Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Schwerwiegende Probleme nach 6 Wochen ohne Citalopram

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
oldsumsel
Beiträge: 31
Registriert: 18.09.2004 23:09

...

Beitrag von oldsumsel »

Hallo Sandra,

danke für deinen Tip. Deine Tochter hat doch auch das SSRI abgesetzt?! Haben sich die Zwänge bei ihr daduch verbessert? Bei mir haben die AD nie so richtig gegen die aggressiven ZG geholfen - aber ohne ist es derzeit auch ganz schlimm... :x

LG Susi!
seit 11.06.04 20mg Paroxetin
seitdem auf und ab - bis zu 5mg reduziert
Versuch seit 01.11.04 auf 0mg

tgl. 1 Kapsel Johanniskraut
Christine
Beiträge: 35
Registriert: 12.06.2004 00:00

Beitrag von Christine »

Hallo Leidensgenosse!

Deine Nachricht hat mich tief ins Herz getroffen. Mir geht es genauso wir Dir.
Ich hatte den ganzen Sommer erfolgreich mein Seroxat bzw. Paroxetin von 40 mg runtergefahren auf fast "0". Doch dann kam der Rückfall. Seitdem doktor ich wieder rum.
Und jetzt die letzten Wochen geht es immer weiter bergab. Gestern und heute ist so ein Tag, an dem ich lieber tot als lebendig sein möchte. Die Angst frist mich schier auf.
Bin zur Zeit wieder auf 30 mg Remergil. Aber das Zeug wirkt bei mir überhaupt nicht.
Ich frage mich, ob man es einfach akzeptieren muß, daß man entweder angstfrei und mit den Nebenwirkungen der AD`s ist oder durchdreht.
Ich würde mich freuen, von Dir zu hören. Fühle mir zur Zeit sehr alleingelassen, vom Arzt. Weiß doch auch nicht was richtig ist.
Wie geht es Dir heute?
LIebe Grüße Christine
Sven
Beiträge: 75
Registriert: 16.08.2004 08:01
Wohnort: Zürich

Beitrag von Sven »

Hallo Christine,

nun mir geht es schlecht, ich kann arbeiten und auch Sport treiben aber sonst läuft nicht viel.
Ich empfinde wenig lebensfreude und grübel viel, kann mich kaum ablenken. Meine Kollegen beginnen zu bemerken, dass ich seltsam ruhig geworden bin und kaum noch überstunden mache. Das änsgtigt mich, denn bis dato hat niemand bemerkt wie elend ich mich fühle. Auch meiner Freundin fällt immer mehr auf dass mit mir etwas anders ist als ,,normal".
Ich versuche mich abszulenken und etwas positiver zu denken... ist natürlich schwer, wenn man Zwangsgedanken über (Selbst)Mord und Totschlag hat. Ich bin kurz davor mir Clomipramin verschreiben zu lassen.
Ich warte aber noch ab, aber wenn es noch schlimmer wird nehme ich wieder was, habe nur ein Leben udn das möchte ich gerne fröhlich leben.
Ich muss mich mehr ablenken, womöglich ist das der Schlüssel. Gott irgendwann muss doch die Denkmaschine wieder normal funktionieren.
ABer immerhin: viel beschissener kann es einem nicht gehen, und schlimmere Gedanken wie an den Tod kann man auch nicht haben. Und das ist das gute, eigentlich kanns ja nur Bergauf gehen !
Versuch Dich abzulenken, mehr kann ich nicht empfehlen. Grübel über die Gedanken und Gefühle nach und alles wird schlimmer!!!

Viel Glück,

Sven
S
Gesperrt