Cipralex bei Schlafstörungen?
Verfasst: 17.08.2005 14:38
Hallo!
Ich bin jetzt seit fast 2 Jahren in einer Psychotherapie (war auch schon 7 Wochen stationär).
Ich habe leichte Depressionen und mein Leben durch die Therapie eigentlich wieder ganz gut im Griff. Das Einzige, was mir fast den Verstand raubt, sind meine extremen Ein- und Durchschlafstörungen. Nur 2 Stunden pro Nacht zu schlafen sind schon zum Normalzustand geworden. Um eine organische Ursache für die Schlafstörungen endgültig auszuschließen, war ich vor 2 Wochen im Schlaflabor.
Der Neurologe im Krankenhaus und mein Psycho-Doc sind sich einig, dass die einzige Möglichkeit, die man mal ausprobieren könnte, Antidepressica wären.
Mein Arzt wollte mir gestern zuerst Remergil verschreiben. Das hatte ich zu Anfang meiner Therapie schonmal für kurze Zeit genommen, aber bereits nach 3 Wochen wieder abgesetzt, da ich unbedingt ohne Antidepressiva klar kommen wollte.
Mittlerweile bin ich für alles offen, denn ich will einfach nur noch schlafen.
Das Remergil wollte ich jedoch nicht, da man in den meisten Fällen so viel davon zunimmt und ich sowieso schon dazu neige, nur vom Essen ansehen zuzunehmen.
Daraufhin hat mein Doc mir das Cipralex vorgeschlagen. Er meinte, die sedative Wirkung wäre minimal geringer als beim Remergil. Dafür wäre die antidepressive Wirkung höher und man würde nicht davon zunehmen.
Er sagte ich soll 20 mg täglich vor dem Schlafen gehen nehmen. Und da ich ja so ein hartnäckiger Fall bin, müssten wir die Dosis vielleicht noch erhöhen.
Ok. Ich hab mich also gestern Abend ins bett gelegt und eine Tablette genommen. Ne viertel Stunde später lag ich da hellwach. Hab mich gefühlt, als wenn ich Drogen genommen hätte. Die Augen konnte ich nicht mehr zu machen. Lag die halbe Nacht mit offenen Augen da und hab ins Dunkle gestarrt. Später hab ich dann noch ein Zittern am ganzen Körper bekommen. Teilweise Schweißausbrüche und Herzrasen. Heute morgen hatte ich nach 0,0 Sekunden Schlaf starke Schwindelanfälle und Sehstörungen. Arbeiten ging leider nicht und ich musste mich mal wieder krank melden...
Hab jetzt mal ein bißchen im Internet geforscht und habe keine Person gefunden, die davon berichtet, Cipralex abends einzunehmen.
Überall Berichten Leute nur davon, dass sie Cipralex morgens einnehmen und in den meisten Fällen dann abends starke Schlafstörungen haben.
Ich frag mich jetzt gerade, ob mein Doc einfach nur einen Voll-Schatten hat, dass er mir sowas verschreibt, um besser schlafen zu können. Oder ist die Methode richtig und ich muss mich halt nur auf das Medikament einstellen?
Wär super toll, mal ein paar Meinungen dazu zu hören!
Danke und viele GRüße, Jessi
Ich bin jetzt seit fast 2 Jahren in einer Psychotherapie (war auch schon 7 Wochen stationär).
Ich habe leichte Depressionen und mein Leben durch die Therapie eigentlich wieder ganz gut im Griff. Das Einzige, was mir fast den Verstand raubt, sind meine extremen Ein- und Durchschlafstörungen. Nur 2 Stunden pro Nacht zu schlafen sind schon zum Normalzustand geworden. Um eine organische Ursache für die Schlafstörungen endgültig auszuschließen, war ich vor 2 Wochen im Schlaflabor.
Der Neurologe im Krankenhaus und mein Psycho-Doc sind sich einig, dass die einzige Möglichkeit, die man mal ausprobieren könnte, Antidepressica wären.
Mein Arzt wollte mir gestern zuerst Remergil verschreiben. Das hatte ich zu Anfang meiner Therapie schonmal für kurze Zeit genommen, aber bereits nach 3 Wochen wieder abgesetzt, da ich unbedingt ohne Antidepressiva klar kommen wollte.
Mittlerweile bin ich für alles offen, denn ich will einfach nur noch schlafen.
Das Remergil wollte ich jedoch nicht, da man in den meisten Fällen so viel davon zunimmt und ich sowieso schon dazu neige, nur vom Essen ansehen zuzunehmen.
Daraufhin hat mein Doc mir das Cipralex vorgeschlagen. Er meinte, die sedative Wirkung wäre minimal geringer als beim Remergil. Dafür wäre die antidepressive Wirkung höher und man würde nicht davon zunehmen.
Er sagte ich soll 20 mg täglich vor dem Schlafen gehen nehmen. Und da ich ja so ein hartnäckiger Fall bin, müssten wir die Dosis vielleicht noch erhöhen.
Ok. Ich hab mich also gestern Abend ins bett gelegt und eine Tablette genommen. Ne viertel Stunde später lag ich da hellwach. Hab mich gefühlt, als wenn ich Drogen genommen hätte. Die Augen konnte ich nicht mehr zu machen. Lag die halbe Nacht mit offenen Augen da und hab ins Dunkle gestarrt. Später hab ich dann noch ein Zittern am ganzen Körper bekommen. Teilweise Schweißausbrüche und Herzrasen. Heute morgen hatte ich nach 0,0 Sekunden Schlaf starke Schwindelanfälle und Sehstörungen. Arbeiten ging leider nicht und ich musste mich mal wieder krank melden...
Hab jetzt mal ein bißchen im Internet geforscht und habe keine Person gefunden, die davon berichtet, Cipralex abends einzunehmen.
Überall Berichten Leute nur davon, dass sie Cipralex morgens einnehmen und in den meisten Fällen dann abends starke Schlafstörungen haben.
Ich frag mich jetzt gerade, ob mein Doc einfach nur einen Voll-Schatten hat, dass er mir sowas verschreibt, um besser schlafen zu können. Oder ist die Methode richtig und ich muss mich halt nur auf das Medikament einstellen?
Wär super toll, mal ein paar Meinungen dazu zu hören!
Danke und viele GRüße, Jessi