Hallo liebe Leidensgenossen,
auch ich gehöre zum Kreis der "Entzugsopfer".
Habe über ein Jahr Paroxetin 40 mg genommen, dann langsam abgesetzt und unter starken Entzugserscheinungen gelitten (habe aber damals nicht gewußt, dass es Entzugserscheinungen sind).
Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen gehörten für viele Wochen zu meinem Tagesablauf.
Seit 8 Wochen nehme ich wieder Paroxetin 20 mg, bzw. seit 3 Wochen 10 mg.
Bin erst beim Absetzten der 2. Paroxetin Phase dahinter gekommen, dass meine wieder auftretenden Beschwerden mit dem Paroxetinentzug zusammen hängen.
Jetzt meine Frage: seit ich das Medikament nehme, leide ich ständig unter Schmerzen im Nacken, kann kaum den Kopf nach links drehen.
Dachte erst, es handelt sich um Verspannungen, da ich auch einen Computerarbeitsplatz habe. Aber auch im Urlaub waren die Beschwerden da.
Hat schon mal einer davon gehört, dass Paroxetin sowas wie Nackensteifheit mit Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen kann?
Im Beipackzettel werde ich nicht fündig und meine Ärztin ist ohnehin der Ansicht, dass das Medikament toll ist und auch nicht abhängig macht.
Also bevor ich nun zu meiner langen Liste von Ärzten auch noch einen Orthopäden hinzufüge, hätte ich gern gewußt, ob euch derartige Nebenwirkungen bekannt sind.
Vielen Dank und viele Grüße
Gaby
Nebenwirkungen von Paroxetin?
Nebenwirkungen von Paroxetin?
Symptome: Panik-Attaken, Unruhe, depressive Stimmung.
Diagnose: Depressionen, soziale Phobie.
Medikation: Über 1 Jahr Paroxetin 40 mg, seit ca.8 Wochen Paroxetin 20 / 10 mg.
Zusätzlich: seit vielen Jahren: L-Thyroxin (Schilddrüse), Cortison-Spray (Asthma), Apsomol-Spray (Asthma), Singulair (Asthma).
Bisherige Absetzversuche: Nach einem Jahr Paroxetin 40 mg abgesetzt. Langsam reduziert, jede Woche 5 mg. Starke Entzugserscheinungen (damals keine Ahnung, das es Entzugserscheinungen sind! ). Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Sehstörungen. Trotzdem durchgehalten und nach ca. 8 Wochen deutliche Besserung.
Seit Ca. 3 Wochen Absetztversuch von Paroxetin 20 mg, jetzt bei 10 mg.
Diagnose: Depressionen, soziale Phobie.
Medikation: Über 1 Jahr Paroxetin 40 mg, seit ca.8 Wochen Paroxetin 20 / 10 mg.
Zusätzlich: seit vielen Jahren: L-Thyroxin (Schilddrüse), Cortison-Spray (Asthma), Apsomol-Spray (Asthma), Singulair (Asthma).
Bisherige Absetzversuche: Nach einem Jahr Paroxetin 40 mg abgesetzt. Langsam reduziert, jede Woche 5 mg. Starke Entzugserscheinungen (damals keine Ahnung, das es Entzugserscheinungen sind! ). Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Sehstörungen. Trotzdem durchgehalten und nach ca. 8 Wochen deutliche Besserung.
Seit Ca. 3 Wochen Absetztversuch von Paroxetin 20 mg, jetzt bei 10 mg.
Hallo Uschi,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ist ja unglaublich, was alles Nackenschmerzen auslösen kann. Auf eine gestaute Leber wäre ich nie gekommen.
Also rechts habe ich keine Schmerzen in der Rippengegend, aber wenn ich den Kopf stark nach links drehe, verspüre ich ein Ziehen, das sich bis zu den Rippen hinunter zieht.
Fühlt sich an, als hätte ich nur falsch gelegen, aber das eben schon seit Wochen (seit ich wieder Paroxetin nehme).
Ich werd also mal meine Ärztin damit konfrontieren, mal sehen was dabei herauskommt.
Nochmals vielen Dank!
Gruß Gaby
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ist ja unglaublich, was alles Nackenschmerzen auslösen kann. Auf eine gestaute Leber wäre ich nie gekommen.
Also rechts habe ich keine Schmerzen in der Rippengegend, aber wenn ich den Kopf stark nach links drehe, verspüre ich ein Ziehen, das sich bis zu den Rippen hinunter zieht.
Fühlt sich an, als hätte ich nur falsch gelegen, aber das eben schon seit Wochen (seit ich wieder Paroxetin nehme).
Ich werd also mal meine Ärztin damit konfrontieren, mal sehen was dabei herauskommt.
Nochmals vielen Dank!
Gruß Gaby
Symptome: Panik-Attaken, Unruhe, depressive Stimmung.
Diagnose: Depressionen, soziale Phobie.
Medikation: Über 1 Jahr Paroxetin 40 mg, seit ca.8 Wochen Paroxetin 20 / 10 mg.
Zusätzlich: seit vielen Jahren: L-Thyroxin (Schilddrüse), Cortison-Spray (Asthma), Apsomol-Spray (Asthma), Singulair (Asthma).
Bisherige Absetzversuche: Nach einem Jahr Paroxetin 40 mg abgesetzt. Langsam reduziert, jede Woche 5 mg. Starke Entzugserscheinungen (damals keine Ahnung, das es Entzugserscheinungen sind! ). Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Sehstörungen. Trotzdem durchgehalten und nach ca. 8 Wochen deutliche Besserung.
Seit Ca. 3 Wochen Absetztversuch von Paroxetin 20 mg, jetzt bei 10 mg.
Diagnose: Depressionen, soziale Phobie.
Medikation: Über 1 Jahr Paroxetin 40 mg, seit ca.8 Wochen Paroxetin 20 / 10 mg.
Zusätzlich: seit vielen Jahren: L-Thyroxin (Schilddrüse), Cortison-Spray (Asthma), Apsomol-Spray (Asthma), Singulair (Asthma).
Bisherige Absetzversuche: Nach einem Jahr Paroxetin 40 mg abgesetzt. Langsam reduziert, jede Woche 5 mg. Starke Entzugserscheinungen (damals keine Ahnung, das es Entzugserscheinungen sind! ). Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Sehstörungen. Trotzdem durchgehalten und nach ca. 8 Wochen deutliche Besserung.
Seit Ca. 3 Wochen Absetztversuch von Paroxetin 20 mg, jetzt bei 10 mg.
Hallo Gaby,
ja, das kenne ich auch. War und ist bei mir das selbe (auch links).
Ich habe mich lange Zeit damit beschäftigt und meine, weil diese Symptome den Bewegungsapparat betreffen, das es eine extrapyramidale Störung ist. Und die sind, glaube ich, mittlerweile im Nebenwirkungsprofil aller SSRI aufgenommen.
lieben Gruß
Guido(Ari)
ja, das kenne ich auch. War und ist bei mir das selbe (auch links).
Ich habe mich lange Zeit damit beschäftigt und meine, weil diese Symptome den Bewegungsapparat betreffen, das es eine extrapyramidale Störung ist. Und die sind, glaube ich, mittlerweile im Nebenwirkungsprofil aller SSRI aufgenommen.
lieben Gruß
Guido(Ari)
Hallo Uschi,
leider ist mein Wissen hierüber nur selber zusammengestellt. Ich habe zwar eine medizinische Ausbildung (Krankenpflege), worin ich nicht mehr tätig bin, aber die neurologischen Zusammenhänge sind doch sehr komplex. Ich möchte mich daher nur mit aller Zurückhaltung darüber äußern.
Extrapyramidale Störungen betreffen vorwiegend den Bewegungsapparat. Dabei stehen Muskelsteife und Bewegungsstörungen im Vordergrund. Ebendiese Nebenwirkungen werden zunehmend mehr im Zusammenhang mit SSRI in Zusammenhang gebracht (ähnlich den Neuroleptika). Frage mich bitte nicht nach Quellen, ich habs hier und da gelegentlich lesen können.
Da auch ich diese NW habe und auch nach längerem Absetzen keine wesentliche Verbesserung eintritt, möchte ich demnächst ein Versuch mit dem Medikament Akineton vornehmen, welches ja auch bei medikamenten-induzierten Bewegungsstörungen (medik. Parkinsonismus) verabreicht wird. Sollte sich dabei eine Verbesserung
meiner heftigsten Muskelverspannungen (mittlerweile der gesamte Thoraxbereich) zeigen, könnte das ein weiterer Hinweis meiner Vermutumg sein. Aber wie gesagt : Es ist nur eine laienhafte Vermutung, wenngleich die Symptombeschreibungen deutlich auf das extrapyramidale System hinweisen.
lieben gruß
Guido(Ari)
leider ist mein Wissen hierüber nur selber zusammengestellt. Ich habe zwar eine medizinische Ausbildung (Krankenpflege), worin ich nicht mehr tätig bin, aber die neurologischen Zusammenhänge sind doch sehr komplex. Ich möchte mich daher nur mit aller Zurückhaltung darüber äußern.
Extrapyramidale Störungen betreffen vorwiegend den Bewegungsapparat. Dabei stehen Muskelsteife und Bewegungsstörungen im Vordergrund. Ebendiese Nebenwirkungen werden zunehmend mehr im Zusammenhang mit SSRI in Zusammenhang gebracht (ähnlich den Neuroleptika). Frage mich bitte nicht nach Quellen, ich habs hier und da gelegentlich lesen können.
Da auch ich diese NW habe und auch nach längerem Absetzen keine wesentliche Verbesserung eintritt, möchte ich demnächst ein Versuch mit dem Medikament Akineton vornehmen, welches ja auch bei medikamenten-induzierten Bewegungsstörungen (medik. Parkinsonismus) verabreicht wird. Sollte sich dabei eine Verbesserung
meiner heftigsten Muskelverspannungen (mittlerweile der gesamte Thoraxbereich) zeigen, könnte das ein weiterer Hinweis meiner Vermutumg sein. Aber wie gesagt : Es ist nur eine laienhafte Vermutung, wenngleich die Symptombeschreibungen deutlich auf das extrapyramidale System hinweisen.
lieben gruß
Guido(Ari)
hallo ari und uschi,
habe zwar kein paroxetin genommen, sondern fluoxtin - und dies sehr viele jahre. seit fast einem jahr (an pfingsten wird es ein jahr
) bin ich auf null.
aufgefallen ist mir, dass ich seit dem viel weniger rückenbingte verspannungen habe - und wenn ich die berichte hier so lese, bin ich mir mittlerweile sicher, dass es mit dem absetzen zusammenhängt.
liebe grüsse
dana
habe zwar kein paroxetin genommen, sondern fluoxtin - und dies sehr viele jahre. seit fast einem jahr (an pfingsten wird es ein jahr
aufgefallen ist mir, dass ich seit dem viel weniger rückenbingte verspannungen habe - und wenn ich die berichte hier so lese, bin ich mir mittlerweile sicher, dass es mit dem absetzen zusammenhängt.
liebe grüsse
dana
Hallo Ari,
danke für Deine Antwort.
War heute bei meiner Ärztin und die hat mir wegen meiner Nackenschmerzen erstmal Krankengymnastik verschrieben.
Hab sie nicht auf meinen Verdacht angesprochen, da sie den Entzugserscheinungen vom Paroxetin etwas skeptisch gegenüber steht.
Ich habe ihr aber einige Infos aus diesem Forum ausgedruckt und sie hat sich zumindest interessiert gezeigt.
Also mal sehen, wie die KG anschlägt und ob sie Besserung bringt.
In diesem Sinne
Gruß Gaby
danke für Deine Antwort.
War heute bei meiner Ärztin und die hat mir wegen meiner Nackenschmerzen erstmal Krankengymnastik verschrieben.
Hab sie nicht auf meinen Verdacht angesprochen, da sie den Entzugserscheinungen vom Paroxetin etwas skeptisch gegenüber steht.
Ich habe ihr aber einige Infos aus diesem Forum ausgedruckt und sie hat sich zumindest interessiert gezeigt.
Also mal sehen, wie die KG anschlägt und ob sie Besserung bringt.
In diesem Sinne
Gruß Gaby
Symptome: Panik-Attaken, Unruhe, depressive Stimmung.
Diagnose: Depressionen, soziale Phobie.
Medikation: Über 1 Jahr Paroxetin 40 mg, seit ca.8 Wochen Paroxetin 20 / 10 mg.
Zusätzlich: seit vielen Jahren: L-Thyroxin (Schilddrüse), Cortison-Spray (Asthma), Apsomol-Spray (Asthma), Singulair (Asthma).
Bisherige Absetzversuche: Nach einem Jahr Paroxetin 40 mg abgesetzt. Langsam reduziert, jede Woche 5 mg. Starke Entzugserscheinungen (damals keine Ahnung, das es Entzugserscheinungen sind! ). Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Sehstörungen. Trotzdem durchgehalten und nach ca. 8 Wochen deutliche Besserung.
Seit Ca. 3 Wochen Absetztversuch von Paroxetin 20 mg, jetzt bei 10 mg.
Diagnose: Depressionen, soziale Phobie.
Medikation: Über 1 Jahr Paroxetin 40 mg, seit ca.8 Wochen Paroxetin 20 / 10 mg.
Zusätzlich: seit vielen Jahren: L-Thyroxin (Schilddrüse), Cortison-Spray (Asthma), Apsomol-Spray (Asthma), Singulair (Asthma).
Bisherige Absetzversuche: Nach einem Jahr Paroxetin 40 mg abgesetzt. Langsam reduziert, jede Woche 5 mg. Starke Entzugserscheinungen (damals keine Ahnung, das es Entzugserscheinungen sind! ). Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Sehstörungen. Trotzdem durchgehalten und nach ca. 8 Wochen deutliche Besserung.
Seit Ca. 3 Wochen Absetztversuch von Paroxetin 20 mg, jetzt bei 10 mg.
Hallo Uschi,
ich komme erst jetzt zum Schreiben, da ich noch sehr beschäftigt war.
Bei mir ist es ähnlich mit den Schmerzen, allerdings nicht so intensiv und es betrifft eigentlich nur die Kniegelenke. Die knacken dann vermehrt unter SSRI. Muskelsteife in den Beinen habe ich in der von dir beschriebenen Art nicht. Ich glaube nicht, das es sich bei den von Dir beschriebenen Störungen um extrapyramidale Störungen handelt, weil bei diesem Störungsbild die unwillkürlichen Muskeln betroffen sind. Und das ist bei dir,meine ich, nicht der Fall. Deine Steifheit betrifft jene Muskeln, die du willentlich steuern kannst.
Ja, ich setzte alle SSRIs, die ich jemals verschrieben bekam (Citalopram, Cipralex, Zoloft und Paroxetin) bis zur Höchstdosis an und dann, wenn erforderlich, schlagartig ab. Mir geht es dann besser, nicht schlechter (meistens setze ich ab wg. der Agitiertheit). Derzeit, also seit Montag, nehme ich wieder Cipralex 10mg -------> wg. Herzphobie.
Absetzerscheinungen als solche kenne ich nicht, außer das dann nach einiger Zeit meine Herzangst wieder da ist, und zwar so, wie sie vor Beginn der Einnahme der SSRI war.
Ich wünsche dir Kraft und Liebe
Ari
Ist es bei Dir auch so, dass Du bei längerem liegen oder ausruhen, erst mal fast nicht laufen kannst, so steif sind die Beine?
Vor allem in der Nacht wenn ich mal aufsteh, oder Morgends ist es ganz krass! Und auch mit dem laufen habe ich dann Probleme, es fällt dann sogar meiner Familie auf. Treppenlaufen z. B. Sind das dann Bewegungstörungen?
Ich hab mal Deine alten Beiträge durchgelesen, um zu erfahren was Du genommen hast. Du hast auch Paroxetin genommen sogar in einer hohen Dosis von 60mg und dann auf einmal komplett abgesetzt?
Habe ich das richtig verstanden? Seit wann hast Du abgesetzt? Ist das ein Problem des Paroxetins?
Sind es die einzigen Nebenwirkungen des Absetzens die Du hast ?
ich komme erst jetzt zum Schreiben, da ich noch sehr beschäftigt war.
Bei mir ist es ähnlich mit den Schmerzen, allerdings nicht so intensiv und es betrifft eigentlich nur die Kniegelenke. Die knacken dann vermehrt unter SSRI. Muskelsteife in den Beinen habe ich in der von dir beschriebenen Art nicht. Ich glaube nicht, das es sich bei den von Dir beschriebenen Störungen um extrapyramidale Störungen handelt, weil bei diesem Störungsbild die unwillkürlichen Muskeln betroffen sind. Und das ist bei dir,meine ich, nicht der Fall. Deine Steifheit betrifft jene Muskeln, die du willentlich steuern kannst.
Ja, ich setzte alle SSRIs, die ich jemals verschrieben bekam (Citalopram, Cipralex, Zoloft und Paroxetin) bis zur Höchstdosis an und dann, wenn erforderlich, schlagartig ab. Mir geht es dann besser, nicht schlechter (meistens setze ich ab wg. der Agitiertheit). Derzeit, also seit Montag, nehme ich wieder Cipralex 10mg -------> wg. Herzphobie.
Absetzerscheinungen als solche kenne ich nicht, außer das dann nach einiger Zeit meine Herzangst wieder da ist, und zwar so, wie sie vor Beginn der Einnahme der SSRI war.
Ich wünsche dir Kraft und Liebe
Ari