Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 669 Mal
Danksagung erhalten: 1644 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Samstag, 09.03.19, 22:33

Hallo filzblume
Also ich kaufe schon lange nicht mehr im *normalen* Supermarkt ein. Fertige Sachen eh nicht. So muss ich nicht auf Zusatzstoffe achten und Obst vertrag ich eh nicht. Ich habe eine Weile es mit normal essen versucht...nicht gut. Anfangs schon aber dann kippte es.

Glückwunsch zu deinen 9 Monaten Pillenfreiheit. Bist du doch ganz oder? Hab das grad nicht auf den Schirm. Wie geht es dir denn sonst?

Alles Gute wünsche ich Dir und Daumen drück.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Filzblume
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 10.03.19, 11:54

Hallo Luna,

ich denke ich werde auch auf Bio umsatteln. Bei den Produkten, bei denen ich weiß, dass alles ok ist, ist es ja ok. Jedoch so einige Dinge - naja! Ich habe mir gestern Kartoffeln im Supermarkt gekauft. Ich soll die ja essen, wegen des Siliciums. Am besten Pellkartoffeln. Doch wenn ich ehrlich bin - die stinken wie die Pest. Die kann man echt nur dick geschält essen. Auch beim Kochen haben die gestunken. Da ist mir gleich der Appetit vergangen. Morgen fahre ich zum Bio-Markt. Einen Tag zuvor bzw. die Nacht zuvor ist mir was ganz schäbiges passiert. Ich habe mir von den Kartoffeln, die ich noch hatte Pellkartoffeln gemacht. Die Kartoffeln waren jedoch etwas älter und schon schrumpelig. Die Kartoffeln hätte ich nicht essen sollen. Ich habe in der Nacht fürchterliche Bauchschmerzen bekommen. Ich dachte erst, er läge am Magnesiummalat, was ich vorgestern das erste Mal genommen habe. Habe aber dann mal gegoogelt in Sache Kartoffeln. Und ich fand auch das, was ich vermutet habe: Pellkartoffeln aus schrumpeligen Kartoffeln, wenn dann auch noch Keimlinge sprießen, sollte man tunlichst dick schälen. Denn unter der schrumpeligen Haut sollen Giftstoffe sein, die es in sich haben. OK, das habe ich dann auch gemerkt. Aua, tat das weh! Und es ging so, wie es kam. Von jetzt auf gleich.

Gestern war ich dann beim Bäcker. Ich habe so einiges abgefragt in Bezug auf Inhaltsstoffe. Bis auf die Brötchen könnte ich da nichts mehr kaufen. Die Verkäuferin hat Bauklötze gestaunt. Aber sie hat mich nicht für "bekloppt" erklärt. Sie gab mir Recht, dass der Inhalt eines Supermarktes mit Lebensmittel eigentlich nichts mehr zutun hat.

Zum Thema Pillenfreiheit: Ja, ich bin vollkommen clean. Ich war letztes Jahr im Juni im Krankenhaus. Da habe ich die Olas vollkommen vergessen und es dabei belassen. Da habe ich auch das letzte Mal eine Schlaftablette bekommen bzw. vor der OP ein Beruhigungsmittel. In Sachen Psyche bin ich vollkommen ok. Mir geht es nur schlecht, wenn ich von anderen Menschen die Krakenarme merke oder dauerhaft Dinge mache, die ich eigentlich gar nicht will. Wenn ich merke, dass Menschen um mich sind, die mir ungebeten die Welt erklären wollen, schüttel ich sie ab. Mache ich das nicht und gebe somit mein Lebens-Ruder aus der Hand, geht es mir schlecht. Das ist jedoch etwas, was es schon immer gab. Ich war schon als Kind so. Wenn ich gemerkt habe, dass mich jemand fremd bestimmt, habe ich buchstäblich die Arme auseinander gerissen. Als Kind hat man das intuitiv gemacht. Als Erwachsener verlernt man solche Gaben leider, weil man sich der Gesellschaft anpasst und sich ihr doch sehr untergibt.

Im Moment fühl ich mich wohl noch nieder geschlagen und müde - aber das ist auch klar, wenn der Körper voller Dreck sitzt. Wenn er es los werden will, ist es auch normal, dass man platt ist. Warten wir es ab, wie es wird.

Gestern habe ich u. a. auch das Internet nach den Lebensmitteln untersucht, die ich für gewöhnlich esse oder auch gegessen habe. Damals in der TK war es nicht alleine die Folsäure, die mich aufgrund von Entgiftung in die Knie getrieben hat. Man konnte sich dort an Sprudelwasser bedienen. Es gab auch Orangen- und Zitronen-Sprudel. Da ich das Zeug ewig nicht getrunken habe (zuletzt als Kind), habe ich mir jeden Tag eine Flasche gegönnt. Und verdammt - das ist ja die reinste Chemieplörre voller künstlicher Citronensäure!!! Da ist Cola ja richtig hochwertig!!!!!!! Lach!

Luna - sollte es jetzt wirklich bergauf gehen - ich freue mich so auf das Leben. Im Juni feiere ich einen runden Geburtstag. Und den will ich einfach nur genießen und positiv in die Zukunft gucken können.

Gruß Filzblume :pillowtalk:


Kleine Anekdote zu Menschen, die einem die Welt erklären wollen:

Der Sohn meines Nachbarn kommt ab und zu mal auf einen Kaffee vorbei. Kürzlich war er da. Ich schließe immer von innen die Wohnungstür ab. Die Tür springt gerne auf, weil ich eine Dichtung angebracht habe, weil es sonst zieht und klappert.Ich habe damit kein Problem, die Tür von innen abzuschließen. Zudem sucht man nicht ständig seinen Schlüssel. Man kann auch noch von außen schließen, wenn der Schlüssel steckt. OK, dann fing er an und wollte gleich meine Tür reparieren. Ich wollte das aber nicht. Er hörte gar nicht mehr auf. Wenn ich ihn daran gelassen hätte, wäre gleiches wie vor dem Dichtungeinbau passiert. Es hätte gezogen und geklappert. Schlimm war jedoch, dass er nicht locker ließ und dass er mir haarfein erklärt hat, warum, wieso und weswegen. Ich bin dann dazwischen und habe ihm geschickt einen verplättet. Das hat aber nicht gereicht. Ich musste echt den Holzhammer raus holen, damit er Ruhe gab. Jetzt isser beleidigt. :rotfl:

Anderer Nachbar: Wir haben im letzten Jahr die Wiese im Garten hübsch gemacht. Da wollte er mir zeigen, wie ich einen Rechen richtig halte. Ich habe ihm nur gesagt, dass ich 48 Jahre alt bin, 22 Jahre nen Garten hatte und den Rechen so halte, wie es für mich am Besten ist. Ich habe ihm dann noch gesagt: "Stell Dir vor, ich bin jetzt 48 Jahre alt und habe bis jetzt überlebt und auch gut gelebt. Du behandelst mich gerade wie ein Kind. Merkst Du das gar nicht? Das ist nicht schön!" Ui, da war er aber angepisst. Kürzlich habe ich mir eine neue Lampe gekauft. Ich brauchte eine Schlagbohrmaschine. Ich hätte mir die Bohrmaschine von ihm leihen können. Ich bin aber lieber zum Maschinenverleih und habe Geld dafür bezahlt. Ich war nicht bereit, mir stundenlang eine Bohrmaschine von ihm erklären zu lassen. Denn genau das wäre gekommen. Und vorher einen langen Vortrag über den richtigen Bohrer. Boah nee! :zombie:

Goldene Regel: Fragen, die nicht gestellt werden, brauchen auch nicht beantwortet werden! :party2:
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 10.03.19, 12:16

Und es kommt immer mehr ans Tageslicht:

2017 im Urlaub ging es mir einfach nur super gut. Ich habe mich immer gefragt, warum. Denn die Psyche macht ja kein Terror mehr. Es muss also einen anderen Zusammenhang gegeben haben. Den hat es auch: Ich habe in dem Urlaub recht viel Bier getrunken. Ein Bierchen im Standkorb und Abends im Beachclub noch eins. In Bier ist Silicium. Ich fahre jetzt erstmal zur Tanke und hole mir alkoholfreies Bier.

Gruß Filzblume
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 87 Mal
Danksagung erhalten: 235 Mal

Morbus Basedow

Beitrag von Filzblume » Freitag, 19.04.19, 10:55

Epilog

Liebes Forum,

die Geschichte meine Neuroleptika-Entzuges ist nun vorbei. Ich werde mich bald nicht mehr quälen müssen. Denn ich habe seit gestern eine handfeste und auf Papier stehende Diagnose: Morbus Basedow.

Es hat jetzt 6 Jahre gedauert, bis jemand auf mich eingegangen ist und mit eine Überweisung für ein Schilddrüsen-Szintigramm mit gezielter Blutdiagnostik in die Hand gedrückt hat. Nach unzähligen Rotationsdiäten habe ich gemerkt, dass ich kein Jod vertragen kann. Vor rund vier Jahren hat man schon Knoten und Zysten in meiner Schilddrüse festgestellt. Da ich aber "einen an der Waffel haben muss", hat man sich darum erst gar nicht gekümmert.

Jetzt muss ich recht lange warten, bis ich einen Termin bei einem Endokrinologen bekomme. Zur Überbrückung muss ich jetzt wieder Olanzapin nehmen, damit mein Körper geschützt ist und der körperliche Stress gesenkt wird.

Ich danke Euch, dass Ihr für mich da gewesen seid. Hier konnte ich oft Dampf ablassen und mich austauschen. Ich habe hier über viele Dinge sprechen können, was so im wirklichen Leben nicht geht. Wenn ich medikamentös eingestellt bin bzw. evtl. auch die Schilddrüse entfernt wird, kann ich endlich wieder leben. Ich kann wieder Freunde haben und was unternehmen. Denn wie Ihr Euch vorstellen könnte, sind Freunde nicht mehr vorhanden. Wer lädt schon jemand zum Geburtstag ein, der ohnehin immer absagen muss, weil es ihm schlecht geht. Traurig, aber wahr.

Ich melde mich, sobald sich wieder was verändert. :party2:

Haltet bitte alle die Öhrchen steif und vor allem - bleibt zäh! :sports:

Gruß
Filzblume
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Filzblume für den Beitrag:
padma
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 669 Mal
Danksagung erhalten: 1644 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Freitag, 19.04.19, 11:30

Hallo Filzblume

Morbus Basedow hatte ich dank pp bekommen. Ist bei mir weg gegangen.

Ich wünsche dir alles Gute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Filzblume
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Morbus Basedow

Beitrag von Filzblume » Freitag, 19.04.19, 21:46

Hallo Luna,

jo, wenn ich so auf Deine Signatur gucke, könnte das bei mir auch so gewesen sein. Bei mir war auch ordentlich Zolpidem im Spiel. Lag aber nie ne Sucht vor, weil ich das nicht regelmäßig genommen habe. Dafür aber über zig Jahre.

Ich habe auch Hoffnung, dass es wieder weg geht. Es wird sich zeigen, was auch der Endokrinologe sagt. Sofern ich wieder dahin gehe, wo ich im Oktober war, kriegt er es um die Ohren gehauen. Von wegen Psyche! :zombie:

Gruß Filzblume
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 669 Mal
Danksagung erhalten: 1644 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Samstag, 20.04.19, 11:31

Hallo Filzblume
Nicht selten bringen Medikamente das Hormonsystem durcheinander und somit sind dann auch die Organe betroffen wie Schilddrüse, Nebennieren usw.
Das Chaos wirkt sich natürlich auf Psyche aus. Auf Ernährung zu achten ist hier auch gut, weil der Körper nicht alles verträgt wenn der durcheinander ist. Da musst du selbst schauen. Besonders Milchprodukte weg zu lassen scheint einigen zu helfen in Bezug auf Hormone.
Probiere dich da durch und irgendwann wird sich das ganze auch mal beruhigen.
Alles Gute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Filzblume
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Samstag, 20.04.19, 23:28

Hallo Luna,

ich denke ich werde auf eine medikamentöse Einstellung angewiesen sein. Ich habe mich im Bereich Lebensmittel durchprobiert. Das Einzige, was so gar nicht geht ist Jod und künstliche Citronensäure. Alles andere - sofern es einen Zusammenhang gibt - ist gleichbleibend bescheiden.

Ich habe mal so zurück gespult. Das fing ca. 2006 an. Ganz dolle ist es jetzt seit 2013 durchgehend am Stück. Seit zwei Jahren probiere ich Lebensmittel aus. Ich kann da kein Muster finden. Es geht mir recht gut, wenn ich jeden Tag meine Weizenbrötchen esse oder Fast-Food. Ist aber nicht erstrebenswert. Die Unruhe bleibt jedoch. Von daher glaube ich auch nicht so wirklich daran, dass es von alleine weg geht. Wenn es nach 6 Jahren nicht von alleine weg gegangen ist, dann wird es die nächsten Jahre nicht besser. Es wird auch nicht besser, es wird immer schlechter. Aus leisen Sohlen sind Klappersohlen geworden. Lt. Aussage des Arztes bei der Szintigrafie sei das normal.

Zwischenzeitlich gab es mal einige wenige Fenstertage. Doch warum das so war - keine Ahnung. Auch wenn ich die Tage komplett mit den Lebensmitteln nachspiele, tut sich nichts.

Warten wir einfach mal ab, wie es jetzt weiter geht. Nach Ostern hänge ich mich ans Telefon zwecks zügigem Termin beim Endo.

Gruß

Filzblume
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Sonntag, 21.04.19, 1:43

Hallo Filzblume
Also bei mir beruhigte sich das mit der Schilddrüse als ich Milchprodukte und Gluten weg ließ. Histaminarm half mir auch und pp weg. Nun ich kann nur von mir sprechen. Für mich kamen keine Medikamente in Frage zumal mir bewusst wurde warum meine Organe und Hormone spinnen.
Wenn es dir anders besser geht dann auch gut. Jeder sucht und findet seinen Weg. Ich bin pp geschädigt und glaube fest daran,dass der Körper heilen kann auch wenn es lange dauert und Rückschläge gibt.
Sorge gut für dich und wichtig ist, dass es dir gut geht.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Dienstag, 23.04.19, 17:18

Hallo Luna,

ich denke mal es ist bei jedem verschieden. Ich habe heute eher durch Zufall eine Frau kennengelernt, die auch eine MCS hat und deren Schilddrüse heraus genommen wurde. Da war so gar nichts mit PP im Spiel. Rückblickend betrachtet fing das bei mir zeitgleich mit der Aluminium-Belastung an und schlicht auf leisen Sohlen dann weiter in mein Leben.

Gluten und Histamine machen mir gar nichts aus. Bis auf die Zitronensäure E330. Jod ist noch sowas, was ganz übel bei mir ist. :zombie: Ist ja auch fast überall drin. Ich habe jetzt relativ schnell einen Termin beim Endo bekommen. Mitte Mai schon. WOW. Solange halte ich mich mit dem über Wasser, was mir gut tut.

Histaminprobleme ganz im Anfang, nachdem ich das FLuspi abgesetzt hatte. Und das hatte es wirklich in sich. Ich kann aber inzwischen wieder Tomaten und Erdbeeren und Co. essen. Kürzlich war im TV Doc Esser mit den Thema Schilddrüse. Habs im Stream gesehen. Da schlagen sich recht viele Menschen mit rum und die Ärzte erkennen es einfach nicht.

Wir werden es sehen, was passiert. Mitte Mai bin ich wieder schlauer. :pillowtalk:

LG

Filzblume
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 669 Mal
Danksagung erhalten: 1644 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Dienstag, 23.04.19, 18:16

MCS hat viele Ursachen. Es gibt nicht nur pp. Es gibt so einiges was den Körper schwächen kann und aus dem Ungleichgewicht bringen kann.
Dann spinnen die Hormone und auch der Stoffwechsel und Organe leiden.

Auch genetische Erkrankungen usw können für Ungleichgewicht sorgen und schwächen, da alles mehr und anders arbeiten muss. So kann es hier mal zu viel werden oder zu wenig was gebraucht wird. Reizungen werden erhöht und da macht es Sinn Reizarm zu leben usw.
Ich wünsche dir alles gute. Du findest deinen richtigen Weg.
Kämpfe derzeit selbst und kann wenig schreiben.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag (Insgesamt 2):
UluluFilzblume
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Mittwoch, 05.06.19, 12:18

Der Krimi geht weiter!!!

Liebes Forum,

jetzt hieß es ja seit einige Zeit Morbus Basedow. Da ich mich aus Erfahrung inzwischen auf nichts mehr verlasse, was Ärzte so sagen, machen und tun, bin ich der Sache noch einmal nachgegangen und habe mir Zweit- und Drittmeinung eingeholt. Verschiedene Tests wurden gemacht.

Letzte Woche dann nochmal ein Szintigramm mit entsprechender Blutuntersuchung. Und siehe da - kein Morbus Basedow. Einmal ja und zweimal nein. Nach der Frage, wie sowas zustande kommt, bekam ich die Antwort: "Autoimmune Reaktionen kämen im Körper häufiger vor, als wir denken!" OK - ich denke da so an Luna, die sagte, dass sich das bei ihr wieder gelegt hat.

Vollkommen durcheinander von dem Wirrwar habe ich mich dann wieder alleine auf Spurensuche begeben und bin auf etwas gestoßen, was richtig heftig ist und uns alle betrifft.

Nach wie vor ist der Stand bei mir, dass ich einen Jodmangel habe. Immer wenn ich jodhaltige Lebensmittel zu mir genommen habe, ging es mir danach richtig mies. Verständlich, denn die Schilddrüse ist eine endokrine Drüse. Alle endokrinen Drüsen mögen es nicht, wenn man Sie mit DIngen zuschüttet, welche deren Funktionsweise beeinträchtigen - egal in welche Richtung auch immer. Ist jedoch bei jedem verschieden. Bestes Beispiel Schwangerschaft: eine Frau übergibt sich drei Monate am Stück und die andere Frau fühlt sich pudelwohl. Auch hier sind endokrine Drüsen im Spiel.

Doch wenn man in sich hinein schaut, merkt man, dass die Symptome vollkommen verschieden sind. Bei mir ist es überwiegend Entgiftung. Ich habe mich gefragt, von was ich entgiftet werde und habe das Pferd von hinten aufgezäumt. Und jetzt kommt ein ganz dicker Hund:

Sedative - egal welcher Art (Narkosen, NL und AD gehören auch dazu), besitzen eine Bromverbindung (welche weiß ich nicht). Ohne diese Bromverbindung, funktionieren Sedativa nicht. Sie werden praktisch nicht "geländegängig".

Nun haben hier viele eine NL-AD-PP-Karriere hinter sich, die über Jahre ging. Ich auch!! Das Brom lagert sich wo ein. Brom wird durch Jod entgiftet. Davon haben wir im allgemeinen nicht genug und haben noch viel weniger, wenn man sich AD und Co. über Jahre hinein schaufelt und somit auch das Brom.

Betäubt wie wir waren, haben wir viele Symptome auch nicht gemerkt. Erst wenn wir versuchen AD und Co. abzusetzen, merken wir, dass was nicht stimmt. Und diese Symptome haben mit der eigentlichen Grunderkrankung so gar nichts gemein. Kennen wir alle.

Brom sorgt auch dafür, dass Glucose nicht vollständig im Gehirn aufgenommen wird. Da braucht man sich nicht zu fragen, warum man döselig im Kopf ist. Ebenso sorgt es für eine Übersäurerung des Körpers. Aufgrund des hohen Bedarfs an Jod kommt die Schilddrüse ins Hintertreffen und die Maschinerie geht los.

Was ich seit einiger Zeit gar nicht mehr vertragen kann, ist Nitritpökelsalz. Leider in 98 % aller Wurstwaren. Morgens ist es für mich die Hölle. Entgiftungserscheinungen pur. Am Abend dann aber nicht mehr. Nitrit "vertilgt" auch Jod in erheblichen Mengen.

Ich marschiere jetzt ins Jod-Aufffüll-Protokoll. Ich melde mich dann in einigen Wochen wieder. Hoffnungen habe ich eigentlich keine mehr. Nur nix tun für dann auch zu nix.

Gruß

Eure Filzblume
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Kaenguru
Teamunterstützung
Beiträge: 2016
Registriert: Donnerstag, 05.04.18, 17:58
Hat sich bedankt: 3977 Mal
Danksagung erhalten: 2922 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Kaenguru » Mittwoch, 05.06.19, 12:57

Hallo Filzblume,
Filzblume hat geschrieben:
Mittwoch, 05.06.19, 12:18
Sedative - egal welcher Art (Narkosen, NL und AD gehören auch dazu), besitzen eine Bromverbindung (welche weiß ich nicht). Ohne diese Bromverbindung, funktionieren Sedativa nicht. Sie werden praktisch nicht "geländegängig".
Wie muss ich mir das vorstellen? Meinst du dass in jeder Strukturformel Brom dabei ist?

Für Benzodiazepine trifft das z.b. nicht zu. Das ein oder andere Benzo hat ein Brom , aber nicht mal die Hälfte der Strukturen.

Hast du da Quellen zum Nachlesen?

Viele Grüße
Sarah
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kaenguru für den Beitrag (Insgesamt 2):
LunaFineFinchen
► Text zeigen
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null

Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57
Hat sich bedankt: 669 Mal
Danksagung erhalten: 1644 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Mittwoch, 05.06.19, 13:22

Hallo Filzblume
Nitritpökelsalz. Leider in 98 % aller Wurstwaren.
Das ist etwas was man mit zu viel Histamin usw auch nicht verträgt und da gerät dann auch der Hormonhaushalt ins wanken.
Ist immer wenn man etwas isst oder zu sich nimmt, was der Körper nicht verträgt. Da alle Hormone/Botenstoffe miteinander zusammen hängen, schwankt es überall...Schilddrüse usw.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
FineFinchen
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Leni
Beiträge: 352
Registriert: Montag, 04.01.16, 13:01
Hat sich bedankt: 93 Mal
Danksagung erhalten: 760 Mal

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Leni » Mittwoch, 05.06.19, 13:49

Hallo Filzblume,

danke für deinen Bericht und schön, dass es kein MB ist. Ich weiß, wie viel Kraft das kostet, wenn man bei der Ursachenforschung von Höckchen auf Stöckchen kommt, deswegen Hut ab, dass du jedem Puzzleteil so nachgehst. :hug:

Das mit dem Brom finde ich interessant, wusste ich so auch noch nicht. Dann werden also erstmal die Enzyme eingeschränkt und dann wird noch Brom eingelagert. Dolle Sache, diese PP.
Filzblume hat geschrieben:
Mittwoch, 05.06.19, 12:18
Ich marschiere jetzt ins Jod-Aufffüll-Protokoll.
Ich weiß nicht, wie dieses Protokoll aussieht, aber ich möchte dich eindringlich vor einer Jodtherapie warnen. Dafür braucht es eine wirklich fundierte Diagnose, hast du das?. Hast du deinen Jod-Mangel über einen Test mit der Lugolschen Lösung diagnostizieren lassen?

Ich verstehe den Gedanken, dass du gerne entgiften möchtest und musst, aber ich bin mir sehr unsicher, ob eine reine Jodtherapie die richtige Entgiftungstherapie ist. Jod heizt auch die Schilddrüse an, die Schilddrüsen produziert daraufhin mehr Hormone, die wiederum auch für eine stärkere Entgiftung sorgen. D.h. alles, was an Schadstoffen in den Zellen sitzt, wird rausgeholt. Wenn das dann ins Blut gelangt und nicht schnell genug abtransportiert wird bzw. wenn das Blut eh schon voll ist mit Schadstoffen, dann gibt das ein heftiges Entzündungsgeschehen im Körper, dabei können dann richtige Autoimmunkrankheiten entstehen.

Du kannst dazu auch im www.hashimoto-forum.de fragen, auch wenn du kein Hashimoto hast.

LG Leni
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Leni für den Beitrag (Insgesamt 3):
FineFinchenJamiepadma
nicht mehr aktiv

Hashimoto Thyreoiditis, Nebennierenschwäche, HPU, persistierende Viren
Erfahrungen mit Cipralex

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Montag, 10.06.19, 21:46

Moin Moin liebes Forum,

vielen Dank für die vielen Zuschriften. Ich versuche jetzt mal jedem zu antworten.

Sarah

Im Moment kann ich das nicht mehr genau sagen, wo ich das gefunden habe mit dem Brom. Ich muss mich noch einmal auf die Suche begeben. Ich habe das gelesen und erstmal verworfen. Sobald ich alles wieder gefunden habe, hänge ich es hier ans Board.

Gelesen habe ich mehrmals, dass Brom in Sedativa jeglicher Form vorhanden ist, da diese sonst nicht Gehirn/Nerven-Gängig werden und nicht funktionieren würden. In Bezug auf Strukturformeln kann ich gar nichts sagen. Davon habe ich absolut keine Ahnung. Chemische Formeln gehen bei mir gar nicht (ging noch nie ;-)) Guck mal hier: https://www.chemie.de/lexikon/Brom.html Das war jedoch nicht die einzige Quelle, in der ich das gefunden habe.


Luna

Mit Histaminen habe ich überhaupt keine Probleme. Kürzlich hatte ich ein B3-Flush. Da kommen ja ordentlich Histamin. Wenn ich diese nicht abbauen könnte, wäre der Zauber nicht so schnell wieder vorbei gegangen. Ich vermute eher, dass Nitrit-Pökel-Salz auf Jod extrem aggressiv reagiert. Denn es kam auch schon vor, dass ich morgens nach dem Frühstück erstmal „gestorben“ bin. Danach ging es mir jedoch umso besser. Nitrit ist ein Jod-Antagonist.


Leni

Danke für Deine Aufmunterung. Klar, ich gehe der Sache auf den Grund. Denn ohne meine Zähigkeit würde ich wieder am NL oder AD hängen. Es ist einfach ein ausgesprochenes Ziel von mir, das nie wieder nehmen zu müssen. Psychisch geht es mir gut. Das war früher mal war, ist seit Jahren vollkommen weg. Eben einen ständigen Konflikt beseitigt. Praktisch ist, dass wenn ein Konflikt an die Tür klopft, kommt gleich die innere Stimme und meldet einen Fehler im System. Eigentlich sehr praktisch. Jedoch keinen Grund um AD oder NL zu nehmen.

Dem angeblichen Jodmangel glaube ich gar nicht so. Ich nehme genügend Jod zu mir. Ich bin im Bereich Jod auch sehr sehr vorsichtig. Das Jod-Protokoll sieht so bei mir aus:

Morgens:
1 Glas Wasser mit 1/4 Löffel Meersalz auf leeren Magen

Dann frühstücken. Nach dem Frühstück 1 Tropfen Lugolsche Lösung 2 % fünf Mal verdünnt. Dazu hoch dosiert B2 und B3

Im Laufe der Vormittags 200 mcg Selen

1 Stunde nach dem Jod 500 mg Vit C

Mittagessen

Nach dem Mittagessen 1 Tablette Kelp-Alge, dazu hoch dosiert B2 und B3

1 Stunde danach 500 mg Vit C

Abends: Vit C, Magnesium, Chlorella-Alge

Am Tag: 1 Omega 3

Der Jodmangel war lt. eines Schilddrüsen-Szintigramms festgestellt worden. Packe ich Lugol auf die Haut, kann ich keinen Jodmangel feststellen. Lugol sieht man auch noch nach 12 Stunden. Im Urin soll jede Menge Jod sein. Komisch ist auch, dass ich nach einer Ladung Jod (woher auch immer) sehr gut im Gesicht aussehe. Teilweise sehe ich richtig krank aus. Aber dann gefalle ich mir wirklich gut im Spiegel.

Wenn ich morgens Salz auf nüchternen Magen zu mir nehme (mehr als 1/4 Teelöffel), geht bei mir eine Entgiftung los, die sich gewaschen hat. Danach bin ich richtig schlapp und träge, aber der Körper gibt Ruhe.

Wenn ich jodhaltiges zu mir nehme (auf leeren Magen), drehe ich vom Kopf her fast durch. Kürzlich habe ich mir in Holland Ibuprofen gekauft. Die Tablette war pink überzogen (hab ich gefragt, was der Quatsch soll). Habe Nachts eine nehmen müssen, wegen aua Rücken. Und schon ging es los, dass ich fast vor die Wand gerannt bin. Ein Blick auf die Zusammensetzung: Der pink Überzug bestand aus E127 - eine Lebensmittelfarbe mit Jod. Dadurch habe ich das auch erstmals gemerkt, dass es da einen Zusammenhang gibt.

Esse ich Seelachs ohne Salz, geht es mir recht mies. Paniere ich den Seelachs (ich nenne es mal so) in Salz, dann kann ich den Fisch essen.

In Bezug auf die Jod-Dosierung bin ich super vorsichtig. Nur ganz kleine Dosis, gerade mal im Tagesbedarfsbereich. Kürzlich habe ich es mit etwas mehr Lugol probiert. Da bekam ich sofort eine Jodakne. Auch im Urlaub an der See habe ich eine gerne eine Jodakne. Ich esse da recht viel Fisch. Hatte ich vor vielen Jahren auch im Urlaub am Mittelmeer.

Von daher kann ich das mit dem Jodmangel nicht so ganz glauben. Wenn es einen Mangel gäbe, wäre kein Jod im Urin. Ich vermute eine Kalk-Salz-Verarmung. Denn meine Knochen sind ja auch nicht mehr OK. Salz dient ja als Transporter für Jod.

Ich habe in meinem Leben nie viel Salz zu mir genommen. Ich habe es ausprobiert. Wenn ich mir 5 Gramm Salz morgens abwiege, schaffe ich es kaum, die 5 Gramm zu mir zu nehmen. Die eine Scheibe Wurst mit Brot am Morgen und vielleicht ne Scheibe Wurst am Abend holen das nicht raus. Ich esse kein Fastfood, koche alles selbst und frisch.

Wenn Jod nicht genug für die SD zur Verfügung steht, gibt es Entgiftungsprobleme. Das ist bei mir ja auch so. Habe aber schon lange keine Probs mehr gehabt - sprich - kein Gestank von außen. Wenn ich zuhause was mache, was "stinkt", erledige ich das mit Maske auf der Nase auf dem Balkon. Auch ist meine Stimmung besser geworden, seit dem ich etwas Jod zu mir nehme. Der B3-Flush war heftig, hat aber auch zur allgemeinen Belustigung beigetragen. Ich lache mich darüber schlapp. Hätte ich Depressionen, fände ich das nicht so toll.

Heute habe ich gar kein Jod zu mir genommen - zumindest nicht als Supplement. Nur Salzwasser. Und ich spüre Entgiftung pur. Manchmal kann ich das durch B12 und Folsäure stoppen. B6 hat auch schon funktioniert. Immer wieder verschieden. Ich dreh mich da gerade im Kreis. Ich pack mir gleich mal wieder Lugol auf den Arm. Mal sehen, ob der gelbe Fleck auf der Haut morgen noch vorhanden ist.

Gruß

Filzblume


PS - Ich bin sowas von froh, dass es kein MB ist!!! :party2:
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Luna
Beiträge: 1315
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Luna » Montag, 10.06.19, 23:08

Hallo Filzblume

Wenn ich diese nicht abbauen könnte, wäre der Zauber nicht so schnell wieder vorbei gegangen.

Das hat doch mit Abbau nicht immer was zutun. Ok einige haben ein Enzymmangel...andere nicht und trotzdem produziert der Körper Histamin usw. Das gehört zum Immunsystem und wenn der Körper geschädigt ist dann arbeitet das aktiver und dann hat man mehr von bestimmten Botenstoffen usw. Nicht nur Histamin. Zudem sind die ja nicht böse aber zu viel dann kann es halt mal zu Problemen kommen. Alles was zu viel ist kann belasten...auch Vitamine. Die Mastzellen baut der Körper nicht so schnell ab wie die Botenstoffe selbst. Flush ist da schon typisch, dass vermehrt bestimmte Botenstoffe vorhanden sind.

Naja du wirst schon wissen was du tust. Für mich klingt das alles arg verwirrend und viel. Es ist aber dein Weg. Hoffe nur, dass du dein System nicht noch mehr unter Stress setzt, weil dann kann das alles nach hinten los gehen.
Alles Gute
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Filzblume
Beiträge: 165
Registriert: Freitag, 17.07.15, 11:03
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Dienstag, 11.06.19, 16:08

Hallo Luna,

so einen Flush muss ich echt nicht nochmal haben. Soll jedoch vollkommen normal sein bei Vitamin B3, welches schon in der Form ist, was nicht mehr im Körper umgebaut werden muss. Ich habe das paradoxer Weise auf einer Seite gefunden, die eine Entgiftung nach einem asiatischem Arzt beschreibt.(Zum Glück habe ich es gefunden, ansonsten hätte ich wohl nen Notarzt gerufen!!!) Der Burner ist - es wird einem geraten, während des Flushs Sport zu machen. Und danach noch 40 Minuten (!?!?) in die Sauna zu gehen. Meine Welt ist sowas nicht. Das ist für mich Hardcore.

Ich habe gestern Abend Lugol auf den Innenarm gepackt. Heute morgen um 7 Uhr war es weg. Um 9 Uhr dann noch einmal. Jetzt ist 16 Uhr und der Fleck ist noch deutlich zu sehen.

Ich gehe davon aus, dass ich gar keinen Jodmangel habe. Das würde auch nicht zu meiner Ernährung passen. Ich gehe davon aus, das was klemmt. Ob es die Brom-Geschichte ist, weiß ich auch nicht. ich weiß nur, dass Jod Brom ganz dolle entgiftet. Es wäre somit eine Schlussfolgerung, warum es mir mies geht, wenn ich Salz bzw. Jod zu mir nehme. Leider weiß ich noch nichts Genaues, ob die Bromentgiftung über die Schilddrüse oder vom Jodgehalt des restlichen Körper läuft. Muss ich mich nochmal hinter klemmen.

Gestern bekam ich noch einen Hinweis auf Gluthation-Trans... - keine Ahnung mehr, wie das heisst. Auch Glutathion ist wesentliche für die Funktion der Schilddrüse und das Zusammenspiel aller Beteiligten. Glutathion ist in Käse als Glutamin. In Kopfsalat hat das irgendwas mit Chlorophyl zutun, was Gluthathion antreibt. Muss ich auch nochmal genauer recherchieren. Beide - Käse und Kopfsalat tun mir bei täglichem Verzehr von mind. 100 Gramm sehr gut. Beim Salat ja OK, aber beim Käse??? 100 Gramm sind schon recht viel jeden Tag.

Gruß
Filzblume
Warten wir es ab, was hier in ein paar Monaten stehen steht. Datum von heute: 05. Juli 2019!

Leni
Beiträge: 352
Registriert: Montag, 04.01.16, 13:01

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Leni » Dienstag, 11.06.19, 17:18

Hallo Filzblume,
Filzblume hat geschrieben:
Dienstag, 11.06.19, 16:08
ich weiß nur, dass Jod Brom ganz dolle entgiftet. Es wäre somit eine Schlussfolgerung, warum es mir mies geht, wenn ich Salz bzw. Jod zu mir nehme.
Jod ist bekannt dafür, dass es die Produktion der Schilddrüsenhormone antreibt, da diese wiederum dafür sorgen, dass stärker entgiftet wird, ist es eigentlich logisch, dass du nach der Jodeinnahme verstärkte Entgiftungssymptome hast. Viele Patienten mit Hashimoto reagieren ähnlich auf Jod. Hast du Hashimoto ausschließen lassen?
Filzblume hat geschrieben:
Dienstag, 11.06.19, 16:08
Gestern bekam ich noch einen Hinweis auf Gluthation-Trans... - keine Ahnung mehr, wie das heisst. Auch Glutathion ist wesentliche für die Funktion der Schilddrüse und das Zusammenspiel aller Beteiligten.
Die Glutathion-S-Transferase (GST) ist eine (von mehreren) Enzymgruppe und ein wichtiger Teil der 2. Phase der Biotransformation. In dieser Phase wird die eigentliche Entgiftung von Schadstoffen durchgeführt. Danach sind ehemals toxische Substanzen in untoxische Substanzen umgebaut.
Es gibt nicht wenige Menschen, bei denen die GST gar nicht bzw. nur eingeschränkt funktioniert. Und dann kann man Schadstoffe im Körper nicht abbauen. Man kann das durch einen Gentest nachweisen lassen.

LG Leni
nicht mehr aktiv

Hashimoto Thyreoiditis, Nebennierenschwäche, HPU, persistierende Viren
Erfahrungen mit Cipralex

Leni
Beiträge: 352
Registriert: Montag, 04.01.16, 13:01

Re: Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Leni » Dienstag, 11.06.19, 17:31

Nachtrag:

Das Glutathion kann aber auch erniedrigt sein (also trotz funktionierender GST), wenn man z.B. unentdeckt HPU hat oder das Entgiftungsgeschehen stark gestört/überlastet ist. Das lässt sich dann wieder auffüllen. Auch die Einnahme von B6 (besser als p5p) fördert die Bildung von Glutathion.

LG Leni
nicht mehr aktiv

Hashimoto Thyreoiditis, Nebennierenschwäche, HPU, persistierende Viren
Erfahrungen mit Cipralex

Antworten