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Hallo und Frage zu Citalopram !

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Wildrose
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Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Wildrose »

Hallo,

ich habe mich heute erst angemeldet weil ich absolut nicht weiter weiß.

Ich möchte es kurz machen und lege direkt los.

Es geht um Citalopram Dura 10 mg.

Ich habe mega Angst vor Nebenwirkungen und mag nicht gleich mit 10 mg anfangen. Schaffe ich einfach nicht !

Nun sagte man mir, das ich die Tablette nicht teilen darf. Es ist keine Teilkerbe vorhanden.

Gibt es da nicht irgendeine Möglichkeit ?

Ich zweifel total und habe nun 22 Jahre solche Medikamente abgelegt.

Aber ich will irgendwie auch noch bisschen was von meinem Leben haben.

Ich leide unter Angst-und Panikattacken und dadurch auch unter Depressionen und Antriebslosigkeit.

Mittlerweile kenne ich einige, die sehr gute Erfahrungen mit dem Medikament machen.

Ich würde es so gern ausprobieren in der Hoffnung, das es mir hilft.

Aber ich habe so mega Panik davor.

Ich würde gern langsam einschleichen. Aber scheinbar ist das mit diesen blöden Tabletten nicht möglich.

Vielleicht habt ihr Ideen ?

Liebe Grüße, Bianca
Cashi
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Cashi »

Hallo Bianca. Du wirst sicher bald von mehr begrüßt und bekommst Antworten. Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung mit Venlafaxin berichten das ich ursprünglich vor 20 Jahren wegen einer generalisierten Angststörung und Panikattacken bekommen habe. Ich wollte auch mein leben behalten. Mittlerweile habe ich es noch immer nicht geschafft von den Tabletten weg zu kommen. Das was mich jetzt begleitet. .ausgelöst von den vielen Entzug versuchen. .Ist weitaus schlimmer als meine ursprüngliche Erkrankung. Drum rate ich dir vom der Einnahme der Tabletten ab. Aber entscheiden musst du selbst.
LG Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
Wildrose
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Wildrose »

Ich denke, man kann und darf das nicht verallgemeinern. Ich kenne sehr viele, die super auskommen mit Citalopram und denen es extrem gut hilft.

Ich glaube, das Forum ist nicht das richtige für mich.

Hier gehts wohl nur ums ausschleichen und natürlich schreiben dann nur Leute, denen es damit mega schlecht geht.
Luisa1974
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Luisa1974 »

Hallo Wildrose

ja vielleicht ist das Forum nicht das Richtige für dich, das muss jeder selbst entscheiden. Hier geht es ja auch vorwiegend um das Absetzen.

Ich kann dir nur einen Rat geben, mache vor allem eine Therapie. Denn nur Psychopharmaka zu nehmen wird dir nicht helfen . Ich hatte mal sehr gute Erfahrungen mit Seroxat. Ich habe das nur ein Jahr genommen und intensiv an mir - in einer Therapie- gearbeitet. Dann habe ich es ohne Probleme absetzen können. Und ich hatte viele beschwerdefreie Jahre. Ohne Medikamente.
Das Citalopram habe ich leider über 5 Jahre genommen (wegen Angst bei der Arbeit) , und keine richtige Therapie gemacht, das war nicht gut! Jetzt schaffe ich es nicht, dieses Medikament abzusetzen.
Versuche einfach mal , es auszuprobieren, und halte die Dosis so gering wie möglich. Und mache eine Therapie!

Liebe Grüße
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise
Januar 2017: Existenzangst ->Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Tinnitus macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser
25.01.2017: denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: neue Psychiaterin: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg durch Psychiaterin angeordnet
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: auf 30mg erhöht - Panikattacken Atemnot, bin sicher das Citalopram löst dies aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten v. Psychiaterin - Androhung Einweisung in Klinik gegen eigenen Willen, ab jetzt bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15 - Klinik abgesagt weil wegen meinem Hund keine Selbstmordgefahr besteht sagt Psychiaterin
*******************
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg , Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 -schrittweise langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg
2018 - 2019 - Citalopram abgesetzt bis 0 gm in Mini-Schritten, ab 5mg Wasserlösemethode - durch die Krankheit und dem Tod meiner Mutter konnte ich dies nicht dokumentieren, Tinnitus ist leider geblieben, aber erträglich, oft leise

aktuell: Mirtazapin 30 mg, musste nach dem Tod meiner Mutter erhöht werden, da Panik und Atemnot extrem wiederkamen und ich beinahe meine Arbeit verloren hätte (kein Kündigungsschutz..)
mein neuer Psychiater setzte mich unter Druck Venlafaxin zusätzlich zu nehmen, lüge ihn an, es zu nehmen, nehme es aber nicht, habe Angst dass er die Behandlung abbricht. Suche Therapieplatz bisher vergeblich.
Annanas
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Annanas »

Hallo Wildrose,
ja, wir sind ein psychopharmakakritisches Forum (das ist auch im Untertitel des Namens u. in den Regeln ersichtlich)
u. das mit Recht, wenn man von den Erfahrungen unserer Mitglieder ausgeht.

Ein Psychopharmakon kann im Akutfall kurzzeitig hilfreich sein, aber bei Langzeiteinahme
hat es sein eigenes gesundheitsschädigendes Potential, kann u.U. seine Wirkung verlieren, hat
nicht zu vernachlässigende Nebenwirkungen u. Langzeitstudien gibt es schon mal gar nicht.

Außerdem können nicht mal Wissenschaftler angeben, worauf die angebliche Wirkung beruhen
soll. Die These vom Serotoninmangel im Gehirn wurde schon lange widerlegt.

Wenn du möchtest, kannst du gerne in den Hintergrundinformationen nachlesen,
worauf unsere Überzeugung, außer den eigenen gemachten Erfahrungen noch beruht.
Hier nur ein Link dazu:
13 Gründe psychopharmakakritisch zu sein
Wildrose hat geschrieben:Ich zweifel total und habe nun 22 Jahre solche Medikamente abgelegt.
Ich nehme an, das heißt "abgelehnt"?! Wenn du 22 Jahre mit solchen Störungen lebst - wurden dir denn in dieser
Zeit andere Maßnahmen nahegelegt, z.B. eine Psychotherapie?
Mit dieser könnte man die Ursachen einer Angst-/Depressionserkrankung aufdecken u. am Entwickeln von
Strategien arbeiten, um dieser Ängste Herr zu werden.

Psychopharmaka deckeln im besten Fall die Symptome, aber sie heilen nicht, nie!!
Nehmen wir an, du verträgst sie - willst du sie dann dein ganzes Leben nehmen??
Denn die Ursachen sind ja damit nicht behoben u. werden dich dann wieder einholen, selbst wenn dir das
Medikament im Moment hilfreich erscheint u. du es auch verträgst.

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen und das ist nur ein Punkt, daß sie absolut abstumpfen, keine echten
Gefühle mehr zulassen, weder richtige Freude (von Herzen kommend), noch Trauer.
Leider meint man, man fühlt sich mit der Einnahme super - daß sich teilweise die vorher genannten
Faktoren einschleichen bzw sich die Persönlichkeit verändert, merkt man in dieser Phase überhaupt nicht.

Jetzt erst, beim Absetzen, merke ich, unter welcher Käseglocke ich während der Einnahme gelebt hatte,
das war nicht mehr Ich - so langsam kommen natürliche Emotionen und auch meine eigene Person
wieder zum Vorschein.

Ich will dich nicht überreden, das Mittel nicht zu nehmen - nur ggf. zum Nachdenken anregen!

LG Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Murmeline
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Murmeline »

Hallo Wildrose,
Nun sagte man mir, das ich die Tablette nicht teilen darf. Es ist keine Teilkerbe vorhanden.
Gibt es da nicht irgendeine Möglichkeit ?
Ich würde gern langsam einschleichen. Aber scheinbar ist das mit diesen blöden Tabletten nicht möglich.
Um Deine praktische Frage noch zu beantworten. Du kannst unretardierte Filmablette in Wasser auflösen (zum Beispiel 50 ml), dann entspricht 10 ml 2mg. Dann eine beliebige Menge verwerfen (zum Beispiel 40 ml), und den Rest trinken (in dem Fall 2mg).

Hier wird es erklärt:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=10923

Der Wirkstoff flutet ggf. etwas schneller an, ansonsten haben viele Mitglieder im ADFD sdamit gute Erfahrung, kleine Dosisschritte herzustellen um Abzusetzen.
Hier gehts wohl nur ums ausschleichen und natürlich schreiben dann nur Leute, denen es damit mega schlecht geht.
Es gehört zu einer informierten Patientenentscheidung dazu, dass man sich darüber bewusst ist, dass es diese Problematiken gibt. Ärzte sind laut Richtlinien verpflichtet, darüber aufzuklären.

Psychiater Prof. Voderholzer sagt dazu:
Viele Nebenwirkungen der häufig verordneten Antidepressiva, wie zum Beispiel Übelkeit, sind vergleichsweise harmlos und klingen meist nach einigen Wochen ab. Bei längerfristiger Einnahme über Monate und Jahre sind oft Nebenwirkungen relevant. Dazu gehören eine Verminderung des sexuellen Interesses oder sexuelle Funktionsstörungen, häufiges, insbesondere nächtliches Schwitzen und auch Gewichtszunahme, die manchmal auch ein erhebliches Ausmaß annehmen kann. Auch eine Einschränkung des emotionalen Erlebens kann auftreten („emotional blunting“). Die Erfahrung zeigt, dass vielen der betroffenen Patienten der Zusammenhang zwischen der Einnahme des Medikamentes und diesen Wirkungen gar nicht bekannt oder bewusst ist und auch nicht besprochen wurde, als über die Einnahme des Medikamentes entschieden wurde.
Dies ist insofern kritisch, als Antidepressiva nach längerer Einnahme nicht problemlos abgesetzt werden können, sondern Absetzerscheinungen verursachen (3). Nach jahrelanger Einnahme kann es sogar sehr schwierig werden, Antidepressiva wieder abzusetzen. Diese Absetz-Phänomene wurden erst in den letzten Jahren intensiver in das Blickfeld der Forscher genommen. Hier fehlen aber noch wissenschaftliche Untersuchungen. Es ist zu prüfen, inwieweit nach jahrelanger Antidepressivatherapie Anpassungsvorgänge im zentralen Nervensystem erfolgen. Denn diese könnten das Absetzen besonders schwierig gestalten. Und sie könnten eventuell sogar das Risiko erhöhen, erneut zu erkranken. Diese Unsicherheit über eventuell ungünstige Langzeitwirkungen soll auf jeden Fall ermahnen, auch alternative Möglichkeiten der Therapie, insbesondere Psychotherapie, noch stärker in der Erstbehandlung psychischer Erkrankungen anzuwenden.
In der Leitlinie Depression wird auch betont, dass die Entscheidung für ein Therapieverfahren gemeinsam mit dem Patienten getroffen werden muss. Man spricht von „Partizipativer Entscheidungsfindung“. Dies erscheint im ersten Moment als eine Selbstverständlichkeit. De facto ist es jedoch meist eine Entscheidung des Behandlers, dem der Patient vertrauen wird. Um wirklich gemeinsam eine Entscheidung treffen zu können, bedarf es nämlich ausführlicher Informationen des Patienten, die schon allein aufgrund der begrenzten Gesprächszeit, insbesondere beim Hausarzt, gar nicht möglich ist.
Auf die Bedeutung der gemeinsamen Entscheidungsfindung in der Praxis weist eindrucksvoll eine Befragung unter Ärzten zur Untersuchung zum Verordnungsverhalten von Antidepressiva hin. Die Ärzte wurden befragt, wie sie bei einem typischen Depressionsfall handeln würden und wie sie handeln würden, wenn sie selbst betroffen wären. Während bei einem typischen Depressionsfall 80 Prozent ein Antidepressivum verordnen würden, wollten nur weniger als 40 Prozent selbst ein Antidepressivum einnehmen, wenn sie betroffen wären (2). Dabei ist es ja eine Maxime ärztlichen Handelns darin besteht, dem Patienten die Behandlung zu empfehlen, die man auch bei sich selbst anwenden würde. Hier deutet sich schon an, dass Antidepressiva häufiger verordnet werden, als es der Überzeugung der Behandler entspricht.
Viele Betroffene sind über Nebenwirkungen und andere Nachteile von Antidepressiva nicht ausreichend aufgeklärt. Hier sind Ärzte und Therapeuten gefragt, sich trotz eines vollen Wartezimmers ausreichend Zeit für die Aufklärung zu nehmen.
https://www.psychosomatik-online.de/wer ... a-gegeben/

Alles Gute für Dich.

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
LinLina
Moderatorenteam
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Registriert: 14.09.2015 16:20
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von LinLina »

Hallo Wildrose,

das Forum ist von der Ausrichtung her Psychopharmaka-kritisch, die meisten von uns haben zumeist nur eine gewisse Zeit einen positiven Nutzen gehabt, wenn überhaupt. Das Problem ist, dass Risiken oft verharmlost und verschwiegen werden. Natürlich hat nicht jeder solche schlimmen Probleme mit dem Medikament, aber die Gefahr einer Verschlechterung besteht und auch die Absetzprobleme werden oft nicht als solche erkannt oder nicht anerkannt.

Viele merken auch erst später oder im nachhinein, dass sie unerwünschte Wirkungen des Medikaments hatten während der Einnahme, weil die Selbstwahrnehmung oft durch das Medikament verändert wird.

Dazu kommt dass überhaupt nicht erforscht ist, welche Folgen eine Langzeiteinnahme über viele Jahre haben kann. Für Psychopharmaka ist nur ein Kurzzeitnutzen, wenn überhaupt, belegt (und bei Antidepressiva ist nur ein geringe Wirkung bei schweren Depressionen belegt). Nach längerer Zeit sind laut Studien eher die Menschen im Vorteil, die keine Psychopharmaka eingenommen haben oder nur im akutfall. Teilweise verschwindet irgendwann die anfängliche Wirkung und man hat ein zusätzliches Problem, weil man beim Absetzen eine weitere Verschlechterung erfährt. So wie es sich bei dir anhört, erhoffst du dir nach langem Leiden eine dauerhafte Minderung deiner Angst und Depression, aber dafür müsstest du es ja dauerhaft einnehmen.

Wenn du es ausprobieren möchtest, ist das natürlich deine Entscheidung und ich finde es sehr gut, dass du lieber mit kleinerer Dosierung starten möchtest. Ich würde auch insgesamt die Dosierung so klein wie möglich halten, umso weniger Langfristige Nebenwirkungen und Probleme hast du wahrscheinlich, auch wenn du es später wieder reduzieren und absetzen möchtest. Deswegen möchte ich dir gern einen Tipp da lassen wie du kleinere Dosierungen auch ohne Teilungskerbe hinbekommst.

Wenn das Medikament nicht retardiert ist oder einen Magenschutz hat (ich glaube, bei Citalopram gibt es sowas nicht, es sind ganz normale Filmtabletten aber du müsstest das nochmal im Beipackzettel kontrollieren) kannst du es teilen.

Um die Dosierung genau abzumessen und auch kleinere Schritte beim hoch- und runter dosieren machen zu können, könntest du die Wasserlösemethode verwenden: http://adfd.org/austausch/viewforum.php?f=16

Ich würde wirklich beherzigen klein anzufangen und keine großen Dosissprünge zu machen. Umso weniger zusätzlichen Stress mutest du deinem Nervensystem zu. Beim Absetzen später ist das natürlich besonders wichtig.

Liebe Grüße
Lina

edit: Überschnitten mit Annanas und Murmeline
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Fibie77
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Fibie77 »

Hallo Wildrose, :)
euch von mir ein ganz herzliches Hallo,......

Ich will Dir auch ganz kurz von meinen Erfahrungen mit dem Medikament berichten.
Ich habe auch diese Medikamente gegen meine Angststörung genommen und kann Dir nur eines dazu sagen.
Solange du das Medikament nimmst werden die Symptome zwar etwas besser und verschwinden event. auch damit,wenn du jedoch dann damit aufhörst und hast nichts an der Situation geändert warum deine Krankheit entstanden ist, dann kommt alles wieder volle Kanne raus. :x :party:

Es wird nur gedeckelt, aber nicht geheilt.
Das schlimme daran ist,es beginnt ein Kreislauf! :frust:

Hätte ich es damals so gewusst wie heute, dann hätte ich die Medikamente niemals genommen. :cry:

Sie haben es eine kurze Zeit besser gemacht und danach wurde es nur um so schlimmer.
Ich habe damals extra eine Therapie gemacht gegen Angst und Panik.
Bin immer mit meiner Therapeutin in die Situationen rein zB.Kaufhaus, ........
Die Therapie damals war sehr gut für mich,jedoch war ein Hacken an der Geschichte,ich habe ein Antidepressiva genommen und somit waren die Symptome eh schon gedeckelt und besser. :?

Als ich dann das Medikament ausgeschlichen gehabt habe, war alles wieder da. :cry:

Ich hätte damals,....diese Therapie ohne Medikamente gemacht,dann wäre es mir um einiges besser gegangen und ich hätte gleich meine Probleme an der Wurzel angepackt.
So mach ich es erst jetzt,aber mit der Gewissheit,....dass ich nichts mehr deckle. :)

Wir sind hier ein kritisches Forum gegenüber Antidepressiva, da wir hier alle schon so einige Erfahrungen damit gemacht haben.
Ich kenne einige Menschen,die das gleiche berichten!
Dies kann kein Zufall sein!
Ich möchte Dir noch ein Buch nahe legen,wenn du dich eventuell näher damit befassen möchtest!

Es heißt - Unglück auf Rezept!
Ein ganz tolles Buch und sehr empfehlenswert.

Ich wollte Dir das nur schreiben,weil du vielleicht noch das Glück hast,dass Dir einiges erspart bleiben kann.
Was du natürlich machst,ist ganz alleine deine Entscheidung.

Mein erstes Medikament war damals auch das Citalopram und dieses hab ich vom Hausarzt verschrieben bekommen.
Nach ca.7 oder 8 Wochen, habe ich bei den kleinsten Anstrengungen immer Atemnot und Herzprobleme bekommen,dass ich es wieder abgesetzt habe.
Ich wünsche Dir alles gute und hoffe du triffst für dich ganz alleine deine eigene Entscheidung.
Ich wollte Dir das nur schreiben,weil es mir wichtig erschien.
Alles gute und liebe Grüsse sendet Dir Fibie :)
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)
Cashi
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Cashi »

Von mir nochmal Hallo. Ja solange du das Medikament nimmst wird es dir besser gehen. Aber wirst du es absetzen geht es dir wieder schlecht. Die Ärzte werden sagen deine Störung ist zurück
Und dann wirst du wieder Tabletten bekommen. Vielleicht andere oder das gleiche...und so wird es sich hinziehen. Natürlich wird es dir erstmal helfen. Hat auch mir geholfen und ich war viele Jahre dankbar.. Aber jetzt sag ich dass die Tabletten mein leben zerstört haben.
LG Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
Jamie
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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Jamie »

Hallo,

ich möchte zu diesem Satz noch eine Erklärung nachschieben:
cashi hat geschrieben:Von mir nochmal Hallo. Ja solange du das Medikament nimmst wird es dir besser gehen
Cashi hat hier ihre Meinung kundgetan, was absolut in Ordnung ist. Wir machen ja alle unterschiedliche Erfahrungen.
Eine Verallgemeinerung ist aber nicht empfehlenswert.
Ich zum Beispiel kann überhaupt nicht sagen, dass es mir gut ging, so lange ich das Medikament (in meinem Fall Sertralin) nahm.
Es war der blanke Horror, mir ging es viel schlechter als besser damit. :abtransport:
Ich hatte einen furchtbaren BadTrip damit; und mit anderen Substanzen (zB Venlafaxin, Clomipramin, Dominal u.v.m.) auch.

Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Hallo und Frage zu Citalopram !

Beitrag von Cashi »

:o Hallo zusammen...Ich wollt nicht doof bestimmend sein. Natürlich macht jeder andere Erfahrungen mit Medikamenten...Ich war etwas aggro drauf :o Hatte irgendwie den drang alle vom den Tabletten fern zu halten :roll: liebe grüße Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
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