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Venlafaxin abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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nix
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Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Dienstag, 15.03.11, 22:15

Moin,

na, ich reihe mich mal ein, in die Absetz-Problematik bei AD's.

Ich habe insgesamt „nur“ ca. 6 Monate AD's genommen. Zuerst Citalopram (3 Mon.) und dann Venlafaxin. Das Venla zuletzt in der Dosierung 300 mg.
Nach Absprache mit meine Psychiater sollte ich das Venla runter dosieren und dann absetzen, weil ich keine positive Wirkung gespürt habe.
Geplant war daher ein anders Mittel zu probieren.
Das Venlafaxin habe ich innerhalb von 14 runter dosiert und dann ganz abgesetzt, so wie mit meinem Psychiater besprochen.

Zwei tagen nach dem ausschleichen traten dann Probleme auf: Schlafprobleme, Unruhe, zittern, Ängste, Stimmungsschwankungen (mal musste ich weinen, mal war ich euphorisch), hab mich zugedröhnt Gefühl, seekrank beschreibt es ganz gut, Übelkeit, Magenprobleme...

Das ganze fand ich doch ziemlich beunruhigend, bis mir jemand^^ diese Website empfohlen hatte.
Scheint ja alles auf ein Absetzsyndrom hinzudeuten, da ich die meisten dieser Symptome von meiner Depression her nicht so kenne.

Naja, für mich ist jetzt erst der dritte Tag mit dieser Problematik. Mein bisheriges Fazit:
AD's nehme ich lieber nicht mehr!
Hinterher ist mal ja immer schlauer, ich hätte mich mal vorher besser informieren sollen. Ich war ziemlich naiv, alles brav zu glauben, was mein Arzt mir erzählt hat:
“ ja, die modernen Psychopharmaka, alles kein Problem."

Als ich mich entschlossen hatte AD's zu nehmen, wollte ich mich einfach wieder besser fühlen, egal wie.
Habe das auch nie als Dauerlösung gesehen, sondern ich hatte es als Unterstützung der Therapie gedacht...hmm..

Soweit mein bisheriger Erfahrungsbericht!

Danke für eure Aufmerksamkeit :)

Leibe Grüße
von nix
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Das-kleine-Runde

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Mittwoch, 16.03.11, 12:05

Hallo Nix :)

Herzlich Willkommen :)

Das es Dir schlecht geht, wundert mich nicht, denn in 2 Wochen Venlafaxin von 300mg auf 0 zu setzen, vertragen vielleicht die robustesten Naturen...
Ratsam ist es nicht.
Übrigens hätte man kaum auf 300mg hochdosieren müssen, wer Medikamnete normal verstoffwechselt, wird bei einer Dosis die über der empfohlenen Dosierung liegt, keine Wirkung spühren, wenn man noch höher dosiert.

Seit wann hast Du denn abgesetzt? Wenn die Absetzbeschwerden sehr schlimm sind, könntest Du evtl. versuchen, noch etwas Venlafaxin einzunehmen und langsam auszuschleichen, allerdings kann es evtl auch zu paradoxen Reaktionen kommen.
Geplant war daher ein anders Mittel zu probieren.
Welches denn?

Hier einige Informationen:
http://www.antidepressiva-absetzen.de/
http://www.adfd.org/wissen/Problematik_ ... depressiva
http://www.adfd.org/wissen/SSRI-Absetzsyndrom

Bei großen Absetzproblemen schleicht man in 10%-Schritten aus, wenigstens im unteren Dosisbereich oder noch lngsamer.

Halt uns auf dem Laufenden, wie es Dir geht.

Liebe Grüße :group:

nix
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Mittwoch, 16.03.11, 12:40

Hey Das-kleine-Runde^^,

danke für Deine liebe Begrüßung :D

naja, ich hatte mich einfach auf meinen Psychiater verlassen! öO ich weiß, ganz schön naiv...
Er hatte mir halt geraten das Mittel innerhalb von 14 Tagen runterzudosieren, übrigends in 75mg Schritten. Das war die kleinste Einheit die ich hatte, also 75mg und 150mg.
und, in der tat, bin ich froh darüber das ich das venla nicht noch in einer höheren Dosierung genommen habe, mein Psychiater meinte wir könnten es durchaus bis 375mg hochdosieren, da ich keine positive Wirkung gemerkt hatte. :shock:
Die Dosierung begründete er damit, das nun mal SSNRI's nur in hoher Dosierung ihre Wirkung entfalten.

Ich glaube ganz abgesetzt habe ich es seit letzeden Freitag, wenn ich mich recht erinnere (sry, bin grad etwas verpeilt).

Naja schimm ist ja immer sehr relativ^^, ich habe mir fest vorgenommen, es ohne AD's zu schaffen! *Schaka*
Die Beschwerden treten zum Glück in recht unterschiedlicher Intensität auf, z.B. Übelkeit in den letzten Tagen nur abends. Heute morgen, war mal richtig euporisch^^, um dann einige Zeit später wieder rumzuheulen. Aber insgeamt haben die Bescherden sich schon etwas verbessert, und da ich weiß woher es kommt, kann ich auch leichter damit umgehen. und, um mal wieder schlafen zu können, ohne diese krassen Träume, nehme ich gelegentlich Promethazin. Das ist mir mal als "klassisches" Bedarfsmedi mal verschrieben worden.

Leider kann ich Dir nicht sagen, welches Mittel geplant war, ich war so mit meinem Psychiater verblieben, das ich mich melden sollte, wenn ich das Venla ausgeschleicht hätte. Dieser Anruf hat sich ja in der zwischenzeit erledigt.

BTW
Danke für die Infos, die hatte ich schon mit großem Interesse gelesen.

Liebe Grüße
von Nix
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Das-kleine-Runde

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Mittwoch, 16.03.11, 12:58

Hallo Nix :) ,
Die Dosierung begründete er damit, das nun mal SSNRI's nur in hoher Dosierung ihre Wirkung entfalten.

Das ist nicht zutreffend, weshalb man in einiger Regelmäßigkeit erleben kann, daß bei Unwirksamkeit der entsprechenden Präparate in Standarddosierung auf die Höchstdosis aufddosiert und DANACH meist abgesetzt wird :lol: ... wenn denn der Patient absetzen kann... :evil:

Um feindosiert Ausschleichen zu können, kann man die Kapseln des Original-Trevilor, nicht der Generika, benutzen, die kleine Kügelchen enthalten. Die kann man abzählen... :D
So machen es Betroffene, die es stark "beutelt"...

Bei Dir mache ich mit etwas Sorgen, daß sich Deine Beschwerden steigern könnten, denn oft kommen sie mit einiger Verzögerung.
Sei bitte etwas vorsichtig mit Promethazin, daß führt bei einigen Betroffenen während des Absetzens zu Symptomverschlimmerung.

Liebe Grüße :group:

nix
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Mittwoch, 16.03.11, 13:51

Hallo Das-kleine-Runde :),

Ja, ich ärgere mich doch ziemlich darüber, weil ich mich vorher nicht besser informiert hatte. *grrr*
Naja, und mein Vertrauen zu meinem Psychiater, ist doch ziemlich erschüttert. Interessant finde ich auch die Tatsache, das man auch nichts über diese Absetzt-Problematik im Beibackztettel lesen kann.

BTW
Ich habe hier einmal das Präparat von Henning und einmal von STADA, beides retardierte Hartkapseln. da wäre Kügelchen abzählen ja noch ne Alternative, falls es schlimmer wird, mit den Beschwerden.

Hmm, und ich dachte schon, das ich das schlimmste Überstanden hätte. öO :shock:
Falls es zu einer Verschlechterung der Beschwerden kommt, werde ich es mir wirklich noch einmal überlegen, einen neuen Absetzversuch zu starten.

Und danke für den Hinweis mit dem "Pro". Werde auf jeden fall versuchen ohne auszukommen. *hug*
ich werde Dich mal auf den laufenden halten. :)

Liebe Grüße
von Nix
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Das-kleine-Runde

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Mittwoch, 16.03.11, 14:03

Hallo Nix :) ,
Ich habe hier einmal das Präparat von Henning und einmal von STADA, beides retardierte Hartkapseln
Ich weiß nicht genau, wieviel Kugeln da drin sind, im Original sind die kleinsten Kügelchen.

Wenn Du überlegst, nochmal Venlafaxin anzusetzen, wäre es zeitnah am sinnvollsten. Wenn der Körper bereits richtig aus dem Lot ist und man noch zuwartet, steigt das Risiko von unverträglichen Reaktionen oder das die Symptome dann durch das Präparat nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.

Liebe Grüße :group:

Das-kleine-Runde

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Mittwoch, 16.03.11, 15:30

Hallo Nix :) ,

weshalb hattest Du die AD denn eigentlich verordnet bekommen?
Machst Du Psychotherapie oder wie arbeitest Du an Deiner Problematik?

Jedenfalls Respekt, daß Du Dir nichts vom Psychiater einreden läßt!

Lieben Gruß :group:

nix
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Mittwoch, 16.03.11, 15:52

Heya Das-kleine-Runde,

Ok, die Kügelchen sind in beiden ziemlich klein ;)

Uii, ist ne ziemlich schwierige Entscheidung! :?
Zur Zeit tentiere ich mehr dazu, das lieber zu lassen, und nicht noch mal mit dem Venla anzufangen, hmm...
Weil ich die Beschwerden noch ganz gut aushalten kann. Sie sind halt nicht immer gleichstark da.
Aber die Aussicht, das es evtl. noch schlimmer kommen könnte, finde ich sehr beunruhigend!
Ich werde auf jeden Fall mal drüber schlafen (höhö, schlafen?).

weshalb hattest Du die AD denn eigentlich verordnet bekommen?
Machst Du Psychotherapie oder wie arbeitest Du an Deiner Problematik?
Meine damalige Therapeuten meinte, ich sollte es mal abklären lassen, ob eine medikamentöse Behandlung sinnvoll wäre.
Das ist glaube ich ja eine Standardvorgehensweise?
Wie schon gesagt, war das geplant, zur Untersützung der Therapie.
Mein Psychiater hatte dann eine Depression (mittelgradige Episode) diagnostiziert, so ist glaube ich die "offizielle" Bezeichung.

Und, ja, ich bin zur Zeit in pschychotherapeutischer Behandlung, will halt jede Möglichkeit ausschöpfen.
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Das-kleine-Runde

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Das-kleine-Runde » Mittwoch, 16.03.11, 16:36

Hallo Nix :) ,
Meine damalige Therapeuten meinte, ich sollte es mal abklären lassen, ob eine medikamentöse Behandlung sinnvoll wäre.
Das ist glaube ich ja eine Standardvorgehensweise?
Es wird gerne gemacht...
V.a. seit es moderne AD gibt, die massiv beworben werden und angeblich so problemlos in der Anwendung sind.

Es gibt aber auch Therapeuten, die ausschließlich psychotherapeutisch arbeiten, ohne mediakemntöser "Unterstützung" und in Medikamenten den letzten Ausweg sehen.
Etwas anderes würde ich persönlich für mich nicht akzeptieren...
Der Einsatz von Medikamenten birgt immer die Gefahr, daß die emotionale Dynamik eingeschränkt wird und man nicht mehr an den eigenen Gefühslstrukturen arbeiten kann oder auch, das ein Therapieerfolg vorgetäuscht wird, wo lediglich das AD die Stimmung hebt.

Seriös ist ein solches Vorgehen ohne umfassende Information nicht, es sei denn der Therapeut muß Eigen- oder Fremdgefährdung seitens des Patienten befürchten.

Oft ist man sich auf der Suche nach professioneller Hilfe nicht bewußt, wie sehr man durch die Entscheidung, AN WEN man sich wendet, seines Glückes oder Unglücks Schmied ist...

Liebe Grüße :group:

nix
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Mittwoch, 16.03.11, 17:51

Hallo kleine Runde^^,

nur um das klarzustellen, mich hat niemand gedrängt AD's zu nehmen. ich hab schon gezielt danach gefragt, weil mir so ziemlich alles Recht war, um mich besser zu fühlen.
Aber das ist ein ganz wichtiger Hinweis, AD's sind ein Milliardengeschäft für die Pharmaindustrie, das sollten man immer im Hinterkopf haben.

Ich bin auch ins grübeln gekommen, als mich mein Arzt mit diesen tollen Pharma-mustern versorgt hat. Diese "gratis" Muster haben einen hohen Preis, den wohl alle Versicherten bezahlen müssen. Zumal wenn sich der Arzt dann noch konsequent dem "aut idem" Zusatz verweigert, und auf eine bestimmte Pharmafirma besteht.
Naja, da ging wohl die letzte "Weiterbildung" in ein schickes Hotel in der Schweiz? ;)

Ich stimme Dir voll zu, das es mit sehr viel Glück zu tuen an, an welchen Therapeuten man so gerät. Es ist ziemlich mühsam, so den richtigen für sich zu finden.
Besonders in einer Situartion, in der der einen nicht so gut geht. Aber die Zeit und Mühe kann sich durchaus lohnen!

Liebe Grüße
von Nix
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bewell

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von bewell » Mittwoch, 20.04.11, 16:02

Hallo Nix

wie geht es Dir mittlerweile ?

Ich schleiche auch gerade aus der Dröhnung Venlafaxin raus. Ich war allerdings "nur" auf 150mg dosiert und habe mich ganz schön erschrocken als ich Deine Dröhnung von 300mg las...herrje... :shock:

Mich würde interesssieren, ob Du Muskleschmerzen hattest?

ich hoffe, Du bist ok.
ganz liebe Grüsse
bewell

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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Mittwoch, 20.04.11, 17:10

Hey bewell,

danke der Nachfrage^^, mir geht es z.Z. ganz ok. :hug:

Die Absetztproblematik hatte ich nach knapp 2 Wochen überstanden, und ich bin echt froh, das ich das hinter mir habe.
War ne interessante Erfahrung, die ich aber lieber nicht noch einmal machen möchte. Die Entscheidung keine AD's mehr zu nehmen, viel mir sehr leicht, da ich ja überhaupt kein positive Wirkung gespürt hatte.

Deinen Thread hatte ich mitverfolgt, und nein, Muskelschmerzen hatte ich zum Glück keine.
Naja, habe nach Ostern den nächsten Termin bei meinem Psychiater, da ist es wohl ganz gut, das der erste Ärger verflogen ist^^. Ich denke mal, es ist wichtig, das er ein Feedback bekommt.

Wie sieht es denn z.Z. bei dir aus?
Wie weit bist du denn aktuell so mit dem runterdosieren? Und, wie gehts dir dabei?

Liebe Grüße
von nix
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bewell

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von bewell » Mittwoch, 20.04.11, 17:23

Hey Nix

danke für Deine Antwort. :hug:

Klingt ja ganz brauchbar bei Dir. Was willst Du Deinem Psychiater denn sagen?
Ich erspare mir das...denn meiner taugt nur zum krank schreiben....leider. :wacko:

Mir geht es soweit gut...obwohl vorgestern ein sehr schmerzhafter Nachmittag und Abend auszuhalten war für mich. :(
Ich nehme gerade ein drittel der Kügelchen von Original Trevilor 37,5mg weniger. Klappt ganz gut, aber laut das kleine Runde soll ich lieber langsamer machen und den Rest des Ausschleichprozesses auf mehrere Monate rausziehen.

Was mir eindeutig gegen meinen störrischen Strich geht...knurrrrrr..... :twisted: :roll:

nun gut...wie schon öfter erwähnt hilft mir EFT sehr gut, das auszugleichen.

hab es zauberhaft :hug:
LG
bewell

nix
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Mittwoch, 20.04.11, 17:52

Hi bewell^^,

naja, ich werde meinem Psychiater auf jeden Fall von meiner Absetzproblematik erzählen, aber ganz ohne Schuldzuweisungen. Die Schuld suche ich eh lieber bei mir, hätte mich ja vorher mal besser informieren können/müssen^^. :roll:

Hmm, ich find immer wieder erschreckend zu lesen, welche Symptome beim Absetzen auftreten könne, persönlich fande ich die Ängste am "schlimmsten". Aber ständig schmerzen zu haben, ist schon hart. Kannste denn nachts überhaupt schlafen?

Ja, klingt vernüftig was das kleine Runde vorgeschlagen hat, immer schön langsam! Hauptsache die Beschwerden werden gemildert, auch wenns keine angenehme Vorstellung ist, das sich das ganze noch Monate hinauszögert. Ich wünscher Dir auf jeden Fall viel Kraft, und schicke dir mal virtuell ein dickes Kraft-und Durchhaltepaket^^.

EFT? Musste ich erste gogglen^^. Aber ich finds klasse, das dir das hilft. Das hilft die auch bei deiner eigentlichen "Grunderkrankung"?
Ich mache so was ähnliches, aber lieber mit Nadeln^^.

Liebe Grüße von
nix
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bewell

Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von bewell » Mittwoch, 20.04.11, 20:22

Hey Nix

och..ich schlafe ganz gut....es schmerzt ja "nur" in oder bei der Bewegung...und ich bewege mich doch sooo gerne...schniefff...mein Joggen muss erstmal ausfallen....sobald es besser ist, gehe ich Nordic-Walken....das geht bis zu einer halben Stunde ganz gut.

Viel mehr schmerzt mich, dass ich keine Schuhe mit Absätzen mehr tragen kann...heul.. :cry: ...ich bin eine Frau durch und durch....menno....

und aussedem habe ich von den doofen AD´s 15 !!!!!!!!!!!!!!!!! Kilo zugenommen....schreiii...... :evil:

nun ja....zwei Kilo sind schon wieder runter...
auch das geht nur gut, wenn ich ganz langsam mache...und DAS bei meiner Geduld..ööörgss... :wacko:

LG
bewell

curlytitus
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von curlytitus » Sonntag, 13.01.13, 19:39

Hallo nix,
du hast lange in deinen Thread nicht rein geschrieben. Wie ist es dir bis jetzt ergangen?

Gruß
Curly
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

nix
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von nix » Montag, 14.01.13, 11:32

curlytitus hat geschrieben:Hallo nix,
du hast lange in deinen Thread nicht rein geschrieben. Wie ist es dir bis jetzt ergangen?
Hallo Curly,

lieb das du nachfragst.

Ich hatte im "AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread" schon etwas dazu geschrieben.
Bin seit über einem Jahr AD-frei, und nehme nur noch ein Beruhigungsmittel bei Bedarf. DIe Absetzproblematik habe ich zum Glück doch schnell überwinden können.
Meine Deppressionen hab ich zwar noch, aber ich versuche durch eine Therapie die Sache in den Griff zu bekommen.
Ich denke das ist langfristig gesehen der bessere Weg für mich als die Medikamente.
Zu dem Zeitpunkt als ich mit den AD's angefangen habe war mir alles egal, ich wollte mich nur einfach irgendwie besser fühlen. Verglichen damit geht es mir heute sehr viel besser. Ich versuche meine Ängste und Depressionen durch eine Verhaltenstherapie in den Griff zu bekommen und mache zur Zeit die ersten Schritte wieder zurück "ins Leben".
Und ich bin sehr froh das ich die Absetzprobleme hinter mir lassen konnte. :D
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padma
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Re: Venlafaxin abgesetzt

Beitrag von padma » Donnerstag, 31.08.17, 14:22

 ! Nachricht von: padma
hallo Anchri,
ich erstelle dir einen eigenen thread
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lg padma
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 31.08.17, 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: link eingefügt

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