Absetzen von Paroxetin
Absetzen von Paroxetin
Hallo,
ich nehme seit 3 Monaten Paroxetin wegen einer Angsstörung. Vorher habe ich 1 Jahr Insidon genommen, was leider nicht mehr geholfen hat.
Anfangs ging es mir mit dem Paroxetin gut, die Symptome der Angsstörung hat es mir fast völlig genommen und ich konnte ein normales Leben führen.
Seit zwei Wochen spüre ich jedoch einen Druck im Kopf der sehr unangenehm ist. Ich weiß nicht ob es mit dem Paroxetin zu tun hat, da ich eigentlich von Anfang an keinerlei Nebenwirkungen hatte.
Die einzige Nebenwirkung die ich habe und auch beim Insidon hatte ist ein völliger Libidoverlust. Das geht nun seit über einem Jahr so. Ich habe einen sehr verständnisvollen Lebenspartner aber so langsam nervt es ihn und natürlich auch mich.
Nun bin ich wirklich am überlegen das Paroxetin langsam abzusetzen, weiß aber nicht ob das nach 3 Monaten schon richtig ist. Meine Neurologin meinte ich solle das Paroxetin als Dauermedikament ansehen, das möcht ich natürlich nicht. Ich mache seit 4 Wochen eine Verhaltenstherapie die mir glaube ich auch gut bekommt.
Was meint Ihr wielange muss man das Paroxetin überhaupt nehmen?
Bin für jede Antwort dankbar. Mich interessieren natürlich auch Eure Erfahrungen mit Paroxetin.
lieben gruss
Susan
ich nehme seit 3 Monaten Paroxetin wegen einer Angsstörung. Vorher habe ich 1 Jahr Insidon genommen, was leider nicht mehr geholfen hat.
Anfangs ging es mir mit dem Paroxetin gut, die Symptome der Angsstörung hat es mir fast völlig genommen und ich konnte ein normales Leben führen.
Seit zwei Wochen spüre ich jedoch einen Druck im Kopf der sehr unangenehm ist. Ich weiß nicht ob es mit dem Paroxetin zu tun hat, da ich eigentlich von Anfang an keinerlei Nebenwirkungen hatte.
Die einzige Nebenwirkung die ich habe und auch beim Insidon hatte ist ein völliger Libidoverlust. Das geht nun seit über einem Jahr so. Ich habe einen sehr verständnisvollen Lebenspartner aber so langsam nervt es ihn und natürlich auch mich.
Nun bin ich wirklich am überlegen das Paroxetin langsam abzusetzen, weiß aber nicht ob das nach 3 Monaten schon richtig ist. Meine Neurologin meinte ich solle das Paroxetin als Dauermedikament ansehen, das möcht ich natürlich nicht. Ich mache seit 4 Wochen eine Verhaltenstherapie die mir glaube ich auch gut bekommt.
Was meint Ihr wielange muss man das Paroxetin überhaupt nehmen?
Bin für jede Antwort dankbar. Mich interessieren natürlich auch Eure Erfahrungen mit Paroxetin.
lieben gruss
Susan
-
mücke
- Beiträge: 2922
- Registriert: 30.12.2004 09:24
- Hat sich bedankt: 156 Mal
- Danksagung erhalten: 19 Mal
Re: Absetzen von Paroxetin
Hallo Sharon
Mit welcher Begründung sollst du denn Paroxetin als Dauermedikation nehmen? Ich würde es nicht tun.
Ich habe auch ein SSRI (Zoloft) genommen, habe es abgesetzt wegen der NW. Falls du absetzen möchtest, mache es ganz, ganz langsam. Schnelles Absetzen kann, muß aber nicht, starke Absetzprobleme hervorrufen.
Wieviel mg nimmst du?
Info findest du, wenn du hier im Forum, wenn du über "suchen" gehst u. Paroxetin eingibst.
www.kompendium.ch/Search.aspx?land=de
www.antidepressiva-absetzen.de
Gruss Annette
Mit welcher Begründung sollst du denn Paroxetin als Dauermedikation nehmen? Ich würde es nicht tun.
Ich habe auch ein SSRI (Zoloft) genommen, habe es abgesetzt wegen der NW. Falls du absetzen möchtest, mache es ganz, ganz langsam. Schnelles Absetzen kann, muß aber nicht, starke Absetzprobleme hervorrufen.
Wieviel mg nimmst du?
Info findest du, wenn du hier im Forum, wenn du über "suchen" gehst u. Paroxetin eingibst.
www.kompendium.ch/Search.aspx?land=de
www.antidepressiva-absetzen.de
Gruss Annette
Erfahrung mit Bespar, Zoloft, Mirtazapin, Thombran
Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 71#p184371
viewtopic.php?f=35&t=16516
viewtopic.php?f=66&t=16653
viewtopic.php?f=18&t=15490
Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 71#p184371
viewtopic.php?f=35&t=16516
viewtopic.php?f=66&t=16653
viewtopic.php?f=18&t=15490
Paroxetin
Hallo Annette,
vielen Dank für die Antwort. Ich nehme 20mg Paroxetin, habe mit 10mg angefangen und hatte das Gefühl das es mir damit am besten ging.
Warum ich das als Dauermedikament nehmen soll weiß ich nicht, vieleicht weiß die Neurologin ja von den Absetzerscheinungen (und das viele es mehrmals versuchen müssen oder aufgeben). Leider hat sie mich darüber nicht aufgeklärt.
gruss Susan
vielen Dank für die Antwort. Ich nehme 20mg Paroxetin, habe mit 10mg angefangen und hatte das Gefühl das es mir damit am besten ging.
Warum ich das als Dauermedikament nehmen soll weiß ich nicht, vieleicht weiß die Neurologin ja von den Absetzerscheinungen (und das viele es mehrmals versuchen müssen oder aufgeben). Leider hat sie mich darüber nicht aufgeklärt.
gruss Susan
-
amanda
Hallo Sharon was ist das nur für eine Neurologin die von vorne herein sagt PAROXETIN ALS DAUERMEDIKAMENT!!!!!!!Ich würde mir schnellstens eine andere Neurologin suchen. Gut das du eine Therapie machst.....besser wäre es gewesen von Anfang an eine Therapie zu machen dann hätte sich zumindestens die Angst vor der Angst....ich meine die Angst vor den Angstsympthomen die du wahrscheinlich wie alle Angsterkrankten hast nicht so stark entwickelt. Ein guter Therapeut versucht mit dir herrauszufinden WOHER die Angst kommt,macht mit dir eine Verhaltenstherapie evtl. auch andere Therapieformen....und sollte dir Tips geben wie du mit deiner Angst umzugehen hast oder wie man die Angstsympthome besser aushält oder lindern kann. Halte mal deiner Neurologin verschieden Artikel über Paroxetin unter die Nase...in denen die teiweise schweren Nebenwirkungen und Absetzsympthome beschrieben sind. Annette hat schon ein paar links genannt aber wenn du unter google Paroxetin Nebenwirkungen,Absetzsympthome oder Warnung eingibst bekommst du reichlich Informationen. GOTT SEI DANK bekommt nicht JEDER starke Absetzsympthome aber du solltest falls du Paroxetin absetzt es wie es Annette empfohlen hat es sehr sehr langsam tun. Deiner Therapeutin kannst du doch mal die Absetztips vom ADFD zeigen die ich für sehr sehr gut halte.Du wirst es schon schaffen deine Angst wieder in Griff zu kriegen...wenn du bei einer guten Therapeutin bist ....auch ohne Medikamente. Ich hatte SCHWERSTE ANGSTSYMPTHOME und habe es auch geschafft....sicherlich geht die Angst nicht ganz ...aber es ist zu schaffen ein Lebenswertes Leben zu führen. Da ich selbst sehr negative Erfahrungen mit Psychopharma gemacht habe rate ich jedem es erst mal ohne oder mit wenig Medikamenten zu probieren...nur wenn eine Therapie,Umstellen des Lebenswandels,andere Ernährung,Sport usw nichts bringt sollte man auf Psychopharmaka zurückgreifen!!!Alles Gute AMANDA
-
RobertdeNiro
- Beiträge: 3
- Registriert: 06.08.2005 16:29
- Wohnort: Hamburg
Absetzen von Paradoxetin Beta
Hallo Sharon,
ich nehme jetzt seit ca. 2 Jahren Paradoxetin Beta (Dosierung: 20mg pro Tag).
Seit ca. 1 Woche hab ich jetzt das Medikament abgesetzt, und mir geht es solala, muß ich sagen. Hab zwar in dieser zeit keine Panikattacke gehabt, aber die Entzugssymtomatik ist schon nicht ganz ohne, wie ich gerade eben feststelle. Die ersten beiden Tage gings, und dann hab ich elektrische Schläge verspürt im ganzen Körper, was ich glaube natürlich psychisch und nicht physisch ist. Mein Psyichater hat gemeint: Das diese Symtomatik in etwa 1-2 Wochen weggehen müßte, was ich mittlerweile so ein bisschen bezweifle.
Andere Symtome bei mir sind, ich will dir nicht Angst machen: Schweißausbrüche, ziemlich Schlapp, Konzentrationsschwierigkeiten, leichte Übelkeit. Aber ich denke dies ist der "Normalzustand" beim absetzen, bei so langer Zeit.
Was mich nebenbei Intressieren würde wäre, hat jemand ähnlich Erfahrungen mit diesen "elektrischen Schlägen" gemacht. Und wie lange hat es gedauert bis es weg war. (Vielleicht liegt es ja auch daran, das ich rauche und Kaffee konsumiere ?)
Noch was fällt mir gerade ein, mein Psychiater hat gemeint das es über diesen Zustand der elektrischen Symtomatik, man nennt es glaub ich auch Electrocithing, noch keine wirklich wissenschaftliche Studien darüber gibt.
Was im Klartext heiß: Das die Firmen die es produzieren, es abstreiten das diese Symtomatik auftreten kann ?!?
Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen, da ich ja das Medikament schon längere Zeit einnehme.
Liebe Grüße
Matze
ich nehme jetzt seit ca. 2 Jahren Paradoxetin Beta (Dosierung: 20mg pro Tag).
Seit ca. 1 Woche hab ich jetzt das Medikament abgesetzt, und mir geht es solala, muß ich sagen. Hab zwar in dieser zeit keine Panikattacke gehabt, aber die Entzugssymtomatik ist schon nicht ganz ohne, wie ich gerade eben feststelle. Die ersten beiden Tage gings, und dann hab ich elektrische Schläge verspürt im ganzen Körper, was ich glaube natürlich psychisch und nicht physisch ist. Mein Psyichater hat gemeint: Das diese Symtomatik in etwa 1-2 Wochen weggehen müßte, was ich mittlerweile so ein bisschen bezweifle.
Andere Symtome bei mir sind, ich will dir nicht Angst machen: Schweißausbrüche, ziemlich Schlapp, Konzentrationsschwierigkeiten, leichte Übelkeit. Aber ich denke dies ist der "Normalzustand" beim absetzen, bei so langer Zeit.
Was mich nebenbei Intressieren würde wäre, hat jemand ähnlich Erfahrungen mit diesen "elektrischen Schlägen" gemacht. Und wie lange hat es gedauert bis es weg war. (Vielleicht liegt es ja auch daran, das ich rauche und Kaffee konsumiere ?)
Noch was fällt mir gerade ein, mein Psychiater hat gemeint das es über diesen Zustand der elektrischen Symtomatik, man nennt es glaub ich auch Electrocithing, noch keine wirklich wissenschaftliche Studien darüber gibt.
Was im Klartext heiß: Das die Firmen die es produzieren, es abstreiten das diese Symtomatik auftreten kann ?!?
Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen, da ich ja das Medikament schon längere Zeit einnehme.
Liebe Grüße
Matze
Hallo zusammen,
mein Name ist Matze, wollte fragen ob jemand im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mit absetzen von Paradoxetin Beta.
Nehme dieses Medikament jetzt seit ca. 2 Jahren(Dosierung 20mg), wegen Panikattacken bzw. Angststörung.
Vor 8 Tagen hab ich das Medikament abgesetzt, komm soweit ganz gut zurecht, außer das ich, schwierig zu beschreiben, elektrische Schläge verspüre, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Mein Psychiater meinte nach 1-2 Wochen müßten diese Symtome wegsein. Was ich natürlich hoffe. Anonsten hab ich keine Anzeichen einer Panikattacke in dieser Zeit gehabt. Was mich sehr freut. Zudem hab ich immer noch Hitzewallungen, aber ich denke das ist normal.
Frage: Hat jemand das gleiche Medikament schon mal genohmen, und gleiche Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht.
Danke schon mal im voraus.
Liebe Grüße
Matze
mein Name ist Matze, wollte fragen ob jemand im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mit absetzen von Paradoxetin Beta.
Nehme dieses Medikament jetzt seit ca. 2 Jahren(Dosierung 20mg), wegen Panikattacken bzw. Angststörung.
Vor 8 Tagen hab ich das Medikament abgesetzt, komm soweit ganz gut zurecht, außer das ich, schwierig zu beschreiben, elektrische Schläge verspüre, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Mein Psychiater meinte nach 1-2 Wochen müßten diese Symtome wegsein. Was ich natürlich hoffe. Anonsten hab ich keine Anzeichen einer Panikattacke in dieser Zeit gehabt. Was mich sehr freut. Zudem hab ich immer noch Hitzewallungen, aber ich denke das ist normal.
Frage: Hat jemand das gleiche Medikament schon mal genohmen, und gleiche Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht.
Danke schon mal im voraus.
Liebe Grüße
Matze
-
PhilRS
- Beiträge: 1071
- Registriert: 07.04.2005 10:16
- Wohnort: FI-Joensuu / DE-Berlin
- Danksagung erhalten: 48 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Absetzen von Paradoxetin Beta
Hallo Robert dN.,
nett mal jemand Prominentes hier zu haben
Studien zu Nebenwirkungen sind einfach viel seltener als solche zu (angeblichen) Wirkungen. Es gibt die extremsten und wirrsten Dinge, die untersucht werden (sozusagen wie > VIAGRA für Schnittblumen) - aber eine so wichtige Sache wie Nebenwirkungen vielverordneter Pharmaka wird vernachlässigt.
Grund dürfte klar sein. Geforscht wird an dem, wofür Geld da ist. Geld kommt von Herstellern für Gefälligkeiten. Wer aus eigenem Antrieb forschen will - was eigentlich den Wissenschaftler auszeichnen sollte - und sich vielleicht an Nebenwirkungen dransetzen möchte, der kriegt kein Geld oder wird an anderer Stelle bestraft. Methoden dazu gibt es unzählige.
<hr>
Bei den "Stromschlägen" ist es m.W. auch das Problem, dass es keine weit anerkannte Bezeichnung oder zumindest keine eindeutige Klassifikation gibt - nicht mal das! Wird sehr häufig fehlgedeutet bzw. uminterpretiert, oder wird nicht als Entzugserscheinung erkannt.
Gruß von
-PhilRS.
nett mal jemand Prominentes hier zu haben
Nein, das hat damit nicht direkt zu tun.RobertdeNiro hat geschrieben:(Zustand der elektrischen Symtomatik)
... noch keine wirklich wissenschaftliche Studien darüber gibt.
Was im Klartext heiß: Das die Firmen die es produzieren, es abstreiten das diese Symtomatik auftreten kann ?!?
Studien zu Nebenwirkungen sind einfach viel seltener als solche zu (angeblichen) Wirkungen. Es gibt die extremsten und wirrsten Dinge, die untersucht werden (sozusagen wie > VIAGRA für Schnittblumen) - aber eine so wichtige Sache wie Nebenwirkungen vielverordneter Pharmaka wird vernachlässigt.
Grund dürfte klar sein. Geforscht wird an dem, wofür Geld da ist. Geld kommt von Herstellern für Gefälligkeiten. Wer aus eigenem Antrieb forschen will - was eigentlich den Wissenschaftler auszeichnen sollte - und sich vielleicht an Nebenwirkungen dransetzen möchte, der kriegt kein Geld oder wird an anderer Stelle bestraft. Methoden dazu gibt es unzählige.
<hr>
Bei den "Stromschlägen" ist es m.W. auch das Problem, dass es keine weit anerkannte Bezeichnung oder zumindest keine eindeutige Klassifikation gibt - nicht mal das! Wird sehr häufig fehlgedeutet bzw. uminterpretiert, oder wird nicht als Entzugserscheinung erkannt.
Gruß von
-PhilRS.
-
amanda
Hallo RobertdeNiro ich hatte Stromschlagähnliche Sympthome nach dem abrupten Absetzen von Remergil. Es war besonders stark in der Schläfenregion zu spüren. Nach dem Absetzen von Paroxetin (nahm es NUR 4 Tage) wurde ich extrem geräusch und lichtempfindlich. Koffein,Nikotin würde ich weglassen oder SEHR STARK reduzieren. Alkohol sollte man ebenfalls meiden. Alles Gute AMANDA
-
RobertdeNiro
- Beiträge: 3
- Registriert: 06.08.2005 16:29
- Wohnort: Hamburg
Hallo PhilRS,
mir ist kein anderer Name spontan eingefallen. Außerdem war mein Name schon belegt. Zu diesen Stromschlägen, du hast recht es wird als Entzugserscheinung nicht anerkannt, dies bestätigte mir auch mein Psychiater. Weißt du vielleicht wie lange das dauern kann, mit der Symtomatik, ist nämlich ziemlich unangenehm auf Dauer ?
Greetings
Matze
mir ist kein anderer Name spontan eingefallen. Außerdem war mein Name schon belegt. Zu diesen Stromschlägen, du hast recht es wird als Entzugserscheinung nicht anerkannt, dies bestätigte mir auch mein Psychiater. Weißt du vielleicht wie lange das dauern kann, mit der Symtomatik, ist nämlich ziemlich unangenehm auf Dauer ?
Greetings
Matze
Hallo zusammen,
mein Name ist Matze, wollte fragen ob jemand im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mit absetzen von Paradoxetin Beta.
Nehme dieses Medikament jetzt seit ca. 2 Jahren(Dosierung 20mg), wegen Panikattacken bzw. Angststörung.
Vor 8 Tagen hab ich das Medikament abgesetzt, komm soweit ganz gut zurecht, außer das ich, schwierig zu beschreiben, elektrische Schläge verspüre, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Mein Psychiater meinte nach 1-2 Wochen müßten diese Symtome wegsein. Was ich natürlich hoffe. Anonsten hab ich keine Anzeichen einer Panikattacke in dieser Zeit gehabt. Was mich sehr freut. Zudem hab ich immer noch Hitzewallungen, aber ich denke das ist normal.
Frage: Hat jemand das gleiche Medikament schon mal genohmen, und gleiche Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht.
Danke schon mal im voraus.
Liebe Grüße
Matze
mein Name ist Matze, wollte fragen ob jemand im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mit absetzen von Paradoxetin Beta.
Nehme dieses Medikament jetzt seit ca. 2 Jahren(Dosierung 20mg), wegen Panikattacken bzw. Angststörung.
Vor 8 Tagen hab ich das Medikament abgesetzt, komm soweit ganz gut zurecht, außer das ich, schwierig zu beschreiben, elektrische Schläge verspüre, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Mein Psychiater meinte nach 1-2 Wochen müßten diese Symtome wegsein. Was ich natürlich hoffe. Anonsten hab ich keine Anzeichen einer Panikattacke in dieser Zeit gehabt. Was mich sehr freut. Zudem hab ich immer noch Hitzewallungen, aber ich denke das ist normal.
Frage: Hat jemand das gleiche Medikament schon mal genohmen, und gleiche Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht.
Danke schon mal im voraus.
Liebe Grüße
Matze
-
RobertdeNiro
- Beiträge: 3
- Registriert: 06.08.2005 16:29
- Wohnort: Hamburg
Hallo Amanda,
danke für deine Nachricht, Wie lange hat es bei dir gedauert, bis diese elektrischen Stromschläge in der Schläfenregion aufgehört haben.
Weil auf Dauer ist dies ziemlich unangenehm, wie du selber weisst.
Liebe Grüße
Matze
danke für deine Nachricht, Wie lange hat es bei dir gedauert, bis diese elektrischen Stromschläge in der Schläfenregion aufgehört haben.
Weil auf Dauer ist dies ziemlich unangenehm, wie du selber weisst.
Liebe Grüße
Matze
Hallo zusammen,
mein Name ist Matze, wollte fragen ob jemand im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mit absetzen von Paradoxetin Beta.
Nehme dieses Medikament jetzt seit ca. 2 Jahren(Dosierung 20mg), wegen Panikattacken bzw. Angststörung.
Vor 8 Tagen hab ich das Medikament abgesetzt, komm soweit ganz gut zurecht, außer das ich, schwierig zu beschreiben, elektrische Schläge verspüre, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Mein Psychiater meinte nach 1-2 Wochen müßten diese Symtome wegsein. Was ich natürlich hoffe. Anonsten hab ich keine Anzeichen einer Panikattacke in dieser Zeit gehabt. Was mich sehr freut. Zudem hab ich immer noch Hitzewallungen, aber ich denke das ist normal.
Frage: Hat jemand das gleiche Medikament schon mal genohmen, und gleiche Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht.
Danke schon mal im voraus.
Liebe Grüße
Matze
mein Name ist Matze, wollte fragen ob jemand im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mit absetzen von Paradoxetin Beta.
Nehme dieses Medikament jetzt seit ca. 2 Jahren(Dosierung 20mg), wegen Panikattacken bzw. Angststörung.
Vor 8 Tagen hab ich das Medikament abgesetzt, komm soweit ganz gut zurecht, außer das ich, schwierig zu beschreiben, elektrische Schläge verspüre, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Mein Psychiater meinte nach 1-2 Wochen müßten diese Symtome wegsein. Was ich natürlich hoffe. Anonsten hab ich keine Anzeichen einer Panikattacke in dieser Zeit gehabt. Was mich sehr freut. Zudem hab ich immer noch Hitzewallungen, aber ich denke das ist normal.
Frage: Hat jemand das gleiche Medikament schon mal genohmen, und gleiche Erfahrungen mit dem Absetzen gemacht.
Danke schon mal im voraus.
Liebe Grüße
Matze
Hallo Sharon,
ich habe Paroxetin nach einer schweren Depression sieben Jahre lang geschluckt. Es hat mir ein stabiles Leben ermöglicht. Ich hatte auch Nebenwirkungen. Die Erkrankung war aber aber schlimmer als die Nebenwirkungen.
Du musst selbst entscheiden, was für Dich unangenehmer ist. Um das zu entscheiden, brauchst Du einen Arzt oder eine Ärztin, die bereit ist, anzuerkennen, dass es m e h r Nebenwirkungen und Absetzsymptome gibt, als in der Literatur dokumentiert ist. Wenn Du mit jemanden vernünftig reden kannst, bekommst Du den notwendigen inneren Abstand, um die Entscheidung für Dich treffen zu können.
Als ich selbst versucht habe, abzusetzen, ging es bei 10 mg Paroxetin ganz gut. Ich persönlich finde es gut, das Medikament so gering zu dosieren, dass man noch Symptome der Krankheit hat, um dann der Krankheit mit Psychotherapie zu Leibe rücken zu können.
Ich habe selbst meine erste Depression ohne Medikament ausschließlich mit Psychotherapie weg bekommen, und bin immer noch froh darüber.
Die aktuelle Lehrmeinung lautet. Man braucht immer Medikament und Psychotherapie. Das glaube ich nicht.
Gruß,
Lotus
ich habe Paroxetin nach einer schweren Depression sieben Jahre lang geschluckt. Es hat mir ein stabiles Leben ermöglicht. Ich hatte auch Nebenwirkungen. Die Erkrankung war aber aber schlimmer als die Nebenwirkungen.
Du musst selbst entscheiden, was für Dich unangenehmer ist. Um das zu entscheiden, brauchst Du einen Arzt oder eine Ärztin, die bereit ist, anzuerkennen, dass es m e h r Nebenwirkungen und Absetzsymptome gibt, als in der Literatur dokumentiert ist. Wenn Du mit jemanden vernünftig reden kannst, bekommst Du den notwendigen inneren Abstand, um die Entscheidung für Dich treffen zu können.
Als ich selbst versucht habe, abzusetzen, ging es bei 10 mg Paroxetin ganz gut. Ich persönlich finde es gut, das Medikament so gering zu dosieren, dass man noch Symptome der Krankheit hat, um dann der Krankheit mit Psychotherapie zu Leibe rücken zu können.
Ich habe selbst meine erste Depression ohne Medikament ausschließlich mit Psychotherapie weg bekommen, und bin immer noch froh darüber.
Die aktuelle Lehrmeinung lautet. Man braucht immer Medikament und Psychotherapie. Das glaube ich nicht.
Gruß,
Lotus
1995 Selbstwertneurose, neurotische Depression, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Besserung ohne Medikamente
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
Hallo Mr. DeNiro,
ich hatte einen Electric Head als Entzugssymptom von Paroxetin. Mehr zum Thema auf:
www.paxilprogress.org (Englisch)
oder auf dem ADFD
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?p=4742#4742
Gruß,
Lotus
ich hatte einen Electric Head als Entzugssymptom von Paroxetin. Mehr zum Thema auf:
www.paxilprogress.org (Englisch)
oder auf dem ADFD
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?p=4742#4742
Gruß,
Lotus
1995 Selbstwertneurose, neurotische Depression, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Besserung ohne Medikamente
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
Absetzen von Paroxetin
Hallo alle zusammen,
ich danke euch für die zahlreichen Antworten.
Habe heute begonnen auf 15mg zu reduzieren. Ich habe mir gestern aus der Apotheke Eicosan 750 und Magnesium geholt. Kann mir jemand sagen wieviel Eicosan ich nehmen muss und was es eigentlich genau bewirkt. Ich habe auch gelesen das man Vitamin E einnehmen soll, wozu genau?
Wielange sollte ich jetzt bei den 15mg bleiben?
Ich glaube nicht das meine Ärztin der Meinung ist das ich das Medikament absetzen sollte. Mein Therapeut sieht das etwas anders, er wird mich sicherlich dabei unterstützen.
Große Angst habe ich vor den Stromstößen im Kopf und Körper, bin ja sowieso ein total ängstlicher Mensch und weiß dann sicher nicht wie ich damit umgehen soll. Habt ihr da ein paar Tipps für mich?
Trotz der Einnahme von Paroxetin leide ich immer unter starker Unruhe, was kann man tun damit man das in den Griff bekommt? Es ist manchmal wirklich unerträglich.
lieben gruss
Susan
ich danke euch für die zahlreichen Antworten.
Habe heute begonnen auf 15mg zu reduzieren. Ich habe mir gestern aus der Apotheke Eicosan 750 und Magnesium geholt. Kann mir jemand sagen wieviel Eicosan ich nehmen muss und was es eigentlich genau bewirkt. Ich habe auch gelesen das man Vitamin E einnehmen soll, wozu genau?
Wielange sollte ich jetzt bei den 15mg bleiben?
Ich glaube nicht das meine Ärztin der Meinung ist das ich das Medikament absetzen sollte. Mein Therapeut sieht das etwas anders, er wird mich sicherlich dabei unterstützen.
Große Angst habe ich vor den Stromstößen im Kopf und Körper, bin ja sowieso ein total ängstlicher Mensch und weiß dann sicher nicht wie ich damit umgehen soll. Habt ihr da ein paar Tipps für mich?
Trotz der Einnahme von Paroxetin leide ich immer unter starker Unruhe, was kann man tun damit man das in den Griff bekommt? Es ist manchmal wirklich unerträglich.
lieben gruss
Susan
-
amanda
Hallo sharon bei körperlicher Unruhe hat mir immer Bewegung geholfen z.B. Rad fahren,walken ,tanzen,Gymnastik und Progressive Muskelentspannung nach der CD von Dr. Hans Grünn hat bei mir Wunder gewirkt. Das Absetzen von Paroxetin solltest du aber unbedingt mit einem Arzt, Apotheker oder mit deiner Therapeutin besprechen. Damit du einen Ansprechpartner hast wenn es dir mal nicht so gut geht,muss nicht sein,kann aber sein. Lies doch mal die Absetztips hier im Forum!!!Ansonsten hat Peter Lehmann auch ein gutes Buch geschrieben:Psychopharmaka absetzen.Alles Gute AMANDA
Die elektrischen Schläge/-Wellen (sogenannte "zaps") als psychisch ausgelöstes Symptom zu ignorieren, hält sich bei den Ärzten/Neurologen aber wirklich hartnäckig.
Meine Psyche hatte mir ja schon so manche körperliche Sensation beschert, bei den Zaps allerdings bin ich wieder panisch von Arzt zu Arzt und keiner konnte damit was anfangen. Erst im Internet erfuhr ich von anderen Usern, dass dieses Symptom ein weit verbreitetes ist beim Absetzen von SSRI.
Bis heute konnte mir niemand erklären, wie es dazu kommt, elektrische Wellen durch den ganzen Körper zu bekommen, sobald man die Augen schnell zur Seite bewegt. Es scheint auch niemanden aus Medizin oder Forschung zu interessieren.
Gefährlich sind die "zaps" scheinbar nicht, aber es kann einige Zeit dauern, bis sie verschwinden, bei waren das mehrere Monate.
Grüsse
Hippo
Meine Psyche hatte mir ja schon so manche körperliche Sensation beschert, bei den Zaps allerdings bin ich wieder panisch von Arzt zu Arzt und keiner konnte damit was anfangen. Erst im Internet erfuhr ich von anderen Usern, dass dieses Symptom ein weit verbreitetes ist beim Absetzen von SSRI.
Bis heute konnte mir niemand erklären, wie es dazu kommt, elektrische Wellen durch den ganzen Körper zu bekommen, sobald man die Augen schnell zur Seite bewegt. Es scheint auch niemanden aus Medizin oder Forschung zu interessieren.
Gefährlich sind die "zaps" scheinbar nicht, aber es kann einige Zeit dauern, bis sie verschwinden, bei waren das mehrere Monate.
Grüsse
Hippo
PAROXETIN
20 mg von Juni - Okt. 02
abgesetzt in 2 Wochen (heftige Symptome )
20 mg von Nov. 02 - Aug.03
15 mg Sept. & Okt.03
10 mg Nov 03/Dez.03/Jan.04
8 mg KW 8 ...
7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 mg - in Wochen-Schritten
0 - seit 12.04.04
20 mg von Juni - Okt. 02
abgesetzt in 2 Wochen (heftige Symptome )
20 mg von Nov. 02 - Aug.03
15 mg Sept. & Okt.03
10 mg Nov 03/Dez.03/Jan.04
8 mg KW 8 ...
7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 mg - in Wochen-Schritten
0 - seit 12.04.04
Hi,
ja die Zaps kenne ich nur zu gut! Es sind Absetzungssymptome, die aber auch auftreten können, wenn man eine Toleranz zu ADs oder Benzos entwickelt hat!
Diese Zaps sind echt der Hammer, ich habe es meiner Neurologin berichtet, die das auch kannte.
Man gerät bei den Zaps wirklich in Panik, aber das legt sich nach ein paar Wochen, jedenfalls war es bei mir so, nachdem ich Benzos abgesetzt hatte. Jetzt habe ich damit keine Probleme mehr!
Herzlichst, euer
Tep
ja die Zaps kenne ich nur zu gut! Es sind Absetzungssymptome, die aber auch auftreten können, wenn man eine Toleranz zu ADs oder Benzos entwickelt hat!
Diese Zaps sind echt der Hammer, ich habe es meiner Neurologin berichtet, die das auch kannte.
Man gerät bei den Zaps wirklich in Panik, aber das legt sich nach ein paar Wochen, jedenfalls war es bei mir so, nachdem ich Benzos abgesetzt hatte. Jetzt habe ich damit keine Probleme mehr!
Herzlichst, euer
Tep

Symptome/Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung, Depression
Medikation: ab 1999: (Nacheinander Novaprotect, Doxepin, Carbamazepin, Trevilor, Remergil) und als Benzos dazu (1 1/2 Jahre Lorazepam & fast 4 Jahre Diazepam) sowie (Betadorm, Dalmadorn=Schlafmittel)
Bisherige Absetzversuche: (2001: Lorazepam: 2 Wochen versucht, konnte aber die Absetzungssymtome nicht ertragen, dann halbes Jahr später auf Diazepam umgepolt. 2 Absetzungsversuche Juni/2003 und erfolgreich in Mai/2004)
Absetzverlauf: (Mai/2004, 6 Wochen hatte ich starke Absetzungssymtome, dann ging es immer besser - von 30-50 tropfen Diazepam täglich auf 0 tropfen radikal(!) und ohne ärztliche Unterstützung, wozu ich nicht rate!!!)
seit 2002 Mirtazapin 30mg täglich
Absetzungsversuch:
25.06.05 -02.07.05=15mg (geht!), 03.07.05-07.07.05=7,5mg (geht!)
seit 14.07. 2005 = !!! 0,0mg !!! (ich versuche es jedenfalls)
12.09.05 = geht mir zusehends besser!
-------------------
10.11.2005 = bin seit 12 Wochen befreit.. es geht... es geht...
...................................................................
27.05.2019:
Seit 2005 hat sich einiges geändert. Ich bin aufgrund meiner Krankheit wieder auf Diazepam.
Mal mehr mal weniger. Aber jeden Tag 2-3 Tropfen um die Unruhe und Instabilität zu bewältigen - aber die Tropfen wurden immer mehr. Um die Situation zu bewältigen habe ich heimlich genommen - immer bei Bedarf.
Ich habe gestern angefangen mich zu kontrollieren.
Heute morgen 2 Tropfen. Heute mittag 2 und heute Abend 2-4 Tropfen.
Und dann nach Ashton Manual.
24.5.19 - 31.05.19: 2 Tropfen morgens und Abends
Zustand: die ersten Tage waren gut und gut Durchhaltbar. Letzten zwei Tage holt es mich ein. Zurück auf 2-2-2 Tropfen/Tag
01.06.19 - 07.05.19: ca 2 Tropfen morgens und ab und an mittags/nachmittags 1-2 tropfen, Abends 2 Tropfen
... 04.07.2049: die gleiche Dosis wie in den letzten Wochen. Ich habe meine emotionale Stabilität nicht (wie denn auch) - aber ich versuche durchzuhalten