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Melkigi: Pregabalin Absetzen

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Melkigi
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Murmeline hat geschrieben:Hallo Melkigi,

das ist sicher erleichternd, dass es heute so viel besser ist.

Könntest Du noch eine Signatur anlegen (rechts oben auf deinen Namen, persönlicher Bereich, Profil, Sign ändern) und dort deine Medikamenten eintragen, den Absatzverlauf mit Zeitangaben und Dosisschritte, frühere Medikamente, Ausgangsproblematik, das Wiedereindosieren, alles, was eben wichtig ist? Dankeschön!

Bitte halte uns auf dem Laufenden, wie es bei Dir weitergeht.

Grüße, Murmeline
Ah, ok , jetzt versteh ich das mit der Signatur , ich werde mich sofort ran machen, kann leider nur ungefähre Angaben machen von der ersten Einnahme aus. Ich versuche zu rekonstruieren. Möchte auch gerne anderen damit helfen.
Lg
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
padma
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von padma »

hallo Melkigi, :)

danke für die Signatur. :D
Schön,dass es bei dir so gut geklappt hat mit der Wiedereindosierung.

Ich würde dennoch jetzt auf Schonung und das Vermeiden von möglichen Symptomverstärkern achten
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6442

Und ich würde jetzt mindestens 6 Wochen auf der Dosis bleiben. Nach einer Wiedereindosierung braucht das ZNS ausreichend Zeit sich zu stabilisieren und zu erholen.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

padma hat geschrieben:hallo Melkigi, :)

danke für die Signatur. :D
Schön,dass es bei dir so gut geklappt hat mit der Wiedereindosierung.

Ich würde dennoch jetzt auf Schonung und das Vermeiden von möglichen Symptomverstärkern achten
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6442

Und ich würde jetzt mindestens 6 Wochen auf der Dosis bleiben. Nach einer Wiedereindosierung braucht das ZNS ausreichend Zeit sich zu stabilisieren und zu erholen.

liebe Grüsse,
padma
Ah ok vielen Dank, dann nehm ich es besser 6 wochen, hast du einen tip was ich gegen die Nebenwirkungen machen kann, insbesondere Schlafstörungen und das ich so agro bin mit Pregabalin, und ich bin so mega unkonzentriet und das Gedächtnis ist so träge, oder muss ich da jetzt durch? Ändert sich das später durch reduzieren der Dosis?

Lg mel
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Jamie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Melkigi,

also primär musst du da jetzt erst einmal durch. Dein ZNS ist sehr gereizt, was sich auf unterschiedliche Weise äußert.
Es ist ganz wichtig, sich bewusst zu machen, dass ein Teil der Symptome (zB Aggressivität) absetzbedingt ist und nicht "man selbst".
Kennst du Neuroemotionen? Darunter könntest du auch leiden, schau mal hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=9778

Versuche mal zu üben, den passiven Beobachter zu spielen. Also wenn dich gerade etwas völlig sauer macht, obwohl es wirklich eine Nichtigkeit ist und du übertrieben reagierst, dann sag dir mal kurz STOP, bevor du ausrastest, und schnauf mal kurz durch. Und dann lasse dir doch mal den Gedanken durch den Kopf gehen "Das kommt vom Absetzen, ich bin überreizt und meine Nerven sind zum Reißen gespannt, aber das wird vorüber gehen und ich bin gerade nicht völlig Herr meiner Emotionen. Muss ich jetzt wirklich laut werden oder ist das eine Überreaktion?"
Oft hilft das wirklich weiter und es ist dann auch ein gutes Gefühl, wenn man bemerkt, dass man seinen Geist disziplinieren kann und gelassen reagieren kann, obwohl man 5 Sek vorher noch austicken wollte. :hug:

Unkonzentriertheit und Trägheit sind NW des Pregabalins bzw. Absetzsymptome. Sie werden sich irgendwann bessern, wenn sich dein ZNS stabilisiert hat.
Sie sind natürlich auch Folge von Schlafmangel.
Schlafmangel ist immer eine Herausforderung im Entzug. Versuche dich tagsüber hinzulegen und auszuruhen; in entspanntem Zustand - auch wenn man nicht schläft - ist eine gewisse Regeneration möglich.
Du kannst abends ganz vorsichtig evtl. Baldrian, Hopfen, Melisse etc. ausprobieren; vielleicht käufst du dir mal einen Schlaf- und Nerventee in der Apotheke? Es darf allerdings nirgendswo Johanniskraut drin sein, da es wie ein SSRI wirkt.
Hier ist auch ein Thread zum Thema Schlafprobleme: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=9278

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Hallo ihr Lieben, heute am Tag 3 der Wiedereindosierung fühl ich mich leider wieder schlecht, Übelkeit und aufgequoller Magen, konnte nicht zur Arbeit, fühle mich wie spediert und kraftlos. Misse Stimmung, war beim Arzt und hab jetzt ne große Packung Pregabalin 25mg verschrieben bekommen und soll diese Woche zu Hause bleiben. Man wäre auch zu schön gewesen wenn es ohne Probleme geklappt hätte. Bin mal gespannt wann sich das wieder einpendelt. Nie wieder würde ich dieses Mittel gegen Nervenschmerzen nehmen. Wie kann man sowas nur so leichtfertig verordnen.

Lg mel
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Lisamarie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Mel, leider geht es nicht linear nach oben, auch das Eindosieren ist Stress fürs ZNS , deshalb jetzt wirklich bei den 25 mg bleiben bis du dich zu 95% stabilisiert hast.
lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Melkigi
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Danke petra, ja ich zieh das durch,
Lg mel
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Lisamarie hat geschrieben:Hallo Mel, leider geht es nicht linear nach oben, auch das Eindosieren ist Stress fürs ZNS , deshalb jetzt wirklich bei den 25 mg bleiben bis du dich zu 95% stabilisiert hast.
lg Petra
Hi, heute Mittag hat mich extrme inner Unruhe und Aggression gestresst, gut geholfen hat mir da ein heißes Bad, danach wirkte ich entspannter, fühle mich bis auf die Magenkrämpfe ganz ok. Bin gespannt wie es morgen ist, bin jetzt mal den Rest der Woche krankgeschrieben. Mich zu entspannen hilft mir gut, dann bleibt die Arbeit halt mal liegen. :whistle:
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Jamie
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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Melkigi :),

ich habe gesehen, dass du bei soma84s Beitrag geschaut hast.
Vielleicht magst du das hier auch lesen?
Es ist einer unserer wichtigsten Aufklärungsartikel im ADFD.

10 Mythen über AD von Prof. Gotzsche: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=10055

Gute Nacht :bettzeit:
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Melkigi »

Hallo ihr Lieben, das Wiedereindosieren scheint gut zu klappen, meine Stimmung ist nicht mehr so schlecht und ich bin innerlich viel ruhiger, obwohl es heute etwas schlechter ist, fühle ich mich dennoch gut. Entspannung brachte mir ein heißes Bad und eine Taimassage.keine Magenkrämpfe mehr, kann wieder besser essen, der ekel gegen essen ist nicht mehr so groß. Jetzt werde ich die Dosis von 25 mg täglich noch 5 wochen durchziehen und dann mit dem runterdosieren beginnen, davor hab ich jetzt schon ein wenig Bammel. :o
Ich hoffe das ich bald mal wieder normal denken kann und mein Kopf wieder normal funktioniert. Habt einen schönen Tag.
Lg mel
Ich litt ca 2 Jahre unter starken Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen. Dachte erst an Verspannungen und Migräne die mich des öfteren plagen. Ich wurde mit den üblichen Mitteln behandelt, Ibuprofen, Diclofenac und Cortison. All das half nichts, unter Cortison fühlte ich mich zwar super aber nach absetzen schnell wieder schlechter, im Oktober 2015 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, viele Therapien folgten, Krankengymnastik, Spritzen und hochdosiert Cortison. Und mein Arzt meinte ich hätte eine Nerventzündung und da bekam ich zum ersten Mal Pregabalin 50 mg einmal täglich, gesteigert auf 3x täglich, den Zeitraum weiss ich nicht mehr genau, nach ca 4 Wochen habe ich einfach abgesetzt wegen der Nebenwirkungen, alle sagten meine Persönlichkeit hat sich verändert, ich war sehr aggressiv. Schell auf 180, die Schmerzen waren aber besser, und nach dem Absetzen ging es wieder los, Schmerzen wieder da,ich fühlte mich seltsam , wusste nicht das ich eigl. langsam absetzen muss, hat mir keiner gesagt. Ich ging dann zum Orthopäden, der dann endlich ein Röntgenbild und ein MRT veranlasst hat. Und bähm ein Bandscheibenvorfall hws, der Nerv total eingedrückt, bekam weiter cortisoninfusin und sollte Tilidin nehmen, hab ich nicht vertragen. Am ersten Tag super, totale Euphorie und am 2 Tag Übelkeit und total depressive, dann auf Tramal umgestiegen und genau das gleiche erlebt, abgesetzt, im Februar 2016 zum Neurochirurgie überwiesen worden, eine OP wurde mir empfohlen,
Am 28.02.16 wurde ich dann operiert und eine Bandscheibenprothese wurde mir eingesetzt und Knochen der den Spinalkanal eingeengt hat weggefräst.
Danach bekam ich wieder Pregabalin 3x 50mg täglich da der Nerv so lange gequetscht war, sollte er damit erst mal beruhigt werden, Schmerzen besser, aber meine Persönlichkeit hat sich wieder verändert.

- [ ] Nebenwirkungen:
- [ ] Kopfschmerzen
- [ ] Beinschmerzen
- [ ] Schwellung der Gelenke
- [ ] Psyche verändert
- [ ] Aggressiv
- [ ] Konnte keine Menschenmengen vertragen
- [ ] Antriebslos
- [ ] Gewicht zugenommen ,immer Hunger
- [ ] Im Internet schlau gemacht über Pregabalin, dann hab ich selbständig wie folgt runterdosier:
1. Ab ca01.03.16 3x täglich 50mg
2. Ab Juni 2016 2x täglich 50 mg
3. Ab Juli 2016 1x täglich 50 mg
4. Ab 07.10.16 1x täglich 25 mg ( auf Wunsch bei meinem Arzt angefordert)sollte es 14 Tage nehmen und dann ganz weglassen.
Wie es mir nun erging ohne Pregabalin:
1. Tag: noch keine Veränderung erkennbar
2. Tag: leichte Übelkeit, Kraftlosigkeit, geschwollener Magen( dacht an eine Magen/Darminfektion oä)
3. Es wurde immer schlimmer, vomex gegen Übelkeit genommen, starke Magenkrämpfe, ganzer Körper tat weh.
4. -9. Tag ging mir immer schlechter
Am 30.10.16 dieses geniale Forum entdeckt und endlich brauchbare Hilfe bekommen, mir wurde geraten mit der letzten Dosis wieder einzusteigen, 25mg 1x täglich.
Der Wiedereinstieg , Pregabalin 25mg täglich
1. Tag, 31.10.16 kaum zu fassen alle Beschwerden weg nach ca einer Stunde
2. Tag, 01.11.16 keine Entzugserscheinungen mehr. Allerdings die Nebenwirkungen sind auch zurück aber nicht so stark, ich kann wieder essen. Fühle mich super, nicht mehr weinerlich.
3. tag. 02.11.16 leider wieder, schlechter alle Emotionen nacheinander, besonders Übelkeit und Magenschmerzen, Magen dick wie Handball. Heute abend geht es mir besser, morgens und mittags ist es am schlimmsten.
Lisamarie
Beiträge: 9529
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Hat sich bedankt: 905 Mal
Danksagung erhalten: 1975 Mal

Re: Melkigi: Pregabalin Absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Mel, das hört sich doch erstmal sehr gut an und wenn du langsam und bedächtig ausschleichst sollte man trotz Absetzen alltagskompatibel bleiben. Also nur Mut. Jetzt solltest du dich erstmal von dem ganzen erholen .
lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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