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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von escargot » Montag, 22.04.19, 19:49

Liebe Muffin

hatte auch 37,5 mg Quetiapin. Hat GAR NICHT gewirkt bei mir!!

Würde es wie Jamie sagt zuhause durchziehen. In der Klinik das geht meist nie so gut aus.... mich haben sie einmal der Tür verwiesen als ich meinte ich sei medikamentenkritisch!

Traumatherapie ist sicher nicht verkehrt. Aber muss halt vorsichtig gemacht werden.

Alles Liebe!
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
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05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
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15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von FineFinchen » Montag, 22.04.19, 19:54

gemuesemuffin hat geschrieben:
Montag, 22.04.19, 19:08
hallo jamie,
ich spiele schon auch mit dem Gedanken, evtl wenn risperidon auf 0 ist 25mg quetiapin einzudosieren zum stabilisieren... einfach der Sicherheit halber und vor den psychosen stand immer eine Schlaflosigkeit, die die Psychosen auch aufrecht gehalten hat... dagegen hilft quetiapin gut. wie seht ihr das?
Hallo Muffin,

ich denke, es ist gut, langsam einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

Bitte nutze jetzt Deine Kraft zum Ausschleichen vom Risperidon. Ich hoffe, Du kannst uns auch von der Klinik aus auf dem Laufenden halten. Lass uns erstmal schauen, wie es Dir in der nächsten Zeit geht. Dann überlegen wir gemeinsam weiter, o.k.? :hug:

Viele Grüße und alles Gute für die kommenden Tage!
Finchen
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 22.04.19, 20:08

hallo finchen,
ja, langsam ist sicher gut, aber ich kann nicht mehr. ich werde denen in der klinik sagen, sie sollen mir nicht mitteilen wo ich dosierungstechnisch gerade stehe, dann kann ich mich nicht verrückt machen. es ist so, wie als kind in den urlaub fahren. man erwartet das schlimmste (oder schönste) und wird dann vor Aufregung krank. so war es bei mir früher immer. vor jedem urlaub 40fieber. danke auf jeden fall für die Hilfe. ich hab wieder Hoffnung das ist das schönste. ich weiss, es geht mir jetzt aufgrund der Nebenwirkungen so schlecht und das sollte ja mit dem ausschleichen weg gehen. ich werde mich auch aus der Klinik melden! :) LG; Muffin
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

NEM:

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Artischocke, Löwenzahn für die Leber
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 22.04.19, 20:21

hallo escargot,

mit quetiapin habe ich schonmal gute Erfahrungen gemacht- allerdings hat es bei mir nur sedierend und schlaffördernd gewirkt. damals hatte ich noch keine Psychose. habe es allerdings auch nur drei tage lang genommen.

für 1,5Jahre zuhause ausschleichen fehlt mir das durchhaltevermögen. es hat schon mal in der Klinik geklappt und danach ging es mir symptomtechnisch gut. ich muss es ausprobieren, es ist eine option das ganze unter Aufsicht zu machen. ich habe danach einen Therapieplatz bei einem traumatherapeuten in hh, der arbeitet ohne Konfrontation, da muss ich aber wieder Autofahren können. und ergotherapie hab ich nach der Klinik auch.... also recht gute Voraussetzungen. aber ich verstehe natürlich- 4 Wochen ist eigentlich ein Witz zum ausschleichen und kann voll nach hinten losgehen. ja. aber dennoch werde ich es machen. ich hoffe einfach nur, ich werde nicht rückfällig.
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
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1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

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Diazepam 50mg? Tag
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Marcilie » Mittwoch, 24.04.19, 16:38

Hallo gemuesemuffin.
Ich kann verstehen das man sich bei 4,5 mg nicht so gut fühlt.
Ich hatte bei 4 mg schon starke Nebenwirkungen.
Selbst bei dem 2 mg ist noch nicht immer alles optimal.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg auf deinen weiteren Weg und das es diesesmal klappt mit dem risperidon ausschleichen bis auf 0.

PS. Ich werde auch ab heute weiter reduzieren. :)

Viele Grüße,

Marc
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Fragwürdige Diagnose: paranoide Schizophrenie.

Risperidon von 4 mg im September 2017 bis sept.2018 Schritt für Schritt bis 2 mg reduziert.
15.9.17 reduz. Auf 3,5 MG
3.10.17 Reduz auf 3 mg risperidon (Reizbarkeit und leichte wutgefühle) schnell abgeklungen.
Ab November 2017 starke Besserung der Nebenwirkungen.
19.02.18 Reduz. 2,75 mg R
16.07.2018 reduziert auf 2,5 mg risperidon.
23.9.18 auf 2 mg risperidon. Mässig starke Entzugserscheinungen. Instensive Wahrnehmungen. Am Anfang kurzzeitig schlafsstörungen.
Für 1 Woche ab und zu leichte paranoia, angespanttheit,Reiz sensibel, schneller überfordert, schwindel und Angst unterwegs.
Nach 4 Wochen starke Besserung und ab November wieder komplett Stabilität.

Ab 25.04.19 Beginn der wasserlösemethode und mikrotapering,

25.04.19 1,95 mg
6.05.19 1,92 mg
28.05.19 1,89 mg
27.06.19 1,85 mg .
8.07.19 1,82 mg
14.07.19 1,8 mg

Ab 15.07 absetzpause von 4 Wochen. :fly:

Aktuelle Zusatz Medikation:
Metoprolol (beta-blocker )95 mg täglich .
Ein absetzen des Metoprolols ist geplant .

Schilddrüsen unterfunktion seit dem Jahr 2007: morgendliche Einnahme von 125 l-thyroxhin

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 25.04.19, 12:33

So, der Oberarzt meint ich hätte Schizophrenie und soll daher die tabl nicht viel reduzieren. Mit Traumafolgestörungen oder ddnos kennen die sich hier nicht aus. Ich überlege wieder nach Hause zu fahren.
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
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ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
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4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
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18.11.18 1,375mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 25.04.19, 15:59

Hallo!

Darf ich fragen wie der Arzt nun zu der Diagnose Schizophrenie gekommen ist?

Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob du nicht zuhause ein ganz langsames Absetzen in Angriff nimmst, wirklich langsam!
Vielleicht waren die letzten Absetzversuche von Risperdal einfach zu schnell, ohne richtige vorherige Stabilisierung.

Und Traumabearbeitung in akuten oder postakuten Phasen sind auch umstritten, da sie doch auch ganz viel wieder auslösen können....

Laß dich nun nicht von einer neuen Diagnose verrückt machen - ist nur ein Wort auf dem Papier. Dahinter stehst du als Mensch, mit einem ganz speziellen Problem, das ganz spezifisch betrachtet werden sollte.

Vielleicht nun eine gewisses Stabilisierungszeit abwarten und danach langsamst reduzieren.

Alles Liebe und Gute!

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von padma » Donnerstag, 25.04.19, 16:27

liebe Muffin, :)

ich würde auf diese Diagnose nichts geben. Du hast eine KPTBS, das ist was anderes.

Bei deinem Plan schnell zu reduzieren, habe ich allerdings grosse Bauchschmerzen. Wenn der Oberarzt einwilligt etwas zu reduzieren, könntest du das ja noch in der Klinik machen. Und dann zuhause langsam ausschleichen, auch wenn das sehr schwer ist, wegen der NW.

Du hattest hier einen Plan gemacht https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 79#p299879
schneller würde ich keinesfalls. Dein ZNS ist mittlerweile sehr sensibilisiert, eine Absetzpsychose ist eine wirkliche Gefahr. Ausserdem stehst du wahrscheinlich immer noch unter dem Einfluss der Retraumatisierung.

Vielleicht ist niedrig dosiert Quetiapin für eine längere Stabilisierungszeit für dich eine Option, aber das kann ich nicht beurteilen.

liebe Grüsse, :hug:
padma
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Absetzverlauf:
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gemuesemuffin
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 25.04.19, 16:51

Hallo ihr lieben, ich bleibe nun doch in der Klinik. Hör wird langsam reduziert und den Rest mache ich zuhause, so langsam es geht. Das ist hier etwas zwiegespalten. Die möchten mich auch erstmal besser kennenlernen und das finde ich eigentlich ganz gut. Zuhause kann ich dann mit dem Therapeuten aus hh stabilisierend traumatherapeutisch weiter arbeiten. Der sagte auch ich solle mir über die Diagnose erstmal keinen Kopf machen. Meine Heilpraktikerin sucht mir jemanden der mich ambulant psychiatrisch unterstützt mit der medikation. Ich danke euch für die Beiträge, kann aber momentan nicht so sehr drauf eingehen weil ich so benebelt bin von dem Zeugs und mit dem Handy schreibe
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
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gemuesemuffin
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 25.04.19, 17:44

Achso, der Arzt meinte das die Psychosen stark ausgeprägt und in langer Dauer waren, daher Schizophrenie. Das ist aber mmn kein wirklich stichfestes Kriterium und eher eine ohnmachtsdiagnose
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Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
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11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 26.04.19, 13:15

Hat das Risperidon eigentlich Einfluss auf Reflexe? Ich hab kaum welche gezeigt als die Ärztin auf die Punkte gehauen hat... ich mache mir sorgen um meinen Körper
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dann beides noch langsamer ausgeschlichen

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Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
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14.2.19 0,125mg
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von krasiva » Freitag, 26.04.19, 14:07

Hallo Gemüsemuffin,

ich nehme auch Risperidon. Bin im Vergleich mit dir schon sehr unten, aber ich glaube das du Recht hast. Es wirkte (wenn ich noch voll nahm, das war bei mir 1mg) sehr sedierend. Musste sehr viel schlaffen. Reflexe habe ich nicht überprupft, konnte mir das aber vorstellen was du sagst. Da deine Dosis noch viel höher ist, kann ich mir das bei Reflexen vorstellen. Doch keine Angst. Das alles ist vorübergehend. Es wird immer besser, das kann ich dir versichern. Es dauert nur Zeit und Geduld. Ich denke man muss langsam und geduldig vorgehen. Das ist alles. Und sich immer sagen: hey, das ist Entzug und es wird vorbei gehen. Auch ich muss mir das immer wieder sagen. Lasse dich nicht herunter, sondern tue alltäglich die Sachen die dir gut tun und dich aufbauen. Und keine Sorge um den Körper. Wenn du langsam vorgehst wird alles gut.

Herzliche Grüße,

krasiva
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von lunetta » Freitag, 26.04.19, 15:02

Hallo!

Ja, es verringert die Reflexe!

Mein Vater hat es zum cerebralen Ordnen nach dem Auwachen aus dem Koma bekommen, und der Arzt hat uns das gesagt, dass es sämtliche Reflexe, darunter auch Lidschließ,- Husten-, Schmerzreflexe rduziert.

Mein Papa hatte nur 1mg als Höchstdosis bekommen, hatte aber detlich herabgesetzte Reflexe, die nach dem Absetzen wieder voll da waren.

Mach dir darüber keine Sorgen, da kann ich dich beruhigen!

GLG
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Samstag, 27.04.19, 9:40

hallo zusammen,
ich danke euch sehr für die antworten. das beruhigt mich ziemlich! euch noch ein schönes Wochenende :) ich melde mich, wenns was neues aus der Klinik gibt. momentan bin ich übers Wochenende zuhause. :)
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
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1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
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4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
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21.1.19 0,375mg
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14.2.19 0,125mg
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1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 02.05.19, 10:50

hallo zusammen,
ich bin wieder aus der Klinik raus. mir ging es dort nicht gut.
die therapieangebote waren spärlich und da sie noch immer von Schizophrenie ausgingen habe ich mich dort absolut nicht ernst genommen gefühlt und das hat mich sehr unter druck gesetzt.
es muss doch möglich sein, einen Neurologen zu finden der sich mit dem absetzen bzw ausschleichen auskennt und diagnostisch bei Psychosen über den Tellerrand gucken kann? das frustriert mich sehr.

mein plan ist jetzt, einen Neurologen zu finden der mir hilft und mich unterstützt, dann langsames ausschleichen (über ein Jahr). jetzt im hohen dosisbereich recht schnell, bis ich auf 3mg bin 1mal/woche runter in 0,5mg schritten, dann alle zwei Wochen bis ich so auf 2mg bin in 0,25mg schritten, dann alle drei Wochen bis ich auf 0,5 bin in 0,125mg schritten, die letzten 0,5mg dann in 4- 6 Wochen abständen.

gerade im unteren bereich muss ich Stress minimieren und Geduld finden. ich reagiere wohl sehr sensibel. sobald ich wieder Autofahren kann gehe ich zu meinem trauma Therapeuten nach hh zum stabilisieren. meine Heilpraktikerin begleitet mich homöopathisch und stabilisiert auch so gut es geht.

ich möchte auch gern wieder ein mal die Woche in der wildtierstation helfen, das tat mir sehr gut. ergotherapie kann ich demnächst auch anfangen- ich möchte stricken lernen um vom rauchen weg zu kommen. essenstechnisch nervt das Medikament. ich muss unter 1500kcal bleiben um nicht zuzunehmen. hab ja in 3 Wochen 6kg zugenommen, davon aber 2 schon wieder runter. ich versuche, so oft es geht eine kleine runde Fahrrad zu fahren(15min) , damit mein stoffwechsel nicht ganz runter geht. und ich versuche natürlich so oft es geht mich auszuruhen und genug schlaf zu bekommen. die Tabletten machen ziemlich matschig aber leider gleichzeitig auch innerlich unruhig. kommt zeit, kommt rat. eigentlich brauche ich mal urlaub- sonne strand und meer. :zombie:

lg, muffin
Zuletzt geändert von Jamie am Donnerstag, 02.05.19, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
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16.5.18 15mg, Besserung
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8.11.18 1,875mg
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13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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Jamie
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 02.05.19, 11:13

Hallo muffin, :)

das tut mir leid, dass das so ein Reinfall war :(
Ich hatte es ehrlich gesagt befürchtet.
es muss doch möglich sein, einen Neurologen zu finden der sich mit dem absetzen bzw ausschleichen auskennt und diagnostisch bei Psychosen über den Tellerrand gucken kann? das frustriert mich sehr.
Absetzsymptome, Absetzsyndrom, Unverträglichkeitsreaktionen auf Psychopharmaka etc. (außer schwere wie Schock, MH, Serotoninsnydrom etc.) werden in den Universitäten nicht gelehrt!

Nach wie vor wächst eine Generation an Ärzten heran, die keine Ahnung von den Schwierigkeiten des Psychopharmaka Absetzens haben und das ist wirklich ein Desaster :oops:.

Ich hoffe, du kannst dich in deiner gewohnten Umgebung rasch fangen und das Projekt noch mal von Neuem angehen.
Ich hoffe auch, dass du Unterstützung bekommst.

Das mit der Wildtierstation finde ich toll; es gibt einem so viel, mit Tieren zusammen zu sein (wenn man es mag) und auch ihnen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben; im Gegenzug fühlt man sich nützlich und wertgeschätzt :hug: .

Alles Gute
Jamie
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von escargot » Donnerstag, 02.05.19, 15:17

Liebe Muffin,

leider hatte ich es wie Jamie auch befürchtet..

gut, dass du nun wieder daheim bist und in deinem Tempo machen kannst. Ja so eine Auszeit wäre sicher nicht verkehrt. Wenn Sonne, strand und Meer nicht geht, vielleicht ein (verlängertes) Wochenende nicht zu weit weg von euch?

Wildtierstation finde ich auch richtig toll! War das ein Ehrenamt?

Alles Liebe und erstmal wieder gutes Ankommen!
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

Merlin2019

Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Merlin2019 » Freitag, 03.05.19, 6:23

gemuesemuffin hat geschrieben:
Freitag, 26.04.19, 13:15
Hat das Risperidon eigentlich Einfluss auf Reflexe? Ich hab kaum welche gezeigt als die Ärztin auf die Punkte gehauen hat... ich mache mir sorgen um meinen Körper
Hallo Muffin,

Ja die Neuroleptika,auch Risperidon, hemmen die Reflexe des Körpers. Doch wie schon erwähnt ist es vorübergehend,wenn du langsam reduziert, werden sich mit der Zeit auch die Körperfunktionen normalisieren.

Die meisten Ärzte und Psychiater sind,was Reduzieren angeht,oft viel zu schnell. Es ist wichtig, sich nicht hetzen zu lassen,und ich würde eine Reduktion auch nicht mehr in der Klinik machen. Zuhause habe ich doch viel mehr Zeit,das Ganze ohne Druck angehen zu können. Außerdem besteht Zuhause nicht die Gefahr,dass im Falle einer Krise gleich die NL massiv erhöht werden,was stationäre Ärzte bei Psychose-Erfahrenen doch leider gerne machen.

Grüße Merlin

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 03.05.19, 16:19

hallo zusammen,
ja, es ist gut, das ich wieder zuhause bin. in der Klinik war zu viel druck. ich möchte immer alles richtig machen und auch keinesfalls psychotisch wirken. das das alles nebenwirkungen des medikaments sind checkt dort niemand und so werde ich falsch behandelt. ist auch leichter mich künstlich in den Symptomen zu halten so muss niemand genauer hinschauen. betriebsblind halt.

ich versuche jetzt erstmal zur ruhe zu kommen. das fällt mir sehr schwer, bin ich doch eigentlich ein aktiver mensch. ich kann momentan nicht zum sport und das belastet mich sehr. auch bekomme ich seitens der Ärzte keinerlei Unterstützung beim ausschleichen. meine heilpraktikerin unterstützt und bestärkt mich aber. mein mann hilft wo er nur kann. leider muss er arbeiten und ich bin viel alleine und weiss nichts mit mir anzufangen. daher auch die Idee mit der wildtierstation. das hilft mich zu beschäftigen und es gibt mir unheimlich viel dort zu helfen. :)
ja, es ist ein Ehrenamt. aber momentan kann ich noch keine langen strecken mit dem auto fahren, daher dauert es noch ein bisschen bis ich dort anfangen kann.
ich habe nach wie vor diese quälende Ungeduld (ist tatsächlich eine Nebenwirkung) und gleichzeitig bin ich kraftlos und matt. nicht in meinem Körper zuhause. das sind wohl dem Medikament geschuldete Dissoziationen.

LG, Muffin
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
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Diazepam 50mg? Tag
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
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30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von escargot » Sonntag, 05.05.19, 22:51

Liebe Muffin

glaube das Meiste von dem was du beschreibst, habe ich so oder zumindest so ähnlich auch erlebt. Vor allem das nicht mehr in meinem Körper zuhause sein und das hat mich massiv belastet.

Ich habe mir ein Ergometer für zuhause gekauft das nutze ich auch gelegentlich. Seit Dez 2018 gehe ich aber jeden Tag eine Stunde mindestens zu Fuß. Außerdem habe ich mir auf Anraten meiner Körpertherapeutin das Buch „Die 5 Tibeter“ von P. Kelder gekauft.

Und je mehr man versucht gegen die Symptome anzukämpfen, desto massiver werden sie leider auch häufiger.

Uns bleibt wirklich nur möglichst Ruhe zu bewahren (sofern vorhanden!) und dann das Beste daraus zu machen! Alles Liebe!

Herzlich
escargot

P.S.: Habe gesehen, dass du R jetzt ziemlich rasch reduziert hast. Pass gut auf dich auf und mach bitte nicht zu schnell.
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=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

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400 mg Magnesium
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02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

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