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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Bittchen
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Montag, 31.12.18, 14:36

Liebe Renate,

ich danke dir für deine guten Wünsche und wünsche dir auch ein gutes Neues Jahr.

Du vermutest richtig,ich bin schon auch angegriffen ,aber ich versuche gelassen zu bleiben.
Es hilft mir nicht,wenn ich immer verzweifelter werde.
Aber ich will zuversichtlich sein und hoffe,auch für dich,dass das Jahr 2019 ein besseres Jahr wird.
Wir machen weiter und geben nicht auf.
Viele gute Momente für dich und ganz liebe Grüße.

Auch allen anderen Weggefährten hier alles erdenklich Liebe und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße
eure Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Montag, 31.12.18, 18:05

Liebe Brigitte,

alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2019! :hug:

Mögen nur gute Nachrichten und gesundheitliche Fortschritte dich und deine Lieben begleiten.

Sei herzlich gegrüßt!

Rosenrot
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Samstag, 05.01.19, 18:59

Liebe Brigitte,

ich möchte nicht versäumen, dir ein gutes neues Jahr zu wünschen !

Bei dir kann es eigentlich nur besser werden - nach allem, was du erleben mußtest und ja immer noch mit
den Auswirkungen zu kämpfen hast !
Dazu die Beeinträchtigungen durch die Polyneuropathie - kein Wunder, daß sich das auch stimmungsmäßig stark
auswirkt.

Ich wünsche dir viele gute Stunden.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Montag, 14.01.19, 12:00

Danke für die liebe Worte ,liebe Ilse,liebe Rosenrot.
Auch ich wünsche euch ein gutes und gesundes Jahr.

Wenn ich so eine kleine Lagebeschreibung abgebe,kann ich sagen, im Moment geht es mir besser.
Die depressive Störung meldet sich immer Mal,da werde ich wohl mit Umgehen müssen,aber ich stürze nicht mehr ganz so tief.
Ohne Ads zu leben ist für mich selbstverständlich geworden und ich habe durch den Entzug keine Einschränkungen mehr.
Mir geht es nicht immer gut,das ist auch verständlich unter den Umständen,aber ich bin trotzdem dankbar für das was ich noch habe.
Unser Haus ist immer noch nicht wieder hergestellt,wir leben sehr eingeschränkt auf auf kleiner Fläche.
Ansonsten ist es noch Rohbau,morgen ist wieder eine Besichtigung von Sachverständigen,ich kann es schon nicht mehr hören.

Die Polyneuropathie zeigt sich unverändert,sehr starke Schmerzen habe ich noch nicht,ich habe regelmäßig Physiotherapie.
Aber ich gehe im Laufe des Jahres in eine Klinik nach Weimar zur weiteren Abklärung.
Da gibt es für Nervenschädigung eine spezielle Diagnostik,da werde ich mir im Frühjahr einen Termin machen.
Heute hat unser älterer Enkel Geburtstag und ich koche für die ganze Familie.
Daran hätte ich vor ein paar Wochen nicht im Traum daran gedacht.
Jetzt kann ich mir auch wieder solche kleinen Belastungen zutrauen.
Es wird zwar eng,weil 8 Personen in unserer Küche ist schon viel,aber es ist auch gemütlich.

Alles Liebe für alle die hier lesen und auch für Alle ein gesundes ,gutes Jahr 2019.
Liebe Grüße
Brigitte
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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 23.01.19, 13:00

Liebe Brigitte,

ein paar liebe Grüße an dich.

Ich freue mich sehr zu lesen, daß es dir relativ gut geht und du unter dem Entzug nicht mehr leidest.
Mittlerweile leide ich auch unter depressiver Stimmung - sicher auch, weil sich noch immer keine Verbesserung
zeigt.

Ich finde es sehr gut, daß du noch einmal etwas Neues versuchen willst in der Klinik in Weimar - vielleicht gibt
es dort noch neue Möglichkeiten, wer weiß.

[quote=Bittchen post_id=285951 time=1547463637 user_id=14650
Heute hat unser älterer Enkel Geburtstag und ich koche für die ganze Familie.
Daran hätte ich vor ein paar Wochen nicht im Traum daran gedacht.
[/quote]

Das klingt doch wirklich ermutigend - so etwas macht auch mir Hoffnung, weiter durchzuhalten.

Ich wünsche euch sehr, daß der Bau endlich voran kommt - nur bei Frostwetter ruht wahrscheinlich alles !

Ganz herzliche Grüße
Ilse
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 16.03.19, 15:30

Hallo ihr Lieben,

nur einen Bericht ,auch an die lieben Forianer,die sich noch an mich erinnern.

Ich bin nach wie vor ohne Psychopharmaka und darüber bin ich sehr dankbar.
Aber meine Lebenssituation wegen Hausbrand und Erbschaft hat sich noch nicht zum Positiven gelöst.
Die Versicherung will uns mürbe machen , wir mussten schon wieder den Hessischen Rundfunk einschalten und können nur hoffen,da das was nützt.
Ausgestrahlt im TV ist ja noch nichts,nur immer wieder erneute Verhandlungen mit der Helvetia durch den Reporter.
Wir sollen die Gegenversicherung verklagen rät die Helvetia,in der Hoffnung nicht selbst bezahlen zu müssen.Es dreht sich um unsere Außenwand,da wären die Besitzverhältnisse nicht geklärt.
Die Sparkassenversicherung unserer früheren Messi Nachbarn, weigert sich ja auch zu zahlen.
Wie das endet weiß man ja,es kommt auf einen Vergleich raus und die erheblich höheren Kosten,durch Anwälte und Gutachter, werden geteilt.
Beide Damen sind ja im Pflegeheim und unter Betreuung durch Anwälte,da können wir uns nicht einigen.
Wir wollen nicht klagen, denn wenn unser Haus ganz abgebrannt wäre ,hätte die Außenwand ja auch mit bezahlt werden müssen.
Wir sind schuldlos die Geschädigten,mehr nicht.
Uns bleibt nur Geduld zu haben und im entkernten Haus und irgendwie weiter zu leben.
Das zerrt sehr an meinen Nerven.

Auch bei dem Erbstreit sind wir nicht weiter gekommen.
Es sollte sich jeder gut überlegen, wem er eine Vorsorgevollmacht unterschreibt,die Gier lässt auch eigene Kinder jeden Anstand vergessen.
Meine Schwiegermutter stand mir nicht sehr nahe,aber ihrem älterem Sohn ,meinem Mann,wollte sie nie schaden.
Er war der Lieblingssohn,der nie Probleme gemach hatte.
Ihr jüngerer Sohn ,eine Taugenichts,der über Leichen geht wenn es um den eigenen Vorteil geht, hat ihre diagnostizierte Demenz aufs Übelste ausgenutzt.
Das ist legal,weil sie noch geschäftsfähig war,mit dem richtigen Notar geht das.
Meinem Mann und auch mir ,wäre es nie in den Sinn gekommen,dass es in der eigenen Familie so viel Hinterlist geben kann.
Da geht es mir nicht gut dabei und doch glaube ich,bin ich nicht wieder in eine schwere depressive Krise gekommen,weil ich den Entzug durchgestanden habe,auch wenn es nicht immer einfach war.

Mir meinem Bericht möchte ich nur Mut machen,dran zu bleiben und nicht aufzugeben.
Die Polyneuropathie ist im Moment auch besser,vielleicht auch eine durch den Entzug ausgelöste Missempfindung?
Der zweite Neurologe konnte keine Nervenschädigung mehr messen.
Jetzt habe ich einen erneuten Termin bei einem Orthopäden,evtl.doch eine Spinalkanal Stenose ?
In der Klinik in Weimar wollten sie auch eine Punktion im Rückenmark machen.
Soweit bin ich noch nicht,da einzuwilligen.
Meist kommt dabei ja auch nichts raus.

Ich wünsche euch ein erträgliches Wochenende ,mit vielen guten Momenten .
Liebe Grüße
Brigitte(Bittchen)
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1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
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2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

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Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Montag, 25.03.19, 11:31

Liebe Brigitte, :hug:

ich hatte mich hier für einige Zeit zurück genommen, da ich irgendwie ausgebrannt und überhaupt keine Energie zum lesen hatte.

Nun lese ich das es bei dir teilweise überhaupt nicht gut geht. Das tut mir sehr leid und es ist schon wirklich sehr unverschämt wie sich die Versicherungen verhalten und um sich drehen und wenden, nur um nicht bezahlen müssen. Das ist deren Devise so kennt man sie, doch in der Werbung sieht alles ganz anders aus nicht wahr, da ist es dann wie im Wahlkampf, das blaue vom Himmel versprechen und wenn es dann ans einlösen geht, will keiner mehr was von seinem Versprechen wissen und die Anwälte suchen dann nach den gesetzlichen Lücken um sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Poah das macht mich so ärgerlich und ich bin voller Wut auf dieses :censored: System echt.

Deine Gesundheit lässt ja auch zu wünschen übrig, doch du bist so tapfer und kämpfst so hart für dich.

Diese Erbsache ist auch ganz grausam wie ich finde und der Bruder deines Mannes wird auch mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass er als Gewinner aus der Sache geht.
Dem ist es anscheinend vollkommen egal ob er als armselige Kreatur da steht, hauptsache er bekommt seinen Kragen voll. Bäh, so schlimm finde ich das und es tut mir so leid für euch, doch da kannst du dir auch nichts dafür kaufen liebe Brigitte.

Ich wünsche dir und deinen lieben alles erdenklich Gute und drücke ganz fest die Daumen damit es doch noch zu einem guten Ende kommen wird in jeglicher Hinsicht.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 19.04.19, 11:27

Liebe Renate,

vielen Dank für deine liebe Antwort.
Hier gibt es noch nicht viel Positives zu berichten und mir geht es nicht besonders gut.
Aber es ist mir wichtig dir ein schönes Osterfest zu wünschen.
Ganz liebe Grüße
Deine Brigitte
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Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 20.04.19, 7:43

Hallo ihr Lieben,

eine Zeit lang war ich nicht mehr hier.
Meine Lebensumstände sind ja auch sehr schwierig und ich will nicht nur Jammern über die äußeren Umstände..
Immer noch leben wir in einer Baustelle,kein Ende in Sicht.
Der Erbstreit geht jetzt in die letzte Instanz.
Da ist es noch offen ,ob uns die Situation nicht noch weiteren Schaden bringt.
Erst einmal sind es nur sehr sehr hohe Kosten und das ist in unserem Alter,als Rentner, sehr schwer zu stemmen.

Meine Gesundheit macht auch Probleme.
Die Missempfindungen in den Beinen und Händen sind stärker geworden und machen mir Sorgen.
Eine erneute Konsultation bei einem anderen Neurologen brachte nicht die Diagnose Polyneuropathie,sondern er vermutet was anderes,Ress Less Syndrom oder so.
Ich blicke da bald nicht mehr durch.
Aber ich glaube auch,dass der Stress sehr viel dazu beiträgt,dass es mir schlechter geht.
Aber ich kann es ja nicht ändern.
Jetzt wurde vom Hausarzt ganz überraschend Diabetes festgestellt und ich nehme Metformin 500mg.
Das vertrage ich nicht gut mit dem Magen.
Eine Blasenentzündung habe ich auch,Antibiotika haben da nicht geholfen,jetzt muss der Urin ins Labor eingeschickt werden,um zu sehen um welche Bakterien es sich handelt.
Da sollte ich auf Verdacht noch Mal ein Antibiotika nehmen,das Rezept habe ich aber zerrissen.
Da warte ich jetzt erst auf das Ergebnis und versuche es mit Hausmitteln.

Da bin ich jetzt sehr im Zweifel,ob ich das nicht Alles auch der langen Einnahme von den Ads zu verdanken habe,
oder ob das nicht auch noch mit dem Entzug zusammen hängt ?
2 Jahre nach null und es ist immer wieder schwierig und mit neuen Diagnosen verbunden.
Mein Hausarzt nervt und will immer wieder mehr Medikamente verschreiben ,auch Psychopharmaka.
Ist es das Alter,was jetzt alles durcheinander bringt ?
Einen depressiven Schub habe ich auch,bei dem Stress ja auch kein Wunder und doch will ich keine Psychopharmaka nehmen.
Meine Einwende verärgern meinen Hausarzt ,aber ich finde keinen Anderen hier.
Auch das ist schwierig in meinem Wohnort.

Jetzt habe ich mich Mal echt ausgek..... seid mir bitte nicht böse.
Ich wünsche allen Forianern hier gut Besserung und angenehme Osterfeiertage mit vielen guten Momenten.
Ganz liebe Grüße !!!
Eure in Dankbarkeit verbundene Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 20.04.19, 21:11

Liebe Brigitte,

schön das du dich wieder einmal meldest,auch wenn du leider nichts positives zu berichten hast.

Es tut mir sehr leid für dich und ich kann einfach nicht verstehen warum das mit dem Schaden an eurem Haus nicht behoben werden kann wo ihr doch gar nichts dafür könnt.
Richtig frustrierend finde ich das und ich kann gut verstehen was für ein Stress das für euch sein muss.
Kein Wunder das du jetzt auch noch Diabetes bekommen hast, meine ehemalige Arbeitskollegin sagte mir sie hat den auch bekommen vor lauter Stress und das hängt auch mit den Cortisol zusammen.

Überhaupt dein Körper scheint sich gegen diese schlimmen Sachen in deinem Leben extrem zu wehren und ich hoffe es gibt Mal wieder etwas positives in deinem Leben.

Liebe Brigitte ich wünsche dir gute Besserung und ein hoffentlich erholsames und schönes Ostern für dich und deine Familie.

Liebe Grüße
Deine Renate
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Rosenrot
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 21.04.19, 11:51

Frohe Ostern, liebe Brigitte!

Ich wünsche dir und deinem Mann entspannte Tage!

Vielleicht könnt ihr ein bisschen rausfahren und eine Pause von der baulichen Situation zu Hause nehmen. Ich wünsche es euch sehr.

Die Daumen sind gedrückt für einen guten Ausgang des Erbrechtsstreits. Manchmal klappt es ja mit der Gerechtigkeit...

Liebe Brigitte, es tut mir so leid, dass dich die gesundheitlichen Probleme so sehr plagen. Gut möglich, dass das immer noch der Entzug ist und nur die Zeit Erleichterung bringen wird. :hug:
Es ist gut, dass du eine informierte Patientin bist und dich gegenüber ärztlichen Empfehlungen abzugrenzen weißt.

Pass weiterhin schön auf dich auf! Von Herzen gute Besserung!

Alles Liebe <3
Rosenrot
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Jofab
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Montag, 22.04.19, 8:28

Liebe Brigitte,

ich freu mich sehr, von dir zu hören und über deine lieben Grüße !

Es tut mir so leid, dass es keine guten Neuigkeiten bei euch gibt. Das sind zwei riesengroße Belastungen in eurem
Leben und da ist es kein Wunder, dass es dir nicht besonders gut geht.

Schlimm, dass noch neue gesundheitlich Probleme dazugekommen sind !

Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung und hoffe, dass es doch bald eine Lösung gibt !

Ganz liebe Grüße :hug:
Ilse
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Bittchen
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Montag, 22.04.19, 8:57

Danke für eure lieben Antworten und das Mutmachen, Liebe Ilse ,Renate und Rosenrot.

liebe Rosenrot,schon oft denke auch ich,dass meine gesundheitlichen Probleme noch mit dem Entzug zusammen hängen.
Es sind diese Wellen,die mich stutzig machen.
Klar, habe ich riesige Belastungen und die beeinträchtigen bei jedem Menschen das Befinden,aber immer wieder neue Diagnosen geben mir da zu denken.
Magen,Blase,Missempfindungen in Händen und Beinen,Diabetes,das steht ja auch auf auf der Symptomliste.
Es kann ja sein ,dass ich auch immer noch im Langzeitentzug bin,nur davon will mein Hausarzt nichts hören.
Naja,mein Alter ist ja auch noch zu bedenken ,ich bin ja auch 69 Jahre geworden dieses Jahr.
Da bin ich ruhig beim Hausarzt und glaube das,was ich hier lese und gelernt habe.
Gut aufgehoben fühle ich mich in der Praxis da sowieso nicht.

Ganz liebe Grüße und heute einen schönen Tag für euch, mit vielen guten Momenten.
Eure Bittchen(Brigitte)
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rippatha39 » Montag, 22.04.19, 16:46

Off Topic
]Bevor mich jetzt jemand verurteilt - ja ich habe bewust von 4mg auf 2,5mg reduziert. 

Warum:
Ich komme einfach nicht mit dem Gewicht runter. Mich belastet das so sehr, dass ich durchdrehe. Egal was ich mache es ist alles für die Fische! 124kg anstatt 99kg von 11. November 2017. Die positiven Ereignisse halten sich in Grenzen.

Diese Ambivalenz zwischen langsamen reduzieren und Übergewicht zerreist mich fast. 

Ich fühle mich nicht wohl - Ich fühle mich nicht wohl - Ich fühle mich nicht wohl - usw.

Ich fahre mit dem Mountainbike aber speziell das Bergauffahren macht keinen Spaß. Aber ich fahre. Egal was ich mache, es nutzt nichts. Kaum sind die Tabletten weg, purzeln die Kilo von alleine, warum ist das nur so? Ich Esse 2x am Tag. Seit 13 Jahren immer der selbe sch....

Wenn ich nur alle 2 Tage was Esse, dann nehme ich ab. Begleitend zu den Mehrpfunden fühle ich mich sooft auch einfach nicht wohl in meiner Haut. Ob das vom Gewicht, vom Absetzen oder von beidem ist, weiß ich einfach nicht.

Es fühlt sich wie eine andauernd schwellende Erschöpfung an. Alles ist irgendwie mühsamer und der gesamte Körper und die Hormone spielen verrückt.

oft schwindelig
müde bis bleierne Müdigkeitsschauer
Schwitzen
Magendrücken
Erschöpft
Verspannt 
einfach kraftlos
usw.

Die letzten 7 Tage bin ich 2x Biken 1x Wandern und 1x Calisthenics gemacht. 

Was würdet ihr machen? 

Lg ein ziemlich angfressener Steve
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg
05/07-09/07 keine Einnahme

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg
08/2008-12/2008 keine Einnahme

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg
(Ehekrise)
12/2009-01/2011 keine Einnahme

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg
07/2013-12/2014 keine Einnahme

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg
07/2015-04/2016 keine Einnahme

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg
07/2016-01/2017 keine Einnahme
(War Ende Nov. für 3 Wochen auf Kur)

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg
(Auszug älteste Tochter, viel Stress auf Arbeit und finanzielle Umsatzeinbrüche, Sorgen
1 Panikattacke im Urlaub und nach Rausch im Oktober)

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg
Seit 02.01.19- Citalopram 4,0mg
Seit 10.04.19- Citalopram 2,5mg


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten und allgemeine Niedergeschlagenheit auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

Jamie
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jamie » Montag, 22.04.19, 18:12

Off Topic
Hi Steve, :)

nix für ungut, aber einen deiner drei identischen Beiträge habe ich jetzt erst mal ausgeblendet ;).

Ein Teil des Teams und Unterstützende lesen alles hier im Forum.
Zum einen weil´s unsere "Aufgabe" ist, zum anderen weil wir auch auf Dinge wie Urheberrechts-Sachen, Streit, justiziable Beiträge, Spam etc. achten müssen.
Du musst also keinen Verfolgungswahn entwickeln, wenn Towanda schreibt, dass sie alles liest ;).

Momentan und auch in naher Zukunft sind wir schlecht besetzt und den Luxus, innerhalb von 3 Stunden Antworten zu bekommen, wird es nicht mehr geben.
Ich bitte das zu berücksichtigen. Es hat nichts mit dir zu tun, sondern ist ein allgemeines Problem, weil das Forum so gewachsen ist.

Keiner verurteilt dich hier für das, was du tust; so kann ich nur für dich hoffen und Daumen drücken, dass dieser große Schritt gut geht.
Wenn massive Symptome kommen, solltest du teilaufdosieren, um nicht in ein schweres Entzugssyndrom zu rutschen.

Ich verstehe es übrigens sehr gut, wie frustrierend es sich anfühlt, wenn man tut und macht, auf Ernährung achtet, sportelt etc. ... und das Gewicht nicht wanken und weichen will.
Es frustriert, macht unglücklich, ist ungerecht und eigentlich auch nicht zu verstehen.
Mir zeigt das immer wieder, wie krass diese Medikamente im Gehirn schalten und walten, denn ein Eingriff in den Grundumsatz schafft wahrlich nicht jedes Medikament... :oops:.

Hoffe, dass die Pfunde purzeln und der große Abdosierschritt erfolgreich und folgenlos ist
Jamie
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rippatha39 » Montag, 22.04.19, 18:28

Off Topic
Danke, ich würde euch gerne monatlich einen Beitrag zahlen. Damit wäre es leichter den Aufgaben nachzukommen. 10 Euro z.B. würden keinem wehtun, gerade wenn es um die Gesundheit geht. Wäre das nicht einen möglichkeit dadurch einen Entlastung zu finden?
 ! Nachricht von: Moderator
Hi Rippatha / Steve, lass uns ab jetzt bitte wieder in deinen Thread zurückkehren und nicht bei anderen weiterschreiben. :) Es sind ihre Threads. Danke für dein Verständnis
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Erste Symptome 2002

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August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg
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Beginn 2.Absetzen
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06/2016-07/2016 Citalopram 10mg
07/2016-01/2017 keine Einnahme
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Seit 02.01.19- Citalopram 4,0mg
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Mittwoch, 24.04.19, 10:42

Hallo ihr Lieben,

im Moment lese ich wieder viel hier.
Es gibt mir Kraft weiter zu machen.
Manchmal schreibe ich auch,aber nicht immer weiß ich dann noch wo das war und kann dann nicht im passenden Thread antworten,
weil ich mich verhaspelt habe.
Seid mir bitte dann nicht böse.

Liebe Grüße
Bittchen
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Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

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Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 24.04.19, 11:08

Hallo Bittchen, :)

gerade wollte ich mich bei dir bedanken, dass du bei den anderen rein schaust - das ist mir nämlich nicht entgangen :)
Ich will mich auch immer noch bedanken. Es ist sehr lieb von dir <3 .

Wegen der Vergesslichkeit / Desorientierung - nicht schlimm :hug:
Jeder tut das, was er kann und möchte, und wenn man durcheinander kommt, dann ist das eben so.
Mach dir da bloß keine Sorgen.

Einen kleinen technischen Tipp habe ich aber.
Wenn du links oben mal schaust, da sind drei waagrechte Balken und nebendran steht "Schnellzugriff".
Wenn du da drauf klickst, siehst du einen Punkt mit "eigene Beiträge".
Und wenn du da drauf klickst, dann siehst du alle deine Beiträge, auch die, die du bei anderen geschrieben hast und wenn du wiederum da drauf klickst, kommst du direkt zu deinem Beitrag im entsprechenden Thread und kannst schauen, ob jemand was geschrieben hat und kannst dich damit besser orientieren. :)

Viele Grüße und danke für dein Mitwirken und Sein :group:
Jamie
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 25.04.19, 9:18

Liebe Jamie,

danke für deine lieben Worte.
Es ist für mich schwer Lob anzunehmen,aber ich arbeite daran.
Wenn ich sehe was du hier leistest,mit deinem fundierten wissen,da werde ich ganz ehrfürchtig.
Du hast wirklich meine ganze Bewunderung.

Dafür auch vielen Dank und ganz liebe Grüße
Bittchen
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Seit Mai 2017 ohne Ad.

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von lakeSonne1 » Freitag, 26.04.19, 13:04

Hallo Bittchen :) ,

ich hab dir vor ein paar Tagen ein PN geschickt.

Jetzt hast du in einem anderen Thread geschrieben, daß du PNs generell nicht liest:
Eine PN schreibe ich nie,lese ich auch nicht,da ich mich da nur wenig auskenne.
Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätte ich es sein lassen.
Da der Inhalt aber definitiv nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, will ich ihn auch nicht hier posten.
Vielleicht machst du ja mal ne Ausnahme und liest die PN von mir.

Gruß, :hug:
/lake
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Bittchen
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
- längere Absetzpause: ein paar Monate -

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