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Re: Entzugssymptome

Verfasst: 03.03.2011 16:13
von Leon1468
Hoi buddys! Komm grad von meiner Psychiaterin! Sie ist eine wirklich liebe und verständnisvolle! Heute aber spürte ich , dass sie von meinen SymptOmen die Nase ziemlich voll hat!am Ende fragte sie mich, ob ich bezüglich meinem Dauerschnupfen schon mal bei einem HNO war? Ich hätte nämlich ganz kleine, massiv gerötete Augen!!! ich war beim Arzt, auch Hno auch AIDS-Test!!!ich sagte ihr dann auch diese Augen kOmmen von der ganzen Sc...sse!!ja Herrgott nochmal! Muss ich ihnen mit dem Meißel ins Hirn klopfen wie tOxisch ihre hirndrogen sind?dass habe ich nicht gesag aber sollen)!!das Ausmaß ihrer Gifte Schnallen die alle nicht!!

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 03.03.2011 16:44
von Das-kleine-Runde
Hallo Leon :)

Momentan blühen Hasel und Erle. Vielleicht bist Du dagegen allergisch?

Liebe Grüße :group:

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 03.03.2011 17:51
von Leon1468
KLEINES :-)

blühen die beinahe ununterbrochen seit August 2010????


:hug: :hug:

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 03.03.2011 17:54
von Das-kleine-Runde
:whistle: :whistle: :whistle: :whistle: :whistle:

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 04.03.2011 07:59
von Evelyn
Lieber Leon,

auch wenn ich Schnupfennase und gerötete Augen von mir selbst als Absetzsymptom (noch?) nicht kenne, könnte ich mir vorstellen, dass es bei Dir mit dem Histaminstoffwechsel zu tun hat und somit wirklich ein Absetzsymptom ist. Was ich selbst in diese Richtung zwischendurch schonmal habe, ist Juckreiz und leichter Ausschlag auf bestimmten Hautstellen (auch wenn bei mir andere Symptome im Vordergrund stehen).

Mich macht die Dauer und Intensität meiner Absetzsymptome auch absolut mürbe - ich kann Dich gut verstehen!!!

LG
Evelyn

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 04.03.2011 11:09
von Leon1468
Ich war eben beim Neurologen
Er hat mich einerseits in Angst und Schrecken versetzt ...andrerseits nur gesagt, was ich selbst denke!

ich sei auf einer gradwanderung. Entweder packe ich es irgendiwie, meine Symptome zu kompensieren und wieder einer arbeit nachzugehen oder es kommt der absturz............sozial, finanziel etc!!
Ich weiss das und es ist eine meiner eigenen grössten àngste!
Doch............was kann ich tun?? Ich kann diese Lebensbedrohende, mich in meiner Person, meinen Fähigkeite, meiner Lebensqualität massivst einschränkenden Symptomrauschsymptomatik...........derzeit nur eines!
Nicht aufgeben und mich iregendwie durch den Tag bringen!

Er sagt keiner kann mir beantworten ob diese symptome jemals wieder verschwinden.
buddys......ich halte das nicht aus!!!!

Ich habe soviele fähigkeiten und Ressourcen.......alle nützen mir nix da mich diese symptome total einschränken und behindern! Ich will sie abschütteln und kann nicht!
ich will ihnen davon laufen und kann nicht! Nicht ich habe sie..sie haben mich in der Hand!!!

Nun, was er sich noch vorstellen kann mir zu geben sei Lamictal ein Mood stabilizer!!!

Ich sagte ihm auch, dass ich am èberlegen sei, wieder von dem Effexor zu nehmen um etwas Lebensqualität zurück zu erhalten!
Er befürwortet das nicht, da er schon sehr gefährliche sachen von Effexor gehört habe!

Zum Schluss fragte ich ihn nach seiner Meinung ob er denke mein Zustand, meine Symptomatik käme vom Effexor!! Er bejahte dies und werde es auch so in seinen Bericht schreiben!

Nun, für ihn bin ich neurologisch ausgetestet, und somit ein psychiatrischer Fall!!!

Ich habe Angst buddys.......angst vor dem Absturz.....Angst, mich nie mehr auf die Reihe zu bringen...........Angst, dies nicht mehr bewältigen/ertragen zu können und irgendwann aufgebe!! Doch wie sieht dieses aufgeben aus???

Ich habe Angst permanent und für den Rest meines Lebens SO sein zu müssen..........ohne Ausgang ohne Erleichterung..........ohne dass dieser Albtraum mal ein Ende hat!!

LG


Leon

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 04.03.2011 11:38
von Das-kleine-Runde
Hallo Leon :hug: :hug: :hug: ,

vielen Venlafaxin-Betroffenen geht es genau wie Dir...
Was nicht heißt, daß sich nicht bei den allermeisten die Symptome wieder legen...
... packe ich es irgendiwie, meine Symptome zu kompensieren und wieder einer arbeit nachzugehen...
Momentan bist Du doch krank geschrieben?
Versuch doch mal, ob Du arbeiten kannst... :) ... Wenn es klappt, hast Du ein Stück Struktur und bist auch abgelenkt, was Dein Gefühlsleben betrifft ...

Und tu Dir bitte einen Gefallen: Laß Dich durch die Worte eines Arztes nicht auf Abstellgleis befördern, ... der erlebt Dich mal kurz, bildet sich seine Meinung und das war´s...
Ich war auch schon nach Behandler-Meinung ein Fall, der schwere Einschränkungen zu akzeptieren hat... Laß Dich nicht krank reden!!!
Die Einschränkungen sind lediglich in den Köpfen der Behandler...

Und letztendlich ist das doch alles nicht objektiv... Wenn Du hingehst und dich anders gibst, kommt doch schon wieder was anderes raus...
Und der ächste Behandler schätzt Dich anders ein...

Laß Dich nicht entmutigen!!!
Nun, was er sich noch vorstellen kann mir zu geben sei Lamictal ein Mood stabilizer!!!
Was soll das bringen?

Eine Idee wäre, vielleicht ein Therapie zu machen, um mit der momentanen Situation besser klarzukommen...
Was hältst Du davon?

Alles Liebe :hug: :hug: :hug: :hug: :hug:

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 04.03.2011 12:52
von Das-kleine-Runde
Hallo Leon :) ,

ich habe gerade noch mal quergelesen in Deinem Therad.
Du bist noch keine lange Zeit von Effexor runter...

Kopf hoch!!! Von Dauerschaden etc. kann da gar nicht die Rede sein...!!!

Liebe Grüße :group:

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 04.03.2011 16:31
von Leon1468
Hallo Kleines

Ganz lieben Dank für deine message!

Weisst...arbeiten...............so gerne ich möchte............gar keine chance!!
Ich arbeite mit Menschen, welche von Geburt an so ein Gedächtnis haben oder einen Schaden wie ich derzeit!
Es wäre fahrlässig, wieder mit ihnen zu arbeiten, habe ich mich selbst doch nicht unter Kontrolle und im Griff!
Im Gegenteil..........ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt, nicht aus meinem Körper zu fahren und nicht durchzudrehen!

Einzig der Verstand von mir ist Knallhart.....................und lässt mich durchhalten!!


LG

Leon

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 05.03.2011 00:14
von blinded.03
Hi Leon,

ich finde deine Einstellung gut! Ich selbst komme auch aus dem sozialen Bereich und kann dich da nur bekräftigen: Du musst erstmal fit sein, bevor du für andere da sein kannst bzw. Verantwortung für sie mit übernehmen musst. Das haut einfach nicht hin, wenn man den ganzen Tag keine Konzentration hat und wegen diversen Symptomen nicht bei der Sache ist. Klar, arbeiten lenkt ab - aber: Es geht hier um Menschen und auch wir wünschen uns ja Helfer, die uns zuhören können, empathisch sind.
Leon, lass dich durch die Aussage nicht so verunsichern. Sie hat deinen wunden Punkt getroffen, aber nicht unbedingt die absolute Wahrheit. Denn: Es gibt immer einen Weg - egal, wie dieser auch aussehen mag!!

:group:

blinded

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 05.03.2011 12:11
von Leon1468
Hoi blinded!

Genua so ist es !!
Es wäre fahrlässig, wenn ich derzeit meine Arbeit aufnehmen würde! Ich wäre im Nachtdienst 12 Stunden alleine mit ihnen im Haus und dass ist nicht verantwortbar!
Hinzukommt, hatte ich vorgesetzte, welche so open minded sind wie sie vorgeben, so hätte ich auch vertrauen und könnte sagen, du das ist bei mir sache und ich möchte den versuch machen wiedr zu arbeiten, doch brauche ich auch unterstützung!
Vergiss es................es wäre ein gefundenes fressen, mitr meine unzulänglichkeit vor augen zu halten!!

Leider geht dass niht!

Ich arbeite.......naja........was ich kann! Im Moment backe ich italienische Kekse. dann versuche ich mich im wäsche waschen, dann versorge ich einmal wöchentlich den haushalt vom Vater meines Freundes!!
Ich versuche mich nicht hängen zu lassen und zu tun was ich kann!!
Dass ist sehr wichtig für mich und war auch damals im Benzoentzug.mein WEG!!!!

Nur.............übermannt mich sehr oft die Situation, meine Symptome und ich meine dann...ich kann nicht mehr!!!!!

GLG

Leon

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 05.03.2011 12:22
von Quirk
Egal was ihr macht, stresst euch nicht! Alles was euch zusätzlichen Stress verschafft, verschlimmert das Ganze nur noch.
Ich weiß, einfacher gesagt als getan, geht mir ja nicht anders, aber das ist essenziell!!

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 05.03.2011 23:39
von Leon1468

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 06.03.2011 09:15
von Leon1468
Sorr< buddys aber ich muss jetzt einfach niederschreiben!
Aufgewacht aus ANGST........ANGST gleich nach dem aufwachen??

Ich weiss es nicht!!

Ansich ist das schlimmste für mich, mich so getrennt, hirnmässig so eingeschränkt,abgeschirmt so unerklärlich unverbunden mit meiner Umwelt, teilweise auch mit meinem Körper und auch meinen Gefühlen zu erleben!! Das Pfeifen der Vögel, der Blick in den Raum, der Blick nach draussen...ALLS so fremd , ganz nah und doch sooooooo fern!!
Ich kann das nicht erklären. Es ist eben als wäre ein Teil meines Hirns blokiert, ausgeschaltet, mir nicht zugägnlich. Wie nach einer durchzechten Nacht, der Morgen danach, wo man einfachnicht da ist!! Im Laufe des Tages kommt das Hirni dann wieder und bei mir aber ist es konstant!Dass schlimmste daran ist, ich habe NICHTS was diesen Zustand ändern würde!
Ich versuche es zu ignorieren, stürze mich in ETWAS TUN, versuche es zu ignorieren, meine Fähigkeiten trotz dieser Einschränkung zu erspüren und zu fördern! Ah.ich kann ja dieses, jenes..........ich mache und tue!!..........Und doch ich kann es nicht abschütteln!
Ich versuche dann, diesen Zustand für den Moment zu akzeptieren...immer in der Hoffnung, dass ichzurück darf in die Realität, dies nur seine Zeit benötigt! Mit kurzen, hellen Wochen unterbruch sage, hoffe und glaube ich dies jedoch nun seit 28 Monaten! Es ist ein Hinhalten, ein zermürbendes Hoffen, Hoffen und wieder Hoffen! Und immer wieder kommen die Phasen, wo ich mir sage, dass ist doch selbstbetrug!
Vogel friss oder stirb! Ich fresse und fresse mich nun schon so lange da durch! Es ist ein kampf...tag für tag, Morgen für Morgen...........eine einzige Copyngstrategie, die mich durch den tag gehen lässt! Ich habe Angst, irgendwann nicht mehr zu können!Haben mich die Benzos so verrückt gemacht? Doch waru habe ich mich dann von deren Entzug laaaangsamst aber doch ständig in kleinsten Schritten erholt??
Oder haeb ndie ADs die ich nahm, diese Schäden des Benzokonsums so gut kaschiert, maskiert, dass ich mich viel besser, verbundener und funktionsfähiger fühlte??
Oder hatte ich das Glück, mich langsamst von den Benzos zu erholen und dann kam der zweite Hammer...der AD-Hammer???
Oder ist es beides??

Ich weiss, wenn ich die Kraft habe, da hindurch zugehen, immer mit der Hoffnung auf Besserung(und dass einzige was mich dazu antreibt ist meine Selbstliebe, meine Sturheit, meine Liebe zu meinem Partner, meiner Tochter etc)dann brauche ich Zeit! Zeit, heilen zu dürfen, Zeit...............ins Gleichgewicht zu kommen!
Zeit.......wer gibt sie mir???
Und schon kommt die nächste Angst! Angst, soviele Abstriche machen zu müssen!!
Meinen Job in der Behindertenbetreuung kann ich so nicht machen, dass ist fahrlässig! Einen anderen annehmen, obwohl ich voll neben oder ausser mir stehe???
Ein Klinikaufenthalt, Krankenkasse, Tagegeld, oh ja zur èberbrückung geht das alles doch dannnnn???

Ich habe Angst vor dem sozialen Abstieg. Nicht mehr für mich sorgen zu können, ausgeliefert zu sein....abzustürzen.........wo werde ich mich dann finden?
In einer Anstalt für chronisch psychisch Kranke............! Wo finde ich verständnis.......wer kann etwas nachempfinden was in mir voreht, wie ich erlebe?? Ihr buddys hier im forum...andere geschädigte diverser Foren! Mein Partner kann es bei bestem WIllen nicht................mein Neurologe hat mich fallen gelassen, für ihn bin ich nurmehr ein rein psychiatrischer Fall, Meine Psyhiaterin stützt mich sehr, doch wann wird sie meiner müde?? Mein Partner versteht es, mich zu motivieren.....doch ich kenne ihn wann geht ihm die Kraft dafür aus???

ich cope und bewältige............in allen Bereichen meines Alltages..................diese Unwirklichkeit, das Getrennt sein, das FREMDE...was mal ein ganz normales Empfinden war...............Ich bin auf seltsamste Weise getrennt von meiner Umwelt, mir Selbst, meinen Gefühlen.................Alles so nah und doch unerreichbar!!

Was bleibt ist die Angst!!!

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 06.03.2011 12:44
von courage
hallo leon :hug: ,

danke für deine beiden links, mit allergrösstem entsetzen habe ich die berichte angesehen, bin nur noch unendlich dankbar, dass meine therapeutin nicht inne hielt, mir einen benzoentzug als notwendig darzustellen und mich gleichzeitig intensivst warnte, mir von psychiatern ADs als entzugsHILFE verschreiben zu lassen.
immer wieder erklärte sie mir, was diese drogen in der gehirnchemie anrichten und nun bin ich selber mein bester beweis, dass auch benzos PERSÖNLICHKEITSverändernd sind, sehr sogar, erst allmählich werde ich wieder ICH, mein mann bestätigt mir das, freunde bestätigen mir das.

nun will ich gar nicht drüber nachdenken, welche bereiche ADs im gehirn völlig verändern und verstehe nun besser, weshalb es unendlich länger dauern muss, das gehirn wieder zur NORMALITÄT zurückfinden zu lassen, du und die anderen betroffenen hier haben meine volles mitfühlen, durch welche hölle ihr tatsächlich gehen müsst.

zum glück trifft es nicht jeden, es scheint menschen zu geben, deren gehirn die einnahme und das absetzen eines ADs besser verkraften, aber das ist ein reines va banque spiel der ärzte mit den patienten. meinem mann wurde vor 8 jahren wegen burn out syndroms FLUCTIN verschrieben, er kam ohne nebenwirkungen und später ohne entzugsproblematik aus der sache raus, GOTTLOB.
heute bin ich nicht mehr der meinung, dass ihm das fluoxetin geholfen hat, sondern die therapeutischen gespräche in der klinik, seine daraufhin folgende zurücknahme im beruf, er gab bereiche ab, reduzierte seine arbeitsstunden, änderte seine einstellung zur arbeit, sie war nicht mehr das fast einzig wichtige für ihn.

eine freundin hat mit fluctin denselben weg wie <das-kleine-runde> unter der einnahme genommen, ich musste aus der entfernung hilflos mitansehen, wie sie regelrecht grössenwahnsinnig, richtig MANISCH wurde und resistent gegen alle hinweise durch freunde, dass sie sich KARTENHÄUSER baut, sie erhöhte ihre fluctindosis selbstständig auf 40 mg, alle kartenhäuser sind zusammengebrochen und nun befindet sie sich in der klinik. ich hoffe für sie, dass dort nicht mit erneuter chemie gearbeitet wird, unsere freundschaft ist über alldem zerbrochen, sie sah mich als FEINDIN, als ich sie vor weiterer einnahme warnte.

bei meinem mann denke ich, es hat ihm gut getan, in der klinik einfach mal NUR AN SICH denken zu können, es drehte sich endlich mal nur um IHN, er ist ein sehr hilfsbereiter mensch und stellte SEINE ansprüche stets hintenan, das veränderte er durch gespräche mit einem hervorragenden therapeuten, NICHT DAS FLUCTIN änderte das, wir glaubten es nur.

nie wieder im leben werde ich jemanden ein AD weiter empfehlen, bei benzos weiss ich um erkrankungen, in denen sie unumgänglich sind, aber wie in den von dir verlinkten videos wird z.bsp. verlust einer wichtigen person schon als behandlungsbedürftig (sicher auch mit benzos) angesehen, letztendlich wird durch die chemie der natürliche trauerprozess unterbunden.

ich hoffe für dich und alle betroffenen, dass ein ende dieser qualen in sicht kommt, besserung euch hoffnung macht, dass es wirklich stimmt, dass die ZEIT euer steter freund bleibt, bis dahin wünsche ich dir viel mut und die zuversicht, dass du irgendwann deinem bewunderswerten beruf nachgehen kannst.

meinst du, es würde dir helfen, ganz viel ruhe nochmals auf einer CHÄSalm zu finden ? nur natur, keine stressigen einflüsse von aussen, tiere und ruhiges arbeiten. ich merke bei mir diese GEWITTER im gehirn ja nur dann, wenn ich durch viel lauten stress von aussen gehe, da fühlt es sich an, als wäre das gehirn ein ei ohne schützende schale, da müsste eine alm wie balsam sein.

du bist nicht verrückt geworden, deine gehirnchemie versucht noch die normalität wieder herzustellen, eines tages wird es geschafft sein und du hast dein leben wieder,

liebe grüsse
andrea :hug:

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 06.03.2011 19:52
von Eisberg
Lieber leon,
mit deinen Empfindungen stehst du nicht allein da, aber ich denke das weißt du ja schon, daß unser Leidensweg so gut wie identisch ist.......du schreibst aus meiner Seele und das zerreißt mich schier jedes Mal.......aber das heute gibt mir den Rest......zumal wie du ja schon weißt mein Zustand keinen Raum mehr zum leben läßt.Langsam aber almählich empfinde ich das alles so, als ob ich schon tot bin und nur noch stiller Betrachter meiner eigenen Person bin.Es ist für Aussenstehende vielleicht unvorstellbar, aber langsam sind diese Angst-bzw Todeszustände - vom Aufstehen bis zum Schlafengehen - 24 Stunden- rund um die Uhr zu meinem Normalzustand geworden und das seit ca vielleicht 4-5 Monaten.Toll was?????!!!!!Das muß man sich mal vorstellen, täglich durch die Hölle zu gehen,Stunden,Minuten, Sikunden dasganze beschissene Leben.Sagt mir bitte einen einzigen Grund,warum ich noch hier bleiben soll ????????Es gibt für mich nicht ein einziges Element,welches mein Leiden mildern kann.Keine Person,kein Alkohol, keine Benzos, keine Entspannungsübungen, keine Sauna, Keine Arbeit, kein blauer Himmel,kein Vogelgesang,keine Umarmung meiner Kinder - manchmal ganz viiiieeellll Tränen....Die Kraft geht langsam mit dem Lebensmut dahin.Ich seh mich in letzter Zeit viel als kleines Kind und empfinde es als Anfang vom Ende.....Ihr seit hier alle sehr lieb und ich glaube,daß wiruns sehr aneinander festhalten können und es auch tun,aber am Ende sind wir doch alle sehr einsam mit unserer Odissee durch die Hölle unserer kranken geschundenen Seel :hug: e
l.G. Eisberg ich drück euch alle...

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 07.03.2011 10:06
von Leon1468
Habe heute vermehrt das RAUSCHEn im Kopf. Ich nenne es auch electric noise! Hatte das während meines Benzoentzuges.....klang dann über laaaange Zeit langsam ab und lösste sich in nix auf!! Am 5. Juli war es (damals zu meiner Panik) wieder da!!!

Kennt jemand dieses Rauschen???

LG

Leon

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 07.03.2011 12:29
von Evelyn
Hallo Leon,

ja ich kenne dieses Rauschen. Ein normaler Tinnitus ist es nicht, hört sich bei mir eher an wie ein "Umspannwerk" (siehe auch http://www.adfd.org/forum/viewtopic.php?f=18&t=6196). Ich habe es seitdem ich vor über einem Jahr Venlafaxin ein paar Tage eingenommen hatte. Anfangs war es mörderisch laut. Das ist zum Glück nicht mehr so. Dafür habe ich es seitdem 24 Stunden am Tag. Morgens ist es meist leiser und schwillt zum abend hin an.
Ich denke immer, das Kribbeln spüre ich am Körper und das Brummen höre ich im Kopf, aber beides sind eigentlich dieselben überschießenden Nervenimpulse.
Ich hoffe, dieses Geräusch geht irgendwann wieder weg und das Kribbeln/die Nervenschmerzen auch. Ich kann mir nicht vorstellen auf längere Dauer damit zu leben.
LG
Evelyn

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 07.03.2011 18:35
von Leon1468
hallo Evelyn

Es tut mir sehr leid, dass auch du dieses Verrücktsymptom kennst. Erstaunlich nich...du sprichst von elektr. Umspannwerk...ich von electriv noise und dass ohne uns vorher abgesprochen zu haben!!!

Bei mir war es im Benzoentzug neben Halus, und Derealisation das Symptom dass mich am meisten verrückt machte! Ich dachte daran zugrunde zu gehen! Im Lauf der zeit (es war permanent) wurde es leiser! Dass einzige was ich tun konnte war versuchen es zu ignorieren.......und wohl oder überl gelang mir das auch!! Am schlimmsten aber war es abends im Bett und Morgens beim Erwachen.......da war es mir voll BEWUSST!!!
Komischerweise.ignorierte ich es immer mehr und dachte irgendwann nicht mehr daran oder es fiel mir nicht mehr auf! Eines Tages (klingt wie im Märchen) richtete ich mein Bewusstsein darauf und siehe....es war weg :D !!!


Ich war ausser mir vor FREUDE und betete zugleich, dass es bitte nie mehr zurückkommen möge!!!!
So komisch es klingt aber in dem Moment habe ich diese ssssssssssssssss...........dass mich so lange begleitete auch irgendwie vermisst :wacko:
Als wäre etwas was man eben mittlerweile gewohnt war.plötzlich weg!
Es kam zurück...............am Tag nachdem meine Mama verstorben war! An ihrem Todestag trank ich 4 oder 5 Bier......zudem hatte ich Remeron gestoppt und Effexor reduziert (minischritte)
Am Tag darauf war es zurück!!!!!!!
Seither mache ich mir massssivste vorwürfe wegen dem Bier!!!
Wäre es auch sonst zurückgekommen???
Wer weiss!!??
Dass du es allerdings auch von dem Gift hast, glaube ich beinahe es wäre mit und ohne Bier wieder gekommen!!

Nun..........es macht mich verrückt und dann krieg ich mich ein und weiss.ich kann es nicht ändern! ICH, der die absolute Stille so sehr liebt!!!!
Ich fang von vorne an................manchmal gelingt es mir auszublenden.........dann wieder ubermannt es mich und ich sein Opfer!!

Aber was bleibt uns übrig!! Wir müssen es annehmen..nicht dagegen kämpfen!! Nur so können wir damit leben und einhergehen!!
Und .die gute Nachricht..bei mir verschwand es schon mal wieder....irgendwann!!!!!!

Versuche es beiseite zu stellen!!
Schon verrückt gell.............da wundert sich so mancher wenn wir, wo diese sachen erleben..dann Persönlichkeitsverändert sind!!!
Manch andrer wäre schon lange komplett übergeschnappt wenn er nur eines unserer Symptome hätte!!
WIR SIND GANZ ENORM STARK!!!!!

In diesem Sinn....ganz lieber Gruss

:hug:

Leon

Re: Entzugssymptome

Verfasst: 07.03.2011 22:42
von Leon1468
Liebe buddys

Der..... alias Leon hat Morgen Geburi :D !

Ja...normalerweise bin ich Fisch.....derzeit aber ..bringe ich es gerade mal zu einem Fischstäbchen!


Da ich nächsts Jahr am selben Tag heir reinschauen will und sehen welche Fortschritte ich gemacht habe auf meinem Weg zu meiner EInheit, schreibe ich jetzt alle Symptome nieder , welche ich in den letzten Monaten erfahre!

Die Reihenfolge bleibt nun mal ausser acht:

Körperliche Symptome:


massive Gesichtsschmerzen: Lopf, nasennebenhöhlen, Ohr, Zähne
Ziehende Schmerzen in den Lymphknoten, Achseln, Leisten, Unterkiefer Hals
massive Schlafprobleme
kein Appeti/Gewichtsverlust
ständiger Schnupfen/ Grippesymptome
gereizte Schleimhäute: Nase, Hals; Augen, Darm
Durchfall
rote, glasige, brennende, tränende Augen
Druck im Kopf, auf den Ohren (wie unter Wasser)
Frieren
Hitzeflash
rotes Gesicht
Herpes
entzundene Mundwinkel
entzundene schmerzende Augenaussenwinkel
zittern kleinster Muskeln am ganzen Körper/teilweise sichtbar
feinschlägiger Tremor der Hände
morgendliche èbelkeit
kribbeln in den Extremitäten, Beine Arme, bis hin zur gefühlslosigkeit(nicht spüren derselben)
Dass Gefühl, nicht mehr aufstehen zu können, dadurch
pelzige, kribbelnde Ober-und Unterlippe
Ziehender, elektrischer Schmerz in den Zähnen
maskenhaftes, starres Gesicht
Druck auf den Ohren
grosse Pupillen, starrer, leerer, durchgeknallter Blick
kein Libdo
schwankschwindel, gangunsicherheit, gummibeine, dadurch massive Unsicherheit und Isolation
komischer Geschmack im Mund, pelzige belegte Zunge
Tachykardie
schweissausbrüche
punktueller massiver Juckreiz am ganzen Körper

psychische Symptome:
Derealisation und Depersonalisation/leben in einer Unwirklichkeit, getrennt von der Umwelt und von mir selbst
Rauschen im Kopf (eletric noise)
Reizüberflutung(fernsehen, Gespräche, Farben, Licht)
Wackelde in sich bewegende Gegenstände als wäre ich auf einem Boot
Angst, Panik,
keine Traumerinnerung
Depression als reaktive Gegebenheit


Gefühl:

Mir selbst sehr erschreckend fremd
Habe mich selbst verloren
Kann mich nicht mehr auf mich selbst verlassen
ANGST.mich selbst nicht mehr auszuhalten
Angst vor dem Erwachen
Jeder Tag ein Kampf durch und mit den Symptomen
Symptome/Zustand übermanen mich..es bleibt pure Panik und Angst
Angst, all dem nicht mehr stanhalten zu können
Angst, mein Leben nicht mehr zu bewältigen
Angst, mein Leben nicht mehr gestalten zu können
DENN BODEN UNTER DEN FèSSEN VERLOREN!!!
Angst vor Selbständigkeitsverlust
Angst, mein Leben nicht mehr als lebenswert zu empfinden
Angst, nie mehr aus dieser Situation zu kommen!
Ein Gefühl im Kopf als wäre mein Hirn blokiert, aufgefressen...als fehle mir davon die Hälfte



kognitiv:

Alles Denken, konzentrieren ist total blokiert und verlangsamt/bedarf grosser Anstrengung
vergesslich ohne Ende (beispiele in Hülle und Fülle)
kombinieren, koordinieren, beinahe unmöglich
Schwierigkeiten gedanklich folgen zu können(Gespräch, Buch etc)
Leeeeeeeeerer Kopf

Die Liste ist noch viel länger und ich werde sie ergänzen. Ich schaffe es garnicht, all meine Symptome zu ordnen oder zu notieren!

Das verrückte ist, sie kommen und gehen, die einen treten in den Hintergrund , die anderen in den Vordergrund.......................abwehslung ist angesagt!

Vor Monaten, als diese Misere bei mir begann habe ich wegen der Grippesymptome in einem anderen Forum geschrieben. Dort sagte mir ein anderer buddy....Leon was du hast ist die Paxilflu!! Wen es mit der beginnt, wirst du noch massive andere Symptome bekommen!! Er hatte recht!!
Weiterhin schrieb er mir.....Leon.......du bist vergiftet und es wird viele Monate dauern bis du wieder auf den Beinen bist!!!!

Recht hat er!!!



Nun....................

Mein spezieller Dankan dieser Stelle an die Firma (Firma?????) Pfizer, die Inhaber, Aktionäre, Wissenschaftler, Angestellten, Verkaufstalente und alle ihre Mitarbeiter!
Sie haben es geschaft, mich innert kurzer Zeit bisher um mehr als zwei Jahre meines Lebens gebracht zu haben. Dafür haben sie mir vieeeellll Leid gegeben!!!

Ich bin ihnen 2 mal auf den Leim gegangen. Prazepam, ihre sich seit 50 Jahren bewährende rosarote Pille!! (hat schon irre viel Kohle gebracht, nicht Leute???)
Efexor XR das Supermittel überhaupt...............Nach nur kurzer Einnahme ist mn nach Absetzen des selben bestimmt für Monate ausser Gefecht und Durchgeknallt) MIT GARANTIE!!

Der selbe Dank gehört der Phirma Merck..mit all ihren Mitarbeitern und Involvierten..........................eure Konkurenz im Giftmischen und Drogenhandel ist nicht unterzubewerten!! EUer Remeron hat wirklich WUnden gewirkt!

Weiterhin mein Dank an die àrzte, welche mich auf das Zeug gebracht haben, mich regelmässig ohne Umstände damit versorgt haben. Danke für das Vorenthalten der Tatsachen des Giftes!
Danke für KEINE AHNUNG.wenn man das Gift loswerden will!! Danke für eure Scheinheiligkeit..............der Dreck klebt an euren Fingern!!

Danke auch der lieben Apothekerin, das sie diese Drogen immer freundlich über den Ladentisch schob!!! Danke auch für den Weihnachtstee..WIntertraum!!!
Danke an die Krankenkasse, dass sie diesen Drogenkonsum und dies zerstörerische Potential, bezahlt und fördert (Zahlt ihr auch meinen Lebensunterhalt wenn ich zerstört bindavn??)

Und nicht zueltzt...danke an den Staat, die Arzneimittelbehörde................Danke, dass ihr diese Menschenverachtende Drogen unter die Leute bringt!!!

COLPA--------------MAXIMA................COLPA!!!! Habt ihr auf euch geladen!!!!!