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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 05.07.17, 12:45

Liebe Verena,

ich habe noch mal eine Frage zu dem Umstellen auf die unretardierte Form.
Hast du die Dosis dann aufgesplittet oder alles weiterhin auf einmal genommen ?

LG Ute
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Mittwoch, 05.07.17, 12:49

LIebe Ute,
Ich hab alles auf einmal genommen... und hatte total Schiß, dass ich jetzt wieder morgens um 4 oder 5 Uhr aufwachen werden und dann nicht mehr einschlafen kann. Aber ich konnte genauso gut wie vorher schlafen und es gab auch keinen zusätzlichen Nebenwirkungen oder Absetzterscheinungen! Viel Glück dir!!!!
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 05.07.17, 18:22

Liebe Reena,
anbei mein genauer Erfahrungsbericht: :)
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447

liebe Grüße Arian
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Samstag, 04.11.17, 21:43

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich mal wieder mit einer Frage an euch... aber zunächst ein kurzer Zwischenbericht. Ich bin nun bei 33mg Quetiapin angekommen, es geht vorwärts, wenn auch sehr sehr langsam... mit der Wasserlösmethode komme ich inzwischen richtig gut zurecht, wobei ich mir von der Apotheke kleinere Quetiapin Kapsel mit jeweils 5 mg und 10 mg habe herstellen lassen. DIe lassen sich viel besser und schneller auflösen...

Nun zu meiner Frage... ich habe seit ca 1-2 Wochen einen extrem trockenen Hals, muss mich dauernd räuspern, bin leicht heiser und habe immer wieder einen trockenen Husten... kennt ihr diese Art von Absetzter-Symptomen, kann das vom Absetzten kommen? Hat jemand ähnliches erlebt?

Ich hoffe, ihr kommt alle auch voran mit dem Absetzten, auch wenn es manchmal echt langsam gehen kann...
liebe Grüße Reena
Zuletzt geändert von Reena am Montag, 06.11.17, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Jamie
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Jamie » Samstag, 04.11.17, 23:09

Hallo Reena,

schön, mal wieder von dir zu lesen und toll, wie brav du dich voranarbeitest :schnecke: .
33mg ist doch schon mal eine super Dosis! :party2:

Zu deiner Frage. Das halte ich für absolut möglich, dass das Absetzsymptome sind.
Viele Psychopharmaka trocknen mehr oder weniger stark auch Schleimhäute aus; kann gut sein, dass du das gerade merkst.
Ich würde allerdings trotzdem mal überlegen, ob es vielleicht auch ein Infekt sein kann, der sich auf Hals und Bronchien gelegt hat? Es ist ja eine ziemlich unwirtliche Übergangszeit, vielleicht hat dich was erwischt, was nicht so recht ausbrechen mag?

Ich würde dir auf jeden Fall befeuchtende Lutschbonbons empfehlen (zB Isla Moos, Ipalat oder Gelo Revoice) und zwischendurch Kaugummi kauen oder / und saure Bonbons lutschen (regt Speichelbildung an).
Evtl. auch mal einen Luftbefeuchter aufstellen; die Heizungsluft wirkt zusätzlich austrocknend.

Wenn das alles nix bringt, dann kann man auch mal nach der Halswirbelsäule und dem Hals und Nacken und dem Kiefergelenk schauen bzw. ein HNO Arzt kann sich mal deine Stimmbänder anschauen.
Wenn der Kopf-Hals-Kiefer-Bereich verspannt / verkrampft ist oder die Stimmbänder nicht gut schließen, dann können die von dir geschilderten Symptome ebenfalls auftauchen.
Ich weiß das, weil ich seit Monaten daran leide und aktuell Logopädie mache. Seitdem ist das Heisere und Geräusper schon besser geworden (meine Stimmlippen schließen nicht richtig).

Wenn es das auch nicht ist, kann auch noch mal über einen sog. stillen Reflux oder nächtlichen Reflux nachgedacht werden. Da fließt Magensäure in den Hals und man merkt es nicht, weil man schläft bzw. Dämpfe / Ausgasungen der Magensäure steigen nach oben und schädigen die Schleimhäute (stiller R.)
Da wäre dann ein Hausarzt und Gastroenterologe die richtigen Ansprechpartner.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Montag, 06.11.17, 12:21

Hallo Jamie,

vielen lieben Dank für deine Antwort! Ja, 33 mg, das ist echt schon was und ich bin sehr froh darum, ich merke aber wirklcih, dass es langsamer und langsamer geht, je weniger ich von dem Medikamt nehme, das wird noch ein ganzes Weilchen dauern, trotzdem bin ich echt froh und weiß, es ist der richtige Weg!

Es ist tatsächlich so, dass ich von der Stimme und den Stimmbändern noch nie so richtig super stabile war und auch schon vor längerer Zeit mal Logopädie gemacht hatte, weil ich beim Sprechen und Singen immer recht schnell heißer werde... das hat damals aber leider nicht wirklich etwas gebracht. Allerdings hatte ich noch nie eine trockne Kehle mit ein bisschen einem Reizhusten, das ist ganz neu, und ich bin absolut sicher, dass es keien Erkältung ist. Ich werde aber auf jeden Fall, wie du es auch vorgeschlagen hast, mal zum HNO gehen und das mal abchecken lassen... und zu wissen, ob es mit den Stimmbändern zu tun hat.
Manchmal hab ich das Gefühl, dass die Medikamente mit ihren Absetztnebenwirkungen ob auf die Stellen im Körper oder der Psyche gehen, die vielleich eh nicht 100% stabil sind, da wo man eh schon leichte Schwachsetellen hat, dort schlägt es dann wie drauf, habt ihr das Gefühl auch? So wie ich immer schon ein Mensch war, der eher mehr verfroren war und jetzt hab ich diese Kältezuständen...

Ich wünsch dir auch ganz viel Glück und Erfolg mit der Logopädie... die Übungen sind ja manchmal ein bisschen mühsam. ich bin am überlegen, vielleicht ein paar Gesangsstunden zu machen, bei einem Lehrer der sich mit dem Problem des heißerwerdens auskennt, mal sehen... da hab ich eigentlich eh Lust drauf.

also, ganz vielen Dank nochmal für deine Antwort, und die weiterhin auch alles alles Gute,
Reena
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Ululu » Montag, 06.11.17, 12:37

Hallo Reena,

Wie schön, dass du weiter voran kommst, auch wenn es kleine Schritte sind, so gehen sie doch wenigstens in die richtige Richtung.
Schön, dass du die Geduld mitbringst, dieses "Schneckentempo" zu akzeptieren.
Reena hat geschrieben:Manchmal hab ich das Gefühl, dass die Medikamente mit ihren Absetztnebenwirkungen ob auf die Stellen im Körper oder der Psyche gehen, die vielleich eh nicht 100% stabil sind, da wo man eh schon leichte Schwachsetellen hat, dort schlägt es dann wie drauf, habt ihr das Gefühl auch?
Oh ja, das würde ich sofort so unterschreiben. Zum Einen kenne ich dieses Phänomen von vielen Mitgliedern hier im Forum, zum Anderen auch persönlich.
Meine Achillesferse ist der Schwindel. Er begleitet mich mehr oder weniger stark ausgeprägt schon ewig und ist bei mir sehr angstbehaftet. Er ist auch das Symptom, was bei mir eigentlich bei Allem Auftritt, sei es ein Infekt, eine schlaflose Nacht oder eben das Absetzen.
Reena hat geschrieben: ich bin am überlegen, vielleicht ein paar Gesangsstunden zu machen, bei einem Lehrer der sich mit dem Problem des heißerwerdens auskennt, mal sehen... da hab ich eigentlich eh Lust drauf.
Ich finde, das klingt nach einer hervorragenden Idee, so kannst du das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und profitierst auf jeden Fall davon.

LG Ute
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Eva » Montag, 06.11.17, 13:54

Hallo,
Wenn der Kopf-Hals-Kiefer-Bereich verspannt / verkrampft ist oder die Stimmbänder nicht gut schließen, dann können die von dir geschilderten Symptome ebenfalls auftauchen.
Ich weiß das, weil ich seit Monaten daran leide und aktuell Logopädie mache. Seitdem ist das Heisere und Geräusper schon besser geworden (meine Stimmlippen schließen nicht richtig).
Exakt, Jamies Zeilen könnten von mir sein, auch der mangelhafte Stimmlippenverschluss und Logopädie in der Vergangenheit. Ich hatte Anfang des Jahres dann aber sogar anhaltende Schluckbeschwerden und einen so trockenen Hals und Mund, dass der HNO schon annahm, es sei das Sjögren-Syndrom. Es stellte sich aber heraus, dass - neben starken Nackenverspannungen - bei mir auch noch die von diversen Mitteln wohl durcheinander gebrachte Schilddrüse dahintersteckte, trotz noch normaler Werte. Dies nur als Hinweis, was alles vorkommen kann.

Gruß, Pons

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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Montag, 06.11.17, 14:38

Hallo Pons, das ist wirklich schlimm, dass die Medikamente und Mittel wirklich alle Bereiche im Körper durcheinanderbringen... ich kann mir das sehr gut vorstellen, was du da mit der Schulddrüsen schreibst... wie konntest du das denn feststellen mit der Schilddrüsen, da die Werte ja normal waren, dass sie eine mit Ursache bei deinem Problem war?

Hallo Ute, das tut mir echt leid, dass du so mit dem Schwindel zu kämpfen hast! mir ist zum Glück immer nur kurz schwindelig beim Absetzten, dann geht es bald wieder vorbei... so hat jeder eine andere Schwachstelle...
Ich denke ja, dass es für uns alle wichtig ist zu versuchen heraus zu bekommen, was die Ursache von unsere Ursprungssymtpome, die wir vor den Medikamente hatten... und leider weiß ich auch, wie schwierig das ist... man kommt nicht so leicht an diese Ursache ran.


LG Reena
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Montag, 19.02.18, 16:15

Hallo ihr Lieben,
mal wieder wende ich mich mit einer Frage an euch und immernoch bin ich total dankbar dafür, dass es dieses Forum hier gibt!
Inzwischen bin ich mit viel Mühe, viel Zeit und winzigen Schritten bei 26mg Quetiapin angekommen ;-)
Meine Frage oder mein Problem ist folgendes: Ich habe vor ca 2 Wochen familiär einen sehr schwierigen Abend gehabt, der mich komplett durcheinander gebracht und aufgewühlt hat und habe daraufhin vor dem Einschlafen einfach nicht mehr erinnern können, ob ich nun meine 25mg Quetiapin Tablette schon genommen habe oder nicht. Das hat mich dann ziemlich unter Stress gesetzt. Ich hab mich dann einfach so hingelegt konnte aber stundenlang nicht einschlafen und hab dann irgendwann gedacht, ich muss ein Mittelweg nehmen und hab mich schweren Herzens entschieden 15mg Quetiapin mitten in der Nacht zu nehmen. Meine Idee dahinter war, wenn ich wirklich die 25mg nicht genommen habe, so habe ich dann wenigstens ein bisschen etwas mit 15mg, wenn ich sie denn doch genommen haben sollte, so wäre es nicht gleich eine rießen Dosis dazu. Ist echt so etwas auch schon einmal passiert? Wie stark kann eine solche Schwankung an einem Abend den Körper bzw das NS belasten?
Ich habe jetzt seit einigen Tagen neue Absetztsymptome (Ich kann kaum etwas essen, muss würgen und erbrechen und es fühlt sich an, wie wenn etwas auf die Kehle drücke würde) ,weiß allerdings nun nicht, ob es einfach vom Absetzten der letzten 1,5mg kommt, oder von diesem Durcheinander, was ich an dem Abend vermutlich erzeugt habe, dadurch, dass ich nicht mehr wusste, ob ich die Tablette nun genommen hatte oder nicht...
Ich hoffe, es wird mir nie mehr passieren, dass ich mich nachher nicht mehr erinnern kann...
Und eine andere Frage auch noch. Ich hab schon ganz zu Anfang meines Themas von der entsetzlichen Kälte und dem starken Frieren berichtet, welches damals durch die Medikamente ausgelöst wurde. Nun ist über ein Jahr vergangn, ich bin deutlich weiter unten mit der Dosis, das Frieren ist leicht besser, aber immer noch sehr extrem, so dass ich unter 7Grad eigenlich das Haus nur ganz kurz verlassen kann, egal wieviel ich mir anziehe. Ist es möglich, dass es so lange dauern kann, dass Quasi Nebenwirkungen und Absetztwirkungen den Körper so lange durcheinander bringen? Ich hoffe natürlich auch ganzem Herzen, dass sich das irgendwann wieder einmal normalisieren wird.
ich hoffe, ihr alle kommt so gut als möglich auch weiter voran und verliert den Mut nicht!
Liebe Grüße Reena

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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Ululu » Montag, 19.02.18, 19:38

Hallo Reena,

ich glaube dieses "Hab ich sie jetzt genommen oder nicht" Dilemma kennen wir hier fast alle.
Du hast dann den Weg genommen der wohl am wenigsten Schäden angerichtet hat. Ich persönlich hätte es genauso gemacht. :)
Es kann dann schon sein, dass es ein paar Tagen etwas schwieriger ist, weil du so ja auf jeden Fall entweder zu viel oder zu wenig genommen hast, das sollte sich aber nach ein paar Tagen wieder einspielen.
Wenn du dieses Kloßgefühl und den Brechreiz länger hast, würde ich also eher auf die Reduzierung schieben. Bei mir tritt zumindest dieses Kloßgefühl manchmal auf, wenn ich stark unter Spannung stehe. Vielleicht hat bei dir auch die von dir beschriebene schwierige Situation getriggert ?
Vielleicht helfen dir Entspannungsübungen ?

Nebenwirkungen, wie bei dir das Frieren, verbessern sich in einigen Fällen schon bei der Reduktion. Manchmal verstärken sie sich aber dabei auch und verschwinden erst nach 0 wieder. Bei mir scheint das auch so zu sein.
:evil:

LG Ute
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Eva

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Eva » Dienstag, 20.02.18, 12:59

Hallo Reena,

ich sehe Deine Frage aus dem vorigen Jahr an mich leider erst jetzt. Hier also noch die verspätete Antwort:

Meine Schilddrüse wurde damals zuerst geschallt und dann ein Szintigramm erstellt. So konnte der Radiologe sehen, dass eine Entzündung schuld war an meinen Beschwerden. Dass die Werte trotzdem im Normbereich blieben, ist eigenartig, aber die Schilddrüse ist ein Chamäleon; es gibt dabei anscheinend nichts, was es nicht gibt.

Liebe Grüße, Eva

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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Dienstag, 20.02.18, 17:03

LIebe Ute und liebe Eva,

vielen Dank euch für eure Antworten!
Ute, ja das ist echt fieß, wenn man plötzlich nicht mehr weiß, ob man das Medikament nun schon genommmen hat oder nicht. Ich bin froh, dass es euch auch schon mal so gegangen ist. Mri ist dazu jetzt noch eine Frage gekommen. Ich hatte das Problem zwar bist jetzt noch nicht, aber habe jeden Abend Sorgen, dass es passiert und zwar, da ich mich in Moment, wohl wegen der Absetzterscheinungen öfters übergeben muss... was tun, wenn man die Tablette genommen hat und nachher spucken muss, noch einen nehmen? Man weiß ja dann nicht, ob man wirklich alles von dem Zeug mit rausgespuckt hat oder nicht... blödes Thema, ich weiß....
Du meinst also, Ute, dass dieses starke Frieren durchaus auch wieder verschwinden kann, je näher ich der 0 komme? Ich habe manchmal schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass mein Temperaturempfinden jemals wieder normal werden könnte, aber ich hoffe es natürlich sehr. Da meine Absetztschritte in Moment so mini und langsam sind, wird es wohl noch 1-2 Jahre dauern, bis ich mal in RIchtung 0 komme. Das ist schon hart zu wissen, dass diese entsetzliche Kälte vielleicht die ganze Zeit da bleiben wird. Aber es hilft nichts, wir können es ja nur so annehmen wie es ist.
Die Kälte an sich kann mein Körper nicht mehr aushalten, aber auch letzten Sommer, als es warm war, habe ich lange Hosen und einen Pulli getragen und sobald es auch nur ein bisschen gewindet hat, ist eine eißeskälte in meinen Körper gekommen, die Stunden bis Tage geblieben ist... kennt das auch jemand von euch?

liebe Grüße Reeena

Jamie
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Jamie » Dienstag, 20.02.18, 19:20

Hallo reena, :)

das Gefühl extremen Kälteempfindens habe ich schon öfters hier gelesen.
Menschen, die im Sommer dick verpackt waren, weil es ihnen selbst da teilweise noch zu frisch war.
Das Temperaturkontrollzentrum und das Erleben der Temperatur scheint völlig aus dem Ruder zu laufen.
Leider fällt mir jetzt kein Name ein, zu dem ich verlinken könnte, aber ich bin mir ganz sicher, das schon ein paar Mal gelesen zu haben.

Zu der Sache mit der Tablette und Durchfall / Erbrechen.
Das ist weder schlimm noch eklig, sondern wichtig zu wissen, denn es kommt immer mal wieder vor.
Man sagt, dass eine Tablette ca. 20-30min im Körper sein muss, dann ist die Wirkung zumeist sichergestellt. Stellt sich davor heftiges Erbrechen / Durchfall ein, muss man davon ausgehen, dass der Wirkstoff nicht aufgenommen werden konnte; oder nur unzureichend.

Wir raten dann dazu nicht eine ganze Tablette nachzunehmen, sondern eine Teilmenge (für den Fall, dass doch was resorbiert wurde).
Diese Schwankung ist nicht optimal, aber immer noch besser als gar nix nehmen.

Ist der Körper aufgrund Brechdurchfalls überhaupt nicht in der Lage was bei sich zu behalten, dann lautet die Empfehlung die Dosis zu zerbröseln, wenn möglich, und über den Tag verteilt immer mal ein Krümelchen zu lutschen (und dann erst schlucken). Die Mundschleimhaut kann ein wenig des Wirkstoffs aufnehmen; ist besser als gar nichts, sollte dann auch der geschluckte Rest gleich wieder rausbefördert werden :roll:

Grüße
Jamie
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Mittwoch, 21.02.18, 20:18

Vielen Dank Jamie, für deine Antwort!!!
Das beruhigt mich natürlich auf der einen Seite schon, dass auch andere schon dieses starke Kälteempfinden hatten... ich hoffe natürlich, dass das sich wirklich wieder etwas oder am besten ganz einrenken wird, je weiter ich noch nach unten dosiere oder dann ganz weg von dem Quetiapin bin. Das ist zwar sicherlich schon unzählige Mal hier geschrieben, aber es ist so unglaublich, was diese Medikamente alles anrichten udn ganze Leben oder Lebensphasen zerstören. Und nirgends Schlagzeilen macht, einfach geleugnet wird, obwohl es so was von offensichtlich ist und dann alles nur verdreht wird in psychische Symptome... :evil:
Vielen Dank dir auch zu deiner Info, wie man am besten umgeht, falls man nach EInnahme der Tablette spucken muss... ich hoffe, es wird mir nicht passieren, aber falls doch, dann habe ich ja quasi den Notfallplan! Ich habe echt allen Respekt, wie viel Wissen und Hintergrundswissen ihr habt. zu einem Arzt braucht man mit solchen Fragen gar nicht erst zu gehen...
ALso, ganz lieben Dank nochmal,
liebe Grüße Reena
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Sonntag, 22.04.18, 12:08

Hallo ihr Lieben! Ich melde mich mal wieder mit einer Fragen...
bis jetzt geht das Absetzten soweit in eben kleinen Schritten voran, auch wenn sich diese Kältezustände leider nur sehr wenig verbessert haben.
Ich bin jetzt ja insgesamt von 250mg Quetiapin Anfang 2016 auf 20mg runter gekommen... Juhuuuuu!!!!
Meine Frage ist, wenn ich jetzt weiter in 10% Schritten absetzte, dann ist das ja schlussendlich ein unendlichen Prozess, der nie enden wird, da es ja von jeder Menge wieder nur 10% sind. D.h wenn ich irgendwann mal bei 10mg bin, kann ich nur noch 1mg pro Monat, wenn ich bei 5mg nur noch 0,5mg, wenn ich irgendwann bei 1mg bin nur noch 0,1mg absetzten. Da wäre ich ja in 3 Jahren immer noch nicht unten... Deshalb die Frage an euch, wie geht ihr gegen Ende vor? ich meine, ich bin ja jetzt schon unter der Dosis der kleinsten Tablette, die es gibt... wie macht ihr den Schluss vom Absetzten? Ich würde mich sehr freuen über Antworten und Erfahrungen dazu.... viele liebe Grüße und einen tollen Sonntag wünsche ich euch!
Symptome: CFS chronisches Erschöpfungssyndrom seit Ende 2011 (d.h Schlafstörungen, Erschöpfungsszustände mit grippeähnliches Symptomen wie leicht erhöhte Temperaturen, Verschlechterung des körperliches Zustandes nach körperlicher Belastung, Phasenweise Angstzustände.
Medikation:
Mai 2012: Mirtazapin 15mg zum schlafen
Mai 2013. Mirtazapin abgesetzt ohne weitere Probleme
September 2014: Trimipramin 20mg zum schlafen
30.11.2015: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen
7.12.2015 Mirtazapin 15mg zum schlafen
weniger Tage danach heftigste Symptome/ Nebenwirkungen/ Unverträglichkeit: Vibrieren im ganzen Körper, Schüttelfröste und Frieren, Schlaflosigkeit
13.12.2015 Mirtazapin komplett abgesetzt
14.12.2015 Trimipramin komplett abgesetzt
danach blieben die Nebenwirkungen, in leicht abgeschwächter Form,
Daraufhin bekam ich
Januar 2016 Quetiapin eingeschlichen bis auf 250mg

Reduktion Quetiapin 2016:
Februar/ März 2016 Quetiapin reduziert auf 200mg
17.4.2016: Quetiapin reduziert auf 175mg
Daraufhin ca 3 Wochen starke Schweißausbrüche
1.5.2016: Quetiapin reduziert auf 150mg
31.5.2016: Quetiapin reduziert auf 125mg
15.6.2016: Quetiapin reduziert auf 100mg
30.6.2016: Quetiapin reduziert auf 75mg
Dauraufhin ab 1.8.2016 andauernd extreme Kältezusammenbrüche, die sich nach einigen Tagen wieder etwas besserten
18.9.2016: Quetiapin reduziert auf 50mg
Daraufhin ab 6.10.2016 totaler Kältezusammenbruch der über Wochen bleibt (26Grad Zimmertemperatur, vielen Decken, Wollpullis, Wärmflaschen, trotzdem totales Frieren, dazu Schweißausbrüche in Strömen ohne Ende)
24.10.2016: Quetiapin wieder erhöht auf 75mg

30.01.2017 Quetiapin reduziert auf 70mg
01.03. 2017 Quetiapin reuziert auf 60mg
24.03.2017 Quetiapin reduziert auf 55mg
06.04.2017 Quetiapin reuduziert auf 50mg
23.04.2017 Quetiapin retard 50mg gewechset auf Quet. 50mg unretardiert
04.05.2017 QUetiapin reduziert auf 45mg
02.06.2017 Quetiapin reudzeirt auf 40mg
Die ganze Absetzzeit ist seit Agust 2016 begleitet von extremem Frieren, Schüttelfrösten und Schweißausbrüchen. Zwischenzeitlich ist es etwas besser, aber schwankend. NAch den jeweiligen Absetztschritten wird es mir immer mehrmals am Tag schlecht.

01.08.2017 Quetiapin reduziert auf 37mg
13.09.2017 Quetiapin reduziert auf 35mg
08.10.2017 Quetiapin reduziert auf 33mg
07.11.2017 Quetiapin reduziert auf 30mg
01.01.2018 Quetiapin reduziert auf 27,5mg
04.02.2018 Quetiapin reduziert auf 25mg
19.03.2018 Quetiapin reduziert auf 22,5mg
19.04.2018 Quetiapin reduziert auf 20mg
16.05.2018 Quetiapin reduziert auf 17,5mg
10.06.2018 Quetiapin rediziert auf 15mg
18.07.2018 Quetiapin reduziert auf 12,5mg
04.09.2018 Quetiapin reduzziert auf 11,25mg
07.10.2018 Quetiapin reduziert auf 10mg
14.11.2018 Quetiapin reduziert auf 8,4mg

03.01.2019 Quetiapin reduziert auf 6,75mg
08.02.2019 Quetiapin reduziert auf 5,75mg
02.04.2019 Quetiapin reduziert auf 5,00mg
08.04.2019 Quetiapin wieder erhöht auf 5,5mg

Eva

Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Eva » Sonntag, 22.04.18, 12:12

Hallo,

ich habe das Absetzen anders verstanden und praktiziert, bin von 100 auf 90 % gegangen, dann auf 80, auf 70, usw.

Falls das nicht korrekt war - (bei mir ging es im übrigen auch nicht um ein NL, sondern um Benzos) - bei mir hats geklappt. So dauerte es nur eine absehbare Zeit.

Gruß, Eva

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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Jamie » Sonntag, 22.04.18, 12:19

Hallo Reena, :)

es läuft auf eine Mischkalkulation zwischen dem raus, was du schreibst und dem, was Eva schrieb.
Man beobachtet seinen Körper und guckt dann, wie man runtergehen kann.
Quetiapin ist auflösbar, damit kannst du dann auch Mengen wie zB 1,2mg o.Ä. hinkriegen.

Irgendwann muss man natürlich mal den Absprung auf die Null wagen, aber das wird schon klappen, da bin ich zuversichtlich!

Glückwunsch auch zu deiner spitzen Leistung! Das ist mega :party2:

Wie geht es dir denn? Spürst du Verbesserungen?

Grüße
Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am Sonntag, 22.04.18, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Reena » Sonntag, 22.04.18, 12:28

ganz lieben Dank für eure beiden Antworten!
Jamie: ich merke eigentlich keine Verbesserungen mehr seit letztem Jahr, aber es wird zumindest auch nicht schlechter... es bleibt irgendwie gleich, klar, es gibt mal bessere und mal schlechtere Tage...
ich find das total schwer, wie ich jetzt weiter machen soll... das ist sicherlich gut, wenn man so eine Mischung macht und den Körper gut beobachtet dabei beim Absetzten. Ich meine, es geht immer und immer langsamer jetzt, weil 10% nur noch so mini Schritte sind und ich denke mir dann, es kann doch nicht sein, dass ich Jahre brauche, um dieses Zeufelszeug wieder loszuwerden... aber ich traue mich auch noch nicht so recht so größeren oder schnelleren Schritten. Wie hast du es denn gegen Ende gemacht?
Ich bin total glücklich über die Wasserlösmethode, ich benutze sie jetzt schon länger, ohne diese Methode wäre ich völlig aufgeschmissen.
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Re: Starke Absetzerscheinungen bei Quetiapin???

Beitrag von Jamie » Sonntag, 22.04.18, 12:43

Hi Reena, :)

du kannst ja mal so vorgehen: Bei 20mg 10% weniger weglassen sind 2mg, also auf 18mg gehen.
Ich denke es ist vertretbar einfach mal zu schauen, ob du nicht 2,5mg weglassen kannst, also auf 17,5mg gehen und dann einfach schauen.
Leider können wir nie voraussagen, wie etwas wird, aber manchmal macht es auch Sinn etwas auszuprobieren.
Wenn man dann schon merkt, nee das geht nicht, dann ist die Marschrichtung vorgegeben, dann muss man wirklich langsam machen.

Ich habe nie AD wirklich entzogen, ich habe 2006 Sertralin fast kalt abgesetzt und hatte einen Horror über Monate und protrahierten Entzug für 2 Jahre :( und die Benzos habe ich dann 2013 - 2014 richtig korrekt entzogen, habe aber am Ende dann bemerkt, dass ich größere Schritte gehen kann und sie nicht mehr brauche.

Ich kann dir das nicht erklären, aber ich hatte Tage, da wusste ich einfach, ich kann jetzt wieder was weglassen, sogar Einiges, und es würde mir nichts passieren.
Und es passierte mir auch nichts.
Und dann bei 3mg konnte ich einfach auf Null gehen, ich spürte einfach es würde klappen und tat es auch. Es war ganz komisch.

Mein Vorgehen kann ich nicht Menschen empfehlen, die dieses starke Gefühl nicht haben, aber für mich war es damals völlig natürlich und stimmig.
Eva, die dir auch geantwortet hat, ging es übrigens am Ende auch so. Wobei das eher selten ist; dennoch kommt es vor.

Ich schlage vor es auf dich zukommen zu lassen und auf deinen Körper zu hören.
Das wird schon :hug:

Grüße
Jamie
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