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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.08.18, 10:03

Hallo MelOne :-)

wenn explizit in der Packungsbeilage steht, dass man das Medikament nicht mit Flüssigkeiten verdünnen soll, dann besteht wahrscheinlich die Gefahr dass der Wirkstoff "ausfällt" oder "ausflockt" und dadurch nicht mehr genauso wirksam ist oder nicht mehr so gut vom Körper aufgenommen werden kann.

Das muss nicht passieren, aber ist evtl. möglich. Bei Diazepam-Tropfen ist das z.b. teilweise auch so.

Genaueres könntest du versuchen beim Hersteller zu erfragen.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Timo88 » Samstag, 29.09.18, 22:00

Hallo MelOne!

Wie geht es dir inzwischen? Konntest du etwas auf dem Rechtsweg erreichen?
Wir werden es überleben :)

Diagnosen, Medikamente, Klinikaufenthalte und Verlauf:
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Kann Koffein während dem Absetzen von Neuroleptika psychosen auslösen?

Beitrag von MelOne » Donnerstag, 18.10.18, 5:02

Hallo liebe Leser :)
Ich nehme seit ca.6 Jahren Neuroleptika (Abilify und amisulprid Solian). Ich bin momentan das Solian am ausschleichen , und stelle mir die Frage ..Ob Koffein beim Absetzen von Neuroleptika psychosen auslösen kann.

Leider ist mein Koffein ,,konsum'' VIEL zu hoch .
Das mag vielleich .komisch,lustig und nicht nachvollziehbar klingen , doch irgendwie komme ich vom Koffein nicht los...für mich ist es wie eine Sucht.Ich mag kaffee usw ..weil sie mir mehr Energie und konzentration für den Tag geben,
Ich habe aber dermaßen Angst ,das ich irgendwann eine schwere psychose bekommen kann.Da ich ja Neuroleptika absetze und gleichzeitig kaffee trinke.

Kann das passieren ?
Wenn ja...
Und kennt ihr alternativen zum Kaffee die schmecken,Energie geben und die konzentration verbessern?

Wie bekämpfe ich diesen starken Drang nach Koffein?

Ich danke schon mal herzlichst für hilfreiche Antworten :party2:

Liebe Grüße
MelOne
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

Amisulprid =80 mg morgens - 0mg mittags - 20 mg abends
Abilify =7,5mg morgens - 0 mg mittags . 0mg abends

18.07.2018
Amisulprid : 70mg Morgens -0mg mittags -20mg abends
Abilify : 7,5 mg morgens -0mg-0mg

15.08.2018 :
Amisulprid :60mg morgens -0mittags -20 mg abends
Abilify : 7,5 morgens -0mg mittags -0mg abends

16.09.2018
Amisulprid: 50mg morgens -0mg mittags -20mg abends
Abilify: 7,5 mg morgens -0 mittags -0 mg abends

15.10.2018 :
Amisulprid: 40mg morgens - 0mg mittags -20mg abends
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 18.10.18, 7:56

guten morgen melOne,
leider weiß ich nicht ob Koffein im Entzug Psychosen auslösen kann. wieviel Kaffee trinkst du denn und wie fühlst du dich damit?
ich kann mir vorstellen, dass der kaffeekonsum in einer höheren Dosierung der NL sehr hoch ist, weil die NL ja dämpfend wirken, und man versucht, wacher zu werden.
entsprechend könnte es sein, dass du mit sinkender Dosis weniger Kaffee brauchst und weniger Kaffee verträgst, weil er dich zu sehr aufpeppt.
wie ist denn dein schlaf? schläfst du gut und ausreichend lang?
wenn du da merkst dass der zu kurz kommt, würde ich an deiner stelle den kaffekonsum ab mittags stark reduzieren.
liebe grüße anikke
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von MelOne » Donnerstag, 18.10.18, 9:43

Hi anikke,
Vielen Dank für deine Antwort,
Ich trinke am Tag bis zu 8 Tassen Kaffee.
Bei mir ist das komischerweise Tagesform abhängig,
Manchmal fühle ich mich dann wacher, habe mehr Energie werde dann auch euphorisch(glücklich) und bin dann mega kreativ.
Aber manchmal ist es auch so,das ich reizbar,ängstlich und traurig werde.
Wenn ich abends bzw.nachmittags Kaffee trinke dann kann ich auch nachts nicht richtig ein-oder durchschlafen ,lasse ich den Kaffee weg ,dann bin ich müde,antriebslos und meine konzentration ist schlecht.

Meine größte Angst ist,wegen meinen Kaffee Konsum eine fette psychose zu bekommen .
Weil Neuroleptika blockieren ja die dopamin rezeptoren und wenn ich reduziere gehen doch nach und nach die blockaden an den rezeptoren weg...
Und wenn ich dann noch Kaffee trinke dann steigert das doch die dopamin ausschüttung im gehirn.
Ich möchte nicht,das mein Gehirn irgendwann überfordert ist und das ich dann komplett durchdrehe.

Sehe ich das richtig?
Liebe Grüße
MelOne
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von padma » Donnerstag, 18.10.18, 18:28

hallo MelOne, :)

der entscheidende Punkt ist, dass du Amisulprid schön langsam reduzierst, so dass die Rezeptoren sich anpassen können. Ein zu schneller Entzug ist das grösste Risiko für eine Psychose.

Ich kann mir genau wie Anikke :) vorstellen, dass dein hoher Kaffeekonsum eine Folge des NL ist.
Ich denke, du kannst deinen Kaffeekonsum erstmal so beibehalten, solange es dich nicht zu unruhig macht. Steigern würde ich ihn allerdings nicht.

Wenn du aufgrund des Kaffees nicht mehr schlafen könntest, dann wäre der Schlafmangel ein Psychoserisiko.

Kaffee kann körperlich abhängig machen, jetzt auch noch Kaffee zu entziehen finde ich nicht sinnvoll.


liebe Grüsse,
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Hoffnungslos Brauche Hilfe Weiß nicht mehr weiter

Beitrag von MelOne » Freitag, 07.12.18, 8:06

Hey liebe Leser,
mir geht es leider seit monaten sehr schlecht,und ich möchte mir mal alles von der Seele schreiben.Es tut mir leid aber mein Text wird etwas länger sein .Ich leide momentan sehr stark unter meinen psychischen Symptomen und unter meinem Umfeld.
Ich bin leider momentan an einen Punkt gekommen wo ich nicht weiß ob ich das Leben noch will.Habe keine freunde, keine Familie und im Wohnheim kümmert sich auch keiner um mich.

Ich möchte etwas über den Verlauf meines Lebens schreiben ...
Vielleicht kann mir jemand helfen...
Ich danke schon mal vom tiefsten Herzen für die Leute die sich die Zeit nehmen und sich meine Lebensgeschichte durchlesen ...VIELEN DANK😊

Schon Im Kindergarten war ich auffällig , war sehr aggressiv und habe andere Kinder geschlagen . Mir tut das heute sehr leid , am liebsten würde ich mich bei jeden einzelnen Kind entschuldigen...Mir tut das so leid .😭😢

Meine Grundschulzeit war für mich die schönste Zeit meines Lebens , weil mir viele Kinder aus dem Kindergarten verziehen haben und ich viele neue Freunde bekam .Und wir wirklich viel spaß zusammen hatten .🙂

Aber währenddessen lief in meiner Familie viel scheiße ab.
Habe leider die falsche Familie erwischt. meine Mutter hat mir ohne ärztlicher absprache medikinet unters essen gemischt.Sie hat mich sehr oft wegen Kleinigkeiten geschlagen usw.
Sagte mir das ich nie gewollt war .
Schrie mich oft an.
Stellte mich vor Freunden bloß. Usw...
Meine Geschwister schlugen much auch ...

Meine Mutter ist meinen Vater fremdgegangen , war/ ist Betäubungamittelabhängig.
Sie Schnitt die bremsschläuche am Auto meines Vaters durch ..Und hat ihn bestohlen..
Sie hat auch mein Taschengeld geklaut um sich Zigaretten zu kaufen usw.


Im Jahr 2008 trennten sich meine Eltern,
Ich musste mich entscheiden zu wem ich ziehen möchte . Natürlich habe ich mich für meinen Vater entschieden.
Ich bin dann mit meinen Vater umgezogen.
Und verlor dann natürlich auch meine Freunde.

Seit dem Umzug bin ich mega abgerutscht.
Mir wurde in der ersten schulwoche mit der Begründung, das ich hässlich bin
Ins Gesicht geschlagen .
Ich wurde mit ekelhaften Dingen beworfen..Kaugummi usw.

Jeden Tag wurde ich wegen meiner Starken Akne als Pickelface und hässlich bezeichnet.Sie sagten zu mir
Das es das beste für alle wäre ,wenn ich mich umbringen würde.
Heute glaube ich auch das es das beste für alle gewesen wäre...insbesondere hätte ich mir viel leid ersparen können.😪😢

Durch das mobbing bin ich nicht mehr in die Schule gegangen ...
Habe tagsüber geschlafen und nachts war ich wach.
Habe starke suizidgedanken bekommen .
Und wollte mich mit 13 auch oft umbringen . Hatte paranoide Gedanken die aber meiner Meinung nach nach vollziehbar sind .Hatte Angst das mir Medikamente ins essen gemischt werden usw. Was meine Mutter ja tat.

Als ich nicht mehr weiter wusste, bin ich FREIWILLIG IN DIE Kinder und Jugendpsychiatrie gegangen ...

Laut des ersten Gutachtens vom Oberarzt hatte ich eine schwere depressive Episode mit psychotischen symptomen, mit dem Verdacht das sich diese zu einer paranoiden schizophrenie entwickeln könnte.

Wegen ,,Gefahr im Verzug ,,wurde ich zwangseingewiesen und Zwangsbehandelt.
Bekam Sulpirid in Tablettenform.
Die depressiven Symptome hatten sich dadurch etwas gebessert, konnte endlich wieder lachen.

Aber weil meine Akne sehr schlimm aussah wollte ich erstmal nicht weiter in die Schule ..aus Angst wieder gemobbt zu werden.
Deswegen wechselte ich von Vollstationär wieder in die Tagesklinik.
Dort wurde ich auch nicht gut behandelt.
Herr.G sagte ich solle meinen arsch bewegen und was aus mir machen.
Er sagte auch das ich echt krank im Kopf sei.
Wegen meiner Akne habe ich mich geschminkt..Er sagte ich sei mega stark pigmentiert und lachte.

Meiner Diagnose die mir schlussendlich gestellt wurde war die paranoide schizophrenie ...( fehldiagnose )

Diese FEHLDIAGNOSE hatte/hat schwerwiegende Folgen für mich .

Ich MUSSTE in ein Wohnheim ziehen .

Im Wohnheim ging der Alptraum weiter 😥😭

Ich sagte jeden Tag zu meinen Betreuern , da sich nicht schizophren bin. Doch weil schizophrene in kriesen ihre Krankheit nicht einsehen würden,glaubten sie jedesmal wenn ich sagte ich bin nicht schizophren das ich erst recht schizophren sei.

Wir stiegen vom Sulpirid aufs Amisulprid um , da ich die Sulpirid Tabletten sehr schlecht schlucken konnte.
Da fing das mit den suizidversuchen wieder an.

Mich hat das sehr mitgenommen mit meiner Kindheit Jugend und die Zeit in der Psychiatrie.

Als ich 17 jahre alt war Im JANUAR von 2015 auf 2016 wollte ich vom Dach springen...
wurde aber gesehen, und in die wohnung zurückgeholt und musste eine Nacht in die Klinik.

Danach wurde alles NOCH SCHLIMMER.

Man glaubte danach das ich erst recht schizophren sei .
Herr.C erhöhte die Dosis vom Amisulprid ohne
mich und meine Eltern zu fragen auf 900mg.
Das brachte natürlich nichts.Habe ja keine schizophrenie gehabt.

Weil es nichts brachte sagte er ich soll abilify nehmen ...abilify sei ein sehr gutes Medikament und neu auf dem Markt. Es sei sehr gut verträglich .

Ich habe immer wieder Nein gesagt ...ich wollte es eigentlich nicht nehmen.
Fast alle betreuer sagten ich solle es nehmen es würde helfen.
ICH HASSE MUCH DAFÜR DAS ICH MICH SCHLUSSENDLICH ÜBERREDEN LASSEN HABE UND JA GESAGT HABE.😤🤬😡

Februar 2016 wurde eine neue Psychotherapeutin im Wohnheim eingestellt.
Ich begann eine Therapie bei ihr .
Und bekam neue Diagnosen.

Die erste Diagnose war borderline .

Plötzlich sagten die Betreuer, dass das mit der Medikaton falsch war.Und sahen ein das ich nicht schizophren bin und das das alles schief gelaufen sei.
DOCH ZU SPÄT.
KANN die Medikamente ja nicht abrupt absetzen ...wegen der Gefahr erst recht psychotisch zu werden.

Am 20.juli 2017 hat sich eine sehr wichtige Person die ich sehr lieb hatte umgebracht 😭😭😭😭

Wieder kam alles hoch ....Vergangenheit scheiße ...Fehldiagnose ...Gegenwart keiner kümmert sich...Zukunft gibt es für mich nicht ....

November 2017 habe ich mich fast stranguliert.Herr.C Schnitt den strick um meinen Hals auf.

Wurde von Frau.K der Chefin des Heimes angeschrien.
Ich solle nachdenken was ich Herrn.C der es gesehen hat angetan hätte.
Sie hat gesagt das sie hofft das ich lange in der klinik sein werde 😭😭😭

Keiner fragte wie es mir dabei geht..warum ich das gemacht habe ..sie behandelten mich wie ein Monster.

Ich musste aus diesem Bereich ausziehen und zog in einen anderen Bereich ...selbes heim nur anderer Bereich.

Hier lebe ich jetzt über ein Jahr und fühle mich so einsam wie noch nie...Habe das Gefühl niemand will mich hier.
Komme mit den Betreuern nicht klar.
In kriesen werde ich alleine gelassen.
Die Jugendlichen lästern über mich ...Weil mir der stress auf meinen Magen schlägt und ich durchfa** habe.
Den Betreuern ist es egal.

Habe nur eine halbe Stunde pro Tag an Betreuung ...Und Therapie wurde wegen einen Vorfall mit Alkohol abgebrochen.
Habe mich auf der Toilette im Therapie Gebäude übergeben.. Das
war dann grund die therapie zu beenden.
Eine neue Psychotherapie kann ich hier auch nicht machen...da mich keiner hinfahren kann.sie sagten das würde zeitlich nicht funktionieren ..Und alleine mit dem Bus zu fahren traue ich mich nicht ...Weil ich Angst vor Menschen habe ..


andere Jugendliche werden an einem Tag mehr gesehen Als ich in einer Woche..! Das verstehe ich nicht.
Ein Betreuerwechsel wäre auch nicht möglich .würde laut meinen Betreuern nichts bringen ..Fachleistungsstunden auch nicht ...würde laut Betreuern auch nichts bringen.

Meine Betreuer sind der Meinung, das ich eine komplexe ptbs habe.

Habe auch wieder mit den trinken angefangen.
Um mich selber zu beruhigen ..Alkohol macht mich müde.

Ich habe Schlafstörungen, Alpträume ich habe Angst hier zu leben ...
Habe Angst schizophren zu werden ,
Wegen den Stress...Habe Angst das die Betreuer mir was ins essen oder in meine medis mischen damit ich schizophren werde.
Fühle mich schon mit Kleinigkeiten ( Duschen , zähne putzen überfordert...schaffe es fast nie...

Fühle mich innerlich so taub...fühle nicht mehr so viel ...kann nichts positives kein gĺück empfinden...

Oft bin ich so traurig das ich nicht mal weinen kann .

Das macht mich alles fertig ...😭

Ich habe mir von allen Seiten versucht Hilfe zu holen...Beim Jugendamt, Polizei, Seelsorge und. Keiner ist für mich da.

Ich finde das alles so unfair ...Ich kann nicht mehr 😢

Ich ziehe evtl.auch bald aus.Das muss noch geplant werden.


VIELEN VIELEN DANK FÜRS LESEN 😗
Danke....🐞

Liebe Grüße MelOne
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Magenbeschwerden

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Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Jamie » Freitag, 07.12.18, 9:16

Hallo liebe MelOne, :)

das ist wirklich furchtbar. Ich bin sehr erschüttert das lesen zu müssen. :cry:

Mein erster Impuls ist, dass du da raus musst, und zwar as soon as possible.
Unfassbar, wie schäbig man dich behandelt :(.
Du schreibst du hättest evtl. die Möglichkeit da raus zu kommen - darf ich fragen was die Option wäre?

Was du in Kindheit und Jugend erlitten hast, ist schrecklich.
Ich danke dir, dass du durchgehalten hast und kämpfst :hug: .
Auch du hast es verdient irgendwann mal zur Ruhe zu kommen und halbwegs zufrieden leben zu dürfen :hug: .

Ich denke auch viel eher an eine PTBS als an Schizophrenie.
Kannst du noch mal genau schreiben, welche Medikamente du jetzt nimmst?
Eins steht fest: Du brauchst vor allem Mitgefühl, Zuwendung und positive Beziehungsvorbilder (Vertrauenspersonen) und nicht vorrangig Chemie! Chemie kann das nicht ersetzen.

Wie hangelst du dich denn durch den Alltag? Womit lenkst du dich ab? Wenn du so eingeschränkt bist, dass du es kaum schaffst zu duschen oder vor die Türe zu gehen, wird die Zeit doch unendlich lang?

Was ist mit deiner Familie? Gibt es da noch Kontakt?
Und noch eine Frage: Hast du denn einen Schulabschluss oder ging das nicht? Ist die Akne jetzt besser geworden (ich hoffe sehr)? Bist du lebenslang berentet?

Da du in einer sehr vertrackten Lage bist, wird es keine schnelle Lösungen geben.
Du musst, trotz all der Rückschläge, bitte weiter versuchen Stück für Stück an Kleinigkeiten zu arbeiten und zu schauen, ob du da was für dich verändern kannst, was dann ins Positive zeigt.
Wenn du dich aufgibst, kann sich nichts mehr ändern.

Ich schicke dir ganz viel Teilnahme und Kraft :group: :fly:
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Hoffnungslos Brauche Hilfe Weiß nicht mehr weiter

Beitrag von MelOne » Freitag, 07.12.18, 9:53

Hallo Jamie,
Ich danke dir vom tiefsten Herzen das du mir so schnell zurück gesschrieben hast! Das gibt mir Mut .

Meine Medikamente sind :
solian ( amisulprid)
Und abilify ( aripiprazol)

In meinem Alltag habe ich eigentlich nichts was mich freut oder was mir spaß macht.

Meine Betreuer sagen mir ich soll mein zimmer aufräumen,was mir momentan auch sehr schwer fällt ,da ich so Energie und kraftlos bin.

Und ich muss Baddienst und Küchendienst machen. Das war's dann auch schon.

Habe an einem Tag noch eine halbe Stunde Betreuung.
Aber ich verstehe mich mit der Betreuerin gar nicht gut.
Und ein Betreuerwechsel kommt für sie nicht in Frage.
Ich Sage seit einem Jahr das ich einen Betreuerwechsel möchte .aber irgendwie interessiert es niemanden.
Sie ist der Meinung das das sowieso nichts bringen würde.

Das einzige das mir gut tut ist Musik ...
Ich höre fast den ganzen Tag Musik.
Das tut mir gut.

Ich habe Kontakt zu meinen Vater, die einzige Option wäre wieder nach Hause zu ziehen.
Hoffe das das bald geht und das ich da Ruhe finde.

Ich habe im Sommer meinen Hauptschulabschluss mit der fernschule gemacht.Wenigstens etwas das funktioniert hat.

Meine Akne ist besser geworden ...
Nur leider sind jetzt andere Probleme dazu gekommen
Was mich sehr traurig macht.Möchte gerne wieder lachen und Glück spüren und in Frieden leben.

Ich bin 20 und nicht berentet ich weiß nicht was aus mir werden soll..Ich möchte gerne was machen aber meine Krankheit verhindert das.

Ich danke danke dir nochmal für deine Antwort .

Liebe Grüße
MelOne :group:
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Anikke
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Anikke » Freitag, 07.12.18, 20:53

Hallo MelOne,
das ist schrecklich was in deiner Familie, in der Psychiatrie und im Wohnheim passierte. Ich bin sehr betroffen. Ich sehe es wie Jamie, du musst da irgendwie raus, ich habe das Gefühl, du bist bei ihnen in einer Schublade und kommst da nicht mehr raus.
Zum papa ist vielleicht eine Möglichkeit. Kann er dich gut unrerstützen?
Es ist wichtig dass du sehr gute Unterstützung hast, eine gute Therapie und vllt ambulante Betreuer, denen du vertraut.
jetzt wo du weniger Medikamente nimmt, prasseln die Erinnerungen wieder :( das musst du gut zu händeln lernen, sonst frisst es dich :(
Klasse dass du den Schulabschluss geschafft hast, trotz allem was du erleiden musst :)
Schön dass du Musik hören kannst und dir das gut tut :)
mich habe nicht ganz verstanden, welche Erkrankung dich hindert einer anderen Beschäftigung nachzugehen. Der Entzug?
Liebe grüße anikke
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MelOne
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von MelOne » Montag, 10.12.18, 5:10

Hallo Anikke,
Ich danke dir vom tiefsten Herzen für deine liebe Antwort .
Ich hoffe das mein Vater mir helfen kann .Ich werde auf jeden Fall deutlich sagen das ich unbedingt da raus muss..
Seit gestern Abend bin ich zu Hause auch weil ich leider noch an der Hand operiert werden muss :(
Hatte mir den kleinen Finger gebrochen .

Ich kann momentan keinen Job ausführen, weil ich richtig starke Angst habe wieder von Menschen gemobbt zu werden..
Für mich fühlt sich mein leben wie ein Alptraum an der niemals aufhören wird ...

1.wurde von klein auf ausgegrenzt..geschlagen usw.
2.in der Jugend wurde ich auch gemobbt und oft von meinen Mitschülern geschlagen.
3.aus verzweiflung bin ich dann freiwillig in die Psychiatrie gegangen ...aus freiwillig wurde dann eine Zwangsvehandlung...
4.bekam eine fehldiagnose
5.kam dadurch ins heim
6.man hat alles als schizophren abgestempelt..
7.bekam immer mehr falsche Medikamente
8.dann hat man mir plötzlich geglaubt..dank der neuen Psychologin
9.da mich das alles sehr mitgenommen hat
( Vergangenheit, und der suizid eines sehr geliebten Menschen )
Habe ich mich umbringen wollen ...
10.musste zwangsweise aus diesem Bereich ausziehen
Und wohne jetzt in einem anderen Bereich...
Und werde hier auch nur vernachlässigt..

Wie gesagt es ist ein reiner Alptraum..

Ich habe auch das Gefühl das es die Betreuer auf mich abgesehen haben , da ich schon oft geäußert habe das ich gegen ihren ,,geliebten Kollegen'' rechtlich vorgehen will..

Das passt denen bestimmt nicht in den Kragen.
So sehe ich das.

Nochmals vielen Dank für deine Antwort

Liebe Grüße
MelOne
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

Amisulprid =80 mg morgens - 0mg mittags - 20 mg abends
Abilify =7,5mg morgens - 0 mg mittags . 0mg abends

18.07.2018
Amisulprid : 70mg Morgens -0mg mittags -20mg abends
Abilify : 7,5 mg morgens -0mg-0mg

15.08.2018 :
Amisulprid :60mg morgens -0mittags -20 mg abends
Abilify : 7,5 morgens -0mg mittags -0mg abends

16.09.2018
Amisulprid: 50mg morgens -0mg mittags -20mg abends
Abilify: 7,5 mg morgens -0 mittags -0 mg abends

15.10.2018 :
Amisulprid: 40mg morgens - 0mg mittags -20mg abends
Abilify : 7,5 mg morgens -0mg mittags - 0mg abends

MelOne
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Kann es sein das meine Betreuer mich bewusst manipulieren?

Beitrag von MelOne » Montag, 10.12.18, 7:46

Hey liebe Leute,
Ich habe seit 2 Tagen recherchiert und den Begriff 
,,Gaslighting gefunden ''

Definition aus Wikipedia:
Als*Gaslighting*(Kompositum*aus engl.*gasund*lighting, dt.: ‚Gasbeleuchtung‘) wird in der Psychologie eine Form von psychischer*Gewalt*bzw.*Missbrauch*bezeichnet, mit der Opfer gezielt*desorientiert,*manipuliert*und zutiefst verunsichert werden und ihr Realitäts- und*Selbstbewusstsein*allmählich deformiert bzw. zerstört wird.

Irgendwie stimmt der Vorgang des Gaslighting auf das was ich täglich erlebe überein.


Ich nenne ein paar Beispiele :
Wenn ich mit etwas druck rede weil ich für etwas Kämpfe Z.b Psychotherapie oder wenn ich meine Betreuer darauf anspreche das sie ziemlich respektlos mit mir reden,
Dann sagen sie das ich aggressiv bin ..was ich ganz oft gar nicht bin !

Wenn sie aber wirklich aggressiv oder unfreundlich zu mir sind ..
Und ich sie darauf anspreche ,
Dann sagen sie das meine Wahrnehmung total falsch ist und sie ja angeblich gar nicht aggressiv wären.


2.BEISPIEL
Ich war mal total sauer weil ich wiedermal ( als es mir schlecht ging ) keine Hilfe bekam.

2 Betreuer und ein paar Jugendliche standen auf dem Hof des wohnheims, und haben ganz normal miteinander geredet.

Ich habe dann weil mir niemand zugehört hat bzw.helfen wollte laut geschrien..

Plötzlich habe alle auf dem Hof gelacht.. 

Ich habe ein paar Tage danach die Gruppenleitung darauf angesprochen, weil ich das nicht nett fand...

Sie sagte aber ich hätte mir das zu 100% eingebildet..
Und sagte noch dazu das das pseudohalluzinationen wären 



3.Sie weisen mich auf Verhaltensweisen hin...woran ich mich persönlich oft nicht erinnern kann.dann sagen die das das dissoziative Zustände sind 

Ich habe in Vergangenheit bevor ich das mit dem gaslighting gelesen habe oft gedacht ..
Das ich voll krank im Kopf bin .
Ich glaube das das System hat!

4.Einmal haben Ich die Gruppenleitung um ein Gespräch gebeten.
Ich habe freundlich gesagt ,,Das es so langsam Zeit wäre mal ein Gespräch zu führen..
Und sie fängt einfach an zu lachen..
Ich habe dann gesagt ..Das ich das alles überhaupt nicht lustig finde..
Und sie meint dann frech...das sie ja gar nicht über mich gelacht hätte....


5.wenn ich mit ihnen rede dann sind die sowas von kalt und desinteressiert...
Wenn aber Außenstehende Personen mit denen reden .
Dann sind das plötzlich die liebsten Menschen auf Erden! 

Aus diesem Grunde glaubt mir keiner..

Fakt ist deren Masche Scheint zu funktionieren.. .
Ich hatte seit Jahren keine paranoiden Gedanken mehr 

Seitdem ich bei denen wohne sind sie plötzlich wieder da.
Mein zustand war lange nicht mehr so instabil...habe echt oft krasse suizidgedanken ..

Sie sagen ich hätte eine komplexe PTBS
Aber sagen auch das Psychotherapie nicht möglich sei ..
Betreuerwechwel auch nicht und Fachleistungstunden auch nicht.

Die letzten beiden Punkte sind mir egal mir ist wichtig Therapie zu machen ..
Aber das würde nicht gehen mich kann da keiner begleiten 

Ich glaube das das System ist ..
Die habe Angst das das rauskommt und die dafür belangt werden.

Ich könnte noch viele andere Beispiele nennen aber dann wird der Beitrag noch länger

Ich zweifle echt so langsam an meine Wahrnehmung...

Kann das sein das die mich bewusst Gaslighten?


Ich bin gerade voll traurig und sauer 
Ich Rede und rede ...
Sage jedem das es mir verdammt schlecht geht ...
Suche mir Hilfe von allen Seiten
War bei der Polizei, habe Seelsorge angerufen habe mein Jugendamt angerufen ..sogar mein Vater meidet das theman und lenkt immer ab .

ALLE IGNORIEREN ES UND WOLLEN NICHT MIT MIR REDEN ICH WERDE ALS NICHT GLAUBHAFT DARGESTELLT NUR WEIL ICH PSYCHISCH KRANK BIN...
Beispiel : die Polizei 

Keiner will mir helfen !

ICH sage sogar das ich das nicht mehr lange mit mache..
Ich habe gesagt das ich Hilfe brauche ..
Jetzt kann man mir noch helfen doch wenn ich tod bin dann nicht mehr dann bin ich für immer weg..


Am liebsten würde ich ein abschiedsvideo drehen wo ich alles was mit passiert ist rauslassen..
Und das dann online stelle...
Und dann begehe ich suizid ..
Und ich hoffe das das Video Viral geht ..Das ganz viele Menschen dieses Video sehen ...
Und das alle Menschen die mich bewusst ignoriert haben zur Rechenschaft gezogen werden.
Und ich hoffe das diese Menschen vor Alpträumen und schlechten Gewissen nicht mehr schlafen können!
Denn sie haben mein Blut an ihren Händen! 

Keine Sorge ich werde probieren weiter zu kämpfen..
Doch schlussendlich kann ich keine Garantie geben ...

Auf jeden Fall danke ich euch das ihr euch Zeit nehmt und euch meine Beiträge und sorgen durchlest 

Ich bin euch sehr sehr dankbar..

Liebe Grüße
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ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

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Abilify : 7,5 morgens -0mg mittags -0mg abends

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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Anikke » Montag, 10.12.18, 21:10

Liebe MelOne,
es ist schwierig, das von außen richtig einzuschätzen.
Was für mich aber sehr deutlich über kommt, ist, dass du kein vertrauen mehr in deine Betreuer hast.
Und ja, nach deiner Geschichte in diesem Wohnheim, der Fehldiagnose und dass sie einfach deine Medikamente erhöhten, könnte es wirklich sein dass sie nicht wollen, dass etwas ans Licht kommt. vllt spielt sich das bei denen unbewußt ab und sie merken noch nicht mal, dass sie sich komisch dir gegenüber verhalten..
alles was du an beispielen schreibst, müsste sich so klären lassen, dass du es glauben kannst.
Bei ptbs gibt es natürlich verzerrte wahrnehmungen, kein wunder, wenn zb. Deine mutter immer gegen dich war, wie solltest du lernen, menschen zu vertrauen?
ABER: du hast auch sicherlich ganz feine antennen entwickeln müssen, ob es jmd mit dir ernst meint, aufrichtig und respektvoll mit dir umgeht.
Und es scheint so zu sein, als wenn du wahrnimmst, dass da etwas nicht stimmt in dieser wohngruppe.
Also solltest du zusehen dass du da rauskommst.
Hast du hilfeplangespräche oder sonst zugang zum kostenträger, ist es noch das jugendamt?
Kannst du mit denen reden, dass die diese einrichtung eher schadet als nützt?
ich würde da auch gar nicht so viele vorwürfe erheben, sondern einfach sagen, dass du diesen betreuern nicht vertrauen kannst. Das kann dir keiner wegreden.
Erhobene vorwürfe können ausgehebelt werden i.s.v. "das war ja gar nicht so".
Aber dass du ihnen nicht (mehr) vertraust und sie dir deshalb nicht (mehr) helfen können, das müssten sie akzeptieren.
Liebe grüße anikke
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von padma » Dienstag, 11.12.18, 11:28

liebe MelOne, :)

ich finde es sehr, sehr schlimm, wie du behandelt wirst.
Du bist nicht krank, sondern du hast sehr Schlimmes erlebt. Du hast das alles überlebt, du bist sehr stark.

Du musst da unbedingt raus aus diesem Heim, das sehe ich auch so.
Du bist volljährig, oder? Hast du einen gesetzlichen Betreuer? Bist du freiillig in diesem Heim, oder bist du vom Jugendamt untergebracht worden?

Vielleicht wäre ein therapeutische Wohngruppe für junge Erwachsene was für dich?
Hier z.B. https://www.maedchenhaus-bielefeld.de/m ... hedda.html

An die Beratungsstelle könntest du dich telefonisch oder online wenden
https://www.maedchenhaus-bielefeld.de/m ... telle.html

Du könntest dich an den Bund der Psychatrieerfahrenen zu einer telefonischen Beratung wenden, vielleicht haben sie noch Tipps für dich, wer dir weiterhelefen könnte

http://anlaufstelle-rheinland.de/beratung
(Sie können dir da sicher die für dich nächste Anlaufstelle nennen)

Bitte gib nicht auf. Ein besseres Leben wartet auf dich.

liebe Grüsse, :hug:
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Emotionale vernachlässigung im Wohnheim für psychisch kranke

Beitrag von MelOne » Dienstag, 11.12.18, 12:23

Hey liebe leute,
Ich bin freiwillig in diesem heim , weil ich momentan keine andere alternative habe ...
In ein anderes wohnheim möchte ich nicht gehen, da ich denken das es das gleiche wäre ich habe da jetzt ( durch dieses heim ) ganz starke Angst vor.

Ich werde evtl.nach Hause ziehen . Das ist meine Notlösung.
Mein Vater hört mir jetzt endlich zu .
Klar er ist auch überfordert er muss von morgens bis spät abends arbeiten und dann komme noch ich dazu ..

Ich bin so sauer
Da ich seid da.6 Jahren starke neuroleptika bekomme die ich NIE GEBRAUCHT hätte.ich hatte von Anfang an eine fehldiagnose ..das ist denen heute klar..sie sagen das ist alles schief gelaufen ich solle das vergessen und einen Haken hinter machen. Das werde ich garantiert nicht machen. Ich lasse die Nicht einfach so davon kommen.! Ich gehe kaputt habe ganz oft Atemprobleme erbrechen Kopfschmerzen übelkeit usw
Und das Alles nur wegen diesen Herrn.C. 
Noch beschissener ist, 
Das ich die neuroleptika leider auch nicht abrupt absetzen kann da ich dann erst recht schwer krank werde ( psychose, schizophrenie bekomme )
Den Betreuern ist einfach alles egal ..
Die sagen wenn ich kein bock mehr auf die Medis habe soll ich sie einfach abrupt absetzen...
Denen ist es egal ob ich dann schwer psychotisch werde..
Das macht mich ziemlich sauer ..
Dieses Heim das sich als psychotherapeutische,,Hilfe''einrichtung bezeichnet..hat mein Leben zerstört.
Ich habe das Gefühl das ich ein Riesen Problem für die bin,
Da ich ganz oft gesagt habe das ich deren Kollege , 
der mich ohne die Erlaubnis meiner eltern medikamentiert hat 
ANZEIGEN will.

Das ist für die ein Problem.
Ich könnte ja deren ,,guten Ruf '' zerstören. 

Ich bin zur Zeit bei meinem Vater und versuche ihm das alles zu erklären. Das ich da auch KEINEN Fall mehr zurück will.

Ich bin einfach am Ende,
Die haben mich ganz schön kaputt gemacht .

Ich WILL UNBEDINGT das die dafür RICHTIG Ärger bekommen ...So geht man meiner Meinung nach Nicht mit traumatisierten Menschen um !
Das ist einfach nur schrecklich!

Was meint ihr ..
Habe ich Chancen dagegen vor zu gehen ?
Als erstes erhöht man meine medis ohne meine Einwilligung und ohne die Einwilligung meiner Eltern ich war 17 ! Er hätte meiner meinung nach zu mindest meine Eltern fragen müssen.
Und dann werde ich die ganze zeit belabert das ich abilify nehmen soll ...habe leider eingewilligt doch trotzdem war ich auch da 17 Jahre und er hätte auch da die Zustimmung meiner Eltern gebraucht.
Und ich habe oft über meine suizidgedanken gesprochen ..es würde nicht ernst genommen

Bis ich mich dann wirklich fast stranguliert habe ..
Meiner Meinung ist das unterlassene Hilfeleistung bzw.verletzung der Fürsorge Pflicht.

Wie seht ihr das ?
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

Amisulprid =80 mg morgens - 0mg mittags - 20 mg abends
Abilify =7,5mg morgens - 0 mg mittags . 0mg abends

18.07.2018
Amisulprid : 70mg Morgens -0mg mittags -20mg abends
Abilify : 7,5 mg morgens -0mg-0mg

15.08.2018 :
Amisulprid :60mg morgens -0mittags -20 mg abends
Abilify : 7,5 morgens -0mg mittags -0mg abends

16.09.2018
Amisulprid: 50mg morgens -0mg mittags -20mg abends
Abilify: 7,5 mg morgens -0 mittags -0 mg abends

15.10.2018 :
Amisulprid: 40mg morgens - 0mg mittags -20mg abends
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 11.12.18, 12:50

Hallo MelOne,

ich kann Deine Wut sehr gut verstehen. Natürlich kannst Du versuchen, dagegen vorzugehen, die Frage ist allerdings, ob Du das alles auch beweisen kannst oder ob dann eben Aussage gegen Aussage steht - da ist dann ziemlich klar, wer Recht bekommt.

Davon abgesehen bedenke bitte, daß so ein Prozess unheimlich Kraft und Nerven kostet, vom Geld mal ganz abgesehen. Meinst Du, Du bist im Moment stabil genug, um sowas durchzustehen? Das ist für gesunde Menschen oft schon kaum zu schaffen.
Oder wäre es nicht sinnvoller, nach vorne zu schauen, Deinen Vater mit ins Boot zu holen und langsam den Entzug der Medikamente anzugehen?

Wut und Rache sind sehr schlechte Ratgeber.

LG Towanda
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von MelOne » Dienstag, 11.12.18, 13:24

Hi towanda1
Ja du hast recht ...das ist echt nervenaufreibend
Auf dem rechtlichen wege mit Anwalt und Gericht etc.wird es wohl nichts bringen ..Ich bin momentan nicht wirklich stabil.

Momentan habe ich das Absetzen gestoppt..wegen dem ganzen Stress..

Ich werde mal schauen was es noch für Möglichkeiten für mich gibt...evtl.Ambulant betreutes wohnen ..
Habe vor ein paar Tagen das erste mal drüber gelesen ..
Werde much darüber noch etwas informieren.

Vielen Dank für deine Antwort

Liebe grüße
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Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

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18.07.2018
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Abilify : 7,5 mg morgens -0mg-0mg

15.08.2018 :
Amisulprid :60mg morgens -0mittags -20 mg abends
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16.09.2018
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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von padma » Dienstag, 11.12.18, 14:03

liebe MelOne, :)

hier findest du Infos zu ambulanten Hilfen. https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=10823

Ich finde es vernünftig, dass du das Absetzen erstmal gestoppt hast.
Wenn du bei deinem Vater wohnen kannst und ambulante Unterstützung bekommen würdest, wäre das erstmal eine gute Sache.

Schau erstmal, dass du dich wieder fängst. Ob du gegen das Heim vorgehen möchtest, kannst du später immer noch überlegen.

liebe Grüsse,
padma
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von MelOne » Mittwoch, 12.12.18, 8:54

Hey liebe Leute,
Ich wollte noch ein Thema ,, ansprechen'' das mich seit 3- 4 Jahren beschäftigt und mir Hoffnung gibt.

Ich habe euch den größten Teil meiner Lebensgeschichte erzählt ...Das ich von klein auf sehr viel Pech mit Menschen habe...
Gewalt,mobbing ,Zwangsbehandlung, zwangsmedikation , fehldiagnose , ignoranz, manipulation , emotionalen Missbrauch usw
 ! Nachricht von: Ululu 69
Der folgende Abschnitt kann triggern, bitte lies nur weiter, wenn du dich stabil genug fühlst.
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Liebe Grüße und danken fürs lesen .
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

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Re: MelOne: Amisulprid absetzen!!! Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 12.12.18, 11:06

Hallo Melone,

ich halte es für sehr wichtig, dass du schnellstmöglich Hilfe im echten Leben bekommst.
Ich meine jetzt nicht dabei, deine o.g. Pläne umzusetzen, sondern dabei, etwas an deinen Lebensumständen und deiner Suizidalität zu verändern.
Ein internetforum wie dieses, ist da auf keinen Fall genug und kann das nicht leisten.

Du hast schlimmes erlebt, ich kann verstehen, dass dir alles zu viel wird und du nicht weiter leiden möchtest.
Bei Plänen wie du sie oben beschreibst, kann und will ich nicht behilflich sein.
Das überfordert mich schlichtweg und ich denke, vielen anderen geht es ebenso.

Ich habe mir erlaubt, einen Teil deines Beitrages einzuklappen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Aussagen ein sehr hohes Triggerpotential haben können.
Ich hoffe, du verstehst das.

Hast du schon einmal versucht, deinem Vater einen Brief zu schreiben, in dem du deine Kebensumständevund deine Gefühle dazu darlegst ?
Manchmal fällt das leichter und wirkt besser, weil man dabei ruhig bleibt und genau über die Formulierungen nachdenken kann und nicht so schnell anfängt, sich Gegenseitig nur noch Vorwürfe zu machen.

LG Ute
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padmaJamie
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