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Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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dragon4277: Amisulprid absetzen

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dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Montag, 18.03.19, 1:23

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 15.03.19, 11:44
Hallo dragon :)

Ich würde dir empfehlen einen Absetzstopp einzulegen, wenn du dich auf den 137mg stabilisiert hast. Vielleicht mal zwei drei Monate pausieren ?

Ich habe mir deinen Beitrag genau durchgelesen und ich glaube, dein Körper und deine Psyche sind durch das jahrelange NL-Einnehmen sehr gefordert und müssen mehr als umfangreiche Adaptionsprozesse ausführen.

Es freut mich zu lesen, wie das Gefühl wiederkommt, zB in den Fingerspitzen.
Wie ein kleiner Frühling. :)
Mit dem Muskeltonus das ist auch völlig klar.. der ist komplett fremdbestimmt gewesen und muss sich nun selber vermehrt regulieren, was nicht symptomfrei ablaufen kann.

Aber du schreibst auch von Gedankenrasen und ich denke, dass das ein kritischer Aspekt ist.
Du solltest mal zur Ruhe kommen (hoffentlich), deswegen auch die Anregung mit dem Absetzstopp.

Es ist nur eine gut gemeinte Idee; wie du vorgehst und was du tust, bestimmst natürlich
Du :fly:

Alles Gute
Jamie
Hallo liebe Jamie,

nach reiflicher überlegung bleib ich doch lieber beim ursprünglichen plan nach 4 wochen auf 125mg zu reduzieren. Und erst danach ne längere pause durchzuführen.

Ich komm weder mit der feinwage klar noch mit der Wasserlösemethode. Die Feinmotorik stimmt einfach nicht. Und das dauert mir einfach zu lange bis ich dann die richtige dosierung gefunden habe und diese schlucken kann.

Die 50mg tablette hat eine einkerbung in der mitte. Die ist dann einfach auf 25 mg zu teilen. Dann noch eine 100mg tabletten und gut ists.

Dann hab ich noch persönliche gründe. Ich werde im sommer verreisen in die Türkei. Da gibts noch das schlachtfest eine Hochzeit und viel familien drama sei es nun psoitive oder negative. Unterwegs ist die wasserlösemethode ne katastrophe.

bei 125mg werd ich allerdings bis november eine pause einlegen und je nach gemütszustand werd ich dann weiter machen.

Ausserdem ist die sanierung des Bad/WC dann hoffentlich morgen doch zuende und ich finde meine ruhe. Dann gibts noch im april den termin beim psychiater dem ich meine entzugssymtomatik nicht ansehen lassen will, weils dann heist rückfall.

Und vieles mehr.

Seh mitgenommen hat mich der entzug von PPI. Mehrfache extreme Psychosen die fast so schlimm waren wie damals 2006. Dann hab ichs endlich geschaft von den PPI ruterzukommen aber hatte dann heftige sodbrennen mit aspirationsascitis.

Heiserkeit, lungenentzündung, die zähne faulten wieder ab. (hab in der phase der ppi reduktion noch einen zahn verloren, weil säure die zähne weggeäzt hat.). Das alles war schon ein schock für mich. Und dann wieder die neu einnahme der ppi die alles wieder durch den wind geschossen hat.

Der fehler den ich gemacht habe war. Das die reduktion des PPI als letztes kommen sollte. Wenn alle medikamente reduziert sind und kein grund für reflux besteht.

Ich denk wenn ich jetzt auch wieder genug luft bekomme wird auch mit dem foster reduzieren gut klappen.

Und das alles lag einfach daran das ich wieder besseren willen nicht auf mein Herz sondern auf eine Ärztin gehört habe die die Muskelschmerzen auf die PPI zurückführte. Soll jetzt keine anschuldigung zu deinen rat sein, den ich sehr schätzte.dein rat zeigt mir doch das ich eine Pause brauche. Nur nicht eben jetzt sondern erst nach dem nächsten schritt.

LG Dragon.
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
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2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
01/2019 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
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dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 19.03.19, 21:45

Hallo ihr lieben,

ich brauche dann doch euren rat. Die wc/bad modernisierung ist abgeschlossen zum glück, reduziere ja gerade auch nebenbei. ABer der stress war dann doch zuviel denk ich.

Ich heute heftige Wahnideen gehabt, unter anderem verfolungwahn und grössenwahn. Schlafe seit 2-3 wochen ja auch sehr wenig 4-5 stunden und sehr unruhig. Und der ganz krach und lärm waren zuviel. Ich kann informationen nicht filtern oder abschalten. Die prasseln dann in mich ein und das Hirn versucht dann fieberhat diese Informationen zu verarbeiten. Es kommt nicht zur ruhe. Hab dann angefangen selbstgespräche zu führen und wollte auch aufeinmal eine Halluzination haben mit dem ich dann quatsche.

Mein gehör ist sehr stark empfindlich. Ich nehm die leisesten geräusche wahr und verarbeite sie dann zunächst akkurat aber bei überforderung werden dann daraus wahnideen. Auch nehm ich die nonverbale kommunikation sehr stark wahr zunächst akkurat dann fang ich aber in den gesichtern von wild fremden menschen informationen zu suchen und diese in bezug auf mich zu verarbeit. Heute fuhr dann eine kolonne von fahrzeugen an mir vorbei während ich zu einem bekannten fuhr. Es ist feierabendzeit und die fahren alle von der fabirk raus. Weis ich, aber ich hab dann in jedem einzelnen fahrzeug die gesichter mir angeschaut (seien es nun milisekunden) die bilder gespeichert und diese dann im gesamtkontext bezogen auf mich verarbeitet. Ich kenne das, das ist dann eine fortgeschrittene wahnidee die ich habe. WIe in diesem film beutiful Mind, wo der hauptdarsteller anfängt voneinander unabhängige informationen in beziehung zu bringen. Nur aktuell weis ich das noch. Ich kann es noch unterbrechen aber der resume geht dann ziemlich schnell wieder los. In einem noch weiter fortgeschrittenen stadium kann ich es dann nicht mehr unterbrechen und die ganze geschichte nimmt einen geordneten wahn an. in einem noch noch weiter fortgeschrittenen stadium nimmt es dann einen ungeordneten wahn ein, dann erbit für mich auch gar nichts mehr einen sinn. Und dann fangen die Hallutinationen an. zuerst optische dann taktile.

Nun das ist der verlauf bei mir als ich dann 2006 zum erstenmal durch anweisung meines damaligen psychaters zyprexa abgesetzt habe.

Aktuell nimmt es einen änhnlichen verlauf an. Also werde ich morgen früh wieder auf die 150mg amisulprid gehen.

Nun meine frage? Hab ich meinen limit vielleicht erreicht und weitere reduktion wäre gefährlich. Bei Pantoprazol bin ich ja auch in eine heftige psychose abgerutscht.

Oder sollte ich vielleicht später einfach wenn die gezeiten ruhiger sind nochmal reduzieren.

Ehrlich gesagt hab ich auch weder noch die kraft noch den mut nocheinmal das ganze durchzumachen.

LG Dragon
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dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Donnerstag, 21.03.19, 12:03

Hallo ihr lieben, heute war dann der 2.tag des wieder aufdosierens.

Naja mir gehts psychisch besser. Ich stabilisiere mich so langsam aber, ist halt immer noch nicht so prickelnd. Zumindestens kann ich meistens die Wahnideen ignorieren.

Nun ich war einkaufen und meine Muskeln habendann von so wenig bewegung so weh getan. Und ich hab nach luft geschnapt als ob ich copd grad 3 4 hätte.

Einerseits leigt das daran das die Muskeln jetzt mehr arbeiten müssen um den tonus zu überwinden und bewegung zu erzeugen.

Andereseits sind ja auch die atmemuskeln betroffen, das dieses erschwerte atmen kommt.

Naja was soll. Es kommt dann irgendwann das gleichgewicht zwischen bewegung und muskeltonus , aber ich werd wohl eben nicht mehr joggen können.

Ich hab durst massive. Trinke viel und geh auch auf toilette ca 6 liter mach ich pipi aktuell. Polydypsie Polyurie nennt man das dann.

Rauchen tu ich aktuell auch viel. Vorgestern warens es dann mehr als 120 zigaretten von 60 auf. Gestern waren es dann 100.

Naja ich weis jetzt wieder warum ich unbedingt reduzieren will. Man vergist schnell wie elendig es jemandem geht unter psychopharmaka.

LG Dragon
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dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Donnerstag, 21.03.19, 22:06

hallo ihr lieben,

ach vergest es, mir gehts soweit wieder gut

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Donnerstag, 21.03.19, 23:09

Hallo ihr lieben,

ich hab hier eben einen ellenlangen text zusammengefast der allerdings euch bei weitem überfordern würde (mich ebenfalls). Und im endeffekt gäbe es keine konsequenz in der Methode der reduktion. Bis auf eines.

Nun das Serotonin steht in enger verbindung mit dem Hormon Cortisol welches ein Stresshormon ist. Für die Intressierten hier ein kleiner ausblick uber die zusammenhänge. Aber weiter will ich auch darauf gar nicht eingehen.

https://neurolab.eu/infos-wissen/wissen ... /cortisol/

Nun man hat ja viel erfahrung mit Kortison reduktion. Es wird auch (ob nun gut oder eher schlecht) von Ärzten überwacht und durchgeführt. Und hat auch eine recht gute wissenschaftliche dokumentation.

Vieles der Sypmtome bei der reduktion von Psychopharmaka entsprechen denen einer cortison reduktion was auch sinn macht wenn man den regelkreis vor augen führt. Weshalb ich persönlich der Meinung bin das man durchaus den erfahrungschatz diese Cortison reduzierenden Menschen zu nutzte machen könnte.

Für die Lesehasen an euch viel spass.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 22.03.19, 9:23

Hallo ihr lieben,

heute gehts mir dann noch besser, zwar ist der nachhall immer noch da. Ich hab einfach laute musik gemacht damit ich meine umgebung nicht wahrneheme.

Nun was ist wohl passiert.

ich bin komplett durchgedreht und in die psychose abgerutscht.wieviel von dem was ich erlebt habe der wahrheit entspricht keine ahnung. ist eigentlich egal was auch immer passiert ist ist nun passiert. naja ich wäre so oder so in die psychose abgerutscht. die reduktion war so niedrig ich hätte es gar nicht merken sollen. aber die belastung war einfach zu hoch. Der ganze krach und der ganze dreck und alles andere der Modernisierung waren zuviel. und dann gab es eine konflikt situation bei der ich nur verlieren konnte die mich dann in den grössenwahn geschoben hat. nun egal.

ich werd vielleicht die medikamente noch reduzieren können, aber arbeitsfähig werde ich nie wieder sein.

LG Dragon
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dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 22.03.19, 22:01

Hallo ihr lieben,

https://www.imail-offizin.ch/files/3C5V ... ikoide.pdf

In diesem link gibt es dann einen kapitel wann absetzten wann auschleichen. Das beschreibt wie man bei der reduktion von Cortison vorgeht.

Ich bin seit 1-2 Tagen heftigst am grübeln ob ich das hier reinschreiben soll oder nicht ob das sinn macht oder nicht usw.

Hab mich allerdings dann am ende durchgerungen meine Erfahrungen hier mitzuteilen.

Es ist reine theorycrafting.

Ich hab mich durch die ganzen schaltnetztwerke des hirns durchgearbeitet. Bei mir auftretende symptome mit anderen erkrankungen verglischen. Ellenlange texte gelesen. Hab allerdings keine wissenschaftlischen nachweise dafür.

Die Entzugssymptome bei Amisulprid ähneln sehr stark die der Cortison entzugs.

Hier beschreibt ein Patient sehr gut wie das Amisulprid auf das Cortisol wikrt

"Medikament Wegen welcher Krankheit Dauer der Einnahme
Amisulprid vermeintlich Körperaufmerksamkeitsstörung, aber Hashimoto und Nebennierenschwäche 9 Monate
Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Da der Grund meiner Beschwerden von Ärzten nicht gefunden wurde, erhielt ich diverse psychische Diagnosen. Die letzte war dann Körperaufmerksamkeitsstörung ;-). Obwohl es bei mir dafür keinerlei Indikation gab (keine Psychosen etc.), wurde mir versuchshalber Amisluprid verordnet. Es hatte einen positiven Effekt, es ging mir dabei wieder etwas besser. Jedoch konnte mir niemand erklären, wie genau das Medikament wirkt und warum es bei mir einen positiven Effekt auf meine Beschwerden hat.
Inzwischen wurde bei mir die Ursache meiner Beschwerden gefunden, Hashimoto mit Schilddrüsenunterfunktion und Folge Nebennierenschwäche. Nun weiß ich, dass Amisulprid den Cortisolspiegel erhöht. Das war in meinem Tagesprofil deutlich zu erkennen. Und das war der positive Effekt bei mir, denn meine Nebennieren produzieren nicht mehr ausreichend Cortisol. Bei Menschen mit gesunder Nebenniere wird Amisulprid wohl ebenso das Cortisol erhöhen und so einen ansatzweisen Morbus Cushing provozieren. Daher erklärt sich auch die deutliche Gewichtszunahme bei Einnahme von Amisulprid. Libidoverlust war eine weitere Nebenwirkung, die sich wohl auf der starken Prolaktinerhöhung durch Amisulprid begründet.
Eingetragen am 18.09.2015 als Datensatz 69671
Missbrauch melden"

aus https://www.sanego.de/Libidoverlust-bei-Amisulprid

Des weiteren weis kennt man den Bezug des Serotonin zu Cortisol.

Nun ich aus meiner Erfahrung kann sagen das die Symptome des Cushing syndrom zu den Nebenwirkungen meiner Amisulprid einnahme sind.

Und das mein Entzug von einem AMisulprids dem einer Addison Krise entspricht.

Ich hab allerdings keine Laborwerte. werde dies auch nicht mit laborwerten untermauen, deshalb hab ich auch den link zu dem sanego hinzugefügt, weil bei ihm wohl die labordaten doch vorhanden seien.

Nun ich bin mir ziemlich sicher das die meisten entzugssymptome bei reduktion von Amisulprid auf den mangel an Cortisol zurückzuführen ist.

Ich weis jetzt nicht in wieweit uns das weiter helfen soll, weshalb ich gezögert habe. Und es doch nur zur weiteren verwirrung führt. Ich hab das auch versucht so vereinfacht wie nur möglich darzustellen.

Ob sich nun diese Theorie das der Entzug von AMisulprid hauptsächlich auf den entzug von Cortisol zurückführen läst auch in bezug auf andere Psychopharmaka übertragbar ist kann ich euch nicht sagen.

Wenn man allerdings die Serotonin-Cortisol achse betrachtet ist das durchaus in einem realen bereich.

Vielleicht liest das ja irgendein wissenschaftler und erbramt sich unserer und macht eine Forschung daraus.

Insgesamt wird sich aber an dem reduktionsverhalten wohl nichts ändern, zumal die reduktion von cortisol dem unserer sehr änlich aber wesentlich rabiater ist.

Was allerdings intresant wäre. Den Entzug von Psychopharmaka konnten wir bis jetzt nicht nachweisen. Es ist nur hören sagen reden. Wenn die theorie oben stimmt. Kann man aber den entzug von Cortisol nachweisen. Was einen indirekten sieg für uns wäre. Da man den Cortsolspiegel im blut messen kann.

https://www.netdoktor.de/laborwerte/cortisol/

LG dragon
Zuletzt geändert von dragon4277 am Freitag, 22.03.19, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 22.03.19, 22:18

So jetzt zum nächsten,

ich hab in den früheren posts mal einen zetlichen Verlauf dargestellt.

Burn-out. Depression. Psychose.

"Cortisol-Mangel ist eine mögliche Folge von lang anhaltenden Stressbelastungen und wird insbesondere bei dem Burnout-Syndrom beobachtet. Durch den dauerhaften Stresszustand wird die Tages-Cortisolproduktion anfangs deutlich gesteigert, im Laufe der Zeit jedoch zunehmend blockiert, wodurch der natürliche Cortisol-Tagesrhythmus erheblich gestört und schließlich aufgehoben wird. Das dargestellte Zusammenspiel der beteiligten Hormone und Neurotransmitter kann je nach individuellen, genetisch bedingten Faktoren vollständig zusammenbrechen."

aus: https://neurolab.eu/infos-wissen/wissen ... /cortisol/

wenn man den oberen verlauf in kontext mit dem auszug aus dem text bringt. Kann man die these oben ziemlich gut untermauern.

Man könnte dann von einem ungleichgewicht reden (Also doch jetzt). Allerdings gilt dieses ungleichgewicht nur für den Moment. Sprich das system ist zusammengebroch just in diesem Moment. Es muss sich erholen. Das geschieht mit medikamenten nur für einen kurzen zeitraum. ABer wenn man weiterhin stress ausgesetzt wird wird man eben noch mehr in das ungleichgewicht geschoben. Medikamente in kurzeittherapie machen sinn, wenn man dem system eine erhohlung gönnt. Und wenn das dann doch ein ungleichgewicht wäre und die theorie über das cortisol und serotonin stimmen würden, wäre es wesentlich einfach Kortison präparate einzunehmen anstatt neuroleptika.

LG Dragon
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dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 22.03.19, 22:50

Was allerdings intresant wäre. Den Entzug von Psychopharmaka konnten wir bis jetzt nicht nachweisen. Es ist nur hören sagen reden. Wenn die theorie oben stimmt. Kann man aber den entzug von Cortisol nachweisen. Was einen indirekten sieg für uns wäre. Da man den Cortsolspiegel im blut messen kann.

https://www.netdoktor.de/laborwerte/cortisol/

LG Dragon

P:S: Ich hör jetzt auf, mein kopf brumt schon.
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Sonntag, 24.03.19, 11:21

Hallo ihr lieben,

heute hat mir dann meine Schwester gesagt spritz dir doch eine vit b12 ampulle, das hat dir doch immer gut getan.

Und dann haben bei mir die glocken geleutet. Ich sofort vit b12 gespritzt und nach ca 30 min 1 stunde. Gab es dann auch ruhe im kopf.

Also letzte vit b12 spritzte var vor 2 Wochen und dann gabs noch den stress mit der modernisierung und reduzierung. Ich denk einfach der verbrauch an vit b12 war zu hoch und ich bin ausgerastet.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Mittwoch, 27.03.19, 8:42

Hallo ihr lieben,

mir gehts soweit wieder gut.

Heutiges Thema ist wieder vitamin b12. Ich bin auf einen intresanten Artikel bezüglich der Folsäure gestossen. Folsäure ist auch ein Vitamin.

https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... zlich-5482

"Neben der Unterversorgung von Folat wird auch eine Überversorgung mit Folsäure kritisch gesehen, da schädliche Wirkungen möglich sind. Auch besteht hierbei - vor allem bei älteren Menschen - die Gefahr, dass Symptome eines Vitamin B12-Mangels überdeckt werden. Zwar kann Folsäure die durch einen Vitamin B12-Mangel hervorgerufene Anämie (Blutarmut) beheben, jedoch nicht die bleibenden Nervenschädigungen, die dann oft zu spät festgestellt werden."

So hier das intresante jetzt.

Normalerweise schaut man ins Blutbild stellt eine preinizöse Anämie fest (Blutarmut). Mist den serum b12 wert und stellt eine erniedrigten b12 wert.

Hat man allerdings einen guten Folsäure haushalt. Gibt es also keine perinizöse anämie. Man hat aber trotzdem einen vit b12 mangel, wenn der serum wert erniedrigt ist. Aber eine vit b12 substituition findet trtzdem nicht statt weil es nicht unterhalb von 200 ist.

So jetzt endet man in der psychose und wird mit psychopharmaka vollgepumpt. Wie bei mir. Und hat nach 10 Jahren tauben rechten arm tauben rechtes bein. Koordinationstörungen, feingefühlstörungen und weis nicht warum.

LG Dragon.
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Samstag, 30.03.19, 1:35

Hallo ihr lieben,

jetzt hab ich hier ellenlang alles beschrieben und in einem anderen Thread hat susanne1978 dann auch die Diagnose zu all dem was ich in letzter Zeit schreibe erklärt

COMT-Polymorphismus heist das dann.

Danke an Susanne 1978
viewtopic.php?f=15&t=16460&p=296957#p296957

LG DRAGON

PS. Hier wird das dann sehr schön beschrieben

https://www.naturheilmagazin.de/natuerl ... tient.html

oder auch hier

https://www.jameda.de/gesundheit/psyche ... rankungen/

und auch die Therapie past dann auch

mit Vitamin b12 bei mir
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Samstag, 30.03.19, 1:54

Bei COMT Menschen sind Psychopharmaka eine katastrophe dann,

anstatt das system herunterzufahren, wird das warnsignal des systems gedämmt und man arbeitet dann in sparflamme in vollen touren weiter sodass das system in sich noch mehr zusammenbricht.

Psychopharmaka initial ist imer noch in ordnung, solange man auch gleichzeitig dafür sorgt das nicht nur das warnsignal gedämt wird sondern auch das gesamte system herunter gefahren werden kann. SPrich mal ne Pause von der Arbeit (und zwar eine sehr lange Pause)

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Mittwoch, 03.04.19, 1:24

Hallo ihr lieben,

so langsam kann ich dann wohl das theorycrafting abschliessen. wobei ich dann auch von hinten nach vorne alles aufgerollt habe bei mir und viele beiträge auch in diesem forum mit eingeschlossen habe.

Warum ist der COMT-Polymorphismus so wichtig. Zumindestens bei mir. Der verbrauch an Mikronährstoffen und Vitaminen ist bei diesen Menschen erhöht. Kommt es dann zu riner reduktion der PP ist der verbrauch dann nochmal erhöht weil ein Umbau im Körper stattfindet.

Bei mir z.b. hab ich erfolgreiche reduktionsversuche nur im winter. Was der wesentliche unterschied zu den anderen Jahreszeiten ist, das meine Eltern (74,80) aus der Türkei anreisen und dann vom November bis März bei mir wohnen. Es ist stressig mit alten Leuten. Aber auch gleichzeitig eine beschäftigung um sich abzulenken von den nebenwirkungen.

Aber der Knackpunkt ist, meine Mama kocht für mich. Es gibt leckers warmes essen und das zu drei Mahlzeiten.

Ich koche auch sehr gerne auch für meine eltern, aber wenn ich alleine lebe tendiere ich dann eher für fertig kost.

Wenn man dann reduziert sollte man auch gleichzeitig auf gesunde leckere Mahlzeiten acht geben um eben den höheren verbrauch auszugleichen und beim COMT-Polymorphismus eben doppelt und dreifach. Da reichen Vitamin Präparate nun auch nicht (Ich hab schon die ganze palette an vitamin und mikronährstoffe durch und trotzdem ist mamas essen am besten).

Nun die theorie dahinter ist. Das wenn man eine Mangelerscheinung hat der Körper seine Jagd und sammeltriebe aktiviert und stress ausübt. Als Comt-mensch hat man sowieso einen erhöhten stresshomon haushalt. Mit den PP wird das alles noch karschiert und der stresshormonhaushalt ist doppelt so hoch als normal dann noch der stress der reduktion und des umbaus im körper. Puhh des schon viel zu viel.

Also ihr lieben wenn es mal mit der reduktion scheitern sollte. Einfach mal auch schauen ob ihr auch genug gesundes zu futtern bekommen habt.

lg dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Sonntag, 07.04.19, 0:51

Hallo ihr lieben,

ich bin noch in der nachwirkzeit des reduzierversuchs das ja gehörig gescheitert ist.

Nun bei uns wurden die Wohnungen modernisiert. Jetzt ziehen auch neue Leute ein. Soviele neue Nachbarn. Und ich bin damit überfordert. Es sind einfach neue gesichter. neue verhaltensmuster. Auch das ambiente ist anders. Alles neu.

Nun meine Paranoia beim reduzierversuch ist da auch nicht besonders hilfreich. Jetzt gehen mir gedanken durch den kopf, du bist wie in einem Zoo eingepferscht und alle beobachten dich und dein Genie für forschungzwecke.

Natürlich ist das humbuk. Aber es sind halt neue Nachbarn die ebenfalls neugierige blicke werfen und ich diese miss interpretiere in meinem geschwächten zustand. Das Bad wurde auch modernisiert und fühlt sich einfach komplett fremd an. Beim Bad ist halt eben das wichtige das es ein fenster hat aus dem ich geraucht habe, jetzt ist es komplett anders und ich fühl mich fremd.

Ich brauche etwas vertrautes um mich zu regenerieren.

Bei meinem Bruder kann ich dann auch in der vertrauten umgebung und mit den vertrauten geräuschen ruhig einschlafen. Geht zur zeit in meiner eigenen wohnung wo alles fremd ist nicht.

LG Dragon.
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu » Sonntag, 07.04.19, 13:43

Hallo Dragon,

wir haben in den letzten beiden Tagen unser Wohnzimmer renoviert, nachdem wir uns vor einigen Wochen eine neue Couch gekauft hatten.

Ichh verstehe genau, was du meinst obwohl ich gesundheitlich zur Zeit stabil bin.
:hug:
Es braucht Zeit, bis man sich dann wieder heimisch fühlt.

In deinem sowieso schon angeschlagenen Zustand ist das natürlich ungleich schwerer.
:(
Kannst du in der Wohnung vielleicht mit Gerochen arbeiten um sie dir etwas heimeliger zu gestalten.
Gibt es vielleicht einen Geruch, der dich vielleicht an deine Kindheit erinnert oder positive Emotionen auslöst ?

Ich zum Beispiel liebe den Geruch von frisch gemahlenem Kaffe und geschälten Orangen.

LG Ute
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Sonntag, 07.04.19, 20:56

Ja liebe Ululu :D

Mein Bad ist frisch saniert. Und der riecht jetzt auch frisch. Ich hab ja erzählt das ich aus dem Fenster des Bades geraucht habe. Also so hat er auch gestunken und ausgesehen. Alles gelb vom Nikotin.

Nun ich trau mich ja auch nicht im Bad zu rauchen der ist ja frisch und den jetzt mit Nikotin gelb vollzupflastern um dann nur ein vertarutes gefühl zu bekommen (Hihihi geht nicht).

Egal wird sich auch legen denk ich. Ich bin ein geduldiger Mensch.

Aroma Therapie hab ich schon versucht. Den Geruch von Lavendel mag ich sehr. Der beruhigt mich.

Die hab ich irgendwo rumliegen kram ich mal raus danke.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 09.04.19, 19:36

Hallo ihr lieben,

heute morgen ging es mir dann wieder schlecht. dachte ich mir ist wohl vitamin b12 tag. Hmm irgendwas hat mich da aber gwumt. Also hab ich recherchiert. Die Vit b12 injektion hat als Lösung Kochsalz. Dann gibt es noch dent Comt Polymorphismus. Und zusätzlich gibt es noch die Hyponatriämie bei https://de.wikipedia.org/wiki/Schwartz-Bartter-Syndrom (SiADH).

Hmm was hab ich getan. ich hab hier die Anleitung für Kochsalzlösung herausgeholt.

https://utopia.de/ratgeber/kochsalzloes ... anleitung/

Und ein glas ca 200ml getrunken. Das sollte ja eigentlich ekelerregend schmecken und brechreiz erzeugen. War aber der gegenteil ich habs verschlungen als sei es Limonade.

Und dann war ca nach einer halben stunde mein Körper butter weich. Und es gab ruhe im Kopf. Oh um mich herum war der üblich modernisierungs krach aber war mir total egal. Ich hab mich hingelegt und hab geschlafen ca 5 stunden wie ein bär im winterschlaf. Sigh. Bin eben erst aufgewacht.

Also hatte ich wohl einfach nur Kochsalz mangel die ich dann uber die vit b12 injektion mir reingeholt habe. Und die ich jetzt durch die Kochslzlösung ersetzt habe.

Was mir auch hilft sind isodrinks. Gibts überall im discounter. https://www.oekotest.de/essen-trinken/1 ... 602_1.html . Hier mal eine auswahl.

LG Dragon
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Ululu
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
01/2019 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose

dragon4277
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 09.04.19, 20:06

So ihr lieben noch ein nachtrag,

PP und im speziellen Amisulprid verursachen hyponatriämie. (sieht man auch im beipackzettel als nebenwirkung als SIADH)

Bei meinem letzten reduktikzionsversuch hab ich dann ca 6liter wasser getrungen und auch genau soviel asugeschieden. Das nennt man dann Polydypsie und Polyurie. Welches wohl mit der ADH regulation und mit Mikronährstofeen zu tun hat. Was da jetzt genau passiert ist kann ich euch nicht sagen.

Auf jedefall war wohl mein Mikronährstoff haushalt total im eimer. Weshalb ich in eine psychose abgerutscht bin. Nächstes mal muss ich irgendwie gegenragulieren. Aber zunächst einmal stabilisieren.

LG Dragon.
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Jamie
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 10.04.19, 11:43

Hallo dragon :),

evtl. mal die Trinkmenge kritisch überprüfen. 6 Liter sind ordentlich :o .

Mineralwasser kaufen und wenn das zu anstrengend / teuer ist (muss ja auch geschleppt werden), dann könnte man sich eine Tablette mit Mineralstoffen auflösen und in die Flasche geben.
Ich gebe im Sommer in mein Leitungswasser eine Prise Magnesiumcitrat, ein paar Krümel Kochsalz (für das Natrium) und noch weniger Krümelchen Kalium.

Ich wohne unter dem Dach und habe es oft über 30Grad dort, das Schwitzen ist wirklich verheerend und der Trend zu besonders mineralstoffarmen Wässern, die angeblich als besonders rein beworben werden, in diesem Fall kontraproduktiv.

Grüße
Jamie
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dragon4277FineFinchen
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