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Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

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Frieda-Marie
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Murmeline,

danke für deine Antwort. Ich habe mir jetzt vorgenommen, das Lamotrigin gleich um 50mg abzusetzen ohne hin und her zu jonglieren. Hoffe, das klappt so. Der feste Wille ist da.

Da ich schon seit Jahren unter einem Morgentief leide, weiß ich manchmal nicht sind das Absetzerscheinungen, Nebenwirkungen oder das Morgentief, dass sich fast ausschließlich körperlich ( mit Brennen an verschiedenen Stellen des Körpers, Druck auf der Brust und gefühltem Herzrasen) auswirkt. Es ist einfach schwer zu unterscheiden und belastet mich sehr. Wenn es um die Mittagszeit verschwindet, weiß ich was es war.

Die Umstellung auf Diazepam werde ich schrittweise nach Ashton vornehmen und das Lorazepam in kleinen Schritten ausschleichen. Ich habe schon einen Plan gemacht. Muss die Dosierung nach dem Ashton Manuell etwas ändern, da ich vier Tagesdosen alle 6 Stunden nehme und nach Ashton nur drei vorgesehen sind. Ich fange auch ziemlich spät damit an bei 1,25 mg Lorazepam. Ich wusste es vorher nicht. Bin erst durch dieses Forum darauf gekommen.

Mein Arzt meinte, ich solle sofort Lorazepam weglassen und täglich 10mg Diazepam nehmen. So werde ich es natürlich nicht machen. Weiß nicht, was er sich denkt ??? Aber ich kann ihm ja nicht vorschreiben, was er zu verordnen hat.
Außerdem spüre ich jetzt vermehrt Gelenkschmerzen, die ich früher nie hatte. Neuerdings habe ich Gelenkschmerzen im Fuß, den ich mir vor vielen Jahren mal vertreten hatte und es danach aber keine Probleme gab. Das kann wohl auch durch das Absetzen kommen?

So, jetzt aber genug für heute.
Danke dir nochmal und viele liebe Grüße

Frieda -Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Frieda-Marie
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Re: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo ihr Lieben,

habe mich lange nicht gemeldet, weil es mir schon viel besser ging, nur das Morgentief blieb. Aber auch in abgeschwächter und erträglicher Form. Seit 21.04. habe ich bis zum 23.06. Lorazepam in ganz kleinen Schritten auf Diazepam (nach Dr. Ashton) substituiert dann Tropfenweise weitergemacht. Mittlerweile bin ich bei 8,5mg Diazepam. Alles ausgeschlichen seit September 2017.

Das ging bis jetzt ziemlich problemlos und ich konnte bis auf das Morgentief (keine Anlaufschwierigkeiten, sondern somatische Symptome) wieder ziemlich normal leben, bin wieder Auto gefahren, hab mich mit Freunden getroffen, ins Freibad gegangen, auch alles allein und ohne Angst.

Bei meinem letzten Arzttermin stellte mein Psychiater einen seeehr niedrigen Vitamin D-Spiegel fest, den ich aber wohl schon mein Leben lang habe und verschrieb mir daraufhin Decristol 20 000 für eine Woche täglich und dann eine Kapsel in der Woche. Ich bin jetzt fertig mit einer Woche, nehme dazu Magnesium und Vitamin K2.
Jetzt ist das Morgentief wieder viel schlimmer und ich habe auch Angst, alleine etwas zu unternehmen. Morgens denke ich manchmal, ich halte es nicht mehr aus. Kann es sein,dass Vitamin D in das zentrale Nervensystem eingreift und die Botenstoffe durcheinander bringt. Ich habe sonst nichts geändert, bis auf das langsame Absetzen von Diazepam.
Mein Kopf ist wie durchgequirlt und ich habe auch wieder dieses Brennen in den Armen und auf der Brust.
Bin ziemlich unglücklich, weil es sich doch schon so gut angefühlt hat.

Vielleicht habt ihr eine Vermutung, oder kehrt die Depression trotz Medikamente zurück.

Danke schon mal und ganz liebe Grüße
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
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22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
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carlotta
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von carlotta »

Hallo Frieda-Marie,

schön, dass es insgesamt mit dem Ausschleichen gut klappt. :)

Vitamin D wird häufiger im Entzug nicht vertragen, da es anregend wirkt. (Und ja, Vitamine haben Einfluss auf Botenstoffe bzw. aufs ZNS.) Selbst wenn ein Mangel/niedriger Spiegel eines Vitalstoffes nachgewiesen wird, kann es sein, dass der Körper diesen im Entzug nicht toleriert. Es kann auch sein, dass die Dosis für Dein bereits durch den Entzug sensibilisiertes Nervensystem zu viel des Guten war.

Möchte man im Entzug bzw. bei bereits sensibilisiertem ZNS Nahrungsergänzungsmittel versuchen, sollte man vorzugsweise mit ganz kleinen Dosierungen starten (viel geringer als gemeinhin empfohlen) und bei Verträglichkeit vorsichtig aufdosieren, falls gewünscht.

Man sollte immer nur mit einem Stoff auf einmal beginnen, nicht mit mehreren gleichzeitig, weil sich dann nicht eindeutig zuordnen lässt, woher etwaige Probleme kommen. Ich weiß, D3 erfordert K2 und Mag. zur richtigen Verstoffwechselung. Evtl. ist es zu Beginn bei ganz geringen Dosen D3 vertretbar, damit ohne die beiden anderen zu starten und diese erst bei Verträglichkeit sukzessive dazuzunehmen.

Jetzt allerdings wäre es sicher nicht verkehrt, Deinem System diesbezüglich eine Pause zu gönnen.

Behandler kennen sich leider meist mit diesen entzugsbedingten Besonderheiten und möglichen Problemen bei der Supplementierung nicht aus.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
Frieda-Marie
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Liebe Carlotta,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, rätst Du mir, momentan erst einmal mit dem Vitamin D aufzuhören
oder welche Dosis wäre am Anfang vertretbar ? Oder soll ich überhaupt
warten, bis ich mit Diazepam fertig bin ( das wäre dann, wenn ich so weiter mache Anfang November)
Mein Psychiater wird Mitte Oktober der Vitamin D -Spiegel wieder kontrollieren.

Mit dem Diazepam gehe ich Tröpfchenweise alle 4 bis 5 Tage runter. Dauert zwar eine Ewigkeit. Aber bisher
gab es keine größeren Probleme, auch nicht bei der Substituierung.
Allerdings bin ich jetzt noch bei drei Tagesdosen (22.00 Uhr 9 Tropfen, morgens 6.00 Uhr 4 Tropfen und um 14.00 Uhr 3 Tropfen)
Dr. Ashton ist ja dann auf zwei Dosen täglich heruntergegangen. Da traue ich mich noch nicht so richtig heran. Ich hoffe
auch sehr, dass ich die Tropfen noch einmal verschrieben bekomme. Ich weiß, durch die lange Halbwertzeit
dürfte nicht viel passieren ( Aber ich gebe zu, ich bin ein Angsthase)

Dank Dir nochmal und auch dem ganzen Team.
Toll, dass es euch gibt!!!

Alles Liebe
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
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22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von LinLina »

Liebe Frieda-Marie :-)

Bezüglich des Vitamin D wäre es vielleicht einen Versuch wert, damit niedrig dosiert anzufangen? so eine hohe Dosis verträgt nicht jeder so gut, auch wenn sie natürlich effektiver den Spiegel schnell anhebt.

Es gibt Tabletten mit nur 1000 i.E. die man z.b. täglich nehmen kann, je nach verträglichkeit. Du könntest jetzt nochmal aussetzen und schauen ob es dir besser geht, und dann langsam mit niedriger Dosierung schauen ob du darauf reagierst?
Verträgst du ein wenig Sonne? Wenn man nicht stark Lichtempfindlich oder Hitzeempfindlich ist, sind ein paar Minuten intensive Sonne pro Tag ohne Sonnencreme meist die schonendere Variante den Vitamin D Spiegel etwas zu erhöhen.

Hier ist unser Thread zu Vitamin D, vielleicht findest du dort noch nützliche Infos für dich viewtopic.php?f=57&t=10883

Bitte aktualisiere noch deine signatur mit deinem Verlauf bezüglich des Diazepams, das wäre wichtig.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Liebe Lina,

vielen lieben Dank für deine Antwort und deinen Rat, Vitamin D langsamer zu dosieren.
Ich dachte Vitamin D, ein Vitamin halt das gegen Depressionen hilft.
Aber, dass auch das so stark ins ZNS eingreift,
darüber war ich mir nicht bewusst.
Mit der hohen Anfangsdosis ging es mir überhaupt nicht
gut. Auch jetzt, nach beinahe 4 Wochen ist es nicht so richtig besser. Habe mal die anderen
Beiträge darüber im Forum gelesen, jetzt bin ich schlauer.
Sogar mein Psychiater war jetzt dafür, dass ich es wieder absetze und beim Diazepam
reduzieren soll ich es erst einmal so belassen, bis ich wieder stabil bin.
Was mich etwas beunruhigt, ist ein lästiges, kribbeliges Gefühl in Armen und Beinen (ich glaube, es ist
keine Parästhesie) und ein anhaltendes wirres Gefühl im Kopf, auch nachmittags und abends.
Zu diesen Zeiten fühlte ich mich eigentlich schon lange normal. Auch das Morgentief macht sich wieder
breiter. Hab ein bisschen Angst, dass alles wieder von Neuem beginnt.

Meine Signatur aktualisiere ich die Tage, kann mich nicht so lange konzentrieren.

Liebe Grüße
und auch Dir alles Gute

Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Frieda-Marie
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo ihr Lieben,
ich bin mir sehr unsicher, ob ich weiter ein Morgentief habe, oder eine Panikattacke.

Habe diese Zustände in unerträglicher Form ja schon beinahe 4 Jahre.
Seit einiger Zeit war es wesentlich besser oder manchmal sogar überhaupt nicht.

Jetzt wache ich wieder jeden Morgen so gegen 5.00 Uhr auf, gehe auf Toilette und dann spüre ich schon
ein unwohles Gefühl in der Brust, dass sich dann immer weiter steigert, bis ich es kaum noch
aushalten kann. Es tritt an verschiedenen Stellen auf, mal zwischen der Brust, mal oberhalb, mal
schnürt es mir den Hals zu. Habe dann ein geschwächtes Gefühl in den Handgelenken und Händen und
manchmal auch ein unangenehmes Kribbeln in den Armen und in der Brust.
Entspannungs- und Atemübungen sind vergeblich.

Auch geführte Meditationen mit geschlossenen Augen machen alles eher noch schlimmer.
Wenn ich aufstehe, fühle ich mich total entkräftet, das ändert sich dann aber in ungefähr
einer Stunde und bis mittags fühle ich mich dann relativ normal.

Manchmal denke ich, es ist eine Angewohnheit, die aus dem Unterbewussten kommt. Ich weiß
einfach nicht, wie ich da rauskomme.

Der Arzt sagte, ich solle wieder Lamotrigin um 25mg erhöhen und bei Bedarf Lorazepam nehmen.
Das möchte ich aber nicht. Bin froh, dass ich von dem Zeug weg bin. Außerdem nehme ich ja noch
Diazepam, was mir aber in den Morgenstunden auch nicht hilft. Lorazepam tat das auch nicht.

Habe von euch vor einiger Zeit den Tipp bekommen, morgens gleich Süßes zu essen. Aber auch das half nicht.

Ja, viel auf einmal, aber eigentlich alles das Gleiche.

Vielleicht habt ihr eine Vermutung?

Ganz liebe Grüße und schon mal danke

Frieda-Marie
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Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
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22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von padma »

hallo Frieda-Marie, :)

was du beschreibst tritt im Entzug häufig auf. Die Uhrzeit ist ganz typisch. Es hängt mit der Ausschüttung von Cortisol in den frühen Morgenstunden zusammen. Dass es sich im Verlauf des Tages bessert, ist dafür ganz typisch.
Mehr dazu: viewtopic.php?f=50&t=15126

Wenn es jetzt verstärkt ist, kann das zusätzlich noch eine Folge von dem hochdosierten Vit D sein. Gut, dass du es abgesetzt hast.

Ich würde jetzt nichts an der Medikation ändern und erstmal abwarten.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo Padma,

vielen Dank für deine Antwort. Ich werde nichts mehr an der Dosis meiner Medikamente ändern.
Auch nicht das Lamotrigin um 25 mg erhöhen, wie mein Arzt gesagt hat ? Meint ihr, ich könne etwas
pflanzliches dazu nehmen, Pascoflair zur Beruhigung, oder lieber alles weg lassen.
Hatte heute Nacht starke Unruhezustände mit Zittern ab 2.00 Uhr, die bis jetzt fortdauern. Ich konnte kaum schlafen.
Mein Mann ist damit auch stark überfordert und ich versuche es so weit wie möglich zu unterdrücken.
Vor der Vitamin D Einnahme kannte ich dies nicht mehr. Kann mir jemand sagen, wie lange diese negative Wirkung
von hochdosiertem Vitamin D anhalten kann.
Ich hatte schon in meinem letzten Beitrag geschrieben, dass mir mein Arzt für solche Fälle riet, wieder
Lorazepam zu nehmen. Dem stehe ich sehr skeptisch gegenüber.
Ich habe die Beiträge der anderen Mitglieder aus dem Forum gelesen. Es tröstet mich etwas, dass ich
nicht allein bin. Aber damit fertig werden muss jeder für sich.
Habe einfach große Angst davor, dass die schlimmen Spannungszustände,die ich vor Jahren hatte und
ihn denen gar nichts mehr ging , ich nur noch im verdunkelten Zimmer sitzen
konnte und dachte, dass ich gleich sterbe zurückkehren.
Es ging mir doch schon so gut, ich verstehe es einfach nicht (Cortisolausschüttung leuchtet mir ein)

Wir wollen am Wochenende in Urlaub fahren. Ich habe richtig Angst davor. Mein Mann sagt, es geht mir
hier schlecht und dort schlecht. Dann ist es egal. Ich weiß gar nicht mehr weiter

Liebe Grüße
Frieda-Marie
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Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
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ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von padma »

hallo Frieda Marie, :)
Vor der Vitamin D Einnahme kannte ich dies nicht mehr. Kann mir jemand sagen, wie lange diese negative Wirkung
von hochdosiertem Vitamin D anhalten kann.
Das zeigt klar den Zusammenhang und passt auch zu den Erfahrungen, die wir hier im Forum mit Vit D haben.
Wie lange es anhält, kann man nicht sagen, ein sowieso gereiztes ZNS kann einem sowas recht übel nehmen.
Ich hatte schon in meinem letzten Beitrag geschrieben, dass mir mein Arzt für solche Fälle riet, wieder
Lorazepam zu nehmen. Dem stehe ich sehr skeptisch gegenüber.
Das würde ich, wenn es irgend geht vermeiden. Du bist im Benzoentzug, da ist es sehr ungünstig wieder Lorazepam zu nehmen.
Auch nicht das Lamotrigin um 25 mg erhöhen, wie mein Arzt gesagt hat ?
Am besten erholt sich das ZNS von selbst wieder. Eine Erhöhung von Lamotrigin wäre schon wieder ein Eingriff, und es ist zudem sehr fraglich, ob das was helfen würde.
Meint ihr, ich könne etwas
pflanzliches dazu nehmen, Pascoflair zur Beruhigung, oder lieber alles weg lassen.
Das kannst du versuchen, am besten niedrig dosiert antesten.
Wir wollen am Wochenende in Urlaub fahren. Ich habe richtig Angst davor. Mein Mann sagt, es geht mir
hier schlecht und dort schlecht. Dann ist es egal. Ich weiß gar nicht mehr weiter
Ich vermute, dass der bevorstehende Urlaub, bzw. die Angst davor, ebenfalls Symptome triggert. Der Zeitpunkt jetzt ist schon eher ungünstig zum Verreisen.
Dass dein Mann gerne fahren möchte, verstehe ich andererseits auch, er freut sich sicherlich sehr auf den Urlaub. Das ist wirklich ein Dilemma.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Frieda-Marie,

Das Vitamin D hat dein ZNS gereizt, leider kann dir keiner genau sagen, wann sich das wieder beruhigt.
Aber es wird sich sicher wieder beruhigen.

Ich würde keinerlei Dosisveränderungen vornehmen, auch noch an dem Lamotrigin, wie es dein Arzt gesagt hat.
Stabilität ist jetzt das wichtigste für dich.

Es gibt einige pflanzliche Mittel zur Beruhigung, Baldrian oder Passionsblume verwenden zum Beispiel viele Teilnehmer hier, allerdings kann es in deinem momentanen Zustand sein, dass du überhaupt nichts zusätzliches mehr verträgst, leider kommt das vor.

Wenn du es trotzdem versuchen willst, teste bitte erst eine klitzekleine Menge an.

Ich drücke dir die Daumen, dass du dich schnell wieder stabilisieren kannst.

Überschnitten mit Padma :)

LG Ute
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Liebe Padma, liebe Ute,

ganz, ganz, ganz lieben Dank euch beiden!!! Ich bin so froh, dass es das Forum gibt und ihr mich versteht.
Mit Freunden und Verwandten kann man nicht darüber reden. Die können sich sowas gar nicht vorstellen
und meinen, wenn man sich ein bisschen zusammen nimmt, wird das schon wieder.

Ich werde auf alle Fälle versuchen nichts an der Medikation zu ändern, auch wenn es schwer ist.
Das sagt auch meine innere Stimme.
Mir graust vor jeder Nacht aber viele von euch schreiben, es wird besser. Auch wenn es nur ein kleiner
Hoffnungsschimmer ist, aber es ist einer und wie ihr alle sagt, man braucht ganz viel Geduld. Manchmal glaube ich jedoch,
die Medikamente vergiften meinen Körper.
Das schöne Leben ….. (soll kein Selbstmitleid sein ) Aber ich könnte manchmal einfach nur weinen oder auch schreien.

Mein Mann sagte heute mit Nachdruck, ich solle jetzt endlich wieder Lorazepam nehmen.
Aber auch wenn es sehr schwer war, mich dagegen durchzusetzen und es mir obendrein so schlecht ging,
ich habe dann ( bitte nicht lachen) einen Schlaf- und Nerventee getrunken und irgendwann wurde es besser.

Bei mir kommt dann halt immer noch die Angst dazu.
Panikattacken kenne ich schon aus der Kindheit und irgendwie hat sich das ganze immer mehr gesteigert.
Wenn ich jetzt so zurück blicke mit meinem Wissen von heute, bin ich der Überzeugung,
ich hatte auch als Kind schon Depressionen. Aber es gab auch später, in der Jugend und im jungen
Erwachsenenalter immer wieder Episoden, die niemand als solche erkannte und die auch bald wieder
verschwanden. Bis es dann eben nicht mehr ging.

Wir fahren morgen in Urlaub nach Thüringen, das ist meine frühere Heimat.
Ich nehme den Laptop mit und wenn etwas ist melde ich mich.
Ich hoffe, es geht einigermaßen gut.

Danke euch nochmal und alles Liebe
Frieda-Marie
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Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Ululu
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Frieda-Marie, :)

hier lacht dich keiner aus, wegen Schlaf und Nerventee.

Im Gegenteil, den trinken hier Viele. Und hier darfst du auch mal in Selbstmitleid versinken, du hast allen Grund dazu und manchmal hilft das auch.

Viel Spaß in Thüringen. Ich bin ja ein "Wessi" aber ich mag Thüringen sehr. Ich bin beruflich zweimal im Jahr in Erfurt und liebe diese Stadt.
Für mich eine der schönsten Deutschlands. :)

LG Ute
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Frieda-Marie
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo zusammen,

bin wieder aus dem Urlaub zurück und es ging mir erstaunlicherweise recht gut.
Sogar meine starken morgentlichen Unruhezustände waren nur noch sehr abgeschwächt oder traten
gar nicht mehr auf. Das hat mir natürlich viel Mut gemacht und ich habe dort am 21.08 - 29.08.
Diazepam wieder um einen Tropfen reduziert, was auch recht problemlos verlief, sogar ohne Morgentief.
Am 30.08., also gestern ging ich dann von 6,5 mg auf 6mg Diazepam (6.00 Uhr 3 Tropfen, 14.00 Uhr 3Tropfen
und nachts gegen 22.Uhr 6 Tropfen) . Mein Mann meinte, ich solle nachts mehr und tags weniger nehmen.
Ich weiß es nicht. Denke, ich belasse es jetzt so.

Jetzt ist das schlimme Morgentief wieder da und ich habe auch tagsüber zittrige Unruhezustände.
Habe ich zu schnell reduziert? Was ich mir aber bei dem einen Tropfen kaum vorstellen kann. Vielleicht
bin ich doch zu sensibel und reagiere auf kleinste Mengen. Dazu kommt dann natürlich wieder die Angst,
die bei mir nicht gerade gering ist.
Ich hoffe sehr, das wird sich nach ein paar Tagen wieder einspielen. Am Sonntag wollen wir nochmal für
zwei Wochen verreisen.
Anfang Dezember habe ich einen Termin zur Darmspiegelung wo Propofol gespritzt wird. Verträgt sich das
mit dem Diazepam? Sonst werde ich nochmal verschieben.

Es ist einfach ein langer und schwieriger Weg. Aber viele schaffen es ja und ich habe trotz der Rückschläge
doch auch immer wieder Erfolgserlebnisse. Man braucht halt einen langen Atem …

Liebe Grüße und ich bin sehr froh,
dass ich mich immer wieder bei euch melden kann.
Das baut dann doch wieder auf.

Frieda Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo,
ich bin es schon wieder. Die Morgenhölle ist wieder da. ich bin völlig verzweifelt und kann es kaum
aushalten. So hatte ich es schon mal vor drei Jahren. Ich wußte nicht mehr wohin mit mir. Das kann
doch nicht vom Absetzen des einen Tropfens Diazepam sein, oder.
Seit wir Dienstag aus dem Urlaub zurück kamen, wurde es von Tag zu Tag schlimmer. Ich weiß nicht mehr
weiter. Zittere, habe furchtbare Gefühle im ganzen Körper und habe Angst, das alles zurück kommt.
Das halte ich nicht aus.

Liebe Grüße
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Hallo,
ich habe heute Nacht wieder einen Tropfen Diazepam abgesetzt, also Nachts 5 Tropfen, morgens und nachmittags 3 Tropfen. Heute morgen hatte ich die schlimmsten Entzugserscheinungen und dachte, ich drehe gleich durch. Ist das bei einem Tropfen möglich?
Es begann um 5.00 Uhr ganz brutal. Jetzt 8.00 Uhr beruhigt sich es so ganz langsam ein wenig. Ich dachte, der eine Tropfen ist nicht so schlimm. Ich werde wohl nachts wieder 6 Tropfen nehmen und ansonsten 3. Ich hoffe, dass wird gut gehen. War wohl zu ehrgeizig.
Ich hatte ja morgens immer schon ziemliche Probleme bei der Reduzierung, aber heute war es ganz extrem. Vielleicht liegt das auch mit an der Cortisolausschüttung morgens?

Ich bin völlig fertig. Dachte ich komme da irgendwie runter, ich mache doch schon ganz langsam.
Bin ratlos und habe Angst. Es fühlt sich an, wie der schlimmste Drogenentzug.
Ich dachte Diazepam hat eine lange Halbwertzeit und da kann nicht viel passieren. Aber das war wohl ein Trugschluss.

Kann mir jemand ein bisschen Mut machen?

Liebe Grüße
Frieda-Marie

Ich lese gerade in meinem letzten Beitrag, dass es damals beim Absetzen von einem Tropfen auch ziemlich schlimm war,
aber nicht so wie jetzt.
Je weniger umso schlimmer ? Wie soll ich das durchstehen?
Ich möchte es doch nicht dauerhaft nehmen
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
auf ärztliches Anraten abgesetzt
erneuter Versuch 24.12.2018, 02.12.2018 und 11.01.2018 je 20 000 IE Vitamin D danach erneute Verschlechterung meines Gesamtzustandes
Kaenguru
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Kaenguru »

Guten Morgen Frieda-Marie,

Aus meinen eigenen Erfahrungen mit Alprazolam/Diazepam , allem was hier geraten wird und den Ratschlägen des Ashton Manuals, denke ich, dass du viel zu schnell unterwegs bist.

Man sagt alle 2-4 Wochen um 0,5 mg reduzieren. Bei sensibleren Personen sollte man sogar länger warten.

Bei niedrigeren Dosierungen wird es immer schlimmer wie du selber sagst und deswegen muss man da noch vorsichtiger vorgehen. Nicht umsonst rät man hier zu 10 % Schritten.

Unter all diesen Aspekten sieht man sofort, dass du langsamer machen solltest, um ein nachhaltiges Absetzen ohne Rückfall zu gewährleisten.
Du hast ja manchen Schritt nur 3 Tage gehalten.

Manchmal kommen Entzugserscheinungen verzögert, so dass man denkt alles läuft gut und schon den nächsten Reduktionsschritt durchgeführt hat und dann schlagen die Entzugssymptome erst richtig zu.

Zum anderen weiss ich aus eigener Erfahrung und habe es auch gelesen, dass Diazepam auch eine sofortige Wirkung hat, die nach wenigen Stunden nachlässt.

Da es über mehrere Stoffwechselschritte abgebaut wird, wir ihm natürlich die lange Wirkdauer attestiert. Dennoch spüren viele diese kurzfristige Wirkung (wahrscheinlich der ersten Abbaustufe) recht stark. Das würde zu deinen Erfahrungen passen.

Ich sehe in deiner Signatur, dass du von Minischritten bei 0,5mg sprichst, da unterliegst du einer Fehleinschätzung!!!

Mir wurde gesagt, dass ich für 5 mg Diazepamäquivalent 1 Jahr absetzen einplanen muss und ich habe 9 Monate gebraucht.
Auch jetzt leide ich mal mehr mal weniger unter Entzugserscheinungen und meine Ärtzin bestätigte mir dieses Erleben und geht von mind 6 Monaten weiterer Beschwerden aus.
Das muss nicht bei jedem so sein, aber ich bin froh, dass sie meine Symptome anerkennt.

Gibt es evtl einen Grund für schnelleres Vorgehen? Habe ich etwas übersehen?

Ansonsten ist eine gute Entscheidung aufzudosieren und dann würde ich 2-4 Wochen abwarten.

Ich wünsche dir rasche Besserung.

Viele Grüße
Sarah
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Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
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Ululu
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Frieda-Marie,

Kaengurus (Sarahs) :) Ausführungen kann ich nicht viel hinzufügen.

Wenn du zu kurze Abstände zwischen den einzelnen Schritten lässt, kumulieren die Entzugserscheinungen.
Gerade bei dem Dia, mit der langen Halbwertzeit .
Deine Redultionen wirken sich erst nach einigen Tagen voll aus und dann hast du schon wieder den nächsten Reduktionsschritt gemacht. :o

Ich verstehe, dass du das Zeig los werden möchtest aber du wirst etwas mehr Zeit brauchen.

LG Ute
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Frieda-Marie
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Frieda-Marie »

Liebe Sarah, liebe Ute,

vielen lieben Dank für eure schnelle Antwort. Ich habe den einen Tropfen jetzt wieder aufdosiert und gestern sehr gut geschlafen (bis 8.00 Uhr, sonst nur maximal bis 5.00 oder 6.00 Uhr) und es ging mir auch gestern den ganzen Tag recht annehmbar.

Heute konnte ich auch bis 8.00 Uhr schlafen, bin dann aber hochgeschreckt und alles ging wieder los . Ich stehe unter Strom, habe total schwache Arme und Beine und einen wirren Kopf. Um die Mittagszeit lässt es dann nach und wenn ich gegessen und etwas geschlafen habe ist es weg und ich fühle mich für den Rest des Tages normal.

So war es auch als ich Lorazepam noch in der hohen Dosis (4xtäglich) genommen habe. Von daher bin ich froh, das ich auf Diazepam umstellen und soweit reduzieren konnte. Ich werde die einzelnen Reduzierungsschritte in jedem Fall jetzt länger beibehalten. Liebe Sarah, es hat mich etwas erschreckt, dass man sich für 5mg ein Jahr Zeit lassen soll. Ich wusste auch nicht, dass sich die Reduzierung erst nach längerer Zeit so richtig auswirkt.

Was ich jedoch nicht verstehe, halten die Entzugssyptome nicht den ganzen Tag an? Bei mir wird es ja ab Mittags so ziemlich normal. Oder ist das jeden Morgen eine Depression, die sich auch durch meine weiteren Medikamente Valdoxan und Lamotrigin nicht so richtig verbessert hat.

Zur Frage warum ich so schnell versuche abzusetzen (wobei ich mir bisher nicht im klaren war, dass die Reduktion von einem Tropfen schnell ist pro Woche). Frau Prof. Ashton setzt ja 1mg Diazepam in zwei Wochen ab. Was sie allerdings nicht schreibt ist, was passiert wenn jemand eine Krise bekommt. Stimmt, ich habe es manchmal, wenn ich mich besser fühlte noch schneller versucht, das ist richtig.

Also, warum versuche ich einigermaßen zügig voran zu kommen: Ich habe im Dezember eine Darmspiegelung, in der Propofol zum Einsatz kommt und der Arzt meinte, da müsse man dann sehr genau dosieren. Das macht mir natürlich Angst und ich weiß überhaupt nicht was ich tun soll. Habt ihr Erfahrung damit?
Auf der anderen Seite möchte ich es gerne kontrollieren lassen, weil meine Oma und Tante an Darm- und Leberkrebs gestorben sind. Es ist wirklich ein Elend.
Valdoxan und Lamotrigin gehen ja auch stark auf die Leber. Mein Arzt kontrolliert Vierteljährlich und meint, es sei ok. Die genauen Werte kenne ich nicht.

Ja, ich habe oft große Angst und denke, ich komme da nie raus. Wenn es besser wird, kann ich manchmal selbst nicht glauben was da abgeht.

Vor kurzem hatte ich Geburtstag. Es ist wirklich, wirklich mein allereinzigster Wunsch, wieder gesund zu werden.


Ich danke euch nochmal und schicke viele liebe Grüße


Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab 2mg Tagesdosis traten Gelenk-bzw. Muskelschmerzen .
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg (
Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D;
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,5mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 19.10.; 9,0mg D 9-0-9
20.10.bis 20.11.: 8,5mgD 9-0-8
21.11. bis 21.12.: 8.0mgD 8-0-8
22.12. bis 7,0mgD 7-0-7


28.10. bis 04.11. 18,75 mg Valdoxan von 25 mg Dreiviertel Tablette
05.11. bis 12.11. 15,5 mg Valdoxan von 25 mg
13.11. bis 20.11. 13,25mg
21.11 bis 27.11. 11,28mg schlafe besser
28.11. bis 06.12. 9,33mg Wirkstoff 50mg Tablette schlafe besser
07.12. bis 14.12. 7,35mg Wirkstoff 40mg Tablette kribbeln im Körper schlafe besser
15.12. bis 5,60mg 30mg Tablette fühle mich nicht gut
21.12.2018 Valdoxan auf 0

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
26.09. bis 11.12. 275mg
12.12. bis 22.01.2019 250 mg
23.01. bis 200 mg

ab Anfang März Lamotrigin 25mg-weise reduziert Bin kein Epileptiker

Valdoxan seit 28.10.2018 reduziert 21.12.2018 auf 0

Schock: heute (13.12.) Leberwerte dramatisch angestiegen
GPT September 29 U/l jetzt 73
y-GT September 26 U/l jetzt 91

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
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Re: Frieda-Marie: Lorazepam und Valdoxan (Agomelatin) absetzen

Beitrag von Berlin-2013 »

Hallo,

Prof. Asthon hat ihre Meinung korrigiert und plädiert für die 10 Prozent Regel alle 4 - 6 Wochen. Sie ja nicht mehr tätig aber verfolgt die Entwicklung sehr genau und die basieren ja auf unseren Entzugserfahrungen. Ich war viel zu schnell unterwegs weil ich es damals 2014 nicht besser wusste und zahle dafür einen sehr hohen Preis... siehe verlaufsprotokoll.

Wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte dann wäre ich längst symptomfrei!

Profitiere von unseren Fehlern?!
Off Topic
Viele Grüße aus Berlin
😍
FAZIT: Ich war viel zu schnell unterwegs und DAS hat alles verschlimmert und den Entzug dadurch unnötig verlängert!! :schnecke: besser ist ZEIT UND GEDULD beim Absetzen. Microtappering ist die beste und schonendste Variante!

Am 13. September 2020 waren es 6 Jahre nach 0 mg :party2: Die Heilung des ZNS ist leider erst zu 90 % erfolgt und da es bei mir nur langsam voran geht 🙄 kostet es mich sehr viel Kraft, Disziplin, Geduld und Willensstärke!

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