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OPIPRAMOL-NEURAXPHARM

Verfasst: 29.07.2004 20:34
von sukern
hallo!
ich habe heute opipramol-neuraxpharm bekommen aber noch nicht genommen!
hat hier jemand erfahrungen damit???

DANKE
sascha

Verfasst: 29.07.2004 21:37
von Uschi
Hallo Sascha, :)
ich hab in den letzten Jahren öfters Insidon ( der gleiche Wirkstoff wie Opipramol genommen). Auch als ich dieses Jahr anfing mit dem Absetzen vom Paroxetin hab ich abends Opipramol genommen. Meine Erfahrungen damit sind eigentlich sehr gut. Mir hat es auch bei meinen Depressionen geholfen und es war auch immer leicht wieder abzusetzen.
Es ist ja ein eher leichteres Mittel gegen depressive Beschwerden.

Wünsch Dir alles Gute
Uschi

Verfasst: 01.08.2004 20:00
von sukern
hallo!

ich nehme jetzt seit 3 tagen Opipramol,meine panikattacken sind so gut wie weg (ab und zu,aber nicht so heftig)!
aber was noch komisch ist,gegenüber anderer fühl ich mich manchmal seltsam,ich kann denen nicht immer in die augen schauen!?
morgen will ich zur psychologin mir einen termin holen!
habe aber trotzdem angst davor was noch so auf mich zu kommt!?
kann ja nicht (will ich auch nicht) mein leben lang medis nehmen,ich weiss auch nicht wie weit mir eine psychologin helfen kann?
und und und........................!?!?!?!??!?!

naja!?

bis denn
sascha

Verfasst: 02.08.2004 08:12
von Uschi
Hallo Sascha, :D

das Opipramol hat natürlich auch seine Nebenwirkungen, ich war die erste Zeit abends nach der Einnahme immer sehr müde.
Ich hab nur abends 100mg genommen. Für mich war das jedoch sehr willkommen, ich hatte extreme Schlafschwierigkeiten durch das Paroxetin entwickelt. Nach einer Woche oder so legt sich das jedoch.
Sicherlich mußt Du auch nicht ein leben lang Medikamente nehmen.
Wenn es Dir wieder besser geht, setzt Du das Opipramol langsam wieder ab.
Und wenn Du noch zusätzlich eine Therapie machst, ist das natürlich noch besser! Unterstützend kannst Du ja auch noch sportlich etwas tun. Das ist auf jeden Fall auch gut und wirkt auch gut gegen Angst und Panik.

Viel Erfolg und liebe Grüße an Dich
Uschi

Verfasst: 03.08.2004 00:13
von sukern
hallo!

schön das hier immer geantwortet wird! :)
habe nochmal ne frage!?
ich lese immer das es verdammt schwer ist ssri abzusetzen,wie ist das mit Opipramol (insidon)???
ich hoffe doch das es nicht so heftig ist!?!?!? :(

mir geht es damit ziemlich gut zur zeit,ausser das ich etwas länger wach bin und ich nicht so einen appetiet habe wie vorher,und wenn man keine PA hat kann man mal in ruhe nachdenken woher es kommen könnte!?!
naja!?
gute nacht,bis denn und danke!

sascha

Verfasst: 03.08.2004 07:29
von Uschi
Hallo Sascha, :)

das Insidon war für mich immer ganz leicht wieder abzusetzen. Ich hab meine 100mg Tablette geteilt und für ein paar Tage die Hälfte genommen und dann ganz weg gelassen. Vom absetzen hab ich gar nichts gespürt.

Gruß an Dich Uschi

Verfasst: 04.08.2004 16:32
von tcu46049
Hi,

ich habe auch schon öfters für so ~1/2 Jahr herum immer mal wieder
Insidion (Opipramol) über die Jahre genommen.

Gehört zur Gruppe der trizyklischen Antidepressiva und hat sehr gut
gewirkt bei kaum Nebenwirkungen, außer Mundtrockenheit, allerdings
nur leicht.

Ich habe es immer von heute auf morgen weggelassen wenn ich mal
wieder keine Lust auf Medikamente hatte - keine Probs.

Inzwischen kenne ich viele Leute, ob persönlich oder über das Internet,
die in ihrem Leben mal Opipramol genommen haben, auch über
längere Zeit, und es dann abrupt abgesetzt haben.

MÖGLICHE Nebenwirkungen sind "anticholernig" bedingt, also z. B.
die erwähnte Mundtrockenheit, Gewichtszunahme, am Anfang Verdauungs-
störungen in Form von leichten Verstopfungen, Probleme beim
Wasserlassen, leichte Müdigkeit - aber außer Mundtrockenheit hatte ich bisher noch
nichts.

Hängt mit Sicherheit auch von der persönlichen Empfindlichkeit
ab.

Aber im großen und ganzen ein ziemlich sicherer Medikament, was ich
auf jeden Fall einmal vor den SSRI probieren würde - und Rat: nicht
zu früh absetzen, da man auf die Wirkung wie bei fast jedem anderen
AD gut 3-4 Wochen warten darf.

Grüße
tcu46049

Verfasst: 20.12.2004 13:18
von decay
Hallo, hab heute auch 'ne Packung Opis bekommen. Bin ja mal gespannt, wie sich das auswirkt...

Wie lang habt ihr die genommen? Da sind jetzt 20 Stück drin, d.h. das reicht 20 Tage aus. Habt ihr danach 'ne weitere Packung bekommen?

Verfasst: 20.12.2004 14:02
von Uschi
Hallo, Du solltest es schon ein paar Wochen nehmen. Ich hab es immer für drei bis vier Monate genommen und dann wieder abgesetzt.

Gruß Uschi

Verfasst: 20.12.2004 14:49
von Sven
Hallo Suskern,

Opipramol ist bei mir gutverträglich und die Nebenwirkungen sind bei mir leichte Müdigkeit und etwas gesteigerter Appetitt (hab aber auch ohne OPI öfters mal Heißhunger). Zur Zeit nehme ich gar nichts und kann deshalb sagen, dass man es ohne Schwierigkeiten ausschleichen kann, ich habe noch nicht mal ausgeschlichen und habe es einfach abgesetzt, null Probleme dabei gehabt.
Opipramol ist ein Trizykla, dass eine Mischung aus Tranquilizer, Antidepressiva und schwachen Neuroleptikum darstellt. Es hemmt nicht die Wiederaufnahme von Neurotransmittern sondern ist ein Mittelpotenter Antagonist (Rezeptorblocker) von den Rezeptoren 5 HT2,
D2, H1.

5 HT2 Blockade: antipsychotisch, Angst lindernd, beruhigend,
schlafanstoßend, Paniklindernd ...

D2 Blockade: antipsychotisch

H1 Blockade: Schlafbedürfnis, Hunger etc.

Alles in allem und im Vergleich zu SSRIs ein eher schwaches Geschütz!

Sven

Verfasst: 15.08.2005 12:43
von aniwaniwa2
Hier in Neuseeland und ich glaube auch in USA, England wird das überhaupt nicht verordnet. Ich habe immer noch einen größeren Vorrat, den ich immer aus D mitbekam.
Ich nehme aber zur Zeit nichts. Ich habe es ja seit 11/96 bis 5/05 genommen zusammen mit Sulpirid (Meresa Forte) bis 2001 und dann Fluoxetin, habe tüchtig dabei zugenommen, aber ob es nur das war, keine Ahnung. Ich neige sowieso zum zunehmen und bin ein Frustfresser.
Ob ich dadurch die Gallensteine bekam, hmmm keine Ahnung, eigentlich bin ich sowieso der Typ für Gallensteine: fat, female ...
Mir hat mal ein Bekannter, der Arzt war, gesagt: Ja Insidon, das geben wir immer den Weibern, wenn sie anfangen zu spinnen .....
Durch verschiedene Berichte im Net erscheint es mir, als ob an der Wirksamkeit gezweifelt wird. ich glaube mir hat es damals geholfen. Bloss blockiert es irgendwie das freie Denken, wie eigentlich alle ADs....

Verfasst: 15.08.2005 14:42
von samurai
Ich habe und mache grad selber gute Erfahrungen mit Opipramol.
Die einzigen Nebenwirkungen bei mir waren zunächst Mundtrockenheit für 2 Tage und eine dauer anhaltende Müdigkeit von 3-4 Wochen. Mit etwas mehr schlaf aber auszuhalten.
Nach den 3-4 Wochen nahm die Müdigkeit spürbar ab.
Ich bin allgemein ruhiger vom Opipramol geworden und auch angstfreier. Mit dem Absetzen hab ich noch keine Erfahrung, nehme es grad selber zum ersten mal.

mfg samurai

Opipramol

Verfasst: 16.08.2005 06:37
von sonnenbrand73
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.
Habe es auch einige Monate wegen starker Angstzustände genommen und haben mir geholfen.
Das Absetzten war auch kein Problem.
Habe täglich 200mg genommen und einfach jede Woche 50 mg weniger ohne irgendwelche Entzugserscheinungen zu bekommen.
Soll ja so ein Mittel sein,dass bei einem wirkt und bei einem anderen wieder nicht.