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Paroxetin hat mein Gehirn verändert/Erfahrungen mit Quetiapin (Seroquel)

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Paroxetin hat mein Gehirn verändert/Erfahrungen mit Quetiapin (Seroquel)

Beitrag von aaa »

Hallo,

ich wollte berichten. Ich habe angefangen 2008 Paroxetin zu nehmen. Und es haben sofort Zwänge, zwanghaftes Verhalten, Dermatillomanie angefangen. Und es wurde immer stärker mit den Jahren. Ich wurde voll perfektionistisch, genau, gründlich. Anderer Mensch als ich ursprünglich war. Ich nehme Paroxetin seit Juli 2016 nicht mehr, aber diese Persönlichkeitsänderung wird trotzdem immer schlimmer. Ich weiß nicht mehr weiter. Paroxetin hat mein Leben zerstört. Ich möchte nicht mehr nicht ich sein. Ich weiß nicht, vielleicht wenn ich wieder Paroxetin nehme, dann wird das alles zurückgedreht. Aber das mit Psychopharmaka ist wie russisches Roulette. Man weiß nicht, was passieren wird. Hat jemand vielleicht eine Erfahrung mit irgendeiner Methode, um die Wirkung vom AD zurückzudrehen? Ich bin echt verzweifelt. Ich bin für alles offen: Kambo Froschreinigung, schamanische Heiler. Paroxetin hat auch was mit meinen Hormonen gemacht, denn ich habe seit Oktober 2016 keine Tage mehr. Ich überlege, wenn ich Hormone nehme, vielleicht wird das die Wirkung von Paroxetin zurückdrehen.
Zuletzt geändert von Annanas am 23.03.2017 07:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt/Titel geändert
2008 angefangen Paroxetin 20 mg, Dermatillomanie hat angefangen, zwanghaftes Verhalten, aber ich wusste nicht, dass es vom AD kommt
Mit der Einnahme vom AD wurde die Menstruation regelmäßig, davor waren die Tage unregelmäßig
2011 angefangen Seroquel 600 mg
2012 Seroquel auf 300 mg reduziert
Januar bis Juli 2016 beides ausgeschlichen, seitdem keine Medikamente

Seit Oktober 2016 keine Menstruation

Die Persönlichkeitsänderung mit zwanghaftem Verhalten hat mit der AD Einnahme angefangen und ist schleichend immer mehr geworden, aber es war mir die ganze Zeit nicht bewusst, dass es vom AD kommt. Auch nach dem Absetzen hört es nicht auf, zu wachsen.
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Annanas »

Liebe aaa :) herzlich willkommen im ADFD!
aaa hat geschrieben: Ich habe angefangen 2008 Paroxetin zu nehmen. Und es haben sofort Zwänge, zwanghaftes Verhalten, Dermatillomanie angefangen. Und es wurde immer stärker mit den Jahren.
Normalerweise hätte es dann abgesetzt werden müssen, wenn sich so gravierende Nebenwirkungen einstellen.
Wogegen hast du es ursprünglich verschrieben bekommen?
aaa hat geschrieben: Ich nehme Paroxetin seit Juli 2016 nicht mehr,
Wie hoch war die Dosis und wie hast du abgesetzt???
aaa hat geschrieben: aber diese Persönlichkeitsänderung wird trotzdem immer schlimmer. Ich weiß nicht mehr weiter. Paroxetin hat mein Leben zerstört. Ich möchte nicht mehr nicht ich sein. Ich weiß nicht, vielleicht wenn ich wieder Paroxetin nehme, dann wird das alles zurückgedreht. Aber das mit Psychopharmaka ist wie russisches Roulette. Man weiß nicht, was passieren wird. Hat jemand vielleicht eine Erfahrung mit irgendeiner Methode, um die Wirkung vom AD zurückzudrehen?
Ich befürchte, du hast zu schnell und zu großschrittig abgesetzt, deshalb meine obige Frage.
Entzugssymptome können dann auch zeitverzögert auftreten und leider sehr lange anhalten - ich glaube, das passiert
dir gerade.

Manchmal raten wir zu einer Wiedereinnahme einer Minidosis, um zu schauen, ob sich das Zentrale Nervensystem beruhigt, aber das
bringt meistens nur Erfolg, wenn man nicht mehr als 6 Wochen nach 0 damit anfängt. Danach steigt erfahrungsgemäß die
Gefahr von Unverträglichkeiten - aber da du so stark mit NW zu kämpfen hattest, wäre das in meinen Augen keine Option für dich.

Es tut mir unendlich leid, aber ich glaube, du mußt das aushalten u. durch diese Entzugssymptome durchgehen.
Es wird als prolongierter oder protrahierter Entzug bezeichnet - das Gute ist, das Gehirn ist neuroplastisch und kann sich
wieder umbauen, um ohne den Wirkstoff in sein biologisches Gleichgewicht zu gelangen.

Nur kann es eben ein sehr langwieriger Prozeß sein.
Was passiert bei AD Einnahme u. im Entzug
aaa hat geschrieben:aroxetin hat auch was mit meinen Hormonen gemacht, denn ich habe seit Oktober 2016 keine Tage mehr. Ich überlege, wenn ich Hormone nehme, vielleicht wird das die Wirkung von Paroxetin zurückdrehen.
Psychopharmaka haben dadurch, daß sie im ZNS wirken, auch einen Einfluß auf die Hormonregelkreise - bei Einnahme
und auch beim Absetzen.

Ich würde hier auf jeden Fall dranbleiben - zum Gyn und dort einen Hormonspiegeltest verlangen.
Eine Hormondysbalance, die du garantiert hast (Ausbleiben der Regel) kann auch zu gravierenden Symptomen führen,
die z.T. denen der Absetzsymptome sehr ähnlich sind.

Wenn diese Hormondysbalance behoben wird, könnte sich bestenfalls auch schon eine Linderung deiner Symptome
einstellen.

Liebe aaa, das hier ist jetzt dein Thread, hier kannst du alle deine Fragen loswerden -

das als Erstes kurz von mir, lG Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von aaa »

Ich habe es gegen soziale Phobie bekommen. Es ist bloß meine Schüchternheit, die mich gar nicht belastet. Mehr nicht. Ich hatte nicht mal Panikattaken oder sowas.

Ich wusste die ganze Zeit nicht, dass es vom AD kommt. Ich dachte, ich bin wirklich so perfektionistisch und genau. Aber jetzt hab ich verstanden, dass das AD meine Persönlichkeit verändert hat. Und es wird immer nur schlimmer.

Ich habe es richtig abgesetzt. Nicht zu schnell. Über Monate ausgeschlichen. Es sind keine Absetzterscheinungen. Es ist eine Persönlichkeitsänderung. Ich hab jetzt eine zwanghafte Perdönlichkeitsstörung deswegen. Vielleicht wenn ich Hormone nehme, wird die Wirkung von Paroxetin zurückgrdreht?
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Jamie »

Hallo aaa,

willkommen im Forum :).

Das ist doppelt schlimm, wenn man wegen "Banalitäten", die nicht einmal mit großen Einschränkungen verbunden waren und von dir auch nicht so empfunden worden sind, auf AD gesetzt wird.
Das darf einfach nicht sein, aber es entspricht unserer Erfahrung, dass AD wie Smarties verschrieben werden. :evil:

Zu deiner Frage:
Vielleicht wenn ich Hormone nehme, wird die Wirkung von Paroxetin zurückgrdreht?
Nein, das wird so nicht klappen.
Aber es würde mich nicht wundern, wenn es sich gegenseitig beeinflusst.
Schau, dein Gehirn hat sich durch das Paroxetin umgebaut und muss sich rück-umbauen, damit es ohne Paroxetin klarkommt.
Dieser Prozess wird über Monate oder Jahre gehen; und wenn man ihm nicht genug Zeit einräumt, holt sich das ZNS diese Zeit einfach, ohne Rücksicht auf Verluste. Das Gehirn / ZNS ist neuroplastisch und kann heilen; die Zeit dafür ist allerdings eine höchst individuelle Komponente und erzwingen lässt sich das nicht.
Man kann es nur unterstützen.

Bitte lies hier mal rein: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8621

Es kann sein, dass im Rahmen der Einnahme des Paroxetins dein ganzes Hormonsystem durcheinander gekommen ist. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, denn alle Systeme im Körper interagieren miteinander.
Ich wäre aber vorsichtig mit den Hormonen, denn wenn dein Zustand medikamenteninduziert ist, dann ist eine Hormondysbalance eine Folge des Paroxetins und dein Körper kann sich mit viel Zeit und Ruhe auch von selbst wieder regulieren und man muss nicht zwangsläufig von Außen eingreifen.
Es ist ggf. eine Kann-Option.
Ich kann es aber verstehen, wenn du mal nach den Hormonen schauen lassen willst; vielleicht ist das wirklich ein guter Ansatzpunkt, aber man sollte wissen, dass es nur ein Rädchen von vielen ist; - den umittelbaren Paroxetineinfluss werden Hormone aber nicht rückgängig machen können; erst recht nicht irgendwas "zurückdrehen".
Ich dachte, ich bin wirklich so perfektionistisch und genau.
Ich hab jetzt eine zwanghafte Perdönlichkeitsstörung deswegen
Wie bist du denn "normal" so? Bzw. warst du?
Hast du mal deine Familie / Bekannten gefragt, ob du jetzt anders bist als früher? Wie sie dich wahrnehmen?

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von aaa »

Ich hatte Voraussetzungen für Zwänge und die zwanghafte Persönlichkeitsstörung seit der Kindheit aber das AD hat diese Wurzeln genommen und wachsen lassen. Es ist mit den Jahren immer schlimmer geworden. Jetzt weiß ich nicht was davon wirklich zu mir gehört und was nicht. Welche Gedanken sind wirklich meine.

Ich hatte vor der Einnahme des AD unregelmäßige Tage. Während der Einnahme sind sie regelmäßig geworden. Also hab ich von der Natur aus was mit Hormonen. Ich sollte lieber damals anfangen, Hormone zu nehmen und nicht AD. Hormone sind doch nicht so gefährlich, oder?

Was könnte ich machen, damit neues Gehirn schneller wächst? Was könnte man machen, um Medikamente endgültig aus dem Körper weg zu machen? Ich habe mir überlegt, Kambo Froschreinigung zu machen. Ich bin für alles offen.
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Annanas »

Hallo aaa,
aaa hat geschrieben:Ich hatte Voraussetzungen für Zwänge und die zwanghafte Persönlichkeitsstörung seit der Kindheit
Wurde dir denn deswegen schon mal eine Psychotherapie angeboten, um die Gründe dafür evtl herauszufinden
oder zumindestens Strategien für den Umgang damit zu erlernen?
aaa hat geschrieben:Also hab ich von der Natur aus was mit Hormonen. Ich sollte lieber damals anfangen, Hormone zu nehmen und nicht AD. Hormone sind doch nicht so gefährlich, oder?
Das hätte aber von einem Arzt überprüft werden müssen. Wenn da irgendeine Dysbalance vorliegt - kann diese behandelt werden.
Allerdings muß ich sagen, daß mir nicht bekannt ist, daß Zwänge bzw Persönlichkeitsstörungen als Folge vorkommen
können - das ginge dann eher in die Richtung: depressive Verstimmungen oder/und Ängste.

Und nein, Hormone sind auch nicht ungefährlicher als AD - wenn sie nicht richtig eingestellt sind u. das gehört auf jeden
Fall in die Hände eines Arztes/HP/Therapeuten.
aaa hat geschrieben:Was könnte ich machen, damit neues Gehirn schneller wächst? Was könnte man machen, um Medikamente endgültig aus dem Körper weg zu machen?
Es geht nicht darum, daß der Wirkstoff aus dem Körper kommt - denn das wird mittlerweile sicher passiert sein.
Das Gehirn hat gelernt, über die Jahre mit dem Wirkstoff zu funktionieren u. baute sich darum um.
Jetzt ist der Wirkstoff weg u. diese Umbauten müssen quasi wieder rückgängig gemacht werden, damit das Gehirn wieder
in das Gleichgewicht gerät, welches es vor der AD-Einnahme hatte.

In dem von mir und Jamie verlinkten Artikel "Was passiert bei AD-Einnahme und Entzug" ist das sehr gut beschrieben.

Es tut mir sehr leid, aber du kannst wahrscheinlich jetzt nichts Anderes machen, als das auszusitzen und evtl versuchen, die auftretenden Symptome zu lindern.
Ich würde wirklich kein Geld für fragwürdige Therapieformen ausgeben - du brauchst nur ganz viel Kraft, Geduld und keinen Stress.
Dann regelt das der Körper von allein wieder.

Schilddrüsenhormonspiegel und Geschlechtshormonspiegel würde ich trotzdem mal testen lassen.

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von aaa »

Was ist bei Hormonen gefährlich? Was kann mit mir passieren?

Bei AD kann es schon sein, dass die Persönlichkeit sich verändert. Bei mir ist das Problem, dass ich trotzdem nicht ich bin, obwohl ich es nicht mehr nehme. Ich bin so ein einzigartiger Fall. Es gibt Fälle, wo Leute weniger zwanghaft und gründlich werden, wenn sie es nehmen, bei mir ist es umgekehrt. Es ist schleichend eingetreten und hat sich über Jahre verstärkt. Und es wird immer schlimmer. Ich hab schon überlegt, ob ich wieder Paroxetin einnehme. Vielleicht wird dann das zwanghafte, perfektionistische zurückgedreht. Aber das weiß man ja nicht.

Ich habe keine körperliche Beschwerden. Nur psychische. Es belastet mich, dass ich nicht ich bin. Ich habe echte Depression deswegen.

Ich kann nicht absitzen und warten. Es wird alles immer nur schlimmer mit der Zeit.

Ich habe überlegt, ob mir vielleicht irgendein Heiler oder Schamane helfen kann, wieder ich selbst zu werden und die Wirkung des Medikaments zu entfernen. Ich weiß, ihr glaubt bestimmt nicht an solche Sachen. Aber ich bin echt verzweifelt. Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit irgendwelchen Heilern?
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von aaa »

Ich werde wenigstens Nerofeedback machen. Bei mir ist noch das Problem, dass ich Neuroleptika genommen habe. Und ich habe davon die umgekehrte Wirkung bekommen. Dass ich ständig mit Gedanken abschweife, mich nicht konzentrieren kann, ständig grüble. Ich hoffe sehr, dass es mir helfen wird. Denn so kann es nicht weiter gehen. Ich habe keine auftretende Symptome, keine Panikattaken. Bei mir wurde irgendwie die Persönlichkeit und das Denken verändert.

Ich weiß, Johanniskraut ist unbeliebt, weil es die Haut sonnenempfindlich macht. Aber ich überlege, ob ich 900 mg oder auch mehr pro Tag nehme, damit es mir besser geht. Nichts auf der Welt ist schlimmer als AD. Ich habe davon diese Eigenschaften bekommen, die mich belasten und das Leben schwer machen. Diese Genauigkeit, Gründlichkeit, Perfektionismus. Es ist schlimm, zu wissen, dass man nicht mehr selbst ist.
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Annanas »

Guten Morgen, aaa,
aaa hat geschrieben:Bei mir ist noch das Problem, dass ich Neuroleptika genommen habe.
Könntest du bitte noch eine Signatur anlegen (rechts oben auf deinen Nickname, persönl Bereich, Profil,
Signatur ändern) u. dort wirklich alle Medikamente eintragen, die du nimmst bzw genommen hast - in
mg Angaben, mit Zeitraumangaben?!!

Wir können dir hier keinen Rat geben, wenn wir nicht wissen, was du alles an Psychopharmaka u.
auch anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln genommen hast bzw nimmst.

Weil wir so nicht einschätzen können, woraus deine Beschwerden resultieren!
aaa hat geschrieben:Ich weiß, Johanniskraut ist unbeliebt, weil es die Haut sonnenempfindlich macht. Aber ich überlege, ob ich 900 mg oder auch mehr pro Tag nehme, damit es mir besser geht.
Es geht nicht nur darum, daß die Haut lichtempfindlich ist, sondern Johanniskraut kann die gleichen Probleme machen, wie
ein chemisches AD u. muß u.U. auch wieder ausgeschlichen werden.
aaa hat geschrieben:Nichts auf der Welt ist schlimmer als AD. Ich habe davon diese Eigenschaften bekommen, die mich belasten und das Leben schwer machen. Diese Genauigkeit, Gründlichkeit, Perfektionismus. Es ist schlimm, zu wissen, dass man nicht mehr selbst ist.
Doch es gibt Vieles, was schlimmer ist - aber das soll jetzt hier nicht Thema sein.
Ich bin mir noch nichtmal sicher, ob das AD bzw das Absetzen allein, an deinem Zustand schuld ist.
Du hattest ja geschrieben,daß du auch NL genommen hattest - gerade auch diese Medikamente können solche Beschwerden/Zustände,
wie du sie erlebst, verursachen.

Aber wie oben schon geschrieben, wir müßten dazu mehr wissen - deshalb, lege bitte eine Signatur an - dann haben
auch alle Anwortenden gleich einen Überblick, dankeschön!

LG Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Siggi »

Hallo aaa,

unser Forum zeichnet sich durch herzlichen Umgang miteinander aus.
Daher.... wärst du bitte so freundlich und würdest bei all deinen Fragen, bzw. Antworten eine Begrüßung
sowie zum Schluss einen Gruß einflechten.
Ich persönlich freue mich immer, wenn mir Betroffene ihre Zeit und ihre Kompetenz widmen, und bedanke mich dafür herzlich.
Ich glaube bestimmt, dass auch du es so siehst, denn es erleichtert so Vieles. :)
Grüße
Siggi
Zuletzt geändert von Siggi am 13.02.2017 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Murmeline »

Hallo!
Ich hatte Voraussetzungen für Zwänge und die zwanghafte Persönlichkeitsstörung seit der Kindheit
Dafür gibt es womöglich lebensgeschichtliche Gründe? Warst Du denn in all den Jahren in mal in therapeutischer Begleitung? Könnte es Dir ggf. aktuell helfen?

Ich halte auch Körpertherapien und ähnliches (Tanz, Kunst, Musik, Sport, Naturerlebnisse) wichtig, um sich zu erden und wieder mehr zu sich zurück zu finden. Neurofeedback ist womöglich auch ein Ansatzpunkt.

Statt Johanniskraut wäre vielleicht eher Fischöl zum vorsichtigen Antesten sinnvoll: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9653

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von aaa »

Hallo,

Weiß vielleicht jemand, wie ist es, wenn ich Hormone nehmen würde und ich würde psychische Nebenwirkungen bekommen (das ist schon möglich, oder? Ich hab voll Angst davor) und wenn ich dann aufhören würde, Hormone zu nehmen, würden dann die Nebenwirkungen bleiben, so wie bei AD oder würden die Aufhören?

Psychotherapie kann mir nicht helfen in dem Fall. Ich hab Kontakt zu einem Schamanen (ich weiß, ihr glaubt nicht an solche Sachen). Überlege, ob vielleicht er mir helfen kann. Aber er meint, dass es auch irgendwelche Risiken gibt.

Auch Neurofeedback hilft mir nicht. Ich grüble permanent. Und das kommt alles von AD und NL.

LG
Zuletzt geändert von aaa am 16.02.2017 15:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Murmeline »

Hallo aaa,

hast Du den Untersuchungen hinter Dir, die zeigen, dass eine Hormonsubsitution sinnvoll wäre? Wenn ja, um was handelt es sich genau?

Murmeline
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von aaa »

Hallo,

Ich werde einen Hormontest machen lassen.
Ich habe voll Angst davor, Hormone zu nehmen.

Ich wollte noch sagen, ich finde, Kambo ist eine viel weniger fragwürdige Therapieform als AD. Ich würde es gerne machen, nur müsste ich dafür 2,5 Stunden fahren. Autofahren kann ich leider nicht, weil ich mich nicht konzentrieren kann, ständig grüble, in Gedanken bin und das kommt alles von NL.

Wisst ihr vielleicht, wenn man Muskeln aufbaut, wird dann schneller neues Gehirn wachsen?



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Januar bis Juli 2016 beides ausgeschlichen, seitdem keine Medikamente

Seit Oktober 2016 keine Menstruation

Die Persönlichkeitsänderung mit zwanghaftem Verhalten hat mit der AD Einnahme angefangen und ist schleichend immer mehr geworden, aber es war mir die ganze Zeit nicht bewusst, dass es vom AD kommt. Auch nach dem Absetzen hört es nicht auf, zu wachsen.
Lisamarie
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert

Beitrag von Lisamarie »

Hallo aaa
Wisst ihr vielleicht, wenn man Muskeln aufbaut, wird dann schneller neues Gehirn wachsen?
Nein das hat nichts miteinander zu tun, ne Gehirn moduliert seine Zellen nach eigenem Tempo. Was vielleicht hilfreich wäre sind Fischölkapseln.

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... B6lkapseln

Und ja das wäre besser wenn du erst einen Hormonstatus machen lässt ob überhaupt Hormone nötig sind.

Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
aaa
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Erfahrungen mit Seroquel

Beitrag von aaa »

Hallo,

Ich wollte meine Erfahrungen mit Seroquel berichten.
Ich nahm seit März 2011 600 mg Seroquel jeden Abend.
Dann wurde irgendwann ca. im Herbst 2012 auf 300 mg reduziert.
Ich weiß gar nicht mehr, wann reduziert wurde, vielleicht war es auch im Frühling oder Sommer 2012.
Dann hat es irgendwie angefangen im Herbst 2012, aber es hat so schleichend angefangen, nicht sofort, dass ich, wenn ich was monotones, langweiliges mache, z. B. Autofahren, Zahlen eingeben, dass ich mit Gedanken abschweife und manchmal in Gedanken versunken bin. Es hat sich dann über Jahre gesteigert. Ich wusste nicht, dass es vom Medikament kommt.
Ich hab Seroquel 2016 schleichend abgesetzt über Monate. Jetzt nehme ich nichts mehr.
Ich leide sehr unter den Absetzsymptomen.
2008 angefangen Paroxetin 20 mg, Dermatillomanie hat angefangen, zwanghaftes Verhalten, aber ich wusste nicht, dass es vom AD kommt
Mit der Einnahme vom AD wurde die Menstruation regelmäßig, davor waren die Tage unregelmäßig
2011 angefangen Seroquel 600 mg
2012 Seroquel auf 300 mg reduziert
Januar bis Juli 2016 beides ausgeschlichen, seitdem keine Medikamente

Seit Oktober 2016 keine Menstruation

Die Persönlichkeitsänderung mit zwanghaftem Verhalten hat mit der AD Einnahme angefangen und ist schleichend immer mehr geworden, aber es war mir die ganze Zeit nicht bewusst, dass es vom AD kommt. Auch nach dem Absetzen hört es nicht auf, zu wachsen.
Annanas
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert/Erfahrungen mit Quetiapin (Seroquel)

Beitrag von Annanas »

Hallo aaa :) ,
nur kurz zur Info - bitte keine neuen Threads zu deiner Geschichte aufmachen, sonst geht der Zusammenhang
verloren.
Habe den neuen Beitrag in den alten Thread überführt.

LG Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen

Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
► Text zeigen
04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Lisamarie
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert/Erfahrungen mit Quetiapin (Seroquel)

Beitrag von Lisamarie »

Hallo aaa, leider hast du viel zu rasant abgesetzt, bei einer Dosis von 600 mg hätte da mindestens 1-2 Jahre gedauert, wir hier setzen alle vier bis sechs Wochen höchstens 10 % ab. Aber jetzt ist es natürlich zu spät, ich denke du bist in einen prohaierten Entzug gerutscht. Aber auch der bessert sich im Laufe von Jahren. Ist denn bei dir schon was besser geworden und was hast du für Absetzprobleme ?
lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert/Erfahrungen mit Quetiapin (Seroquel)

Beitrag von Jamie »

Hallo aaa,

seit wann bist du auf Null? Das war ja viiiel zu schnell. :o
Könntest du bitte deine Signatur aktualisieren? Danke.

Was mich auch interessieren würde. Hat sich deine Menstruation mittlerweile wieder eingestellt?
Was sind aktuell deine Absetzsymptome?

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Paroxetin hat mein Gehirn verändert/Erfahrungen mit Quetiapin (Seroquel)

Beitrag von aaa »

Hallo,

In der Signatur steht, dass ich seit Juli 2016 nichts mehr nehme.
Meine Menstruation hat sich natürluch nicht ein gestellt.
Der Frauenarzt sagt, ich muss einen Hormontest machen.
In 2 Wochen circa werd ich den machen. Bin mir ganz sicher, dass ich zu wenige Hormone habe. Jetzt nehme ich schon jeden Tag Progesteron, nächste Woche sollten theoretisch dadurch die Tage ausgelöst werden. Aber bin mir nicht sicher, dass es bei mir passiert.
Meine Absetzprobleme von Seroquel sind jetzt dass ich ständig mit Gedanken abschweife, wenn ich was mache, ständig grüble, in Gedanken bin, ständige Gedankenkreisen permanent.
Ich hatte es noch nie, überhaupt nicht vor Beginn der Seroquel Einnahme. Ich wurde damals gezwungen, es zu nehmen, obwohl ich es überhaupt nich gebraucht habe, genauso wie AD.
Ich überlege, ob ich wieder anfange, Seroquel 600 mg zu nehmen. Schade, dass man damit nicht schwanger werden darf. Und ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt noch helfen würde.
2008 angefangen Paroxetin 20 mg, Dermatillomanie hat angefangen, zwanghaftes Verhalten, aber ich wusste nicht, dass es vom AD kommt
Mit der Einnahme vom AD wurde die Menstruation regelmäßig, davor waren die Tage unregelmäßig
2011 angefangen Seroquel 600 mg
2012 Seroquel auf 300 mg reduziert
Januar bis Juli 2016 beides ausgeschlichen, seitdem keine Medikamente

Seit Oktober 2016 keine Menstruation

Die Persönlichkeitsänderung mit zwanghaftem Verhalten hat mit der AD Einnahme angefangen und ist schleichend immer mehr geworden, aber es war mir die ganze Zeit nicht bewusst, dass es vom AD kommt. Auch nach dem Absetzen hört es nicht auf, zu wachsen.
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