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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Smilla
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Smilla » Freitag, 14.06.19, 17:27

Liebe Ilse,

auch ich möchte mich einmal bei Dir melden - lese immer wieder, wie schlimm es Dir ergeht, und jetzt, wo auch Entchen und Beate eine Besserung erfahren haben, nachdem sie aus meiner Sicht ebenso schlecht dran waren, wage ich es, Dir ebenfalls Mut zuzusprechen.

Ich habe gerade nur ein kleines, persönliches Beispiel, aber eben auch ein SO Überraschendes für mich: Nach vielen Monaten der sich ständig verändernden, "wandernden" Fußmuskel-, Sehnen- und Nervenschmerzen ist heute ein echtes "Fuß-Fenster" aufgetaucht: Urplötzlich sind die Schmerzen heute erstmals dauerhaft über den ganzen Tag trotz reichlicher Bewegung weg!

(Ich wage nicht zu hoffen, das sei wirklich dauerhaft, aber ich bin total dankbar, dass es überhaupt passiert, und ich glaube jetzt wirklich, dass das Absetzen des Trimipramins damals zur Erhaltung des Syndroms kräftig beigetragen hat. Bisher war da immer noch ein Zweifel ... weil man es einfach nicht glauben kann, dass so etwas durch Absetzen geschieht!)

Liebe Ilse, ich habe eine Frage: Du leidest ja so furchtbar unter dem Alleinsein, und ich kann das sehr gut nachvollziehen - ließe sich daran nichts ändern, wenigstens für eine Weile? Ich glaube, ich würde sehen, für ein paar Wochen in eine psychosomatische Klinik zu kommen, um diesem unaushaltbaren Einsamkeitsgefühl zu entgehen, wenn auch nur für eine begrenzte Weile. Vielleicht würde Dir das sogar ein Fenster öffnen, wer weiß ... ?

Liebe Grüße und alle guten Wünsche,
Smilla
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Freitag, 14.06.19, 19:34

Liebe Ilse,
ich denke sehr an dich.
Leider fühle ich mich so hilflos, ich würde dir so gern etwas wirklichn linderndes sagen.
Ich habe große Hoffnung dass es besser wird für dich.
Das kleine Fenster, von dem.du vor einigen tagen schriebst, ist ein erstes Zeichen dass sich bei dirbetwas tut Richtung Heilung.
Leider.leider kann ich dir nicht sagen wann das geschehen wird. Aber es wird geschehen.
Halte durch liebe Ilse.
Ganz liebe grüße
Anikke
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 15.06.19, 0:25

Ihr Lieben,

ich bin so gerührt über euer Mitgefühl und die Fürsorge.
Und ich bin so dankbar, dass ihr mir glaubt, dass ich so machtlos bin und Loslassen wirklich gar nicht geht !

Heute hört es wieder nicht auf - die Panik ist weniger geworden, aber es gibt keine Ruhe.
Und die Angst vor morgen kann ich nicht ganz verdrängen.

Liebes Entchen,
ich freu mich so mit dir - die ganzen Monate hattest du Angst, dass du es nicht merken wirst,
wenn es besser wird ! Und nun ist es ganz deutlich !
Quietscheentchen hat geschrieben:
Freitag, 14.06.19, 17:17
Ich weiß, du kannst nicht hoffen. Du fühlst es nicht. Aber halte dich weiter an dem fest, was wir alle sagen.
Nein, ich habe Angst, dass es bei mir nicht so sein wird ! Wegen des Kaltabsetzens. Und dann habe ich es so lange
genommen.
Und doch ist es gut, es immer wieder zu hören, dass es auch bei mir besser wird ! Das ihr wirklich daran glaubt !
Und das ihr mich nicht zurücklasst...

Liebe Anna,
ich weiß noch, wie schlimm es bei dir war und das du auch keine Hoffnung mehr hattest !

Ob ich gegen die Symptome kämpfe, weiß ich gar nicht. Ich habe nicht das Gefühl, eine Wahl zu haben.
Die Panik besetzt mich vollständig und ich bin dann wie von Sinnen.
Ich rede mir mit lauter Stimme beruhigend zu ....es ist alles gut, nur dein Körper verspürt Panik - du nicht....

Manchmal ist es das Einzige, was ein bischen Erleichterung verschafft - hier zu schreiben und zu teilen.
Die Panik, das Entsetzen. Das es keine Hilfe gibt. Nur aushalten. Das Alleinsein damit.

Es ist so gut zu wissen, dass ich mich nicht schämen muss deswegen. So würdelos zu jammern.

Liebe smilla,
freu mich sehr, dass du dich bei mir meldest - wie liebevoll und geduldig du Entchen immer wieder ermutigt hast !
Und ich freu mich, dass du gerade selbst solch ein kleines Wunder erlebst - urplötzlich sind die Schmerzen weg !
Smilla hat geschrieben:
Freitag, 14.06.19, 17:27
...Du leidest ja so furchtbar unter dem Alleinsein, und ich kann das sehr gut nachvollziehen - ließe sich daran nichts ändern, wenigstens für eine Weile? Ich glaube, ich würde sehen, für ein paar Wochen in eine psychosomatische Klinik zu kommen, um diesem unaushaltbaren Einsamkeitsgefühl zu entgehen, wenn auch nur für eine begrenzte Weile.
Ich halte es nicht aus unter Menschen. Ich weiß, das klingt verrückt. Das Einsamkeitsgefühl ist ja immer da. Auch in
Gesellschaft. Da manchmal sogar noch stärker.
Ich ertrage nur meine Freundin. Ich könnte nicht mal am Frühstück teilnehmen. Morgens kann ich nicht ruhig sitzen.
Und mich nicht unterhalten. Nicht mal Gesprächen zuhören. Kann ich nur schwer erklären...
Wenn morgens jemand anruft, muss ich hin und her rennen. Ich halte das Gespräch nicht aus und fiebere nur darauf,
es so schnell wie möglich zu beenden. Selbst - wenn meine Freundin anruft.

Dir drücke ich ganz fest die Daumen, dass die Schmerzen tatsächlich für immer wegbleiben.

Liebe Anikke,
deine Hoffnung und das du wirklich glaubst, dass es auch bei mir besser werden wird, gibt mir soviel !
Mehr gibt es im Moment nicht zu raten.
Du hast die Woche wieder geschafft und ich wünsche dir, dass du am WoE etwas Schönes unternehmen kannst.

Allen eine friedliche Nacht und ein möglichst symptomarmes Wochenende.

Alles Liebe :group:
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Quietscheentchen » Samstag, 15.06.19, 0:50

Genau liebe Ilse,

nun merke ich es doch. Das Gehirn ist so ein merkwürdiges, komplexes Ding...

Ich kann dir sagen, ich glaube absolut daran, dass jeder heilt. Selbst als ich es nicht fühlen und glauben konnte, hat mein Verstand es mir immer wieder vor gebetet. So wie deiner es auch bei dir tut.

Meine Lieblings-Erfolgsgeschichte ist ja pug. Pug nahm so etwa 20 Jahre AD und hat kalt abgesetzt, ich glaube sogar zweimal. Er hat sich so sehr gequält. Er sagte auch, dass er sich nach zwei Jahren fragte, ob er nun für immer würde leiden müssen.
Nach zweieinhalb Jahren zeigte sich dann aber immer mehr Besserung.
Er hat gerade sein Update nach viereinhalb Jahren geschrieben. Er ist noch nicht symptomfrei, nimmt aber mit Freude wieder am Leben teil.

Und ich habe auch von Fällen gelesen, wo es noch ein bisschen länger dauerte. Das ist natürlich eine grauenvolle Vorstellung, kann aber auch trösten. Weil letztendlich jedes Gehirn heilt. Egal wie schwer betroffen, egal nach welcher Zeit, egal wie alt man ist. Es will heilen.

Halt dich ruhig an uns allen fest, liebe Ilse. Ich weiß ja, es geht nicht anders, wenn man in sich selbst keinen Halt mehr findet.

Ich wünsche dir, dass du gut schlafen kannst. Und vielleicht mit ein paar Prozent weniger Panik aufwachst.

Gute Nacht! :hug:
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Samstag, 15.06.19, 10:54

Liebe Ilse,

halte mich jetzt bitte nicht für unsensibel,aber diese Symptome hatte ich ganz stark bei meinem Nikotinentzug.
Ich bin die Treppen im Haus rauf und runter gerannt,musste ständig hin und herlaufen.
Immer wieder wollte mein Psychiater ,dass ich in die Klinik gehe,das wollte ich nicht,weil ich wusste da würde ich wieder auf dem Balkon sitzen und rauchen.
Denn ich hatte COPD und musste was gegen die Sucht tun.
Viele nehmen zu durch den Nikotinentzug,ich habe abgenommen.
Meine Werte sind heute,nach vier Jahren Nichtmehrrauchen, sehr gut.

Ich war dabei schwer depressiv und war dann nach einem Jahr in einer psychiatrischen Reha.
Das war auch nicht der große Erfolg und ich bin nach fünf Wochen nach Hause gefahren,obwohl ich 8 Wochen bleiben sollte.
Ich war ja Kettenraucherin und hatte abrupt abgesetzt.
Nikotin ist ja auch ein leichtes Antidepressivum und macht was in unserem Gehirn.
Ich habe bei einem Suchtanfall Massen an Wasser getrunken ,um die Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen.
Ich konnte Monate nicht vor die Tür.

Nach einem halben Jahr war das Schlimmste vorbei,aber ich habe 2 Jahre gekämpft und dann die PP langsam abgesetzt.
Dann ging der Zirkus von vorne los,heute wunder ich mich wie ich das geschafft habe.
Es war nicht einfach und ich habe auch jetzt noch Einschränkungen wie Antriebsschwäche usw.
Auch meine persönliche Situation ist ja weiterhin nicht einfach,Kampf mit Versicherung ,weiterhin leben auf einer Baustelle und Erbstreit.
Das ist ja noch nicht erledigt,aber ich versuche so gut es geht im JETZT zu leben,nur so komme ich zurecht.
Ganz kleine Schritte,immer wieder und auch viele Pausen ,das war und ist mein Weg.
Auch bei dir wird es wieder besser werden,da bin ich mir sicher.
Bleibe stark und glaube daran,es braucht aber Zeit bis sich das Gehirn umstrukturiert hat.
Versuche nur von Stunde zu Stunde zu denken,jeder noch so kurze guter Moment ist ein kleiner Schritt zur Heilung.

Gute Besserung ,die kommt bestimmt!!!
Ganz liebe Grüße
Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Smilla » Samstag, 15.06.19, 13:26

Liebe Ilse,

vielen Dank für Deine Antwort und Deine guten Wünsche an mich. Ich weiß es besonders zu schätzen, dass Du Dir die Mühe machst, ausführlich auf all das einzugehen, was hier geschrieben wird, obwohl es oft so mühevoll für Dich ist, zu schreiben.
Ich halte es nicht aus unter Menschen. Ich weiß, das klingt verrückt. Das Einsamkeitsgefühl ist ja immer da. Auch in Gesellschaft. Da manchmal sogar noch stärker.
Ich ertrage nur meine Freundin. Ich könnte nicht mal am Frühstück teilnehmen. Morgens kann ich nicht ruhig sitzen.
Und mich nicht unterhalten. Nicht mal Gesprächen zuhören. Kann ich nur schwer erklären...
Wenn morgens jemand anruft, muss ich hin und her rennen. Ich halte das Gespräch nicht aus und fiebere nur darauf, es so schnell wie möglich zu beenden. Selbst - wenn meine Freundin anruft.
Diese gewisse Ungeduld am Telefon kenne ich aus bestimmten Phasen selbst. Dann ist mir schnell alles zu viel, was geredet wird, und ich kann mich auf den anderen gar nicht recht einlassen, tigere dann auch hin und her ...

Liebe Ilse, dann war das für Dich offenbar keine gute Idee, das mit der Psychosomatik. Für mich ist es etwas, an dem ich mich gedanklich festhalten und mit dem ich ein bisschen Angst reduzieren kann, für den Fall, dass es mir mal sehr schlecht gehen sollte. Das habe ich auf Dich übertragen, aber für Dich würde es leider nicht funktionieren.

Ich kenne die Angst vor dem Alleinsein, und vor allem vor plötzlicher Einsamkeit im Alter habe ich Angst. Ich müsste im Wenn-Fall unter Menschen, sonst gehe ich die Wände hoch, das weiß ich. Vielleicht bräuchte ich dann sogar Schutz vor mir selbst ... Dort sind andere Betroffene und Therapeuten, die zumindest das Alleinsein abfangen, so tröste ich mich ein wenig in meiner Vorstellung, wenn ich Ängste entwickele, wie das mal alles wird im Älterwerden.

Für Dich ist das Durchhalten wirklich sehr schwierig. Es ist bedrückend zu lesen, wie sich bis jetzt so wenig getan hat, aber die Hoffnung, dass es schließlich besser wird, ist glücklicherweise auch für Dich berechtigt vorhanden.

Herzliche Grüße, und alles Gute Dir.
Smilla
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 16.06.19, 8:55

Liebe Jamie,

an dieser Stelle nachträglich von Herzen mein Beileid.
Bitte entschuldige, dass mir das wieder entfallen ist - ich hatte es gleich gelesen und immer gewartet, dass
du deinen Thread wieder öffnest.

Es tut mir sehr leid, dass es so plötzlich war und du dich nicht verabschieden konntest.
Wünsch dir viel Kraft, das zu verarbeiten.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 16.06.19, 10:41

Liebe Brigitte,

ich habe großes Mitgefühl gespürt beim Lesen !
Ich rauche ja auch und kann mir im Moment überhaupt nicht vorstellen, aufzuhören.
Das wäre jetzt aber auch nicht angesagt.

Viele Alkoholiker haben mir erzählt, dass es viel schwerer gewesen sei, das Rauchen aufzugeben als mit dem Trinken
aufzuhören.

Ich bewundere sehr, dass du das geschafft hast !
Smilla hat geschrieben:
Samstag, 15.06.19, 13:26
Nikotin ist ja auch ein leichtes Antidepressivum und macht was in unserem Gehirn.
Ich merke deutlich, dass es mir für den Moment etwas Erleichterung verschafft und habe neulich gelesen, dass es
tatsächlich kurzzeitig Angst senkt.
Ich habe dann das Gefühl, etwas tun zu können.

Ich finde es bewundernswert, wie du die Schwierigkeiten in eurem Leben meisterst und wünsche dir viel Kaft dafür !

Danke für deine Ermutigung - es fällt so schwer, jeden Tag durchzuhalten.

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich dir.
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Sonntag, 16.06.19, 11:41

Liebe Ilse !

Um richtig herunter zu kommen, rauche ich wieder und zwar da ich echt herunter komme geht das nur im Sitzen.
Ich mag es nicht riechen deshalb draussen.

Im Anschluss ab ins Bett und 💤💤💤.

Ok, inzwischen ist es nur noch eine.
Aber die will ich.
Ich spüre ja das Nikotin
denn riechen mag ich es nicht schmecken auch nicht

Ein liebgewonnenes Nacht Ritual, ich sitz in Ruhe schaue in die Wolken oder Sterne.

🍀🍀🍀🚬 herzlich Katharina
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 16.06.19, 20:22

Liebe Smilla,

ich bin dir sehr dankbar für deine Hilfsbereitschaft und das du dir Gedanken gemacht hast, was mir helfen könnte !
Natürlich beurteilt nach dem eigenen Empfinden - wie könnte es anders sein.

Ich freue mich, dass dir diese Möglichkeit ein großer Trost ist und kann das gut nachvollziehen.

Es wäre ja auch für mich denkbar, wenn die körperlichen Absetzsymtome das zulassen würden und es nur um das
Einsamkeitsgefühl ginge.
Deshalb war ich so glücklich, als ich vor 9 Monaten diese Frauenguppe gefunden hatte, wo ich mich tagsüber
aufhalten konnte, um nicht allein zu sein.
Leider mußte ich das aufgeben, weil ich es in Gesellschaft nicht mehr aushalten konnte.
Und ich fürchte, so ähnlich wäre es in einer Klinik.
Smilla hat geschrieben:
Samstag, 15.06.19, 13:26
Es ist bedrückend zu lesen, wie sich bis jetzt so wenig getan hat, aber die Hoffnung, dass es schließlich besser wird, ist glücklicherweise auch für Dich berechtigt vorhanden.
Ich danke dir, dass du auch für mich an diese Mögkichkeit glaubst.

Ganz liebe Grüße und auch für dich weiterhin gutes Gelingen beim restlichen Absetzen.
Es beruhigt mich, dass du jetzt etwas langsamer und vorsichtiger vorgehen willst.

Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 16.06.19, 20:33

Liebe Katharina,

ich freue mich, dass du wieder mit dem Rad unterwegs sein kannst !
Und drücke dir fest die Daumen für ein gutes Ergebnis !

Auf eine Zigarettenlänge....

Liebe Grüße
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Smilla » Sonntag, 16.06.19, 20:37

Liebe Ilse,

danke dass Du mich verstehst. Ich kann es ja selbst in manchem kaum. Oft gelingt es mir, im Moment zu leben, und dann treten plötzlich wieder die Zustände auf, die nur aus Sorgen machen bestehen. Damit verbunden ist immer auch eine depressive Stimmung, die mittlerweile meine Interessen sehr eingeschränkt hat.

Aber genug von mir, ich werde irgendwann auch wieder in meinem Thread schreiben - hier bist DU die Person, um die es geht. Ich finde Dich, wie auch etliche andere hier, beispiellos tapfer im Kampf gegen die Probleme.

Liebe Grüße
und Dir wenigstens ein wenig Erleichterung wünschend,
Smilla
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 16.06.19, 21:11

Liebe smilla,
Smilla hat geschrieben:
Sonntag, 16.06.19, 20:37
....und dann treten plötzlich wieder die Zustände auf, die nur aus Sorgen machen bestehen.
Damit verbunden ist immer auch eine depressive Stimmung, die mittlerweile meine Interessen sehr eingeschränkt hat.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen - entweder beherrschen mich die Angst oder die depressiven Gefühle !
Das wechselt sich oft tageweise ab. Und ich stelle fest, dass Veränderungen stattfinden - leider noch nicht zum
Positiven.
Gestern war der Abend ein wenig erträglicher und ich konnte ein bischen entspannen.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von li-la » Dienstag, 18.06.19, 11:02

Meine liebe Ilse,

Ich hoffe deine Angst hält sich heute morgen in Grenzen!
Wie geht es dir?

Fühl dich gedrückt.
Deine lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Rosenrot
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 20.06.19, 15:18

Liebe Ilse, :hug:

ich hoffe, die Hitze macht dir nicht allzu sehr zu schaffen und du findest in den Abendstunden etwas Ruhe und inneren Frieden.

Bitte schreibe nur, wenn du die Kraft und Konzentration dafür aufbringen kannst.

Ich denke an dich! <3

Alles Liebe
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 23.06.19, 15:51

Liebe Ilse,

ich mache mir etwas Sorgen um dich,wie geht es dir ?
Hoffentlich erträglich und du kannst dich etwas entspannen und erneut wieder Kraft finden.

Liebe Grüße
Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 23.06.19, 19:56

Liebe Lila, liebe Rosenrot liebe Brigitte,

ich danke euch für die lieben Grüße.
Die letzten Tage waren sehr anstrengend und es ging mir gar nicht gut. Teilweise schlimme Panik bis abends.

Allerdings habe ich am Freitag gegen Abend eine Freundin besuchen können. Das hat mich im Vorfeld sehr
gestreßt - alles ungewöhnlichen Aktionen lösen Angst und Panik aus.
Eigentlich schon in dem Moment, wenn ich eine solche Verabredung treffe, weil ich nicht weiß, wie es mich an dem
Tag fühlen werde.
Dazu bereitet mir die Hitze natürlich auch Probleme.

Heute abend ist es erträglich.

Ich wünsche euch einen guten Sonntagabend und das ihr ein kühles Plätzchen findet.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 23.06.19, 20:02

Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 23.06.19, 19:56
Eigentlich schon in dem Moment, wenn ich eine solche Verabredung treffe, weil ich nicht weiß, wie es mich an dem
Tag fühlen werde.
Ja, das ist auch für mich häufig ein Problem. :hug:

Liebe Ilse,

pass gut auf dich auf.

Ich wünsche dir entspannte Abendstunden!

Alles Liebe für dich! <3

Rosenrot
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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von li-la » Sonntag, 23.06.19, 20:43

Meine Ilse,
Fühl dich von mir gedrückt!

Du hast recht die Hitze macht einen fertig- auch wenn man nicht im Entzug steckt. Mir graut es vor der kommenden Woche wenn die Temperaturen nochmal steigen sollen.

Ich hoffe dir geht es jetzt am abend ?

Liebe Grüße lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

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Re: Jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 24.06.19, 10:54

Liebe Rosenrot,

liebe Grüße zum Wochenanfang - uns stehen ja wieder heiße Tage bevor !
Es tut mir leid, dass es deine körperlichen Symptome eher wieder verschlechtert.
Und damit natürlich auch die Stimmung.

Mir macht die Hitze auch Angst - aber du hast dich ja gerüstet, so gut es geht. Mehr kann man eben nicht tun und
immer hoffen, dass es bald wieder erträgliche Temperaturen gibt.

Gestern hatte ich einen guten Abend und hab das sehr genossen.
Doch immer wieder mal ein Lichtblick.

Fühl dich lieb umarmt. :hug:
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