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Melkigi: Pregabalin Absetzen

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Melkigi
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Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Marie Kern hat geschrieben:Danke ihr Lieben für die schnellen Antworten und hilfreichen Links. Sie machen mir Mut am Ball zu bleiben. Ich halte dieses Pregabalin für sehr sehr gefährlich und kann nur jeden davor warnen es zu nehmen. Ich überlege mir ob ich es mit dem Absetzen noch langsamer angehen lasse. Ich denke, dass der Schneckenclub jetzt noch ein Mitglied mehr hat.

Es ist so wichtig sich nicht entmutigen zu lassen und fest daran zu glauben es zu schaffen!

Eure Marie :schnecke: :)

Hallo bin neu hier und kämpfte gerade mit schlimmen Entzugserscheinungen mit Pregabalin, ich nahm seit ca einem Jahr eine Dosis von 150 mg 3x tägl 50 mg ein, wegen Nervenschmerzen vor und nach hws op, selbstängig über einen längeren Zeitraum in 50 er Schritte minimiert, jetzt von meinem Arzt 25mg für 2 Wochen und sollte dann absetzen, hab ich getan , jetzt geht es mir mega schlecht, waren die schritte zu groß?

Ich leide unter Depressionen, kein Appetit, kopt und Nackenschmerzen, beinschmerzen, Fußschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Panikattacke, also das ganze Programm, ich weiss gerade nicht mehr weiter, habt ihr einen tip für mich, ich muss ja irgendwie zur Arbeit. Ich kann meinen Alltag kaum bewältigen. Soll ich wieder einsteigen , wenn ja mit welcher dosis, ich werd noch verrückt.
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von LinLina »

Hallo Melkigi :-)

willkommen im Forum.

Ich habe dir einen eigenen Thread erstellt, hier bekommst du noch Antworten und kannst alles Fragen und von dir berichten.

Das Pregabalin ist für starke Entzugserscheinungen bekannt. Die Schritte die du gemacht hast waren ziemlich groß. Als Anhaltspunkt empfehlen wir ein Reduzieren von nicht mehr als 10 % alle 4-6 Wochen.

Lies dir bitte noch unsere FAQ durch http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9913 dort stehen die wichtigsten Infos zum Absetzen drin.

Wie lange genau bist du denn auf null?

Besonders die letzten mg machen oft große Probleme, deswegen empfiehlt es sich da besonders vorsichtig zu sein.

Ich würde wohl ab heute wieder 25 mg einnehmen (es kommt auch bisschen drauf an, wie lange du auf null warst), und schauen ob du dich auf dieser Dosis stabilisieren kannst. Falls es nicht reicht, könntest du noch ein wenig höher gehen, aber ich würde versuchen möglichst nicht wieder ganz hoch zu gehen, das ist meist nicht ratsam weil es auch stress bedeutet und außerdem dauert das Absetzen von der hohen Dosis aus länger.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von LinLina »

Hallo nochmal,

hier noch ein Link zum Thread von Arianrhod http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 32&t=11219 sie hat Pregabalin in kleinen Schritten abgesetzt, dafür hat sie sich das Medikament als Lösung verschreiben lassen. Sie beschreibt dort auch, wie sie kleine Dosierungen hinbekommen hat.

lg Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

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Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

LinLina hat geschrieben:Hallo Melkigi :-)

willkommen im Forum.

Ich habe dir einen eigenen Thread erstellt, hier bekommst du noch Antworten und kannst alles Fragen und von dir berichten.

Das Pregabalin ist für starke Entzugserscheinungen bekannt. Die Schritte die du gemacht hast waren ziemlich groß. Als Anhaltspunkt empfehlen wir ein Reduzieren von nicht mehr als 10 % alle 4-6 Wochen.

Lies dir bitte noch unsere FAQ durch http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9913 dort stehen die wichtigsten Infos zum Absetzen drin.

Wie lange genau bist du denn auf null?

Besonders die letzten mg machen oft große Probleme, deswegen empfiehlt es sich da besonders vorsichtig zu sein.

Ich würde wohl ab heute wieder 25 mg einnehmen (es kommt auch bisschen drauf an, wie lange du auf null warst), und schauen ob du dich auf dieser Dosis stabilisieren kannst. Falls es nicht reicht, könntest du noch ein wenig höher gehen, aber ich würde versuchen möglichst nicht wieder ganz hoch zu gehen, das ist meist nicht ratsam weil es auch stress bedeutet und außerdem dauert das Absetzen von der hohen Dosis aus länger.

Liebe Grüße
Lina
vielen Dank, war heute noch nicht mal in der Lage einen vernünftigen Bericht zu schrieben :( , ich nehme seit 9 Tagen nichts mehr ein, gibt es das pregabalin in ganz kleinen dosen, hab hier was von Tropfen gelesen, muss das ja dann meinem Arzt erklären, das heruntersetzen hat mir kaum Beschwerden gemacht, aber das absetzen ist die Hölle, ich bin unausstehlich(meine armen Mitmenschen :? ), ich hab mich nach dem ersten text erst mal hingelegt, 800 ibu genommen, eine vomex und ein magenschutz, weil ich die Magenkrämpfe und die Kopfschmerzen nicht mehr ausgehalten habe, ich kann mich auf nichts konzentrieren und mein Gedächtnis ist extrem schwach, zb. Ich habe heute morgen ein Paket ausgepack und eben wusste ich nicht mehr was ich ausgepackt hab :shock: , ich hoffe das kommt alles wieder, ich dachte bei der geringen Dosis ist das Absetzen kein Problem. Ist wohl nicht so :( , und vielen Dank für die schnelle Antwort,
Zuletzt geändert von LinLina am 30.10.2016 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Ich bin noch nicht mal in der Lage mir das hier gelesene zu merken, normal durchstöbere ich das internt nach allen berichten, hab aber keine kraft dazu, man verzeihe mir die chaotischen, texte
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von LinLina »

Hallo Melkigi,

ja, es gibt Tropfen bzw. eine Lösung. Die müsstest du von deinem Arzt verschrieben bekommen, ich hoffe du kannst ihm erklären dass das Absetzen von 25 mg auf null viel zu heftig für dich ist.

Bei dem flüssigen Pregabalin ist das Problem, dass die beiliegenden Spritzen zum Abmessen zu grob sind. Du kannst aber eine Diabetikerspritze mit 1 ml Gesamtinhalt nehmen, die nochmal feiner unterteilt ist.

Ich denke, ich würde an deiner Stelle jetzt erstmal direkt wieder 25 mg einnehmen, und hoffen dass du dich damit gut stabilisieren kannst. Wichtig ist, dass du möglichst hier schreibst wie es dir damit geht, damit wir dir Rückmeldung geben können.

Die 25 mg würde ich dann erstmal wieder ein paar Wochen konstant nehmen, wenn du dich wieder stabiler fühlst könntest du dann mit dem flüssigen Pregabalin langsam runter dosieren.

Liebe Grüße
Lina
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Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Ok, so mach ich es vielen Dank, ich werde berichten, gehn die EZ dann direkt bei einnahme wieder weg? Ist es normal das das empfinden am Tag schwankt, also mal gut und dann ganz schlecht? Lg. Toll das es dieses forum gibt
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von LinLina »

Hallo Melkigi,

dass es schwankt ist ganz normal und typisch. Wann die Entzugserscheinungen besser werden ist unterschiedlich, manchmal schon nach der ersten wiedereinnahme, manchmal dauert es einige Zeit.

lg Lina
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Melkigi :),

wie geht es dir heute? Konntest du von der Wiedereinnahme bereits profitieren? Manchmal hilft es innerhalb von Stunden, manchmal dauert es auch ein paar Tage, ehe es greift.

Viele Grüße, willkommen im Forum :group:
Jamie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

hallo Jamie, danke der Nachfrage, leider immer noch sehr schlecht, ich konnte nicht zur Arbeit heute und zu allem Überfluss hat mein Arzt heute geschlossen wegen Feiertage, ich hab nur 50mg pregabalin kapseln zu hause, ich habe jetzt eine kapsel geöffnet und die hälfte des pulvers herausgeschüttet und oben mit Tempo verschlossen, habe sie gerade genommen, denkst du das ist in Ordnung? Bin heute Nacht aufgestanden und hab gegen die Übelkeit vomex genommen, so konnt ich wenigstens etwas schlafen, vomex macht ja zum Glück müde, in der Apotheke können die mir ohne Rezept nichts aushändigen. Zum Notdienst gehn und denen das dort alles zu erklären ist mir zu viel Action, schaff ich nicht. Hoffe die halbe Kapsel erfüllt seinen zweck, nochmal Dankeschön. Lg mel
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Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Lisamarie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Meilkigi, ein paar Tage geht das sicher so, bis du dir die Tropfen verschreiben lassen kannst. Hast du eine Feinwaage ? So könntest du die Hälfte abwiegen.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Murmeline
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Mel,

kannst Du nicht die zwei Kapselhälften wieder aufeinanderschieben?
Eine Hälfte mit Tempo (meint das ein Taschentuchstückchen?) zu verschließen, das ist nciht wirklich ideal...

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Mel, das hab ich überlesen das du es mit einem Taschentuch verschlossen hast, einfach die beiden Kapselhülsen nach der Entnahme wieder verschließen und nehmen.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Danke für eure antworten, diese kapseln lassen sich leider nich auseinander ziehen, ich musste sie aufschneiden, eine feinwaage hab ich leider nicht, ich muss es nach augenmass machen, hab die kapsel heute morgen genommen, zur zeit fühl ich mich viel besser, konnte sogar was kleines essen, hab kaum appetit, wirkt die kapsel etwar schon?

Lg mel
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Jamie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Melkigi :),
zur zeit fühl ich mich viel besser, konnte sogar was kleines essen, hab kaum appetit, wirkt die kapsel etwar schon?
Das ist gut möglich. Einige Betroffene haben das Glück und es geht ihnen schon wenige Stunden nach der Wiedereinnahme besser.
Es scheint, dass du vielleicht zu denen gehörst :hug: .
Dass es so schnell wirkt, zeigt eindeutig, dass du an Absetzsymptomen gelitten hast, denn keine Depression oder Angsterkrankung könnte innerhalb von wenigen Stunden abklingen (es sei denn es tritt ein massiver Placeboeffekt ein).

Darf ich fragen, was für eine Firma das ist, dass man die Pregabalinkapseln nicht wieder zusammenstecken (bzw auseinanderziehen) kann?

Grüße und auch von mir willkommen im Forum :group:
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Jamie hat geschrieben:Hallo Melkigi :),
zur zeit fühl ich mich viel besser, konnte sogar was kleines essen, hab kaum appetit, wirkt die kapsel etwar schon?
Das ist gut möglich. Einige Betroffene haben das Glück und es geht ihnen schon wenige Stunden nach der Wiedereinnahme besser.
Es scheint, dass du vielleicht zu denen gehörst :hug: .
Dass es so schnell wirkt, zeigt eindeutig, dass du an Absetzsymptomen gelitten hast, denn keine Depression oder Angsterkrankung könnte innerhalb von wenigen Stunden abklingen (es sei denn es tritt ein massiver Placeboeffekt ein).

Darf ich fragen, was für eine Firma das ist, dass man die Pregabalinkapseln nicht wieder zusammenstecken (bzw auseinanderziehen) kann?

Grüße und auch von mir willkommen im Forum :group:
Jamie
Dankeschön
Oh ich hoffe du hast recht, nicht das ich nur gerade einen guten moment habe, das wär toll wenn es so schnell wieder wirkt.
Ich nehme pregabalgin AL hartkapseln von ALIUD PHARMA,
habe gerade nochmal mit drehen und ziehen probiert, nichts, sie gehn nicht auseinander.
Bisher geht es mir immer noch gut, das weinen hat aufgehört, magen ist noch ruhig, keine übelkeit, mal abwarten wie es später ist, hab heute morgen vomex A eingenommen, gegen die Übelkeit, das hilft gut, bin gespannt wie es weiter geht, wenn es so bleibt bin ich erstmal zufrieden, die letzten Tage dachte ich die welt geht unter. Ich hole mir nachher noch vomex aus der Apotheke und frage da nach leeren kapseln, und schau nach so einer waage, bis Mittwoch muss ich mich noch durchwursteln mit dem pulver, ich bin so erleichtert ich kann es kaum beschreiben.wie lange hast du bzw ihr gebraucht um auszuschleichen?
Ich nehme es ja wegen nervschmerzen hws, allerdings waren mit Pregabalin die Schmerzen nicht weg nur erträglich, aber die üblichen Schmerzmittel halfen nicht, nur hat mir keiner gesagt wie schlimm das absetzen wird, in der packungsbeilage stand innerhalb einer woche reduzieren. Aber auch nicht wie, eine woche ist eh viel zu kurz, ich werde denen mal schreiben. Nicht zu fassen. Tzzzz :evil:
Lg mel
Zuletzt geändert von LinLina am 31.10.2016 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Lisamarie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Mel, ja das erzählt einem niemand das man Psychopharmka langsam reduzieren soll, wissen auch die meisten Ärzte nicht. Leerkapseln gibt es auch im Inernet zu bestellen falls die Apotheke keine vorrätig hat. Klasse das dein schlimmsten Absetzprobleme sich schon gegeben haben. Ich würde jetzt erstmal sechs Wochen auf der Dosis bleiben und dann langsam , alle vier bis sechs Wochen höchstens 10% reduzieren. Gegen die Übelkeit Versuch es mal mit frischem Ingwer, ne Stückchen abschneiden und lange drauf kauen, Vomex bitte nur kurz und nur im Notfall nehmen.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Hi, ok so mach ich es hab leerkapseln bekomme und eine waage gekauft, die ist auch für Milliliter geeignet. Es geht mir immer noch gut , leichter magendruck, leicht übelkeit, ja vomex nur im Notfall, stimmt an ingwer hab ich garnicht gedacht hab ich sogar im haus,
Danke für die guten tips.

Lg. Mel
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Melkigi
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Hallo ihr Lieben, habe heute die 2 Kapsel mit 25mg Pregabalin eingenommen und ich fühle mich wieder gut, der Wiedereinstieg war ein voller Erfolg wie es mir scheint, keine Übelkeit, keine Magenschmerzen mehr, Psyche wieder in Ordnung, nur die üblichen Nebenwirkungen wie Vergesslichkeit, Kopfschmerzen sind jetzt da, aber kein Vergleich mehr zu den letzten Tagen. Ich bin happy. Ich werde jetzt bei dieser Dosis 4 wochen bleiben und dann die 10% Schritte anwenden für jeweils 4 Wochen. Bin gespannt wie es funktioniert.
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Murmeline
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Melkigi,

das ist sicher erleichternd, dass es heute so viel besser ist.

Könntest Du noch eine Signatur anlegen (rechts oben auf deinen Namen, persönlicher Bereich, Profil, Sign ändern) und dort deine Medikamenten eintragen, den Absatzverlauf mit Zeitangaben und Dosisschritte, frühere Medikamente, Ausgangsproblematik, das Wiedereindosieren, alles, was eben wichtig ist? Dankeschön!

Bitte halte uns auf dem Laufenden, wie es bei Dir weitergeht.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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