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Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Annettehallo
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Registriert: Mittwoch, 30.10.19, 19:35

Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Annettehallo » Mittwoch, 30.10.19, 20:05

Hallo liebe Menschen!
Ich habe 2 Anliegen.

Das erste: Ich nehme Risperdal, 2mg als eine Tablette täglich abends.
Ich möchte es nicht mehr nehmen.
Wie kann ich es ausschleichen?

Mir riet jemand, 2 Wochen lang 1mg zu nehmen und dann 2 Wochen auf 0,5mg runter zu gehen, bis
ich später auf Null komme.
Stimmt das ?

Ich habe leider keine Ahnung von diesem Medikament und Angst.
Welche Folgen kann es haben, auf 1mg täglich runter zu gehen? (falls es nicht ok ist)
Falls irgendjemand irgendeine Ahnung hat, bin ich unendlich dankbar für jedwegen Tipp!
und nun die 2.Frage: Dürfen Rechtsbetreuer die Medikamentenmengen bestimmen?

Über Antworten freue ich mich.
Annettehallo.
Zuletzt geändert von Ululu am Sonntag, 17.11.19, 20:25, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel korrigiert
Hallo!
Ich nehme Risperdal, noch. fürchterliches neuroleptikum.
Hatte rund 3 einhalb monate risperdal à 2mg genommen. seit ner klinik. Danach von 2 mg um 0,3mg runtergegangen für 4 Wochen.1,5mg danach (genaue menge möglich) und seit 3.12.2019: 1,25mg.
auf null bin ich, funktioniert gut.mit dem wollen des psychiaters.

FineFinchen
Teamunterstützung
Beiträge: 2336
Registriert: Mittwoch, 08.04.15, 17:34

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Reche von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von FineFinchen » Mittwoch, 30.10.19, 20:18

Hallo Annettehallo,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.

- Konfuzius -
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Arianrhod
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Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Reche von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 31.10.19, 18:46

Hallo Anettehallo,

um deine Fragen zu beantworten, wäre es toll, du könntest eine Signatur schreiben. Darin gehört : Was du nimmst, wie viel und wie lange schon , und falls du uns das sagen möchtest, warum.
Mit Rechtsbetreuer meinst du einen gesetzlichen Betreuer?

liebe Grüße Arian
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Annettehallo
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch, 30.10.19, 19:35

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Reche von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Annettehallo » Sonntag, 17.11.19, 20:23

Hallo Arian,
entschuldigung, dass meine Antwort so lange dauert.
Ich versuche es mal, mit der Signatur- bin mit Internet- und Foren nicht gut.
Ich meinte, einen gesetzlichen Betreuer, welchen ich habe.
Ich bin super froh, dass ich jetzt weiß, wie kleinschrittig mensch mit der Dosis runtergehen muss! Vielen Dank an dieses Forum!!!

Ich nehme 2 mg abends risperdal, habe aber nun einfach ca. 0.3-0,4/5mg runterreduziert durch abschneiden der Tablette.
Dies mache ich seit rund 9 tagen (davor auch schonmal) und habe keine fühlbaren Schäden bisher.Mulmig ist mir, klar.

Ich mache das nach Augenmaß und hoffe, das ist nicht so schlimm...
Ich werde keinen Psychiater finden, der mich rausmedikamentiert denke ich, daher musste ich zu solchen Mitteln greifen.
Wenn es einem kopfmäßig gutgeht, ist das vllt mit geringen schwankungen(die ich bei meiner absetzmethode habe) nicht so schlimm, hoffe ich...
Kann man das daran messen, dass es nicht so schlimm ist- die schwankungen?? Weiß das jemand?
Danke dieses Forums und der kritischen meinungen über neuroleptika, die es gottseidank noch gibt! Fühle mich eh schon bescheuert, weil ich so illegalisiert bin durch die konservative psychiaterwelt mit ihren so arg konservativen ansichten über psychosen.
herzlichen gruß annettehallo.
Hallo!
Ich nehme Risperdal, noch. fürchterliches neuroleptikum.
Hatte rund 3 einhalb monate risperdal à 2mg genommen. seit ner klinik. Danach von 2 mg um 0,3mg runtergegangen für 4 Wochen.1,5mg danach (genaue menge möglich) und seit 3.12.2019: 1,25mg.
auf null bin ich, funktioniert gut.mit dem wollen des psychiaters.

Towanda
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Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Towanda » Sonntag, 17.11.19, 20:44

Hallo Anettehallo,

Hast Du die Informationen im Begrüßungstext schon gelesen? Das wäre sehr wichtig.

Dosierungen nach Augenmaß sind nicht zu empfehlen. Das Nervensystem ist angewiesen auf eine gleichmäßige Dosierung. Du kannst Risperdal mit der Wasserlösmethode dosieren, wie das geht findest Du in den Informationen im Begrüßungstext.

Gruß, Towanda
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26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin
20.11.19 - 1,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Tonka
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Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Tonka » Sonntag, 17.11.19, 20:54

Hallo Annette,
Zu deiner Frage mit dem Betreuer.
Eine ambulante Zwangsbehandlung ist nicht zulässig, wenn du selbst deinen Willen klar äußern kannst.
Du kannst auf der Seite Jurawiki nach dem Unterpunkt ärztliche Behandlung gucken. Da wird dieses Thema ausführlich erklärt und da sind auch diesbezüglich Urteile verlinkt.
https://www.jurawiki.de/BetreuungsRecht

Vielleicht ist es dennoch sinnvoll mal anzutesten, ob der Betreuer dich unterstützt. Du musst ja nicht gleich von Medikament absetzen reden sondern eher ansprechen, dass du vorsichtig ausprobieren möchtest ob du auch mit einer niedrigeren Dosis stabil bleibst.

Liebe Grüße, Tonka
Habe quasi schon immer mit psychischen Schwierigkeiten gekämpft. Eine Reihe von Diagnosen, die letztlich Ausdruck einer Traumafolgestörung sind. Zudem habe ich seit 10 Jahren MS und bedingt dadurch einige Andenken an schwere Schübe.
Lähmungen, Blase und Darm kaputt, Nervenschmerzen, vegetatives Nervensystem ziemlich hinüber und noch so ein paar Kleinigkeiten :(
Ich will gerade einiges ändern...vor allem mich um mich kümmern...leben und nicht nur überleben und gut zu mir sein.
Deshalb will ich meinen ziemlich heftigen Medikamentencocktail etwas reduzieren.
Reduziert werden soll Pregabalin gegen Nervenschmerzen, was ich seit 2009 nehme, zuletzt 450 mg täglich.
Bisheriger Absetzverlauf:
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krasiva
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Registriert: Donnerstag, 21.02.19, 11:59

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von krasiva » Dienstag, 19.11.19, 19:15

Hallo Annette,

und herzlich willkommen im Forum auch von mir.

Auch ich reduziere Risperidon (vom 1mg runter), allerdings ganz genau mit Wasserlösemethode.
So wie du es machst (höher als 10 % zu reduzieren und ungenau - ungefähr die Tablette zu teilen) habe ich auch ausprobiert. Die Folgen waren, dass ich nach ca. einem Monat ziemliche Entzugserscheinungen bekommen habe und riesen Glück hatte, dass ich (dank der Entdeckung des Forums und Aufdosierung) nicht in Absetzpsychose gelandet bin.

Danach habe ich aufdosiert um mich zu stabilisieren. Seitdem reduziere ich momentan 10 % der letzten Dosis mit Wasserlösemethode. Das geht ganz gut. So bin ich auf der Nummer sicher und die Absetzsymptome sind nicht so kras. Ich finde Neuroleptika (auch Risperidon) heimtückisch (die können die Absetzsymptome mit Zeitverzögerung auslösen) so würde ich dir die Wasserlösemethode vorschlagen und höchstens 10 % der letzten Dosis zu reduzieren.

Was du tust ist mit vielen Gefahren verbunden und wie zu sagen, wenn man nicht sofort etwas spürt bedeutet noch nicht, dass alles gut läuft (besonders bei Neuroleptika).

Schaue doch in die verlinkte Seiten nach Wasserlösemethode. Und wenn du die Probleme hast mit rechnen, findet sich bestimmt jemand, der dir dabei hilft.
Was du jetzt tust ist nicht gut für dein Nervensystem, da du die Dosis nicht genau bestimmen kannst (so wie du es gerade tust) und da du zu hoch reduzierst.

Wünsche dir ein gutes Willkommen hier und grüße dich ganz herzlich,

krasiva :)
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Risperidon 0,49mg ab 26.10.2019

Annettehallo
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch, 30.10.19, 19:35

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Annettehallo » Sonntag, 24.11.19, 12:51

Hallo an die Menschen, die mir geantwortet haben,
vielen lieben Dank!
Annettehallo
Hallo!
Ich nehme Risperdal, noch. fürchterliches neuroleptikum.
Hatte rund 3 einhalb monate risperdal à 2mg genommen. seit ner klinik. Danach von 2 mg um 0,3mg runtergegangen für 4 Wochen.1,5mg danach (genaue menge möglich) und seit 3.12.2019: 1,25mg.
auf null bin ich, funktioniert gut.mit dem wollen des psychiaters.

Karel
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Registriert: Sonntag, 20.10.19, 13:51

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Karel » Dienstag, 26.11.19, 19:37

Hallo,
war beruflich selbst gesetzlicher Betreuer bevor ich krank würde...
Tonka hat das schon treffend erklärt, Du kannst Deinen freien Willen klar kundtun und dieser ist nicht "krankheitsgefärbt". Außerdem wird bei jeder Zwangsmaßnahme ein Arzt und Richter mit einbezogen. Der Richter entscheidet, der Arzt empfiehlt und schätzt ein und der Betreuer stößt zum Wohle des Betreuten sowas an. Weiterhin kann auch Dir falls Dein Betreuer eine Zwangsmaßnahme auf den Weg bringt ein Verfahrenspfleger an die Seite gestellt werden der aufpasst.

LG Karel
1997 bis 2008 Cannabis
08/2008 Panikattacken und Angstzustände
08/2008 3 Tage Krisenintervention in Klinik - Diagnose Depression und Angst, Abhängigkeit Cannabis - Doxepin 100mg
01/2011 8 Wochen stat. Therapie - Diagnose Depression - Cipralex 20mg
06/2013 5 Wochen stat. Therapie - Diagnose Rez. depr. Störung - Venlafaxin 225mg
09/2017 Reduzierung von Venlafaxin auf ärztlichen Rat binnen 6 Monaten auf 37,5mg
05/2018 6 Wochen stat. Therapie - Diagnose Rez. depr. Störung, Borderline - Aufdosierung Venlafaxin von 37,5mg auf 225mg
bis Anfang 2019 ambulante Aufdosierung Venlafaxin auf 337,5mg
02/2019 4 Wochen stat. Therapie - Diagnose Rez. Depr. Störung, Borderline- Umstellung 90mg Cymbalta
04/2019 13 Wochen stat. Therapie - Diagnose Rez. depr. Störung, Borderline - Umstellung kurzfristig auf 150mg Venlafaxin, 100mg Seroquel und 0,5mg Tavor bei Bedarf, nach 7 Wochen auf 1350mg Quillonium und 100mg Amitriptylin umgestellt
07/2019 9 Wochen teilstationäre Therapie - Diagnose Rez. Depr. Störung, Borderline - Umstellversuch auf anderes AD, Reduktion Amitriptylin auf 50mg, Lieferengpass anderes AD, Aufdosierung auf 75mg Amitriptylin

Medikation Stand 10/2019
75mg Amitriptylin und 1125mg Quilonium
Medikation Stand 11/2019
75mg Amitriptylin und 900mg Quilonium
Medikation Stand 12/2019
75mg Amitriptylin und 675mg Quilonium

Antrieb: stimmt :party2: :sports:
Stimmung: Fenster von bis zu 3 Wochen, Wellen bis zu einer Woche :cry:
Medikamentenebenwirkung: Tremor, schlechte Schilddrüsen und Leberwerte trotz gesunder Ernährung, kein Alkohol, Nikotin o.ä., Sport,
Gewichtszunahme von 12 Kilo binnen 8 Wochen, Angst vor Lithium

Straycat
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Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Straycat » Dienstag, 26.11.19, 23:02

Hallo Annette,

darf ich dich bitten, dir eine aussagekräftige Signatur anzulegen?
Wie das geht hat dir Finchen in ihrer ersten Antwort verlinkt.

Die Signatur ist erforderlich, damit wir dir Feedback zum Absetzen geben können. Wir haben jede Woche viele Neuanmeldungen und bei dieser Anzahl von Mitgliedern, die das Forum bereits hat, ist es nicht möglich sich den Absetzverlauf jedes einzelnen Mitglieds zu merken. Und wir können auch nicht jedes Mal in deinem Thread alles durchlesen und uns die Infos zusammensuchen, wie viel mg von welchem Medikament du gerade nimmst und was du bereits abgesetzt hast. Deswegen ist eine aussagekräftige Signatur unerlässlich. So hat man die wesentlichen Infos auf einen Blick und kann dir schnell Feedback zu deinen Frage geben.
Du musst nichts persönliches über dich, wie Name etc. schreiben, sondern nur die Inhalte, die auch in der Signatur-Beschreibung aufgezählt werden.

Danke und liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
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Link zu meinem Thread

Jamie
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Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 27.11.19, 8:00

Hallo Annettehallo, :)

ich möchte straycats Beitrag kurz ergänzen.
Du bist nicht verpflichtet, Dinge über dich preis zu geben, die du nicht willst.
Aber was wirklich nötig ist, und das ist auch völlig unproblematisch, weil du anonym hier bist und hunderttausende Menschen jeden Tag Risperidon nehmen ist, dass du wenigstens die Dosis und die Veränderungen des Risperidons oder ggf. anderer Medikamente in deiner Signatur notierst.

Grüße Jamie
...........SIGNATUR...............


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flash27
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Re: Annettehallo: Risperdal absetzen und Rechte von Betroffener gegenüber Rechtsbetreuer

Beitrag von flash27 » Mittwoch, 11.12.19, 18:55

Hallo anettehallo, :)

willkommen im Forum auch von mir! ;)
ich selbst nehme das selbe Medikament seit dem 16. August 2017 (damals 4 mg).
ich habe damals - nicht zu empfehlen!! in innerhalb von 2 Monaten um 1 mg reduziert,so das ich dann auf 3 mg im Oktober 2017 war.

meistens ist es anfangs so , wenn man das Medikament noch nicht so lange nimmt , das man es einfacher in grösseren Schritten als sonst nehmen kann.

endschuldige falls ich einige Details in deiner Vorstellung übersehen habe...ich wollte mal fragen, wie lange nimmst du jetzt schon das risperidon?

ich selbst reduziere mit der wasserlösemethode , die ich über dieses Forum ich dankend kennengelernt habe und selber habe ich damit super Erfahrungen gemacht und tuhe es heute noch.

damit kannst du jede x beliebige dosis herstellen.
wenn du magst kann ich dir hier gerne mal die Anleitung mit dieser Methode verlinken.
man sollte auch immer darauf achten alle 4 bis 6 Wochen um 10 Prozent, der Dosis zu reduzieren.

probiere es mal aus! falls es dir nicht so bekommen sollte,gibt es noch eine Methode die sich Micro tapering nennt , auch da könnte ich mach deinen Wunsch die Seite von diesem Forum verlinken.

ich wünsche dir viel Erfolg und Regen Austausch hier im Forum.

Liebe Grüsse,
Flash
Diagnose: paranoide schizophrenie(jedoch absolut frei von Symptomen)

selbständiges Leben ohne beeinträchtigung sowie ohne Betreuung. Krankheit scheint weitestgehend ausgeheilt zu sein.
ausschleichen des risperidons: aktuell bei 1,5 mg täglich mittels der wasserlösemethode, die ich über dieses Forum kennengelernt habe.

4 mg August 2017 ------> heute jeweils in sehr langsamen Schritten (0,03 mg) genaue Milligramm Zahl aktuell 1,54 mg ( mittags 1 mg , nachts 0,54 mg risperidon )seit dem 2.12.19!

12.12.19 - Reduzierung auf 1,51 mg Risperidon.

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