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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Domurat
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Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Freitag, 21.09.18, 16:07

Hallo,
jetzt bin ich 60 Jahre alt und nehme seit 36 Jahren Neuroleptika ein. Davon 21 Jahr Orap (meistens 3mg), 13 Jahre Risperidon (meistens 6mg) und gleichzeitig 12 Jahre Clorprothixen (lange 80mg). Und zwischendurch immer wieder mal und jetzt ununterbrochen (teilweise hat sich das mit Risperidon überschnitten) Haloperidol momentan 14-17mg/Tag. Meine Frage ist, wie komme ich dauerhaft von Haloperidol herunter, ohne etwas anderes nehmen zu müssen?
Schöne Grüße
domurat
Zuletzt geändert von Ululu am Samstag, 22.09.18, 14:05, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Namen im Titel zugefügt zur besseren Übersicht im Forum
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Bella2Bittchen
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
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escargot
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Re: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Freitag, 21.09.18, 20:15

Hallo domurat,

herzlich willkommen hier!

Hast du eine oder mehrere Diagnosen? Und hast du Psychotherapie gemacht?

Wie sieht sonst dein Leben aus? Magst du uns noch ein wenig erzählen?

Ansonsten melden sich hier sicher noch die Erfahreneren und geben dir gute Hinweise. Kenne mich mit Haloperidol nicht aus, vermute aber, dass du ähnliche Diagnose hast wie ich.

Essentiell ist ein langsames Reduzieren von 5-10 % alle 4-6 Wochen etwa (evtl. etwas langsamer bei der Länge der Einnahmedauer). Wie genau, schreibt dir hier sicher noch jemand vom Team.

Alles Liebe!
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

Murmeline
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Re: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Murmeline » Freitag, 21.09.18, 22:05

Guten Abend!

Zum reduzieren von Neuroleptika bietet sich diese Broschüre als lesenswert an: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=8997

Hier sind weitere Basisinfos:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=12884

Nach der langen Einnahmzeit machtbesessen vermutlich Sinn, sich langsam ranzutasten und vorsichtig mit kleinen Schritten zu beginnen. Hast du einen Arzt, der den Weg mit dir geht? Wenn nicht, ist das auch nicht ungewöhnlich,
Viele hier organisieren sich beim Absetzen selbst und alle hier unterstützen sich gegenseitig!

Murmeline mit Grüssen
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Domurat
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Re: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Samstag, 22.09.18, 3:25

@escargot: Ursprünglich hatte ich die Diagnose: Paranoide Schizophrenie (Oktober 1981) Mein Arzt hält bis heute daran fest.
2012 entdeckte ich dann, das ich das Asperger-Syndrom habe (das ist angeboren im Gegensatz zur Schizophrenie). Und im folgenden Bestätigung des Asperger-Verdachtes durch meine damalige Ärztin) Aber bisher keine offizielle Asperger-Diagnose.
Chlorprothixen habe ich in einem Zeitraum von 4 Jahren (2012-7.10.2016) ausgeschlichen; dabei gab es nur geringere Probleme.
Risperidon habe ich dann in 4 Monaten von 6mg 5,5mg heruntergesetzt und dann in im Sommer 2017 in einer Gewalt-Kur innerhalb von 2 Monaten auf am 11. August 2017. Seitdem habe ich schwere Schlafstörungen und ich hatte auch im Herbst/Winter 2017/18 eine ausgewachsene Absetzpsychose. Haloperidol habe ich ursprünglich nur genommen, um die Entzugserscheinungen abzumildern. Davon brauche ich im Moment 16-17mg am Tag. Haloperidol entwickelt bei mir aber auch eigene Wirkungen und Vor allem Nebenwirkungen. Aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrung mit dem Medikament kann ich sagen, dass es nach wie vor ein gutes Akut-Medikament (es wirkt innerhalb von Minuten), aber nichts für die Dauer (aufgrund der schweren Nebenwirkungen). Ich will aber auch kein neues Neuroleptikum wegen meines Alters. Wenn ich ich zum Beispiel Abilify einnehmen würde ab sofort, hätte ich vielleicht noch ein paar Jahre meine Ruhe, dann wieder Haloperidol zusätzlich und schließlich in ca. 8-10 Jahren Nebenwirkungen, so das das ich das dann ausschleichen müsste - ich wäre aber 10 Jähre älter, 10 Jahre kränker und 10 Jahre schwächer. Deswegen denke ich, ich ziehe das jetzt durch mit dem Entzug (von Risperidon, der läuft und dem Entzug von Haloperidol, der noch kommen soll.
Ansonsten habe ich seit 38 Jahren keine Freunde mehr nur meine Mutter und meinen Bruder. Die ganzen Jahre habe ich mich mit Arbeiten und Geld verdienen beschäftigt, bin ca. 20 Jahre zur Arbeit gegangen, und nächsten Januar seit 21 Jahren selbstständig. Durch die Schlafstörungen ist meine Arbeitsleistung in letzter Zeit deutlich gesunken, muss aber immer noch weiter arbeiten, obwohl ich seit 2004 Vollerwerbsminderungsrentner bin.
@Murmeline: Mein jetziger Arzt ist jetzt 83 Jahre alt und derselbe, der 1981 die Schizophrenie-Diagnose bei mir stellte. Er hat meinen Autismus auch damals schon erkannt, aber Autismus galt früher vor 1980 ab Abart der Schizophrenie. Andere spätere Ärzte habe dann alle von den Pillen auf die Krankheit geschlossen (wer solche Pillen nimmt muss ja schizophren sein), haben mich nicht mehr untersucht geschweige mir bei meinen Problemen geholfen, vor allem auch nicht beim Reduzieren. Mein jetziger Arzt hat den Vorteil, das er mir nichts aufzwingt, wie andere Ärzte das gerne tun). Und ich habe ständigen Kontakt zu ihm über Whatsapp. Das heißt: Ich schreibe (dort) viel, aber er hält wie alle Psychiater Distanz.
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Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Jamie
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Re: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Jamie » Samstag, 22.09.18, 12:36

Hallo Domurat,

auch von mir noch ein Hallo und willkommen :)

Ich habe eine Bitte. Kannst du bei längeren Texten Absätze einbauen? Das liest sich einfacher, danke :)

Deine Leidensgeschichte tut mir wirklich weh zu lesen.
Ich lese aber auch heraus, dass du einen gewissen Modus gefunden hast deine Medikamente gezielt einzusetzen, deswegen werde ich da nicht dazwischenquatschen.

Du weißt, dass Neuroleptika (NL) zu Gehirnschwund und irreversiblen Schäden führen können?
Ich schreibe das nicht provokant, ich frage nur nach.
Wenn es nicht ohne geht, was ich respektiere, könnte es aber wenigstens ein Ziel sein zumindest von dem ein - oder anderen die Dosis zu senken. Das wäre von großem gesundheitlichen Mehrwert.
Aber natürlich auch nur, wenn du das willst.

Das Haloperidol sehe ich sehr kritisch; fühlst du dich davon nicht emotional chemisch kastriert?

Es macht mich traurig zu lesen, dass du keine Freunde hast. Aber das ist ja oft die Konsequenz langer chronischer Krankheiten und Persönlichkeitsvariationen wie Asperger etc. Vielleicht kannst du hier, wenn vielleicht auch keine echten Freunde (soviel kann man nicht versprechen), zumindest etwas Anschluss finden? You´re welcome :hug: .

Die Finger vom Olanzapin würde ich unbedingt lassen - genau aus den Gründen, die du selber nennst.

Viele Grüße, melde dich, wenn du bei irgendwas Hilfe und Unterstützung brauchst
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Samstag, 22.09.18, 14:33

Hallo Jamie,
leider befinde ich mich im Moment wieder in einer psychischen Krise und ich weiß mir zeitweise nicht zu helfen, als Haloperidol hochzusetzen.
Anders geht es im Moment nicht.
Aber es ist auch so, wie mal jemand geschrieben, dass die ursprünglichen Symptome, wegen denen man Neuroleptika erhalten hat, später wenn man die Neuroleptika reduziert, doppelt oder dreimal so stark wiederkehren. So ist ist bei mir auch.
Aber so schwierig wie jetzt war meine Lage auch noch nie in meinem Leben. Es ist nämlich so, das sich meine Angehörigen - meine Mutter und mein Bruder - sich in letzter Zeit mehr oder weniger gegen mich gekehrt haben.
Das verursacht bei mir eine tiefe Verzweiflung.
Dann bleiben da nur noch ganz wenige soziale Kontakte für mich übrig, die mir helfen könnten.
Haloperidol hat für mich einen entscheidenden Vorteil: Ich komme davon nämlich wesentlich leichter wieder herunter als von anderen Neuroleptika.
Und Haloperidol lässt mich das tun, was ich wirklich will. Das heißt: Es stehen gewaltige Veränderungen an in meinem Leben.
Und Haloperidol hilft mir dabei, das alle psychisch zu verarbeiten.
Viele Grüße
Domurat
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Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
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am 8.3.2019 8mg Haloperdol
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ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
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Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
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Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
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09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 22.09.18, 18:17

Hallo Domurat ,

ich ordne mich auch dem Asperger- Spektrum zu und ich habe eine ganze Zeit lang Haldol genommen. Mir ging es wie dir - ich fand die Wirkung nicht so unangenehm und es war gewichtsneutral (für mich enorm wichtig ). Ich kam so lange mit Haldol zurecht, bis ich eine Akathasie entwickelt habe, eine Bewegungsunruhe, dann ist es raus gekommen.
Also wie gesagt, ich verstehe dich gut. Nur eine Sache fällt mir auf: Haldol mit 16 ,17 mg zu dosieren, das macht man HEUTZUTAGE echt nicht mehr.
Das ist zu hoch. Damit riskierst du auf jeden Fall eine tardive Dyskinesie.

Ich selbst hatte 6 mg - und das wird schon als "mittlere Dosis" bezeichnet. Da du 60 bist, zählst du schon zu den "älteren Patienten", und da sollte auch nicht mehr gegeben werden.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... geaendert/ hier kannst du das nochmal nachlesen.

Meine Idee wäre, dass Haldol langsam auf eine vertrrägliche Dosierung zu reduzieren , so wie es hier schon Esgargot und Murmeline vorgeschlagen haben.
liebe Grüße Arian
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Sonntag, 23.09.18, 1:50

Hallo Arianrhod,
Das habe ich auch vor: So bald es mir etwas besser geht, reduziere ich Haloperidol auf 6-8mg pro Tag.
Das hatte ich schon letztes Frühjahr.
Aber im Moment kämpfe ich wieder mit meiner wiederaufgeflammten Absetzpsychose. Die beinhaltet hauptsächlich Wahnideen, die ich schon früher hatte, nämlich das ich denke, mein Bruder und meine Mutter wollten mich aus unserer Firma rausmobben.
Was ich jetzt brauche ist, dass ich ein paar Wochen geschont werde, und dass ich eine bisschen menschliche Wärme bekomme.
Das bekomme ich im Moment aber nur teil- und zeitweise. Richtig Ruhe bekomme ich nicht.
Auf 16-17mg Haloperidol war ich schon ein paar Wochen letzten Winter, bin aber wieder heruntergekommen auf 6-8mg. Das hoffe ich, auch bald wieder zu erreichen. Nur muss ich unbedingt erst wieder psychisch stabil sein, was ich im Moment nicht bin.
Und die neue Höchstdosis für Haloperidol liegt ja bei 20mg - da bleibe ich momentan noch drunter.
Und die neue Höchstdosis für ältere Leute liegt bei 5mg. Das erreiche ich ja womöglich noch bald wieder.
Allerdings bin ich erst vor ein paar Tagen 60 geworden. Ich bin aber noch nicht 70 und ich bin noch nicht 80.
Ich weiß auch, dass mit Haloperidol nicht zu spaßen ist. Aber Risperidon musste ich wegen schwerer Nebenwirkungen absetzen nach 13 Jahren.
Und was neues will ich wegen meines Alters nicht mehr. Haloperidol ist für mich der Lückenbüßer. Damit bekämpfe ich die schweren Entzugserscheinungen, die ich nach 13 Monaten Risperidon-Entzug immer noch habe.
Risperidon ist nämlich immer noch nicht weg. Wie lange das noch dauert, weiß ich nicht. Manche sagen einen Monat pro Jahr Einnahme. Das wären bei mir 14 Monate, als bis zum 11. Oktober 2018. Es kann aber auch noch (wesentlich) länger dauern. Hoffen wir das Beste.
Viele Grüße
Domurat
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Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
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10-11mg Haloperidol am Tag
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10mg Amlodipin am Tag
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1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
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am 8.3.2019 8mg Haloperdol
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 23.09.18, 13:32

Hallo Domurat,

die rein antipsychotische Wirkung kann es nicht sein, die du magst, denn bei 7mg Haloperidol werden schon etwa 90% der zuständigen Rezeptoren belegt. - was darüber hinausgeht, hat eigentlich nur Nebenwirkungen, und das ist im Fall von Haldol Sedierung. (Nach einer Weile kehrt sich der Effekt um, und man wird unruhig )
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=14293
Domurat hat geschrieben:
Sonntag, 23.09.18, 1:50
Aber im Moment kämpfe ich wieder mit meiner wiederaufgeflammten Absetzpsychose. Die beinhaltet hauptsächlich Wahnideen, die ich schon früher hatte, nämlich das ich denke, mein Bruder und meine Mutter wollten mich aus unserer Firma rausmobben.
ich kenne dich nicht persönlich, daher meine Frage: Weshalb glaubst du, dass das eine Wahnidee ist?
Bei einer Wahnidee wie, dass jemand glaubt , er ist Jesus, oder alle Geheimdienste sind hinter einem her, wird die Irrationalität ziemlich schnell klar,
aber deine Idee läge ja im Bereich des Möglichen.

liebe Grüße Arian
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von reddie » Sonntag, 23.09.18, 13:49

Arianrhod hat geschrieben:
Sonntag, 23.09.18, 13:32

ich kenne dich nicht persönlich, daher meine Frage: Weshalb glaubst du, dass das eine Wahnidee ist?
Bei einer Wahnidee wie, dass jemand glaubt , er ist Jesus, oder alle Geheimdienste sind hinter einem her, wird die Irrationalität ziemlich schnell klar,
aber deine Idee läge ja im Bereich des Möglichen.

liebe Grüße Arian
Stimmt, solange es nicht etwas völliges Absurdes ist. Meine Mutter hatte so Ansätze, dass der Nachbar das Telefon abhörte. Ungünstigerweise war es der direkte Nachbar und dieser war mal beim Verteidigungsministerium angestellt. Hm, konnte ich ihr schlecht ausreden. Wir haben dann nur noch über Handy telefoniert. Ja, man macht schon was mit.

Als sie mir mal vorwarf, ich würde mir wünschen, dass sie schnell stirbt ich ,damit ich an das Erbe komme, hat sie an meiner Reaktion gesehen (ich habe sie unter Weinen völlig schockiert angefleht mir zu glauben, das es nicht so ist und es war auch nicht so. Heule schon wieder, wenn ich das schreibe). Sie hat mir geglaubt und so etwas nie wieder gesagt oder in ihren Handlungen gezeigt.

Vielleicht sprichst Du Deine Befürchtungen mal an? Aus den Reaktionen kann man eigentlich schon viel lesen. Außer man ist halt wirklich psychotisch.

Alles Gute
reddie
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escargot
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Sonntag, 23.09.18, 19:18

Lieber Domurat,

mich macht auch mit-traurig, was ich hier lese mit den keinen Freunden vor allem.

Angst und Einsamkeit, das sind die zwei Pole, zwischen denen wir uns häufig bewegen, wenn wir psychotisch werden/sind. Bertram Karon schreibt das und da hat er Recht glaube ich.

Was ist jetzt mit dem Risperidon? Das schleichst du auch noch aus momentan? Habe ich das richtig verstanden?
Ich nehme das auch noch und mir ging es bei ab 3 mg auch nicht mehr gut, sodass ich wieder runter musste. Eigentlich wollte ich es überhaupt gar nicht erst nehmen, aber es war wohl nötig IRGENDWAS zu tun zu dem Zeitpunkt. War sehr schlecht beeinander.

Bei welcher Krankenkasse bist du und warst du bei deinem letzten Schub stationär? Hast du mal Therapie gemacht oder ziehst es in Erwägung?

Habe mich auch erfolgreich gegen eine Umstellung auf Abilify geweigert. Die haben alle Nebenwirkungen und letztlich bin ich nicht bereit Nebenwirkungen gegen anderen Nebenwirkungen einzutauschen und dann noch die Gefahr, die eine Umstellung immer birgt - so oder so. Das arme Hirnchen hat eh schon genug auf dem Puffer...

das mit deiner Mutter und deinem Bruder kann ich leider nicht blicken, aber klingt komplex. Vielleicht solltet ihr in den Dialog gehen, das ganze mal thematisieren oder sind das schon die harten Fakten? Mein Psychiater predigt mir immer, dass alles oder zumindest vieles nur in meinem Kopf stattfindet und ich es falsch bewerte. Weiß nicht, was ich davon halten soll, aber wenn ich mal wieder Geräuschkulissen aufnehme und feststelle, dass das psychotisches Gelaber war, dann komme ich doch ziemlich ins Wanken. So ist leider die böse Realität. Was aber nicht heißt, dass das alles komplett an den Haaren herbei gezogen ist. Ein Fünkchen Wahrheit steckt halt doch auch hinter unseren psychotischem Verhalten. So jedenfalls mein Eindruck!

Liebe Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
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Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
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Schlafprobleme, Muskelschmerzen
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Lucifer » Sonntag, 23.09.18, 22:14

escargot hat geschrieben:
Sonntag, 23.09.18, 19:18
das mit deiner Mutter und deinem Bruder kann ich leider nicht blicken, aber klingt komplex. Vielleicht solltet ihr in den Dialog gehen, das ganze mal thematisieren oder sind das schon die harten Fakten? Mein Psychiater predigt mir immer, dass alles oder zumindest vieles nur in meinem Kopf stattfindet und ich es falsch bewerte. Weiß nicht, was ich davon halten soll, aber wenn ich mal wieder Geräuschkulissen aufnehme und feststelle, dass das psychotisches Gelaber war, dann komme ich doch ziemlich ins Wanken. So ist leider die böse Realität. Was aber nicht heißt, dass das alles komplett an den Haaren herbei gezogen ist. Ein Fünkchen Wahrheit steckt halt doch auch hinter unseren psychotischem Verhalten. So jedenfalls mein Eindruck!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sogar mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit dahinter steckt. Ich habe mal gedanklich mitgekriegt wie zwei "Freunde" über mich gelästert haben und habe es dann angesprochen. Und der "Freund" ist dann in seiner Haltung und Blick ganz starr geworden, so als würde er mich frage wollen wie ich das denn wissen kann. Er hat es nicht abgestritten.
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Sonntag, 23.09.18, 23:39

Lieber escargot,

Ja, Risperidon habe ich viel zu schnell heruntergefahren, weitgehend innerhalb von 2 Monaten von 5,5mg auf 0. Am 11.08.2017 war Risperidon dann komplett weg. Ab 26.07.2017 schlief ich extrem schlecht und wenig bis heute. Dann laufend Haloperidol bis heute.
Ich bin zwar in der AOK, aber mein Psychiater behandelt mich privat. Das ist mir lieber, weil Kassenärzte mir immer was aufzwingen wollten.
Ich habe nur jetzt das Problem, das mein Psychiater mir kein Rezept schicken will. Kennst Du vielleicht einen Arzt der mir ein Rezept über 100 Stück N3 Haloperidol 1mg und 100 Stück N3 Haloperidol 4mg aufschreibt oder weisst Du, wer mir da helfen kann?
Viele Grüße
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Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
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Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
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Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
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Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
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am 9.3.2019 9mg Haloperidol
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Montag, 24.09.18, 7:28

Guten Morgen lieber Domurat!

Ja kenne tatsächlich einen Psychiater, der das unter Umständen machen würde. Aber auch nicht ohne seine Patienten-Klienten von Angesicht zu Angesicht gesehen zu haben (wichtig und richtig!) und zudem nimmt er derzeit keine neuen Patienten mehr, soweit ich weiß - und falls doch - beträgt die Wartezeit auf einen Termin um die 90 Tage.

Vermute übrigens auch, dass das ein rasantes Tempo war mit dem Risperidonausschleichen. Bleibt nur zu hoffen, dass das keinen bösen Rückschlag gibt! Absetzpsychosen sind heftigst. Wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.
Hoffe du passt gut auf dich auf.

Das mit der Krankenkasse habe ich deshalb gefragt, weil zum Beispiel die Techniker oder die BKK ein etwas anderes Angebot bieten für Patienten, die stationär waren. Nennt sich "Integrierte Versorgung". Das beinhaltet eine Begleitung durch eine Psychologin und eine Genesungsbegleiterin über 3 Jahre. Die haben dann auch noch gewisse Kontakte zu Ärzten und Therapeuten und begleiten ggf. auch zu den Terminen.

Schlafmangel ist wohl typisch für den Entzug. Jedenfalls war meine letzte Nacht auch und sogar im wahrsten Sinne des Wortes ein Albtraum. Leider ist genau das auch die Krux. Denn Schlaf ist gerade für uns so essentiell.

Liebe Grüße
escargot

P.S.: Tut mir leid, dir in der Pillenfrage nicht weiter helfen zu können. Aber red doch am besten nochmal mit deinem Psychiater. Vielleicht will er dich "nur" auch sehen, um sich ein Bild zu machen? Er kennt ja deine Medikation sicherlich und sollte demnach wissen, dass er dich so ggf. in den Entzug schickt :( DAS ist ebenso verantwortungslos und ich kann nur fassungslos den Kopf schütteln, wenn er tatsächlich erst diese Massen an Haloperidol aufgeschrieben hat und sich nun quer stellt!
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Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
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15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
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Schlafprobleme, Muskelschmerzen
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Montag, 24.09.18, 15:13

Lieber escargot,
es war tatsächlich ein rasanter Entzug bei Risperidon und ich ich hatte auch eine Absetzpsychose.
Das habe ich aber mit Haloperidol in den Griff bekommen.
Wenn mein Psychiater mir bis nächste Woche kein Rezept oder mich zu sich einlädt, bestelle ich das Rezept erst einmal bei meinem Hausarzt. Der wird das wahrscheinlich auch machen - leider wird er sich dann auch in die Behandlung einmischen.
Deswegen suche ich mir dann bald ein anderen Psychiater, der mich auf privater Basis behandelt. Ich habe da schon mehrere Adressen.

Viele Grüße
Domurat
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Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Montag, 24.09.18, 19:37

Lieber Domurat,

hast du nicht aktuell noch mit dem Risperidon-Entzug zu kämpfen? Das ist noch nicht allzulange her und du hattest sogar eine Absetzpsychose.

Ich persönlich halte es evtl. für zu früh für weitere Absetzmanöver FALLS du noch zu viele Symptome hast? Hast du?

Gibt es einen Plan B wie jetzt mit dem Haloperidol? Und wenn ja, wie sieht der aus, wenn ich (zugegeben neugierig) fragen darf?

Weshalb soll dich der Psychiater auf privater Basis behandeln? Sind das auch Privatrezepte, die du dann erhältst?

Ich bin übrigens eine SIE :)
Und ich habe einen kassenärztlichen Psychiater und großes Glück, dass der ganz gut zu sein scheint und sozusagen bin ich auch verhandlungssicher und bekomme auch immer das, was ich brauche oder meine zu brauchen.

Liebe Grüße
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Dienstag, 25.09.18, 2:19

Liebe escargot,
genau, ich bin immer noch im Risperidon-Entzug.
Deswegen will ich im Moment Haloperidol nicht reduzieren. Das kommt später.

Darüber hinaus befinde ich mich im Moment in einer psychischen Krise, wie ich sie schon öfter hatte in meinem Leben.
Ich hoffe, das wieder in den Griff zu bekommen (mit Haloperidol); dazu ist erforderlich, dass ich erst einmal wieder stabil werde unbedingt.
Das war bisher immer so.

Es kann sein, dass ich jetzt schon die Dosis Haloperidol gefunden habe, mit der stabil bin. Diese Dosis behalte ich erst einmal drei Wochen. Danach reduziere ich das dann ganz allmählich auf 6-8mg Haloperidol; das bleibt dann mehrere Monate.
Denn beim Haloperidol-Entzug gibt es keinen Plan B. Das ist ein Problem.

Mit Kassenärzten habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. Wenn das privat ist, habe ich größeren Einfluss auf die Behandlung, was bei Kassenärzten meistens nicht die Fall ist. Nach dem Motto: Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch, was gespielt wird.

Ja, die Rezepte sind auch privat.

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Danach immer Haloperidol dazu
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Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Dienstag, 25.09.18, 22:34

Lieber Domurat,

ah, das ist gut, dass du dir noch etwas Zeit lässt mit dem nächsten Entzug. So denke ich. War mir nicht ganz so klar. Nun aber!

Gut, dass du schon erfahren bist und auch auf Erfahrungswerte aus der Vergangenheit zurück greifen kannst! Das macht viel aus und bewirkt vielleicht sogar auch, dass man trotz Krise gerade weniger heftig durchgeschüttelt wird oder?
Jedenfalls wünsche ich dir sehr, dass du einen Weg auch diesmal raus findest!

Wahrscheinlich ist immer auch nochmal Aufdosieren ein gangbarer Plan B. Natürlich will man das vermeiden, aber dafür ist es ja auch nur der Reserveplan.

Kannst ja gern hier berichten, wie es dir ergeht, wenn du magst!

Alles Liebe!
escargot

P.S.: Hat sich dein Psychiater schon gemeldet? Ansonsten kontakte du ihn vielleicht doch auch nochmal? Weiß nicht, ob es so gut ist zu wechseln, wenn du gerade kriselst. Der kennt dich ja vermutlich eine Zeit. Sollte dir gerade jetzt beistehen (zumal er sogar offiziell die Dollarzeichen in den Augen haben darf, da ja privat)...
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Mittwoch, 26.09.18, 16:55

Liebe escargot,
die jetzige Krise ist nicht so einfach zu bewältigen trotz diesbezüglicher Erfahrungen.
Aber mein Psychiater hat sich gemeldet. Er schickt mir ein Rezept.
Viele Grüße
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Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
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Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
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Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Mittwoch, 26.09.18, 21:55

Super Domurat, dass er das Rezept schickt!

In welchem Turnus seht ihr euch eigentlich?

Ich bin gerade wieder bei alle 4 Wochen. Passt so.

Liebe Grüße
escargot

P.S.: Danke für's Anlegen deiner Signatur! :)
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ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

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