese Zeit zur Stabilisierung, denn du hattest ja im vergangenen Jahr u auch dieses Jahr noch etwas mit der Dosierung rumprobiert (kein Vorwurf).
Wenn ich von mir ausgehe, dauerte es wirklich 8 Monate ohne Dosisveränderung, bis sich eine erste Besserung zeigte.

Das Fluoxetin macht es einem da evtl auch durch die lange HWZ schwer u was man als Minidosisveränderung interpretiert, hat in diesem Niedrigbereich wahrscheinlich große Auswirkungen.
Jofab hat geschrieben:
Donnerstag, 13.06.19, 14:44
Und immer die Angst, dass doch vielleicht das restliche Fluox. für diesen Zustand verantwortlich ist...aber ich kann doch
auch nicht reduzieren - ich weiß nicht, was dann mit mir passiert.
Das kann ich so gut nachvollziehen. Ich bin ja erst durch verschiedene Symptome zum Absetzen bzw darauf gekommen, daß das Venlafaxin nach so langer Einnahme auf einmal verstärkte Probleme machte.

Dh ich vertrage es definitiv nicht mehr, kann aber auch nicht schneller absetzen, denn der minimale Versuch ging ja letztes Jahr schief.
Deshalb kenne ich dieses Gefühl des Ausgeliefertseins, nicht vor- u auch nicht zurückzukönnen.

Und trotz der Unverträglichkeit kann man sich wider Erwarten auf einer Dosis stabilisieren, so daß es aushaltbar wird u man, mit Einschränkungen, alltagstauglich bleibt oder besser, wird.

Ich glaube fest daran, daß das auch bei dir passieren wird - warum sollst du eine Ausnahme sein?!
Es ist nur so schlimm, daß man keine Vorhersage treffen kann, wie lange es noch dauert.

Liebe Ilse, ich weiß nicht, ob es für dich schaffbar ist, gedanklich loszulassen?
In dem Sinne, die ganzen fürchterlichen Symptome nicht mehr zu bewerten u dadurch weitere Katastrophengedanken zu entwickeln?

Ich weiß, wie schwer das ist. Ich glaube, ich habe das letztes Jahr nicht mal bewußt getan, sondern eher instinktiv.
Ich hatte den Kampf gegen die Symptome aufgegeben, aber nicht mich - sondern habe mich irgendwie der Körperweisheit anvertraut u ergeben.
Ist schwer zu beschreiben.

Vllt hat mich deswegen auch Lenas Übersetzung von Baylissas Text so berührt, es ist das, was ich unbewußt getan hatte - ich weiß nicht, ob du ihn schon lesen konntest, deshalb stelle ich ihn hier ein:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... na#p310344

Mir rutscht diese Erkenntnis auch immer mal wieder weg, aber wenn ich mir dessen bewußt werde u mich wieder darauf einlasse, wird es definitiv leichter.
Natürlich sind meine Nervenschmerzen davon nicht weg (habe die heute bspw auch mal wieder), aber sie lassen mich nicht mehr in unendliche Verzweiflung abstürzen.
Ich glaube, diese Verzweiflung hat die Symptome in der Vergangenheit irgendwie verstärkt.

Es wird besser werden, liebe Ilse u das ist nicht dahergesagt, ich kenne es aus eigenem Erleben u lese es auch gerade bei Beate.

Liebe Durchhaltegrüße von Anna
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Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 13.06.19, 17:39

Liebste Ilse, :hug:

ich musste bei Beates froher Nachricht sofort an dich denken und wünsche mir so sehr, dass du ihre erfreuliche Entwicklung als einen Anlass zur Zuversicht erkennen mögest.

Sieh nur, wie plötzlich Heilung sich zeigen kann.

Ich kann gar nicht anders als mir vorstellen, dass auch du schon ganz nah am Wendepunkt angekommen bist. Da sind immer wieder kleine Fenster zu sehen.

Halte durch, liebe Ilse! Auch dein Nervensystem arbeitet in jedem Moment, der vergeht, seinem Gleichgewicht entgegen.

Bitte fühl dich herzlich umarmt. :hug: <3 :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 13.06.19, 18:22

Meine liebe Ilse,

auch ich dachte da gleich an dich.
Mir geht es ja gerade auch etwas besser. Du musst bitte auch in den Club derer kommen, die gerade endlich Besserung erfahren. :hug:

Ich hoffe es ganz doll! Wir lassen dich nicht im Elend zurück, kommt gar nicht in die Tüte! Auch du wirst heilen! Wir alle heilen. Unaufhörlich, ohne Pause.

Liebe Grüße
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 14.06.19, 16:43

Liebe Anna,

ich hab es gestern leider nicht geschafft zu antworten.
Ich danke dir ganz herzlich für deine Antwort !
Annanas hat geschrieben:
Donnerstag, 13.06.19, 16:41
Ich habe mir nochmal deine Signatur angeschaut, vllt braucht es doch diese Zeit zur Stabilisierung, denn du hattest ja im vergangenen Jahr u auch dieses Jahr noch etwas mit der Dosierung rumprobiert (kein Vorwurf).
Wenn ich von mir ausgehe, dauerte es wirklich 8 Monate ohne Dosisveränderung, bis sich eine erste Besserung zeigte.
Ja, ich habe leider im November etwas geändert und dann wurde es richtig schlimm ab Januar.
Und das bedeutet, dass ich mindestens noch Monate in diesem Zustand verbringen muss.Ich weiss nicht, wie ich
das schaffen soll.
Annanas hat geschrieben:
Donnerstag, 13.06.19, 16:41
Und trotz der Unverträglichkeit kann man sich wider Erwarten auf einer Dosis stabilisieren, so daß es aushaltbar wird u man, mit Einschränkungen, alltagstauglich bleibt oder besser, wird.
Das war meine große Frage - aber bei dir scheint es ja auch zu klappen.
Annanas hat geschrieben:
Donnerstag, 13.06.19, 16:41
Liebe Ilse, ich weiß nicht, ob es für dich schaffbar ist, gedanklich loszulassen?
In dem Sinne, die ganzen fürchterlichen Symptome nicht mehr zu bewerten u dadurch weitere Katastrophengedanken zu entwickeln?
Liebe Anna, es ist wirklich nicht möglich - bitte glaub es mir ! Ich bin schon ab morgens in dieser Unruhe und Angst,
und neuerdings setzt jetzt meistens gegen Mittag eine richtige Panikattacke ein, die aber nicht wieder abflaut.
Dann bin ich zu nichts fähig . Da geht jetzt schon seit 11 Uhr so.

Du schreibst, du hattest den Kampf aufgegeben und gedanklich losgelassen.

Ich versuche das ja, ich versuche wirklich alles atmen, mich zu beruhigen - aber es hört nicht auf - es geht nicht !
Es sind ja nicht nur Gedanken - die könnte ich verdrängen - es ist Panik und dagegen kann ich wirklich nichts tun !

Bitte glaube mir das !

Sonst war es wenigstens einigermaßen erträglich - nicht so furchtbar panisch. Dann hilft es auch nicht, wen meine
Freundin bei mir ist.

Baylissa lese ich ständig - auch den hatte ich mir schon ausgedruckt.
Überall liegen Din-4 Zettel, da steht , das ich heile - jeden Moment.

Bitte entschuldige, dass ich so wimmere - es ist grausam, das ganz allein aushalten zu müssen.

Ganz liebe Grüße
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 14.06.19, 16:58

Liebe Rosenrot,

auch dir von Herzen Dank !

Ich freu mich wirklich total über Beates Entwicklung - aber ich kann einfach nicht glauben, dass es bei mir
auch so ist.
Hier heißt es ja auch immer, dass jeder Verlauf anders ist.

Ich habe so lange darauf vertraut, dass sich etwas bessert. Aber die Panik macht mich fertig.
Mittllerweile bitte ich auf Knien um Besserung.
Rosenrot hat geschrieben:
Donnerstag, 13.06.19, 17:39
Da sind immer wieder kleine Fenster zu sehen.
Es gibt tagsüber keine Fenster - wirklich nicht. Nur ein einziges Mal vor ein paar Wochen.
Sonst ist es nur schlimmer geworden.

Ich umarme dich auch ganz fest und bin so froh, dass du mir schreibst - ich fühle mich so allein.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Quietscheentchen » Freitag, 14.06.19, 17:17

Liebe Ilse,

ich glaube dir das! Ich weiß, wie das ist, dass es wirklich gar nicht geht, das Loslassen. Als wäre wirklich diese Fähigkeit ausgeschaltet im Gehirn. Ich weiß, nur Aushalten ist grauenvoll.

Und jetzt gerade erlebe ich zum allerersten Mal die andere Seite. Dass sich das Blatt schnell wenden kann.
Ich habe ein Fenster. Schon ein paar Tage. Nicht symptomfrei. Aber besser, so dass ich hoffen und vertrauen kann.

Ich weiß, du kannst nicht hoffen. Du fühlst es nicht. Aber halte dich weiter an dem fest, was wir alle sagen. Es wird auch bei dir wieder gut. Das Gehirn arbeitet an der Heilung.

Halte durch, so gut du kannst. Wir sind da! Schon morgen könnte dein Fenster aufgehen.

Das habe ich auch nicht, sowas von nicht, glauben können.

Schau, ich habe seit Ende November die Dosis gehalten. Und erst jetzt ein Fenster, das sich tatsächlich nach Hoffnung anfühlt.

Bei dir wird das auch kommen! :hug:

Liebe Grüße
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Annanas » Freitag, 14.06.19, 17:18

Liebe Ilse :hug: ,
Jofab hat geschrieben:
Freitag, 14.06.19, 16:43
Ich versuche das ja, ich versuche wirklich alles atmen, mich zu beruhigen - aber es hört nicht auf - es geht nicht !
Es sind ja nicht nur Gedanken - die könnte ich verdrängen - es ist Panik und dagegen kann ich wirklich nichts tun !
Bitte glaube mir das !
Ich dachte, es wäre vllt noch eine Möglichkeit, diese Symptome lindern zu können.
Man kann ja auch nur empfehlen u da eben das, was einem selbst etwas geholfen hat.

Du darfst nicht denken, daß ich dir nicht glaube - natürlich tue ich das.
Ich weiß auch, daß nicht alle Tipps für Jeden passend sind.
Ich krame nur alles raus, um dir irgendwie helfen zu können, in der Hoffnung, es ist doch mal etwas dabei, was vllt die Symptome abmildert.

Es tut mir wirklich so leid, daß sich einfach kein größeres Fenster zeigen will u du darfst hier ausdrücklich deinen Schmerz loswerden.

Wenn dir irgendetwas einfällt, wie wir dir helfen können, was du vllt jetzt in dieser Zeit von uns brauchst - dann habe keine Hemmung, es hier zu schreiben.
Schreibe, wenn du Trost brauchst, wenn du deinen Kummer, einfach deine Gedanken loswerden o sortieren mußt - Voraussetzung ist natürlich, daß wenigstens das dir Erleichterung verschafft u keinen Druck.

Ich habe ja schon mal geschrieben, es hat sicher Jeder hier Verständnis, daß du auch mal nicht antwortest.
Denn hier, in deinem Thread, geht es in erster Linie um dich u das, was dir gut tut u möglich ist.
Für mich ist wirklich ein "danke" über den Button des Beitrags vollkommen ausreichend, dann weiß ich, daß du ihn gelesen hast.

Mitfühlende Grüße u eine feste Umarmung von Anna
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