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Achtung Venlafaxin !

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Krass
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Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Krass »

Bin seit 2009 in Behandlung. M44 Jahre alt. Starke Stimmungsschwankungen als Diagnose (Ultra Rapid cyclin), PTBS. Damals habe ich 4 Monate so gut wie nicht geschlafen und Valdoxan bekommen. Nix geholfen. Dann Umstieg auf Venlafaxin. Die Tage ging es gut dann fürchterlich Entzug da man mich auch mit tavor voll gepumpt hat. Suizidgedanken den ganzen Tag. Ich habe dieses Medikamemt 8 Jahre genommen. Min Familie verloren mein Geld . Zweimal abgesetzt in den 8 Jahen und Rückfälle bekommen.

So und jetzt zu dem Schlmmen. Seit 8 Jahren predige ich dass ich teilweise bis zu 50 mal Suizudgedanken habe. 2012 erster Versuch. Ich hatte dies Gedanken früher nie! Letztes Jahr Rückfall im November. Dann wieder Venlafaxin eingeschlichen. Das Resultat Suizudgedanken wieder ohne Ende. 3 versuche. Dann habe ich mich eingewiesen und habe gesagt weg damit. Wie ich darauf gekommen bin. Über eine Freundin die das zwei Wochen genommen hat und sich dann vor den Zug geschmissen hat. Da hat es geklingelt und ich habe die packungsbeilage gelesen. Da steht drinnen : nich bei bipolaren Störungen nehmen und bei Suizudgedanken sofort zum Arzt.

Es geht mir besser inzwischen allerdings habe ich heftige absetzungeschwiergkeiten von dem Medikamemt. Bin bei Ca 50mg jetzt.

Ich warne alle egal welches Medikament ihr nehmt. Auch Eltern angehorige Freunde von betroffen.

Sollte es jemand ähnlich gehen wie mir dann ist es das Medikament schuld !!! Suizudgedanken sind nicht normal. Das weis ich aus Erfahrung. Egal was man m Fernsehen oder Internt liest. Es gib keinen Grund solche Gedanken zu entwickeln. Solche Medis sind hoch gefährlich und sollten meiner meint nach wenn überhaupt nur unter Beobachtung sprich Klink ein/ausgeschlichen werden.
Jamie
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Jamie »

Hallo Krass :)


Ich habe deinen Beitrag erst einmal in diese Rubrik verschoben, wir können sie aber auch zB in die Rubrik "Erfahrungsberichte" schieben.
Es ist nur so, dass wir in den Hintergrundinformationen gerne selbst bestimmen möchten, was da hin kommt und persönliche Threads möchten wir da nicht haben; sie passen auch thematisch nicht und werden übersehen. Danke für dein Verständnis.

So- jetzt erst mal: willkommen im Forum :) und danke für deinen Bericht.

Ich bin sehr froh, dass du noch rechtzeitig bemerkt hast, dass Venlafaxin (SSNRI) Suizidgedanken auslösen kann.
Wir wissen um diese Problematik und halten es für eine großen Missstand, dass man nicht neutraler und kritischer über diese hoch problematischen Mittel aufklärt.

Wir unterstützen dich gerne bei deinem weiteren Entzug.

Hast du Fragen? :)

Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von padma »

hallo Krass, :)

auch von mir willkommen.

Es ist sehr schlimm was du da durchgemacht hast.
Von Seiten der Ärzte halte ich es für grob fahrlässig. :frust:

Hier schon mal die wichtigsten Infos , wie du Venlafaxin ausschleichen kannst
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
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Annanas
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Annanas »

Hallo Krass, auch von mir willkommen im ADFD!

Es ist so schlimm, zu lesen, wie Leben durch diese Medikamente zerstört werden - es tut mir
wirklich sehr, sehr leid, was dir passiert ist!

Uns ist es bekannt, daß diese Medikamente u.a. Suizidgedanken auslösen können - auch aus diesem
Grund ist das Forum psychopharmakakritisch eingestellt.
Wenn du möchtest u. die Kraft hast, kannst du gern in den Hintergrundinformationen über Psychopharmaka
nachlesen oder überhaupt im Forum stöbern.
Krass hat geschrieben:Es geht mir besser inzwischen allerdings habe ich heftige absetzungeschwiergkeiten von dem Medikamemt. Bin bei Ca 50mg jetzt.
Wieviel mg war denn deine Ursprungsdosis und in welchen Schritten hast du abgesetzt?
Sind die Suizidgedanken bei den 50 mg jetzt verschwunden?!

Ich setze auch Venlafaxin ab (nehme es seit 2007) - seit Januar 2016 von 225 mg auf z.Zt. 33 mg u. auch mir geht es zunehmend besser.
Ich weiß wirklich, wie schlimm es sein kann, wenn die NW vom Venlafaxin zuschlagen. Ich wußte zuletzt auch nicht mehr, wohin mit mir -
hatte eine wahnsinnige Unruhe in mir, konnte weder ein paar Minuten stillstehen- oder sitzen - hätte aus der Haut fahren können u.
noch einige andere schlimme Beschwerden.
Krass hat geschrieben: Zweimal abgesetzt in den 8 Jahen und Rückfälle bekommen.
Krass, ich denke, du hast bestimmt zu schnell u. großschrittig abgesetzt - das waren sicher keine Rückfälle, sondern
Absetzsymptome.

Wir empfehlen hier, 5 - 10% der letzten Dosis, alle 4 - 6 Wochen abzusetzen, um die Absetzsymptomatik möglichst gering zu halten.
Lies bitte ganz in Ruhe den Thread, den Padma :) dir verlinkt hat.
Wichtig wäre für uns, daß du eine Signatur anlegst - die Vorgehensweise ist dort auch beschrieben.

Wenn Fragen auftauchen, kannst du sie gern hier in deinem Thread stellen.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Krass
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Krass »

225 mg hatte ich vor vier Wochen. Dann Klnik geschlossene. Runter auf 150 mg am nächsten Tag. 2 Stunden Panik Angst um 11:00 bekommen. Das war Samstag vor vier Wochen. Montag dann auf 75 mg runter. Wieder zusammen geklappt aber keine suizidgedanken mehr: dann letzten Freitag von 75 runter auf 37,5 mg gestern. Heute dann eine nachgenommen am Nachmittag also 50 mg. Gestern Abend im Supermarkt einfach das Heulen angefangen. Hohe Nervosität Unruhe Verspannungen im Hals unendliche Traurigkeit heute bis 19:00 . Im Moment völlig normal. Total spooky alles wenn man dann normal ist und zurück denkt was da so passiert ist die letzten Monate. Ganz schlimm auch unglaubliche Wut und Hass plötzlich. Gereitzt ohne Ende. Trotzdem lieber absetzsymptome als aufzuwachen morgens und Suizudgedanken zu haben und das den ganzen Tag. Auch genaue Pläne gehören dann dazu. Das ist alles gottliob weg. Teufelszeug Venlafaxin.
Annanas
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Annanas »

Hallo Krass,
wenn du keine Suizidgedanken mehr hast, bleibe bitte jetzt unbedingt auf den 50 mg u. das so lange bis ca. 95%
der Absetzsymptome verschwunden sind.

Du bist viel zu schnell runter - okay, bei Suizidgedanken mußte das wahrscheinlich auch so sein.
Wenn die aber jetzt nicht mehr vorliegen - dann würde ich jetzt versuchen, sehr langsam u. achtsam
auszuschleichen - am besten mit der 5 - 10% Methode - lies bitte den verlinkten Thread.

Es könnte sonst sein, daß die Absetzsymptome unaushaltbar werden.
Leider setzen diese auch gerne zeitverzögert ein, dh. es kann sein, daß es dir erstmal wochenlang
besser geht u. dann kommt der große Knall in Form von massiven Beschwerden.

Es kann bei zu schnellem Absetzen dann auch passieren, daß die Symptome monate- bzw sogar jahrelang anhalten -
das ist einigen Mitgliedern hier passiert, weil die Ärzte größtenteils wenig bis gar keine Ahnung davon haben,
daß AD körperlich abhängig machen u. ein zügiges Absetzen empfohlen hatten.

Es kommt hierbei nicht darauf an, daß der Wirkstoff aus dem Körper ist, sondern das Gehirn, was sich durch
die Wirkstoffzufuhr umgebaut hat, muß sich quasi wieder zurückformen, um ohne den Wirkstoff in sein biologisches
Gleichgewicht zu finden.
Daß es bei zu schnellem Absetzen bzw bei einem Kaltentzug zu einem Chaos im Zentralen Nervensystem kommen
kann, ist dann fast schon vorprogrammiert.

Noch eine Frage, du hast geschrieben, du bist bei 50 mg - hast du dann das Venlafaxin in unretardierter Form,
also in Tabletten?? MWn gibt es die retardierten Kapseln in dieser Dosierung nicht.

Das alles sind nur Ratschläge, entscheiden mußt du natürlich selbst über dein Vorgehen!

Liebe Grüße, Anna
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Krass »

Ich habe die Kapseln . 150 und 75 . In den 75 sind 6 Kugeln drinnen also 12,5 pro Kugel . Nimmt man 4 (4x12,5 =50) ist man bei 50. jetzt nehme ich wieder drei als 37,5. hab schon zweimal mal abgesetzt und ja habe die entzugsymptome gehabt. Auch mal in einer kneipe einfach das Weinen angefangen.
Horni
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Horni »

Hallo krass,
das was du schreibst ist uns allen bekannt.
Bitte kein alkochol dabei trinken!
Bitte mach deine nechsten absetzschritte laut Empfehlungen vom Forum.
Lg
Horni
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... etroffenen
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von padma »

hallo Krass, :)
Ich habe die Kapseln . 150 und 75 . In den 75 sind 6 Kugeln drinnen also 12,5 pro Kugel .
zum späteren Ausschleichen sind deine Kapseln nicht geeignet.
Du brauchst dafür Kapseln mit vielen kleinen Kügelchen, die gibt es z.B von Winthrop, Neuraxpharm, Hexal, 1A Pharma.
siehe auch die Kügelchenmethode http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=8897

Zunächst zum Stabilisieren kannst du bei deiner Methode bleiben (die Kugeln müssen in der Kapsel eingenommen werden)

liebe Grüsse,
padma
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carlotta
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von carlotta »

Hallo Krass,

mach wirklich langsam bei den nächsten Schritten. Gerade wenn man bereits Kaltentzüge und harte Präparatewechsel in der Vergangenheit hinter sich hatte, steigt die Wahrscheinlichkeit, sich bei erneuten Versuchen ein wirklich heftiges und langwieriges Entzugssyndrom zuzuziehen. Das bringt u. U. noch viele weitere extreme Symptome mit sich, physische und psychische. Es kann so weit gehen, dass man über Monate oder gar länger bettlägerig wird und keinem geregelten Alltag mehr nachgehen kann. Gerade der untere Dosisbereich ist heikel, weil noch überproportional viele Serotonintransporter belegt sind. Daher sollte man da präventiv besonders vorsichtig vorgehen.

Auch zu schnelles Absetzen kann im Übrigen Suizidgedanken hervorrufen, nicht nur die Einnahme. Und bei stark angegriffenem ZNS funktioniert eine Wiedereinnahme auch nicht immer ohne Weiteres. Daher kann man im Grunde nur vorbeugen, indem man langsam ausschleicht. Ich kann gut verstehen, dass Du lieber heute als morgen davon wegwillst und es geht auch keinesfalls darum, das Absetzen hinauszuzögern, sondern darum, das ZNS möglichst schonend zu entwöhnen, damit potenziell einschneidende gesundheitliche Beeinträchtigungen gar nicht erst auftreten.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
Cashi
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Re: Achtung Venlafaxin !

Beitrag von Cashi »

Hallo von mir...Ich kann dir so gut nachfühlen. .mach bitte langsam. ..Anders geht es nicht. Dann wird alles gut werden
.es tut mir sehr leid was du durchgemacht hast. Ich häng mein halbes Leben schon an Venla. ..Paß auf dich auf. LG Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
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