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Entzugssymptome - Wir trauern um Leon

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Leon1468
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Entzugssymptome - Wir trauern um Leon

Beitrag von Leon1468 »

Seit 15 Monaten bin ich ohne Benzodiazepin. Was ich in diesen Monaten erlebte, passt nicht auf diese Seite und es ist auch nicht der Zweck meines schreibens hier.
Sache ist:

Im November 2008 wurde mir in einer Klinik der Benzo von heut auf morgen abgesetzt. Im Februar 2009 wurde Remeron 30 mg und Effexor 75 XR /Tag angesetzt um mir die Depression zu erleichtern. Heute weiss ich, sie haben mir den Teufel mit dem Belzebueb auszutreiben versucht!
Im April letzten Jahres habe ich gemeinsam mit meiner Psychiatein angefangen die ADs zu reduzieren. Mittlerweile bin ich auf 6,5 mg Effexor und 3,2 mag Remeron am Tag.

Ich habe das ganze letzte Jahr unter anderem an derealisaton und depersonaisation gelitten. Schwindel, Gangunsicherheit etc!! Allerdings wurden siese Symptome langsam aber stetig weniger!

Nun beobachte ich , dass ich mich weitaus schlechter fühle als vor Monaten! Ich weiss nicht mehr, sind es die Entzugserscheinungen vom Benzo, welche nun wieder in der Vordergrund treten oder ist es der Entzug von den AD s!!?? Ich nehme an, es ist beides und mache die erfahrung, dass die Symptome bei beiden Substanzen ziemlich gleich sind!!!
Doch wie kommt es, dass ich mich schlechter fühle, die Symptome wieder verstärkt sind und wieder mehr im Vordergrund???

Hat jemand Erfahrungen oder eine erklärung für mich????

Liebe Grüsse

Leon
antianti
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von antianti »

Hallo Leon,

was hast Du für Symptome? Wieder Schwindel etc.?

Woher es auch kommt, Du bist immer noch auf Entzug von mindestens zwei Medikamenten, da würde mich an Deiner Stelle gar nichts wundern. Oft ist es bei solch niedrigen Dosen ja auch so, dass es einem schon fast so geht wie auf Null. Beim Efexor liegt ja die klinische Dosis zwischen 150 und 300 mg. 6,5 mg sind da schon wahnsinnig wenig (Du immst jetzt von beiden AD etwa 1/10 der Ausgangsdosis).

Es ist leider nicht automatisch so, dass es Dir besser geht, je weniger Du von den Medikamenten nimmst. Ich habe das Venlafaxin sehr gewissenhaft abdosiert, und trotzdem hatte ich am Ende mit ganz klassischen Absetzsymptomen zu kämpfen.

Die gute Nachricht ist, dass Du zumindest das Efexor bestimmt bald absetzen kannst. Die schlechte Nachricht ist, dass Dir kein Mensch sagen kann, wie es Dir dann gehen wird. Ich wünsche Dir dafür aber alles Gute!
:sports:

LG
antianti
sosjord
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von sosjord »

remeron (mirta ) ist sehr stark schmerzlindern und unterdrückt gleichzeitig fast alle körperempfindungen .
ich tippe aufs remeron . schmerzen, depersonalisierung usw. sind da extrem
BENZOENTZUG IST SCHAFFBAR !
nach 2 Jahren hölle wieder geheilt ..
ERFOLGSGESCHICHTE:
1.5 jahre nach 0mg: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6141
2.2 jahre nach 0mg: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6822
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Einige Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag!

Das Remeron habe ich nun seit 5 wochen ganz abgesetzt. Vom Effexor springe ich heute ab. d.h. mein erster tag ohne Effexor!!
Ich bin seit einem jahr daran, beides langsam abzubauen. Meine letzte Dosis Effexor war homöopathisch (1 mg/Tag) und doch hatte es seine Wirkung!
Allerdings, so glaube ich eine negative. Mir ging es vor monaten um VIELES besser!!! Habe das Gefühl mit dem ewigen langsamen Runterdosieren ganz einfach Toleranz-Entzug ständig zu haben!!! Nun springe ich...........lieber ein Ende mit schrecken als gar keines!

Nun, dass es ein Teufelszeug is, muss ich niemandem sagen!

Meine Symptome:
Druck und Ziehen im gesammten Kopfbereich(Ohren Stirn, Nebenhölen, Lymphknoten zwischen Ohren und Backen)
Derealisation, Depersonalisation
schwindel, dadurch gangstörungen, gangunsicherheit. Gummibeine als würde der Boden unter den Füssen weggehen!
Müdigkeit
glasige, manchmal rote Augen
zucken kleinster Muskeln

Unwirklichkeit
Brett vor dem Kopf, wie ein abgesondert sein von der Welt um mich herum, ohne einen anschluss herstellen zu können
mir ist sooooo warm......heiss (obwohl ich eher es Gfröeli bin:-)
schwitzen
gereiztheit
werde innerlich sehr leicht agressiv
gedächtnisstörungen
konzentrationsstörungen
drugged

massiv ist es wenn ich als Beifahrer in einem Auto in ein Parkhaus fahre über mehrere etagen.........ALLES dreht sich!!!!
spüre mich selbst kaum...........vor allem halte ich mich nach den letzten 2 jahren in dieser situation langsam selbst nicht mehr aus!!

Gut, gehe ich ab nächster woche wieder zu meiner Psychiaterin! Sie ist die einzige àrztin, welche ich bisher traff, welche Entzug von Benzos und ADs nicht als Blödsinn abtut. Sie selbst war es, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass Effexor erhebliche Entzugserscheinungen auslösen kann!!

Buddys...ihr müsst nicht immer antworten......ich benutze diese plattform nun als mein Tagebuch um mein Befinden niederzuschreiben!!
Doch natürlich......ich freue mich über jede Message!!!!


Liebe Grüsse


Leon
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Han seit mehr als einer woche Grippe????

Die Nase läuft grün, ich huste, druck im kopf auf den Ohren!!¨Arztbesuch letzten Mittwoch Diagnose:Grippe und Nebenhölenentzündung=Sinusitis!
Krankgeschrieben...........keine Besserung!!

Heute wieder zum Arzt..........krankgeschrieben und Antibiotica verordnet!! Obwohl er kein Blut abgenommen hat!
Bin zu einem anderen Arzt gegangen. Blutentnhame..keine Entzündungszeichen.............keine Viren..keine Bakterien!!!!!

Vollkrass.................der andere doc hätte mich schonmit Antibiotica resistiert!!!
Trau keinem....schon garkeinem Arzt!!!!!

Morgens bin ich sehr depressic..weinerlich....ängstlich....habe angst vor allem...Leben, Zukunft¨!!
Angst wie da raus zu kommen!!! Ganz einfach....knallhartes Weitergehen:-)!!

Fühle mic zeitweise voll in Dr and DP fogged..getrennt von der Realität!
Dann wieder klar....zu klar beinahe............als wäre eine schicht zwischen mir und der umwelt weggenommen! Als wäre ich schutzlos ausgeliefert. Fühle mich leicht als hätte ich kein gewicht..........aber auch keine Bodenhaftung! Ebenso mein Hiren..............wie nach einer gehirnwäsche.........leer............voll...................wie durchgeblasen! ich denke ganu das ist es auch was man schlussendlich mit mir gemacht hat!!!

Nun, ich habe sie die PAXIFLU!!
Bin nicht der einzige!!!

Keep on walking , Freunde!!

Lieber Gruess


Leon
Marsupilami

Re: Entzugssymptome

Beitrag von Marsupilami »

Das klingt echt übel, Leon,

aber vorstellen kann man sich das ja schon, diese Mittel bauen ja nur so eine Art künstliche Barriere auf zwischen einem selbst und der Welt, und wenn das weg ist...
Was man mit Ärzten erlebt, ist wirklich oft der Hammer, ohne Worte...
Gute Besserung, halt die Ohren steif (weshalb sagt man das eigentlich?)

Solidarische Grüße,

vom Marsu
irat
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von irat »

wenn schon denn schon,dann Effexorflu!! grins!! Die Pxilgrippe ist vom Paroxtin

Gute Besserung dir

lg irat
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Hm:-)

Vieleicht sagt man halt die Ohren steif, weil da nix andres mehr steif wurde(Nebenwirkungen von ADs:--))) (sorry!!!)

Ihr seid lieb ihr zwei!!!!

Ja.........alles irgendwie ungaublich.....aber wahr!!!!!!!!!


Liebe Grüsse

Leon
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Gesternnachmittag hatte ich das Gefühl, dass mein Hirn ein wenig aufklart! Weniger DR/DP une ein bischen verbundener mit der Umwelt fühlte ich mich!
Die Nacht war nicht schlecht. Liege zwar lange wach wenn ich zu Bett gehe, doch dann schlafe ich ein: Wache zwar immer wieder mal auf .doch nur für Augenblicke!Bin froh, dass diese Nacht das Jucken am ganzen Körper nicht mehr kan, ebenso die angepannte beinahe brennende Gesichtshaut war kaum da!
Heute Morgen ist mein Kopf noch immer etwas freier. Weniger Druck, weniger Schmerzen. Bin etwas mehr anwesend!
Dafür habe ich nun Durchfall.....Jeder Tag ein èberraschungsei. Wie soll das Leben da langweilig werden???...............Müde macht es und wütend!!!

Zudem viel mir in letzter Zeit auf, so doof es klingt, aber wenn ich auf der Toilette war um zu pinkeln, dannach gehen immer ein paar tropfen in die Hosen!! Nein..............dss kante ich vorher nicht :-)))!!
Geht wohl soweit, dass das Zeug sogar mit dem Schliesmuskel meiner Blase spielt!!!!
Was für eine Gehaltvolle Lebenssituation!!

ich wünsche euch ale einen angenehmen Tag!!
Leon
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Hoi Buddys

Ich bin ab Morgen bis Sonntag in München!!

Melde mich wenn zurück!!
Euch allen eine gute Zeit...keep on walking!!!

Greets

leon
blinded.03
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von blinded.03 »

Leon, wie war dein Wochenende? hast du es hingekriegt mit der Gruppe?

Gruß
blinded
Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Hoi blinded!!

Es war kein wochende sondern 5 tage!
ja, ich denke es ist gut gelaufen! Ich fühle mich alles im allen besser als vor einer woche! DR and DP sind weniger und ich bin zeitweise recht klarim kopf! Was dagegen kommt wie es möchte ist dieser diffuse schmerz, druck, ziehen in den ohren, kiefer, nebenhöhlen, stirnhöhlen, kopf!!! verrückt und seehr unangenehm!!!

Natürlich habe auch ich sorgen und angst, es könnte etwas wirklich somatische hinter dieesn Schmerzen stecken, doch bin warscheinlich schon zu aufgeklärt um es wirkoich zu galube!!
Es ist die Inballanz meiner Hirnchemie!!

ich hoffe es geht dir gut und.........................schön hast reingluegt:-)

Alles Liebe

leon
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Bin nun 24 off all :-)!!!
Wäre ein Grund zu feiern, doch womit :-)!

Wie schon erwähnt, sind DR und DP weniger geworden. Auch der Schwindel und damit die gangunsicherheit! Ebenso ist das ssssssssssssssssss in meinem Kopf diese tage im Hintergrund!
Extrem dagegen ist das schon beschriebende, ziehen, schmerzen, druck im linken Kopfbereich! Kiefer, Nebenhöhlen bis hinauf in die stirn, die nase, und zentrum ist das ohr! Es ist ein ziehender schmerz der irgendwie wandert, doch nur in diesem bereich!!!

Alles verrückt nicht!!??
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

DifFuser Druck, Schmerz im Kopf.........ziehend durch die ganze Birne :frust: !!

hab nene Kopf auf .............ich nennees like drugged!!! Derealisation und DP alles in ALLEM!!!
Hab dass Gefühle krank zu sein. Mir ist so warm, matt, müde!!! Am liebsten würde ich in die Klapse gehen und sagen hier bin ich..................ihr habt mich zerstört jetzt konnt ihr mich hier aufpeppeln..ohne Drogen...............ohne euer blödes gelaber...............aber zeit müsst ihr mir geben..........zeit um zu heilen!!!
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Zihender Schmerz; Druck, im Kopf: Ohr Nase, nebenhöhlen stirn,Augenhöhlen Kiefer...haupsächlich links!!
ab und zu kurzer stechender Schmerz mehr im hinterkopf!
Unwillkürliches Zucken, kleinester muskeln!!

mein Kopf fühlt sich an als wäre es ein Totenschädel! Spüre die Haut nicht, nur die Knochen und das Ziehen!!

Bin müde.............................müde von alledem!
blinded.03
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von blinded.03 »

Halt durch!!! Die Schmerzen kenne ich - wandern quer durch Knochen, Kiefer-Ohr-Auge-Bereich. Sie gehen weg!!! Das Zucken kenne ich auch - kommt auch alle paar Tage wieder: Mal komplett in einer Gesichtshälfte, dann zucken irgendwelche Muskeln, die ich sonst noch nie bewusst wahrgenommen habe, dann welche im Bein - wandert immer mal. Der Gedanke in die Klinik zu gehen, um zu heilen ist mir auch bekannt...Problem: Dort wirst du nicht geheilt!!! Sie geben dir neue Pillen, glauben dir eh nicht (außer, wenn du ausschließlich von Benzoes abhängig warst - da schon eher). Ansonsten verunsichern sie, stellen neue Diagnosen zur Lasten deiner Psyche! :cry: Das scheint leider die Realität zu sein.
Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Hoi blinded

Lieben dank für deinen eintrag!!¨Dachte schon nur ich habe dass!! Obwohl ich dir natürlich bei Zeuss nicht wünsche!!

War am Abend bei einer àrztin, welche ich nie vorher sah!
Sie nahmmich sehr ernst und spryh davon, dass mein gesichtsnerv feuert!! Wie sie das beschrieben hat gleicht es genau meinem empfinden
Weisst, vor etwa 8 wochen wurde mir ein zahn gezogen..........4 woche drauf hatte ich genau an der stelle einen abszess im mund.welcher geöffnet wurde!!!

und nun dass!¨kann mir schon vorstellen, dass der nerv irgendwie gereizt oder geschädigt wurde!!!

Doch was denkst wie sie mich behandlen kann. CARBAMAZEPIN =LAMICTAL= Tegretol= Neurontin :frust:

Ich bin selbst Pflegefachmann und weiss, das bei einer Gesichtsnervneuralgie nur dies hilft!!!! Ich habe die Krise!!!!
Hab der àrztin gesagt, sie möge mich nicht falsch versthen aber ich habe absolute angst vor dem zeug! und ich mööchte um weitere abklärung bittn, bevor ich dass wirklich einnehme (WAS ICH NICHT WILL)
ok sie war verständig..................................meldet mich zum Neurologen an!!! Wenn der auchnix findet......uffaaaaa was mache ich??????

Es tut einfach nur suaweh!!!! und ich frage mich wieso ist es einseitig????!!
Euch alles Liebe buddys¨¨¨¨

leon
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Bin eben aufgewacht!
Gestern Abend hat sich der Schmerz noch hochgeschaukelt. Ich hatte das Phänomen als wäre mein lymphknoten links, so zwischen Unterkiefer und Ohr so gross und hart wie ein Schotterstein. Dies obwohl er weder angeschwollen noch irgendwie vergrössert ist!
Eben beim aufwachen.................schmerzfrei! Es ist einfach weg, der massive ziehende ,drückende Schmerz, welchen ich die tage hatte und beschrieben habe!!
Kann mich kaum freuen! Merke,wie mir die ANGST (und es ist Angst) in den Gliedern steckt dass er zurückkommt! Er zermürbt, macht depressiv und im wahrsten Sinne krank!!!
Habe gerade eine Diclofenac XR genommenim Glauben und der Hoffnung, er möge erst garnicht wieder erwachen, dieser Schmerz!!!Wen ich mich so beobachte,ist diese ganze Geschichte einfach unglaublich!!!!!!!!!
Glaubt einem ausser Betroffenen, kein Mensch!! Wie auch, zweifle ich dch selbst immer mehr daran ob ich noch ganz dicht bin in der Birne!!!!!
Doch weiss ich auch, dass der grund dafür die gestörte Hirnchemie ist, welche ich gewissen àrzten zu danken habe!!



Liebe buddys
Ich möchte euch nochmals darauf hinweisen, dass ich hier schreibe als wäre es mein Tagebuch!
Eines Tages werde ich dies ausdrucken und den àrzten auf den Tisch knallen, denen ich dass z verdanken habe!
Es ist zu ewähnen, dass ich ja auf die ADs gesetzt wurde, kurz nachdem ich vom Benzo runter war. Ich ging damals in eine der angeblich BESTEN privaten Kliniken für Psychiatrie hier in der Schweiz!! Sie glaubten mir damals schon meine Phänomene und Entzugserscheinungen vom Benzo nicht! Sagten, ich bilde mir das alles ein!!!!! Dann bekam ich die ADs von ihnen. Mir ging es damals so beschissen, ich hätte wohl alles genommen was mir nur ansatzweise glauben lies , es könne mir erleichterung bringen!
Nun, sie haben mir den Teufel mit dem Belzebueb ausgetrieben!!

Eines Tages, wenn es mir gesser geht nach diesem Albtraum, bekommen sie dieses Tagebuch, ebenso die Krankenkasse, welche den Aufenthalt dort mitfinanziert hat!
Sie sollen Stellung dazu nehmen. Dazu werde ich sie juristisch auffordern!!!

Gut, wollte euch nur erklären,weshalb ich so oft und sich zum teil wiederholen hier schreibe!!!

ich wünsche euch einen angenehmen Tag!!!!
Schöbn, dass ic euch gefunde habe!!


Liebe Grüsse


Leon
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Der gestrige tage verlief weiter ohne diese Schmerzen :D ! Ich denke das Wort unglaublich spare ich mir in Zukunft!
War gut drauf Gestern, wie befreit und erleichtert. Natürlich bin ich nach wie vor neben der Realität, so hinter Glas,eingepackt in DR und DP! Ebenso begleitet mich ständig das was ich electric noise nenne. Das ssssssssssssssssssssssssss Geräusch in meinem Kopf! War während des ersten jahres nach menem Benzoentzug eines meiner nervigsten Symptome. Irgendwann verschawand es ....einfach sooooo!! Und siehe da, am / Juli 2010 während der Endphase meines AD-tapers war es wieder da. Massiv und laut für ein paar Tage. Seitdem begleitet es mich ständig wieder. Einmal lauter...einmal leiser.....im Hintergrund im Vordergrund!!!! Wie es möchte!!!

Ich bin weinerlich dieser Tage. Bin sehr gerne alleine und zurückgezogen. Menschen, reden, geräusche stören mich und ich merke innerlich dass ich sehr agressiv bin!
Fühle mich am wohlsten alleine! Habe irgendwie das Gefühl, dass ich der Leere, der Trauer und dem Tod näher bin als dem Leben da draussen in der Realität!
Angst habe ich..vor neuen verrückten Symptomen......vor allem aber auch, dass mir einfachmal die Kraft ausgeht! Ich kämpfe nun seit 2 jahren gegen diese Drogen um sie aus meinem Körper und meinem Hirn zu bringen! Es ermüdet, ziehrt unter, Copeingstrategien, Bewältigungsmuster......Tag für Tag um hindurch zu kommen!!! Es macht müde und kraftlos!
Habe Angst davor, dass es mich überkommt und ich will einfach nicht mehr!!!!
Bisher habe ich alles so stillschweigend auf mich genommen............diese ganze SCH...., welche mir schlussendlich von aussen, von àrzten eingebrokt wurde!
Nun bin ich wütend.....und sie muss hinaus , diese Wut!!

Bin sehr müde heute, früh am Morgen!! und in der Zwischenwelt(DR und DP)
Leon1468
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Re: Entzugssymptome

Beitrag von Leon1468 »

Stelle man sich vor:: Hätte ich auf die wirklich wohlwollende àrztin gehört, welche ich vorgestern aufgesucht habe, so hätte ich nun wieder eine Hirndroge in mir!! Neurontin...................Antiepileptika!!!!
Klar habe ich ihr erzählt, dass ich es evtl auf den SSRI Entzug zurückführe, diese diffusen, starken schmerzen!! Aber lauf Fr. Doktor......kann dass ja garnicht sein!!!!

habe ich berechtigte Wut?????
Gesperrt