Seite 1 von 1

extasy usw.

Verfasst: 19.11.2005 16:33
von anonym
Ich war vor ca. 9 Jahren Extasy und Amphetamin Konsument Kategorie extrem Jeden Tag Mehrfachdosen. Als ich dann von einen Tag auf den anderen nichts mehr genommen habe, haben sich diverse unanagenehme Nebenwirkungen eingestellt. Vergesslichkeit, Panikattacken, Schlaflosigkeit, Backflash, Extrems Schwitzen, Immer Hitze(das ist abnormal allen ist immer kalt mir immer heiß) Antriebslosigkeit, Depressionen, Extreme Agressivität, Angst unter Leuten.

Vor einen Jahr kahmen dann noch sehr starke Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten hinzu.

Dann habe ich mich entschieden zu einen Psychologen zu gehen, hab ihm aber nur von Antriebslosigkeit, Despression und Agrsivität, sowie hauptsächlich von den Kopfschmerzen erzählt, also nichts vom Drogenkonsum.

Er hat mir dann Saroten verschrieben. Diese Tablette nehme ich jetzt seit ca. 1Jahr fast durchgehen. Dadurch sind einige Nebenwirkungen die ich immer noch den Drogenkonsum in meiner Jugend zuordne weggefallen wie. Kopfschmerzen, Depressionen.

Da ich keine Ahnung habe wollte ich mal nachfragen ob diese Tablette überhaupt die Richtige Wirkung gegen die auf Extasy bekannten Nachschäden hat.

Dieses Saroten sollte ich auch seit einen halben Jahr nicht mehr nehmen. Ich hab schon öfter einige Wochen keines genommen und sofort gemerkt das ich wieder nicht schlafen kann, sowie ständig Kopfweh haben.

Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll, weg mit dem Zeugs, was anderes, gar nichts. keine Ahnung

Verfasst: 19.11.2005 23:27
von deBea
Interessant zu lesen wie es dir geht. Ich habe auch lange gefeiert mit allem was dazugehört. Vor allem XTC. Ich würde mich gerne mal mit dir etwas austauschen, da ich immernoch unter den Folgen meiner Drogenzeit leide. Wäre nett wenn du mir eine PN schreiben würdest.

nur hier

Verfasst: 20.11.2005 01:26
von anonym
geht leider nur hier.
tja war ne tolle zeit möcht ich echt nicht missen aber jetzt in einen konservativen leben hab ich doch sehr oft schwierigkeiten damit. ich hab leider keine pm. wir können uns aber hier im forum austauschen.

is echt scheisse die nachwirkungen. wie gehts dir so welche symptome.

naja ist auch ok!

Verfasst: 20.11.2005 22:10
von deBea
nun ich hab ca 2 Jahre gefeiert. Zunächst habe ich etwas gekifft aber relativ schnell mit Teilen und Pep angefangen. Irgendwann habe ich dann jeder WE gefeiert. Pep Teile und Alk. Die Nebenwirkungen waren neben dem normalen Kater.

Verpeiltheit
totale Erschöpfung
aggressives Schlafverlangen mit Schwitzen
Depries
Nierenschmerzen und Unterleibsschmerzen

irgendwann hab ich die Scheisse dann sein gelassen. Aber die nachwirkungen sind bis heute.

Sehr starke Gefühlsarmut, Schlafstörungen, Schwindel, alles wie durch einen Schleier bzw. in Trance erleben, Müdigkeit am Tag, Konzentrationsstörungen. Manchmal aber auch total aufgedreht.

Ich mache viel Sport sehe aber trotzdem total ferig aus und es wird immer schlimmer. Es ist schon sehr schrecklich. Denn ich dachte immer wenn man die scheisse absetzt wird alles besser. Aber das ist nicht der Fall....

Hast du die von dir gennanten Beschwerden immer? Wie lang schläfst du in der regel? Ist dein Schlaf erholsam oder wachst du in der Nacht auf? Wie ist dein Konsum (Zigaretten, Kaffee, Drogen, Alk heute)?

Ich nehme im Moment 5 -htp und Baldrain zum pennen. Aber ich weiss das das wohl keine Endlösung sein kann!

bei mir wars so..

Verfasst: 21.11.2005 02:00
von anonym
ich rauch ca 2 packungen zigarretten pro woche. ohne kaffee geht gar nichts bin nicht anzusprechen und extrem aggresiv. alkohol doch schon ganz schön, sicher 1x bis 4x die woche da halt nur bier und nicht mehr als 4stk. das problem war da ich die teile fast geschenkt bekommen habe, hab ich immer 2-10 pillen pro tag auch beim arbeiten genommen. Hinzu kahmen noch viele LSD Trips womit ich komplett den vogel abgeschossen habe. ich hatte dann nach 4jahren sehr starken konsum 35kg abgenommen und von heute aus gesehen glauch ich damals nicht mehr viel im hirn. auch sympthome einer schweren psychose wo ich sachen gesehen habe die es nicht gab. Das war dann auch der grund zum aufhören. die anfangszeit war einfach der horror. sehr starke backflashs, extreme gefühlschwankungen, extreme schweissaubrüche. ich nahm dann innerhalb eines jahres wieder 35kg zu und merkte wie es langsam besser wurde.

schlafen kann ich seitdem ich diese (siehe ersten post) tabletten vom artzt bekommen habe. davor hab ich ca.5std geschlafen. hab glaub ich das erstemal seit neun jahren voriges monat sogar 12std geschlafen. bitte die 12std waren damals am wochenede normal für mich.

es ging ja alles gut solange ich noch gekifft habe, da gings auch mit dem schlafen. nur heute will ich ehrlich nichts mehr damit zu tun haben. auch wegen der strafrechtlichen verfolgungen.

ich bin danach 2jahre in der abendschule gesessen und hab dort wieder gemerkt wie schwer es mir fällt irgendewtas zu merken. mein problem ist das ich absolut keine langzeitgedächnis mehr habe. sachen die ich alter als 2monate sind sind einfach weg. vor meinen exzessen konnte ich über storys die jahre zurücklagen erzählen. freunde von mir sprachen mich mehrmals über einige dinge in meiner drogen zeit an, die ich einfach nicht mehr wußte, mir kommt es einfach vor die 4jahre sind weg.

da ich heute noch mit einigen im kontakt stehe die immer noch drauf sind weiß ich wenn ich diese leute ansehe den richtigen schritt gemacht zu haben. ganz banal ausgedrückt denke ich E macht Dumm. diese leute sehen teilweise so schlimm aus das man denkt die wären auf heroin. kreidebleich bis leicht grün, sprechen wie in einen geschockten zustand.

ich hatte bis jetzt auch nicht den mut in eine psychologische anstalt zu fahren und mich einer computertomografie zu unterziehen. ich hab einen gehirnwellentest wegen den kopfweh gemacht die sagten es sei alles ok.

zu der gefühlsarmut kann ich nur sagen mir geht es auch so. teilweise kann ich überhaupt nicht mitfühlen. vor meinen exzessen war ich ein mensch der immer gelacht hat und immer gut drauf war egal was war. heute komme ich bestenfalls noch nach 4bieren auf den damiligen nüchternen level. es ist auch der grund warum ich nichts machen will.

Verfasst: 21.11.2005 08:24
von amanda
Hallo annonym
Gehe mal in eine vernünftige Klinik und lass dich komplett durchchecken!
Danach wäre eine Entgiftung (Heilpraktiker oder ganzheitlicher Hausarzt) angesagt Koffein,Alkohol u Nikotin solltest du möglichst vermeiden.
Ich hoffe du hast daraus gelernt und packst nie wieder solche DISIGNERDROGEN an.
Mir persönlich fehlt leider jedes Verständnis für Menschen die sich mit solchen Drogen selbst zu Grunde richten......ist es nicht schon schlimm genug dass viele Medikamente nehmen MÜSSEN die zu psychischen Störungen führen!
Trotzdem Alles Gute AMANDA

Verfasst: 21.11.2005 10:45
von deBea
amanda hat geschrieben: Gehe mal in eine vernünftige Klinik und lass dich komplett durchchecken!
Danach wäre eine Entgiftung (Heilpraktiker oder ganzheitlicher Hausarzt)
Entgiften? also ich denke wenn man lange keine Drogen genommen hat, dann ist das Gift sicherlich schon aus dem Körper heraus. Entgiftung in dem sinne gibt es nur bei Heroin und nach 9 Jahren soll er noch Gift im Körper haben? Das ist doch mehr als fraglich.

Das Problem ist mit den Folgen klarzukommen! Ich halte von solchem Quacksalberzeug nichts. Ich hab es auch schon mit Bachblüten und anderem Zeug versucht. Es ist rausgeschmissenes Geld.

Ich würde dir raten gehe zum normalen Arzt und erzähle ihm davon. ich werde selbiges übrigens auch diese Woche tun. Deswegen kenne ich die Hemmungen die man überwinden muss. Dennoch er ist Arzt und muss einem helfen. Ausserdem haben wir schon einen wichtigen Schritt zurück ins leben bereits begonnen.
amanda hat geschrieben: Mir persönlich fehlt leider jedes Verständnis für Menschen die sich mit solchen Drogen selbst zu Grunde richten.....
Es ist klar, dass du Menschen nicht verstehen kannst die keine Drogen genommen haben. Denn du hast ja nie welche genommen.

Glaubst du Menschen die keine Depression haben können Menschen verstehen die Depressionen haben etc... Man könnte die Liste endlos weiterführen.

Weisst du es gibt viele Gründe warum Menschen Drogen nehmen. Sehr viele haben damit auch überhaupt kein Problem. Manche Therapieren sich einfach selbst in einer Lebensphase wo es ihnen sehr schlecht geht. Dennoch gleiben Drogen gefährlich.

Also ich gehe am 28. Mal zum Psychologen wegen einem Erstgespräch. Ich hab würde ich sagen Depressionen und die oben genannten Symptome.

Allerdings kann ich dich in einem Punkt beruhigen. Als ich gerade aufhörte zu feiern, konnte ich dir nicht mal sagen was ich gestern, vorgestern etc. gemacht habe. Heute klappt das wieder. Also das Gedächtnis hat schon wieder zugelegt und in der Uni bin ich auch sehr gut. Ich hab als Hobby Kreuzworträtzel gemacht z.B. PM Logik Trainer, bin Joggen gegangen etc... Nebenbei noch Uni. Das hilft den grauen Zellen.

Zu Kaffee Alk etc. ich denke kaffee ist ok wenn man bis zu 3 tassen pro Tag trinkt, ich halte mich zumindest daran. Alk nur wenn man sich nicht betrinkt und ihn nicht braucht. Kiffen würde ich wirklich von abraten, da die Droge doch auf die Psyche geht und man nie weiss ob der Mist nicht mit Klebstoff (zumindest bei Shit) etc gestreckt ist. Ausserdem ist Kiffen wieder der erste Schritt zu den Leuten in der Scene.

was ist eigentlich mit Leberwerten, Nierenfunktion etc bei dir? Bei mir schein da zum Glück noch alles im Lot. Aber ich hab auch oft Stechen im linken Bauch direkt unter dem Rippenbogen. Das werde ich auch mal dem Doc diese Woche berichten. Hast du irgendwelche körperlichen Schmerzen? Was machen die Nieren? Die haben frühen schon sehr weh getan!

Verfasst: 21.11.2005 11:33
von anonym
also ich hatte immer gute werte, sprich leber niere magen, keine probleme.
ich denke das ich damals als ich voll viel gegessen habe in diesen einen jahr viele sachen ausgemerzt habe, wie gesagt ich hab 35kg zu und dann in einen jahr wieder 35kg raufgegessen. das war schon eine extreme belastung für meinen körper zumindest konditionell. die muskelmasse die ich mit den 35kg verloren hab ist nicht mehr gewachsen.

ich jetzt fange ich mit krafttraining an.
einziges problem was ich habe, ist das mein harnsäurewert zu hoch ist. schon schlimm zu hoch. deshalb kann ich auch nur teilweise bzw. maximal 4 bier trinken snaps und so harte getränke gar nicht. hab dann immer angeschwollene schmerzende gelenke. (GICHT anfälle)

Verfasst: 25.11.2005 21:26
von morgana
hallo deBea und anonym,

ich habe auch ca. 29 jahre mal mehr und mal weniger drogen genommen und teilweise - weil beruflich auch sehr erfolgreich - ein echtes doppelleben führen müssen.

jetzt bin ich 45, habe gerade eine trauma-therapie beendet und möchte euch raten, die karten bei den ärzten auf den tisch zu legen, wenn es euch nicht gut geht.

bei LSD weiss man doch schon seit jahren, dass es sich im körper ablagert und daher zu flashbacks führen kann. ich habe freunde, die darauf "hängen" geblieben sind und habe es daher seit ende der 70er nicht mehr konsumiert.

bei mdma liegt die problematik ja anders. es zerstört das hirn bzw. macht einen porösen schwamm aus ihm.. auch das habe ich probiert, ist ja auch ein tolles gefühl. aber der respekt vor den drogen bewahrt mich doch jetzt davor, etwas zu nehmen, was anhaltende körperliche schäden hervorruft, insbesondere im gehirn. so etwas ist unwiderruflich.

das soll nicht heissen, das ich nicht auch jetzt noch feier, wenn mich mein teufelchen reitet. dann aber nur 2 - 3 mal im jahr.

bei mir hat sich gezeigt, das es immer besser ist, den ärzten zu sagen, was man konsumiert hat. sollten depressionen bzw. veränderungen im gehirnstoffwechsel hervorgerufen worden sein durch den einfluss von drogen, so ist das doch in ordnung, wenn man das sagt. der arzt untersteht der schweigepflicht. und bei den von euch geschilderten symptomen ist es einfach wichtig, das ihr ehrlich seid. so wie ich mitbekommen habe, seid ihr doch noch jung.

es wird euch sonst kein arzt helfen können. es ist doch keine schande mehr, zu sagen, dass man drogen konsumiert hat, wenn man möchte, dass einem geholfen wird.

gruss
morgana

tja

Verfasst: 25.11.2005 22:24
von anonym
LSD hab ich geworfen wie eine oberlehrer. mehrfachdosen 5 trips auf einmal usw.
allerdings als ich dann mal 2 wochen nicht runterkahm von welle hatte ich schon ziemliche angst hängengeblieben zu sein(augen verdreht hab ich von bekannten gehört und hände verkrampft). ic hwar echt ein volltrottel und kann es heute nicht mehr verstehen das man sich so kaputtmachen muss. hat dann auch meine psychose ausgelöst mein letzter überdosierter konsum. damit hab ich echt den vogel abgeschossen.

flashbacks waren nur am anfang sprich im ersten jahr nach dem aufhören sehr extrem und mehrmals täglich des öfteren.
ich werde mir mal neue ärtze suchen sprich in der großstadt da ich von da weggezogen bin eben wegen den drogen und bekannten. das dumme ist in so einen kleinen nest wie bei uns kennt jeder jeden.
ich hatte allerdings immer bedenken meinen arzt von meinen drogenkonsum zu erzählen und hab mich selbergeheilt.
schlafstörungen hab ich gesagt brauch schlaftabs, die auch bekommen, als besser war kopfweh antidepressiva von psychologen und jetzt weis ich halt nicht mehr weiter.

wußte ich nicht das extasy das hirn wie einen schwamm anschwellen läßt. wußte nur das die nervenzellen absterben und verkrüpelt nachwachsen. wäre mal interessant was da wirklich noch in meinen kopf normal abläuft, hab ziemliche veränderungen in den letzten neuen jahren mitmachen müßen, aber gehirnwellentest sagt alles ganz normal.

ich versuche eigentlich immer in meinen bekanntenkreis klar zu machen das die nachwirken nicht so leicht zu ertragen sind. ein guter kollege von mir meinte derzeit koks sei so toll, ich versuche ihm das nun schon seit einen jahr auszureden ohne sinn. ich gehe dabei immer als beispiel voran und verneine immer sein angebot. obwohl ich jetz schon merke wie sich sein charakter und er sich verändern.

drogen ab und zu wären ja ganz ok. sprich ein zweimal im monat. das problem ist das keiner ein zweimal pro monat einhaltet wenn er zugang zu soviel er will hat. und das beschädigt dann den körper. deshalb obwohl ich gegen drogen bin, bin ich für eine abgabe in geringen mengen in der apotheke.

hallöle, bin neu hier

Verfasst: 26.11.2005 23:18
von alex25
hallöle, bin neu hier misch mich einfach mal ein weil mich das Thema auch brennend interessiert!
Ich bin ebenfalls ehemaliger user, meine Karriere hat sieben Jahre gedauert, habe auch mit Kifferei angefangen, dann Pilze, Speed, Extasy usw. die letzten 2 Jahre davon hab ich mit exzessivem speed Konsum verbracht, gefeiert habe ich hinterher nur noch pseudo mässig, (weniger Party und trotzdem mehr droge) . Bin seit ca. 2 Jahren wirklich "clean" und habe nen ziemlichen Hass auf chemische Drogen bekommen weil mir immer mehr bewußt wird, dass ich mir damit ganz schön einen reingewürgt habe. Ich habe auch einen Kollegen, der ne psychose davon hatte (und er macht fleißig weiter).

Richtig ernst wurde es vor 3-4 Jahren, als ich amphetamin nur noch als "Medikament" missbraucht habe um mit meinen sozialen Ängsten (was alles früher schon da war) "besser" klarzukommen. Habe zu jeder Gelegenheit und ohne Sinn und Verstand konsumiert. Irgendwann als ich mich wieder mal zum pennen gezwungen habe hab ich dann meine erste Panikattacke bekommen. Hab dann trotzdem weitergemacht und als die psychische Belastung zu groß wurde (Familie, Ausbildung, Geld) bin ich bei einem mal irgendwie "hängengeblieben", obwohls das ja nicht geben soll auf dem Zeug.
Mit einem mal war mein Leben umgekippt, ich konnte fast gar nicht mehr schlafen, hatte ständig Alpträume und mehrere Wochen fast permament Angstzustände. Das ganze zieht sich jetzt seit drei Jahren und manchmal habe ich das Gefühl ich sammle immer noch die Einzelteile von mir auf, obwohl es sich immer mehr bessert.
Damals war ich soweit, dass ich meinen Vater alles erzählt hab (er wusste von nichts) und eigentlich nur noch in stationäre Behandlung wollte.
Der hat mich dann zum Hausarzt geschleppt, der mir Doxepin verschrieben hat. Das ist ein trizyklisches Antidepressivum, was auch bei leichten Entzugserscheinungen eingesetzt wird. Das war dann erstmal meine Rettung, :o ich konnte wenigstens wieder einigermassen schlafen. Das blöde sind nur die heftigen Nebenwirkungen (bei mir desorientiertheit, sedierung, etc.) Habe es deswegen lange nur als Bedarfsmedikament genommen (mehrmals pro Monat, was ich aber auch nicht mit Arzt abgesprochen hatte..) .

Schlafstörungen habe ich jetzt immer noch und seit einem Jahr nehme ich dauerhaft Mirtazapin (Remergil), weil ich einfach die Schnauze voll habe von durchwachten Nächten. Dazu kann ich nur sagen, dass es mir sehr hilft, da es sedierend wirkt, schlafen kann ich immer wenn ich es einnehme. Vor kurzem war ich in einer psychosom. Klinik und habe eine Psychotherapie gemacht, weil ich plötzlich heftige Panikattacken hatte und so nicht mehr arbeiten konnte. Da habe ich es dort drei Wochen abgesetzt und ruck zuck waren auch die Schlafstörungen wieder da. Weil ich zuviel Angst hatte es im Alltag ohne zu probieren habe ich es dann wieder verschrieben bekommen. Obwohl ich gemerkt habe, dass ich in den drei Wochen wieder viel impulsiver geworden bin, als wenn ein Dämpfer um mich weg war. Aber ich denke halt lieber ein bisschen "abgeschossen" als diese zermürbenden Schlafstörungen.

Mit Ärzten habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber wirklich sagen was damals passiert ist konnte oder wollte mir keiner. Ich brauchte einfach eine plausible Erklärung, vor allem weil ich wissen will ob ein irreversibler Schaden entsanden ist oder ob ich irgendwann mal wieder "normal" Leben kann. Habe dazu jetzt mehrere Theorien gehört und werde mich auf die psychische Seite konzentrieren, weil da die Probleme erst herkamen. Ich fühl mich jetzt oft wie in einer Grauzone, weil ich einerseits dringend Hilfe benötige aber andererseits denke das ich keinen Anspruch darauf habe weil ichs ja selbst mitverschuldet habe. Mache jedenfalls das volle Programm Therapie und hoffe das ich Aussicht auf mal ein paar Wochen am Stück (oder ein Leben) ohne Depressionen und Ängste habe.

OK, ich hoffe es hat jemand die Geduld das zu lesen aber ich mussts mal loswerden, weil ich diese Geschichte meist für mich behalte und nur über psych. Probleme rede und Ärzte gehen da oft überhaupt nicht drauf ein. Vielleicht hilfts ja auch jemandem von euch.
MfG a

sehr schön

Verfasst: 27.11.2005 15:42
von anonym
dachte schon nur ich hätte die probleme damit, obwohl ja wahrscheinlich in unserer gegend mehr als die hälfte aller jundendlichen mit dem zeugs in berührung gekommen ist.
ich denke die ärzte wissen einfach noch zuwenig über langzeitstudien dafür. das problem ist das es ja soviele arten von mdma, mda, mde, mdb usw usw. unendlich forsetzbar gibt. und jedesmal wenn die wirkstoffe oder grundstoffe verboten wurden und die abgabe kontrolliert wurde, wurde wieder mit anderen grundstoffen eine ähnlich wirkung hervorgerufen. also ich kann das behaupten das wahrscheinlich 1000te unterschiedliche stoffe am markt waren und alle unterschiedlich wirkungen und unterschiedliche schäden anrichten.
vielleicht solltest du mal von hausarzt zum psychologen wechseln. ist echt nicht so wie du es dir vorstellt ich würd ihm mal von den schlafschwierigkeit erzählen. sobald ich mal mehr zeit habe werde ich mir einen neue psychologen in der hauptstadt suchen und dem mal was darüber schildern.