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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Bittchen
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 10.11.18, 11:07

Liebe Ilse,

danke für deine lieben Worte und das Interesses an unserer Wohnsituation.
Nein,es ist eher schlimmer,da ja noch mehr raus gerissen wurde und jetzt im Winter nichts weiter geht.
Allerdings kamen erneut Gutachter,Statiker und auch die ausführende Baufirma und beurteilten noch mal neu.
Die Folgeschäden und der falsche Abriss vom abgebrannten Nebenhaus hat noch mehr am Gebäude beschädigt.
Es ist schwierig das zu erklären,aber es wird Sommer werden,bis wir wieder über alle Räume verfügen können.
Mittlerweile haben wir uns so viele Notlösungen angewöhnt,dass wir immer besser zurecht kommen.

Da wir sehr wenig zu tun haben hier,putzen,Garten usw. fällt ja ziemlich weg,fahren wir so oft es geht weg und tun uns was Gutes.
Es ist wie es ist und wir machen das Beste daraus.

Alles Liebe für dich und vom ganzem Herzen wünsche ich dir gute Besserung.
Liebe Grüße
Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Montag, 19.11.18, 15:32

Liebe Brigitte,

ich hoffe, du hast wenig Symptome und kommst gut zurecht - ganz besonders in diesen unbefriedigenden Wohnverhältnissen. Habt ihr es wenigstens richtig warm?

Vielleicht kannst du mit deinem Mann die Tagestouren auch in der dunklen Jahreszeit beibehalten. Ich stelle mir das sehr schön vor. Ein bisschen Tapetenwechsel... Ein Stück Kuchen in einem gemütlichen Café...

Lass gerne wieder von dir lesen, wenn du magst.

Sei lieb gegrüßt :hug:
Rosenrot
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Freitag, 07.12.18, 9:26

Liebe Brigitte,

du hast dich jetzt länger nicht mehr gemeldet und ich hoffe dir geht es einigermaßen gut. Ich denke jetzt immer öfter an dich und frage mich wie es dir, euch wohl mit eurer Wohnsituation gehen mag.

Liebe Brigitte ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und hoffe du bist wohlauf.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 07.12.18, 16:25

Liebe Rosenrot,liebe Renate,

ich lese hin und wieder,aber im Moment kann ich nicht so schreiben,mir fehlt die Konzentration.
Ich habe Rosenrot übersehen,das tut mir leid,das war nicht gleichgültig gemeint.
Danke dass ihr fragt,aber ich kann leider nichts Gutes berichten.
Ja,einzelne Zimmer können wir beheizen,aber sonst hat sich nichts verändert.
Wir warten noch bis erneut eine Firma tätig wird und haben wenig Hoffnung,dass dies in diesem Jahr noch passiert.
Es ist sehr anstrengend im Moment.
Mir geht es nicht so gut.
Die Polyneuropathie macht mir zu schaffen und ich bin auch depressiv .
Obwohl die Medikamente schon 19 Monate auf null,heißt das ja nicht das die Depression weg ist.
Da habe ich im Moment wieder große Probleme und versuche so gut es geht Tag für Tag weiter zu machen und hoffe es wird bald wieder besser.
Der Morgen ist schwierig,aber das kennt ihr ja auch zu gut.
Ich versuche aktiv zu bleiben,aber jetzt habe ich schon sehr wenig Lust und ich ziehe mich auch oft zurück.

Euch wünsche ich alles erdenklich Liebe und hoffe auch für euch ,ihr habt viele gute Momente.
Eure Bittchen
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Freitag, 07.12.18, 17:32

Liebe Brigitte,

Oh das ist überhaupt nicht gut und ich kann dich so gut verstehen. In deiner Situation ist es jetzt ganz schlecht, dass du keinen vernünftigen Rückzugsort hast und das tut mir sehr leid für dich.

Das sowas überhaupt möglich ist, kann ich einfach nicht verstehen, doch es hilft ja nichts, es ist so und du hast ja schon die Presse mobil gemacht und es hat nichts gebracht.

Lass dich Mal drücken meine liebe, ich wünsche dir so sehr, dass du das alles gut überstehst und bald wieder Licht am Ende des Tunnels erscheint. :hug:

Alles gute dir.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.12.18, 17:56

Liebe Brigitte,

das klingt leider wirklich nicht so toll, was du da berichtest. :(

Ist ja auch kein Wunder, daß du bei dieser never ending Story depressiv reagierst ! Ich denke, daß es auch viel der
Situation geschuldet ist !
Es tut mir leid, daß auch die Polyneuropathie dir Probleme macht - immer so viele Baustellen - im wahrsten Sinne
des Wortes...

Alle lieben Wünsche für dich - daß es sich bald wieder zum Guten wendet und du Hoffnung schöpfen kannst.

Deine Ilse
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 07.12.18, 19:16

Liebe Brigitte,

es tut mir leid, dass du noch immer so geplagt wirst.
Das sollte wirklich nicht so sein.

Du weißt es vielleicht gar nicht, aber ich habe ganz viel von dir gelernt. Die Art, im Forum zu kommunizieren - einen Weg, sich zu öffnen und den passenden Ausdruck zu finden. Das alles habe ich bei dir zum ersten Mal bewusst wahrgenommen und habe mich dann daran versucht. DANKE! Wie schön, dass du hier bist.

Ich wünsche dir so sehr, dass die Arbeiten am Haus endlich voranschreiten und die Auswirkungen der Polyneuropathie weniger spürbar sind. :fly:

Ganz viele lichte Momente für dich! :hug:

Herzliche Grüße
Rosenrot
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 09.12.18, 9:41

Liebe Renate,liebe Ilse ,liebe Rosenrot,

danke für eure lieben Antworten,es tut mir doch gut Anteilnahme zu spüren.
Manchmal denke ich ,es kann nur noch langweilen weil sich nichts ändert.
Unsere mittlere Tochter ist drei Tage aus Berlin zu Besuch.
Sie kann nicht hier schlafen,wegen der Umstände ,das belastet mich noch zusätzlich.
Zu Weihnachten kommt so wieder ,das selbe Spiel noch einmal.
Kein Bett für unser "Kind".

Ich wünschte die Feiertage wären schon vorbei.
Ganz liebe Grüße
Eure Brigitte

PS.Liebe Rosenrot,dein Kompliment hat mich überrascht und sehr gefreut,vielen Dank.
Denn ich sehe im Moment nicht,dass ich auch nur Irgendetwas noch gut kann.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 09.12.18, 9:58

Liebe Ilse,liebe Renate ,liebe Rosenrot,

gerade hatte ich eine Antwort geschrieben und wollte mich bedanken für eure lieben Zeilen .
Die konnte ich nicht weg schicken ,ich bin hier immer noch nicht fit im Forum.
Jetzt versuche ich es wieder.
Vielen Dank für eure Anteilnahme.
Besonders dir liebe Rosenrot, für dein Lob an mich.
Ich bin überrascht,denn ich zweifel im Moment oft,ob ich überhaupt noch was gut kann.
Ich möchte auch nicht langweilen,weil ich immer nur von den Belastungen hier schreiben kann.
Es passiert wenig Positives.

Unsere mittlere Tochter ist gestern für drei Tage aus Berlin gekommen.
Immer ein Grund zur Freude,jetzt haben wir kein Bett für sie.
Weihnachten kommt sie wieder und dann ist das selbe Spiel.
Das belastet mich noch zusätzlich,ich wünschte die Feiertage wären schon vorbei.
Aber mein Mann und ich versuchen das Beste draus zu machen.
Doch was Positives ich habe meinen Mann,der mit mir durch die Misere geht.
Das hart auch nicht jeder.
Seid ganz lieb gegrüßt und einen schönen zweiten Advent mit vielen guten Momenten.

Eure Brigitte
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
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Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 09.12.18, 10:27

Liebe Brigitte, :hug:

ich bin da richtig entsetzt was alles möglich ist und niemand kümmert sich groß darum was nun aus euch werden soll, besonders zu dieser Jahreszeit.

Du bist eine sehr starke und tapfere Frau und ich bewundere dich sehr um diese Stärke liebe Brigitte.
Ich freue mich immer von dir hier zu lesen und ich drücke dir ganz fest die Daumen für eine baldige Erleichterung deiner Zustände.

Alles Gute für dich und deinen Mann.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 13.12.18, 11:22

Liebe Renate,

Danke für deine guten Wünsche und lieben Zeilen.
Im Moment will ich hier nicht so viel schreiben,weil es gibt nicht so viel Gutes und ich möchte nicht nur jammern,weil es verändert sich ja nichts.
Jetzt kommt noch Übelkeit dazu und gestern hat mein Hautarzt gesagt,meine Wange müsse das dritte Mal operiert werden,weil wieder eine Ziste zu fühlen ist unter das Narbe.

Mein anthroposophischer Arzt meinte ich solle eine Misteltherapie machen.
Ich habe keine Lust mehr dazu.
Denn ich habe da schon sehr viel Geld da gelassen für NEM usw. und es hat nichts gebracht.
Er ist sehr nett,aber irgendwie auch ein Traumtänzer.
Na ja ,die Hoffnung stirbt zuletzt ,aber ich werde da nicht mehr hin fahren.
Die Naturkundeärzte schimpfen ja mit Recht auf die Pharmaindustrie,aber ihre Medikamente bekommt man ja auch nicht geschenkt.
Das ist auch ein gutes Geschäft!!!

Wenn ich in der Selbsthilfegruppe bei FB für Polyneuropathie lese wir mir Angst und Bange.
Auch der Physiotherapeut zu dem ich gehe spricht nur von evtl.Linderung.
Siehst Alles nicht so rosig aus und dann hier noch das Chaos.
Oh Menne,jetzt kommen mir auch noch die Tränen.

Ich hoffe dir geht es weiterhin gut,das wünsche ich dir sehr.
Ganz liebe Grüße
Brigitte

PS. Ich will versuchen irgendwas über Lebensmittel Unverträglichkeiten raus zu bekommen,aber ich weiß nicht wie ich das bewerkstelligen kann.
Für mich wäre das eine große Umstellung.
Vor allen Dingen weil wir ja zu zweit essen müssen,da weiß ich nicht wie das gehen soll.
Mir fällt es im Moment ja so schon schwer was auf den Tisch zu bekommen.
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
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Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von padma » Freitag, 14.12.18, 13:30

liebe Brigitte, :)

es tut mir sehr leid, dass sich keine Besserung abzeichnet und immer noch mehr Schwierigkeiten dazu kommen. :hug:
PS. Ich will versuchen irgendwas über Lebensmittel Unverträglichkeiten raus zu bekommen,aber ich weiß nicht wie ich das bewerkstelligen kann.
Für mich wäre das eine große Umstellung.
Hast du eine Vermutung auf was du unverträglich reagieren könntest? Ein Ernährungstagebuch zu führen (sowohl die Nahrungsmitel als auch die Symptome protokollieren) wäre ein Ansatz um Hinweise zu bekommen.

Möglicherweise würde das Weglassen einiger Nahrungsmittel schon helfen, falls eine Unverträglichkeit vorliegt.

liebe Grüsse,
padma
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BittchenJamiestubi
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

stubi
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Freitag, 14.12.18, 21:30

Liebe Brigitte, :hug:

komm lass dich drücken, es ist schwer für mich das alles zu lesen, wie schwer es zur Zeit für dich ist.

Da kommt ja einiges zusammen für dich, ich wollt ich könnte dich irgendwie unterstützen.
Es ärgert mich so mit dem Haus von euch, du bräuchtest jetzt wirklich ein sicheres Heim für euch um besser mit den Schwierigkeiten fertig zu werden.

Ja das mit den Ärzten ist schon so ein Kapitel für sich und ich will mich hier nicht groß darüber auslassen, denn ich habe ja auch schon negative Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht.

Mir geht es immer noch relativ gut und auch meine Ängste haben nachgelassen und ich kann wieder unbefangener rausgehen und sogar Autofahren ohne diese beklemmende Angst im Nacken.

Ich will nicht triumphieren, denn ich habe Angst das es gleich wieder abfällt und schlimmer wird.
Also ganz sachte und vorsichtig ich bin, nach dem Motto wenn du mich nicht siehst, kannst du mir nichts tun. Verrückt aber so fühle ich mich, bloss keine schlafenden Hunde wecken.

Liebe Brigitte ich drücke dir ganz fest die Daumen und wünsche dir von Herzen alles, alles Gute.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Bittchen

Bittchen
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 18.12.18, 12:18

Liebe Renate,

Ich freue mich für dich dass es dir etwas besser geht und du weniger Angst hast.
Nur wer diese Zustände selbst erlebt hat,kann nachvollziehen wie belastend das ist.
Genieße die jetzt etwas leichtere Zeit und ich wünsche dir immer mehr Stabilität.
Alles Liebe und ganz herzliche Grüße
Deine Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

stubi
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Donnerstag, 20.12.18, 7:36

Hallo liebe Brigitte,

vielen Dank für deine Nachricht und guten Wünsche, ja es ist schon eine Erleichterung wenn man merkt das es auch anders sein kann, als sich immer nur elendig zu fühlen.

Doch leider bin ich nicht stabil und es ändert sich immer wieder.
Einmal ist es der fehlende Schlaf, ein anders mal starke Schmerzen im Fuss und Rücken, von der Psyche ganz zu schweigen, doch ich bin dankbar das es so ist wie es ist und es nicht gleichbleibend schlecht läuft.

Wie ist es mit dir liebe Brigitte?

Ich hoffe das du auch mal endlich ein Erfolgserlebnis haben wirst und dich entspannen kannst.
Du, ihr habt es ja wahrlich nicht leicht, ich denke öfter an dich und dein Schicksal.

Ich wünsche dir alles Gute.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 20.12.18, 10:03

Liebe Brigitte,

ich hoffe, du hast im Moment nicht zusätzlichen Streß mit den bevorstehenden Weihnachtstagen !

Der Streß, dem du dieses Jahr ausgesetzt bist, trägt wirklich nicht gerade zur Genesung bei !
Aber es kann nur besser werden im nächsten Jahr - darauf hoffe ich auch sosehr.

Ich bin überzeugt, daß unser Körper dennoch Tag für Tag daran arbeitet, gesund zu werden.
Für mich wäre es schön, wenn dies Ängste weniger würden.
Sie sind die größte Belastung für mich.

Ich wünsche dir, daß du dir mit deinem Mann auch jetzt immer wieder kleine, erfreuliche Entspannungsnischen schaffst.

Alles Liebe für dich
deine Ilse
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stubi
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 23.12.18, 18:11

Liebe Brigitte,

Ich möchte dir und deiner ganzen Familie eine gute Weihnachten wünschen.

Auch allen hier im Forum alles erdenklich Gute

Liebe Grüße
Renate
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Montag, 24.12.18, 10:43

Liebe Ilse,liebe Renate,danke für eure lieben Worte.
Aber auch Alle die ihr hier mitlest und auch immer wieder verständnisvolle Worte schreibt,
vielen Dank dass es euch gibt.

Sehr oft habe ich mich hier getragen gefühlt.
Immer wieder ist es auch bei mir ein Auf und ein Ab.
Aber wenn ich von den anderen Einschränkungen hier lese,
dann möchte ich ganz zufrieden sein,auch wenn mir das nicht immer gelingt.
Ich wünsche euch Allen gute und besinnliche Weihnachtstage.
Wer alleine und vielleicht auch etwas traurig ist, dann denkt "Auch das geht vorbei ."
Die Tage werden schon langsam wieder heller,so sollten auch unsere Gedanken sich Erfreulichem zuwenden.
Visuell schicke ich euch einen schön gedeckten Tisch,mit Leckereien die ihr gerne mögt ,vielen liebe Menschen drumherum,
die mit euch gerne Zeit verbringen wollen.

Liebe Grüße
Eure Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Rosenrot
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Montag, 24.12.18, 17:46

Liebe Brigitte,

ich wünsche dir erbauliche Weihnachtstage mit deinen Lieben und einen guten Heilungsverlauf.

Sei herzlich umarmt! :hug:

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Montag, 31.12.18, 13:58

Liebe Brigitte,

oft denke ich an dich und frage mich wie es dir (euch) wohl gehen wird?

Du bist ja eine starke Persönlichkeit und doch wird dir das ganze mit der Gesundheit und der Zustand deines Heims sicher sehr zusetzen.

Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Liebe und Gute und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Liebe Grüße
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