Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Samstag, 04.05.19, 12:58

Hallo escargot,
leider ist es nur so, dass meine Mutter mich die ganze Zeit bearbeitet, dass ich Haloperidol heruntersetzen soll. Das macht es für mich schwierig.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululuescargot
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

escargot
Beiträge: 1275
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 1451 Mal
Danksagung erhalten: 1829 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Samstag, 04.05.19, 22:57

Lieber Domurat,

tut mir leid, dass deine Mutter so Druck auf dich ausübt. Es ist dein Brain, dein Körper, deine Entscheidung. Das sollte sie respektieren.

Na bei mir ist es ein bisschen umgekehrt. Mein Mann (unter anderem) kann mich nicht so gut leiden sehen und sagt ich sei nicht „süchtig“ und bekomme die Medikamente ja „ärztlich angeordnet“ und brauche daher nicht reduzieren. Nun, ich sehe das etwas anders. Außerdem ist mir erst heute wieder zusammen mit meinem Schlüssel eine Bedarfstavor aus der Jackentasche gefallen und die hat mein Sohn dann gefunden. War mir sehr unangenehm. Möchte ihm das auch nicht vermitteln, dass man Tabletten nimmt, um seine Probleme zu lösen.

Finde es gut, dass du auf dich hörst und eben ggf. auch wieder aufdosierst. Pass gut auf dich auf und vielleicht ist es wirklich auch gut das so ein bisschen hier oder in einem separaten Tagebuch für dich zu dokumentieren?

Liebe Grüße
escargot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag (Insgesamt 3):
UlulupadmaDomurat
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Samstag, 18.05.19, 12:50

Hallo escargot,
mein Plan ist jetzt, das Haloperidol jeden Monat um 0,2mg zu reduzieren, bzw. später um 0,1mg, wenn die Nebenwirkungen das zulassen. Schnelleres Reduzieren hat die letzten Jahre ja auch nichts gebracht bei mir, war nicht dauerhaft.
Gestern kam Risperidon wieder bei mir durch, was sich in viel kaufen und viel trinken und Depressionen äußerte.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag (Insgesamt 3):
krasivaescargotBittchen
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17864
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 44421 Mal
Danksagung erhalten: 23084 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von padma » Samstag, 18.05.19, 23:14

hallo Domurat, :)
mein Plan ist jetzt, das Haloperidol jeden Monat um 0,2mg zu reduzieren, bzw. später um 0,1mg, wenn die Nebenwirkungen das zulassen.
Das hört sich nach einem guten Plan an. Auch wenn es lange dauert, jedes bißchen weniger, ist schon ein Gewinn.

Nimmst du denn aktuell Risperidon?

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
krasivaDomuratJamie
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Sonntag, 19.05.19, 14:02

Hallo padma,
nein, jetzt nehme ich nicht mehr Risperidon ein. Aber ich habe es 2017 in zwei Monaten von 5,5mg auf 0mg (am 11.08.2017) heruntergesetzt, nachdem ich es 13 Jahre lang genommen hatte.
Seitdem kämpfe ich mit Entzugserscheinungen von Risperidon.
Aber es ist auch schon besser geworden damit.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaJamie
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Sonntag, 19.05.19, 18:58

Hallo padma,
wahrscheinlich habe ich auch einen sogenannten poop-out. Ich weiß auch nicht, ob ich noch ein anderes Neuroleptikum nehmen soll, denn am 6.6.2019 habe ich einen Termin bei einem anderen Psychiater, der mir dann wohl etwas anderes aufschreiben will.
Wahrscheinlich bleibe ich aber bei Haloperidol und reduziere das im Schneckentempo.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag:
Jamie
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18033
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 23032 Mal
Danksagung erhalten: 29550 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Jamie » Dienstag, 21.05.19, 19:00

Hallo Domurat, :)

ich würde nach Möglichkeit wirklich auf jedes weitere Medikament verzichten, es sei denn eine Krise bahnst sich an, bei der du zu der Einschätzung kämst intervenieren zu müssen.

Haloperidol gehört zu den potentesten NL überhaupt und kann irreversible Schäden hinterlassen, das weißt du bestimmt.

Du hast so lange NL in deinem Leben genommen; auf ein paar weitere Jahre kommt es auch nicht mehr an, aber darauf, dass du vielleicht Krümelchen für Krümelchen davon wegkommst und dir ein Stück Lebensqualität zurück erkämpfst (zB durch Nachlassen von Nebenwirkungen). :hug:

Ich wünsche dir alles Gute und bitte sei achtsam bei dem neuen Psychiater.

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
DomuratpadmaArianrhod
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Mittwoch, 22.05.19, 13:22

Hallo Jamie,
ich weiß nicht, ob Du mich richtig verstanden hast: Ich meinte nicht ein anderes Neuroleptikum zusätzlich zu Haloperidol, sondern statt Haloperidol.
Weil Haloperidol wirklich schwer erträglich ist auf Dauer.
Viele Grüße
Domurat
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18033
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 23032 Mal
Danksagung erhalten: 29550 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 22.05.19, 21:09

Hallo Domurat, :)

ok ich verstehe.
Ich frage mich allerdings, was das für ein Medikament sein könnte (?) :?

Du nimmst das Haloperidol schon lange und solltest es daher schonend absetzen; ich hätte ja wirklich keine Ahnung, was mit dir passieren würde, wenn du zB einen fliegenden Wechsel auf ein anderes Mittel machen würdest. Da wären Komplikationen m. Er. vorprogrammiert.

Gut, schau halt mal, wie sich das Gespräch entwickelt und was der Arzt meint.
Dass das Haloperidol schwer zu ertragen ist glaube ich dir unbesehen :oops:.

Mitfühlende Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 4):
DomuratkrasivapadmaArianrhod
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Sonntag, 26.05.19, 19:49

Hallo,
nach 3 Tagen mit 7,3mg Haloperidol musste ich heute 2x0,5mg Haloperidol mehr nehmen, weil ich heute den ganzen Tag gegrübelt habe (wie auch schon gestern und und vorgestern, nur nicht so schlimm). Das fing an heute morgen, als ich an eine Frau in unserem Dorf denken musste, die Parkinson hat und deren Partner vor einiger Zeit gestorben ist und die jetzt nur noch ihre Schwester und deren Familie hat, mit der sie sich nicht versteht.

Bevor ich dann losfahren wollte heute morgen, habe ich flüchtig in dem Beipackzettel von Haloperidol gelesen, das Haloperidol (wie auch Pimozid, das ich 21 Jahre lang genommen habe) eine QT-Verlängerung verursachen kann. Darüber habe ich dann die ganzen Morgen, während ich gearbeitet habe, weiter gegrübelt. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass bei mir dann regelmäßige Kontroll-EKGs gemacht werden müssen und so weiter und so fort.

Schließlich fing ich dann heute Nachmittag an, über unseren Betrieb zu grübeln, weil wir im Moment nicht genug verdienen und so weiter und so fort.
Heute morgen habe ich dann schon - um arbeiten zu können - schon 0,5mg Haloperidol extra genommen.

Und heute nachmittag, als die Grübelei dann weiter ging, habe ich noch einmal 0,5mg Haloperidol extra genommen.

Danach geht es mir nun etwas besser, aber ich bin jetzt mutlos und traurig. Eigentlich wollte ich das Haloperidol morgen wieder auf 7,5mg setzen, aber meine Mutter meint, ich soll es immer wieder mit 7,3mg versuchen, bis es klappt.

Aber ich weiß nicht, ob das richtig ist. Wenn ich morgen wieder mehr nehmen muss oder noch mehr, dann setze ich es wieder auf 7,5mg; sonst bleibe ich dann bei 7,3mg

Viele Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag (Insgesamt 2):
reddieescargot
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

escargot
Beiträge: 1275
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 1451 Mal
Danksagung erhalten: 1829 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Montag, 27.05.19, 10:45

Lieber Domurat,

wenn du immer wieder mehr nehmen „musst“, ist es ja nicht sinnvoll weiter zu reduzieren. Es ist nicht nur Stress für das ZNS sondern im Endergebnis eben auch keine Reduktion!

Und Grübeleien zu unterbinden gibt es zum Beispiel die Stopp-Methode und andere Techniken, die man in Verhaltenstherapie erlernen kann. Weiß gerade nicht, ob du mal Therapie hattest?

Liebe Grüße
escargot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag (Insgesamt 2):
Domuratpadma
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Montag, 27.05.19, 12:16

Hallo escargot,
nein, Therapien hatte ich bisher keine. Und ich weiß auch nicht, ob ich hier eine solche bekomme (auf dem Land in Norddeutschland).
Vielleicht sollte ich mal etwas lesen dazu, denn ich habe Bücher darüber.

Und meine bisherigen Psychiater wollten mir immer nur Pillen verschreiben, keine Psychotherapie.

Herunterkommen von den Pillen werde ich aber dennoch hoffentlich, denn so war es bisher auch.

Liebe Grüße
Dumurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag (Insgesamt 2):
Jamieescargot
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Dienstag, 28.05.19, 14:01

Hallo escargot,
nächste Woche komme ich zu einem anderen Psychiater; den werde ich dann einmal nach einer Psychotherapie für mich fragen, mit deren Hilfe ich dann eine Technik lernen kann, um das Grübeln und die laufenden Gedanken stoppen kann.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag (Insgesamt 2):
escargotpadma
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Mittwoch, 29.05.19, 19:32

Hallo escargot,
weißt Du eigentlich, dass ich nur wegen laufender Gedanken (Fachbegriff: Rumination) überhaupt jemals Pillen genommen habe?
Mein Psychiater hat den Begriff "laufende Gedanken" nämlich damals nicht (und bis heute auch nicht) verstanden. Er hat das einfach als Schizophrenie-Symptom genommen. Und zusammen mit meinem damals teilweise wahnhaften Denken und ist da denn damals 1981 die Diagnose "paranoide Schizophrenie", später dann "Residualzustand" bei herausgekommen, die alle anderen Ärzte kritiklos übernommen haben, ohne mich weiter zu untersuchen; die haben dann auch einfach von den Medikamenten auf die Krankheit geschlossen, was mir auch einmal eine Psychiaterin bestätigt hat.
Und Haloperidol hilft sehr zuverlässig gegen laufende Gedanken (im Gegensatz zu Risperidon und besonders Pimozid).
Heute hatte ich übrigens wieder welche.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag:
escargot
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Arianrhod
Teamunterstützung
Beiträge: 1798
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3999 Mal
Danksagung erhalten: 4476 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 30.05.19, 19:31

Hallo Domurat,

in der Uniklinik Hamburg- Eppendorf wurde die Assoziationsspaltung gegen Zwangsgedanken (dazu gehört auch Grübelzwang) entwickelt, das ist eine Selbsthilfemethode.
Mittlerweile schreiben sie , dass man sie auch mit Hilfe eines Therapeuten erlernen kann. Vielleicht geben sie auch Auskunft, welche Therapeuten das anbieten, ich habe gerade gegoogelt, abner leider keine Liste gefunden.
Hier habe ich einen Thread darüber:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... ng#p125479

Grübeln kann sehr quälend sein, dennoch ist Haldol hier für mich mit Kanonen auf Spatzen schießen.

liebe Grüße Arian
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 2):
Domuratpadma
► Text zeigen

escargot
Beiträge: 1275
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 1451 Mal
Danksagung erhalten: 1829 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von escargot » Donnerstag, 30.05.19, 22:36

Lieber Domurat

das ist ja auch echt tragisch, wie du an die Pillen geraten bist! Tut mir sehr leid :(

Und das die Diagnosen immer übernommen werden habe ich auch erleben müssen (sowie auch die Medikation)!! Daher habe ich die Diagnosen irgendwann versucht nicht mehr anzugeben oder die Klinikberichte zurück gehalten auch weil da Unwahrheiten drin stehen.

Hoffe, dass dir anders als mit Pillen geholfen werden kann und sende ganz herzliche Grüße zur Nacht
escargot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag (Insgesamt 2):
DomuratUlulu
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Mittwoch, 05.06.19, 17:30

Hallo escargot,
morgen sage ich den Termin bei dem anderen Psychiater ab. Ich kann mich einfach nicht überwinden, dort hinzugehen, Mehr als andren Tabletten, die ich dann wahrscheinlich nicht vertrage, wird auch nicht dabei herauskommen. Außerdem ist der Psychiater hier in meinem Wohnort; ich hätte lieber jemanden von außerhalb.
Liebe Grüße
Domurat
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28
Hat sich bedankt: 108 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Mittwoch, 05.06.19, 19:27

Hallo Jamie,
nächstes Jahr um diese Zeit bin ich dann auf 4,9mg Haloperidol herunter, wenn das nach Plan verläuft, und übernächstes Jahr auf 2,5mg. Dann kann ich schon eher zu einem anderen Psychiater gehen, denn dann bin ich für diese Leute nicht mehr so krank. Im Moment ist mir nicht danach, vor allem hier im Ort nicht.
Liebe Grüße
Domurat
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Domurat für den Beitrag:
Jamie
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Donnerstag, 06.06.19, 18:21

Hallo Jamie,
um das noch mal hinzuzufügen: Zwei Nächte habe ich nicht geschlafen, weil ich zu diesem Psychiater musste, und gestern ging es mir auch wieder ganz schlecht. Wie Du vielleicht weißt: Es gibt solche und solche Psychiater, und ich befürchte, dieses ist einer von den anderen.
Jedenfalls weiß ich schon länger: die Ärzte schließen von den Medikamenten auf die Krankheit. Und je mehr man nimmt, um so kränker ist man.
Viele Grüße
Domurat
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Domurat
Beiträge: 63
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 3:28

Re: Domurat: 36 Jahre Neuroleptika

Beitrag von Domurat » Freitag, 07.06.19, 15:32

Hallo escargot,
hier im Ort gehe ich nämlich erst zum Psychiater, wenn ich nicht mehr Auto fahren kann. Außerdem kann ich kann Kassenärzte sowieso nicht ausstehen.
Viele Grüße
Domurat
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

Antworten