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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Mittwoch, 05.06.19, 15:50

hallo escargot,

das ist eigentlich eine simple Rechnung: esse ich mehr als 1000kcal nehme ich zu. die Erfahrung habe ich gemacht. auch von 1200kcal. dh, ich habe einen Gesamtumsatz von ca 1000kcal momentan. ich komme also auf einen grundumsatz von ca 600-700kcal plus Bewegung am tag so um die 400kcal. das erklärt auch weshalb ich mit 1000 mein Gewicht halte und weder ab noch zunehme.
neuroleptika können so in den Stoffwechsel eingreifen, das sie den grundumsatz sehr verringern.

lg, muffin
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 07.07.19, 11:42

hallo ihr lieben,
ich habe gestern wieder reduziert und bin nun bei 2,5mg risperidon angekommen. ich bin noch immer abgeschossen, kann mich nicht konzentrieren, bin benebelt und im Eimer, sehr matschig und antriebslos. es ist ein Rätsel für mich, wie ihr- marcilie und escargot mit dem zeug sport machen könnt. Wahnsinn. das würd ich auch gern.
die nächste Reduzierung steht in drei Wochen an. ich mache das zusammen mit meinem osteopathen der meinen Körper abfragt. das gibt mir enorm viel Sicherheit. (eigentlich darf er das rein rechtlich nicht) aber wenn mir schon Ärzte keine Hilfe geben beim reduzieren. so what. ich sehne den august herbei denn dann bin ich auf 0,8mg. ein Riesen schritt (von 2,5 auf 0,8) und ich habe angst davor. und wenn ihr jetzt sicher schreibt das ist viel zu viel dann kann das natürlich sein. aber mein osteopath sagt das der Körper damit klar kommt und ich vertraue ihm. danach wird erstmal pause gemacht bis in den Herbst. wenn alles gut geht sollte ich das zeug im winter los sein. ab august werde ich auch wieder mit sport anfangen, erstmal ohne sparring, ab ende august dann wieder die komplette Trainingseinheit. ich freu mich schon sehr. ich hoffe, mein Körper macht mit- bis dahin muss ich auch mit dem rauchen aufhören, sport und rauchen vertragen sich nicht- aber das geht leicht sobald ich wieder sport mache. das ersetzt das sozusagen, kenn ich schon von früher.

mein Gewicht macht mir sehr zu schaffen. ich träume auch viel davon. ich hoffe, das sich das wieder einpendelt wenn ich auf 0 bin. mit ca 1000kcal halte ich das Gewicht. zugenommen habe ich jetzt ca 7kg. es ist ein Kampf. ich mag nicht mehr in den spiegel schauen.

an absetzsymptomen habe ich momentan nur dieses eklige grippegefühl. ansonsten gehts eigentlich und ich leider nur unter den Nebenwirkungen.

liebe grüße,
muffin

PS: ich werde ab Herbst wahrscheinlich zur Therapie gehen. zu der traumatherapie nach hh. der therapeut arbeitet analytisch. ich halte ihn für sehr kompetent. er hat mir am Telefon aber empfohlen, ein notfallmedikament (ein antipsychotika) da zu haben. gibt es sowas? also eines, das ich zur Krise nur ein paar tage nehmen muss... mwn gibt es sowas nicht, ausser vielleicht tavor.
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


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ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
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18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
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3. Psychose
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Diazepam 50mg? Tag
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1.4.19 5mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von krasiva » Sonntag, 07.07.19, 12:08

Liebe muffin,

nichts gegen deinen Osteopathen. Nichts geg. anderen, die auch Risperidon ausschleichen. Aber du hast doch schon früher Psychose bekommen beim reduzieren, oder? War das nicht weil die Schritte zu groß waren? Ich denke, dass es besser ist langsamer vorzugehen (und mit geringeren Nebenwirkungen, wie Dr. Ashton z.B. vorschlägt oder viele die reduziert haben) als ein Risiko einzugehen bezüglich Absetzpsychose. Denn die Neuroleptika sind tückisch und können auch nach Monaten, Wochen zurückschlagen. Die Erfahrungen habe ich in einem Jahr genügend gesammelt. Wenn ich von 1mg Risperidon (unwissend, da ich den Forum noch nicht kannte) auf 0,5 mg reduzierte war das mehr als riskant. Und der Schritt war viel geringer als das was du jetzt vor hast.

Ich wünsche dir eine gut überlegte und gesunde Entscheidung.

Herzliche Grüße,

krasiva :)
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Towanda » Sonntag, 07.07.19, 12:39

Hallo Muffin,

ich hoffe, Du weißt, was Du tust! Wenn Du sowieso bis Herbst Absetzpause machen willst, warum verteilst Du das Absetzen nicht auf monatliche Reduzierungen?
Deine Schilderung, was Du alles machen willst, macht mich atemlos - ich wünsche Dir, daß das so klappt und Du Dir nicht viel zu viel zumutest.

LG Towanda
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 07.07.19, 12:40

hallo krasiva,

danke für deine mahnende Nachricht. ja, ich habe jetzt 3 Psychosen hinter mir. ich vermute da aber eher aussergewöhnlichen psycho stress als Ursache, nicht das schnelle reduzieren. trotzdem hast du natürlich recht. ich werde den schritt aber trotzdem gehen denn ich vertraue meinem osteopathen sehr. dennoch werde ich sehr achtsam sein und beim geringsten Psychose anzeichen wieder aufdosieren. bleibt es nur bei den grippegefühlen, werde ich weitermachen denn ich weiss das diese lange andauern können. ich hatte dieses grippegefühlt auch früher schon bei stress ohne neuroleptika. Ursache war damals ein Antibiotikum. das hatte mich exrrem abgeschossen und ich bin bis heute nicht mehr auf die Füße gekommen.

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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
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ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

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5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
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11.11.18 1,75mg
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3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 07.07.19, 12:47

hallo towanda,

ich stecke momentan viel Hoffnungen in die Äußerungen meines osteopathen. er hat schon mal richtig gelegen als er mir ein aufdosieren empfahl... hätte ich auf ihn gehört hätte ich wohl erst nach dem ganzen risperidon stress geheiratet und wäre wohl nicht in die dritte Psychose geraten. demnach höre ich jetzt auf ihn und er sagte mir, dass ich so reduzieren kann. allerdings dann erstmal 2-3monate pause machen muss. ich freue mich auf diesen großen schritt, auch weil die Nebenwirkungen sehr stark sind und ich nicht meinem Alltag nachgehen kann. sport gehört für mich eigentlich dazu und der ist seit märz bei mir unmöglich. ich fühle mich nicht mehr, habe Dissoziationen und bin unkonzentriert sowie depressiv. alles nw des risperidons. ich möchte meine tage wieder haben und den erhöhten prolaktinspiegel loswerden. ich habe Kinderwunsch und werde im august 32. so langsam aber sicher werde ich ungeduldig. ich weiss, das der schritt groß ist aber ich vertraue da sehr auf meinen osteopathen. bis jetzt hatte er immer recht und mich sehr unterstützt in den letzten Jahren. er weiss um die Gefahr einer absetzpsychose und ist mit seinen Äußerungen sehr bedacht.
LG, Muffin
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
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nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Marcilie » Sonntag, 07.07.19, 14:22

Hallo muffin, :)

Noch mal zur deiner Erwähnung, warum ich mit dem Zeug Sport machen kann.

Es kam auch erst mit der Reduktion.

Glücklicherweise ist risperidon das Medikament, was ich bisher von allen am besten vertragen habe.
Den Sport und alles andere konnte ich auch erst so im verlauf von unter 2 mg machen zumal auch das ich mit deutlich weniger Nebenwirkungen zu kämpfen habe und ich auch Symptome frei bin.

Gibt ja auch die schnell vertoffwechseler , die einen niedrigeren Plasma Spiegel haben und Frauen reagieren empfindlicher auf neuroleptika als Männer.


Ich hoffe für dich , das ist das richtige, wie du dich mit deiner Reduzierung entscheidest und denke dabei, wenn du rechtzeitig aufdosierst , einer weitere psychose zu vermeiden.

Wichtig ist ja nur dein glaube an dich selbst usw.

Es ist schon mal einigen gelungen, schnell abzusetzen, aber ein gewisses höheres Risiko muss man dann aber trotzdem im kauf nehmen . :?


Ich wünsche dir alles gute dabei und drücke dir alle däumchen auf deinen weg und das es dir bald wieder besser geht . :hug:

LG MARCILIE
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Risperidon von 4 mg im September 2017 bis sept.2018 Schritt für Schritt bis 2 mg reduziert.
15.9.17 reduz. Auf 3,5 MG
3.10.17 Reduz auf 3 mg risperidon (Reizbarkeit und leichte wutgefühle) schnell abgeklungen.
Ab November 2017 starke Besserung der Nebenwirkungen.
19.02.18 Reduz. 2,75 mg R
16.07.2018 reduziert auf 2,5 mg risperidon.
23.9.18 auf 2 mg risperidon. Mässig starke Entzugserscheinungen. Instensive Wahrnehmungen. Am Anfang kurzzeitig schlafsstörungen.
Für 1 Woche ab und zu leichte paranoia, angespanttheit,Reiz sensibel, schneller überfordert, schwindel und Angst unterwegs.
Nach 4 Wochen starke Besserung und ab November wieder komplett Stabilität.

Ab 25.04.19 Beginn der wasserlösemethode und mikrotapering,

25.04.19 1,95 mg
6.05.19 1,92 mg
28.05.19 1,89 mg
27.06.19 1,85 mg .
8.07.19 1,82 mg
14.07.19 1,79 mg

Ab 15.07 absetzpause von 4 Wochen. :fly:

Aktuelle Zusatz Medikation:
Metoprolol (beta-blocker )95 mg täglich .
Ein absetzen des Metoprolols ist geplant .

Schilddrüsen unterfunktion seit dem Jahr 2007: morgendliche Einnahme von 125 l-thyroxhin

gemuesemuffin
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 07.07.19, 14:27

vielen dank, lieber marcilie!
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Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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Artischocke, Löwenzahn für die Leber
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Bachblüten

escargot
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von escargot » Sonntag, 07.07.19, 21:54

Oh liebe Muffin

pass bloß auf dich auf! Ich könnte auch sehr lang keinen „richtigen“ Sport machen und deshalb möchte ich auch nicht mit dem Ola wieder hoch gehen (und mit R auch nicht über 2 mg). Das bremst enorm.

Aber ich muss dazu sagen, dass ich vor der Erkrankung auch SEHR sportlich war. Denke das spielt auch mit rein und auch wenn ich dann fast 20 kg binnen 10 Wochen zunahm, ging ich zumindest noch spazieren wenn es irgendwie ging. Das verbrennt natürlich fast keine kcal aber es hält doch auch agil. Und Treppensteigen. Ich habe geschnauft wie ein Walross und geschwitzt aber mich gezwungen.

Und dann bin ich auch bisschen Fahrrad gefahren - nie weite Strecken aber immer so ein paar wenige km.

Und kannst du nicht vielleicht die erstmal Rehasport verordnen lassen? Das wäre ja ein Anfang...

Seit wann kennen sich Osteopathen mit Psychopharmaka Absetzen aus? Ich wäre da mehr als vorsichtig.
Aber du hörst sicher gut auf deinen Körper und kennst deine Frühwarnsymptome?

Herzliche Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
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15.05. Tavor 0,8 mg
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12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 08.07.19, 11:16

hallo escargot,

danke für deine Nachricht. Bei dir ist ja auch einiges los momentan- man man! ich drücke dir die Daumen das es bei dir bald wieder ruhiger wird!

nee, rehasport mag ich nicht- ich mag eigentlich generell keinen sport, bis auf Kampfsport- da hängt mein herz dran. daher ist bei mir auch eher so, dass ich entweder gar keinen sport mache so wie die letzten Monate, weil kämpfen einfach nicht ging aufgrund der Medikamente, oder eben zum kämpfen geh. ich mach drei kreuze wenn das wieder geht. ich bin jetzt bei 2,5mg angekommen und stabilisiere mich erstmal die nächsten drei Wochen. momentan ist das grippegefühl wieder weg, das macht Hoffnung. benebelt bin ich noch aber ich merke es wird langsam besser. von 3,25 auf 2,5 war ja auch ein ziemlich großer schritt aber momentan gehts gut. ich hab nur Albträume wie sonst was. aber da hab ich nix gegen, solange sich das traumgeschehen nicht wie in der psychose auch in den tag rein schleicht.
mein osteopath hat nicht allzu viel wissen über pp. aber er kennt mich und meinen Körper und weiss, wie sensibel ich reagiere. er ist ebenfalls so sehr sensibel, dass er meinen Körper abfragen kann, ähnlich wie bei kinesiologie, ob und wann ich wieviel reduzieren kann. das hat bisher immer sehr gut funktioniert und da ich ihm sehr vertraue, gibt es mir kraft, Hoffnung und Sicherheit. das ist etwas, was mir mein Psychiater nicht gibt. ich bin sehr sensibel auf äussere umstände- wenn da zu viel stress ist rutsche ich ab und es geht mir nicht gut. vor der letzten Psychose hab ich geheiratet, traumatherapie gestartet was mich sehr getigert hat, sowie einen neuen job angefangen der auch stark triggerte... das war zu viel. dann natürlich noch das absetzen und dann hats geknallt. es lag gar nicht am zu schnellen absetzen, das war nur ein weiterer Faktor. daher denke ich, und damit stimme ich mit der Meinung meines osteopathen überein, das ich recht schnell absetzen kann so lange die äusseren umstände stimmen. momentan mache ich nix (ausser rauchen). keine Arbeit, kein stress wie Hochzeit, Therapie etc. und das ist auch gut so, sonst würde ich das in dem tempo nicht schaffen. wenn ich dann ab august auch wieder zum sport kann, bin ich erstmal zufrieden. das ist mein ziel- zum sport gehen, weiter absetzen und wenn das geschafft ist evtl nochmal mit der Therapie starten, aber dafür muss ich stabil sein.

LG,
Muffin
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

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März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von padma » Montag, 08.07.19, 18:58

liebe Muffin, :)

ich bin sehr besorgt bzgl. deines Vorhabens so viel zu reduzieren.
und damit stimme ich mit der Meinung meines osteopathen überein, das ich recht schnell absetzen kann so lange die äusseren umstände stimmen.
Dein Osteopath mag sehr gut sein und es ist schön, dass du jemand hast, dem du vertraust. Es ist jedoch so, dass das Risiko einer Absetzpsychose neurophysiologisch begründet ist. Äussere Umstände sind lediglich ein Faktor.

Was bei einer solchen Reduktion in deinem ZNS ablaufen wird, kann m.E.n. niemand vorhersagen.
Ich weiss, das ist nicht das, was du hören möchtest, aber ich bin wirklich sehr besorgt.
PS: ich werde ab Herbst wahrscheinlich zur Therapie gehen. zu der traumatherapie nach hh. der therapeut arbeitet analytisch. ich halte ihn für sehr kompetent. er hat mir am Telefon aber empfohlen, ein notfallmedikament (ein antipsychotika) da zu haben. gibt es sowas? also eines, das ich zur Krise nur ein paar tage nehmen muss... mwn gibt es sowas nicht, ausser vielleicht tavor.
Auch da klingeln bei mir alle Alarmglocken. Eine analytische Traumatherapie, bei der evtl. ein Notfallmedikament benötigt wird, halte ich bei dir für absolut kontrainduziert!
Du bist doch schon einmal durch eine aufdeckende Traumatherapie retraumatisiert worden.

Du bräuchtest m.E.n. eine stabilisierende Traumatherapie, alles Aufdeckende halte ich bei dir für gefährlich.

mit sehr besorgten Grüssen, :hug:
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 09.07.19, 8:57

Liebe padma,
Danke für deinen Beitrag! Ich bin gerade unterwegs und antworte am we ausführlicher :)
Lg!
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Tavor (Bedarf)
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daraufhin wieder zurück in die Klinik

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dann beides noch langsamer ausgeschlichen

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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
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11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
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13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
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3. Psychose
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 12.07.19, 13:23

So, jetzt bin ich wieder zuhause und kann schreiben.

dein Beitrag hat mich nachdenklich gemacht, liebe Padma. ich möchte keinesfalls das Risiko einer erneuten Psychose eingehen. die letzte Reduzierung merke ich, aber auch im positiven sinne. ich spüre mich selbst wieder etwas mehr. das tut so gut. leider habe ich immer dieses blöde grippegefühl und leichte brain zaps, aber nur morgens. morgens ist sowieso alles am blödesten. ich brauche ewig um wach zu werden. ich schlafe sehr viel momentan, so 10-12std. aber ich habe auch das Gefühl ich brauche das und es tut mir gut- regeneration im schlaf sozusagen.

ich werde den nächsten schritt in etwa 2,Wochen gehen. mein osteopath sagt ja auf 0,8mg. das wäre ein sehr großer schritt. momentan bin ich bei 2,5mg. ich werde aber noch zu sicherheit zu meiner heilpraktikerin gehen, sie soll auch nochmal austesten wieviel weniger ich vertragen kann. dann bin ich auf der sicheren Seite.

der therapeut zu dem ich hingehen möchte arbeitet zwar analytisch, aber er bietet traumatherapie ohne konfrontation an. wie das genau aussieht, weiss ich nicht. ich werde auch teilearbeit machen müssen, denn mittlerweile habe ich herausgefunden das ich mehrere Anteile besitze. diese sind aber nicht klar differenziert und es ist sehr schwer da heran zu kommen. ich brauche sehr viel Mitgefühl mit mir selbst und Geduld. beides etwas was ich kaum habe. besagter Therapeut hat mit mehreren traumatherapeuten ein therapiekonzept erarbeitet- falls es dich interessiert, Padma, hier ein link:

http://www.ngat.de/download/1504Mack.pdf

er sagte mir auch wie wichtig es ist, das man bei komplexen Traumata nicht Konfrontation arbeitet, weil der Schuss gehörig nach hinten losgehen kann. so wie in meinem falle.

lg, muffin
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dann beides noch langsamer ausgeschlichen

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starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Marcilie » Freitag, 12.07.19, 21:58

Hallo muffin , :)

Das freut mich sehr, das du bei 2,5 mg risperidon Verbesserungen spürst. :D

In den nächsten Wochen wirst du noch eine Abnahme weiterer Nebenwirkungen bemerken .
War bei mir immer der Fall , das es nach etwas längerer Zeit, noch deutlicher spürbarer war . :wink:

Ich drücke dir auf deinen weiteren weg die däumchen und ausserdem viel Geduld mit dir selbst bei der traumatherapie! :hug:

Ps. Wenn du das Risiko einer absetzt psychose vermindern möchtest, wäre ja die 10 Prozent regel das beste...

Egal , wie du dich entscheidest, ich hoffe , du hast diesmal mehr Erfolg!

LG Marc
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Fragwürdige Diagnose: paranoide Schizophrenie.

Risperidon von 4 mg im September 2017 bis sept.2018 Schritt für Schritt bis 2 mg reduziert.
15.9.17 reduz. Auf 3,5 MG
3.10.17 Reduz auf 3 mg risperidon (Reizbarkeit und leichte wutgefühle) schnell abgeklungen.
Ab November 2017 starke Besserung der Nebenwirkungen.
19.02.18 Reduz. 2,75 mg R
16.07.2018 reduziert auf 2,5 mg risperidon.
23.9.18 auf 2 mg risperidon. Mässig starke Entzugserscheinungen. Instensive Wahrnehmungen. Am Anfang kurzzeitig schlafsstörungen.
Für 1 Woche ab und zu leichte paranoia, angespanttheit,Reiz sensibel, schneller überfordert, schwindel und Angst unterwegs.
Nach 4 Wochen starke Besserung und ab November wieder komplett Stabilität.

Ab 25.04.19 Beginn der wasserlösemethode und mikrotapering,

25.04.19 1,95 mg
6.05.19 1,92 mg
28.05.19 1,89 mg
27.06.19 1,85 mg .
8.07.19 1,82 mg
14.07.19 1,79 mg

Ab 15.07 absetzpause von 4 Wochen. :fly:

Aktuelle Zusatz Medikation:
Metoprolol (beta-blocker )95 mg täglich .
Ein absetzen des Metoprolols ist geplant .

Schilddrüsen unterfunktion seit dem Jahr 2007: morgendliche Einnahme von 125 l-thyroxhin

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Samstag, 13.07.19, 10:38

hallo marcilie,
danke fürs Daumen drücken :)

am sichersten wäre es bestimmt mit der 10% Methode... aber das dauert mir zu lange, so lange halte ich die Nebenwirkungen nicht aus. ich nehme kontinuierlich zu und das macht mir sehr zu schaffen. ich möchte wieder normal essen können und zum sport gehen können.
daher habe ich die Methode mit dem austesten für mich gewählt.

heute früh hatte ich keine brainzaps und auch kein grippegefühl. juhu :)

LG, Muffin
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2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


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ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von Marcilie » Dienstag, 16.07.19, 21:25

Hallo muffin, :)

Das hört sich doch nach einem Plan an. :D

Wie kommst du denn aktuell mit den 2,5 mg zurecht?
Wie sieht's mit dem Nebenwirkungen aus?

Ps. Ja das mit den zunehmen ist bei risperidon bekannt. :(

Seit der Einnahme hatte ich auch etwa 6 kg zugenommen.

Es ist aber auch mit dem Medikament möglich abzunehmen und auf sein ideal gewicht zu kommen , wenn man gewisse Dinge beachtet..(sofern man den Ehrgeiz dazu hat) was bei den Medis nicht immer das einfachste ist.

LG Marc
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3.10.17 Reduz auf 3 mg risperidon (Reizbarkeit und leichte wutgefühle) schnell abgeklungen.
Ab November 2017 starke Besserung der Nebenwirkungen.
19.02.18 Reduz. 2,75 mg R
16.07.2018 reduziert auf 2,5 mg risperidon.
23.9.18 auf 2 mg risperidon. Mässig starke Entzugserscheinungen. Instensive Wahrnehmungen. Am Anfang kurzzeitig schlafsstörungen.
Für 1 Woche ab und zu leichte paranoia, angespanttheit,Reiz sensibel, schneller überfordert, schwindel und Angst unterwegs.
Nach 4 Wochen starke Besserung und ab November wieder komplett Stabilität.

Ab 25.04.19 Beginn der wasserlösemethode und mikrotapering,

25.04.19 1,95 mg
6.05.19 1,92 mg
28.05.19 1,89 mg
27.06.19 1,85 mg .
8.07.19 1,82 mg
14.07.19 1,79 mg

Ab 15.07 absetzpause von 4 Wochen. :fly:

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Mittwoch, 17.07.19, 11:21

Hallo Marcilie,

ich merke, dass ich immer in eine leichte Depression stürze, wenn ich reduziere. die ersten paar tage gehts mir immer besser, dann kommt ein kleiner Absturz und dann geht es ganz langsam wieder bergauf. momentan gehts also wieder bergauf. ich habe keine brainzaps und kein grippegefühl worüber ich mich sehr freue. ich bin allerdings noch ziemlich neben der spur und matschig, habe konzentrationsprobleme bin müde und alles ist unendlich schwer. ich freue mich auf den nächsten schritt, der in ca 1 Woche ansteht.

das mit dem abnehmen ist so eine Sache- ich schaffe es momentan kaum, unter die 1000kcal zu kommen. ich habe in meiner Vergangenheit eine Essstörung gehabt und möchte die nicht wieder re aktivieren. ich hoffe, das Gewicht geht nach 0 von alleine (bzw mit sport) wieder runter. es sind ja nur 7kg, das sollte eigentlich machbar sein wenn der Stoffwechsel wieder rund läuft.

ab august kann ich wieder zum sport, sagt mein osteopath. da freue ich mich schon sehr drauf. dann ist ja erstmal eine absetzpause von 2,3 monaten geplant die ich auch einhalten werde. im November sollte ich mit den pp durch sein. ich hoffe es so sehr.

LG, muffin
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Tavor (Bedarf)
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Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

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Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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Re: gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 18.07.19, 15:45

hallo ihr lieben,

ich fühle mich depressiv und dissoziiert. blöde absetzerscheinungen. ist jemand hier der mir ein bisschen mut zusprechen kann? :)

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Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

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Mai 2018

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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

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sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
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13.11.18 1,625mg
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18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
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Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
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15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg

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