Arztgespräch!!!!!!!
Verfasst: 26.03.2004 11:47
Hallo,
ich will mich nun heute bei allen bedanken die mir die Augen über die Problematik der AD's geöffnet haben.
Ich muss Euch leider sagen, daß das erhoffte Gespräch nicht so gut verlief. Die Ärztin war während der gesamten Zeit auffallend nett. Und wie viele hier im Forum bereits geschrieben haben scheint die akute Situation den Ärzten völlig fremd zu sein. Sie belächelte anfangs meine noch unsicheren Äußerungen und als ich merkte sie will mich nicht verstehen, wurde ich doch etwas resoluter. Sie war sichtlich irritiert, das da jemand vor ihr sitzt, der sich informiert hat und der sie nichts vormachen kann.
Ich diskutierte mir ihr im vernünftigen Ton über die Hochdosierung meines Mannes. Sie konnte mir keine vernünftige Erklärung geben. Immer wieder musste ich eindringlich das Gespräch auf meine Fragen lenken. Was mich am meißten geschockt hat, ist der lockere Umgang mit dem Paroxetin. Alles easy kein Problem damit aufzuhören, """natürlich in 10mg Schritten und dann sind auch keine Probleme zu erwarten"""" Halloooooo, sie hat es einfach nicht begriffen, das mein Mann Entzugsprobleme( Antwort: Paroxetin ist doch keine Droge!!!!!!) hatte bei seinem Absetzversuch. Mit dem Schlafmittel sind sie da aber sehr vorsichtig, was die Abhängigkeit betrifft.
Ich wollte ihre Kompetenz was das Allgemeinwissen über Depressionen usw. angeht auch nicht in Frage stelle, ich betonte das auch immmer wieder, aber über Paroxetin hat sie keine Ahnung und dann dieses ewige blöde Grinsen. Ich wollte mich echt zurückhalten und habe es auch getan im Großen und Ganzen, denn die Therapien die dort gemacht werden (Selbstbewußtsein, Autogenes Trainimg usw.) finde ich wirklich gut und hilfreich. Mein Mann war auch dabei, er hat sich nicht so stark ins Gespräch einbringen können. Es ist menschlich seine Art und er traut sich in seiner jetzigen Situation auch nicht so recht. denkt das er was falsches sagen könnte oder so. Ab und zu lächelte er schon genauso aufgesetzt wie " Frau Doktor". Aus dem Gespräch konnte ich erfahren, dass mein Mann immer wieder die Ärzte auf die 30 mg angesprochen hat. ( Was die Ärztin bestätigte)Man hat ihn fast übergangen und nicht so richtig für voll genommen. Das Gespräch dauerte 1 1/2 Stunden. Ich habe alle Fragen gestellt und nur ziemlich spärliche Antworten bekommen. Eines ist mir klar geworden, ich wollte mich nicht als dominante Ehefrau und Besserwisserein hinstellen und damit den Ärzten neue Angriffsfläche für den Seelischen Zustand meines Mannes geben. ( Naja bei so einer Frau kann man ja nicht gegen ankommen.... sie armer Mann...da muss man ja krank werden) Ich habe nicht locker gelassen und die Ärztin auf 30 mg festgenagelt, denn ihre Begründung für die Hochdosierung war es würde meinem Mann dann noch schneller besser gehen. ( Mein sagt mir immer wieder es geht ihm gut nur das Schlafen muss klappen) Bei mir im Hinterkopf steht aber irgendwann wieder die Absetzproblematik. Wir haben geredet, geredet und diskutiert. Es war nicht alles schlecht was sie gesagt hat,aber eben nur auf der psychologischen Schiene. ( Mir schwirrt irgendwie immer noch der Kopf, sicher hab ich auch noch was vergessen, das kann ich ja dann später noch erzählen. Achso! Mein Mann sprach die Nebenwirkung der sexuellen Unlust an. Da war es wieder diese Einstellung alles kein Problem da nehmen sie einfach trevilor und dann klappt das schon. Ich fragte natürlich gleich wie das gehandhabt wird mit dem Wechsel. Wieder alles kein Problem( angeblich) Wir sollen es uns überlegen. Das Gespräch war zu Ende und ich habe ihr das Info Paket unseres Forums überreicht. Ich hab sie eindringlich gebeten es zu lesen,um dann meine Angst und skeptischen Fragen verstehen zu können. Und dann passierte es. ich ging mit meinem Mann zum Auto, plötzlich fing ich am ganzen Körper an zu zittern und alles wackelte beim sitzen. Meine Hände, Arme und Beine. Die extreme Anspannung der letzten Tage löste sich wahrscheinlich. mein Mann bekam richtig Angst. Abe mein kopf war völlig klar ichhatte keine Angst. Nach einer Zigarette gings mir wieder einigermaßen gut. Ich habe die Erkenntnis gewonnen. man kann nie genug wissen über diese Thema und ich werde keine Rücksicht mehr nehmen auf die Götter in Weiß. ich werde es schaffen( wir). Mein Mann war rcihtig stolz und erleichtert nach dem Gespräch. Ich kann verstehen warum er gegen solche immerlächelnden Menschen nicht ankommt. er ist vom Sternzeichen Waage und es fällt im schon immer schwer sich zu entscheiden und das dann umzusetzen. ich werde ihm dabei helfen so gut ich kann und ihr alle habt mich bis jetzt so toll dabei unterstützt. Langsam muss ich aber auch auf mich aufpassen, denn ich habe noch zwei Söhne die mich auch brauchen.
Alles liebe Kati
ich will mich nun heute bei allen bedanken die mir die Augen über die Problematik der AD's geöffnet haben.
Ich muss Euch leider sagen, daß das erhoffte Gespräch nicht so gut verlief. Die Ärztin war während der gesamten Zeit auffallend nett. Und wie viele hier im Forum bereits geschrieben haben scheint die akute Situation den Ärzten völlig fremd zu sein. Sie belächelte anfangs meine noch unsicheren Äußerungen und als ich merkte sie will mich nicht verstehen, wurde ich doch etwas resoluter. Sie war sichtlich irritiert, das da jemand vor ihr sitzt, der sich informiert hat und der sie nichts vormachen kann.
Ich diskutierte mir ihr im vernünftigen Ton über die Hochdosierung meines Mannes. Sie konnte mir keine vernünftige Erklärung geben. Immer wieder musste ich eindringlich das Gespräch auf meine Fragen lenken. Was mich am meißten geschockt hat, ist der lockere Umgang mit dem Paroxetin. Alles easy kein Problem damit aufzuhören, """natürlich in 10mg Schritten und dann sind auch keine Probleme zu erwarten"""" Halloooooo, sie hat es einfach nicht begriffen, das mein Mann Entzugsprobleme( Antwort: Paroxetin ist doch keine Droge!!!!!!) hatte bei seinem Absetzversuch. Mit dem Schlafmittel sind sie da aber sehr vorsichtig, was die Abhängigkeit betrifft.
Ich wollte ihre Kompetenz was das Allgemeinwissen über Depressionen usw. angeht auch nicht in Frage stelle, ich betonte das auch immmer wieder, aber über Paroxetin hat sie keine Ahnung und dann dieses ewige blöde Grinsen. Ich wollte mich echt zurückhalten und habe es auch getan im Großen und Ganzen, denn die Therapien die dort gemacht werden (Selbstbewußtsein, Autogenes Trainimg usw.) finde ich wirklich gut und hilfreich. Mein Mann war auch dabei, er hat sich nicht so stark ins Gespräch einbringen können. Es ist menschlich seine Art und er traut sich in seiner jetzigen Situation auch nicht so recht. denkt das er was falsches sagen könnte oder so. Ab und zu lächelte er schon genauso aufgesetzt wie " Frau Doktor". Aus dem Gespräch konnte ich erfahren, dass mein Mann immer wieder die Ärzte auf die 30 mg angesprochen hat. ( Was die Ärztin bestätigte)Man hat ihn fast übergangen und nicht so richtig für voll genommen. Das Gespräch dauerte 1 1/2 Stunden. Ich habe alle Fragen gestellt und nur ziemlich spärliche Antworten bekommen. Eines ist mir klar geworden, ich wollte mich nicht als dominante Ehefrau und Besserwisserein hinstellen und damit den Ärzten neue Angriffsfläche für den Seelischen Zustand meines Mannes geben. ( Naja bei so einer Frau kann man ja nicht gegen ankommen.... sie armer Mann...da muss man ja krank werden) Ich habe nicht locker gelassen und die Ärztin auf 30 mg festgenagelt, denn ihre Begründung für die Hochdosierung war es würde meinem Mann dann noch schneller besser gehen. ( Mein sagt mir immer wieder es geht ihm gut nur das Schlafen muss klappen) Bei mir im Hinterkopf steht aber irgendwann wieder die Absetzproblematik. Wir haben geredet, geredet und diskutiert. Es war nicht alles schlecht was sie gesagt hat,aber eben nur auf der psychologischen Schiene. ( Mir schwirrt irgendwie immer noch der Kopf, sicher hab ich auch noch was vergessen, das kann ich ja dann später noch erzählen. Achso! Mein Mann sprach die Nebenwirkung der sexuellen Unlust an. Da war es wieder diese Einstellung alles kein Problem da nehmen sie einfach trevilor und dann klappt das schon. Ich fragte natürlich gleich wie das gehandhabt wird mit dem Wechsel. Wieder alles kein Problem( angeblich) Wir sollen es uns überlegen. Das Gespräch war zu Ende und ich habe ihr das Info Paket unseres Forums überreicht. Ich hab sie eindringlich gebeten es zu lesen,um dann meine Angst und skeptischen Fragen verstehen zu können. Und dann passierte es. ich ging mit meinem Mann zum Auto, plötzlich fing ich am ganzen Körper an zu zittern und alles wackelte beim sitzen. Meine Hände, Arme und Beine. Die extreme Anspannung der letzten Tage löste sich wahrscheinlich. mein Mann bekam richtig Angst. Abe mein kopf war völlig klar ichhatte keine Angst. Nach einer Zigarette gings mir wieder einigermaßen gut. Ich habe die Erkenntnis gewonnen. man kann nie genug wissen über diese Thema und ich werde keine Rücksicht mehr nehmen auf die Götter in Weiß. ich werde es schaffen( wir). Mein Mann war rcihtig stolz und erleichtert nach dem Gespräch. Ich kann verstehen warum er gegen solche immerlächelnden Menschen nicht ankommt. er ist vom Sternzeichen Waage und es fällt im schon immer schwer sich zu entscheiden und das dann umzusetzen. ich werde ihm dabei helfen so gut ich kann und ihr alle habt mich bis jetzt so toll dabei unterstützt. Langsam muss ich aber auch auf mich aufpassen, denn ich habe noch zwei Söhne die mich auch brauchen.
Alles liebe Kati