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verzweifelt

Verfasst: 04.05.2004 07:42
von michaela
hallo

ich brauche euren rat. meine mutter liegt auf der psychatrie weil sie geistig verwirrt ist. jetzt hat sie noch pArkinson dAzubekommen. ich war Am sonntAg bei ihr im spitAl es wAr furchtbAt sie hAt mich nicht erkannt hAt nur gezittert und wirres zeug gesprochen was ich nicht verstAnden habe. ich verkrAfte es einfAch nicht meine mutter so zu sehen. leide selber seit 10 monaten unter Angst und panik mit schwindel gestern ist es mir so schlecht gegangen. ich gehe zum Akupunteur um gesund zu werden aber ich soll ch dAS schaffen wenn ich die gedanken um meine mutter nicht Abschalten kann ständig sehe ich sie vor mir. wAS soll ich bloß tun.
sorry über die komische schrift aber meine tastaur spinnt. nehme seit 9 monAten xAnor und bekomme trotzdem meine Angst nicht in den griff

Verfasst: 04.05.2004 08:30
von Gast
Hallo Michaela. Es tut mir leid was Du durchmachen mußt und ich wünsche Dir viel Kraft. Ich mache mir allerdings auch Sorgen. Du nimmst seit 9 Monaten ein Benzo. Wieviel nimmst Du denn? Du weist, das Dein Körper sich daran gewöhnt?

Versuche lieber, wenn es schon sein muß, ein angstlösendes Antidepressivum.

werni

Verfasst: 04.05.2004 09:34
von karin
hallo,

deine reaktion auf die situation ist allzu verständlich. mir gings ähnlich wie dir. es ist schwer ertragbar jemanden so schwer leiden zu sehen. die parkinson ähnlichen symptome bei deiner mutter verschwinden wieder.

probiers mit dem hochdosierten johanniskrautpräparat jarsin.
http://www.netdoktor.de/medikamente/sho ... sp?id=6789
mir hilft es sehr.

xanor und angstlösende ADs haben zwar das problem weggedämpft, dafür waren meine kognitiven fähigkeiten deutlich eingeschränkt. besser wäre es, wenn du mit jemanden über die erkrankung deiner mutter reden könntest.

lg,
karin

Verfasst: 04.05.2004 10:59
von Uschi
Hallo Michaela,

ich kann sehr gut nachempfinden, was Du im Moment durchmachst. Vor ein paar Jahren stand ich vor einer ähnlichen Situation, als mein Vater ins Krankenhaus kam. Er war sehr schwer krank, und starb innerhalb von 5 Wochen. Mir haben damals sehr gut Homöophatische Mittel geholfen. Ich habe damals festgestellt wieviel Kraft ich trotz allem habe um diese schwere Zeit durchzustehen. Ich konnte jedenfalls für ihn in dieser schweren Zeit dasein. Mir hat es auch sehr geholfen immer mit jemanden zu reden.

Viel Kraft für Dich Uschi

verzweifelt

Verfasst: 05.05.2004 09:09
von michaela
hallo

danke für eure antworten. ich weiß im moment selber nicht was mit mir los ist seit montag geht es mir extrem schlecht. ich bin dauernd schwindlig und habe das gefühl unzufallen.außerdem ist mir ständig schlecht. als ich gestern im supermarkt an der kAssa stand und schon beim einpacken war habe ich angefangen am ganzen körper zu zittern so schlimm war es noch nie auch dann zu hause war ich nicht fähig meine einkaufstasche auszuräumen ich mußte mich hinlegen damit ich mich so halbwegs in den griff bekamm. kann es an den akupunktur nadeln liegen die ich im ohr hAbe.

Verfasst: 05.05.2004 13:43
von Uschi
Hallo Michaela,

sicherlich kann es an den Nadeln liegen. Ich wurde auch schon öfters akupunktiert, vor Jahren mal wegen Kopfschmerzen. Da hat der Akupunkteur auch einen Anfall ausgelöst. Es gibt da ja auch immer eine Erstverschlimmerung, ähnlich wie bei der Homöopathie. Frag doch einfach das nächste Mal danach. Oder vielleicht kannst Du ja mal telefonisch nachfragen, wenn die Symptome so schlimm sind.

Liebe Grüße an Dich Uschi

Verfasst: 05.05.2004 13:51
von CloneX
Es _kann_ an den Nadeln liegen - zum Beispiel die Erstverschlechterung und es wird dann besser. Ganz selten verträgt man es wohl auch nicht oder so.

Andererseits machst du ja gerade auch eine schwere Zeit durch. Der Stress trägt wahrscheinlich auch dazu bei.

Wünsch dir auf jedenfall alles Gute.