Absetzsymptome bei Remergil meine Ärztin kennt sich aus !
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Hannes Wien
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Absetzsymptome bei Remergil meine Ärztin kennt sich aus !
War gestern bei meiner Ärztin die mich ja durch den Benzoentzug gut begleitet hat da ich Schlafstörungen von Remergil absetzen habe.
Nach ihrer Meinung gibt es keine Entzugserscheinungen beim Remergil absetzen also ich bin mit Schwindel, Tinnitus, Übelkeit Kopfweh und natürlich Schlafstörungen auf die Welt gekommen.
Wahrscheinlich meinte sie, dass ich Ängste habe die könnten noch vom Entzug stammen oder eine Grunderkrankung sein deswegen schlafe ich ja so schlecht.
Ich hab aber keine ANGST.
Sie hat mir dann noch Zyprexa zum „schlafen“ aufgeschrieben mit „nur“ 29 Stunden Halbwertszeit wirklich sehr gut, den ganzen Tag nur mehr Pennen.
Deswegen hilf dir selbst sonnst hilft dir keiner.
Liebe Grüsse
Hannes
Nach ihrer Meinung gibt es keine Entzugserscheinungen beim Remergil absetzen also ich bin mit Schwindel, Tinnitus, Übelkeit Kopfweh und natürlich Schlafstörungen auf die Welt gekommen.
Wahrscheinlich meinte sie, dass ich Ängste habe die könnten noch vom Entzug stammen oder eine Grunderkrankung sein deswegen schlafe ich ja so schlecht.
Ich hab aber keine ANGST.
Sie hat mir dann noch Zyprexa zum „schlafen“ aufgeschrieben mit „nur“ 29 Stunden Halbwertszeit wirklich sehr gut, den ganzen Tag nur mehr Pennen.
Deswegen hilf dir selbst sonnst hilft dir keiner.
Liebe Grüsse
Hannes
Grüss Dich Hannes.
Leider ist es eben so, das manche Ärzte entweder aus Unwissenheit, aus Arroganz oder aber aus blindem Glaube an die pharmazeutische Industrie, Nebenwirkungen und
Absetzphänpmene ausser Acht lassen und schlichtweg verneinen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Psychiater (zu dem ich nicht mehr gehe)
umso mehr überzeugter davon war, dass ich endogen (sprich psychotisch) depressiv war je mehr ich versuchte Ihn mit klugen und wohlüberlegten Argumenten davon
zu überzeugen dass ich empfindlich auf SSRI reagiere und sie nur schlecht absetzen kann. Also habe ich mir auch selbst geholfen und habe schrittweise abgesetzt.
Denn mir wollte man auch einreden, das ich eben von natur aus (endogen) kirre bin, Schwindel habe, Kopfweh, miese Laune und aberwitzige Ideen habe, nämlich andere abzustechen.
Dass die Phänomene erst beim Anfang der Therapie und dann jetzt am Ende mit dem Absetzen auftraten interessiert niemand. Denn merke: was nicht sein darf, nämlich dass
SSRI eben keine Wundermedizin für alle sind, das kann dann auch nicht sein und du bist dann irgendwo selbst an deiner Misere schuld oder halt Deine Gene. Ich will gar nicht sagen dass ich ,,normal"
bin und SSRI an allem schuld sind, oder vielleicht bei Dir, sicher haben hier alle eine gewissen (Angst - Anpassungs) Störung, nur bei einigen wirkt das Zeug kontraproduktiv und
verschlimmert alles nur noch mehr. Und das tolle und die Parallele an der Sache ist: dann wollen einem die Ärzte hochpotente Neuroleptika verschreiben, Medizin, die eigentlich für
psychotische Zustände wie eine Paranoia und Schizophrenie vorbehalten sein sollten. So ungefähr ist der Teufelskreis bei denen die SSRI halt einfach nicht vertragen:
SSRI verschrieben - Patient reagiert schlecht darauf - Dosis erhöht - reagiert noch schlechter - zur Beruhigung Neuroleptika. Was kommt dann, die Fixierung am Bett, Elektroschocks ?
Zyprexa als Schlafmittel empfinde ich als grob fahrlässig (bist Du paranoid oder schizophren oder andersweitig psychotisch?), aber das musst Du wissen, ob Du es nimmst oder nicht.
Denn ich bin kein Arzt, nur ein armer Irrer der von Natur aus bekloppt ist. Frag meinen Psychologen.
Leider ist es eben so, das manche Ärzte entweder aus Unwissenheit, aus Arroganz oder aber aus blindem Glaube an die pharmazeutische Industrie, Nebenwirkungen und
Absetzphänpmene ausser Acht lassen und schlichtweg verneinen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Psychiater (zu dem ich nicht mehr gehe)
umso mehr überzeugter davon war, dass ich endogen (sprich psychotisch) depressiv war je mehr ich versuchte Ihn mit klugen und wohlüberlegten Argumenten davon
zu überzeugen dass ich empfindlich auf SSRI reagiere und sie nur schlecht absetzen kann. Also habe ich mir auch selbst geholfen und habe schrittweise abgesetzt.
Denn mir wollte man auch einreden, das ich eben von natur aus (endogen) kirre bin, Schwindel habe, Kopfweh, miese Laune und aberwitzige Ideen habe, nämlich andere abzustechen.
Dass die Phänomene erst beim Anfang der Therapie und dann jetzt am Ende mit dem Absetzen auftraten interessiert niemand. Denn merke: was nicht sein darf, nämlich dass
SSRI eben keine Wundermedizin für alle sind, das kann dann auch nicht sein und du bist dann irgendwo selbst an deiner Misere schuld oder halt Deine Gene. Ich will gar nicht sagen dass ich ,,normal"
bin und SSRI an allem schuld sind, oder vielleicht bei Dir, sicher haben hier alle eine gewissen (Angst - Anpassungs) Störung, nur bei einigen wirkt das Zeug kontraproduktiv und
verschlimmert alles nur noch mehr. Und das tolle und die Parallele an der Sache ist: dann wollen einem die Ärzte hochpotente Neuroleptika verschreiben, Medizin, die eigentlich für
psychotische Zustände wie eine Paranoia und Schizophrenie vorbehalten sein sollten. So ungefähr ist der Teufelskreis bei denen die SSRI halt einfach nicht vertragen:
SSRI verschrieben - Patient reagiert schlecht darauf - Dosis erhöht - reagiert noch schlechter - zur Beruhigung Neuroleptika. Was kommt dann, die Fixierung am Bett, Elektroschocks ?
Zyprexa als Schlafmittel empfinde ich als grob fahrlässig (bist Du paranoid oder schizophren oder andersweitig psychotisch?), aber das musst Du wissen, ob Du es nimmst oder nicht.
Denn ich bin kein Arzt, nur ein armer Irrer der von Natur aus bekloppt ist. Frag meinen Psychologen.
S
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Hannes Wien
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Hi Sven!
Finde es toll das Du es schon fast geschafft hast 2,5mg sind ja nimmer viel ich werde wohl auch in den nächsten Tagen das Remergil wider Reduzieren hab die Nase schon so voll davon macht nur mehr Nebenwirkungen und Zyprexa werde ich ganz sicher nicht nehmen auch wenn ich einige Tage schlecht schlafe.
Ich möchte nur mehr aus dem verdammten Psychopharmaka Karoesel heraus.
Im übrigen versucht mich meine Ärztin auch immer als armen Irren hinzustellen.
Wie ich das Zoloft abgesetzt habe hatte ich 4 Wochen Panikattacken was normal ist beim SSRI absetzen und überhaupt wenn man so schnell absetzt wie ich 50-25-25-0 ihr Kommentar: Sie neigen halt zu Panikattacken.
Liebe Grüsse
Hannes
Finde es toll das Du es schon fast geschafft hast 2,5mg sind ja nimmer viel ich werde wohl auch in den nächsten Tagen das Remergil wider Reduzieren hab die Nase schon so voll davon macht nur mehr Nebenwirkungen und Zyprexa werde ich ganz sicher nicht nehmen auch wenn ich einige Tage schlecht schlafe.
Ich möchte nur mehr aus dem verdammten Psychopharmaka Karoesel heraus.
Im übrigen versucht mich meine Ärztin auch immer als armen Irren hinzustellen.
Wie ich das Zoloft abgesetzt habe hatte ich 4 Wochen Panikattacken was normal ist beim SSRI absetzen und überhaupt wenn man so schnell absetzt wie ich 50-25-25-0 ihr Kommentar: Sie neigen halt zu Panikattacken.
Liebe Grüsse
Hannes
Zyprexa
Lieber Hannes,
hier einiges zu Zyprexa. Ich hatte das Vergnügen, dieses Medi über ein Jahr zusätzlich zu meinem Antidepressivum (Saroten) zu nehmen. Ich kann dir nur von Zyprexa abraten (außer du hast eine psychotische Depression). Das Zyprexa hilft zwar schon bei Schlafstörungen und Ängsten, aber die Nebenwirkungen sind beträchtlich. Ich hatte damals eine tägliche Dosis von 5 mg. In einem Jahr hatte ich eine Gewichtszunahme von über 15 kg (von vorher 60 kg auf 75 kg bei 1,67 m Größe). Als mir das Medi in der Klinik verschrieben wurde, wurde mir gesagt, man müsste etwas beim Essen aufpassen. Damit man nicht zunehmen würde.
Ich kann dir mit Bestimmtheit sagen, dass du bei Zyprexa mit Sicherheit sehr viel zunehmen wirst. Das Medikament beeinflusst sowohl das Hunger- wie auch das Sättigungsgefühl und verändert auch den Metabolismus deines Körpers. Egal wie wenige Kalorien zu versuchst zu essen, du nimmst nicht ab. Meine Vermutung ist, dass Zyprexa den Insulin- und Kohlehydratstoffwechsel massiv negativ beinflusst.
Weiterhin hatte ich extreme Probleme mit dem Schlaf beim Absetzen. Nach dem endgültigen Absetzen konnte ich für eine Woche überhaupt nicht mehr schlafen, trotz des Sarotens, welches ja auch schlaffördernd wirkt. Der Schlaf hat sich zwar wieder eingependelt, aber für mich persönlich heißt die Konsequenz, dass ich bestimmt nie mehr ein Neuroleptikum nehmen werde. Meine schlechte Erfahrung mit Zyprexa sowie auch die möglichen Spätfolgen, die die Neuroleptika mit sich bringen (tardive Dyskinesien), haben mich darin bestärkt.
In deinem konkreten Fall muss ich sagen, dass ich lieber das Remergil weiternehmen würde als mir Zyprexa zum Schlafen verschreiben zu lassen.
Ich selbst nehme weiterhin Saroten und werde es voraussichtlich nie mehr ganz absetzen. Ich bin bereits vier Mal depressiv erkrankt, und kann ein komplettes Absetzen des AD einfach nicht mehr riskieren.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiter helfen.
LG
Brigitte
hier einiges zu Zyprexa. Ich hatte das Vergnügen, dieses Medi über ein Jahr zusätzlich zu meinem Antidepressivum (Saroten) zu nehmen. Ich kann dir nur von Zyprexa abraten (außer du hast eine psychotische Depression). Das Zyprexa hilft zwar schon bei Schlafstörungen und Ängsten, aber die Nebenwirkungen sind beträchtlich. Ich hatte damals eine tägliche Dosis von 5 mg. In einem Jahr hatte ich eine Gewichtszunahme von über 15 kg (von vorher 60 kg auf 75 kg bei 1,67 m Größe). Als mir das Medi in der Klinik verschrieben wurde, wurde mir gesagt, man müsste etwas beim Essen aufpassen. Damit man nicht zunehmen würde.
Ich kann dir mit Bestimmtheit sagen, dass du bei Zyprexa mit Sicherheit sehr viel zunehmen wirst. Das Medikament beeinflusst sowohl das Hunger- wie auch das Sättigungsgefühl und verändert auch den Metabolismus deines Körpers. Egal wie wenige Kalorien zu versuchst zu essen, du nimmst nicht ab. Meine Vermutung ist, dass Zyprexa den Insulin- und Kohlehydratstoffwechsel massiv negativ beinflusst.
Weiterhin hatte ich extreme Probleme mit dem Schlaf beim Absetzen. Nach dem endgültigen Absetzen konnte ich für eine Woche überhaupt nicht mehr schlafen, trotz des Sarotens, welches ja auch schlaffördernd wirkt. Der Schlaf hat sich zwar wieder eingependelt, aber für mich persönlich heißt die Konsequenz, dass ich bestimmt nie mehr ein Neuroleptikum nehmen werde. Meine schlechte Erfahrung mit Zyprexa sowie auch die möglichen Spätfolgen, die die Neuroleptika mit sich bringen (tardive Dyskinesien), haben mich darin bestärkt.
In deinem konkreten Fall muss ich sagen, dass ich lieber das Remergil weiternehmen würde als mir Zyprexa zum Schlafen verschreiben zu lassen.
Ich selbst nehme weiterhin Saroten und werde es voraussichtlich nie mehr ganz absetzen. Ich bin bereits vier Mal depressiv erkrankt, und kann ein komplettes Absetzen des AD einfach nicht mehr riskieren.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiter helfen.
LG
Brigitte
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Oliver
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Auch Dr. David Healy (www.healyprozac.com) ist alles andere als begeistert von Zyprexa. Er sagt dazu in einem Interview (http://rickgiombetti.blogspot.com/2003_ ... 1579981755):
Ich möchte noch hinzufügen, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie irgendjemand Zyprexa verschreiben kann. Es gibt keine fundierte Grundlage dafür. Der Hersteller Eli Lilly weigert sich, die Daten über Zyprexa-induzierte Selbstmorde während der klinischen Versuche freizugeben und weder die FDA noch Arif Khan haben Zugang dazu. Dass ein Medikament vor dem Hintergrund der höchsten Selbstmordrate in der Geschichte aller klinischen Versuche mit Psychopharmaka zum Bestseller auf diesem Gebiet werden konnte, symbolisiert auf eindrucksvolle Weise die Probleme auf dem gesamten Gebiet.
Alles Gute
Oliver
Übersetzung:David Healy hat geschrieben: I think its worth adding here that I can't see how anyone can prescribe Zyprexa. The basis for doing so on an informed basis just isn't there, given that Zyprexa manufacturer Eli Lilly refuses to put into the public domain the data on suicidal acts in their clinical trials and it seems that neither the FDA nor Arif Khan have access to this. Against a background of what seems to be the highest suicide rate in psychotropic clinical trial history, the fact that this drug had gone on to become the best-selling psychotropic agent at the moment I think stands as a good symbol of all the problems in the field.
Ich möchte noch hinzufügen, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie irgendjemand Zyprexa verschreiben kann. Es gibt keine fundierte Grundlage dafür. Der Hersteller Eli Lilly weigert sich, die Daten über Zyprexa-induzierte Selbstmorde während der klinischen Versuche freizugeben und weder die FDA noch Arif Khan haben Zugang dazu. Dass ein Medikament vor dem Hintergrund der höchsten Selbstmordrate in der Geschichte aller klinischen Versuche mit Psychopharmaka zum Bestseller auf diesem Gebiet werden konnte, symbolisiert auf eindrucksvolle Weise die Probleme auf dem gesamten Gebiet.
Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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Hannes Wien
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Hi Brigitte, hi Oliver, 8)
danke für eure Antworten! Ich habe Gottseidank ins Netz geschaut bevor ich nur die Schachtel aufgemacht habe, und dann das Zyprexa in den Mist geworfen.
Es war übrigens auch das letzte mal das ich bei meiner Fr. Oberarzt DR.DR. war, weil wie ich oben beschrieben habe kann man mit ihr nicht zusammenarbeiten Zyprexa gegen Remergil Absatzerscheinugen (eigentlich nur schlecht schlafen..) einsetzen =Wahnsinn.
Schönen Abend noch
Hannes
danke für eure Antworten! Ich habe Gottseidank ins Netz geschaut bevor ich nur die Schachtel aufgemacht habe, und dann das Zyprexa in den Mist geworfen.
Es war übrigens auch das letzte mal das ich bei meiner Fr. Oberarzt DR.DR. war, weil wie ich oben beschrieben habe kann man mit ihr nicht zusammenarbeiten Zyprexa gegen Remergil Absatzerscheinugen (eigentlich nur schlecht schlafen..) einsetzen =Wahnsinn.
Schönen Abend noch
Hannes
Hallo Leute!Willkommen im Club...
Nach 5 Jahren Remergil habe ich seit 3 Monaten Absetzprobleme(Übelkeit usw.) Was sagt mein Arzt??
Antidepressiva machen nicht abhängig....Das mag richtig sein
Aber was ist mit den Absetzsymptomen nach 5jähriger täglicher Einnahme
Wurden da die Ärzte nicht informiert, verschleiert die Pharmaindustrie etwas??Oder gibt es diese neuen Antidepressiva erst so kurz auf dem Markt, dass man noch gar nicht wissen konnte was eine Langzeiteinnahme bewirkt?Ich habe Remergil Ende 1996 bekommen(Neu auf dem Markt damals..)Was konnte man damals schon wissen??Es ist ausserdem kein SSRI sondern ein NASSA, aber das macht bei den Absetzsymptomen wohl nicht so den Unterschied, oder??
Gruss Jster
Antidepressiva machen nicht abhängig....Das mag richtig sein
Gruss Jster
Remergil 10.96-9.98
Remergil 10.99-7.2004
Remergil seit 18.11.2004 15 mg
Remergil seit 7.12.2004 30 mg (Im Krankenhaus)
Remergil seit 15.1.2006 15 mg
Fluctin seit Mai 2005 20 mg
Fluctin seit Januar 2006 10 mg
Fluctin seit März 2006 5 mg
Remergil 10.99-7.2004
Remergil seit 18.11.2004 15 mg
Remergil seit 7.12.2004 30 mg (Im Krankenhaus)
Remergil seit 15.1.2006 15 mg
Fluctin seit Mai 2005 20 mg
Fluctin seit Januar 2006 10 mg
Fluctin seit März 2006 5 mg
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Hannes Wien
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Hi Jaster!
Warum hast du nicht gleich deinen Spengler, KFZ Mechaniker oder die Klofrau gefragt denn die hätten dir über Entzugerscheinungen von Remergil genau so viel gewusst wie dein Arzt!
Mir ist noch nicht ganz klar ob die Ärzte wirklich alle so wenig Ahnung haben von Medikamenten, die sie da verschreiben oder sie schlichtweg leugnen.
Meine Ärztin hatte immer schon schiss, wenn ich zu ihr gekommen bin, mit einem gutem Hintergrundwissen. Mensch die Frau hat einen Knall.
Vergiss das Insidon es wird gegen Entzugerscheinungen vom Remergil NIX helfen außer das du gut schläfst.
Insidon ist ein Trizyklisches AD und Remergil ein NASSA AD da Remergil das einzige NASSA AD ist wird dir, um die Entzugerscheinungen abzufangen nix anderes übrig bleiben es wieder zu nehmen.
Ich würde es mit 7,5mg versuchen 10 Tage wenns nicht besser wird mit 15mg.
Gute Besserung
Hannes
Warum hast du nicht gleich deinen Spengler, KFZ Mechaniker oder die Klofrau gefragt denn die hätten dir über Entzugerscheinungen von Remergil genau so viel gewusst wie dein Arzt!
Mir ist noch nicht ganz klar ob die Ärzte wirklich alle so wenig Ahnung haben von Medikamenten, die sie da verschreiben oder sie schlichtweg leugnen.
Meine Ärztin hatte immer schon schiss, wenn ich zu ihr gekommen bin, mit einem gutem Hintergrundwissen. Mensch die Frau hat einen Knall.
Vergiss das Insidon es wird gegen Entzugerscheinungen vom Remergil NIX helfen außer das du gut schläfst.
Insidon ist ein Trizyklisches AD und Remergil ein NASSA AD da Remergil das einzige NASSA AD ist wird dir, um die Entzugerscheinungen abzufangen nix anderes übrig bleiben es wieder zu nehmen.
Ich würde es mit 7,5mg versuchen 10 Tage wenns nicht besser wird mit 15mg.
Gute Besserung
Hannes
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Oliver
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Hallo.
Was die allgemeine Qualität der Informationen (lies: Werbung) die Pharmakonzerne den Ärzten zukommen lassen, kannst Du ja mal hier nachlesen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=718
Wenn man weiß, wie die Medikamente zur Zulassung gelangen (weltweit), wundert man sich eigentlich auch nicht mehr, dass die meisten negativen Seiten eines Medikamentes erst entdeckt werden, wenn es sich bereits auf dem Mark befindet. Ich reiss das hier nur mal kurz an:
1. Die Pharmakonzerne führen ihre Studien zur Zulassung in eigener Regie durch - wo Sie wollen, mit welchem Personal sie wollen, mit welchen Partienten sie wollen - da kann man natürlich schon mal einiges drehen ... Und wenn der Leiter der Studie weitere lukrative Aufträge erhalten will, dreht er fleissig mit
Die Möglichkeiten der Zulassungsbehörden, zu überprüfen, ob bei den Studien alles mit rechten Dingen zugeht sind gleich null.
2. Die Pharmakonzerne schicken den Zulassungsbehörden nicht die Rohdaten der Studien (das sind tausende von Seiten Material) sondern nur mundgerechte Zusammenfassungen - da kann man auch ein bisschen schönrechnen.
3. Die Pharmakonzerne sind nicht verpflichtet alle Studien, die sie machen, zu veröffentlichen - da kann man die ganz dumm Gelaufenen schon mal unter den Tisch fallen lassen ...
Auch wenn Remergil ein NaSSA ist, denke ich, dass man vieles von SSRI darauf übertragen kann. Die ähnliche Wirkungsweise und die eintrudelnden Erfahrungsberichte lassen zumindest darauf schliessen. Im Endeffekt rausfinden, ob Du Absetzerscheinungen hast kannst du aber nur, wenn Du Remergil wieder nimmst und Deine Symtpome dann verschwinden.
Alles Gute
Oliver
Zweifelsohne. Z.B. GSK, der Hersteller von Paroxetin kriegt gerade in Amerika, Kanada und UK gerichtlich so richtig auf die Fr... in Deutschland ist man ca. 5 Jahre hinterher, hier kommen gerade mal ein Warnungen an ... In unserer Infosektion gibt's einige Posts zu dem Thema.Jster hat geschrieben: Wurden da die Ärzte nicht informiert, verschleiert die Pharmaindustrie etwas??
Was die allgemeine Qualität der Informationen (lies: Werbung) die Pharmakonzerne den Ärzten zukommen lassen, kannst Du ja mal hier nachlesen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=718
Wenn man weiß, wie die Medikamente zur Zulassung gelangen (weltweit), wundert man sich eigentlich auch nicht mehr, dass die meisten negativen Seiten eines Medikamentes erst entdeckt werden, wenn es sich bereits auf dem Mark befindet. Ich reiss das hier nur mal kurz an:
1. Die Pharmakonzerne führen ihre Studien zur Zulassung in eigener Regie durch - wo Sie wollen, mit welchem Personal sie wollen, mit welchen Partienten sie wollen - da kann man natürlich schon mal einiges drehen ... Und wenn der Leiter der Studie weitere lukrative Aufträge erhalten will, dreht er fleissig mit
2. Die Pharmakonzerne schicken den Zulassungsbehörden nicht die Rohdaten der Studien (das sind tausende von Seiten Material) sondern nur mundgerechte Zusammenfassungen - da kann man auch ein bisschen schönrechnen.
3. Die Pharmakonzerne sind nicht verpflichtet alle Studien, die sie machen, zu veröffentlichen - da kann man die ganz dumm Gelaufenen schon mal unter den Tisch fallen lassen ...
Jein. In den Studien z.B. von Paroxetin wurden eindeutig schon Absetzsymptome, erhöhte Suizidgefahr und andere nette Sachen entdeckt, aber unter den Tisch fallen gelassen. Was den Langzeitkram angeht gibt's keine Studien, da sind wir Patienten halt Versuchskaninchen ... deshalb ist es ja so himmelschreiend arrogant und ignorant von Ärzten wie Deinem, mit dem Brustton der Überzeugung Sachen von sich zu geben, die sie gar nicht wissen können. Gehe doch einfach ein letztes Mal zu diesem Arzt schmiere ihm seine fachliche Inkompetenz und Unfähigkeit seine Patienten erntzunehmen unter die Nase und such Dir einen Arzt, der Die Remergil verschreibt, damit Du es langsam absetzen kannst.Jster hat geschrieben: Oder gibt es diese neuen Antidepressiva erst so kurz auf dem Markt, dass man noch gar nicht wissen konnte was eine Langzeiteinnahme bewirkt?
Auch wenn Remergil ein NaSSA ist, denke ich, dass man vieles von SSRI darauf übertragen kann. Die ähnliche Wirkungsweise und die eintrudelnden Erfahrungsberichte lassen zumindest darauf schliessen. Im Endeffekt rausfinden, ob Du Absetzerscheinungen hast kannst du aber nur, wenn Du Remergil wieder nimmst und Deine Symtpome dann verschwinden.
Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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Linda
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Hallo,
hier gibt's etwas zu Zyprexa von der Arzneikommission der deutschen Ärzteschaft, das man lesen sollte. Es ist ein "Dear Doctor Letter" über den tödlichen Verlauf bei einigen Patienten nach der intramuskulären Verabreichung des Medikaments.
http://www.akdae.de/20/40/79_20041011.pdf
Linda
hier gibt's etwas zu Zyprexa von der Arzneikommission der deutschen Ärzteschaft, das man lesen sollte. Es ist ein "Dear Doctor Letter" über den tödlichen Verlauf bei einigen Patienten nach der intramuskulären Verabreichung des Medikaments.
http://www.akdae.de/20/40/79_20041011.pdf
Linda
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Hannes Wien
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