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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug, jetzt Pipamperon

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Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug, jetzt Pipamperon

Beitrag von Traviata » Freitag, 23.02.18, 11:49

Edit von Padma: Traviatas Beitrag wurde von einem anderen thread abgetrennt


Liebe Anette!es tut mir leid, dass ich dich störe, aber habe heute deine Geschichte gelesen.Ich habe gleiche symptom und möchte dich fragen ob wann war besser? Wie hast du geschafft? Ich bin schon ganz verrückt von Schmerz und nur weine.Ich habe eine Benzodiazepinentzu hinter mir seit 8 monate aber die Schmerzen sind unerträglich.Möchte gerne wissen wie geht's es zwisenzeit dir.Danke für deine Antwort.Traviata
Zuletzt geändert von Ululu am Donnerstag, 01.11.18, 19:24, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel angepasst
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von padma » Freitag, 23.02.18, 13:27

hallo Traviata, :)

willkommen im ADFD.
Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.

Kannst du noch etwas mehr zu dir schreiben?
Warum hattest du die Benzos genommen?
In welcher Dosierung und wie lange?
Wie genau hast du entzogen?
Was für Schmerzen sind das?

Bitte erstelle auch noch eine Signatur: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=35&t=204

liebe Grüsse,
padma
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Traviata » Freitag, 23.02.18, 14:32

Hallo! Dankeschön, dass ich hier sein darf.Entschuldigung wenn mein deutsche grammatik nicht richtig ist😉
Ich habe seit 16-17 Jahren Benzodiazepine (Rivotril-Klonazepam) genommen.Wegen Angst und Agoraphobie hat mir viel geholfen.Wenn mir besser war, konnte ich immer heute auf morgen absetzten, war kein Problem.Aber dir Angst kommt leider immer zurück und musste ich nehmen.Mit benzo war ich nicht ganz gesund aber konnte ich gut leben, Urlaub machen, arbeiten.

Vor 3 Jahren hatte ich sehr viel Stress und ich habe Unterleib blutungen bekommen.10 Monatelang hatte ich starke blutungen ohne Grund.Die Ärtzte wollten mit verschiedene Hormon Pillen, Spritze stoppen, aber war immer schlimmer.Ich konnte nur liegen und so Blut war überall.Nachdem 3 Monat Hormonspitze ist meine Angst zurückgekommen.Ich habe nicht gewusst, dass für Angstkranke verboten die Hormonspritze.

Dann habe ich wieder mit Rivotril angefangen aber hatte keine wirkung.Frühe war genug 0,5 mg jetzt mit 1mg war auch keine Wirkung.Meine Psychiaterin hat mir verschidene AD verschrieben aber ich konnte keine vertragen.Habe Mirtazapin, Buspiron, Paroxetin, Sertralin, Cipralex, Seroquell, Doxepin, Pregabalin ausprobiert . Mit Rivotril konnte ich arbeiten gehen aber ich hatte brutal starke Angst, habe nur geweint.Habe eine Verhaltenstherapie gemacht aber war meine Zustand noch schlimmer.

Dann hat ein Arzt gesagt, ich muss die Rivotril absetzten weil ich schon leider dirle Toleranzwirkung habe.Ich war 6 Wochen in Krankenhaus .Ich war ganze Zeit sehr krank bei Reduzierung, die Ärtzte haben gesagt dass ist normal.Bin ich am 15.06.17.nach hause gekommen und dann beginnt meine "Horrorgeschichte".

Ich hatte seit erten Tag verschiedene Symptome:Angst, Panik, Gechirrdruck, zittern, kribbeln, brennen.Ich habe immer gewartet dass desser wird aber jeden Monat war schlimmer.Seit ende November habe diese kribbeln, brennen, stichender Schmerz.Der lass mich keine Minute Ruhe, so stark dass ich schreien möchte.Jede Untersuchung sind in Ordnung, war Kopf Mrt, Rückenmark und 1000 andere.

Die Ärzte sagen dass ist wegen Entzug und ich muss aushalten.Aber wie? Ich bin kein me-me aber das ist schon zu viel.Am spät Abend ein bisschen besser aber lasst mich nich schlafen und jeden Tag beginnt wieder.Ich habe schon wieder starke Angst und Depressulion wegen diese alles.

In eine Woche gehe ich in die Schmerzklinik.Vielleicht können dort mir ein bisschen helfen.Meine ganze Familie ist schon kaputt wegen mir, unterstützen aber helfen kann keine.Was für Nervenschmertz gut:Pregabalin, Gabapentin und Carbamazepin -kann ich nicht vertragen.Mein Schmerz kommt von Steissbein, dort spüre dass dir Nerv drückt die anderen Nerven.Am 7.März habe ein Steissbein mrt Termin, hoffentlich wissen wir mehr.Bis jetzt haben keinen Nervenentzündung gefunden.Meine diagnose: unbekannte Paristesie.

Jetzt kommt meine frage: wird es einmail in Leben besser? AWeiss jemand? Wie kann ich so weiter leben? Hatte schon jemand änliche erfahrung mit Entzug? Danke für eureGAntwort.L.G.
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Sunshine71 » Sonntag, 25.02.18, 8:46

Hallo Traviata und herzlich Willkommen bei uns :)

Es tut mir sehr leid daß es dir so schlecht geht. Ich habe auch in der Klinik zwei Benzos entzogen mir ging es auch so :cry:

Der Entzug vom Klonazepam war viel zu schnell aber ist in Kliniken leider üblich.

Die Symtome die du beschreibst sind Entzugssymtome. Du schreibst selbst daß du die Klonazepam 16-17 Jahre genommen hast da wäre ein sehr langsames ausschleichen über lange Zeit besser und schonender gewesen.

Dein zentrales Nervensystem ist jetzt erst mal völlig durcheinander und repariert sich um ohne das Klonazepam klarzukommen und zu funktionieren. Die Umbauarbeiten des ZNS sind verantwortlich für die Symtome die du gerade hast. Deine Schmerzen/Nervenschmerzen gehören auch zu den Entzugssymtomen.

Das kann sehr lange dauern da dein ZNS sehr lange gewohnt war mit Klonazepam zu funktionieren und jetzt fehlt diese Substanz. Es wird wieder heilen aber wie gesagt es braucht Zeit.

Ich wünsch dir alles Gute :hug:

Liebe Grüße
Sunshine 71
Zuletzt geändert von Sunshine71 am Sonntag, 25.02.18, 9:28, insgesamt 1-mal geändert.
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1990 Diagnose MS
2003 Mirtazapin wegen Depression durch Angst- und Panikstörung. Baclofen dazu wegen Spastik durch MS laut Arzt ich denke jetzt aber das kam vom Mirta.
2003 - 2011 Lorazepam und Diazepamabhängig
2011 Klinikentzug seitdem Benzodiazepinfrei Baclofen auch kalt weg. Mirta wurde "ausgeschlichen" innerhalb 1 Woche
Zu Hause Deckelung des Benzo Entzugs mit Mirtazapin
Juli 2011 Citalopram dazu (im Nachhinein denke ich das hat's nur schlimmer gemacht)
2016 Mirta von 30mg auf 15mg
Bis Mitte Januar 2017 Citalopram ausgeschlichen dann ganz weg (viel zu schnell)
Juni 2017 Mirta von 15mg auf 7,5mg
Entzugssymtome werden unerträglich

21.9.17 Anmeldung ADFD Forum :party2:
21.9.17 10 mg Mirtazapin
7.10. Runter auf 9 mg wegen zu starken NW
18.11. Es geht mir gut
16.12. 8,7 mg
21.2.18 8,5 mg
26.8. Absetzpause
27.9. 8,4 mg
25.10. 8,3 mg
22.11. 8,2 mg
20.12. 8,0 mg
18.1.19 7,7 mg
15.2. 7,5 mg
16.3. 7,3 mg
12.4. 7,0 mg
10.5. 6,7 mg
7.6. 6,4 mg
4.7. Absetzstop wegen psychischer und physischer Erschöpfung

2.2.19 vom Rauchen auf Dampfen von e- Zigarette umgestiegen (mit langsamen ausschleichen des Nikotins) seitdem keine "normale" Zigarette mehr

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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 25.02.18, 9:03

Liebe Traviata,

das ist wirklich schrecklich mit Deinen Schmerzen.
Für mich liest sich das wie Nervenschmerzen/-reizung.

Ich kenne das. Bei mir waren die stärksten Schmerzen v.a. im Kopf, unter der Schädeldecke. Ich bin von Pontius zu Pilatus, nirgends eine richtige Diagnose und nirgends Hilfe. "Schmerztherapie" wurde mir auch angeboten, die habe ich abgelehnt, weil: wieder ein Antidepressivum und Cortison, schrecklich.

Mir half nur Akzeptanz und Geduld. Und Schonung, Schonung, Schonung. Ruhe, Druck rausnehmen, Stress versuchen zu vermeiden.

Ich bin noch immer, 3 1/2 Jahre nach Null mit den PP, nicht schmerzfrei. Aber der Schmerz ist auszuhalten und treibt mich nicht mehr in die Verzweiflung.

Ich bin der Meinung, auch Deine Schmerzen sind sicher PP- und entzugsbedingt.
Sei gut und nachsichtig zu Dir, lebe gesund und laß Dein ZNS zur Ruhe kommen. Es wird heilen, aber es dauert.

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
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"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Traviata » Sonntag, 25.02.18, 9:34

Dankeschön für eure Antwort.Ich weiss es nicht, wie ich diese alles aushalten kann.Seit 5 Tage habe sehr starke Angst ganze Tag.Die vergrösert noch den Nervenschmerz.Ich kann gar nichts machen, der ganze Körper brennt von Angst.Ich werde schön langsam verrückt.Das ist eine Hölle!!!

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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Jamie » Sonntag, 25.02.18, 19:15

Hallo Traviata,

es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht :(.

Ich fürchte du bist in einem schweren Benzoentzug.
Wenn du so lange Zeit in deinem Leben Benzos genommen hast, hättest du es mindestens eins zwei Jahre ausschleichen müssen.
Das, was man da in der Klinik mit dir gemacht hat, war viel zu schnell.
Aber du schreibst ja auch selbst, dass du mittlerweile in der Toleranz bist.

Ich glaube dir sofort, dass du nicht wehleidig bist! Das klingt ja wirklich schlimm mit diesen Nervenschmerzen und der Angst.
Klar, dass sich das gegenseitig verstärkt.

Ich kann dir aktuell nicht sagen, ob es Sinn macht das weiter so auszuhalten.
Du bist schon eine ganze Weile auf Null, da wäre es schon toll, wenn du weiter durchhalten könntest, aber wir haben auch immer mal wieder Fälle hier, da scheiben die Menschen, es ist einfach nur unaushaltbar und dann muss man natürlich überlegen, ob man wieder ein Benzo nimmt, sich versucht zu fangen und dann wieder ausschleicht; aber eben langsam und in Ruhe.
Es gibt ja auch noch andere Benzos außer Clonazepam; sogar einige. Da müsste man schauen, ob sich etwas finden lässt.

Aber wie gesagt das ist eine schwere und weit reichende Entscheidung und du musst sie selbst treffen, ich will dich da nicht beeinflussen.
Nervenschmerzen sprechen manchmal auf Amitriptylin an, ein beruhigendes Antidepressivum.
Ich will explizit keine Werbung dafür machen, auch das ist eine hoch problematische Substanz, aber in aller erster Linie sehe ich jetzt erst mal deine Not und nenne drum alles, was ich weiß.

Vielleicht könntest du noch bis zum 7.3. und der Untersuchung durchhalten?
Du schreibst der Hauptschmerz sitzt in der Nähe des Steißbein. Hat man sich da mal mit deinem Pudendus-Nerv beschäftigt? Der sitzt zwar nicht direkt da, aber in der Nähe und wenn da was nicht in Ordnung ist, können das mordsmäßige Schmerzen sein.

Mitfühlende Grüße :hug:
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Traviata » Montag, 26.02.18, 9:54

Hallo Jamie!Danke für deine Antwort.Wie du sagst, ich musste überlegen dass vielleicht wieder ein benzo nehme.Das habe ich am anfang Januar 2 Tage probiert.Ich habe mit Tavor versucht aber konnte ich nicht vertragen.Seit ich Entzug habe kann ich kein Medikament vertragen.Leider die Amittriptilin auch nicht.
Momentan ist die Angst noch grösere problem weil ich habe über diese schwer Atmen, zittern, weinen kein Macht.Versuche gedanken ein bisschen kontrolieren aber ich habe Angst dass die Entzug dauert noch Jahrenlang und dann bekomme ich ein Schock. Am donnerstag gehen wir in die Schmerzklinik danach werde bisschen ruhiger.
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Berlin030 » Dienstag, 13.03.18, 17:56

Hallo Traviata ,

ich bin jetzt auch genau 8 Monate benzofrei und nix ist , wird besser :frust:

Am schlimmsten sind die Monster Kopfschmerzen von früh bis spät :shock:

Hast du auch Kopfschmerzen?

Gruß Berlin
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Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Traviata » Donnerstag, 15.03.18, 8:21

Hallo Berlin!
Ich habe keine Kopfschmerzen aber habe Nervenschmerzen. Das ist unertraglich!!! Ich weiss nicht , wohin können wir noch gehen...Neurologisch alles in Ordnung. Seit letzte Woche kann ich nicht richtig gehen, habe Angst und Depression. Keine Schmerzmittel hilft nicht, und Tramadol oder Tilidin auch nicht. Kennst du einen Entzugspezialist Arzt in Bayern? Ich bin hoffnungslos...

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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.03.18, 10:40

Hallo Traviata, :)

ich lese heraus, dass die Schmerzklinik wohl nicht sehr hilfreich war.
Was haben sie denn gesagt, was sie glauben, was bei dir die Ursache ist?
Fiel bei dir der Begriff Fibromyalgie mal? https://de.wikipedia.org/wiki/Fibromyalgie

Wie ich schon einmal andeutete, ist es möglicherweise aktuell die einzige Option noch einmal ein Benzo einzudosieren und zu schauen, ob sich deine Beschwerden bessern.
Schön ist das nicht, empfehlen tue ich es auch nicht gerne, aber monatelang unter wahnsinnigen Schmerzen zu leiden, gegen die kein Kraut gewachsen ist, ist ja auch keine Lösung :oops:.

Was sagen denn die Ärzte dazu? Hast du das mal angesprochen?
Hättest du denn jemanden, der dir ein Benzo verordnen würde?

Ich verschiebe deinen Thread mal in den Benzobereich

Grüße
Jamie
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Berlin-2013 » Donnerstag, 15.03.18, 11:16

Hallo Traviata,

da ich auch unter Nervenschmerzen leide, will ich dir sagen, das ich glaube das es vom Entzug kommen wird, denn ich bin jetzt 3 Jahre und 6 Monate nach 0 mg und habe immer noch Schmerzen aber auszuhalten und ich habe keine Ängste was es einfacher macht es auszuhalten.

Wenn ich du wäre, dann würde ich mir Ruhe empfehlen und eine ostheopatische Behandlung versuchen, weil ich nicht glaube das weitere Psychopharmaka dem gereizten ZNS gut tun, sondern eher schaden und dadurch dein Leiden verlängern.

Selbstverständlich ist es deine Entscheidung und nur du kennst deinen Körper.

Viel Kraft und Geduld wünsche ich dir
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viele Grüße und 2019 wird mein erfolgreiches Jahr der Gesundheit
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Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
13. September 4 Jahre nach 0 mg :party2: Heilung des ZNS leider noch nicht 100 Prozent aber 85 %

Zur Zeit EIN helles strahlendes Licht am Ende des Tunnels :party2:


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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 15.03.18, 12:39

Hallo.

Ich erhielt auch u.a. die Diagnose "Fibromyalgie" und sollte Amitriptylin nehmen.Nö, abgelehnt.
Was nützt eine klangvolle Diagnose, wenn es dann trotzdem keine Hilfe gibt?

Bei mir sind es ebenfalls Nervenschmerzen. Heute wieder sehr schlimm. Na, hau mich mal auf die Couch ...

Allen alles Gute!

VG von Clarissa
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seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Kevin05

Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 16.03.18, 8:06

Hallo,

alle Erkrankungen, die sich Ärzte nicht erklären können fallen unter Fibromyalgie. Das soll keine Diskriminierung sein, aber diese Diagnose ist bis heute umstritten und selbst Ärzte geben zu, dass es eben so ist, dass sich Betroffene, wenn man sich Symptome nicht erklären kann dort hinein fallen. Wenn man die Symptomliste liest findet sich dort jeder wieder, sogar gesunde Menschen.

Deine Probleme sind vermutlich hochgradig der Einnahme der verschiedenen Psychopharmaka "geschuldet". Nach dem du alles was die Schulmedizin als hilfreich anzubieten hatte versucht hast, was es aber selten ist, solltest du wissen wohin die Reise geht, nämlich dass du selbst einen Weg finden wirst müssen mit dem Leid umzugehen.

Ein erster Erfolg wäre konstant langfristig eine Dosis zu finden unter der du ein wenig Lebensqualität wenigstens hast und dann weiter schauen. Das Leid wird bleiben, wie es dir geht, wird mit deinem Denken und Umgang damit zusammenhängen. Es gibt kein Glück ohne Leid, und man kann auch im Leid Glück finden. Das Leid beiseite schieben und warten, dass das Glück kommt funktioniert leider nicht.

Es gibt Menschen, die haben schweres Leid und zerbrechen daran, andere Menschen haben ähnliches Leid und sind halbwegs zufrieden, das ist meine Erfahrung. Eine wirkliche Antwort kann aber nur jeder für sich finden, wobei ich denke, dass Hilfe von außen nicht hilfreich war,das hast du nach mehr als einem Jahrzehnt auch verstanden. Denke nach und versuch für dich Wege zu finden, wie du besser leben kannst. Die Beantwortung dieser Frage, ob und wann es besser wird, kann dir leider niemand abnehmen, alles Gute, Kevin

Angusta
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Re: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Angusta » Freitag, 16.03.18, 9:37

Hallo
Ich reihe mich ein unter die schmerzgeplagten :(
Arme und Beine brennen und tun weh ...
Ich hatte das vor dem Entzug schön und im Entzug würde es dann noch schlimmer
Ich hoffe ich gewöhne mich irgendwann dran
Liebe Grüße Angusta
Alprazolam
10 jahre sporadisch ca 2x 0,5 -1mg /Woche
Seit 3 Wochen täglich
1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug

Das Alprazolam teile ich in zwei Dosen auf
morgens um 9.00 und nachmittags um 16.00
Von 14 - 17.00 Uhr leichte Entzugserscheinungen die in ihrer Intensität variieren ..ist aber bisher gut auszuhalten

ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde
0,75 mg tgl.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich

25.12.17
0,607 mg täglich

13.1.2018
0.55 mg täglich

27.1.2018
0,5mg täglich / 20 ml (7ml morgens und 13 ml abends )
Ich bin zu müde zum rechnen, deswegen ab jetzt nur noch in ml

15.2.18
18ml täglich (7ml morgens und 11ml abends )

1.3.18
17ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 10ml abends

17.3
15,5 ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 8,5 ml abends

1.4
14ml täglich (0,35mg)
7 ml morgens 7ml abends

18.4
12ml täglich (0,30mg)
6ml morgens 6ml abends

14.5
11ml täglich (0,27 mg)
5,5 ml morgens 5,5 ml abends

24.5 10
10ml täglich (0,25 mg)
5 ml morgens 5 ml abends

2.6
9 ml täglich (0,22 mg)
4,5 ml morgens 4,5 ml abends

10.6
8 ml täglich (0,2 mg)
4ml morgens 4ml abends

18.6
7ml täglich (0,17mg)
3,5 morgens 3,5 ml abends

39.6
6,4 ml täglich
3,2 morgens 3,2 ml abends

15.7
5,6 ml täglich
2,8 morgens 2,8 ml abends

23.7
4,8 ml täglich 0,12mg
2,4morgens 2,4 ml abends

2.8
4ml täglich 0,1 mg
2 ml morgens 2 ml abends

11.8
3,2 ml täglich 0,08mg
1,6 ml morgens 1,6 ml abends

20.8
2,4 ml täglich 0,06 mg
1,2 ml morgens 1,2 ml abends

30. 8
1,6 ml täglich 0,04 mg
0,8ml morgens 0,8ml abends

9.9
0,8 ml täglich 0,02 MG
0,4ml morgens 0,4ml abends

18.9 NULL :party2: :party2: :party2:




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Traviata
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Re: Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Traviata » Freitag, 23.03.18, 13:43

Danke Leute fur viele Antwort.Ich kann das nicht mehr...Meine Schmerzen sind noch stärker, nicht genug dass überall brennt, seit ein par Tage jeder Knochen prickelt sehr stark.Am letzten Wochen war ich bei Neurologie , haben 2 Mrt gemacht und sehen gar nichts.Aber wenn die Entzug macht diese Hölle wann wird dann besser? Ich kann fast nicht gehen, sehe verschwommen und nur weine.Am Montag konsultiere mit einem Entzugspezialist aus Ungarn, vielleicht sagt mir etwas.Und Tilidin wirkt nicht beim brennen nur macht mir schwindel.Ich würde wieder Rivotril nehmen aber jetzt kann ich nicht mehr vertragen...

Jamie
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Re: Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Jamie » Samstag, 24.03.18, 18:49

Hallo Traviata,

das klingt schlimm :(.

Also wenn die Ärzte dich auf den Kopf stellen und nichts finden, dann kommen ja nur zwei Ursachen infrage
a) du hast eine unbekannte Krankheit, die man aktuell nicht diagnostizieren kann
b) es ist (Benzo-)Entzug

zu b) Der Benzoentzug sollte sich durch Einnahme von Benzos wenigstens für einige Stunden bessern.
Wenn du Rivotril nicht mehr verträgst, soll der Arzt dir bitte was Anderes aufschreiben, das du testen könntest, vielleicht probierst du es mal mit Alprazolam? Es ist eines der potentesten Benzos, aber Achtung! Es hat eine kurze Halbwertszeit und macht schnell entzügig.
Wenn eine Einnahme von Benzos, wenn auch nur kurz, deinen Zustand bessert, leidest du vermutlich unter einem schweren Entzugssyndrom. Dann könnte man schon mal einkreisen, worum es bei dir geht.

Leider habe ich auch nicht mehr Ideen als diese.

Grüße
Jamie
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Traviata
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Re: Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Traviata » Sonntag, 25.03.18, 17:43

Ich habe Tavor genommen und ja, geht mir besser.Aber ich mochte nicht wieder ab anfang benzo nehmen und wieder diese Holle uberleben.Jetzt nehme 1 mg am Tag, geht besser aber nicht gut.Die weitere wweiss ich nicht.

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Re: Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Clarissa » Montag, 26.03.18, 6:37

Hallo Traviata.

Damit scheint ja leider klar zu sein, daß Deine Schmerzen mit PP/Entzug zusammenhängen.

Der einzige Trost ist, Du bist nicht die Einzige, die das durchleiden muß.

Was hast Du denn nun vor?

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa
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seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

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Re: Traviata: anhaltende Schmerzen nach Benzoentzug

Beitrag von Britney » Dienstag, 10.04.18, 10:16

Hallo Traviata,

Wie geht es Dir jetzt? Was machen Deine Schmerzen? Ich habe auch Tavor abgesetzt seit dem geht es mir schlechter ich habe starkes Kribbeln in den Füßen bis in den Bauch. Bei Bewegung wird es schlimmer. Ich weiß nich tun mehr weiter. Wie soll ich meinen Haushalt machen. Wie kommst du im Alltag zurecht?

Lgr

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3 Jahre Tavor 2 mg

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