Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Reena: Absetzerscheinungen bei Seroquel (Quetiapin)!

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Dienstag, 17.01.17, 16:12

Vielen Dank!!!

Noch eine Frage hätte ich, ist die retardierte Form der Tabletten irgendwie weniger gut verträglich, also würdest ihr nur noch unretardiert nehmen? Oder ist es egal? Also ich könnte 50mg retardiertes Quetiapin nehmen und denn Rest dazu dann unretardiert oder alles unretardiert?
Macht das einen Unterschied von den Nebenwirkungen?
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6839
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 22114 Mal
Danksagung erhalten: 10355 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von LinLina » Dienstag, 17.01.17, 16:38

Hallo Verena,

Es ist meist besser möglichst viel retardiert zu nehmen, da die Wirkstoffschwankungen bei retard geringer sind. Aber du hast jetzt die ganze Zeit unretardiert genommen, oder?

Weil die Umstellung immer auch Symptome triggern kann.

Zum Absetzen braucht man aber sowieso unretardiert deswegen weiß ich nicht ob eine Umstellung jetzt noch lohnt. Wenn du etwas veränderst zwischen retardiert/unretardiert ist es besser, nicht gleichzeitig auch noch zu reduzieren weil du sonst nicht weißt woher potentielle Sympome kommen.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaReena
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 41 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Dienstag, 17.01.17, 17:55

LIebe LIna,

vielen Dank wieder für deine Anwort!!!

ja, das klingt logisch, dass retardiert oft besser verträglich ist, da der WIrkstoff verteilt ausgeschüttet wird...
also bist jetzt habe ich immer 50mg retardiert genommen und dazu 25mg unretardiert. Dann wäre es jetzt sicherlich am besten, weiterhin die 50mg retardiert zu nehmen und dann die 21,25 dann natürlich unretardiert dazu?
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reena für den Beitrag:
LinLina
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 14521
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 15036 Mal
Danksagung erhalten: 14418 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 17.01.17, 17:59

Hallo Verena,

Ich denke das macht Sinn. Alles gute für den Reduktionsschritt!

Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaAnnanasReena
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 41 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Dienstag, 17.01.17, 18:21

VIelen herzlichen Dank an euch alle!!!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reena für den Beitrag:
LinLina
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Freitag, 27.01.17, 11:17

Ich hätte nochmal eine Frage an euch zur Wasserlösmethode...
Wo schüttet ihr den übrig gebliebenen Wassermix hin? Das fließt ja dann wohl oder übel in unser Grundwasser, oder?
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 5177
Registriert: Montag, 25.01.16, 19:41
Hat sich bedankt: 10782 Mal
Danksagung erhalten: 9124 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Annanas » Freitag, 27.01.17, 11:40

Hallo Verena :) ,
ich weiß da auch keine Möglichkeit, wie man das umgehen könnte -
(vllt noch auf Küchenrolle schütten u. in den Müll damit)
außer Medikamente absetzen - was wir ja gerade tun :cry: !

Denn auch über den Urin ausgeschiedene Wirkstoffe (sind ja z.T. noch aktiv) können nicht
komplett in den Kläranlagen herausgefiltert werden - das betrifft mehr oder weniger alle
Medikamente, besonders auch Hormone, Antibiotika usw - und gelangen so wieder ins Grundwasser. :(

Also tun wir etwas Gutes, indem wir die Medikamente jetzt absetzen, das ist schlußendlich
nicht nur für uns, sondern auch für unsere Umwelt besser.

Liebe Grüße von Anna
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Annanas für den Beitrag (Insgesamt 2):
ReenaJamie
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 41 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Freitag, 27.01.17, 18:55

Danke Anna für deine Antwort...leider ist es so, es ist echt eine Katastophe, dass das ganze Giftzeug in unserem Grundwasser landet. Dann muss ich das wohl leider auch so machen. Liebe Grüße!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reena für den Beitrag:
Annanas
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Montag, 30.01.17, 10:47

Hallo nochmal!

jetzt habe ich gestern die Wasserlösmethode zum ersten Mal ausprobiert und habe gemerkt, dass ich einen Denkfehler in meiner Rechnung hatte. Jetzt würde ich euch gerne nochmal zu der Rechnung fragen, damit ich da wirklich keinen Fehler habe...

Mein Fehler war folgender: Ich möchte 3,75mg absetzten von 75mg. Dann hatte ich ausgerechnet wieviel 3,75mg in 50ml Wasser bei einer 25mg aufgelösten Tabletten ist, das waren dann 7,5ml Wasser. Bei dieser Rechnung hattet ihr mir glücklicherweise geholfen.
Nun wollte ich aber genau diese 7,5ml (also 3,75mg) von der Wasserlösmethode trinken.... aber das ist ja falsch, denn ich muss sie ja abziehen....

Jetzt folgende Frage. Stimmt es so:
Ich nehme 70mg Quetiapin in Tabletten + Kapseln.
Brauche aber ja 71,25 mg. Also muss ich diese 1,25mg die noch fehlen durch die Wasserlösmthode herstellen?
Dafür löse ich die 25mg Tablette mit der Wasserlösmethode auf und nehme davon 1,25mg also 2,5ml ab. Diese trinke ich zusätzlich zu den 70mg Quetiapin?????
Stimmt das so, oder ist da wieder ein Denkfehler drin?

Jetzt noch eine andere Frage. Da 25mg bei Quetiapin die kleinste Tablette ist, hatte ich mir ja in der Apotheke 10mg und 5mg Kapseln herstellen lassen. Nun würde es ja Sinn machen, wenn ich also nicht die 25mg Tablette in Wasser auflöse, da ich ja nu 1,25mg in Wasser gelöst brauche, sondern wenn ich die 5mg hergestellte Kapsel auflöse?
Wisst ihr, ob ich die Kapsel genauso gut in Wasser auflösen kann wie die Tablette? Man kann bei den Kapseln, die ich habe, die Kapsel einfach auseinanderziehen und das Pulver herausnehmen. Insofern müsste ich die Kapselhülle nicht mit im Wasser auflösen, sondern nur das Pulver.

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu viele und zu komplizierte Fragen gestellt... ich bin mir nur etwas unsicher, da ich in der Methode noch nicht richtig drinstehe.

Ist es bei euch auch so, dass, wenn ihr den Teil aus eurer Wasserlösmthode trinkt, ihr die Wirkung sofort des Medikaments sofort spürt?

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir nochmal antworten würdet!
Liebe Grüße Verena
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6839
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 22114 Mal
Danksagung erhalten: 10355 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von LinLina » Montag, 30.01.17, 10:52

Hallo Verena,

deine Rechnung mit den 1,25 mg stimmt, wenn du 50 ml Wasser nimmst und eine 25 mg Tablette darin auflöst müsstest du 2,5 ml einnehmen um 1,25 mg zu bekommen.

Anfangs wirkt es etwas kompliziert, es ist gut wenn du immer nochmal nachfragst bevor du noch die falsche Menge einnimmst.

Ob du die Kapseln bzw. den Inhalt genauso lösen kannst weiß ich nicht, ich vermute schon - probier es am besten einfach aus.

Bei mir dauert es ca. 15 Minuten bis ich die Wirkung bei der Wasserlösemethode spüre (bei den Tabletten 30 min), aber ich nehme meine Dosis auch komplett in Wasser gelöst ein. Ich vermute, dass du bei 1,25 mg von einer Gesamtdosis von 71,25 mg nicht so viel Unterschied zu vorher merken wirst.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 2):
ReenaMurmeline
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Montag, 30.01.17, 11:11

Vielen vielen Dank Lina!!!

Jetzt noch die Frage, wenn ich probieren würde, die 5mg Kapsel aufzulösen. Woran merke ich ob sie sich wirklich lösen lässt, kann ich das sehen, also qusie, wenn keine Klumpen o.ä. mehr da sind, ist sie gelöst?

Und dann wäre mit 5mg die Rechnung so?
70mg Quetiapin in Tabletten und Kapseln
dann die 5mg in 50ml Wasser lösen. Hier wäre dann 1mg= 10ml, ist das richtig?
Also 1,25mg (die ich ja noch zusätzlich brauche zu den 70mg) wären dann 12,5ml??? stimmt das? diese 12,5 ml Wassermix würde ich dann trinken?

Liebe Grüße Verena

LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6839
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 22114 Mal
Danksagung erhalten: 10355 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von LinLina » Montag, 30.01.17, 11:25

Hallo Verena,

du siehst es daran, dass keine großen Klumpen mehr da sind, und nur feine Partikel im Wasser schweben. Dass sich nach einer Weile etwas Bodensatz bildet ist normal, das bedeutet nicht dass es nicht funktioniert. Aber es ist wichtig, kurz vor und am besten während des Aufziehens der Spritze nochmal gut durchzurühren, das braucht etwas Übung aber funktioniert nach einer Weile ganz gut.

Wenn du warmes Wasser nimmst und dem Auflösen mindestens 30 minuten Zeit gibst, funktioniert es meist noch besser.

Für weitere Tipps und Hinweise lies dir doch nochmal genau die Wasserlösemethode-Threads durch, in den folgebeiträgen sind oft noch Sachen erklärt.

Wasserlösemethode http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 16&t=10923
Tipps zur W-Lösemethode http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 16&t=12619

Deine zweite Rechnung stimmt ebenfalls.

Berichte gerne, ob es funktioniert

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieReenaMurmeline
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18032
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 23022 Mal
Danksagung erhalten: 29549 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Jamie » Montag, 30.01.17, 11:40

Hallo guten Morgen :),

ich wollte zur Klarheit noch mal nachfragen: Mit Kapseln auflösen meinen wir schon, dass nur der Inhalt in das Wasser gegeben wird, nicht aber die Kapsel (?!)

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaReena
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Montag, 30.01.17, 11:50

Ja genau Jamie... ich meinte auch wirklich nur den Inhalt der Kapsel, also das Pulver, also nicht die Kapsel, also die Hülle um das Pulver natürlich nicht. Danke, dass du nochmal genau erklärt hast.
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Dienstag, 04.07.17, 17:48

Hallo liebes Forum,

nun, nach längerer Zeit des langsamen und stetigen Absetztens von Quetiapin bin ich inzwischen bei 40mg angekommen. Das extreme Frieren, die Schüttelfröste und die Schweißausbrüche begleiten mich allerdings seit August/ September 2016, wo ich einen zu großen Absetztschritt gemacht datte (damals von 75mg auf 50mg und auch vorher sehr schnelle und wohl zu große Schritte, siehe auch Signatur). Allerdings hat sich der Zustand mit der Zeit leicht gebessert. Vielleicht weil ich nun weniger von dem Quetiapin nehme, vielleicht auch einfach, weil Zeit vergangen ist, keine Ahnung...

Nun ist folgendes meine Frage: Ich habe mal ausgerechnet, wenn ich jetzt, ab den 40mg (ich komme urspünglich von 200mg), weiterhin in 10% Schritten alle 4-6 Wochen absetzte, dann braucht es noch ca 2 Jahre, bis ich los bin von Quetiapin? das ist sehr sehr lange, ich setzte jetzt schon seit über einem Jahr ab. Wie geht man damit um, wenn man dann bei kleineren Mengen, so wie ich z.b bei 40mg angekommen ist? Sollte man weiterhin in den 10% Schritten vorangehen? Oder kann man gegen Ende etwas mehr absetzten. Ich meine z.b. bei 20mg kann ich ja nur noch 2 mg alle 4-6 Wochen absetzten, bei 10mg nur noch 1mg und bei 5 mg nur noch 0,5, das zieht sich ja dann unendlich quasi... wie macht ihr das am Ende? oder wie sollte man das machen?
Und noch eine andere praktische Frage hätte ich, könnt ihr mir sagen, wie ich meinen Benutzername ändern kann?

Herzlichen Dank an euch! und Grüße Verena
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Arianrhod
Teamunterstützung
Beiträge: 1798
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3997 Mal
Danksagung erhalten: 4476 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 04.07.17, 18:50

Hallo Verena
Verena hat geschrieben: Wie geht man damit um, wenn man dann bei kleineren Mengen, so wie ich z.b bei 40mg angekommen ist? Sollte man weiterhin in den 10% Schritten vorangehen? Oder kann man gegen Ende etwas mehr absetzten. Ich meine z.b. bei 20mg kann ich ja nur noch 2 mg alle 4-6 Wochen absetzten, bei 10mg nur noch 1mg und bei 5 mg nur noch 0,5, das zieht sich ja dann unendlich quasi... wie macht ihr das am Ende? oder wie sollte man das machen?
Leider nein. Meine Erfahrung ist (und auch die anderer hier): Je näher man an die 0 kommt, desto langsamer muss man werden.
Am anfang sind oft große Schritte möglich, besonders bei Überdosierungen - denn mehr als alle vorhandenen Rezeptoren blocken kann das Medikament nicht, die "Überdosierung" kann man daher schnell absetzen.
Ich selbst habe auch über zwei Jahre gebraucht.

liebe Grüße Arian
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaReenaLinLina
► Text zeigen

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17842
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 44376 Mal
Danksagung erhalten: 23065 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von padma » Mittwoch, 05.07.17, 11:10

hallo Verena, :)

Schön, dass du bereits soweit runter gekommen bist.

Da du jeweils heftige Entzugssymptome hast, würde ich dir sogar raten noch langsamer vorzugehen, vielleicht 6 Wochen Pause zwischen den Schritten lassen.
Wenn es dich "tröstet" ich setzt seit 4 Jahren ab :schnecke: :schnecke: :schnecke:
Und noch eine andere praktische Frage hätte ich, könnt ihr mir sagen, wie ich meinen Benutzername ändern kann?
Den kann nur Oliver ändern. Er macht das in Ausnahmefällen, wenn es dafür einen dringenden Grund gibt. Du kannst ihn per PN anschreiben.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
ReenaArianrhodLinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 5126
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 14873 Mal
Danksagung erhalten: 8310 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 05.07.17, 11:33

Hallo Verena :) ,

auch ich setze Quetiapin ab.
Ich habe allerdings die retardierte Form genommen. Ursprünglich 150 mg.
Jetzt bin ich bei 50 mg.
Meine ersten Absetzschritte waren sehr groß und ich hatte trotzdem kaum Beeinträchtigungen.
Seitdem ich jetzt auf den 50 mg bin schwitze ich quasi ununterbrochen.
Anscheinend bringt das Weglassen von Quetiapin die Temperaturregelung des Körpers komplett durcheinander.
:evil:
Da bei mir jetzt auch vermehrt Unruhe auftritt, werde ich wohl erstmal mit dem Ausschleichen von Cymbalta weitermachen, das ich ja leider auch noch in relativ hoher Dosis einnehme.
Beim Quetiapin wird mein nächster Schritt sein auf die unretardierte Form umzusteigen, da es die retardierte nur bis 50 mg gibt. :frust:
Dann werde ich mir aber auch mehr Zeit für die Reduktion lassen. Ich kann sehr gut verstehen, dass du ungeduldig wirst aber wenn ich mir hier so den ein oder anderen Erfahrungsbericht anschaue, kann Eile und ein zu schnelles Absetzen auch ganz schnell nach hinten losgehen. :shock:

Ich wünsche dir alles Gute, Ute :D
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu für den Beitrag (Insgesamt 2):
ReenaArianrhod
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 41 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Mittwoch, 05.07.17, 11:34

Vielen lieben Dank, Arian und Padma, für eure Antworte. Das ist echt sehr frustrierend, dass es am Ende so langsame geht, aber es ist natürlich wichtig!!! Ich fühle mich so unsicher damit, da ja auf der anderen Seite, je länger ich das Medikament nehme, desto länger wirkt es ja auch in meinem Körper und kann "Schaden" anrichten... aber ich werde wohl nicht anders da durch kommen. Ich bin allerdings auch sehr froh, dass ich inzwischen schon bei 40mg angekommen bin ;-)
Arian: Das ist ja wunderbar, dass du nun seit einigen Monaten ganz frei von den Medis bist!!! Weißt du denn noch genauer in welchen Mengen und welchen Abständen du am Ende abgestzt hast... könntest du dir denn evtl vorstellen, eine Liste davon hier aufzuschreiben, falls du es denn noch weißt?
Padma: Dank dir, ich habe eine Nachricht an Oliver geschrieben, mal sehen, ob es klappt... das ist sicherlich auch eine echte Probe und Herausforderung, wenn das über so viele Jahre geht!!! Hast du denn das Gefühl, du hast es bald geschafft? Ich drück dir die Daumen!
Grüße Verena
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reena für den Beitrag:
Arianrhod

Reena
Beiträge: 45
Registriert: Dienstag, 25.10.16, 21:23
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 41 Mal

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Mittwoch, 05.07.17, 12:20

Hallo Ute, Dank auch für deine Antwort! Da sind wir ja gerade ungefähr auf dem gleichen Stand! Ja, das Quetiapin scheint die Temepraturregulation komplett durcheinander zu bringen. Es beruhigt mich, dass es nicht nur bei mir so ist... ich hatte auch die retardierte Form und bin dann bei 50mg auf unretard umgestiegen, hab dem Wechsel ca 2 Woche Zeit gegeben und der war gar kein Problem! Das ist ja toll, dass du am Anfang in so großen Schritten reduzieren konntest, es scheint wohl jeder immer wieder ganz anders zu reagieren! Ich hab im Gegenzug zu dem starken Frieren auch dauernd Schweißausbrüche, sobald ich zb. einen Tee trinke oder in der Sonne bin... und übrigens, die Gefühlsverflachung kenne ich auch sehr gut und es ist sehr unangenehm, weil man wie nicht mehr wirklich ganz sich selber ist!
Und ja, du und ihr alle habt recht, lieber keine Eile und dann ist man das Zeug halbwegs in Ruhe los!
Ich wünsch dir auch alles Gute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reena für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululupadma

Antworten